Autor: Nachrichten

  • Emmanuel Macron fordert seine Aktivisten auf, dem „Geschrei der Demagogen“ entgegenzuwirken

    Emmanuel Macron fordert seine Aktivisten auf, dem „Geschrei der Demagogen“ entgegenzuwirken

    In den letzten Tagen wurden die Reisen von Emmanuel Macron und mehreren Ministern durch Topfkonzerte gestört, mit denen Bürger gegen die Rentenreform protestierten. Der Präsident der Republik will seine Truppen mit einem Brief mobilisieren. Am Montagabend fanden in ganz Frankreich Versammlungen mit teilweise mehreren hundert Personen statt, um ein Jahr nach seiner Wiederwahl gegen Emmanuel Macron zu protestieren. Demonstranten begaben sich unter anderem zum Pariser Gare de Lyon, um dort Bildungsminister Pap Ndiaye auszubuhen. Vor diesem Hintergrund richtete der Präsident der Republik ein Schreiben an seine Wahlkämpfer, in dem er sie dazu aufforderte, in den kommenden Wochen in ganz Frankreich aktiv zu werden. Der Fernsehsender RTL meint, dass es ungefähr 200.000 Unterstützer des Staatschefs sind, die den per E-Mail verschickten Brief erhalten haben. In dem Text bedankt sich Emmanuel Macron zunächst bei seinen Aktivisten, bevor er sie dazu auffordert, in den kommenden Wochen aktiv zu we…

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  • Hérault: Bürgermeister brauchen Initiativen, um neue Händler für den Gemeindemarkt zu gewinnen

    Hérault: Bürgermeister brauchen Initiativen, um neue Händler für den Gemeindemarkt zu gewinnen

    Es ist nicht einfach, die uralte Tradition der Märkte in den Städten und Dörfern Frankreichs aufrechtzuerhalten. Die Händler werden immer seltener, wie im Departement Hérault, wo einige Bürgermeister immer öfters Initiativen ergreifen.

    Es ist 9 Uhr, Zeit für die Einwohner von Sussargues (Hérault), einzukaufen. In ihrem Korb befindet sich Obst und Gemüse von einem Bio-Gemüsebauern, der seit zehn Jahren samstags auf den Gemeindemarkt kommt. „Ich boykottiere die großen Supermärkte und kaufe lieber bei Leuten, die Qualität herstellen“, erklärt eine Kundin auf dem Sender France 2. Auf dem kleinen Samstagsmarkt sind jedoch nur sehr wenige Händler vertreten. Je nach Woche sind es zwischen drei und sieben. „Ich finde, es fehlt ein Metzger“, beklagt eine Frau.

    Um weitere Händler zu finden, hat der Gemüsebauer die Gemeinde gebeten, am Ortseingang Banner aufzustellen. „Das hat funktioniert, es gibt viele Händler, die gekommen sind, weil sie die Werbung gesehen haben“, sagt Bio-Gemüsebauer Rachid Kabbour. Einige Händler haben zwar auf den Aufruf reagiert, aber nur wenige wollen dauerhaft auf den Markt im Dorf kommen. Die Begeisterung der Kunden für die kleinen Märkte ist mittlerweile wieder so groß, dass im Departement Hérault jedes Jahr zehn neue Märkte gegründet werden. Das sorgt natürlich für starke Konkurrenz zwischen den einzelnen Ortschaften…

  • Umfrage: 69% der Franzosen empfinden die Wiederwahl von Emmanuel Macron als schlecht für das Land

    Umfrage: 69% der Franzosen empfinden die Wiederwahl von Emmanuel Macron als schlecht für das Land

    Laut einer Umfrage von BFMTV/Elabe, die am Montag, dem 24. April veröffentlicht wurde, sind fast sieben von zehn Franzosen der Meinung, dass die Wiederwahl von Emmanuel Macron eine schlechte Sache für das Land gewesen sei. Laut einer Umfrage, die vom Institut Elabe für den französischen Sender BFMTV durchgeführt und am Montag, dem 24. April veröffentlicht wurde, sind 69% der Franzosen der Meinung, dass die Wiederwahl von Emmanuel Macron eine schlechte Sache für Frankreich gewesen sei. Eine Meinung, die seit der letzten Umfrage, die einige Wochen nach seiner Wiederwahl am 24. April 2022 durchgeführt wurde, um satte 14 Punkte gestiegen ist. Nur 30 % der Franzosen sind der Meinung, dass seine zweite fünfjährige Amtszeit eine „gute Sache“ ist. 66% halten seine Politik für „enttäuschend“. Uneinigkeit (44%), Enttäuschung (42%), Wut (39%) und Feindseligkeit (26%) sind die Wörter, die den Franzosen am häufigsten in den Sinn kommen, wenn vom Staatschef die Rede ist, so die Umfrage. Positive Wör…

