Autor: Nachrichten

  • Italienische Küstenwache rettet rund 50 Migranten aus Seenot

    Italienische Küstenwache rettet rund 50 Migranten aus Seenot

    Obwohl in Italien am Montag ein neues Gesetz in Kraft trat, das die Zahl der in Italien an Land gebrachten Migranten drastisch begrenzen soll, gab jetzt eine Wohltätigkeitsorganisation bekannt, dass rund 50 Migranten, die seit Sonntag in Seenot waren, von der Küstenwache gerettet wurden. Eine Wohltätigkeitsorganisation, die Migrantenboote im Mittelmeer überwacht, erklärte am Montag, dem 2. Januar, dass die italienische Küstenwache rund 50 Personen in Sicherheit gebracht habe, nachdem diese wiederholt um Hilfe gerufen hatten. Die Organisation „Alarm Phone“, die eine Notrufnummer für Migranten in Not betreibt, erklärte auf Twitter, man sei „erleichtert, bestätigen zu können, dass die italienische Küstenwache endlich die Menschen gerettet hat“, die bereits seit Sonntag um Hilfe gerufen hatten. Es wurden keine weiteren Informationen über die geretteten Personen mitgeteilt. Die NGO Ärzte ohne Grenzen hatte ursprünglich am Montag berichtet, dass sie auf dem Weg sei, um ein Migrantenboot in S…

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  • Elisabeth Borne zum Ärztestreik: „Es ist nicht verantwortungsbewusst in einer Zeit der Feiertage zu streiken“

    Elisabeth Borne zum Ärztestreik: „Es ist nicht verantwortungsbewusst in einer Zeit der Feiertage zu streiken“

    Der seit dem 26. Dezember anhaltende Streik der freien Ärzte ist „nicht verantwortungsbewusst“ und hat „die Spannungen im Krankenhaus erhöht“, meint Premierministerin Elisabeth Borne auf Franceinfo. Elisabeth Borne bedauerte die Streikbewegung der niedergelassenen Ärzte in der letzten Dezemberwoche und deren Verlängerung bis zum 8. Januar. „Es ist nicht verantwortungsbewusst, vor allem in einer Zeit der Feiertage zu streiken“, sagte sie am Dienstag, dem 3. Januar, in einem Interview mit Franceinfo. Auch wenn sie sagt, dass sie die Schwierigkeiten der Ärzte verstehe, bedauert die Premierministerin, dass diese Streikbewegung „die Spannungen im Krankenhaus erhöht“ hat. „Es gibt laufende Gespräche zwischen den Ärzten und der Krankenversicherung“, sagt die Premierministerin und kritisiert, dass der Streik trotzdem bis zum 8. Januar verlängert wird. In Bezug auf die Situation der öffentlichen Krankenhäuser, die mit „drei gleichzeitigen Epidemien“ – Bronchiolitis, Covid und Grippe – konfronti…

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  • Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in der Nähe des Rathauses von Montpellier mit mehreren Schüssen getötet. Verdächtige wurden festgenommen. Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in Montpellier auf der Avenue du Pont-Trinquat in der Nähe des Rathauses erschossen, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Um 10 Uhr war die Polizei noch vor Ort, nachdem sie mehrere Verdächtige festgenommen hatte. Es wird vermutet, dass es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handelte.
  • Strafgericht ohne Jury: Justizreform wird 2023 in ganz Frankreich eingeführt

    Strafgericht ohne Jury: Justizreform wird 2023 in ganz Frankreich eingeführt

    Ab dem 1. Januar 2023 wird es in Frankreich Strafgerichte ohne Jury geben dürfen. Nachdem es in den letzten drei Jahren in etwa 15 Departements erprobt wurde, wird die Strafgerichtsbarkeit ohne Jury nun allgemein eingeführt.

    Ein Strafgericht ohne Volksjury. Diese Bezeichnung wird nach und nach in das gängige Gerichtslexikon Frankreichs aufgenommen werden.

    Welche Art von Fällen wird es betreffen?
    Das neue Kriminalgericht auf Departements-Ebene (CCD) wird hinsichtlich der Schwere der Taten zwischen dem Strafgericht und dem Schwurgericht angesiedelt sein. Es wird über Taten entscheiden, bei denen die Höchststrafe 20 Jahre Zuchthaus nicht übersteigt, aber mehr als 15 Jahre betragen muss. Dies gilt insbesondere für Vergewaltigung oder versuchte Vergewaltigung, Körperverletzung mit Todesfolge oder bewaffneten Raubüberfall.

