Autor: Nachrichten

  • Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Paris: 50 Gräber aus dem 2. Jahrhundert bei Ausgrabungen auf einer RER-Baustelle entdeckt

    Im Herzen von Paris begleiten die Geräusche des Verkehrs und der Fußgänger die Arbeit der Archäologen. Die Ausgrabungen begann am 6. März nach Untersuchungen, die im Vorfeld der Bauarbeiten für die Zuglinie RER B durchgeführt worden waren. Sie enthüllten etwa fünfzig Gräber aus dem 2. Jahrhundert na…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Urlaub 2023: Das sind die Wunschziele der Franzosen für diesen Sommer

    Urlaub 2023: Das sind die Wunschziele der Franzosen für diesen Sommer

    Mit dem Ende der Covid-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen steht es den Menschen nun wieder frei, in diesem Sommer zu reisen, wohin sie wollen. 

    Endlich ein „normaler“ Urlaub für die Franzosen in diesem Sommer! Das Ende der Einschränkungen durch Covid-19, aber auch die Inflation werden die Trends für den Sommerurlaub 2023 bestimmen. Welche Reisemöglichkeiten, welches Budget und welche Reiseziele bevorzugen die Franzosen?

    Ausland: Eine Vorliebe für den Mittelmeerraum
    Die südeuropäischen Länder ziehen weiterhin viele französische Urlauber an. Jean-Pierre Mas, Präsident des Verbandes der französischen Reiseunternehmen, nennt Griechenland, Spanien, Italien, Tunesien und Marokko, als die Länder, die aufgrund ihres Klimas und ihrer günstigen Preise zu den bevorzugten Reisezielen dieses Sommers gehören werden. Auch wenn ein Drittel der Franzosen lieber im land bleiben möchte, geben laut IEFT, Managementschule für Tourismus, 70 % von ihnen an, dass sie im Sommer 2023 ins Ausland fahren möchten, gegenüber 43 % im Sommer 2022.

    Frankreich: Run auf das Meer
    Jean-Pierre Mas sagt voraus, dass in Frankreich die Badeorte bevorzugt werden. Die Franzosen wollen wieder ans Mittelmeer, an den Atlantik oder an die bretonische Küste.

    Wellness oder Abenteuer?
    Laut der Zeitung Ouest France bevorzugen 59 % der befragten französischen Reisenden einen Wellness-Aufenthalt. Einige andere bevorzugen einen kulturellen Aufenthalt im Ausland, wobei die nordischen Länder besonders beliebt sind. Jean-Pierre Mas erklärt, dass es einen echten Appetit auf die nordeuropäischen Reiseziele gibt: „Sie sind teurer, bieten aber eine große Kultur, die es zu entdecken gilt“.

    Chillen auf dem Land: Das Magazin Geo meldet unter Berufung auf eine Studie von Hotels.com, Expédia.fr und Abritel, dass die Franzosen die Ruhe auf dem Land, z. B. in renovierten Scheunen oder Bauernhäusern, zu schätzen wissen. Die Nachfrage nach ländlichen Reisezielen war in den Jahren 2021-2022 in Departements wie Indre, Moselle oder Oise bereits um 60 % gestiegen. Die Trends bestätigen, dass die Nachfrage auch in diesem Sommer stabil bleiben wird.

    Die Franzosen wollen ihr Budget unter Kontrolle halten
    AirJournal berichtet, dass französische Reisende aufgrund der Inflation für diesen Sommer ein Budget von etwa 2.339 € pro Person einplanen. Außerdem versuchen sie, so früh wie möglich zu buchen, um Rabatte für Frühbucher mitnehmen zu können.

    Die Franzosen verreisen immer seltener allein. Laut IEFT ziehen es nur 6 % der Franzosen vor, allein zu verreisen, während die große Mehrheit lieber zu zweit oder mit der Familie reist.

    Im aktuellen Umweltkontext wird der umweltbewusste und nachhaltige Tourismus in den Vordergrund gerückt. Die Franzosen wollen bei ihren Urlaubsreisen zunehmend einen umweltbewussten Ansatz verfolgen. Allerdings bleibt dies derzeit noch ein frommer Wunsch, denn der Flugverkehr wird voraussichtlich das gleiche Wachstum verzeichnen, das er schon 2019, also vor der Covid-Krise, verzeichnet hat. Seit Ender der Einschränkungen stieg die Zahl der Flüge laut ICAO, der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation, weltweit um 3,6 %.