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  • Im Departement Gard spüren Autos der Post mit Kameras Schlaglöcher auf

    Im Departement Gard spüren Autos der Post mit Kameras Schlaglöcher auf

    In Sommières oder auch in Aigues-Mortes hat eine Tochtergesellschaft der Post die Autos der Postboten mit Kameras ausgestattet, um den Gemeinden eine neue Dienstleistung anzubieten: eine Diagnose des Zustands der Straßen in Echtzeit.

    Sie sind sechs Tage die Woche im ganzen Land unterwegs. Die gelben Autos der Postboten gehören in den Städten und Dörfern Frankreichs zum Landschaftsbild. Und genau das hat jetzt Geoptis, eine Tochterfirma der Post dazu veranlasst, eine neue Dienstleistung für Gemeinden zu entwickeln: die Diagnose des Zustands der Straßen. Heute macht Eve Dussaud, Postzustellerin in Aigues-Mortes (Gard), ihre übliche Runde und hat auf dem Dach ihres Autos eine Kamera montiert: „Es ist eine gute Sache, an der Verbesserung der Gemeinde mitwirken zu können, denn diese Straßen benutzt man und man ist froh, wenn sie auch in gutem Zustand sind“, sagt sie vor der Kamera von France Télévisions.

    Die Stadtverwaltung von Aigues-Mortes hat den Dienst in Anspruch genommen, um eine Bestandsaufnahme ihrer Straßen zu machen und so die notwendigen Arbeiten und das Budget zu planen. „Die Bilder werden an städtische Mitarbeiter, gesendet, die hinter ihrem Computer alle Bilder analysieren, um Straßenschäden festzustellen, aber auch, um gegebenenfalls Stadtmobiliar georeferenzieren zu können“, erklärt Hugo Villet, Ingenieur bei Geoptis.

    Für die Gruppe La Poste ist dieser neue Service Teil der Strategie der notwendigen Diversifizierung ihrer Aktivitäten, um dem ständigen Rückgang des Briefverkehrs entgegenzuwirken. „Unser Briefgeschäft ist seit vielen Jahren stark rückläufig, daher suchen wir heute nach neuen Tätigkeiten für unsere Mitarbeiter, um die Arbeitsplätze unserer Briefträger zu sichern“, erläutert Philippe Zancki, Betriebsleiter Rhône Camargue bei La Poste. Im Jahr 2008 wurden noch 18 Milliarden Briefe von der Post befördert, 2022 haben die Briefträger nur noch 7 Milliarden Briefe zugestellt.

  • Eine Lüge? Angeblich kämpft Sohn des Kreml-Sprechers Peskov seit sechs Monaten an der Front

    Eine Lüge? Angeblich kämpft Sohn des Kreml-Sprechers Peskov seit sechs Monaten an der Front

    Der Sohn von Dmitri Peskow, Sprecher des Kremls und enger vertrauter Putins, soll seit sechs Monaten mit der Wagner-Gruppe am Krieg in der Ukraine teilnehmen. Seine weitgehend von der russischen Propaganda genutzte Rekrutierung hat für viel Aufsehen gesorgt. Bußgelder und die nachverfolgbaren Fahrten seines Teslas sollen jedoch zeigen, dass er Moskau nie verlassen hat. Der Kreml zögerte nicht, ihn als Beispiel zu nutzen, um zur Rekrutierung aufzurufen. Nikolay Choles, Sohn von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, sollte eigentlich bereits seit sechs Monaten am Krieg in der Ukraine teilnehmen. Er wurde in die Reihen der paramilitärischen Gruppe Wagner aufgenommen und seine Rekrutierung war in mehreren russischen Medien prominent inszeniert worden, wie die US-Zeitschrift Newsweek berichtet. „Ich konnte nicht einfach dasitzen und zusehen, wie meine Freunde in die Ukraine gehen“, hatte der junge Mann damals gesagt. Zwei Bußgelder für seinen Tesla Model X Am 21. April bestätigte Wagners Chef Jewge…

