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  • Achtung: Kontaminierte Austern bei Carrefour, Leclerc, Intermarché und Super U entdeckt

    Achtung: Kontaminierte Austern bei Carrefour, Leclerc, Intermarché und Super U entdeckt

    Vorsicht, wenn Sie während der Weihnachtsfeiertage Austern gegessen haben: Mehrere Chargen müssen in französischen Supermärkten aus dem Verkauf genommen werden, da sie mit Listeria-Bakterien und dem Norovirus verseucht sind. Die Zeitung L’Indépendant berichtet, dass erneut französische Austern aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Am Freitag startete die staatliche Website für Warnungen vor gefährlichen Produkten einen massiven Rückruf von Austern, die mit Listerien und dem Norovirus verseucht sein können. Am Montag, dem 2. Januar, startet Rappel Conso eine neue Kampagne, die verschiedene Austern-Arten in zahlreichen Geschäften in ganz Frankreich betrifft. Rückruf von Austern aus Bouzigues, die zwischen dem 16. und 29. Dezember 2022 in Intermarché-, Carrefour-, Leclerc- und Super-U-Geschäften in ganz Frankreich verkauft wurden. Es handelt sich um Austern „Huitres spéciale Bouzigues“, „Huitres fines Bouzigues“ und „Huitres spéciale premium“ der Marke „La belle occitane de Bouzigues“. h…

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  • Notaufnahmen waren am Silvesterwochenende in Frankreich überlastet

    Notaufnahmen waren am Silvesterwochenende in Frankreich überlastet

    Die Notaufnahmen der französischen Krankenhäuser waren auch zu Beginn des Jahres 2023 stark überlastet. France Télévisions berichtet aus Amiens (Somme) und Thionville (Moselle). In der Notaufnahme von Amiens (Somme) herrschte an Silvester Hochspannung. In der Nacht am Samstag, dem 31. Dezember, strömten die Patienten in die Notaufnahme. Aber nur eine einzige Krankenschwester stand zur Verfügung. „Wir haben keine Zeit, alle Patienten gleichzeitig aufzunehmen, wenn wir wissen, dass wir ganz allein sind“, sagt Sophie Hocquet vor der Kamera von Frabce Télévisions. Die Notaufnahme ist überlastet. An diesem Abend mussten 57 Patienten versorgt werden. Grosser Mangel an PersonalDie Pflegekräfte sind überfordert. „Der Patient, der in der Schlange von 3B an erster Stelle steht, kam um 13 Uhr. Jetzt ist es neun Uhr abends. Und bis jetzt ist er noch von keinem Arzt gesehen worden“, stellt Pauline Desbureaux, Notärztin am CHU Amiens-Picardie, fest. Das Krankenhaus hat wie andere Krankenhäuser mit g…

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  • Bas-Rhin: Ein Kind und ein 40-jähriger Mann werden von Zug erfasst und sterben

    Bas-Rhin: Ein Kind und ein 40-jähriger Mann werden von Zug erfasst und sterben

    Am Sonntag, dem 1. Januar, erfasste ein TER-Zug zwischen Bernoslheim und Mommenheim nördlich von Straßburg einen 40-jährigen Mann und ein Kind, dessen Alter bisher unbekannt ist. Kurz nach 20:30 Uhr am Sonntag, dem 1. Januar, erfasste ein TER-Zug zwischen Bernoslheim und Mommenheim, nördlich von Straßburg, einen 40-jährigen Mann und ein Kind, dessen Alter nicht bekannt gegeben wurde, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Beide konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Der Unfall ereignete sich auf offener Strecke. Laut der Zeitung Dernières nouvelles d’Alsace blieben die 118 Passagiere des Zuges unverletzt, doch der 40-jährige Zugführer und eine 30-jährige Schaffnerin standen unter Schock und wurden von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Zug verkehrte zwischen Saverne und Straßburg und der Unfall ereignete sich auf offener Strecke, so der Sender France Bleu. Die genauen Umstände des Dramas sind noch nicht bekannt.
  • Ukraine-Krieg: Luftangriffe auf Kiew – tödliches Neujahrsfest

    Ukraine-Krieg: Luftangriffe auf Kiew – tödliches Neujahrsfest

    Auch am Montag, dem 2. Januar, flogen Drohnen und Raketen in den frühen Morgenstunden auf Kiew. Schon der Neujahrstag war von Dutzenden russischen Luftangriffen geprägt, bei denen mindestens vier Menschen in der ukrainischen Hauptstadt und anderen Teilen des Landes getötet wurden.