  • Neue Autobahn Toulouse-Castres: Tausende Demonstranten und eine Mauer auf der RN 126

    Neue Autobahn Toulouse-Castres: Tausende Demonstranten und eine Mauer auf der RN 126

    Tausende Menschen demonstrierten gestern gegen die geplante Autobahn zwischen Toulouse und Castres. Höhepunkt der Proteste: der Bau einer Mauer mitten auf der RN 216 an der Ausfahrt von Soual.

    Am Ortsausgang von Soual (Tarn) kommt die Menge auf der RN 126 zum Stillstand. Eine kleine Gruppe von etwa zehn Männern, die meisten von ihnen vermummt und schwarz gekleidet, holt aus ihren Umhängetaschen Betonblöcke und Zement. Unter dem Jubel der bis zu  8.500 Demonstranten, die am 22. und 23. April an zweitägigen Protesten gegen den Bau einer Autobahn zwischen Castres und Toulouse teilnehmen, errichteten sie mitten auf der Straße eine etwa einen Meter hohe Mauer. Nachdem sie die Festigkeit der Mauer getestet hatten, sprühten zwei Jugendliche „L’A69 ne passera pas“ (Die A69 wird nicht durchkommen) darauf.

    In der Folge warfen die Aktivisten zu Hunderten Bananenschalen auf den Asphalt, um zu signalisieren, dass sie alles tun würden, um das Straßenprojekt zu Fall zu bringen.

    Geoffrey Tarroux, einer der Anführer der A69-Gegner und Mitglied des Kollektivs „Voie libre“ (Freier Weg), ist der Meinung: „Die Mobilisierung ist außergewöhnlich. Jeder versteht, dass diese Autobahn ein historischer und ökologischer Unsinn ist und den wohlhabenden Klassen vorbehalten ist, da man 17 Euro für Hin- und Rückfahrt zahlen muss, um diesen Abschnitt zu befahren“.

    „Wir sind alle Ökoterroristen“
    Ein paar hundert Mitglieder der sogenannten „schwarzen Blöcke“ skandierten Anti-Polizei-Slogans, die von einem Großteil der Menge aufgegriffen wurden. Ein anderer Slogan war: „Wir sind alle Ökoterroristen“.

    Auf der Demonstration waren auch prominente nationale Politiker anwesend, die sich dem Protest anschlossen. Wie etwa Manuel Bompard von der Partei La France Insoumise oder Sandrine Rousseau, Abgeordnete der EELV (Grüne). „Es war wichtig für mich zu kommen, weil ich gegen dieses Projekt bin. Diese Autobahn ist völlig anachronistisch. Die Entwicklung eines Gebiets über die Straße und das Auto zu denken, in einer Zeit der Vernichtung der Artenvielfalt und der Klimaerwärmung, ist Unsinn! Die Leute, die heute so argumentieren, sind unverantwortlich“, ärgerte sich die Parlamentarierin.

    Auch der Abgeordnete François Piquemal äußerte sich ähnlich: „Diese Verbindung zwischen Toulouse und Castres stammt aus einer anderen Zeit. Dieses Projekt ist ein Ökozid, sozial ungerecht, und das alles nur, um 15 Minuten Fahrzeit zwischen Toulouse und Castres einzusparen.“

    Der Samstagabend wurde mit einer Reihe von Konzerten fortgesetzt, bevor am Sonntag der zweite Aktionstag stattfindet.

  • Künstliche Intelligenz wird zu einem wertvollen Werkzeug für die Polizei

    Künstliche Intelligenz wird zu einem wertvollen Werkzeug für die Polizei

    Neue Technologien beschleunigen den Prozess der gerichtlichen und polizeilichen Ermittlungen. Dies gilt insbesondere für die künstliche Intelligenz, die nicht nur Bilder, sondern auch Töne analysieren kann.

    Vor Ort ist die technische und wissenschaftliche Abteilung der Polizei durch weiß gekleidete Personen vertreten, die an jedem Tatort präsent sind und Spuren sichern. Sie sammeln Indizien und nehmen Feststellungen vor, und zu ihrer Unterstützung haben sie jetzt einen unsichtbaren Trumpf in der Hand. Die künstliche Intelligenz überführt immer mehr Verdächtige, sowohl durch Bilder als auch durch die Stimme. KI half zum Beispiel bei der Aufklärung eines berühmt gewordenen Betrugsschemas: Ein Betrüger hatte sich als Minister ausgegeben, um Prominenten mehr als 50 Millionen Euro abzuluchsen.

