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  • Brände in der Gironde: Feuerwehrmann bei seinem Einsatz in Landiras verletzt

    Brände in der Gironde: Feuerwehrmann bei seinem Einsatz in Landiras verletzt

    Ein Feuerwehrmann erlitt am Dienstag, dem 19. Juli 2022, bei dem Versuch, die Waldbrände in der Gegend von Landiras in der Region Gironde zu löschen, eine Kopfverletzung. Obwohl sein Zustand zunächst als ernst eingestuft wurde, sind die neuesten Informationen beruhigend.

    Ein 20-jähriger Feuerwehrmann wurde am Dienstag, dem 19. Juli, verletzt, als er sich an der Feuerfront in Landiras in der Region Gironde befand. Die ersten Informationen über seinen Zustand klangen besorgniserregend, doch das Einsatzkommando gab am Abend Entwarnung.

    Fast 2.000 Feuerwehrleute sind in der Region Gironde im Einsatz, wo in einer Woche mehr als 20.000 Hektar Land in Flammen aufgingen. In Landiras, wo 13.000 Hektar verbrannt sind, hat sich nun ein Feuerwehrmann schwer am Kopf verletzt.

    Der Präsident der französischen Feuerwehr, Grégory Allione, und der Sprecher des Zivilschutzes, Alexandre Jouassard, gaben zunächst bekannt, dass der junge Mann „schwer verletzt“ sei, wie die Tageszeitung Sud-Ouest berichtete. Am Abend hiess es jedoch von Seiten des Einsatzkommandos, dass er sich nicht in Lebensgefahr befinde. Glücklicherweise haben die enormen Brände in der Gironde bisher kein Todesopfer gefordert.

  • Wirtschaft: Staat startet Übernahmeangebot im Wert von 9.7 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der EDF

    Wirtschaft: Staat startet Übernahmeangebot im Wert von 9.7 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der EDF

    das Wirtschaftsministerium plant, fast 10 Milliarden Euro für die Übernahme der EDF (Électricité de France) auszugeben. Der Staat hält derzeit etwa 84% des französischen Stromversorgers. Am Dienstag, dem 19. Juli, wurde bekannt gegeben, dass der Staat ein Übernahmeangebot auflegen wird, um 100% des Kapitals der EDF zu übernehmen.

    Die EDF steht wieder am Anfang. Im Jahr 2005 wurde der Konzern privatisiert. Im Jahr 2022 soll er wieder verstaatlicht werden, ein 9,7 Milliarden Euro teures Geschäft für den Staat. Um wieder die vollständige Kontrolle über EDF zu erlangen, muss das Wirtschaftsministerium die Anteile der Kleinaktionäre aufkaufen. Unter ihnen ist André-Yves Verdejo, Vizepräsident von EDF Actionnariat Salarié, der mit dem von der Regierung vorgeschlagenen Aktienpreis nicht zufrieden ist.

    Die Zukunft der EDF leichter finanzieren.
    In 17 Jahren hat André-Yves Verdejo mehrere Tausend Euro in das Unternehmen investiert und fühlt sich nun geschädigt. „Viele Kleinanleger haben in diesem Sinne investiert. Nicht um an der Börse zu spekulieren, sondern um ihre Ersparnisse als gute Familienväter zu vermehren. Heute sind sie enttäuscht“, meint er. Warum also eine solche Operation? Die EDF ist überschuldet, laut Analysten werden sich die Schulden bis Ende 2022 möglicherweise auf etwa 60 Milliarden Euro belaufen. Der Stromversorger muss einen alternden Kernkraftwerkspark verwalten und in die Zukunft investieren, insbesondere in den Bau von sechs neuen EPR-Reaktoren, deren Kosten auf über 50 Milliarden Euro geschätzt werden. Durch die Wiederverstaatlichung hofft Paris, die Zukunft der EDF leichter finanzieren zu können.