    Im Gegensatz zum Schwurgericht, in dem ein Gremium von Geschworenen sitzt, wird das Urteil im neuen Kriminalgericht von einem Kollegium aus fünf Berufsrichtern gefällt. Nachdem in den letzten drei Jahren in rund 15 Departements in Frankreich Experimente durchgeführt wurden, darunter in Toulouse, Montpellier und Pau, wird die Maßnahme ab dem 1. Januar 2023 auf alle französischen Gerichte ausgeweitet. Die Anhörungen können öffentlich oder auf Antrag einer der Parteien hinter verschlossenen Türen stattfinden und sich über mehrere Tage erstrecken.

    Das Ziel der Reform besteht darin, die Schwurgerichte zu entlasten, die unter enormen Verzögerungen leiden, was vor allem auf die Covid-Krise zurückzuführen ist. Laut Justizminister Eric Dupont-Moretti haben die neuen Kriminalgerichte dafür gesorgt, dass die betreffenden Fälle „sechs Monate schneller“ verhandelt werden konnten. Die Fälle hätten vor den Kriminalgerichten „nur“ 863 Verhandlungstage erfordert, während die Schwurgerichte 982 Verhandlungstage dafür benötigt hätten.

    Ein weiteres Argument, das vom Ministerium angeführt wird, ist die Einsparung von Geld. Bei einer Schwurgerichtsverhandlung müssen die 9 vereinigten Geschworenen entschädigt werden. Nach den vom Ministerium angegebenen Zahlen kostet ein Verhandlungstag vor einem Schwurgericht daher durchschnittlich 2.060 Euro, gegenüber 1.100 Euro für das Kriminalgericht auf Departements-Ebene.

    Selbst nach der positiv abgeschlossenen Testphase, die im Großen und Ganzen einen Teil der Bedenken der Richterschaft gegenüber dem neuen Strafgericht ausgeräumt hat, bleiben einige Vorbehalte bestehen. Die größte Gewerkschaft der Richterschaft, die USM (Union syndicale des magistrats), befürwortet die Kriminalgerichte grundsätzlich, ist aber gegen ihre allgemeine Einführung „ohne dafür vorgesehene Mittel“. Sie ist außerdem der Ansicht, dass der „minimale“ Zeitgewinn durch diese neuen Gerichte „durch eine höhere Berufungsrate zunichte gemacht wird“: 21% der Urteile in Kriminalgerichte könnten Gegenstand von Berufungen würden, gegenüber 15% bei den Schwurgerichten, so die Schätzungen der Gewerkschaft.

    Auch viele Anwälte bedauern die schleichende Abschaffung Volksjury, von der sie befürchten, dass sie nach und nach komplett verschwinden wird. „Das Schwurgericht darf nicht verschwinden, diese Gerichtsbarkeit, in der die Anwesenheit der Geschworenen unerlässlich bleibt. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Justiz im Namen des französischen Volkes gesprochen wird. Es wäre paradox und katastrophal, wenn die Volksgeschworenen verschwinden würden“, fasste der Strafrechtler Antoine Tugas schon vor zwei Jahren die Meinung vieler seiner Kollegen zusammen.

  • Straßenverkehrssicherheit: Neue Radargeräte können verschiedene Verstöße erkennen

    Straßenverkehrssicherheit: Neue Radargeräte können verschiedene Verstöße erkennen

    Ein neues Radargerät, das noch in diesem Jahr in Frankreich in Betrieb genommen werden soll, kann verschiedene Verstöße registrieren. Im Großraum Toulouse sind bereits rund 30 solcher Kästen aufgestellt.

    Sie sind die neue Waffe gegen Verstösse im Strassenverkehr. In Toulouse (Haute-Garonne) wurden rund 30 hochmoderne Stadtradargeräte aufgestellt, die zahlreiche verschiedene Verstöße blitzen können. Sie können schon jetzt Geschwindigkeitsüberschreitungen in beide Richtungen oder auch das Überfahren einer roten Ampel feststellen. Für eine Autofahrerin kommt diese Maßnahme gerade recht. Eine andere meint gegenüber dem Sender France 2, dass es „vielleicht ein bisschen zu viel“ sei, auch wenn es „Regelungen“ geben müsse.

    Sie erkennen, ob die Fahrer ihre Sicherheitsgurte angelegt haben.