    Am Montag, dem 2. Januar, wurde Kiew erneut von einem russischen Luftangriff heimgesucht. Sergej Popko, Leiter der Militärverwaltung von Kiew, forderte gegen 01:00 Uhr (23:00 Uhr GMT) auf Telegram die Bevölkerung auf: „Bleibt in den Bunkern“. Die Verwaltung teilte später mit, dass „20 Luftziele abgeschossen wurden“.

    „Die Luftabwehr funktioniert… Fragmente von Balkonen und Fenstern eines Wolkenkratzers wurden im Bezirk Desnyanskyi beschädigt“, teilte Popko mit. Die Warnung wurde etwa drei Stunden später wieder aufgehoben.

    „Die Russen haben mehrere Wellen von Shahed-Drohnen gestartet“, sagte Oelksii Kuleba, Leiter der Militärverwaltung der Region Kiew, und bezog sich damit auf die explosiven Kamikaze-Drohnen iranischer Herstellung. „Sie zielen auf kritische Infrastrukturen“, fügte er hinzu. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurde ein 19-jähriger Mann im Bezirk Desnyanskyi von Glassplittern verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

    Kurz vor und nach dem Jahresübergang auf 2023 waren bei Bombenangriffen auf Kiew und sieben andere Regionen nach Angaben der ukrainischen Behörden bereits mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und 50 verletzt worden. Moskau behauptete, man habe nur Einrichtungen zur Herstellung von Drohnen angegriffen.

    Im Zentrum von Kiew schlitzte eine Rakete in der Neujahrsnacht die Fassade eines Hotels auf und der örtliche Polizeichef Andrij Nebitow veröffentlichte auf Facebook ein Foto, auf dem die Überreste einer Drohne mit den Worten „Frohes Neues Jahr“ in russischer Sprache zu sehen waren. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, sie habe in der Nacht von Samstag auf Sonntag 45 Shahed-Drohnen abgeschossen.

    Im Laufe des Sonntags, „führte der Feind 35 Luftschläge durch, bei denen er unter anderem die Drohne ‚Shahed-136‘ einsetzte“. Alle von Russland abgefeuerten Drohnen seien zerstört worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Armee am Sonntagabend mit.

    „Die russischen Besatzer“, so hieß es weiter, hätten außerdem „16 Mal mit Mehrfachraketenwerfern geschossen, insbesondere auf das Kinderkrankenhaus in Cherson“, einer südlichen Stadt, die regelmäßig bombardiert wurde, seit sie im Herbst von ukrainischen Soldaten zurückerobert worden war.

    Die Russen „sind am Verlieren. Drohnen, Raketen und alles andere werden ihnen nicht helfen. Denn wir stehen zusammen“, reagierte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntagabend in seiner täglichen Ansprache.

    „Und sie werden der Ukraine nicht ein einziges Jahr wegnehmen, sie werden uns nicht unsere Unabhängigkeit nehmen. Wir werden ihnen nichts geben. Wir antworten auf jeden russischen Schlag (…) auf all unsere Städte und Gemeinden“, sagte Selenskyj.

    Russland veröffentlichte seinerseits, in der Nacht von Samstag auf Sonntag „einen Präzisions-Luftangriff mit großer Reichweite gegen Einrichtungen der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt zu haben, die an der Herstellung von Angriffsdrohnen beteiligt sind, die für Terroranschläge gegen Russland eingesetzt werden“.

    Moskau bezeichnet ukrainische Militäroperationen auf russischem Territorium oder gegen russische Infrastrukturen in der Ukraine häufig als „Terrorakte“.

    Die russische Armee erklärte zudem, dass sie ihre Offensive in der Region Donezk im Osten der Ukraine, wo sich derzeit der Großteil der Kämpfe konzentriert, fortsetze.

    Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte wies am Sonntagabend darauf hin, dass „der Feind (…) weiterhin Angriffe im Sektor Bakhmut“ versuche, eine Region, die die Russen seit mehr als sechs Monaten einzunehmen versuchen.

  • 6-Jähriger ruft aus dem Fenster um Hilfe – Rettungskräfte entdecken ein Drama

    6-Jähriger ruft aus dem Fenster um Hilfe – Rettungskräfte entdecken ein Drama

    Ein toter Mann und eine im Koma liegende Frau wurden in einer Wohnung in Levallois-Perret (Hauts-de-Seine) aufgefunden, neben ihnen Alkoholflaschen und Medikamente. Es war ihr sechsjähriges Kind, das durch am Fenster der Wohnung um Hilfe rief.

