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  • „Eier und Töpfe sind zum Kochen da“ – lacht Emmanuel Macron bei seiner Reise ins Departement Hérault

    „Eier und Töpfe sind zum Kochen da“ – lacht Emmanuel Macron bei seiner Reise ins Departement Hérault

    Der Staatschef reagierte so auf die Topfkonzerte, die seit seiner Ansprache am 17. April in Frankreich immer häufiger zu hören sind. Macron hofft, die Protesten langsam eindämmen zu können. Als er am Donnerstag, dem 20. April, in Ganges (Hérault) unterwegs war, um sich mit dem Thema Bildung zu befassen, spielte Emmanuel Macron erneut auf die Topfkonzerte an, die seit seiner TV-Ansprache vor drei Tagen in Frankreich immer wieder veranstaltet werden. „Die Eier und die Töpfe sind bei mir zu Hause dazu da, um zu kochen“, sagte der Staatschef lächelnd gegenüber dem Abgeordneten der Partei La France insoumise, Sébastien Rome, der ihn zu einem Treffen mit den Demonstranten in Ganges eingeladen hatte. Am Vortag schon war Emmanuel Macrons Reise in den Bas-Rhin von Demonstranten gestört worden, die auf Töpfe und Pfannen schlugen. Als er eine Fabrik der Holzindustrie in Muttersholtz besuchte, wurde der Strom von Gewerkschaftern abgestellt. Am Ende des Besuchs hatte Macron gestern erklärt: „Es sin…

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  • Arras: 86-jährige wohlhabende Frau von drei Personen entführt und dann in ihrer Bank wiedergefunden

    Arras: 86-jährige wohlhabende Frau von drei Personen entführt und dann in ihrer Bank wiedergefunden

    In Arras (Pas-de-Calais) wurde eine wohlhabende 86-jährige Frau mit 10.000 Euro in ihrer Bank aufgefunden, nachdem sie entführt worden war. Drei Personen werden verdächtigt, sie aus ihrem Haus entführt und zur Bank gebracht zu haben, sie flüchteten. Eine 86-jährige Frau wurde am Dienstagmorgen in ihrer Bank in Arras, Pas-de-Calais, mit 10.000 Euro, die sie gerade aus ihrem Safe geholt hatte, wohlbehalten aufgefunden, wie Franceinfo berichtet. Die Dame sei von drei bisher nicht identifizierten Personen aus ihrem Haus entführt worden. Die Täter durchsuchten zunächst das Haus und entwendeten 2.100 Euro. Die drei Personen brachten die ältere Dame dann mit dem Auto zu ihrer Zweigstelle der BNP-Paribas-Bank im Zentrum von Arras, die etwa 10 Autominuten von ihrem Haus entfernt liegt, und verlangten von ihrem Opfer, eine große Summe Geld abzuheben. Anhand der Auswertung der Videoüberwachung stellte die Polizei fest, dass die drei Angreifer in ihrem Auto vor der Bank mehrmals hin und her fuhren, um zu sehen, was ihr Opfer in der Bank tat. Anschließend flohen sie und werden von der Polizei noch immer gesucht. Die Tochter des Opfers verständigte die Polizei. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen, wurde die Tochter des Opfers auf die Entführung ihrer Mutter aufmerksam und verständigte gegen 10:30 Uhr die Polizei. Wie die Täter ihr Opfer dazu brachten, sich in den Tresorraum der Bank zu begeben, muss die weitere Untersuchung klären. Die 86-Jährige erklärte den Polizisten jedenfalls, dass die Personen vermummt gewesen seien und sich zunächst als Polizisten vorgestellt hätten. 
  • Pas-de-Calais: Touristenansturm beim Drachenfestival in Berck-sur-Mer

