Autor: Nachrichten

  • Normandie: Ein Dorf verkauft sein Rathaus – um Geld zu sparen

    Normandie: Ein Dorf verkauft sein Rathaus – um Geld zu sparen

    Der Anstieg der Energiepreise hat manche kleine Gemeinde in Schwierigkeiten gebracht. Um den Bankrott abzuwenden, musste inzwischen mehr als ein Bürgermeister die schmerzhafte Entscheidung treffen, das Rathaus zu verkaufen. In der Normandie traf die Verwaltung des Dorfes Maisoncelles-la-Jourdan eine radikale Entscheidung. Angesichts der hohen Energiekosten schaltete man eine Anzeige, um das Rathaus zu verkaufen. 160 m2 für 148.700 Euro. Der Verkäufer ist Monsieur le Maire, Guy Vélény. Die Gemeinde hat mit ihren Nachbargemeinden fusioniert. Das Gebäude zu behalten wurde zu teuer. Schluss mit den Nebenkosten, der Instandhaltung des Gebäudes und der Heizung. Der Verkauf würde den Gemeindehaushalt um 7.000 Euro pro Jahr entlasten. Das Rathaus zieht nur 150 Meter entfernt in ein halb so großes, bescheideneres Gebäude um. Für die Bewohner des Dorfes ist es von entscheidender Bedeutung, ein Rathaus zu behalten. Durch Fusionen oder Zusammenlegungen sind in Frankreich innerhalb von zehn Jahren …

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  • Kontaminierte Buitoni-Pizzas: Familien der Opfer werden von Nestlé entschädigt

    Kontaminierte Buitoni-Pizzas: Familien der Opfer werden von Nestlé entschädigt

    Der Vergleich zwischen Nestlé, Eigentümer der Marke Buitoni, und den Familien von 63 Opfern, die nach dem Verzehr von Tiefkühlpizzen eine Vergiftung erlitten hatten, soll sich insgesamt auf Dutzende oder sogar Hunderte Millionen Euro belaufen. Ende März wurde die Vereinbarung unter größter Geheimhaltung zwischen Nestlé, dem Eigentümer der Marke Buitoni, und den Familien von 63 Opfern, die nach dem Verzehr von Tiefkühlpizzen eine Vergiftung erlitten hatten, unterzeichnet. Die Einigung soll sich für alle Opfer insgesamt auf Dutzende oder sogar Hunderte Millionen Euro belaufen. Ein Betrag, der die Familien, die durch die Langsamkeit des französischen Justizsystems entmutigt waren, letztendlich überzeugt hat. Der Fall Buitoni kam im März 2022 auf. Zwei Kinder starben und Dutzende weitere mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nestlé wurde noch immer nicht angeklagt.Mehr als ein Jahr nach Beginn der Affäre wurde Nestlé noch immer nicht angeklagt. „Es handelt sich um einen Vorgang, auf…

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  • Emmanuel Macron sucht die Nähe der Franzosen: Er ist heute im Elsass und morgen im Hérault

    Emmanuel Macron sucht die Nähe der Franzosen: Er ist heute im Elsass und morgen im Hérault

    Emmanuel Macron reist am Mittwoch, dem 19. April, ins Elsass und am nächsten Tag ins Departement Hérault. Der Präsident der Republik will wieder Kontakt zu den Franzosen aufnehmen – trotz des sozialen Unmuts über die Rentenreform. Emmanuel Macron will nach drei Monaten Rentenkrise wieder direkten Kontakt zu den Franzosen aufnehmen und reist am Mittwoch, dem 19. April, ins Elsass, um die Reindustrialisierungsbemühungen seiner Regierung zu begleiten. Doch wieder einmal dürfte er von aufgebrachten Demonstranten empfangen werden. Nach seiner Fernsehansprache, mit der er eine neue Phase seiner fünfjährigen Amtszeit einleiten wollte, reiste der Präsident ins Departement Bas-Rhin, um eine Fabrik in der Kleinstadt Muttersholtz zu besichtigen. Am Donnerstag reist er dann ins Departement Hérault, um über Bildung zu sprechen. Die Gewerkschaften haben bereits in einem Kommuniqué zu einer Kundgebung um 12 Uhr in der elsässischen Ortschaft aufgerufen und die Demonstranten gebeten, Töpfe oder Deckel …