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  • Rentenreform: Reisen mehrerer Minister durch Demonstrationen und Topfkonzerte gestört

    Rentenreform: Reisen mehrerer Minister durch Demonstrationen und Topfkonzerte gestört

    Unter anderem musste Bildungsminister Pap Ndiaye seinen Besuch in Lyon umplanen. Auch bei seiner Rückkehr nach Paris wurde er von Demonstranten empfangen. Die Minister von Emmanuel Macron können sich dem Zorn der Demonstranten gegen die Rentenreform nicht entziehen. Mehrere Regierungsmitglieder sahen sich am Montag, dem 24. April, mit Kundgebungen und Topfkonzerten konfrontiert. Insbesondere der Besuch des Bildungsministers in Lyon (Rhône) wurde stark gestört. Pap Ndiaye konnte nicht wie geplant um 14.30 Uhr das Institut national supérieur du professorat et de l’éducation (Inspe) besuchen, wo ihn rund 100 Demonstranten erwarteten. Ausgestattet mit verschiedenen Küchenutensilien, aber auch mit Nebelhörnern und Rauchbomben, versuchten die Gegner der Rentenreform, einen der Eingänge des Inspe zu durchbrechen, indem sie „nous aussi, on passer en force“ (auch wir werden gewaltsam vorgehen) riefen, eine Anspielung auf den parlamentarischen Durchmarsch Elisabeth Borne unter Benutzung des Verf…

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  • Paris 2024: Fabelhafte Bootsfahrt auf der Seine für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Fabelhafte Bootsfahrt auf der Seine für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele

    In etwas mehr als einem Jahr werden die Spiele in Paris stattfinden, und der Ablauf der Eröffnungsfeier wird langsam bekannt. Die Strecke auf der Seine wird an Notre Dame de Paris, dem Louvre, dem Trocadero vorbeiführen und vor dem Eiffelturm enden.

    An dem Eröffnungsabend werden etwa eine Milliarde Menschen die Eröffnungszeremonie auf der Seine verfolgen. Obwohl die Zeremonie bereits als historisch angekündigt wurde, ist das Szenario noch geheim. Einige Akteure wurden jedoch bereits bekannt gegeben, wie die 116 Bootsführer, die die Sportler von Austerlitz zum Trocadéro bringen sollen. Alle Bootsfahrer werden für das Fahren im Konvoi speziell ausgebildet, der Abstand zwischen den Booten und die Fahrgeschwindigkeit müssen millimetergenau eingehalten werden.

    Symbolische Orte der französischenHauptstadt
    „Ich war Sportler, ich habe an Eröffnungsfeiern teilgenommen, das sind immer sehr starke, atypische Momente. Hier sind wir zum ersten Mal in einer außergewöhnlichen Umgebung“, sagte Tony Estanguet, Präsident des Organisationskomitees von Paris 2024, gegenüber Franceinfo. Die Strecke Seine wird sechs Kilometer lang sein. Der Konvoi wird an Notre Dame de Paris und dem Louvre vorbei bis zum Trocadéro gegenüber dem Eiffelturm fahren, wo ein „magisches“ Finale der Feierlichkeiten stattfinden soll. Laut einem Bootsführer könnte es jedoch bei der Ankunft zu Staus kommen. Insgesamt werden 100.000 kostenpflichtige Tickets zu Preisen zwischen 90 und 2.700 Euro verkauft. Hunderttausende von Zuschauern vor Ort – eine sicherheitstechnische Herausforderung.

  • Spanien wird in dieser Woche mit einer historischen Hitzewelle konfrontiert

    Spanien wird in dieser Woche mit einer historischen Hitzewelle konfrontiert

    Spanien soll eine Woche mit ungewöhnlich hohen Temperaturen erleben, wobei in einigen Teilen des Landes das Thermometer auf bis zu 40 Grad steigen wird. Die Hitze kommt zu einem großen Mangel an winterlichen Niederschlägen hinzu.