    Pas-de-Calais: Touristenansturm beim Drachenfestival in Berck-sur-Mer

    Das Drachenfestival in Berck-sur-Mer (Pas-de-Calais) bringt in den Frühlingsferien viele Menschen zusammen. Zuschauer aus der ganzen Welt reisen an, um das bunte Spektakel in der Luft zu bewundern. Wenn Sie auf der Suche nach der Welthauptstadt der Drachen sind, werden Sie in Berck-sur-Mer (Pas-de-C…

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  • Trockenheit: Eine beispiellose Aktion zur Rettung der Garonne

    Trockenheit: Eine beispiellose Aktion zur Rettung der Garonne

    Am Dienstag, 18. April, wurde eine Operation gestartet, bei der Wasser aus einem Kanal umgeleitet wurde, um den Fluss Garonne aufzufüllen. Das Experiment kostet 1.850.000 Euro.

    Die Garonne versorgt 1,4 Millionen Menschen mit Trinkwasser und hält ein ganzes Ökosystem am Leben. Angesichts der Trockenheit und Dürre wird es immer wichtiger, Lösungen zu finden, um die Wasserführung des Flusses im Sommer zu unterstützen, zumal seine Reserven flussaufwärts sehr gering sind und es in den Pyrenäen kaum noch Schnee gibt. Eine Lösung könnten die Gräben sein, die am Morgen des 18. April versuchsweise gefüllt wurden, um den Grundwasserspiegel wieder aufzufüllen. „Das sind Böden, die besonders durchlässig sind, so dass das Wasser, wenn es abfließt, am Boden und an den Seiten versickert und nach und nach das Grundwasser erreicht“, erklärt Anne-Valérie Hau-Barras, Regionaldirektorin des BRGM (Bureau de recherches géologiques et minières).

    Das Experiment wird vier Jahre lang beobachtet.
    Das Wasser kommt aus einem anderen Kanal, 60 km südlich von Toulouse (Haute-Garonne). Unterirdisch wird sich das Wasser täglich um einige Meter vorwärts bewegen. Es wird den Fluss Garonne im Sommer erreichen, wenn es am dringendsten gebraucht wird. das System könnte sich als sehr effizient erweisen. Das Experiment kostet etwa 1.850.000 Euro. 

    Das Experiment wird vier Jahre lang beobachtet und dabei soll überprüft werden, ob die Qualität des Grundwassers durch das Oberflächenwasser beeinträchtigt wird.

  • Emmanuel Macron spricht am Donnerstag in einem Gymnasium im Departement Hérault zum Thema Bildung

    Emmanuel Macron spricht am Donnerstag in einem Gymnasium im Departement Hérault zum Thema Bildung

    Am heutigen Donnerstag, 20. April, reist Emmanuel Macron ins Departement Hérault, wo er sich mit der Vorbereitung des Schuljahres 2023 befassen. Begleitet wird er von Pap Ndiaye, Minister für Bildung und Jugend. „Neben Arbeit und republikanischer Ordnung ist die Schule aufgrund des Fortschritts, den sie vermittelt, eine der drei Baustellen, die es zu bewältigen gilt, um die Unabhängigkeit Frankreichs wieder aufzubauen“, so der Elysée-Palast. Der Staatschef will an die grundlegende Bedeutung der nationalen Bildung als Pfeiler als Garant für den Kampf gegen Ungleichheiten und als Voraussetzung für Fortschritt und ein besseres Leben vorstellen. Emmanuel Macron wird drei Achsen ansprechen, „um den Umbau der öffentlichen Schule fortzusetzen: den Eltern das Vertrauen zurückgeben, eine ehrgeizige Politik für die Ausbildung der Schüler betreiben und schließlich den Lehrern eine bessere Anerkennung sichern.“ Wie im Elsass dürfte der Empfang Macrons von Protesten geprägt sein, da die Bildungsref…

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  • Mont-Blanc: Deutsches Ehepaar durch herabstürzende Eisblöcke getötet

    Mont-Blanc: Deutsches Ehepaar durch herabstürzende Eisblöcke getötet

    Ein deutsches Ehepaar, das am Mittwochmorgen im Bereich des kleinen Plateaus im Mont-Blanc-Massiv unterwegs war, wurde von herabstürzendem Eis getötet.