  • Brände in der Gironde: Ein Dutzend Tiere starben während der Evakuierung des Zoos in der Bucht von Arcachon

    Brände in der Gironde: Ein Dutzend Tiere starben während der Evakuierung des Zoos in der Bucht von Arcachon

    Ein Dutzend Tiere starben während der Evakuierung des Zoos im Becken von Arcachon, der von den Flammen, die seit Dienstag in der Gironde wüten, verwüstet wurde.

    Im Zoo des Bassin d’Arcachon in La Teste wurden 363 von 850 Tieren, mit „Sondertransporten“ in den Zoo von Bordeaux-Pessac evakuiert, wie das Ministerium für den ökologischen Übergang am Dienstag, den 19. Juli, mitteilte. Leider habe „ein Dutzend Tiere die große Hitze und den Stress nicht überlebt“.

    Lesen Sie auch: Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Andere Tierparks haben seit Dienstag einige der Tiere aufgenommen, mit besonderem Fokus auf die am stärksten gefährdeten Tiere. „Die größten Tiere mussten vor Ort bleiben, sind aber nicht direkt von den Flammen bedroht“, erklärte die Präfektur.

    Etwa 20.000 Hektar verbrannt
    Die beiden gigantischen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüten, haben etwa 20.000 Hektar Wald verbrannt und der Rauch und Geruch war vom Wind getrieben in Bordeaux und hunderte Kilometer von den Brandherden entfernt zu sehen und zu riechen. Über 6.500 Hektar wurden in La Teste-de-Buch in der Nähe von Arcachon zerstört und über 13.000 Hektar in der Gegend von Landiras im Süden des Departements, so die Bilanz der Präfektur vom Dienstag.

    Mehr als 34.000 Menschen, Einwohner und Urlauber, mussten bis Dienstag ihre Häuser und Campingplätze aufgrund der beiden Brände verlassen. Die Brände sind noch nicht unter Kontrolle, forderten glücklicherweise bisher aber keine Todesopfer. Etwa 2.000 Feuerwehrleute aus ganz Frankreich und 8 Canadairs und 2 Dash-Löschflugzeuge waren am Dienstag im Einsatz.

  • Brände in der Gironde: Bordeaux in der Nacht von dichten Rauchschwaden bedeckt

    Brände in der Gironde: Bordeaux in der Nacht von dichten Rauchschwaden bedeckt

    Der Wind trieb die Rauchschwaden der beiden riesigen Brände in La Teste-de-Buch und Landiras bis nach Bordeaux.

    Die beiden riesigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Region Gironde wüten, räuchern die ganze Region ein. Der Rauch bedeckte in der Nacht und am Morgen des Dienstags, 19. Juli, die Stadt Bordeaux, berichtet France 3 Nouvelle-Aquitaine. Wie Bilder in sozialen Netzwerken zeigen, hüllten Rauchschwaden die Hauptstadt der Gironde ein und verunsicherten die Bewohner.

    Viele Einwohner von Bordeaux machten sich auch Sorgen über die gesundheitlichen Folgen des Rauchs, der von einem beißenden Geruch begleitet wurde. Die Feuerwehr des Departements Gironde meldete, dass sie in der Nacht Tausende Anrufe besorgter Bürger erhalten habe.

    Das Departement bat darum, nicht mehr den Notruf zu wählen: „Wenn Sie befürchten, dass Sie die Partikel einatmen könnten, setzen Sie eine Maske auf, wie sie Sie zum Schutz vor Covid-19 benutzt haben. Sie müssen warten, bis der Wind nachlässt“. Rauch und Gerüche wurden nach Angaben der Behörden sogar bis in die Regionen Charente, Deux-Sèvres und die Dordogne wahrgenommen.

  • Wetter: Hagel und Wind bis zu 100 km/h… Alarmstufe Orange für schwere Gewitter in 11 Departements im Südwesten

    Wetter: Hagel und Wind bis zu 100 km/h… Alarmstufe Orange für schwere Gewitter in 11 Departements im Südwesten

    Am Dienstag, dem 19. Juli, wird gegen Abend eine Gewitterfront erwartet. Meteo France hat eine orangefarbene Gewitterwarnung insbesondere für den Südwesten herausgegeben. In der Region sollen mehrere Departements einem hohen Risiko von starken Gewittern ausgesetzt sein.

