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  • Zoll entdeckt an der französisch-schweizerischen Grenze 3 Millionen Euro Falschgeld – 2 Italiener verhaftet

    Zoll entdeckt an der französisch-schweizerischen Grenze 3 Millionen Euro Falschgeld – 2 Italiener verhaftet

    Die gefälschten Banknoten waren in zwei Koffern versteckt, die im Kofferraum des Fahrzeugs verstaut waren, das von zwei italienischen Staatsbürgern gefahren wurde. Sie hatten gerade die Grenze in Richtung Frankreich überquert, bevor sie von französischen Zollbeamten abgefangen wurden.

    Zwei Italiener wurden am Montag, 24. April vom Zoll festgenommen, als sie die Grenze von der Schweiz nach Frankreich überquerten und in ihrem Auto gefälschte Banknoten im Wert von drei Millionen Euro mit sich führten, berichtet der Sender France Bleu Pays de Savoie.

    Die beiden Männer im Alter von etwa 50 und 60 Jahren wurden am Posten Thônex-Vallard in der Gemeinde Gaillard (Hochsavoyen) festgenommen. Die Zollbeamten entdeckten im Kofferraum des Autos zwei mit Geldscheinen gefüllte Koffer. Insgesamt wurden mehr als drei Millionen Euro in gefälschten Banknoten entdeckt – nur 30.000 Euro waren echt. Laut France Bleu handelte es sich um grobe Kopien mit der Aufschrift „fac-simile“. Den Ermittlern zufolge dienten die echten Scheine wahrscheinlich dazu, die gefälschten zu verbergen.

    Die beiden Personen wurden in Untersuchungshft genommen.

  • TotalEnergies fährt im ersten Quartal 2023 einen Gewinn von über 5 Milliarden US-Dollar ein

    TotalEnergies fährt im ersten Quartal 2023 einen Gewinn von über 5 Milliarden US-Dollar ein

    Der französische Ölkonzern hatte 2022 mit 20,5 Milliarden US-Dollar den höchsten Gewinn in seiner Geschichte erzielt und dabei auf dem Höhenflug der Öl- und Gaspreise im Zuge des Krieges in der Ukraine gesurft. Der Trend setzt sich 2023 trotz sinkender Preise fort.

    Der französische Energieriese TotalEnergies gab am Donnerstag, dem 27. April, bekannt, dass er trotz sinkender Öl- und Gaspreise im ersten Quartal 2023 einen um 12% gestiegenen Nettogewinn von 5,6 Mrd. US-Dollar erzielt hat.

    Im letzten Jahr, von Januar bis März, hatte das Unternehmen einen Nettogewinn von 4,9 Milliarden verzeichnet, allerdings unter Berücksichtigung einer hohen Rückstellung, die auf eine Abschreibung von Vermögenswerten in Höhe von 4,1 Milliarden US-Dollar aufgrund der Sanktionen gegen Russland zurückzuführen war. Im Vergleich zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2022 ist der Anstieg mit +70 % deutlicher.

    Verkauf von Ölsanden
    Gleichzeitig kündigte der Konzern den Verkauf seines Ölsandgeschäfts in Kanada an SunCor Energy für 4,1 Mrd. USD an, als Teil einer Strategie zur Reduzierung seiner CO2-Emissionen.

    Diese Veräußerung, die alle Anteile der kanadischen Tochtergesellschaft TotalEnergies EP Canada Ltd. umfasst, soll „vor Ende des dritten Quartals 2023“ abgeschlossen sein, so der Konzern in einer parallel zu den Ergebnissen des ersten Quartals verbreiteten Pressemitteilung.

    Rekord von 2022 übertroffen?
    Der französische Konzern hatte 2022 mit 20,5 Milliarden US-Dollar den höchsten Gewinn seiner Geschichte erzielt. Er profitierte von den steigenden Öl- und Gaspreisen im Zuge des Krieges in der Ukraine, was Forderungen nach einer höheren Besteuerung von „Superprofiten“ in Frankreich wieder aufleben ließ.