    Ein deutsches Ehepaar wurde am Mittwoch von einem herabfallenden „Serac“ getötet, einem Eisblock, der sich vom Mont-Blanc-Massiv gelöst hatte, wie der Sender France Bleu Pays de Savoie berichtet. Die Wanderer waren am Mittwochmorgen im Bereich des kleinen Plateaus unterwegs, als sich auf 3.800 m Höhe Eisblöcke vom Mont-Blanc-Massiv lösten. Das Paar war etwa 50 Jahre alt. Sie waren in einer Gruppe von 5 Personen unterwegs, von denen eine leicht verletzt wurde.

    Die Rettungskräfte wurden gegen 16.15 Uhr alarmiert. Etwa 15 Gendarmen des Peloton de gendarmerie de haute montagne (PGHM) waren im Einsatz, teilte die Präfektur von Hochsavoyen mit, ebenso wie der Zivilschutz und der Notarzt der Krankenhäuser am Mont-Blanc. Die Rettungskräfte gelangten mithilfe des Hubschraubers des Zivilschutzes der Region Haute-Savoie an den Unfallort.

    Ein für die Gefahr von „Serac“-Stürzen bekannter Weg.
    Die beiden Opfer wurden durch das herabstürzende Eis vollständig verschüttet. Eine weitere Person, die teilweise verschüttet wurde, erlitt leichte Verletzungen am Knöchel. Die anderen vier Wanderer blieben unverletzt. Die Wandergruppe war von der Berghütte Grands Mulets aufgebrochen. Sie wollten den Aufstieg zum Mont-Blanc über diese bei Skifahrern bekannte, aber auch wegen des Risikos von Serac-Stürzen, die durch Gletscherbewegungen entstehen, gefährliche Route beginnen. Die beiden Opfer waren ohne Führer unterwegs, aber mit Lawinensuchgeräten ausgerüstet.

  • „Es ist nicht das Töpfeklappern, das Frankreich voranbringen wird“ – sagt Emmanuel Macron im Elsass

    „Es ist nicht das Töpfeklappern, das Frankreich voranbringen wird“ – sagt Emmanuel Macron im Elsass

    Der Staatschef wurde am Mittwoch bei seinem Besuch einer Fabrik im Département Bas-Rhin recht unfreundlich empfangen, unter anderem mit Topfkonzerten. Der Staatschef hoffte eigentlich, ein neues Kapitel aufschlagen zu können. Während er eine Fabrik in Muttersholtz (Bas-Rhin) besuchte, antwortete Staatspräsident Emmanuel Macron am Mittwoch, den 19. April, auf die Demonstranten, die in den Stunden vor seiner Reise Töpfe und Slogans gegen die Regierung erklingen ließen. „Es sind nicht die Töpfe, die Frankreich voranbringen werden“, sagte der Präsident vor Journalisten und versicherte, dass „die Realität des ganzen Landes nicht nur diejenigen sind, die mit Töpfen Lärm machen oder die schimpfen“. Die Lage vor dem ersten Besuch in einer französischen Region seit der Verabschiedung der Rentenreform und der Ansprache des Staatspräsidenten am Montagabend, war sehr angespannt. Die Gendarmen drängten insbesondere eine Gruppe von etwa 100 Demonstranten zurück, die gegen den Besuch von Emmanuel Mac…

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  • Emmanuel Macron bei einem Bad in der Menge in Sélestat ausgepfiffen und beschimpft

    Emmanuel Macron bei einem Bad in der Menge in Sélestat ausgepfiffen und beschimpft

