Autor: Nachrichten

  • 1 Jahr Ukraine-Krieg: Der Eiffelturm wird am Donnerstag in den Farben der Ukraine leuchten

    1 Jahr Ukraine-Krieg: Der Eiffelturm wird am Donnerstag in den Farben der Ukraine leuchten

    Der Pariser Stadtrat erklärt in einer Erklärung, er wolle dadurch seine „unerschütterliche Unterstützung“ für das ukrainische Volk zum Ausdruck bringen. Der Eiffelturm wird am Donnerstag, dem 23. Februar, ab 18.30 Uhr in den Farben der Ukraine beleuchtet, um das erste Jahr des Krieges in dem europäischen Land zu markieren, kündigte das Pariser Rathaus am Dienstag, dem 21. Februar, in einer Pressemitteilung an. Die gelb-blaue Beleuchtung wird bis Sonntagabend andauern. In ihrer Mitteilung erklärt die Stadtverwaltung, dass sie damit ihre „unerschütterliche Unterstützung“ für das ukrainische Volk zum Ausdruck bringen und „ihren Willen zur Zusammenarbeit beim Wiederaufbau des Landes“ bekräftigen wolle. Am 25. Februar 2022, einen Tag nach der russischen Invasion in der Ukraine, hatte die Stadt Paris ebenfalls beschlossen, das symbolträchtige Bauwerk drei Tage lang in den Farben des überfallenen Landes zu beleuchten. Am 9. Februar 2023 war die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt Ann…

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  • Wetter: Endlich kommt der Regen nach Frankreich zurück

    Wetter: Endlich kommt der Regen nach Frankreich zurück

    Nach einer Rekordzeit von 31 Tagen ohne wirklichen Regen, werden von Météo France für Mittwoch, den 22. Februar, tatsächlich einige Schauer vorhergesagt.

    Endlich soll mal wieder Wasser vom Himmel fallen. Nach 31 fast vollständig trockenen Tagen in Frankreich. Am Mittwoch, dem 22. Februar, wird es in zwei Dritteln der westlichen Landeshälfte regnen, wie Meteo France ankündigt. Das Regengebiet wird sich langsam nach Osten verlagern und am Nachmittag bis zu den östlichen Regionen reichen. Aber es werden nur geringe Niederschlagsmengen erwartet.

    Der Himmel bleibt den ganzen Tag über bedeckt. In den Pyrenäen schneit es bereits seit heute Morgen oberhalb von 1.600m, in den Alpen am Nachmittag ab 1.800m. Am Abend werden die Niederschläge im Südwesten an Intensität zunehmen und in Richtung des Baskenlandes zu nennenswerten Niederschlagsmengen führen.

    Bis zu 18 Grad auf Korsika
    Auf der Rückseite des Wolkenbandes wird es wieder Aufhellungen in der Bretagne, den Pays de la Loire und der Basse-Normandie geben. Schauer wird es an der bretonischen Küste und am Ärmelkanal geben. Die Mittelmeerküste bleibt am Rande der Störung und behält bei einem stark bewölkten Himmel trockenes Wetter bei. Auflockerungen am Nachmittag sind möglich. Der Nordwestwind weht an den Küsten des Ärmelkanals spürbar.

    Die Höchsttemperaturen erreichen heute im Allgemeinen 10 bis 15 Grad, bis zu 17 bis 18 Grad in den Ebenen des Languedoc und auf Korsika.