    Nachdem der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent im Jahr 2022 die symbolische Marke von 102 USD deutlich überschritten hatte, erlebte er seit den ersten Monaten des Jahres 2023 einen Absturz: Am Donnerstag lag er bei unter 80 USD.

  • Paris: Zwei Menschen sterben nachdem sie von einem U-Bahn-Zug erfasst wurden

    Paris: Zwei Menschen sterben nachdem sie von einem U-Bahn-Zug erfasst wurden

    Die beiden Personen „stiegen vor dem Unfall absichtlich auf die Gleise“, erklärte die RATP.

    Zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, starben, nachdem sie von einem U-Bahn-Zug in Paris erfasst worden waren, wie die Feuerwehr und die RATP am Donnerstag, dem 27. April, mitteilten. Nach Angaben des Verkehrsbetriebs ereignete sich der Vorfall am Donnerstag gegen 0.45 Uhr an der Metrostation Gaîté im 14. Arrondissement, wo die Linie 13 verkehrt. „Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln“, fügte die RATP hinzu.

    „Zwei Personen stiegen absichtlich auf die Gleise hinab, bevor sie von dem Zug, der in die Station einfuhr, erfasst wurden. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände dieser Tragödie zu ermitteln“, sagte die RATP gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Das Unternehmen machte bisher keine weiteren Angaben zu den Umständen des Unfalls.

    Die Opfer versuchten, wieder auf die Gleise zu gelangen.
    Nach ersten Ermittlungen hat die Sichtung der Videoüberwachung der Station ergeben, dass die Frau zunächst auf die Gleise hinabgestiegen war, bevor ihr der Mann folgte. Beide versuchten dann, wieder auf die Gleise zu gelangen, als eine U-Bahn in Richtung Châtillon-Montrouge in den Bahnhof einfuhr. Die beiden Opfer wurden mehrere Meter mitgeschleift, sie wuren zwischen der Bahn und dem Bahnsteig eingeklemmt. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Es handelte sich wohl um zwei Personen ohne festen Wohnsitz, wie die Polizei gegenüber France Télévisions mitteilte.

    Vier Zeugen des Unfalls standen unter Schock und mussten nach Angaben der Feuerwehr von den Rettungskräften versorgt werden. Auch der Fahrer des U-Bahnzuges musste von der Feuerwehr betreut werden. Seine Alkohol- und Drogentests waren laut der RATP negativ.

  • Inflation: Elisabeth Borne fordert „konkrete Preissenkungen“ in Supermärkten bis Ende Juni

    Inflation: Elisabeth Borne fordert „konkrete Preissenkungen“ in Supermärkten bis Ende Juni

    Elisabeth Borne war am Donnerstagmorgen Gast des Senders France 2, dabei betonte sie ihre Forderung, dass die Preise in den französischen Supermärkten sinken müssen. Die Premierministerin will ein Zeichen setzen. Am Donnerstagmorgen erklärte sie, sie wolle „bis Ende Juni“ „konkrete, greifbare Preissenkungen“ sehen.

    „Die Regierung hat sich mobilisiert, um die Energiekrise zu bewältigen, um die Franzosen angesichts des Anstiegs der Energiepreise zu begleiten. Das sind zig Milliarden Euro, 46 Milliarden Euro in diesem Jahr, um die Franzosen angesichts des Anstiegs der Energiepreise zu schützen“, sagte die Premierministerin in „Les 4 vérités“ (Die 4 Wahrheiten) auf dem Sender France 2. „Dann hat man die Einzelhändler (…) aufgefordert, die Kaufkraft der Franzosen zu schützen, indem sie ihre Margen begrenzen. Das war das Anti-Inflations-Quartal. Jetzt erwarten wir von den Industriellen, dass sie die Preissenkungen für Rohstoffe an die …

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  • Wetter: Niederschläge oder Hitze – was hat Frankreich in den nächsten drei Monaten zu erwarten?