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  • Brände: Die Gironde bleibt in Alarmbereitschaft

    Brände: Die Gironde bleibt in Alarmbereitschaft

    Wie kann man angesichts einer im ganzen Land besonders früh einsetzenden Dürre der Gefahr von Bränden vorbeugen? Besonders in Erinnerung geblieben sind die Mega-Feuer im letzten Sommer in der Gironde. Vor Ort ist man bereits mit den Vorbereitungen und der Prävention für den kommenden Sommer beschäftigt.

    Feuerwehrleute an der Brandfront mit einem Wasserschlauch in der Hand. Es ist nur eine Simulation, und doch geben diese Männer und Frauen ihr Bestes. Seit mehreren Wochen trainieren die Feuerwehrleute in der Gironde. Alle haben noch die Monsterbrände des letzten Sommers im Kopf. „Man verliert sehr schnell die Praxis, wenn man diese Schulungen nicht macht“, sagt Sergente Harmony von der Feuerwehr Gironde – SDIS 33. Eine Vorbereitung für die Menschen, aber auch für das Material.

    Die größte Anzahl an Brandausbrüchen
    In einer Werkstatt in Bordeaux (Gironde) arbeiten Feuerwehrleute und Mechaniker seit mehr als acht Monaten unermüdlich daran, alle von den Flammen der Brände des Vorjahres beschädigten Lastwagen zu reparieren. 10 % der Fahrzeuge sind immer noch außer Betrieb. In der Gironde mobilisieren sich auch die Einwohner. Maxime Douillac lebt am Waldrand in Biganos. Es ist das erste Mal, dass er um sein Haus herum Buschwerk entfernt. Die Brände im letzten Jahr haben ihm Angst gemacht. „Wir mussten alles abschneiden, aufräumen, damit wir einen Durchgang, einen Zugang für die Feuerwehr schaffen konnten“, erklärt er. Die Gironde ist das französische Departement, das jedes Jahr die meisten Brandausbrüche verzeichnet.

  • Emmanuel Macron nach seiner TV-Ansprache auf der Straße beim Singen eines Pyrenäenlieds gefilmt

    Emmanuel Macron nach seiner TV-Ansprache auf der Straße beim Singen eines Pyrenäenlieds gefilmt

    Das Video macht in den sozialen Netzwerken die Runde. Emmanuel Macron wurde am Montagabend dabei gefilmt, wie er nach seiner Ansprache auf einer Straße in Paris neben mehreren anderen Personen lauthals sang. Die Aufnahmen wurden von einer Organisation verbreitet, die laut der Zeitung Libération Verbindungen zur extremen Rechten haben soll. Kurz nach seiner ersten Fernsehansprache seit der Verkündung der Rentenreform wurde Staatspräsident Emmanuel Macron am Montagabend dabei gefilmt, wie er neben mehreren anderen Personen auf einer Straße in Paris „Le Refuge“, ein traditionelles Pyrenäenlied, sang. Diese Information wurde von der Umgebung des Staatschefs gegenüber den Sendern Franceinfo und France Inter bestätigt. Die Szene ereignete sich im 6. Arrondissement der Hauptstadt, bei einem privaten Ausflug des Präsidenten aus dem Elysée-Palast. Das Video soll von einer Organisation verbreitet worden sein, die laut Libération Verbindungen zur extremen Rechten haben soll, doch der Präsident wu…

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  • Verkehrssicherheit: Wie viel Geld hat Frankreich 2022 mit seinen Radarfallen verdient?