    Die Ermittler hatten einen Verdächtigen im Visier. Es ist dann schlußendlich der Computer, der ihren Verdacht durch einen automatischen Stimmenvergleich bestätigt. Dies führte 2020 zur Verurteilung von Gilbert Chikli. Künstliche Intelligenz ist auch bei der Analyse von Bildern aus der Videoüberwachung wirksam. Mithilfe einer Software gibt der Ermittler die Beschreibung des Fahrzeugs ein, das ihn interessiert, und der Computer führt selbständig die Suche durch. Künstliche Intelligenz kann inzwischen auch Personen in einer Menschenmenge verfolgen. Das spart wertvolle Zeit bei einer Vielzahl von Ermittlungen.

  • Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Hat der Bau von Windkraftanlagen vor der Küste von Fécamp etwas mit dem Stranden von einem Finnwal und einem Zwergwal an den Stränden der normannischen Küste zu tun? Diese Vermutung wird jedenfalls von einigen Umweltverbänden geäußert.

    Zwei Wale wurden innerhalb von zwei Tagen an den Stränden des Departements Seine-Maritime angespült: ein fast 20 Meter langer, stark abgemagerter Finnwal in Saint-Valery-en-Caux und ein 3 Meter langer Zwergwal in Veules-les-Roses. Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd fordert eine Untersuchung. Ihrer Meinung nach könnten die Wale durch die Lärmbelästigung, die von der 40 km entfernten Windkraftbaustelle in Fécamp ausgeht, desorientiert worden sein.

    Für die Wissenschaftler ist es allerdings unmöglich, dies zu bestätigen, auch wenn es klar ist, dass einige Walstrandungen mit menschlichen Aktivitäten und Unterwasserlärm in Verbindung stehen. „Das kann desorientierend wirken, dazu führen, dass Individuen nicht mehr fressen, ihre Beziehung zu ihrer Umwelt gestört wird und sich Lebensräume verändern“, erklärt Jean-Luc Jung, Leiter der Meeresstation Dinard. Die Hauptursachen für Strandungen sind aber der natürliche Tod der Tiere und Kollisionsunfälle. Jedes Jahr werden an den französischen Küsten zwischen zwei und zehn Wale tot aufgefunden.

  • Klima: Wie sich Paris auf zukünftige Hitzewellen vorbereitet

    Klima: Wie sich Paris auf zukünftige Hitzewellen vorbereitet

    In Zukunft könnte es in Paris bis zu 50°C heiß werden, so ein Bericht, der im Auftrag der Stadtverwaltung erstellt und jetzt veröffentlicht wurde. Seit einigen Jahren bereitet man sich auf die Hitzewellen von morgen vor, indem man Dächer begrünt oder Asphalt abträgt.

    Was wäre, wenn die von der ganzen Welt bewunderte Stadt unbewohnbar werden würde, mit Sommern von 50 °C bis zum Ende des Jahrhunderts? Im Sommer verwandelt sich Paris in einen riesigen Hitzeball. Es ist unmöglich, der Hitze zu entkommen. In 60 Jahren wird es doppelt so viele Hitzetage geben wie heute, ebenso wie Tropennächte mit Temperaturen über 20°C. Mit seinen großen Steinfassaden und dem asphaltierten Boden ist Paris eine Stadt, die sich von den Städten des Südens unterscheidet.

    Mehrere Lösungen für die Begrünung
    Die Stadt pflanzt Bäume. Doch bevor man begrünt, muss der Asphalt entfernt werden. Ziel: 40 % der Fläche sollen bis 2040 verschwinden. Am Fuß der Bäume werden große Blumenbeete angelegt. Auf einem Platz in der Hauptstadt wurden bereits an den Klimawandel angepasste Baumarten gepflanzt. Auch andere Lösungen sind denkbar: mehr Schattenspender, Brunnen und Wasserspiele, weiß gestrichene Dächer… Und bei extremer Hitze können die Pariser in Parkhäusern, klimatisierten Schulen oder stillgelegten Metrostationen Zuflucht finden. Sie könnten dort sogar schlafen.

  • Morbihan: 14.000 Haushalte ohne Telefon und Internet

    Morbihan: 14.000 Haushalte ohne Telefon und Internet

    Im Departement Morbihan waren Tausende Einwohner von Quiberon und Belle-Île-en-Mer von einem großen Telefon- und Internetausfall betroffen. Auch die Rettungskräfte waren mehrere Stunden lang nicht erreichbar.

