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  • Dordogne: Ingenieur baut Rollstuhl für den Papst aus Holz von Notre Dame in Paris

    Dordogne: Ingenieur baut Rollstuhl für den Papst aus Holz von Notre Dame in Paris

    Der 31-jährige Paul, der selbst im Rollstuhl sitzt, wird den Rollstuhl dem Papst am 23. September bei dessen Besuch in Marseille persönlich überreichen.

    Ein Bewohner des Périgord ist dabei, einen Rollstuhl für Papst Franziskus aus dem Holz zu bauen, das aus der Kirche Notre Dame in Paris nach dem Brand gerettet wurde, berichtet France Bleu Périgord. Der 31-jährige Paul stellt in seiner Werkstatt in der Nähe von Agonac seit mehreren Jahren Rollstühle aus Holz her. Als er sich den des Papstes ansieht, fällt ihm auf, dass dieser aus Metall ist. Er will dem heiligen Vater nun einen Rollstuhl aus Holz bauen.

    Vor drei Monaten, Anfang Mai, traf der junge Ingenieur, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, den Papst im Vatikan. Inmitten der Menschenmenge begrüßte ihn der Heilige Vater und Paul hat ein paar Sekunden Zeit, um ihm von seinem Projekt zu erzählen. Er hielt ihm sein Modell hin und bemerkte das Lächeln von Papst Franziskus, der ihm sagte, dass er die Patenschaft für sein Projekt übernehmen werde.

    Balken, die fast 1.000 Jahre alt sind
    Der Rollstuhl für den Papst, den Paul derzeit herstellt, besteht aus Birkenholz. Er wird eine große Rückenlehne haben und mit Symbolen versehen sein. Der Ingenieur freut sich darüber, dass man ihm „Balken aus dem Dachstuhl von Notre-Dame de Paris anvertraut hat, die den Brand von 2019 überstanden haben“.

    „Diese Balken stammen von Eichen, die um das Jahr 1.200 gewachsen sind“, fährt er fort, „sie stammen aus der Zeit des Heiligen Franz von Assisi, dem Schutzheiligen des Papstes“. Das Holz dieser Balken wird für die Armlehnen des Rollstuhls verwendet. Paul wird dem Papst den Rollstuhl übergeben, wenn dieser am 23. September nach Marseille kommt.

  • Gironde: Die Düne von Pilat ist mit 103,6 Metern einen Meter höher als im Jahr 2022

    Gironde: Die Düne von Pilat ist mit 103,6 Metern einen Meter höher als im Jahr 2022

    Das Küstenobservatorium von Nouvelle-Aquitaine veröffentlichte am Montag die Höhe der Dune du Pilat in der Gironde. Sie misst derzeit 103,6 Meter und ist damit einen Meter höher als im letzten Jahr.

    Die Pilat-Düne ist um einen Meter gewachsen, berichtet der Sender France Bleu Gironde am Montag, dem 31. Juli. Sie misst nun 103,6 Meter und ist damit genau 1,2 Meter höher als im Jahr 2022. Wie jedes Jahr wurde die berühmte Düne im Mai vom Küstenobservatorium von Nouvelle-Aquitaine vermessen, das nun die Ergebnisse veröffentlicht hat.

    Jedes Jahr gewinnt oder verliert die höchste Düne Europas an Höhe. Im Jahr 2015 zum Beispiel maß sie 109,4 Meter: ihre höchste beobachtete Höhe seit Beginn der topografischen Studien über die Morphologie und die Maße der Düne im Jahr 2009.

    Im vergangenen Jahr, 2022, hatte das Observatorium hingegen die niedrigste Höhe seit 2009 gemessen und erklärt, dass die Düne zwischen diesen beiden Daten 5,5 Meter verloren hatte (107,9 Meter im Jahr 2009 gegenüber 102,4 Metern im Jahr 2022).

    Das Observatorium stellte auch fest, dass der Kamm der Düne je nach Wind sehr beweglich ist. In diesem Jahr hat sie sich zum Beispiel um 120 Meter in Richtung Nordosten verschoben. Die Düne bewegt sich im Allgemeinen stetig in Richtung Wald und breitet sich dabei allmählich aus.

