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  • Ukraine-Krieg: Chinas Präsident Xi Jinping spricht mit Präsident Selenskyj – eine diplomatische Wende

    Ukraine-Krieg: Chinas Präsident Xi Jinping spricht mit Präsident Selenskyj – eine diplomatische Wende

    Wolodymyr Selenskyj und Xi Jinping telefonierten am Mittwoch, dem 26. April, miteinander, wie die Büros der beiden Staatschefs bekannt gaben. China, ein historischer Verbündeter Russlands, hatte es seit Beginn der Invasion vermieden, Gespräche mit Kiew zu führen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping telefonierten am Mittwoch, dem 26. April miteinander. Laut Selenskyj war es ein „langes und bedeutungsvolles“ Gespräch. Jedenfalls war es der erste direkte Kontakt zwischen den beiden Staatschefs seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar 2022. Im Anschluss an das Gespräch sagte der ukrainische Staatschef, er hoffe auf einen „mächtigen Schub für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen“ zwischen Kiew und Peking. Das Gespräch zwischen den beiden Männern dauerte „fast eine Stunde“, wie Wolodymir Selenskyjs Sprecher Sergej Nykyforow erklärte. Der ukrainische Präsident ernannte einige Stunden später einen Botschafter in China….

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  • Marseille: Drei Männer nach einer Schießerei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen

    Marseille: Drei Männer nach einer Schießerei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen

    Die drei festgenommenen Personen sind 22, 24 und 25 Jahre alt und der Polizei bereits wegen Drogenhandels, Gewalttätigkeiten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt.

    Nach einer Schießerei in Marseille am Dienstagabend, dem 24. April, wurden drei Männer von der BRI (Brigade de recherche et d’intervention) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Schießerei ereignete sich gegen 23.20 Uhr auf dem Boulevard Louis Villecroze im 14. Arrondissement. Es gab keine Opfer.

    Fünfzehn Minuten später wurde im 13. Arrondissement von Marseille ein ausgebranntes Auto gefunden. Im Inneren des Wracks wurde ein AK47-Sturmgewehr gefunden. Das Auto wurde von der Kriminalpolizei bereits überwacht. Drei Verdächtige wurden anschließend festgenommen.

    Die drei festgenommenen Personen sind 22, 24 und 25 Jahre alt und den Behörden bereits wegen Drogenhandels, Gewalttätigkeiten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt. Die drei Männer befinden sich wegen versuchten Mordes in einer organisierten Bande in Polizeigewahrsam, ihr Gewahrsam kann bis zu vier Tage dauern.

  • Pyrénées-Orientales: „Es wird im Sommer nicht genug Wasser für alle Zwecke geben“, so der Präfekt

    Pyrénées-Orientales: „Es wird im Sommer nicht genug Wasser für alle Zwecke geben“, so der Präfekt

    „Die Situation ist extrem angespannt“, warnt die Präfektur.

    Die Situation spitzt sich im Departement Pyrénées-Orientales immer weiter zu. Der Präfekt des Departements warnte am Dienstag, 25. April, dass es aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit in diesem Sommer „nicht genügend Wasser für alle Zwecke geben wird“. Er betonte, dass die verfügbaren Mengen „sehr gering“ seien und sieht „schwierige Entscheidungen“ voraus.

    Präfekt Rodrigue Furcy wies darauf hin, dass für Donnerstag eine Sitzung des Dürreausschusses angesetzt sei, und kündigte an, dass „schwierige Entscheidungen zu treffen sein werden“ und dass der bis zum 30. April geltende Erlass zur Einschränkung der Wasserversorgung „verlängert oder verschärft“ werden müsse, da der April der trockenste Monat seit 1959 gewesen sei und „die Situation extrem angespannt ist“.

    Es gibt im Departement Pyrénées-Orientales etwa 20 Gemeinden, in denen die Ressource Wasser bis zum Ende des Sommers nicht reichen könnte, erklärte der Präfekt und fügte hinzu, dass die staatlichen Stellen und die regionale Gesundheitsagentur mit diesen Gemeinden zusammenarbeiten, „um Notlösungen einzurichten“. „Die Landwirtschaft steht an vorderster Front, aber die angekündigten Verluste sind enorm“, sagt seinerseits der Vertreter der Bürgermeistervereinigung des Departements, Jean-Paul Billès, Bürgermeister von Pézilla-la-Rivière, voraus.