    Die Gemeinden Belle-Île-en-Mer und Quiberon (Morbihan) waren ohne jegliche Kommunikationsmittel. Festnetztelefon, Mobiltelefon und Internet waren am Freitag, dem 21. April, komplett ausgefallen. Der Ausfall dauerte mehr als neun Stunden. 14.000 Haushalte waren ohne Telefon und Internet. Auch die Rettungsdienste waren nicht erreichbar. Die Feuerwehr musste sich organisieren. „Wir haben einen physischen Empfang für Notfallpatienten im Rettungszentrum eingerichtet“, erklärt Feuerwehr-Leutnant Bago auf dem Sender France 2.

    Defektes Glasfaserkabel
    Selbst in den Bäckereien war es ohne Glasfasernetz schwierig, sein Baguette zu bezahlen. Die Bezahlterminals waren außer Betrieb. „Am Anfang haben wir die Leute zu den Automaten geschickt, die in der Gegend stehen. Aber sie kamen zurück und sagten uns: ‚Die Automaten sind auch alle kaputt.‘ Da wurde es also ein bisschen kompliziert“, erzählt die Bäckerin Julie Carzon. Der Ausfall soll mit einem defekten Glasfaserkabel zusammenhängen. Bis zum Nachmittag konnte das Netz dank des sofortigen Einsatzes von Technikern wieder hergestellt werden.

  • Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Anlässlich seiner Reise in das Departement Hérault machte Emmanuel Macron in einem Restaurant eine Pause und trank ein Bier. Aufgrund des Besuchs des Staatschefs sank anschliessend die Google-Bewertung des Lokals drastisch. Staatspräsident Emmanuel Macron war am Donnerstag, dem 20. April, im Departement Hérault unterwegs. Nachdem er das Collège Louise-Michel in Ganges besucht hatte, um Ankündigungen zu den Lehrergehältern zu machen, machte der Staatschef einen Überraschungsabstecher in das baskische Restaurant Peña Pil Pil in Pérols, um auf der Terrasse ein Bier zu trinken. Innerhalb weniger Stunden brach die Google-Bewertung des Lokals danach dramatisch ein, wie der Sender France Bleu berichtete. Sie fiel am Freitagnachmittag von 5/5 auf 1,6/5. Das Restaurant wurde als „sehr schlecht, die Tyrannen Frankreichs wurden dort gesehen“, „zu viele Topfgeräusche“ oder „das Essen ist gut, aber der Moment wurde von diesem Nervensägen ruiniert“ bewertet. „Wir wussten nicht, dass der Präsident ko…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schulferien: Was ist an diesem Wochenende auf den Straßen Frankreichs zu erwarten?

    Schulferien: Was ist an diesem Wochenende auf den Straßen Frankreichs zu erwarten?

    An diesem Wochenende sind alle Schulbezirke Frankreichs von den Frühjahrs-Schulferien betroffen. Wie lauten die Prognosen von Bison Futé für die großen Verkehrsachsen?

    Für das vierte Aprilwochenende, an dem alle Schulbezirke Frankreichs von den Schulferien betroffen sind, sind die nationalen Verkehrsprognosen recht gut.

    „Die Familienreisen werden fast alle Hauptverbindungsstrecken des Landes betreffen“, meldet Bison Futé. „Die Urlauber lassen sich jedoch Zeit mit der Abreise und kehren nicht in letzter Minute zurück. Diese zeitliche und räumliche Streuung sorgt dafür, dass sich die Überlastungserscheinungen auf den Straßen in Grenzen halten“.

    Samstag, 22. April
    Am Samstag, dem 22. April, wird es in der Region Île-de-France in Richtung der Mautstellen der Autobahnen A10 und A6 sowie auf der Autobahn A13 ab dem frühen Morgen zu Verkehrsbehinderungen in der Abreiserichtung kommen.

    In der Rückreiserichtung dürften die ersten Schwierigkeiten am frühen Nachmittag auftreten und sich auf das Rhonetal konzentrieren.

    Sonntag, 23. April
    Der Tag wird von Bison Futé auf nationaler Ebene sowohl in der Abreise- als auch Rückreiserichtung als grün eingestuft.

    Bison Futé
  • UNO: „Das Spiel ist bereits verloren“ – Gletscherschmelze bricht alle Rekorde

    UNO: „Das Spiel ist bereits verloren“ – Gletscherschmelze bricht alle Rekorde

    Die Gletscher schmelzen so stark wie nie zuvor, warnte die UNO am Freitag, dem 21. April. Laut der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat „das Meereis der Antarktis den niedrigsten je gemessenen Stand erreicht und die Schmelze einiger europäischer Gletscher hat buchstäblich alle Rekorde übertroffen“.

