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  • Gard: Feuer zerstört Campingplatz – 900 Menschen mitten in der Nacht evakuiert

    Gard: Feuer zerstört Campingplatz – 900 Menschen mitten in der Nacht evakuiert

    Wegen eines heftigen Brandes musste mitten in der Nacht ein Campingplatz in Saint-Laurent d’Aigouze im Departement Gard evakuiert werden.

    Etwa 15 Wohnwagen und Camper wurden in der Nacht auf einem Campingplatz in Saint-Laurent d’Aigouze von den Flammen zerstört. Der Alarm wurde um 5 Uhr morgens ausgelöst. Aufgrund des Brandes mussten mindestens fast 820 Urlauber evakuiert werden. Sie wurden für die Dauer des Feuerwehreinsatzes in einer städtischen Turnhalle untergebracht. 70 Feuerwehrleute und 29 Rettungsfahrzeuge waren im Einsatz.

    „Der Einsatz wird mehrere Stunden dauern, um den Ort zu sichern und alle verbrannten Strukturen zu durchsuchen. Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, sich nicht an den Ort des Geschehens zu begeben, um den Einsatz nicht zu behindern“, warnt der Zivilschutz des Departements Gard.

  • Sturmtief Patricia: Eine Frau stirbt im Finistère – ein Kind wird in der Charente-Maritime schwer verletzt

    Sturmtief Patricia: Eine Frau stirbt im Finistère – ein Kind wird in der Charente-Maritime schwer verletzt

    Eine 57-jährige Frau, die auf der Insel Ouessant badete, starb am Mittwoch wegen der stürmischen Winde und des hohen Wellenganges.

    Die sehr starken Winde forderten am Mittwoch, dem 2. August, mindestens einen Toten. Eine 57-jährige Frau starb am Nachmittag beim Baden im Meer in Ouessant (Finistère), wie die Meerespräfektur des Atlantiks bekannt gab und damit eine Meldung der Zeitung „Le Télégramme“ bestätigte. Die Behörden gaben außerdem bekannt, dass ein Kind von einem umstürzenden Baum im Departement Charente-Maritime in Lebensgefahr schwebt.

    Auf der Insel Ouessant wurden die Rettungskräfte gegen 17.50 Uhr gerufen, um drei Badenden in der Nähe des Strandes von Korz zu helfen, die wegen der hohen Wellen in Schwierigkeiten geraten waren. Die Rettung wurde mit zwei Hubschraubern durchgeführt und Rettungsschwimmer konnten die drei Badenden bergen. Für die 57-jährige Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die beiden anderen Schwimmer blieben unverletzt, standen aber unter Schock. Laut der Zeitung „Le Télégramme“ handelte es sich um die beiden Söhne der Ertrunkenen.

    Im Departement Charente-Maritime wurde ein 10-jähriges Kind in der Stadt Montpellier-de-Médillan durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, wie die Feuerwehr des Departements meldete. Bei dem Jungen wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt und er wurde mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum Poitiers geflogen. De 10-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Es war „höchstwahrscheinlich der Wind“, der „zwischen 50 und 80 km/h“ wehte, der den Baum zum Umstürzen brachte, so der Unterpräfekt der Charente-Maritime auf Anfrage des Senders BMTV.

    Das Tief Patricia verursachte in der Bretagne und an den Küsten des Ärmelkanals sehr starke Windböen, verbunden mit hohen Wellen starkem Gezeitenhub. An der Pointe de Chemoulin in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) wurden Böen von bis zu 110 km/h gemessen, wie France Bleu Loire Océan am Mittwoch meldete. Wellen von bis zu drei Metern wurden beobachtet.

  • Toulouse: Vermummte Männer und Schüsse und  am helllichten Tag im Ortsteil Izards

    Toulouse: Vermummte Männer und Schüsse und am helllichten Tag im Ortsteil Izards

    Die Polizei ermittelt seit Mittwochnachmittag wegen der Abgabe von Schüssen im Ortsteil Izards in Toulouse. Vermummte Männer sollen aus Autos heraus geschossen haben.