    „Die Einschränkungen, die wir seit dem letzten Sommer erleiden, führen dazu, dass wir uns im Überlebensmodus befinden. Wir haben eine Wassereinschränkung von 70%. Ich glaube nicht, dass wir noch weiter gehen können. Wir tun alles, was möglich ist, um die Ernten in diesem Jahr zu retten“, sagte die Präsidentin der Landwirtschaftskammer, Fabienne Bonet.

  • Paris: Kriminalität seit letztem Sommer gesunken

    Paris: Kriminalität seit letztem Sommer gesunken

    Laurent Nuñez, der Polizeipräfekt von Paris, verspricht, „die Anstrengungen fortzusetzen“, insbesondere im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele im nächsten Jahr. Er räumte jedoch ein, dass „die Kriminalität in der Hauptstadt weiterhin hoch ist“.

    „Die Kriminalität sinkt seit letztem Sommer“ in der Hauptstadt und ihrem engeren Umkreis, freut sich Laurent Nuñez, Polizeipräfekt von Paris, am Mittwoch, dem 26. April, auf dem Sender Franceinfo. Heute hat die Polizeipräfektur die Zahlen zur Kriminalität im ersten Quartal 2023 bekannt gegeben. Laurent Nuñez freut sich, dass er das „starke Ziel“, das ihm Innenminister Gérald Darmanin bei seinem Amtsantritt gesetzt hatte, erfüllt hat.

    Laurent Nuñez verspricht, „die Bemühungen fortzusetzen“, räumt allerdings auch ein, dass „die Kriminalität in der Hauptstadt hoch bleibt“. Er versichert, dass man „besonders entschlossen ist, die Polizeikräfte zu verstärken, um die Kriminalität in den Gebieten, in denen im nächsten Jahr die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfinden werden, noch weiter zu senken“. Im Einzelnen stellte der Pariser Polizeipräfekt „erhebliche Rückgänge, insbesondere bei den Sachbeschädigungen, die im Jahresvergleich um 9 % zurückgingen“, fest. „Die Wohnungseinbrüche sind um 6,5 % zurückgegangen, während sie 2022 im Anstieg begriffen waren“, fügte Laurent Nuñez hinzu.

    Die Zunahme der Gewalt in der Ehe im Jahresvergleich um 11,1 % in der „Petite Couronne“ (den Vorstadtbezirken) und um 24,2 % in Paris selbst, erklärt der Polizeipräfekt damit, dass immer mehr Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, sich trauen, diese Gewalttaten zur Anzeige zu bringen. Nuñez hebt die Tatsache hervor, dass immer mehr Polizisten und Gendarmen inzwischen darin geschult sind, solche Fälle zu erkennen und zu bearbeiten.

    Hinsichtlich des großen Problems des Drogenhandels sagte der Pariser Polizeipräfekt, dass es im März 2023 im gesamten Großraum Paris 348 bekannte Drogenumschlagplätze gab, gegenüber 410 im März 2022. Die Ordnungskräfte machen bei der Zerschlagung der Netzwerke Fortschritte, so der Präfekt. Nuñez weist darauf hin, dass es „im ersten Quartal 2023 26 % mehr Angeklagte wegen Drogenhandels gab als im ersten Quartal 2022“.

  • Ungewöhnliche Dürre in Spanien: Welche Folgen hat das für Frankreich?

    Ungewöhnliche Dürre in Spanien: Welche Folgen hat das für Frankreich?

    Spanien wird in diesem April von einer ungewöhnlich frühen Dürre heimgesucht, die für Verluste bei den Ressourcen des Landes verantwortlich ist. Das kann Folgen auch für Frankreich haben.

    In diesem April wurde Spanien von einer frühen Dürre mit Temperaturen von bis zu 40 Grad heimgesucht, die zahlreiche wirtschaftliche und ernährungswirtschaftliche Folgen für das Land mit sich brachte. Die Iberische Halbinsel leidet unter den Auswirkungen der globalen Erwärmung durch „die Zufuhr warmer Luft aus dem Maghreb, die eine Verschiebung des Klimasystems und einen Treibhauseffekt verursacht“, erklärt der Klimatologe Alain Mazaud gegenüber La Dépêche du Midi. Diese warmen Winde, die hauptsächlich aus der Sahara kommen, könnten seiner Meinung nach „nach Frankreich aufsteigen“. Abgesehen von den zu erwartenden klimatischen Folgen, welche Auswirkungen könnte diese Hitzewelle auf die französische Wirtschaft haben?