    Verkehrssicherheit: Wie viel Geld hat Frankreich 2022 mit seinen Radarfallen verdient?

    Nach mageren Jahren für den Staat stiegen die Einnahmen bi den Bußgeldern für Geschwindigkeitsüberschreitungen 2022 wieder an und erreichten fast einen historischen Höchststand. Seit der Aufhebung der Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Krise ist die Zahl der Autofahrer, die wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen geblitzt werden, wieder deutlich angestiegen. Dies geht so weit, dass sich die Staatseinnahmen im Jahr 2022 dem historischen Höchststand von 2017 angenähert haben, berichtet die Website radars-auto, die sich auf die vom französischen Rechnungshof veröffentlichten Zahlen stützt. Fast eine Milliarde Euro Einnahmen So stiegen die Einnahmen aus den Bußgeldern im Vergleich zu 2021 um 8% auf insgesamt 707 Millionen Euro. Dies ist nach 2016 (760 Millionen Euro) und 2017 (824 Millionen Euro) der drittbeste jemals verzeichnete Betrag. Zu diesen Summen kommen noch die Einnahmen aus, wegen nicht rechtzeitiger Zahlung erhöhten Bußgeldern hinzu, die auf über 200 Mio. € geschätzt werden. Der Anstieg dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen, da 200 zusätzliche autonome Radargeräte aufgestellt, zivile Radarfahrzeuge eingesetzt und die Verfügbarkeit der Radargeräte erhöht werden sollen. Ein Dispositiv, das 2023 fast 333 Mio. € kosten wird, fast so viel wie im letzten Jahr.
  • „Keine Olympischen Spiele“: Gegner der Rentenreform wollen Paris 2024 als Druckmittel einsetzen

    „Keine Olympischen Spiele“: Gegner der Rentenreform wollen Paris 2024 als Druckmittel einsetzen

    Während die Exekutive versucht, aus der Rentenkrise herauszukommen, verbreitete sich in den sozialen Netzwerken ein neues Schlagwort: „Keine Rücknahme, keine Olympischen Spiele“. Die Olympischen Spiele werden zu einem Druckmittel.  Es ist ein Hashtag, der sich unter den Gegnern der Rentenreform, von rechts wie von links, verbreitet hat. Von anonymen Aktivisten bis hin zu bestimmten Vereinigungen wie Attac: „Keine Rücknahme, keine Olympischen Spiele“, oder das Versprechen, die Olympischen und Paralympischen Spiele und ihre Vorbereitungen zu stören. Eine Drohung, die derzeit noch nicht sehr konkret ist, aber dennoch an der Spitze des Staates aufmerksam beobachtet wird… Die Bewegung wird insbesondere von den Organisatoren genau beobachtet. Eine Führungskraft von Paris 2024 bestätigt, dass dieser Hashtag bereits am Wochenende gesichtet wurde. Im Sportministerium spricht man eher von „schwachen Signalen“. Doch auch wenn niemand ihnen zu viel Bedeutung beimessen zu wollen scheint, erinnert…

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  • Er betreut seit siebzig Jahren Kranke: Mit 101 Jahren praktiziert der älteste Arzt Frankreichs immer noch

    Er betreut seit siebzig Jahren Kranke: Mit 101 Jahren praktiziert der älteste Arzt Frankreichs immer noch

    Der älteste Arzt Frankreichs ist 101 Jahre alt. Auch in seinem hohen Alter praktiziert der Arzt weiterhin von zu Hause aus, er ist nicht bereit, seine Patienten aufzugeben. Mit 101 Jahren praktiziert der Allgemeinmediziner Christian Chenay immer noch und behandelt Patienten, die er in seinem Haus in Chevilly-Larue im Departement Val-de-Marne empfängt. Er ist der älteste Arzt Frankreichs. Auf die Frage der Zeitung Le Parisien erklärte der Arzt, dass er immer noch 432 Patienten betreut. Der Arzt, der sich seit 1951 in der Stadt niedergelassen hat, hat Hunderte von Einwohnern kommen und gehen sehen, die sich in seiner Praxis haben behandeln lassen. „Chevilly-Larue war vorher eine medizinische Wüste“, sagt er. Auch wenn Christian Chenay sich nicht entschliessen kann, mit seiner Tätigkeit aufzuhören, war die Medizin dennoch nicht von Anfang an eine Berufung für ihn. „Ich habe zufällig Medizin studiert, und wenn ich es noch einmal machen müsste, würde ich es nicht mehr tun“, sagt er heute un…