    In Zukunft sollen diese Radargeräte sogar die Missachtung der Fahrradwege ahnden können. Sie werden überprüfen können, ob Autos auf Radspuren fahren. Die neuen Geräte befinden sich derzeit noch in der Testphase, sollen aber im Laufe des Jahres 2023 massiv eingesetzt werden. In naher Zukunft könnten die neuen Radargeräte sogar blitzen, wenn die Autoinsassen nicht angeschnallt sind oder Fahrer am Steuer telefonieren.

    Ende 2023 wird es in Frankreich insgesamt etwa 4.600 Radargeräte aller Art geben.

  • Umfrage: Fast 8 von 10 Franzosen wollen die Jagd am Sonntag verbieten

    Umfrage: Fast 8 von 10 Franzosen wollen die Jagd am Sonntag verbieten

    Eine Ifop-Umfrage ergab am Montag, dem 2. Januar 2023, dass 78% der Franzosen dafür sind, dass der Sonntag ein jagdfreier Tag wird.

    Wie schon im Jahr 2016 befürworten fast 8 von 10 Franzosen ein Verbot der Jagd am Sonntag, berichtet die Zeitung Sud-Ouest. Eine Umfrage, die am Montag, dem 2. Januar veröffentlicht wurde, war von sieben Naturschutzverbänden bei dem Meinungsforschungsinstitut Ifop in Auftrag gegeben worden. Die Befragten argumentieren, dass „die Sicherheit und Ruhe aller gewährleistet“ und „eine friedliche Aufteilung der ländlichen Räume und deren Nutzung“ gewährleistet werden müsse.

    Um ihr Anliegen zu unterstreichen, verweisen die Verbände auf die Zahl der Jagdunfälle seit September 2022, bei denen 18 Nichtjäger (darunter ein Toter) und 17 Jäger (darunter zwei Tote) zu Schaden gekommen sein sollen. Daher das Schreiben der Verbände an Emmanuel Macron vom 21. November, den Sonntag als jagdfreien Tag fordern.

    7 von 10 Franzosen haben während der Jagdsaison Angst
    Die Umfrage ergab auch, dass sich 70% der Franzosen während der Jagdzeit nicht sicher fühlen. Im Vergleich zu nur 54% im Jahr 2009 und 61% im Jahr 2016. Besonders im Großraum Paris sind etwa 74% der Landbewohner sehr stark beunruhigt.
    Die Verbände erinnern daran, dass die Jagd „tödliche Risiken“ birgt, und fordern den Präsidenten der Republik auf, „einen Tag der Ruhe, den Sonntag, für die anderen Nutzer der Natur wie auch für die Tierwelt zu gewähren“.

  • Grippe und Covid-19: Neue Tests können beide Viren gleichzeitig nachweisen

    Grippe und Covid-19: Neue Tests können beide Viren gleichzeitig nachweisen

    Die schon seit einigen Jahren bekannten Grippetests wurden jetzt mit Covid-19-Antigentests kombiniert, um Patienten auf beide Viren auf einmal testen zu können. Mithilfe neuer Antigen-Tests kann nun überprüft werden, ob die getesteten Personen mit Covid-19 und/oder mit der Grippe infiziert sind. Dies erleichtert die Diagnose in einer Zeit erleichtern, die von einer Mehrfach-Epidemie geprägt sind. Wie der Ehrenpräsident des französischen Ärzteverbands Jean-Paul Hamon gegenüber der Zeitung Journal du Dimanche erklärte, „ist das ein echter Fortschritt […] Es ermöglicht, weniger Antibiotika zu verschreiben und dies auch gegenüber dem Patienten zu rechtfertigen. Es ist ein hervorragendes Instrument für die therapeutische Erziehung“. Mehrere Unternehmen beginnen zum Jahresanfang mit der Vermarktung der Doppel-Tests. Die in Straßburg ansässige Firma Toda Pharma hat laut France 3 einen Test nach demselben Prinzip wie die bekannten Covid-19-Antigentests entwickelt, deren Ergebnis innerhalb vo…

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  • Mehrere hundert Beschäftigte in Kurzarbeit: William Saurin Konserven-Fabriken stehen still

    Mehrere hundert Beschäftigte in Kurzarbeit: William Saurin Konserven-Fabriken stehen still

    Cofigeo, Eigentümer von William Saurin, Garbit und Raynal et Roquelaure, stoppt am Montag, dem 2. Januar, vorübergehend vier seiner acht Fabriken in Frankreich. 80% seiner Produktion stehen still. Der Lebensmittelkonzern Cofigéo, bekannt für seine Marken William Saurin, Garbit, Raynal et Roquelaure …

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  • Weltraum: 2023 werden Künstler am ersten zivilen Flug der Geschichte um den Mond teilnehmen

    Weltraum: 2023 werden Künstler am ersten zivilen Flug der Geschichte um den Mond teilnehmen

    Ein japanischer Milliardär hat acht Künstler aus der ganzen Welt für eine Reise um den Mond im Jahr 2023 an Bord der stärksten jemals gebauten Rakete angeworben.