  • Eric Zemmour: Kassationsgericht hebt Freispruch wegen Aufstachelung zum Rassenhass auf

    Eric Zemmour: Kassationsgericht hebt Freispruch wegen Aufstachelung zum Rassenhass auf

    Eric Zemmour wurde in erster Instanz zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt, aber im Berufungsverfahren im September 2021 freigesprochen. Der rechtsextreme Polemiker Eric Zemmour wird wegen einer Hasstirade gegen den Islam und die Einwanderung aus dem Jahr 2021 erneut vor Gericht erscheinen müssen, nachdem das Kassationsgericht am Dienstag, dem 21. Februar, einen Freispruch vom September 2021 aufgehoben hat. Das höchste Gericht ordnete eine neue Verhandlung vor dem Berufungsgericht in Paris für den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten an, der somit wegen öffentlicher Beleidigung und Aufstachelung zum Rassenhass erneut vor Gericht gestellt wird. Bei einem politischen Treffen mit dem Namen „Konvent der Rechten“, das von Angehörigen der rechtsextremen Ex-Abgeordneten Marion Maréchal am 28. September 2019 organisiert wurde, hatte Eric Zemmour eine Rede gehalten, in der er „kolonisierende“ Einwanderer und eine „Islamisierung der Straße“ anprangerte. In der ersten Instanz hatte ein …

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  • Verkehrsminister Clément Beaune: Am 7. März wird man in Frankreich nicht reisen können

    Verkehrsminister Clément Beaune: Am 7. März wird man in Frankreich nicht reisen können

    Verkehrsminister Clément Beaune empfiehlt, Reisen am 7. März, dem nächsten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform, in ganz Frankreich einzuschränken oder zu verschieben. „Am 7. März, das muss ich ganz klar sagen, wird es hart“, das sagt der französische Verkehrsminister Clément Beaune im Sud Radio. Er warnt alle Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel davor, dass ihre Fahrten an dem nächsten großen Mobilisierungstag gegen die Rentenreform wahrscheinlich sehr kompliziert werden. „Wir werden versuchen zu vermeiden, dass es hart und lang wird“. „Es gibt Gespräche, es gibt Gewerkschaften, die von einem verlängerbaren Streik gesprochen haben, andere nicht, es gibt Unternehmen, in denen das angesprochen wurde, andere nicht. Wir werden versuchen zu verhindern, dass es hart und lang wird“, sagte der Minister auf dem Sender Sud Radio. Er ist der Ansicht, dass „es am 7. März zwangsläufig Auswirkungen geben wird“, und ruft schon jetzt die Franzosen dazu auf, ihre Reisen „zu verschieben“ und im…

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  • Pollenallergien: In Frankreich bereits Alarmstufe Rot ausgelöst

    Pollenallergien: In Frankreich bereits Alarmstufe Rot ausgelöst

    Während der milden und schönen Tage hat die Blütezeit einiger Arten bereits begonnen. Das veranlasste das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (RNSA), in einigen Regionen Frankreichs die höchste Allergiewarnstuife auszurufen. Juckende Augen, trockener Husten, eine juckende Nase – solche Symptome sind 20 % der französischen Bevölkerung wohlbekannt. Mit den sehr milden Tagen dieses Winters, der eigentlich keiner ist, sind die Pollen wieder in der Luft. Eine Geißel für alle Allergiker, die diese Zeit besonders fürchten. Mitte Februar trifft das besonders auf Südfrankreich zu, wo ein Großteil der Departements wegen Allergierisiken als rot eingestuft ist. Derzeit sind vor allem drei Pollenarten im Umlauf: Erle, Hasel und Zypresse. Letztere ist besonders häufig, da sie sich in ihrer Hauptverbreitungsphase befindet. Einzeln betrachtet ist das Vorhandensein dieser drei Pollenarten nicht so dramatisch. Aber das Trio zusammen sind sie ein explosiver Cocktail für Allergiker. Dass so…

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  • Wasserkraft – eine „Schlüsselenergie“ vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung

    Wasserkraft – eine „Schlüsselenergie“ vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung

    Frankreich hat seit Januar 31 Tage lang keinen Regen gesehen, wie Météo-France am Dienstag mitteilte. Und mit der globalen Erwärmung werden Dürreperioden in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich häufiger auftreten und sich intensivieren. Und das stellt auch eine Bedrohung für die Energieerzeugung, insbesondere die Wasserkraft, dar.