    Wetter: Niederschläge oder Hitze – was hat Frankreich in den nächsten drei Monaten zu erwarten?

    Météo France hat einen Vorhersagebericht veröffentlicht, der die Temperaturen und Niederschläge behandelt, die in Frankreich in den nächsten drei Monaten erwartet werden. Während ein Teil Frankreichs von einer frühen Dürre betroffen ist, ist die Angst vor einem Hitzesommer so groß wie nie zuvor. Am Mittwoch, dem 26. April, bestätigte Météo France ein Szenario besonders hoher Temperaturen – auf jeden Fall höher als normal – in den nächsten drei Monaten: „Wärmer als normal ist am wahrscheinlichsten für Mai, Juni und Juli in ganz Frankreich“, meldet die Wetterorganisation. In einer Wahrscheinlichkeits-Prognose schätzt Météo France, dass es eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit gibt, dass Frankreich in den kommenden drei Monaten höhere Temperaturen als die normalen Werte der Saison erleben wird. Andererseits besteht auch eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturen den üblichen Werten für die Jahreszeit entsprechen, und nur eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturen niedriger als üblich ausfallen. „Das Szenario wärmer als normal ist für Frankreich und einen großen Teil Europas, insbesondere Südeuropa, am wahrscheinlichsten“, kommentiert die Wetterorganisation. Die Niederschlagsvorhersagen von Météo France bleiben unsicher, und es scheint sich kein erkennbares Szenario für die nächsten drei Monate abzuzeichnen. Es ist schwer zu sagen, ob die Niederschlagsbilanz defizitär sein wird oder nicht. In diesem Punkt liefert der April Indikatoren für die kommenden Monate. Denn obwohl es in diesem April insgesamt viel Niederschlag gab, bleibt die Niederschlagsmenge in Südfrankreich besonders niedrig. „In der Südhälfte wird es häufig zu Defiziten kommen, vor allem im Mittelmeerraum, wo die Niederschlagsmenge um 75 Prozent geringer ausfallen wird“, kommentiert Christine Berne, Klimatologin bei Météo France, in der Zeitung Ouest-France. Eine schlechte Nachricht, vor allem für die Pyrénées-Orientales: Das Departement – in dem mehrere Gemeinden in Dürrealarm versetzt wurden – leidet schon jetzt unter starker Wasserknappheit. „Es wird in diesem Sommer nicht genug Wasser für alle Zwecke geben“, warnte der Präfekt des Departements am Dienstag, 25. April. Die Trockenheit der Böden in den Pyrénées-Orientales hat sich in diesem April weiter verschärft. Météo France weist ausserdem auf „eine wichtige Entwicklung des globalen Klimasystems“ hin, die sich diesen Sommer „mit dem wahrscheinlichen Auftreten des El Niño Phänomens“ durchsetzen wird. Dieses Phänomen beunruhigt die Wissenschaftler und könnte für Frankreich ernsthafte Folgen haben: Es handelt sich bei El Niño um die allmähliche, großflächige Erwärmung des Oberflächenwassers im äquatorialen Pazifik. Dieser Temperaturanstieg ist eng mit den Passatwinden, den Winden in den Tropen, verbunden. Wenn diese schwächer werden, steigt das kältere Tiefenwasser nicht mehr an die Oberfläche und kann das Wetter auf der Erde nicht mehr temperieren. „Für das nächste Quartal wird dies in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel noch keinen nennenswerten Einfluss haben“, kommentiert Météo France. Météo France weist ausdrücklich darauf hin: „Diese Vorhersage erlaubt es nicht, die Einzelheiten der Wetterbedingungen der nächsten Monate Tag für Tag oder sogar Woche für Woche vorherzusagen. Sie bemüht sich lediglich, die erwarteten Tendenzen im Durchschnitt des Quartals zu bestimmen“.
  • Pyrénées-Orientales: Obstbauern kämpfen mit der Dürre

    Pyrénées-Orientales: Obstbauern kämpfen mit der Dürre

    Die Landwirte und Obstbauern im Departement Pyrénées-Orientales sind mit einer kritischen Situation konfrontiert. Denn die Dürre bedroht ihre Kulturen.