    In einer Wohnung in Levallois-Perret (Hauts-de-Seine), westlich von Paris, entdeckte die Polizei am Samstagnachmittag, dem 31. Dezember, einen toten Mann und eine Frau im Koma, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Neben der Frau lagen Alkoholflaschen und Medikamente.

    „Die Ermittlungen laufen; im Moment bleiben wir vorsichtig, die Umstände sind noch ungeklärt“, teilte die Staatsanwaltschaft von Nanterre nach Entdeckung der Tragödie mit.

    Die makabre Entdeckung wurde von einer Polizistin gemacht, die an diesem Tag nicht im Dienst war. Sie hatte auf den Hilferuf des sechsjährigen Kindes reagiert, das am Fenster des Hauses in der Rue Gabriel-Péri im Zentrum der exklusiven Wohnsiedlung am nordwestlichen Stadtrand von Paris stand.

    Der 62-jährige Mann wurde in Boxershorts auf dem Sofa im Wohnzimmer gefunden, die Leichenstarre hatte bereits eingesetzt. Die 45-jährige Frau lag in einem Bett und war bewusstlos. Sie wurde in einem lebensbedrohlichen Zustand in das Krankenhaus Georges-Pompidou in Paris (15. Arrondissement) gebracht. Nach Informationen der Zeitung Le Parisien befand sie sich am Sonntagnachmittag noch immer im Koma. Das Kind wird von seiner Patin betreut.

    Die Staatsanwaltschaft von Nanterre leitete eine Untersuchung ein und Anfang der Woche soll eine Autopsie an der Leiche des Mannes durchgeführt werden.

  • 2023: Einkommenssteuer, Grundsteuer, Wohnsteuer oder Steuer auf leerstehende Wohnungen

    2023: Einkommenssteuer, Grundsteuer, Wohnsteuer oder Steuer auf leerstehende Wohnungen

    Einkommensteuer, Grundsteuer, Wohnsteuer oder Steuer auf leerstehende Wohnungen – was sich für französische Haushalte im Jahr 2023 ändert.

    Die Besteuerung der französischen Haushalte wird sich im Jahr 2023 ändern.

    Die von Emmanuel Macron 2018 versprochene Abschaffung der Wohnsteuer auf den Hauptwohnsitz, die im vergangenen Jahr noch 20% der Bevölkerung betraf, wird 2023 vollständig eintreten. Für Zweitwohnsitze wird die Wohnsteuer hingegen beibehalten, wobei einige Gemeinden sogar einen Zuschlag erheben könnten.

    Hausbesitzer müssen 2023 mit einem starken Anstieg ihrer Grundsteuer rechnen. Denn deren Grundlage hängt von der Anpassung der Mietwerte an die Inflation ab, die 2022 in Frankreich bei 7,1 % lag. Die Inflation des vergangenen Jahres wird also zu einer entsprechenden Erhöhung der Grundsteuer führen, denn die lokalen Gebietskörperschaften müssen sich mit steigenden Energiekosten und der Inflation auseinandersetzen. „Ich rufe die Gebietskörperschaften dazu auf, ihre lokalen Steuersätze nicht in die Höhe zu treiben. Sie sollen nicht alle Anstrengungen untergraben, die unternommen werden, um die Kaufkraft der Franzosen zu schützen. Die Gebietskörperschaften können ihre kommunalen Steuersätze durchaus senken. Eine Reihe von Bürgermeistern hat angekündigt, dass sie dies auch tun werden“, mahnte der Minister für öffentliche Finanzen Gabriel Attal im Finanzausschuss.

    Die Stufen der Einkommensteuertabelle werden um 5,4% angehoben, um der Inflation der letzten Monate Rechnung zu tragen. „Es wird vorgeschlagen, die für das Einkommen des Jahres 2022 geltende Einkommensteuertabelle im gleichen Verhältnis wie die Inflation zu erhöhen, um bei gleichbleibendem Einkommen ein gleiches Steuerniveau aufrechtzuerhalten. Ohne eine solche Anpassung wären die Steuern der Franzosen um rund 6,2 Mrd. € gestiegen“, heißt es im Text des Finanzgesetzentwurfs für 2023. Mit anderen Worten: Für Franzosen, deren Gehalt im letzten Jahr um nicht mehr als 5,4% gestiegen ist, werden die Steuern gesenkt. Die neuen Steuertarife werden wie folgt aussehen: 0% für Jahreseinkommen bis 10.777 €, 11% für Einkommen zwischen 10.777 € und 27.478 €, 30% für Einkommen zwischen 27.478 € und 78.570 €, 41% für Einkommen zwischen 78.570 € und 168.994 € und 45% für Einkommen über 168.994 €.