    Karte mit den am stärksten von Trockenheit betroffenen spanischen Regionen Staatliche spanische Wetteragentur.

    Höhere Nachfrage nach französischen Produkten
    Als Folge des bereits erlittenen und noch zu erwartenden Niederschlagsdefizits wird Spanien „die Produktion von Regenfeldfrüchten, insbesondere Wintergetreide, erheblich reduzieren“, wird Sergio Vicente-Serrano, Forscher am Pyrenäeninstitut für Ökologie in Saragossa, von Euronews zitiert. Spanien wird also Getreide importieren müssen und dieses mehr als bisher in Frankreich einkaufen, um den entstandenen Mangel zu beheben.

    Französischer Mais, aber auch ukrainischer Mais sind übliche Importquellen für Spanien. Werden die französischen Erzeuger dadurch mehr verdienen können? Nichts ist weniger sicher, denn die Folgen der allmählich auch in Frankreich einsetzenden Dürre könnten die spanischen Maiseinkäufer bald dazu zwingen, sich auf der Suche nach ausreichenden Mengen nach Lateinamerika zu wenden. Die spanische Regierung lockerte daher bereits Mitte März die Einfuhrbestimmungen für argentinischen und brasilianischen Mais zur Verwendung als Tierfutter.

    Wird Obst und Gemüse teurer?
    Spanien steht auch vor wachsenden Problemen bei seinen Exporten. Der größte Olivenöl-Produzent, könnte wegen der anhaltenden Trockenheit bald einen 70% geringeren Ertrag erwirtschaften. Bisher produzierte Spanien etwa 1 Million Tonnen Oliven pro Jahr, vor allem in Andalusien. Auch die Produktion von iberischem Schinken wird zurückgehen, da sein Trocknungsprozess Wasser benötigt. Auch hier wird der Export sinken.

    Bei Obst und Gemüse ist Spanien bisher der größte Produzent in Europa. Die Folgen der Dürre könnten hier zwar unter Kontrolle gehalten werden, da in Spanien die Produktion in Gewächshäusern weit verbreitet ist. Experten geht davon aus, dass es bei de spanischen Agrarprodukten nicht sofort zu Engpässen kommen wird, aber die Preise werden steigen.

    Weniger Ressourcen für französische Fischer
    Aufgrund der Dürre verdunstet das Wasser in Stauseen, das Grundwasser regeneriert sich nicht schnell genug und die Wasserstände sind niedrig. Um dem entgegenzuwirken, sieht sich Spanien gezwungen, immer mehr Meerwasser zu entsalzen. Die Entsalzungsanlagen stören jedoch das Ökosystem der Küste, auch der benachbarten französischen Küste.

    Die Freisetzung von Salzlauge sowie die durch den Prozess der Entsalzung verursachte Erwärmung des Wassers wirken sich auf die Fischerei. Die Folge: Französische, aber auch marokkanische und italienische Fischer sehen ihre Fänge zurück gehen.

    Auch der Tourismus leidet unter den Hitzewellen
    Die spanische Regierung denkt über restriktive Maßnahmen in Bezug auf den Wasserverbrauch nach. Aus Angst vor Wasserknappheit und einem heißen Sommer könnten ausländische Touristen, insbesondere Franzosen, von einer Reise nach Spanien in diesem Jahr absehen. Sie werden möglicherweise in gemäßigtere Gebiete reisen.
    Angesichts der Gefahr eines Einbruchs des Tourismusgeschäfts haben sich die Behörden die Einführung eines „Trockentourismus“ ausgedacht. Hierbei geht es beispielsweise darum, dass bisher unter Wasser versunkene Bauwerke wie die Kirche Sant Romà de Sau in Katalonien zur Besichtigung freigegeben werden…

  • Emmanuel Macron und die Topfkonzerte: Erneut unruhiger Empfang für den Präsidenten im Loir-et-Cher

    Emmanuel Macron und die Topfkonzerte: Erneut unruhiger Empfang für den Präsidenten im Loir-et-Cher