    Spanien steht eine Woche mit Temperaturen bevor, die weit über dem Durchschnitt der Saison liegen. Der Höhepunkt der Hitze wird für Dienstag, den 25. April erwartet, mit „sehr ungewöhnlichen Rekorden für diese Zeit“, wie die nationale Wetterbehörde Spaniens auf Twitter erklärte:

    „Die diese Woche erwarteten Temperaturen sind typisch für eine letzte Juniwoche und liegen im größten Teil Spaniens zwischen 6 und 10 ºC über den normalen Werten der Saison.“

    Katalonien und Andalusien unter Beobachtung
    Die für Mittwoch, den 26., Donnerstag, den 27. und Freitag, den 28. erwarteten Temperaturen liegen im Bereich von 10 % der wärmsten Temperaturen, die jemals an diesen Tagen gemessen wurden. Sie werden in mehreren Regionen über 35 Grad liegen und Spitzenwerte von 38 Grad werden erwartet. Ein fast völliges Fehlen von Niederschlägen lässt befürchten, dass die in Teilen Spaniens und Kataloniens bereits vorherrschende Trockenheit noch verstärkt wird.

    Die Lage in Andalusien ist besonders besorgniserregend, da die Temperaturen dort diese Woche die 40-Grad-Marke überschreiten könnten.

    Der März 2023 war bereits historisch warm und trocken
    Im vergangenen Monat hatte die Nationale Meteorologische Agentur Spaniens bekannt gegeben, dass „der März 2023 der zweitwärmste und zweittrockenste März des 21. Jahrhunderts in Spanien war. […] Es herrschten überdurchschnittlich hohe Temperaturen vor und es regnete nur selten“.

  • Astronomie: Nordlichter erhellten den Himmel in Frankreich

    Astronomie: Nordlichter erhellten den Himmel in Frankreich

    Dieses ungewöhnliche Spektakel konnten einige Glückliche in Bild und Video festhalten. In Frankreich traten am Abend des 23. April von Nord nach Süd Nordlichter auf. Ein seltenes Phänomen, das sich aber in Zukunft immer häufiger wiederholen könnte.

    Am Abend des 23. April, lange nach Sonnenuntergang, leuchtete der Himmel über Frankreich auf und färbte sich in Grün, Gold und Purpur – Merkmale eines außergewöhnlichen Nordlichtspektakels. Sowohl professionelle Fotografen als auch Amateure waren begeistert. „Es ist bewegend, es ist begeisternd, ein Phänomen zu sehen, das bei uns in Frankreich immerhin sehr selten ist, und vor allem war es schon das zweite Mal in diesem Jahr“, sagt der Fotograf Simon Lericque gegenüber France 3. Ähnlich emotional war ein Fotograf aus dem Osten des Landes.

    Die nächsten Nordlichter werden wahrscheinlich im Jahr 2025 zu sehen sein
    Polarlichter entstehen, wenn die von der Sonne ausgestrahlten Teilchenströme auf die Magnetfelder des Nord- und Südpols treffen. Manchmal sind die Sonneneruptionen so stark, dass die Polarlichter bis nach Frankreich beobachtet werden können. Während für die Besatzungen der Raumstation Nordlichter fast täglich zu sehen sind, müssen man in Frankreich wahrscheinlich bis 2025 warten, um ein solches Schauspiel nochmals geniessen zu können.

  • Trockenheit: Werden die Regenfälle vom April ausreichen?

    Trockenheit: Werden die Regenfälle vom April ausreichen?

    Nicht alle französischen Departements leiden gleichermaßen unter der Dürre. Während in der Nordhälfte der Grundwasserspiegel auf einem angemessenen Niveau liegt, ist die Lage im Süden des Landes kritisch.

    Wasser ist überaus willkommen nach einem sehr trockenen Winter. Aber werden die Regenfälle vom April ausreichen, um die Flüsse und das Grundwasser zu füllen? In der Nordhälfte Frankreichs, wie etwa in der Bretagne, hat es viel geregnet. Wenn dieser Landwirt auf den Bach in seinem Dorf blickt, ist er beruhigt: „Er fließt ziemlich gut, normalerweise führt er zu dieser Jahreszeit nur halb so viel Wasser“, sagt der bretonische Landwirt Thierry Coué auf dem Sender France 2. Seine Gerstenfelder sind schön grün, was Anlass zu Optimismus gibt.

    Kritische Situation im Süden
    Doch der Regen wird anderswo weiterhin schmerzlich vermisst. In Zentralfrankreich ist der Grundwasserspiegel zu niedrig, und in der südlichen Hälfte des Landes ist die Lage sogar alarmierend. Im Departement Alpes-Maritimes ist die Lage kritisch. Oberhalb von Nizza ist der Fluss Estéron fast ausgetrocknet. „Man sieht zwischen 30 und 50 Zentimetern Wasser, normalerweise haben wir jetzt einen Meter, locker“, sagt ein besorgter Mann.