    Der Präsident der Republik wurde am Mittwochnachmittag bei seinem Besuch im Elsass mit Pfiffen und Rücktrittsforderungen empfangen. Es war ein sehr aufgeheiztes Empfangskomitee. Präsident Emmanuel Macron wurde am Mittwoch, dem 19. April, in den Straßen von Sélestat (Bas-Rhin) ausgebuht, als er zum ersten Mal seit der Verabschiedung der umstrittenen Rentenreform in der Öffentlichkeit auftrat. Pfiffe und Aufforderungen zum Rücktritt ertönten aus einer kompakten Menschenmenge, die sich vor dem Rathaus der Stadt versammelt hatte. „Wir sind hier, wir sind hier!“, riefen Demonstranten aus der Menge. „Sie haben eine korrupte Regierung“, rief ihm unter anderem ein Mann zu. Der Präsident antwortete: „Sie verteidigen Ideen, die nicht richtig sind“, und erklärte den Gewerkschaftern, die ihn aufforderten, seine Rentenreform zurückzuziehen, erneut seine Pläne für die Renten. Früher am Tag hatte Emmanuel Macron eine Fabrik in Muttersholtz (Bas-Rhin) besucht. Bei diesem Besuch war die Stromversorgung…

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  • Rechte von Menschen mit Behinderungen: Frankreich vom Europarat heftig kritisiert

    Rechte von Menschen mit Behinderungen: Frankreich vom Europarat heftig kritisiert

    Frankreich wurde vom Europarat wegen seiner Versäumnisse im Zusammenhang mit der Behindertenproblematik heftig kritisiert. Seine Politik stehe nicht im Einklang mit der Europäischen Sozialcharta. Das sagt der Europäische Ausschusses für soziale Rechte (EASR): Frankreich „verletzt“ die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Laut dem Europarat steht Frankreich nicht im Einklang mit der Europäischen Sozialcharta und respektiert nicht die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Diese Schlussfolgerungen basieren auf mehreren Kriterien: Die Institution hat die Zugänglichkeit von Gebäuden oder auch den Schulbesuch von Kindern mit Behinderungen genau analysiert. Da Urteil ist verheerend: In Frankreich besteht ein Mangel an Plätzen in Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen, eine unzureichende finanzielle Unterstützung und auch auf den schwierigen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln wird verwiesen. Frankreich steht im Visier des Europarats, weil 2018 eine Beschwerde von vier Ve…

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  • Frankreich: Die Wölfe sind vor den Toren der Städte angekommen

    Frankreich: Die Wölfe sind vor den Toren der Städte angekommen

    Im Departement Rhône wurde erneut ein Wolf in der Nähe eines Wohngebiets in Genas gefilmt, wo bereits zehn Schafe getötet worden waren. Wölfe sind mittlerweile fast überall in Frankreich anzutreffen, zunehmend auch in der Nähe von Städten.

    Innerhalb weniger Sekunden war das Schicksal des Lamms besiegelt. Der Wolf hatte die ganze Herde belauert und dann angegriffen. In Genas (Rhône) herrschte Fassungslosigkeit. Der Wolf kam drei Tage später zurück, hat aber keine Beute mehr gefunden. In der Haute-Savoie werden Wölfe inzwischen regelmäßig in Städten gefilmt. Überraschender war die Anwesenheit eines Wolfes im Wald von Fontainebleau (Seine-et-Marne). Andere Tiere wurden in der Vendée und im Finistère gesichtet.

    Seit der ersten Sichtung im Jahr 1992 hat sich das Gebiet der Wölfe in Frankreich immer weiter ausgedehnt, auch in Richtung der Städte. Seine Ausbreitung wird vom französischen Amt für Biodiversität genau überwacht, insbesondere in der Region Rhône. „Es ist überhaupt nicht erstaunlich, Wölfe an dieser Stelle zu sehen, aus dem einfachen Grund, dass die Region Rhône schon sehr urbanisiert ist, und es überall Straßen und Wege gibt. Zweitens ist zu dieser Jahreszeit die Zeit, in der sich die Jungtiere ausbreiten. Die Brutstätten sind in den Alpen und dann versuchen sie, sich ein neues Gebiet zu suchen“, erklärt die Umweltinspektorin Amélie Chantereau auf dem Sender France 2.