    Mehrere Hundert Protestierende gegen die Rentenreform, die mit Töpfen und Blechdosen oder Trompeten ausgerüstet waren, hatten sich am Dienstagmittag entlang einer Bahnstrecke in der Nähe des Pflegeheims, das der Präsident besuchen wollte, versammelt. Emmanuel Macron wurde am Dienstag, 25. April, in Vendôme (Loir-et-Cher) erneut mit einem Konzert von Kochtöpfen empfangen. Mehrere hundert Demonstranten begleiteten den Besuch Macrons lautstark. Der Präsident traf gegen 14 Uhr im universitären Gesundheitszentrum (MSPU) der Stadt Vendôme ein. Das Viertel wurde von einem großen Sicherheitsaufgebot abgeriegelt, um die Demonstranten auf Abstand zu halten. Mehrere hundert Protestierende gegen die Rentenreform, die mit Kochtöpfen, anderen Blechdosen und Trompeten ausgerüstet waren, hatten sich am Mittag entlang eines Bahngleises in der Nähe des Gesundheitszentrums versammelt, wo sie in einer gut gelaunten Atmosphäre mit ihrer „Casserolade“ begannen. Kurz vor der Ankunft des Konvois des Präsident…

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  • Brände: Eine neue Feuer-Wetterkarte zur Vorbeugung

    Brände: Eine neue Feuer-Wetterkarte zur Vorbeugung

    Die Trockenheit diese Winters lässt einen Sommer mit hoher Brandgefahr erwarten. Météo France wird daher ab dem 1. Juni eine neue Feuer-Wetterkarte der gefährdeten Departements veröffentlichen. Ein System, das sich bereits in anderen Ländern bewährt hat.

    Der Sommer 2022 war für die Wälder in Frankreich verheerend. Über 60.000 Hektar Fläche gingen in ganz Frankreich in Flammen auf. Damit sich so etwas nicht wiederholt, wird ab dem 1. Juni ein neues Präventionsinstrument, das Waldwetter, eingeführt. Wie funktioniert es? Vier Warnstufen werden täglich in den Wetterberichten bekannt gegeben, von niedrig bis sehr hoch. Eine Feuer-Wetterkarte, die wichtig geworden ist, denn die Brandgefahr wird sich laut der Präsidentin von Météo France in diesem Sommer weiter verschärfen.

    500 zusätzliche Feuerwehrleute
    Das Brandrisiko wird anhand der Regen- und Windstärke, der Temperaturen und des Trockenheitsgrades der Böden berechnet. Zusätzlich zu Feuer-Wetterkarte wurde Anfang des Monats von den Behörden ein Plan zur Bekämpfung von Bränden veröffentlicht. Neun neue Löschflugzeuge und -hubschrauber werden in diesem Sommer mobilisiert, ebenso wie etwa 500 zusätzliche Feuerwehrleute.

  • Drama in den Vogesen: 5-jähriges Mädchen tot in Müllsack aufgefunden – Jugendlicher festgenommen

    Drama in den Vogesen: 5-jähriges Mädchen tot in Müllsack aufgefunden – Jugendlicher festgenommen

    In Rambervillers (Vogesen) wurde die Leiche eines fünfjährigen Mädchens in einem Müllsack entdeckt. Ein 16-jähriger Jugendlicher, der unter psychischen Problemen leidet, befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

    Das Drama ereignete sich in der Gemeinde Rambervillers in den Vogesen. Die Entdeckung der Leiche eines fünfjährigen Mädchens in einem Müllsack erschüttert das Departement Vosges.

    Wie die Zeitung Vosges Matin berichtet, wurde die Leiche eines fünfjährigen Mädchens am Dienstag, dem 25. April, in einem Müllsack entdeckt, der sich in einer Wohnung befand, die nur etwa 100 Meter vom Haus des jungen Opfers entfernt war. Das Mädchen wurde seit mehreren Stunden vermisst. Seine Mutter hatte es am frühen Nachmittag bei der Polizei als vermisst gemeldet.

    Wie die Zeitung Le Parisien unter Berufung auf übereinstimmende Quellen berichtet, fiel der Verdacht der Ermittler sehr schnell auf einen 16-jährigen Jugendlichen. Laut Vosges Matin befand sich der Jugendliche, der den Justizbehörden bereits bekannt ist, in der Wohnung, in der die Leiche des Mädchens gefunden wurde. Er wurde am frühen Abend in Polizeigewahrsam genommen. Der Jugendliche soll unter psychischen Problemen leiden.