    Werden die Obstbäume in den östlichen Pyrenäen die derzeitige historische Dürreperiode überstehen? Diese Frage stellt sich ein Ehepaar von Obstbauern im Tech-Tal. Seit Mittwoch, dem 26. April, führen sie eine Maßnahme durch, die überraschend erscheinen mag, aber unerlässlich ist. Sie lassen fast 60 % ihrer Nektarinen ungeerntet zu Boden fallen. Diese Technik ermöglicht es dem Baum, seine Energie auf die verbleibenden Früchte zu konzentrieren.

    Auf dem Weg in eine große Krise
    Dennoch sieht es nach einer schlechten oder gar keiner Ernte aus. Aufgrund der Trockenheit fehlt es den Obstplantagen an Wasser. Seit acht Monaten hat es nicht mehr in ausreichender Menge geregnet. „Wenn unsere Ernte nicht gerettet wird, weiß ich nicht, was aus den Landwirten wird. […] Wir bekommen gar nichts“, sorgt sich die Obstbäuerin Incarnation Baset auf dem Sender France 2. Im Agly-Tal zögert ein Produzent noch, alle seine Aprikosen einfach auf die Erde fallen zu lassen, um das Überleben seiner Bäume zu sichern. Eine Entscheidung, die er jeden Tag aufs Neue verschiebt. Seit Ende Februar herrscht in dem Departement Pyrénées-Orientales eine verstärkte Dürrewarnung. Der Präfekt könnte am Wochenende den Übergang in den Krisenzustand ankündigen.

  • Frankreich: Neues Instrument zur Vermeidung von Waldbrandgefahren

    Frankreich: Neues Instrument zur Vermeidung von Waldbrandgefahren

    Ab dem 1. Juni wird es in Frankreich ein neues Instrument geben, um Waldbrände zu verhindern und zu bekämpfen.

    Etwa 40 Bürger stehen bereits bereit, um Brände zu verhindern. In Opoul-Périllos (Pyrénées-Orientales) bereiten sich die Einwohner darauf vor, auf Patrouille zu gehen und nach Feuerausbrüchen Ausschau zu halten. Alle erinnern sich noch an den Brand im letzten Sommer. Über 1.000 Hektar Vegetation waren in nur wenigen Tagen in Rauch aufgegangen. Ab dem 1. Juni wird ein neues Instrument zur Verfügung stehen: die Feuer-Wetterkarte. Täglich werden von Météo France vier Feuer-Warnstufen veröffentlicht.

    Laut Virginie Schwarz, der Präsidentin von Météo France, könnte das Risiko von Waldbränden in diesem Sommer sehr hoch sein. „Alle unsere Klimaprojektionen zeigen, dass sich mit dem Klimawandel die Waldbrandrisiken erhöhen werden […] auf dem gesamten nationalen Territorium und zeitlich gestreckt“, sagt sie auf dem Sender France 3. Das Brandrisiko wird von den Meteorologen anhand der folgenden Faktoren berechnet: Wind, Regen, Temperatur und Bodentrockenheit. Für die Feuerwehr wird dieses neue Instrument unverzichtbar sein. Die neue Karte wird auch von den Präfekturen genutzt werden. Diese können basierend darauf den Zugang zu bestimmten Wäldern verbieten, sollte die Brandgefahr zu hoch sein.