    „So etwas hat es in einem Winter noch nie gegeben“: So beschrieb Météo-France am Dienstag, dem 21. Februar, die Trockenheit, die seit einem Monat in Frankreich herrscht. „Die derzeitige Situation äußert sich in einer Austrocknung der Böden, die bereits durch die Dürre im Sommer 2022 geschwächt sind“, so das französische Wetterinstitut, das vorhersagt, dass „der Winter 2023 zu den zehn regenärmsten Wintern seit 1959 gehören wird“.

    Diese Dürreepisoden – Auswirkungen der globalen Erwärmung – hatten auch Einfluss auf die Energieerzeugung in Frankreich im Jahr 2022, insbesondere auf die Stromerzeugung durch Wasserkraft. „Die Wasserkraftproduktion erreichte aufgrund der außergewöhnlich warmen und trockenen Wetterbedingungen ihren niedrigsten Stand (49,7 TWh) seit 1976“, stellte der französische Stromnetzbetreiber RTE in einer am 16. Februar veröffentlichten Bilanz fest.

    „Die Wasserkraft ist eine Energieart, die sehr stark von der Schneedecke in den Bergen, der Eisschmelze oder auch dem Wasserstand der Flüsse abhängt“, erklärt Nicolas Goldberg, Senior Manager Energie bei der Beratungsfirma Colombus Consulting. „Wenn man also eine Dürreperiode oder keinen Schnee hat, erzeugen die Staudämme weniger Strom“.

    In Frankreich hat die Wasserkraft eine lange Tradition. Sie wird seit dem Ende des 19. Jahrhunderts genutzt und ist damit die älteste Art der Energieerzeugung. Entsprechend zahlreich sind die Standorte für die Wasserkraftproduktion auf französischem Staatsgebiet, die oft schon seit vielen Jahrzehnten bestehen: Es gibt derzeit mindestens 427 Wasserkraftwerke und 600 Staudämme, die von der EDF betrieben werden.

    Die wichtigsten Standorte der Wasserkraftproduktion in Frankreich. © EDF

    Zu den regenabhängigsten – und damit von Dürreperioden direkt betroffenen – Anlagen gehören Laufwasseranlagen, die in der Regel in Flüssen und Schleusen installiert sind. Hinzu kommen Seekraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke – große Anlagen, für die oftmals große Dämme erforderlich sind -, die Wasser speichern, um es später schnell wieder abzugeben, wenn es zu Spitzen im Stromverbrauch kommt.

    Der Vorteil der Wasserkraft ist, dass sie viel leichter steuerbar ist als andere Energien. Wasserkraftwerke können ideal als Energiespeicher genutzt werden.

    Wasserkraft nimmt im französischen Energiemix einen wichtigen Platz ein. Im Jahr 2021 machte Wasserkraft 62,5 TWh oder 12 % der gesamten Stromerzeugung Frankreichs aus und lag damit weit vor Windkraft und Photovoltaik. Außerdem „emittiert sie keine Treibhausgase, ist schnell nutzbar und ist auch langfristig eine sehr wirtschaftliche erneuerbare Energie“, erklärt der Stromerzeuger EDF.

    Das französische Stromsystem, so wie es in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut wurde, steht auf zwei Beinen: Kernkraft und Wasserkraft. Atomkraftwerke produzieren kontinuierlich und die Wasserkraft ermöglicht es, die Bedarfsspitzen zu überbrücken, indem man im richtigen Moment Wasserkraftwerke aktiviert. Das hat bisher gut funktioniert. Wasserkraftanlagen können je nach Bedarf im französischen Stromnetz schnell und häufig (manchmal mehrere tausend Mal pro Jahr) an- und abgeschaltet werden. So etwas ist bei den Kernkraftwerken komplizierter und dauert länger.