    Am Mittwochnachmittag fielen in Toulouse mal wieder Schüsse. Diesmal wurden sie im Herzen des Viertels Izards im Norden der Stadt abgefeuert. Mehrere Anwohner kontaktierten die Polizei, nachdem sie Zeugen einer Schießerei in der Rue des Chamois in der Nähe des Postamts geworden waren, das auch ein bekannter Drogen-Umschlagspunkt in der Gegend ist.
    Mehrere Fahrzeuge mit vermummten Personen an Bord fuhren in das Viertel und schossen auf eine Gruppe von Personen, bevor sie flüchteten. Obwohl Zeugen Schüsse hörten, gab es keine Verletzten.
    Die Polizei begab sich an den Tatort und versuchte, weitere Zeugenaussagen zu sammeln und Spuren zu sichern. Wie so oft in solchen Fällen waren mögliche Zeugen am späten Mittwochabend allerdings nicht mehr sehr gesprächig.

    Die Kriminalpolizei sichtet nun die Bilder der Videokameras der Stadt, um mehr über die Geschehnisse zu erfahren. In der Vergangenheit haben sich in dem Ortsteil Les Izards bereits mehrere tödliche Schießereien ereignet.

  • Höchste Waldbrandgefahr am Freitag in den Bouches-du-Rhône

    Höchste Waldbrandgefahr am Freitag in den Bouches-du-Rhône

    Drei weitere Departements wurden für Freitag auf die Gefahrenstufe „hoch“ für Waldbrände gesetzt.

    Das Waldbrandrisiko ist im Departement Bouches-du-Rhône für den Freitag, den 4. August, „sehr hoch“, wie aus einem am Mittwoch von Météo-France veröffentlichten Bulletin hervorgeht. Es handelt sich um das höchste Risikoniveau auf der sogenannten Waldwetterskala, die anhand der Wettervorhersagen und des Trockenheitszustands der Vegetation erstellt wird.

    Nach Angaben des Instituts wird das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden somit „im Vergleich zu den sommerlichen Normalwerten sehr hoch“ sein. Drei weitere Departements wurden für Freitag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Hérault, Var und Vaucluse. Die Departements Bouches-du-Rhône, Var und Vaucluse befinden sich bereits in der Gefahrenstufe „hoch“ für den heutigen Donnerstag.

    Infolgedessen ist der Zugang zu mehreren Bergmassiven von Donnerstag an verboten: sieben Regionen im Departement Bouches-du-Rhône (Rougadou, Alpilles, Chambremont, Castillon, Sulauze, Arbois, Côte Bleue) und sechs im Departement Var (Centre-Var, Esterel, Maures, Corniche des Maures, Iles d’Hyères und Monts toulonnais). Im Departement Vaucluse weist die Präfektur darauf hin, dass es verboten ist, die Wälder im Rhonetal zu betreten und zu befahren.

    Im Departement Bouches-du-Rhône gilt ab Donnerstag ausserdem für siebzehn weitere Waldregionen die Warnstufe Gelb, so die Präfektur (PDF). Der Verkehr und der Zugang sind dort zwar erlaubt, Arbeiten sind jedoch ab 13 Uhr verboten.

  • Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Autofahrer unter Drogen und Alkohol rammt Mutter und Tochter weil er Polizeikontrolle entgehen wollte

    Ein Mann fuhr in der falschen Richtung, weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Auf seiner Flucht stiess er mit einem anderen Auto zusammen. In diesem Auto befanden sich eine Mutter und ihre Tochter, die zum Glück nur leicht verletzt wurden. Der Raser wurde festgenommen.

    Wie die Zeitung La Provence berichtete, fuhr am Dienstag, dem 1. August, gegen 22.30 Uhr in Marseille ein Auto in die falsche Richtung, bevor es die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich zog. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren und schalteten ihr Blaulicht ein, um den Fahrer zum Anhalten aufzufordern.

    Das Auto beschleunigte daraufhin abrupt, um den Ordnungskräften zu entkommen und überfuhr dabei eine Ampel. Seine Fahrt wurde allerdings gestoppt, als der Flüchtende mit einem anderen Auto zusammenstiess. In dem anderen Fahrzeug befanden sich eine junge Mutter und ihre neunjährige Tochter.

    Sie wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und von den herbeigerufenen Sanitätern versorgt. Der 36-jährige Mann blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, wo er die Polizisten auch noch bedrohte. Bei der durchgeführten medizinischen Kontrolle wurden erhebliche Mengen Alkohol und Drogen in seinem Blut festgestellt.

  • Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Bei einer Autobahnkontrolle beschlagnahmten die Zollbeamten im Departement Aveyron 400.000 Euro in 100- und 50-Euro-Scheinen, die in Schuhkartons versteckt waren.

    Auf der Autobahn A75 führten die Zollbeamten von Millau (Aveyron) zu Beginn des Sommers eine ganz gewöhnliche Kontrolle durch. Was jedoch nicht normal war, war die Summe, die in einem der kontrollierten Fahrzeuge entdeckt wurde, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Anstelle des Reserverads entdeckten die Zollbeamten verschiedene Schuhkartons. Neugierig geworden, kontrollierten sie den Inhalt und entdeckten viele Geldbündel.

    Insgesamt wurden 400.000 bei der Einreise nach Frankreich nicht deklarierte Euro gefunden, eine illegal transportierte Summe, die laut dem britischen Besitzer der Schuhkartons für die Bezahlung einer Druckmaschine in Polen verwendet werden sollte.

    Mit dieser Summe gelang der Zollbrigade in Millau eine Rekordbeschlagnahme. Das Fahrzeug befand sich auf der Reise von Spanien nach Paris über die A75. Die Zeitung Midi Libre berichtet außerdem, dass einige Tage vor dieser Beschlagnahmung schon andere Bündel mit 50-Euro-Scheinen in einem Fahrzeug entdeckt worden waren, das von Spanien nach England unterwegs war. Außerdem wurden bei weiteren Kontrollen 49.750 Euro und 7 Gramm Cannabis beschlagnahmt.

  • Paris: Parkanlagen und Friedhöfe am Mittwoch wegen starker Winde geschlossen

    Paris: Parkanlagen und Friedhöfe am Mittwoch wegen starker Winde geschlossen

    In den sozialen Netzwerken kündigt die Stadtverwaltung an, diese Maßnahme für die Sicherheit der Öffentlichkeit zu ergreifen.

    Am Mittwoch, dem 2. August, wird es nicht möglich sein, im Garten der Tuilerien oder auf dem Friedhof Père-Lachaise spazieren zu gehen. In Paris hat die Stadtverwaltung beschlossen, diese Orte für den ganzen Tag zu schließen. „Aufgrund der angekündigten starken Winde (bis zu 80 km/h) den ganzen Tag über bleiben die Pariser Gärten und Friedhöfe heute aus Gründen der Sicherheit der Öffentlichkeit geschlossen“, hieß es auf Twitter.

    Die Wettervorhersagen sagen für die Hauptstadt Böen von bis zu 70 oder 80 km/h voraus. In Verbindung mit dem Tiefdruckgebiet, das den Namen „Patricia“ trägt und für die Jahreszeit sehr ungewöhnliche Windböen mit sich bringt, werden in der Bretagne und an den Küsten des Ärmelkanals sehr hohe Wellen im Zusammenhang mit starken Fluten erwartet. Vier Departements wurden auf die Warnstufe Orange für Wellen und Überschwemmungen gesetzt.

  • Ex-Miss-France-Chefin Geneviève de Fontenay mit 90 Jahren gestorben

    Ex-Miss-France-Chefin Geneviève de Fontenay mit 90 Jahren gestorben

    Geneviève de Fontenay, ehemalige Leiterin des Miss-France-Komitees, ist am Mittwoch, dem 2. August 2023, im Alter von 90 Jahren verstorben. Sie leitete den berühmten Wettbewerb mehr als 60 Jahre lang. 

    Miss Frankreich trauert. Geneviève de Fontenay starb heute im Schlaf im Alter von 90 Jahren an einem Herzstillstand in ihrem Haus in Saint-Cloud (Hauts-de-Seine), wie ihr Sohn Xavier dem Fernsehsender TF1 mitteilte. Die berühmte Dame mit Hut hatte den Wettbewerb zur Wahl der schönsten Frau Frankreichs zwischen 1981 und 2007 geleitet. Danach hatte sie die Leitung an Sylvie Tellier übergeben.

    Nachdem sie den Miss-France-Wettbewerb nach der Übernahme durch die Produktionsfirma Endemol verlassen hatte, gründete Geneviève de Fontenay zwischen 2010 und 2016 einen konkurrierenden Wettbewerb, das Comité Miss Prestige national. Bevor sie sich mit 83 Jahren endgültig zur Ruhe setzte.