    Es wird der erste zivile Flug zum Mond in der Geschichte sein. Im Jahr 2023 werden acht Personen an Bord einer SpaceX-Rakete gehen, um eine sechstägige Reise um den Mond zu unternehmen, meldet der Sender TF1. Dieses Projekt wurde von dem weltraumbegeisterten Milliardär Yusaku Maezawa, Gründer von Japans größtem Online-Kleiderladen Zozotown, ins Leben gerufen. Schon im letzten Jahr hatte der Mann über 70 Millionen US-Dollar für einen Flug zur Internationalen Raumstation ISS ausgegeben.

    „Wir möchten Menschen mit vielen Talenten die Möglichkeit bieten, in den Weltraum zu fliegen“, erklärte Yusaku Maezawa im Juli 2021 in sozialen Netzwerken, als er einen Online-Aufruf zur Bewerbung startete. Insgesamt hätten eine Million Menschen „aus 249 Ländern und Regionen […] Interesse an dem Projekt bekundet“, schrieb er.

    Die acht Auserwählten sind der amerikanische DJ und Produzent Steve Aoki, der amerikanische YouTuber Tim Dodd, die tschechische Künstlerin Yemi A.D., die irische Fotografin Rhiannon Adam, der britische Fotograf Karim Iliya, der amerikanische Dokumentarfilmer Brendan Hall, der indische Schauspieler Dev Joshi und der südkoreanische Sänger TOP. Außerdem wurden zwei Ersatzleute ernannt: die amerikanische Snowboarderin Kaitlyn Farrington und die japanische Tänzerin Miyu.

    Sechs Tage an Bord der stärksten Rakete, die je gebaut wurde.
    „Ich hoffe, dass jeder die Verantwortung erkennt, die damit einhergeht, die Erde zu verlassen, zum Mond zu reisen und von dort zurückzukehren“, betonte Yusaku Maezawa auf YouTube. „Sie werden von dieser Erfahrung sehr profitieren und ich hoffe, dass sie sie nutzen werden, um dem Planeten und der Menschheit etwas zu bringen.“

    Die Reise soll sechs Tage dauern, ohne jedoch auf dem Mond zu landen, und an Bord von Starship stattfinden, der stärksten Rakete, die SpaceX, das Unternehmen von Elon Musk, je gebaut hat. Irgendwann soll das Raumfahrzeug zu einem regelmäßigen Shuttle für Privatkunden im Weltraum werden.

  • Frankreich: Mit dem Ende der Rabatte könnten die Kraftstoffpreise in dieser Woche um 10 Cent steigen

    Frankreich: Mit dem Ende der Rabatte könnten die Kraftstoffpreise in dieser Woche um 10 Cent steigen

    Die Kraftstoffpreise werden in Frankreich wahrscheinlich bereits in dieser Woche um 10 Cent pro Liter steigen. Millionen von Franzosen sollen zudem Mitte Januar eine Beihilfe in Höhe von 100 Euro erhalten. Die französischen Autofahrer werden zu Beginn des Jahres 2023 tiefer in die Tasche greifen müssen. Das Ende des Regierungs-Rabatts von 10 Cent pro Liter wird deutliche Auswirkungen auf die Benzinpreise haben. Experten bereiten auf die kommende Preisentwicklung vor: „Mitte der Woche werden die Preise an den Zapfsäulen um etwa 10 Cent steigen“, warnt etwa Francis Pousse, Vorsitzender für Tankstellen und neue Energien bei Mobilians, einem Berufsverband, dem 5.800 französische Tankstellen (ohne Supermärkte) angehören, gegenüber France Info. Darüber hinaus werden die Preise an den Zapfsäulen wieder stärker mit der Entwicklung des Ölpreises auf dem Weltmarkt und dem Wert des Euro verknüpft sein. Eine gute Nachricht gibt es aber auch: „Das Ende der Einfuhr von russischem Erdöl und damit ve…

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