    Die Steuer auf leerstehende Wohnungen oder Häuser wird auf den sogenannten Mietwert erhoben. Im Jahr 2023 wird ihr Satz von 12,5% im ersten Jahr und 25% in den Folgejahren steigen.

  • Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    2023 beginnt mit viel zu milden Temperaturen. In den Bergen bedeutet das die Rückkehr der Sommeraktivitäten. Am Sonntag, dem 1. Januar, wurden im Skigebiet Les Gets in Hochsavoyen wieder die Mountainbike-Strecken geöffnet.

    In Les Gets (Haute-Savoie) wechseln sich Schlammpfützen mit Schneeflecken ab. Auf der Nordseite versuchen die Skifahrer über Schneereste zu rutschen, auf der Südseite der Berge sind die Winterurlauber mit Mountainbikes unterwegs. Seit dem Morgen des 1. Januar sind die Abfahrtspisten für Fahrräder im Skiort wieder geöffnet und gesichert, aber das kann den Winterurlauber das Skifahren nicht wirklich ersetzen. „Sicherlich wird ein für das Radfahren geöffneter Lift das nicht ausgleichen, aber es ermöglicht uns, den Kunden etwas Nettes anzubieten“, bedauert Benjamin Mugnier, Direktor der Skilifte, gegenüber dem Sender France 3.

    Die Buchungsquote liegt trotzdem bei 81%
    Der savoyische Skiort möchte sein Angebot diversifizieren und versucht schon seit einigen Jahren sich neu erfinden. Radfahren ist im Sommer eine der Hauptaktivitäten von Les Gets und wird jetzt zu einer Vierjahreszeitenaktivität, die einigen ausländischen Gästen bereits lieb und teuer geworden ist. Puristen, die sich nach Pulverschnee sehnen, genießen statt dessen die Schönheit der Landschaft, die dieses Jahr nicht weiss werden will. Spaziergänge stehen für viele Winterurlauber auf dem Programm, wodurch zumindest bei den Skipässen gespart werden kann. Obwohl die Pisten nicht wirklich weiß sind, wird die Buchungsquote auch für die erste Woche in 2023 auf 81% geschätzt.

  • Französischer Automarkt stürzt nach sehr durchschnittlichem Jahr 2022 weiter ab

    Französischer Automarkt stürzt nach sehr durchschnittlichem Jahr 2022 weiter ab

    Im Vergleich zu 2019 sieht sich der französische Automobilmarkt einem Rückgang von fast 700.000 Neufahrzeugen konfrontiert. Nur das Segment der Elektroautos hält sich gut.

    Der französische Automobilmarkt ist im Jahr 2022 um 7,8% zurückgegangen. Auch ein gewisser Aufschwung in den letzten Monaten konnte weltweite Lieferschwierigkeiten und Engpässe bei Computerchips nicht ausgleichen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.529.035 neue Personenkraftwagen in Verkehr gebracht, 2021 waren es 1.659.003, im Vergleich zu 2,2 Millionen im Jahr 2019 vor der Covid-19-Pandemie. Das geht aus den am Sonntag veröffentlichten Zahlen der Plateforme automobile (PFA), die Hersteller und Zulieferer vertritt, hervor.

    Nach einem katastrophalen Jahr 2020 mit geschlossenen Autohäusern und einer schwachen Wirtschaft konnte sich die Branche im Jahr 2021 nicht erholen. Und im Jahr 2022 viel sie sogar weiter zurück, trotz vier Monaten des Anstiegs in der zweiten Jahreshälfte, sowohl auf dem Neu- als auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

    In diesem düsteren Geschäftsklima steigt allein der Anteil von Elektroautos weiter an und erreichte 2022 13% der Gesamtzulassungen, gegenüber 10% im Jahr 2021 und knapp 1% im Jahre 2018. Diese Entwicklung ging hauptsächlich zu Lasten von Fahrzeugen mit Dieselmotoren, die 2022 weniger als 16% der Zulassungen ausmachten, was einem Rückgang von mehr als 5 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2021 entspricht, und in geringerem Maße auf Kosten von Benzinmotoren, die mit einem Marktanteil von 37% nach wie vor die von Neuwagenkäufern am häufigsten gewählte Kategorie sind.