    Sie vertraute der Zeitung Le Parisien an, dass sie „erleichtert sei, zu gehen“. „Eine Seite wird umgeschlagen“, hatte sie gesagt, als sie zum letzten Mal in ihrem Leben einer jungen Frau eine Miss-Schärpe überreichte.

    Geneviève Mulmann wurde 1932 als ältestes von zehn Kindern einer bürgerlichen Familie in Longwy geboren. Sie begann zunächst ein Studium an einer Hotelfachschule in Straßburg, bevor sie in Paris eine Ausbildung zur Kosmetikerin absolvierte. 1957 wurde sie zur Miss Elegance gewählt.

    Drei Jahre zuvor, 1954, hatte Geneviève Mulmann eine Begegnung, die ihr Leben endgültig verändern sollte: Louis Poirot. Ein Mann, der mehr als dreißig Jahre älter war als sie und sich in seiner Zeit als Widerstandskämpfer Louis de Fontenay nannte. Geneviève Mulmann nahm daraufhin das Pseudonym Geneviève de Fontenay an.

    Mehrere Jahre lang modelte Genviève für die Marke Balenciaga. 1962 wurde Louis Poirot zum Generaldelegierten des Miss-France-Komitees ernannt. Geneviève de Fontenay wird seine Assistentin. Als Louis Poirot 1981 stirbt, übernimmt sie die Zügel des Wettbewerbs allein. Jahrzehntelang trägt sie den Wettbewerb, der seit 1987 im Fernsehen ausgestrahlt und von Jean-Pierre Foucault moderiert wurde, und fährt mit dem Auto durch Frankreich, um den Wahlen der regionalen Missen beizuwohnen.

    Wenn man an Geneviève de Fontenay denkt, denkt man unweigerlich an ihren berühmten Hut, den sie in der Öffentlichkeit nie ablegte, aber auch an ihre unverblümten Worte. Die Kleidung der Missen war für ihren Geschmack zu leicht, die Entwicklung des Wettbewerbs gefiel ihr nicht, die Nachfolgerin Sylvie Tellier – wenn Geneviève de Fontenay etwas oder jemanden nicht mochte, nahm sie kein Blatt vor den Mund.

    Mit Louis Poirot hatte Geneviève de Fontenay zwei Kinder: Ludovic, der sich am 30. März 1984 das Leben nahm, und Xavier, der heute 59 Jahre alt ist. Geneviève de Fontenay ging es seit einiger Zeit sehr schlecht, meldet TF1. Sie verbrachte ihre letzten Stunden mit einem ihrer Brüder und einer ihrer Enkeltöchter. Sie wird in der Familiengruft beigesetzt.

  • Umwelt: Der „Tag der Überschreitung“ fällt 2023 auf den 2. August – etwas später als 2022

    Umwelt: Der „Tag der Überschreitung“ fällt 2023 auf den 2. August – etwas später als 2022

    Der „Tag der Überschreitung“ wird 2023 etwas später als 2022 stattfinden. In diesem Jahr ist das Datum auf den 2. August festgelegt, gegenüber dem 28. Juli im Jahr 2022. Die Verschiebung um fünf Tage ist jedoch nicht wirklich eine gute Nachricht.

    Inmitten der globalen Erwärmung, der Naturkatastrophen und der Brände taucht möglicherweise eine gute Nachricht auf. Im Jahr 2022 wurde der „Tag der Überschreitung“ auf den 28. Juli festgelegt, während er in diesem Jahr erst auf den 5. August fällt. Damit nähert sich das Datum dem Niveau von 2010, als der „Tag der Überschreitung“ am 7. August lag. Es ist aber immer noch weit entfernt von 1970, als dieser Tag auf den 29. Dezember geschätzt wurde.

    Der „Tag des Überschreitens“ bezeichnet jedes Jahr den Tag, an dem die Menschheit alle Ressourcen verbraucht hat, die der Planet in einem Jahr produzieren kann, ohne sich zu erschöpfen. Den Rest des Jahres verbringt der Mensch und sein Planet „auf Kredit“.