    Laut der Beobachtungsstelle kann die Höhenmodulation mit zwei „signifikanten Episoden starker Wellen und Wind“ zusammenhängen, die die Seite der Düne getroffen haben: im November 2022 und während des Sturms Larisa im März dieses Jahres. „Diese besonders energiereichen Bedingungen begünstigen die Entwicklung der Dünenketten und sind im Allgemeinen der Grund für Verschiebungen, die je nach Sektor mehrere Meter oder sogar einige Dutzend Meter betragen können“, so die Beobachtungsstelle.

  • Französische Influencer und Extremsportler Rémi Enigma stirbt nach Sturz von 68-stöckigen Wolkenkratzer

    Französische Influencer und Extremsportler Rémi Enigma stirbt nach Sturz von 68-stöckigen Wolkenkratzer

    Rémi Lucidi alias Rémi Enigma, ein französischer Influencer, Stuntman und Extremsportler, starb am Donnerstag, dem 27. Juli, nachdem er von einem 68-stöckigen Wolkenkratzer in Hongkong gestürzt war. Er wurde 30 Jahre alt.

    Der französische Influencer Rémi Lucidi, der in den sozialen Netzwerken besser als Rémi Enigma bekannt ist, war ein Anhänger des Urban Climbing. Eine Disziplin, die darin besteht, außerhalb jeglichen Rechtsrahmens ohne Seil oder Sicherung an Gebäuden hochzuklettern. Er kletterte seit seinem 22. Lebensjahr auf der ganzen Welt auf hohe Gebäude.

    Der 30-jährige Mann stürzte am Donnerstag, dem 27. Juli, gegen 19.30 Uhr vom Tregunteur Tower in Hongkong, der Stadt, in der er derzeit wohnte. Angeblich wurde er von einer Putzfrau dabei beobachtet, wie er gegen ein Fenster des Gebäudes im 68. Stockwerk klopfte und um Hilfe rief. Dies war wohl das letzte Mal, dass er lebend gesehen wurde, bevor er stürzte und sofort starb. Der Sturz erfolgte aus einer Höhe von etwa 220 Metern.

    In der Nähe des Körpers des Opfers wurde von den Behörden ein Fotoapparat gefunden. Wahrscheinlich wollte er Fotos machen, um sie in den sozialen Netzwerken zu teilen.

    Auf Instagram verbreitete er Schnappschüsse von seinen Klettereien für mehr als 5.000 Abonnenten. Einige Tage vor seinem Tod hatte er ein Foto von der Spitze eines Hochhauses in Hongkong veröffentlicht.

  • Gendarm tötet einen mit einem japanischen Schwert bewaffneten 66-jährigen Mann im Pas-de-Calais

    Gendarm tötet einen mit einem japanischen Schwert bewaffneten 66-jährigen Mann im Pas-de-Calais

    Ein Gendarm tötete am Montagmorgen, 31. Juli, in Isbergues (Pas-de-Calais) mit seiner Dienstwaffe einen Mann, der ein langes japanisches Schwert schwang.

    Die Gendarmen waren am Montag, dem 31. Juli, kurz nach 11 Uhr in die Rue Cense-Balque in Isbergues gerufen worden, um einen Nachbarschaftsstreit zu schlichten, berichtet die Zeitung La Voix du Nord. Angesichts eines Mannes, der die Beamten mit einem Katana, einem japanischen Schwert, bedrohte, benutzte einer von ihnen seine Dienstwaffe und tötete den 66-jährigen Mann vor dessen Haus.
    Laut La Voix du Nord war der Mann sehr aufgebracht und ging mit dem Schwert in der Hand auf die beiden Gendarmen zu. Die Gendarmen hätten zunächst vergeblich ihre Elektroschockpistole eingesetzt. Der Gendarm, der von seiner Dienstwaffe Gebrauch machte, schoss dem Mann ein erstes Mal ins Bein, woraufhin dieser wieder aufstand und mit dem Schwert weiter auf die beiden Gendarmen los stürmte. Der zweite Schuss verletzte ihn tödlich im Unterleib.

    Untersuchung, ob es sich um Notwehr handelte
    Das Opfer konnte von den herbeigerufenen Rettungskräften nicht mehr reanimiert werden. Er soll in der Nachbarschaft wegen ungewöhnlichen und gewalttätigem Verhalten bekannt gewesen sein und allein gelebt haben. Die Staatsanwaltschaft Béthune hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände zu ermitteln und zu definieren, ob der Gendarm in Notwehr gehandelt hat.