    Er hatte in den letzten Tagen immer wieder kleine Mädchen angesprochen.
    Vosges Matin berichtet, dass der Verdächtige in den letzten Tagen aufgrund seines zweideutigen Verhaltens aufgefallen sei. Nachbarn hätten ihn auf seinem Fahrrad planlos umfahren sehen und er habe mehrmals junge Mädchen dazu überreden wollen, ihn in seine Wohnung zu begleiten, um ihnen dort eine kleine Katze zu geben.

    Derzeit befinden sich zahlreiche Polizeieinheiten vor Ort. Die Umgebung ist für den Verkehr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft von Épinal hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Departement Indre: Ein ganzes Dorf ist seit einem Monat ohne Telefon und Internet

    Departement Indre: Ein ganzes Dorf ist seit einem Monat ohne Telefon und Internet

    Im Departement Indre sind Dutzende von Einwohnern seit über einem Monat ohne Netzanschluss. Sie haben weder Festnetztelefon noch Internet, und das ausgerechnet jetzt, wo die Steuererklärung ansteht. Eine Situation, die große Besorgnis hervorruft.

    Das Dorf Sacierges-Saint-Martin (Indre) war bereit für die Installation von Glasfaserleitungen. Die Bauarbeiten führten jedoch zu Schäden und seitdem sind Telefon und Internet in einem Teil des Dorfes abgeschaltet. „Hier hat die Firma bei den Erdarbeiten das Kabel durchtrennt, das vier Weiler der Gemeinde versorgt“, erklärt Thierry Bernard, Bürgermeister des Ortes, gegenüber France 2. Bei einem Rentnerpaar sorgt das Fehlen des Festnetztelefons für große Besorgnis. Die Gemeindeverwaltung gibt an, eine Nachfrage an den Netzbetreiber Orange geschickt zu haben, die jedoch unbeantwortet blieb.

    In einem anderen Weiler ist der Stromausfall für Georges und seine Frau noch gefährlicher, da sie über ein Notfallarmband mit einer Hausnotrufzentrale verbunden sind. Diese funktioniert jedoch nicht mehr, weil es kein Telefon gibt. „Das ist mir schon passiert, ich falle hin und habe niemanden, der mir aufhilft“, erzählt Colette Pipereau, Bewohnerin von Sacierges-Saint-Martin. Der Betreiber der Notrufzentrale hat ihnen ein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt, aber es funktioniert in dem Gebiet aufgrund der mangelhaften Netzabdeckung nur sehr schlecht.

  • Waldbrände: Die Bewohner der Alpes-Maritimes bereiten sich auf den Sommer vor

    Waldbrände: Die Bewohner der Alpes-Maritimes bereiten sich auf den Sommer vor

    Um die Schäden durch Waldbrände zu begrenzen, ist das Entfernen von Büschen und Sträuchern um Häuser herum in vielen Departements Pflicht. Die Regeln sind genau wie bei öffentlichen Flächen sehr präzise. Beispiele aus dem Departement Alpes-Maritimes.

    Die Sommersaison hat noch nicht begonnen, aber in Levens (Alpes-Maritimes) sind die Forstbeamten bereits an der Arbeit. „Ideal wäre es, wenn wir bis Ende Mai so viel Präventionsarbeit wie möglich leisten könnten, damit wir Mitte Juni unter guten Bedingungen mit den Patrouillen zur Waldüberwachung beginnen können“, sagt Damien Giribaldi, der Gebietsleiter, auf dem Sender France 2. An diesem Morgen des 25. April reinigen sie mit einem großen Team den Wald, um eine Brandschutzzone zu schaffen.

    46 Brandausbrüche seit Anfang des Jahres.
    Das ganze Jahr über pflegen die 184 Forstbeamten der Alpes-Maritimes die Bergmassive, um Brände zu verhindern. Aber auch Privatpersonen haben ihren Anteil an der Arbeit. In bewaldeten Gebieten und bis zu 200 m vom Wald entfernt müssen Hausbesitzer bis zu 50 m um ihr Haus herum das Gelände von Büschen befreien. Die Arbeiten müssen vor dem 1. Juli durchgeführt werden, andernfalls droht eine Geldstrafe. Die Maßnahme ist präventiv, aber entscheidend. In den Alpes-Maritimes kam es seit Jahresbeginn bereits zu 46 Brandausbrüchen.