    Im Jahr 2022 haben 100%ige Elektroautos die Schwelle von 200.000 Zulassungen überschritten, 25% mehr als im Vorjahr, während die Anzahl der Plug-in-Hybride laut PFA um etwa 10% auf 126.549 Einheiten zurückging. Dieser Rückgang bei den Hybriden ist insbesondere auf die geringeren Käufe von Unternehmen für ihre Fahrzeugflotten zurückzuführen.

    Der Gebrauchtwagenmarkt, der 2021 in Frankreich einen starken Aufschwung erlebt hatte, ist mit 5,26 Millionen verkauften Fahrzeugen in 2022 wieder deutlich zurückgegangen (-13%) und hat damit den niedrigsten Stand seit 2009 erreicht.

    Der Autohersteller mit den höchsten Verkaufszahlen war auch im Jahr 2022 wieder Stellantis, Fusion von PSA (Peugeot, Citroën, DS und Opel) und FCA (Fiat, Jeep, Alfa Romeo…). Stellantis bleibt mit 31% des Pkw-Marktes in 2022 an erster Stelle in Frankreich, obwohl die Neuzulassungen im Jahresvergleich auch bei Stellantis um 14,7% zurückgingen.

    Die Renault-Gruppe erreichte einen Marktanteil von 24%, verkaufte aber 6,6% weniger Fahrzeuge als im Jahr 2021. Die Zulassungen der zur Renault-Gruppe gehörenden Marke Dacia stiegen weiter an (+4,5%), während die Zulassungen der Kernmarke Renault um 12% einbrachen.

    Als größter ausländischer Konzern verzeichnet Volkswagen im Jahr 2022 einen leichten Rückgang der Zulassungen, der Marktanteil des deutschen Herstellers liegt jedoch unverändert bei fast 13%.

    Die beliebtesten Autos der Franzosen im Jahr 2022 waren der Dacia Sandero, der Peugeot 208 und der Renault Clio.

    Für 2023 erwarten Marktexperten keine deutliche Erholung der Neuwagenbestellungen.

  • Renten, Mautgebühren, Mindestlohn, Kraftstoffpreise, Steuern, Briefmarken… was sich 2023 ändert

    Renten, Mautgebühren, Mindestlohn, Kraftstoffpreise, Steuern, Briefmarken… was sich 2023 ändert

    Im Jahr 2023 wird sich vieles ändern, was sich auch auf den Geldbeutel der in Frankreich lebenden Menschen auswirken wird. Es gibt gute Nachrichten wie die Erhöhung des Mindestlohns und der Renten oder die Abschaffung der Wohnsteuer und weniger gute wie die Erhöhung der Autobahngebühren oder der Briefmarkenpreise.

    Ein Überblick über Maßnahmen, die 2023 in Kraft treten und direkte Auswirkungen auf die Ersparnisse von in Frankreich lebenden Personen haben werden:

    Die Höhe der Aufwertung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2023 ist seit einigen Tagen bekannt. Der gesetzliche Mindestlohn wird eine Erhöhung in Höhe des Kaufkraftverlustes durch die Inflation des Jahres 2022 erfahren.

    Am 1. Februar 2023 werden die Mautgebühren für die wichtigsten Autobahnnetze um durchschnittlich 4,75% steigen. Im Jahr 2022 sind diese Tarife nur um 2% gestiegen.

    Die Grundrenten werden am 1. Januar 2023 um 0,8 % steigen. 14 Millionen Französinnen und Franzosen sind von dieser Erhöhung betroffen.

    Vor dem Hintergrund der galoppierenden Inflation hat die Regierung für 2023 mehrere Hilfen vorgesehen. Dazu gehören die Verlängerung des Energie-Preisdeckels und die Einführung einer Treibstoffbeihilfe für ärmere Haushalte.

    Auch die Verzinsung der Sparbücher, die im Laufe des Jahres 2021 zweimal erhöht wurde, wird im Jahr 2023 erneut steigen.

    Ausserdem werden sechs Millionen Haushalte, die personalisierte Wohnbeihilfen (APL) beziehen, im Jahr 2023 eine Erhöhung ihrer Beträge erhalten, insbesondere, um die hohe Inflation zumindest zum Teil auszugleichen.