    Eine orangefarbene Warnung vor Gewittern und Hitzewellen wurde von Météo France am Dienstag, dem 19. Juli, für einen Großteil der Departements im Westen Okzitaniens (Hautes-Pyrénées, Gers, Haute-Garonne, Ariège, Tarn, Tarn-et-Garonne, Lot und Aveyron) sowie für die Pyrénées-Atlantiques, Dordogne und Andorra ausgerufen.

    Ab 18 Uhr beginnen sich im Westen der Pyrenäen Gewitter zu entwickeln. Diese ziehen nach Nordosten und beeinflussen den Westen der Region Midi-Pyrénées am Anfang der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

    Hagelschlag und Windböen und 80 bis 100 km/h.
    Die Regensummen werden nicht sehr groß sein, in der Größenordnung von maximal 10 bis 15 Litern. Dafür werden die heftigen Gewitter mit starker elektrischer Aktivität, Hagelschlag und starken Windböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h einhergehen, warnt Meteo France.

    Was die Hitzewelle betrifft, so war die Abkühlung am Dienstagmorgen in den westlichen Departements und in den Hautes-Pyrénées am deutlichsten spürbar.

    Die Höchsttemperaturen für den heutigen Dienstag sind deutlich zurückgegangen, vor allem in Nouvelle Aquitaine mit 28 bis 34 °C an der wärmsten Stelle und sogar nur 26 bis 28 °C an der Küste. In den Midi-Pyrenäen wird der Rückgang der Temperaturen etwas zaghafter ausfallen, mit Höchsttemperaturen, die von West nach Ost noch 34 bis 38 °C erreichen können, vor allem in der Haute-Garonne und im Tarn.

    Am Montag wurden in mehreren Städten neue Hitzerekorde aufgestellt: 39,3°C in Brest (Nordwesten), 42°C in Nantes (Mitte-Westen) und 42,6°C in Biscarosse (Südwesten). Der absolute Rekord, nämlich 46°C, stammt vom 28. Juni 2019 in Vérargues (Süden).

  • Frankreich und die Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichnen Energieabkommen

    Frankreich und die Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichnen Energieabkommen

    Emmanuel Macron traf am Montag, den 18. Juli, mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Zayed, zusammen. Am Ende des Besuchs wurde eine Partnerschaft zur „Zusammenarbeit im Energiebereich“ unterzeichnet. Beim Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed Ben Zayed, am Montag, dem 18. Juli, in Paris ging es in erster Linie um die Diversifizierung der Energieversorgungsquellen Frankreichs. Die Vereinigten Arabischen Emirate machen bisher nur 0,2% der französischen Importe aus, könnten aber in der Zukunft insbesondere bei Dieselkraftstoff eine beträchtliche Rolle spielen. Heute stammen 25% des in Frankreich verbrauchten Diesels aus Russland. Den Import aus Russland will Emmanuel Macron so schnell wie möglich senken. Erhöhung der ÖlproduktionNeben dem Diesel soll ein Abkommen unterzeichnet werden, das auch erneuerbare Energien, Kernkraft und Kohlenwasserstoffe umfasst. Ein weiteres Thema des Besuchs war die Erhöhung der Ölproduktion. Aber d…

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  • Brände: Emmanuel Macron besucht am Mittwoch die Waldbrände in der Gironde