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  • Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert die Industrie zu Benzinpreissenkungen auf

    Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert die Industrie zu Benzinpreissenkungen auf

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire stellte der Industrie am Dienstag, dem 18. April, im französischen Fernsehsender BFMTV ein Ultimatum, um die Kraftstoffpreise mit den großen Einzelhandelsketten neu und niedriger zu verhandeln. Der französische Wirtschaftsminister forderte am Dienstag, dem 18. April, die Industrie auf, die Kraftstoffpreise mit den großen Handelsketten neu und niedriger zu verhandeln. Als Gast des Fernsehsenders BFMTV versicherte Bruno Le Maire, dass er eine schnelle Reaktion von den Industriellen erwarte, die ihre Preise hochhalten, obwohl die Energie- und Rohstoffpreise an den Börsen sinken. „Wir werden nicht zulassen, dass die großen Industriellen ungerechtfertigte Gewinnspannen erzielen“. „Ich gebe ihnen ein paar Wochen Zeit, und bis Ende Mai werde ich, falls die Verhandlungen nicht wieder aufgenommen werden, im Wirtschafts- und Finanzministerium die Einzelhändler und die Industriellen einberufen, damit sie ihre Gespräche wieder aufnehmen“, erklärte er. „Wir werden…

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  • Schießerei in Marseille: 4 Verletzte, 3 in ernstem Zustand, darunter ein 17-jähriger Teenager

    Schießerei in Marseille: 4 Verletzte, 3 in ernstem Zustand, darunter ein 17-jähriger Teenager

    In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden bei einer erneuten Schießerei in Marseille in der Nähe der Cité Félix Pyat im dritten Arrondissement vier Menschen verletzt. Drei von ihnen sollen sich in einem ernsten Zustand befinden. Unter den Opfern ist auch ein 17-jähriger Jugendlicher.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 18. April, wurden in der Siedlung Félix Pyat in Marseille bei einer Schießerei vier Personen verletzt. Drei der Opfer, darunter ein 17-jähriger Jugendlicher, befinden sich in Lebensgefahr, wie France 3 Provence Alpes meldet. Die Schiesserei ereignete sich gegen 2.30 Uhr morgens in der Rue Félix Pyat, nur wenige Meter von einer Polizeistation entfernt.

    Einer Polizeiquelle zufolge schoss ein mit einer automatischen Pistole bewaffneter Mann in Richtung eines Vereinslokals und einer Shisha-Bar.

    Der Teenager soll am Kopf verletzt worden sein, ein 32-jähriger Mann wurde am Brustkorb getroffen und ein weiterer an den unteren Gliedmaßen verletzt. Ein weiterer Mann soll leichte Verletzungen im Gesicht erlitten haben. Ein anderer Mann mit einer Verletzung am Arm flüchtete, als die Rettungskräfte eintrafen.

    Eskalation der Gewalt in Marseille
    Die gewalttätigen Ereignisse wiederholen sich in Marseille. Bereits am vergangenen Donnerstag war es in Marseille zu fünf Schießereien an fünf verschiedenen Orten gekommen, bei denen drei Menschen verletzt und einer getötet wurde. Vor drei Wochen waren ebenfalls drei Personen verletzt worden, darunter ein 15-jähriger Jugendlicher.

    Die Gewalt in Marseille eskaliert und hat seit Jahresbeginn bereits 15 Todesopfer gefordert.