    Das Datum in 2023 ist jedoch nicht unbedingt eine gute Nachricht. Die Website Earth Overshoot Day, die in Verbindung mit dem amerikanischen Think Tank Global Footprint Network steht und diese Berechnungen veröffentlicht, gibt an, dass von ihren fünf Tagen ein Tag auf „echte Fortschritte“ zurückzuführen ist und die anderen vier Tage mit der „Aufnahme verbesserter Daten in die neue Ausgabe der Berechnungen“ zusammenhängen. Die globale Situation hat sich also nach der neuen Berechnungsmethode in Wirklichkeit nur um einen einzigen Tag verbessert.

    „Es müsste gelingen, mindestens 19 Tage pro Jahr zu gewinnen“.
    Jean-Louis Bergey, Experte bei der Agence de la transition écologique (ADEME), zitiert von Occitanie-tribune, hält dies für eine viel zu geringe Verbesserung: „Es müsste gelingen, in den nächsten sieben Jahren mindestens 19 Tage pro Jahr zu gewinnen“, um „den von den IPCC-Experten empfohlenen Klimafahrplan einzuhalten, d. h. die weltweiten Emissionen bis 2030 um 43 % zu senken“.

    Frankreich gehört laut Earth Overshoot Day nicht zu den guten Staaten. Wenn die ganze Welt so konsumieren würde wie die Franzosen, wäre der „Overshoot Day“ bereits am 5. Mai und wir bräuchten 2,9 Planeten Erde, um unseren Bedarf zu decken.

  • Krise in Niger: Erste Flugzeuge mit französischen Staatsangehörigen sind in der Nacht gelandet

    Krise in Niger: Erste Flugzeuge mit französischen Staatsangehörigen sind in der Nacht gelandet

    Die Evakuierungsaktion für die in Niger lebenden Franzosen und andere Europäer ist in vollem Gange. Mehrere Flugzeuge sind bereits in Frankreich gelandet. Die Evakuierung der fast 600 französischen Staatsangehörigen wird voraussichtlich noch am heutigen Mittwoch andauern.

    Füpr die Franzosen, die den Niger verlassen wollen, charterte das französische Aussenministerium Flugzeuge, die die Strecke Niamey-Paris-Roissy Charles de Gaulle bedienen. Das erste verließ die nigrische Hauptstadt am Dienstagnachmittag und landete um 23.30 Uhr mit 262 Personen an Bord, darunter ein Dutzend Babys, wie die französische Außenministerin Catherine Colonna berichtete.

    Die meisten Passagiere waren Franzosen, aber auch Nigerianer, Portugiesen, Belgier, Äthiopier und Libanesen haben von der Notevakuierung profitiert. Die Evakuierung ist „gut organisiert, es ging ziemlich schnell, für meinen Teil lief alles sehr gut“, sagte Bernard, der seit zwei Monaten für die Europäische Union in Niger arbeitete.

    Ein zweiter Flug landete in der Nacht mit Franzosen, Nigerianern, Deutschen, Belgiern, Kanadiern, Amerikanern, Österreichern und Indern an Bord, wie das französische Außenministerium mitteilte. Das deutsche Außenministerium empfahl im Laufe des Tages „allen seinen Staatsangehörigen in Niamey“, das Angebot Frankreichs zur Rückführung nach Europa anzunehmen. Die USA haben bislang keine Evakuierungsentscheidung getroffen, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte.

    Ein anderes Flugzeug flog am Mittwoch ebenfalls von Niamey nach Rom. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa befanden sich 36 Italiener und 21 Amerikaner unter den evakuierten Passagieren. Etwas weniger als 500 italienische Staatsangehörige halten sich in Niger auf, die meisten von ihnen sind Soldaten.

    Insgesamt wurden vier Flugzeuge für die Rückführungsaktion nach Frankreich gechartert. Die Evakuierung der in Niger stationierten französischen Soldaten steht hingegen „nicht auf der Tagesordnung“, wie der Generalstab der französischen Streitkräfte zuvor gegenüber der Presse erklärt hatte.

    Paris begründete die Evakuierung der Zivilisten mit den „Gewalttätigkeiten“, die am Sonntag bei einer frankreichfeindlichen Demonstration gegen die französische Botschaft stattgefunden haben, und mit der „Schließung des Luftraums, die unseren Landsleuten keine Möglichkeit lässt, das Land auf eigene Faust zu verlassen“.