    Ab dem 1. Januar 2023 wird ein zweijähriges Experiment mit einem zinslosen Darlehen für den Kauf eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs in emissionsarmen Zonen (ZFE) gestartet.

    Die Post wird 2023 teilweise auf digitale Zustellung umstellen. Die rote Briefmarke für Prioritätsbriefe wird abgeschafft. Eine rote E-Briefmarke wird 6 Cent mehr kosten als ihr analoger Vorgänger. Und der Preis für Tabak wird 2023 um weitere 50 Cent steigen.

    Auch die Steuern werden sich 2023 verändern. Wir werden zu gegebener Zeit an dieser Stelle über die Veränderungen bei der Wohnsteuer, der Grundsteuer und der Einkommensteuertabelle berichten.

  • 2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    2023: Wie man in Frankreich 64 freie Tage für nur 26 Urlaubstage bekommt

    Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei ist es schon wieder Zeit, an die nächsten Ferientage zu denken. Hier ein paar Tipps, wie man in Frankreich seine Urlaubstage am besten legt, um die Anzahl der freien Tage zu maximieren. 

    Zu Beginn des Jahres ist die beste Zeit, die Ferien und verlängerten Wochenenden für 2023 genau zu planen, bevor man eine Ferienwohnung oder Zug- und Flugtickets bucht. Wenn der Arbeitgeber demnächst nach Urlaubswünschen fragt, sollte man wissen, dass man in diesem Jahr 64 Urlaubstage erhalten kann und dafür nur 26 Tage seines regulären Urlaubs einsetzen muss.

    April 2023
    Der Ostermontag fällt im Jahr 2023 auf den 10. April fallen. Wer sich vier Tage Urlaub nimmt – vom 11. bis 14. April – kommt inklusive Karfreitag und den Wochenenden auf neun aufeinanderfolgende Ferientage.

    Mai 2023
    Vier Feiertage fallen dieses Jahr in den Monat Mai. Der Tag der Arbeit (Montag, 1. Mai). Armistice (Feiertag zum Ende des 2. Weltkriegs am 8. Mai) fällt ebenfalls auf einen Montag. Wer also vier Tage Urlaub nimmt – vom 2. bis 5. Mai -, kann sich auf zehn freie Tage freuen.

    Etwas später im Mai kommt der Donnerstag von Christi Himmelfahrt (18. Mai). Mit einem Urlaubstag am Freitag, dem 19. Mai, kann man ein langes viertägiges Wochenende (18. bis 21. Mai) genießen. Die gleiche Empfehlung gilt für Pfingsten (Montag, 29. Mai): Wer für Freitag, den 26. Mai, Urlaub einreicht, kann auch zu Pfingsten ein viertägiges Wochenende genießen.

    Juli und August 2023
    Im Juli wird in Frankreich der Nationalfeiertag (14.) gefeiert. Im Jahr 2023 wird der Nationalfeiertag auf einen Freitag fallen. Für vier Tage Urlaub – vom 10. bis 13. Juli – bekommt man neun aufeinanderfolgende freie Tage, einschließlich der Wochenenden. Im August 2023 fällt Mariä Himmelfahrt (15. August) auf einen Dienstag. Auch hier kann man durch das strategische Einsetzen von vier Urlaubstagen – Montag, 14. August, Mittwoch, 16. August, Donnerstag, 17. August und Freitag, 18. August – neun freie Tage bekommen. Beide Daten bieten eine ideale Möglichkeit, die Sommerferien zu verlängern.

    November und Dezember 2023
    Am Ende des Jahres sollten Arbeitnehmer mit Allerheiligen (1. November) rechnen, das auf einen Mittwoch fällt. Auch bieten vier Tage Urlaub – Montag, 30. Oktober, Dienstag, 31. Oktober, Donnerstag, 2. November und Freitag, 3. November – die Möglichkeit, neun freie Tage am Stück zu bekommen. Natürlich einschließlich der Wochenenden.

    Und zum Abschluss der Vorausplanung, sollte mane wissen, dass der Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) im Jahr 2023 auf einen Montag fällt. Vier Tage Urlaub – vom 26. bis 29. Dezember – ermöglichen dann sogar zehn aufeinanderfolgende freie Tage, wobei die Wochenenden und Montag, der 1. Januar 2024, mitgerechnet werden.