  • Proteste gegen Rentenreform: Flugverkehr am 1. Mai in Frankreich voraussichtlich stark beeinträchtigt

    Proteste gegen Rentenreform: Flugverkehr am 1. Mai in Frankreich voraussichtlich stark beeinträchtigt

    Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) rechnet für den 1. Mai mit einem besonders störungsreichen Tag auf den französischen Flughäfen. Die Behörde rechnet damit, dass an diesem erneuten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform zwischen 25% und 33% der Flüge ausfallen werden. Zwischen 25 und 33% der Flüge auf den größten französischen Flughäfen wurden annulliert: Der Flugverkehr wird am Montag, dem 1. Mai, aufgrund der Teilnahme der Fluglotsen an der Streikbewegung gegen die Rentenreform voraussichtlich stark beeinträchtigt sein. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) hat die Fluggesellschaften am Mittwoch, dem 26. April, aufgefordert, auf ein Drittel ihres Flugplans in Paris-Orly und ein Viertel in Roissy-Charles-de-Gaulle zu verzichten, um den Verkehr und die verfügbaren Fluglotsen in Einklang zu bringen. Die Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen hatten, um gegen die Mitte April verabschiedete Rentenreform zu mobilisieren, werden auch zahlre…

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  • Im Elsass heizt eine Gemeinde mit lokal angebautem Schilf

    Im Elsass heizt eine Gemeinde mit lokal angebautem Schilf

    Vergessen sind Heizöl, Gas oder Strom! In Bernwiller, einer Gemeinde mit 1.200 Einwohnern im Osten Frankreichs, werden die öffentlichen Gebäude und eine Reihe von Wohnungen mit Miscanthus, einem aus Asien stammenden, rhizomartigen Gras, das vor Ort angebaut wird, beheizt. Sein Anbau und seine Verwendung als Biobrennstoff bieten zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile.

    Lesen sie dazu auch: Energie: Gemeinde im Elsass heizt mit schnell nachwachsendem Miscanthus-Schilf

  • Flughäfen: Ende der langen Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle?

    Flughäfen: Ende der langen Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle?

    Ein neuer Scanner wird bald wertvolle Minuten bei Sicherheitskontrollen einsparen, da Flugpassagiere nicht mehr gezwungen sind, gewisse Dinge aus dem Gepäck zu holen. Die Technologie soll nach den Olympischen Spielen 2024 in Frankreich eingeführt werden.

    In einigen Monaten wird es am Flughafen Paris-Orly wahrscheinlich nicht mehr nötig sein, zwei Stunden vor seinem Flug anzukommen. Dank eines Scanners, der sich derzeit in der Testphase befindet, kann viel Zeit bei den Sicherheitskontrollen eingespart werden. Es ist nicht mehr nötig, gewisse Dinge aus dem Handgepäck zu nehmen, seinen Laptop oder seine Toilettenflüssigkeiten extra aufs Band zu legen. Es wird also Schluss sein mit den Warteschlangen, wenn jeder sein Handgepäck auf das Laufband leert. Die Maschine liest in 3D und ermöglicht es den Beamten, viel genauer zu sehen, was sich in den Taschen befindet. Flüssigkeiten werden nicht mehr auf 100 ml beschränkt sein, da die intelligente Maschine endlich wirklich Sprengstoff erkennen kann.

    Im Ausland ist die Wartezeit um 30% bis 50% gesunken.
    Zwar muss man sein Handgepäck nicht mehr ausräumen, dafür aber immer noch seine Uhr und seinen Gürtel ablegen und seine Taschen leeren, denn der Scanner, unter dem die Reisenden hindurchgehen, bleibt unverändert. Die ersten Ergebnisse nach sechs Monaten Testphase sind vielversprechend. „Die Tests zeigen, dass man pro Person etwa 30 Sekunden einspart, also ein Drittel der Vorbereitungszeit. Am Ende hat man mehr als ein Drittel weniger manuelle Durchsuchungen, was eine weitere Einsparung von zwei bis drei Minuten pro Durchsuchung bedeutet“, argumentiert Edward Arkwright, Executive General Manager der Pariser Flughäfen, gegenüber dem Sender France 2. Die neuen Maschinen, die eine Million Euro pro Stück kosten, werden allerdings erst nach den olympischen Spielen in Paris in Orly und Roissy flächendeckend eingesetzt. In anderen Ländern, in denen die Maschinen bereits heute im Einsatz sind, versichern die Behörden, dass die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen um 30 bis 50 % gesunken ist.