    Derzeit wird die Energiepolitik Frankreichs durch mehrjährige Energieprogramme (Programmations pluriannuelles de l’énergie, PPE) geregelt. Das letzte wurde 2020 für den Zeitraum 2019-2028 verabschiedet und legt mehrere Ziele für den Wasserkraftsektor fest: Erhöhung der Produktion um rund 200 MW bis 2023 und von 900 auf 1200 MW bis 2028 sowie Optimierung der Produktion und Flexibilität des Wasserkraftparks – insbesondere durch die Installation von Wasserkraftwerken an bestehenden, noch nicht nachgerüsteten Staudämmen.

    Es ist derzeit allerdings nicht bekannt, ob diese Ziele für die Wasserkraft eingehalten werden können, im Gegensatz zu Wind- und Solarenergie – bei denen Frankreich beim derzeitigen Tempo sein Ziel krachend verfehlen wird.

    Auch in Zukunft wird die Wasserkraft für Frankreich eine Schlüsselenergie darstellen. Und obwohl die Wasserkraft durch Dürreperioden bedroht ist, dürfte sie nicht so schnell aus der französischen Energielandschaft verschwinden. Die Frage bleibt, wie man mit den Auswirkungen des Klimawandels umgehen kann und wie man die Investitionen in erneuerbare Energien sinnvoll streut.

  • Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Die Zahl der Einbrüche in Frankreich ist im vergangenen Jahr um 11 % gestiegen. In Paris werden jeden Tag etwa dreißig Einbrüche verübt. 

    Mit dem Licht seines Telefons durchsucht ein Dieb in aller Ruhe mit bloßen Händen und ohne Werkzeug Regale nach Geld, Schmuck oder Wertgegenständen – gefilmt von einer Überwachungskamera. Solche Szenen sind in Paris mittlerweile alltäglich. Dort werden täglich etwa dreißig Einbrüche verzeichnet. In einem Gebäude wurden im letzten Jahr sogar zehn Einbrüche verübt. Die Türen weisen Spuren von Einbrüchen auf: Einige Schlösser wurden aufgebrochen und auch die Spuren von Brecheisen sind noch sichtbar.

    Einbrecher mit wenig Erfahrung
    Allerdings ist das Gebäude mit einer Gegensprechanlage und Videoüberwachungskameras ausgestattet. Doch nichts davon schreckt die Kriminellen ab. Außerdem sind die Holztüren der Wohnungen nicht sehr stabil, das ermöglicht einen schnellen Einbruch. „Wir sehen in der Zeit zwischen 12:00, 14:00 oder sogar 15:00 Uhr besonders viele Einbrüche (…). Wenn die Leute nicht auf die Sprechanlage reagieren, weiß man, dass sie arbeiten und nicht schlafen“, erklärt Clément Oberlin, Delegierter der Pariser Polizei. Die Einbrecher haben oft wenig Erfahrung und benutzen keine besondere Ausrüstung. Und die Polizei ist immer öfter vom jungen Alter der Täter erstaunt. Allein in Paris stiegen die Einbrüche und Diebstähle in den letzten sechs Monaten um 8,8 %.

  • Ardèche: Polizisten fahren mit Elektromopeds

    Ardèche: Polizisten fahren mit Elektromopeds

    Die Stadtpolizei von La Voulte-sur-Rhône (Ardèche) hat ihre Fahrräder gegen elektrische Mopeds eingetauscht. Eine echte Zeitersparnis für die Polizisten.

    Auf nagelneuen Elektro-Mopeds sorgen die Stadtpolizisten für die Sicherheit der Einwohner von La Voulte-sur-Rhône (Ardèche). Auf den Straßen bleiben sie nicht unbemerkt. Ein Mann meint gegenüber dem Sender France 3: „Das ist sehr gut. Es ist umweltfreundlich und außerdem können sie jetzt durch alle kleinen Gassen fahren.“ Bis Januar 2023 waren die vier Polizisten der Stadt mit dem Fahrrad unterwegs. Allerdings war es anstrengender und ging weniger schnell, in die höher gelegene Altstadt zu gelangen.