    Brände: Emmanuel Macron besucht am Mittwoch die Waldbrände in der Gironde

    Der Präsident der Republik wird am Mittwoch in die Region Gironde reisen, die seit mehreren Tagen von zwei großen Bränden heimgesucht wird. Es wird erwartet, dass er dort generelle Maßnahmen zur Bekämpfung von Waldbränden ankündigen wird. Emmanuel Macron wird am Mittwoch, 20. Juli, die Brände in der Gironde besuchen. Dies melden Franceinfo und France Bleu Gironde am Dienstagnachmittag unter Berufung auf einen engen Vertrauten des Präsidenten und einen lokalen Politiker. Der Präsident der Republik will den Feuerwehrleuten und der betroffenen Bevölkerung seine Unterstützung zusichern, nachdem innerhalb einer Woche 19.300 Hektar Wald und Vegetation abgebrannt sind. Laut einem von Franceinfo kontaktierten Berater soll Emmanuel Macron im Rahmen dieser Reise Ankündigungen zur Bekämpfung von Waldbränden machen. Die Reise bietet auch die Gelegenheit, auf einige Bedenken einzugehen, die in den letzten Tagen vor allem von lokalen Politikern geäußert wurden. Der Präsident des Departements Gironde…

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  • Paris: Mann auf der Terrasse einer Bar im 11. Arrondissement erschossen – Verdächtiger festgenommen

    Paris: Mann auf der Terrasse einer Bar im 11. Arrondissement erschossen – Verdächtiger festgenommen

    Gegen 21:30 Uhr stiegen zwei Personen aus einem Auto aus und schossen auf die Besucher einer Bar, berichtete die Polizeipräfektur von Paris. Ihre Identität und die Motive für ihre Tat sind bislang nicht bekannt.

    Am Montagabend, dem 18. Juli, wurde ein Mann vor einer Shisha-Bar in der Rue Popincourt im elften Arrondissement von Paris erschossen. Gegen 21.30 Uhr stiegen zwei Personen aus einem Fahrzeug aus und schossen „auf zwei Personen, die auf der Terrasse saßen“, berichtete die Pariser Polizeipräfektur. Vier weitere Personen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Polizeipräfektur wurde einer der beiden Angreifer festgenommen, der zweite sei noch auf der Flucht. Die Identität und die Motive für ihre Tat sind bislang nicht bekannt, aber es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Racheakt handelte.

    Der Bürgermeister des Arrondissements, François Vauglin, erklärte auf Twitter, dass es die Gäste der Bar waren, die einen der beiden Täter überwältigten. „Die Nationalpolizei sucht sehr aktiv nach dem zweiten. Eine medizinisch-psychologische Betreuung wird so schnell wie möglich für die Anwohner oder Zeugen eingerichtet.“

    „Wir haben ein Auto kommen sehen, sie sind mit einer Waffe ausgestiegen – ich hätte auf ein Maschinengewehr oder eine Kalaschnikow getippt -, sie haben geschossen und sind abgehauen“, sagte Antoine, Besitzer eines nahe gelegenen Restaurants, gegenüber der Agentur AFP. „Ich hatte gerade noch Zeit, den Mitarbeitern zu sagen, dass sie ins Haus gehen sollten. Alle sind weggelaufen“. Und weiter: „Das dauerte 20-30 Sekunden. Mir war sofort klar, dass es sich um eine Abrechnung handelte und dass die anderen Lokale nicht betroffen sein würden“.

  • Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Der berühmte Campingplatz La Dune, der in der Filmtrilogie „Camping“ in Camping des Flots Bleus umbenannt wurde, brannte am Montag nieder, verwüstet durch das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch.

    Gestern wurde bekannt, dass der Camping de la Dune, der seit dem Kinostart des ersten Teils der Camping-Trilogie im Jahr 2006 besser als Camping des Flots Bleus bekannt ist, durch die Flammen zerstört wurde.

    Der am Fuße der Dune du Pilat gelegene symbolträchtige Urlaubsort war bereits am Dienstag, dem 12. Juli evakuiert worden, als das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch ausbrach. Leider gehört er nun zu den fünf Campingplätzen in der Gegend, die nach Angaben der Präfektur des Departements Gironde am Montag, dem 18. Juli zu „90%“ von den Flammen zerstört wurden.

    Auch der Campingplatz von Mathieu Valbuena
    Der Pyla-Camping, dessen Miteigentümer der Fußballspieler Mathieu Valbuena seit 2013 ist, erlitt das gleiche Schicksal. „Es fällt mir sehr schwer zu realisieren, dass es heute nichts mehr gibt“, sagte der Ex-Nationalspieler der Zeitung „Le Parisien“ und zollte den Feuerwehrleuten großen Respekt: „Ich will ihnen von Herzen danken und ihnen sagen, dass wir hinter ihnen stehen“.