    Die Gletscher schmelzen mit spektakulärer Geschwindigkeit, ohne dass man daran etwas ändern könne, warnten die Vereinten Nationen am Freitag, dem 21. April. Die Indikatoren für den Klimawandel stellen neue Rekorde auf – ein Trend, der sich voraussichtlich bis mindestens in die 2060er Jahre fortsetzen wird.

    In ihrem jährlichen Bericht über den Zustand des Weltklimas hebt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen die globalen Veränderungen auf dem Land, in den Ozeanen und in der Atmosphäre hervor, die durch die Rekordwerte der Treibhausgase in der Atmosphäre verursacht werden.

    „Das Spiel ist bereits verloren“
    Der Bericht bestätigt, dass die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2022 um 1,15°C höher lag als in der vorindustriellen Zeit (1850-1900) und dass die letzten acht Jahre die wärmsten jemals beobachteten Jahre waren, trotz einer Abkühlung durch das Klimaphänomen La Niña in drei aufeinanderfolgenden Jahren.

    Laut WMO hat „das Meereis der Antarktis den niedrigsten je gemessenen Stand erreicht und das Abschmelzen einiger europäischer Gletscher hat buchstäblich alle Rekorde übertroffen“. Und „das Spiel ist für die Gletscher bereits verloren, da die CO2-Konzentration bereits sehr hoch ist und der Anstieg des Meeresspiegels in den kommenden Tausenden von Jahren wahrscheinlich weitergehen wird“, sagte der Generalsekretär der WMO, Petteri Taalas, der Nachrichtenagentur AFP. Die Schmelze könne nicht gestoppt werden, „es sei denn, wir schaffen eine Möglichkeit, das CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen“.

    Europäische Gletscher
    Die Referenzgletscher in Europa haben im vergangenen Jahr einen viel größeren Verlust erlitten als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Der kumulierte Verlust an Gletscherdicke seit 1970 betrug fast 30 m. Die europäischen Alpen haben aufgrund einer Kombination aus schneearmen Wintern, der Ankunft von Saharastaub im März 2022 und Hitzewellen zwischen Mai und Anfang September neue Rekorde in der Gletscherschmelze aufgestellt.

    Die Situation der Schweizer Gletscher ist besonders dramatisch. Sie verlieren zwischen 2021 und 2022 etwa 6 % ihres Eisvolumens, verglichen mit einem Drittel zwischen 2001 und 2022. Zum ersten Mal überlebte selbst an den höchstgelegenen Messorten kein Schnee die sommerliche Schmelzsaison, sodass sich kein frisches Eis bilden konnte. Auch der Meeresspiegel und die Wärme der Ozeane erreichten Rekordwerte.

    Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen betreffen weite Teile der Welt und die damit verbundenen Kosten steigen immer weiter an. „Die Treibhausgasemissionen steigen weiter an, das Klima verändert sich weiter und die Menschen auf der ganzen Welt sind immer hart von extremen Wetter- und Klimaereignissen betroffen“, warnt Petteri Taalas.

    Auf einer Pressekonferenz betonte Taalas, dass „dieser negative Trend beim Wetter und all diesen Parametern bis in die 2060er Jahre anhalten könnte, unabhängig davon, wie erfolgreich wir bei der Eindämmung des Klimawandels sind“.

    „Wir haben bereits so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben, dass es mehrere Jahrzehnte dauern wird, bis dieser Negativtrend gestoppt ist. Bei der Gletscherschmelze und dem Anstieg des Meeresspiegels ist das Spiel bereits verloren, daher sind das schlechte Nachrichten“, sagte er. Aber es gibt dennoch einige Hoffnungsschimmer.

    Und zwar vor allem, weil grüne Energien billiger werden als fossile Brennstoffe, so Petteri Taalas, der betont, dass die Erde nicht mehr auf eine Erwärmung von 3 bis 5°C zusteuert, wie 2014 vorhergesagt, sondern eher auf eine Erwärmung von 2,5 bis 3°C. „Im besten Fall könnten wir immer noch eine Erwärmung von 1,5°C erreichen, was sowohl für das Wohlergehen der Menschheit, der Biosphäre und der Weltwirtschaft das Beste wäre“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und betonte, dass bereits 32 Länder ihre Treibhausgasemissionen reduziert hätten, ohne dass sie dadurch am Wirtschaftswachstum gehindert worden wären.

    „Die Länder haben begonnen zu handeln, ebenso wie der Privatsektor“, stellte Talaas fest, bedauerte jedoch, dass nur etwa die Hälfte der 193 UN-Mitgliedstaaten über entsprechende Frühwarndienste verfüge.