    Steigerung der Effizienz
    Mit der finanziellen Unterstützung der Region hat die Stadtpolizei 3.000 Euro pro Moped investiert. Jedes Modell hat eine Reichweite von etwa 90 Kilometern. Ziel des Bürgermeisters: die Effizienz der Einsätze zu steigern und besser für die Sicherheit der Einwohner und der im Sommer zahlreichen Radfahrer zu sorgen. Die Polizei von La Voulte-sur-Rhône ist die erste im Departement Ardèche, die solche Elektromopeds einsetzt.

  • Zyklon Freddy: Tausende Haushalte auf La Réunion ohne Strom

    Zyklon Freddy: Tausende Haushalte auf La Réunion ohne Strom

    Der Wirbelsturm Freddy hat die französische Insel La Réunion gestreift und verursachte er am Dienstag, dem 21. Februar, starke Schäden. Aufgrund des Sturms waren Tausende Haushalte ohne Strom.

    Bis zu 7 m hohe Wellen fegten am Dienstag, dem 21. Februar, über die Strände von La Réunion. Der Zyklon Freddy, der von den Meteorologen als „Monster“ bezeichnet wurde, streifte das französische Überseedepartement. Er zog 190 km vor der Küste der Insel vorbei und forderte trotz Böen von bis zu 130 km/h glücklicherweise keine Todesopfer. Auf dem Höhepunkt des Sturms waren 25.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Techniker arbeiten daran, das Stromnetz wieder herzustellen.

    Der Zyklon bewegt sich auf Madagaskar zu.
    Auch am Dienstagabend hatten etwa 9.000 Haushalte noch immer keinen Strom. Ein wichtiges Stromkabel war unter dem Druck des Windes gebrochen. „Gegen 21 Uhr fiel der Strom aus und es folgte sofort eine große Explosion“, berichtet ein Anwohner auf dem Sender France 3. Dir Sturmwarnung Orange konnte inzwischen für La Réunion wieder aufgehoben werden. Der tropische Wirbelsturm Freddy, der sich jetzt von La Reunion weg bewegt, wird voraussichtlich in der Nacht auf Mittwoch die Insel Madagaskar mit voller Wucht treffen.

  • Trockenheit: In der Ariège macht der Wasserstand des Lac de Montbel grosse Sorgen

    Trockenheit: In der Ariège macht der Wasserstand des Lac de Montbel grosse Sorgen

    Der künstliche See von Montbel in der Ariège ist fast ausgetrocknet. Das Wasserdefizit besteht seit neun Monaten, nach einem heißen Sommer und einem trockenen Winter.

    In der Ariège ist der Lac de Montbel Ende Februar fast ausgetrocknet. Der künstlich angelegte See mit 60 Millionen m3 Wasser auf einer Fläche von 550 Hektar ist auch ein Reservat für Vögel, die es gewohnt sind, hier zu überwintern. „Es ist wirklich dramatisch“, betont eine Frau gegenüber dem Sender France 2. Auch die Fischer sind beunruhigt. Der Montbel-Staudamm versorgt die Landwirtschaft in der Region und die Flüsse mit Wasser.

    Die Niederschläge werden nicht ausreichen
    Aus der Luft betrachtet ist die Trockenheit eklatant. Satellitenbilder zeigen, wie viel Wasser der See in nur einem Jahr verloren hat. Die Niederschläge der nächsten Tage dürften nicht ausreichen. „Das Defizit besteht seit neun Monaten. Wir hatten schon ein Frühjahrsdefizit im Jahr 2022, gefolgt von einem heißen Sommer und einem trockenen Winter (…) Es müsste wirklich mehr regnen“, erklärte Xavier Rouja, von der SMDEA, die den Staudamm verwaltet. Die Behörden raten den Landwirten bereits dazu, auf weniger wasserintensive Nutzpflanzen umzusteigen.