  • Brände in der Gironde: Eine „100 Meter hohe und 1 km breite“ Wand aus unkontrollierbaren Flammen

    Brände in der Gironde: Eine „100 Meter hohe und 1 km breite“ Wand aus unkontrollierbaren Flammen

    Nach bereits fast 15.000 verbrannten Hektar Land und ebenso vielen evakuierten Einwohnern stehen die Feuerwehren hilflos vor der macht des Feuers.

    „Ein Monster“, ein „historisches“ Feuer, eine Flammenwand, die „100 Meter hoch und 1 km breit“ ist… Die Gironde sieht sich mit einem Feuer konfrontiert, das in seiner Heftigkeit so noch nie da gewesen ist und dessen Ausmaß als historisch zu bezeichnen ist. Bisher sind fast 15.000 Hektar verbrannt und etwa ebenso viele Menschen wurden evakuiert.

    Wie aus einer Mitteilung der staatlichen Stellen des Departements Gironde hervorgeht, „sind derzeit 1.700 Feuerwehrleute aus ganz Frankreich sowie 6 Canadairs und 3 Dash-Flugzeuge mobilisiert, um die beiden außergewöhnlichen Brände zu bekämpfen“. Sowohl die Fachleute als auch die Einwohnern macht die Gewalt des Feuers sprachlos.

    „So ein Feuer habe ich noch nie erlebt“
    Seit einer Woche kämpfen die Feuerwehrleute gegen Flammen, deren Größe nur von der Verwüstung übertroffen wird, die sie hinterlassen. Unter den 1.700 eingesetzten Profi-Feuerwehrleuten sind einige fassungslos: „Es hört einfach nicht auf, ich habe noch nie so ein Feuer erlebt“, sagt Feuerwehr-Kommandant Brunner gegenüber der Zeitung Le Monde, der seit über dreißig Jahren Feuerwehrmann im Departement Gironde ist. „Wir haben noch nie zwei Brände dieser Größe in einem Departement gesehen“, ergänzt Marc Vermeulen, Direktor des Departements und Chef des SDIS de Gironde auf FranceInfo.

    Auf Actu Bordeaux spricht Oberstleutnant Olivier Chavatte von dem Mut der Feuerwehrleute an vorderster Front: „Diese Wetterbedingungen zwingen uns, unsere Positionen ständig neu anzupassen, nicht Tag für Tag, sondern Stunde um Stunde kämpfen unsere Männer, Fuß um Fuß, Baum um Baum“.

    „Ein Haufen Asche, das ist alles, was übrig bleibt“.
    Die Bewohner, von denen einige buchstäblich alles in den Flammen verloren haben, erzählen der Presse: „Ein Haufen Asche, das ist alles, was übrig ist. Ich war nicht dort, aber mein Vermieter hat mir das gesagt. Ich habe nur noch das, was ich bei mir trage. Als wir gehen mussten, habe ich mein Auto und ein paar Kleinigkeiten mitgenommen“, berichtet Pascal Rouiller, der seit 16 Jahren als Mieter in seinem Haus lebte, der Zeitung Sud-Ouest.

    Andere sahen die Flammen mit voller Geschwindigkeit auf ihr Haus zu rasen. Ein Engländer, der von TF1 interviewt wurde erzählte: „Da Feuer kam in wenigen Sekunden. Wir sahen gerade fern. Ich sah, dass sich das Licht verändert hatte, und ich sah die Flammen auf dem Hügel gegenüber“.

    In der Gironde ist jede Minute, die vergeht, für viele Menschen entscheidend. Tausende von Evakuierten, echte „Klimaflüchtlinge“, können nur mit Schrecken feststellen, wie sich das imposante Inferno immer weiter ausbreitet. Die Feuerwehr kämpft eine historische Schlacht.