  • Cannes: Zusammenstoß zwischen zwei Bussen sorgt für Panik

    Cannes: Zusammenstoß zwischen zwei Bussen sorgt für Panik

    In Cannes wurden am Sonntag, den 30. Juli, bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Bussen über 30 Personen verletzt. Der Zusammenstoß ereignete sich auf einem belebten Platz zwischen dem Hafen und dem Palais des Festivals. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um herauszufinden, warum einer der beiden Busse in die falsche Richtung fuhr.

    Der Bus war überfüllt. Er beendete seine wilde Fahrt mitten im Stadtzentrum von Cannes (Alpes-Maritimes), in einem Parkplatz für E-Roller. Viele Fahrgäste sprangen überstürzt aus dem Bus – es bot sich eine Szene der Panik. Es ist 19 Uhr, als zwei Busse in Cannes zusammenstoßen. Einer der Busse hatte die Kontrolle verloren. Sehr schnell werden die ersten Verletzten von Zeugen oder Fahrgästen evakuiert. Im Freien liegen weitere Verletzte auf dem Bürgersteig.

    32 Verletzte, von denen 19 Personen ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
    „Alle rannten weg, weil sie Angst hatten, dass der Bus explodieren könnte“, berichtete ein Augenzeuge auf dem Sender France 3. Es war eine sehr belebte Zeit, mit Touristen, die am frühen Abend in der Nähe der berühmten Croisette flanierten. Bei dem Unfall wurden 32 Personen verletzt, von denen 19 ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Ermittler versuchen nun herauszufinden, warum die beiden Busse zusammenstießen. Augenzeugen berichteten, dass eines der beiden Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit und entgegen der Fahrtrichtung auf der für Busse reservierten Fahrspur fuhr.

  • SNCF verkauft 300.000 vergünstigte Fahrkarten für August

    SNCF verkauft 300.000 vergünstigte Fahrkarten für August

    Die französische Bahngesellschaft startete am Montag einen 48-stündigen Blitzverkauf für TGV INOUI-Fahrkarten zu einem Preis von 29 Euro.

    Das ist eine Nachricht, die besonders diejenigen erfreuen wird, die im August in den Urlaub starten wollen. Die SNCF hat angekündigt, am Montag und Dienstag, dem 1. August, 300.000 Fahrkarten zu einem ermäßigten Preis zu verkaufen. Das Angebot gilt 48 Stunden lang für die TGV-INOUI-Strecken.

    „Profitieren Sie von 300.000 Fahrkarten ab 29€ für Ihre Reisen vom 1. bis 31. August“, kündigte die Bahngesellschaft an und fügte hinzu, die Tickets der ersten Klasse „für nur 1 Euro mehr“ anzubieten.

    Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
    „Wir möchten es auch denjenigen ermöglichen, die in letzter Minute buchen, mit dem Zug zu reisen“, sagte Alain Krakovitch, Generaldirektor von Voyages SNCF, Mitte Juli in Le Parisien. Wir wissen, dass nicht jeder seinen Urlaub mehrere Monate im Voraus planen und bei Verkaufsbeginn von den besten Preisen profitieren kann.“

    Nachdem reguläre Zugfahrkarten regelmäßig als zu teuer kritisiert werden, vervielfacht die SNCF in diesem Jahr ihre Sonderangebote und wird zu Beginn des Herbstes sicherlich einen neuen Rekord aufstellen. Das Unternehmen hatte bereits 20.000 OUIGO-Fahrkarten für 1 Euro, 10.000 Einkaufsgutscheine über 10 Euro oder auch 10.000 Jugendkarten für 1 Euro im Laufe des Jahres angeboten, um Reisende anzulocken.

  • Tödlicher Unfall in einem Wasserpark im Departement Var: „Alle haben geschrien“

    Tödlicher Unfall in einem Wasserpark im Departement Var: „Alle haben geschrien“

    Im Wasserpark Wonderland in Saint-Maximin-la-Sainte-Beaume (Var) flog am Sonntag eine Hüpfburg in die Luft. Ein Familienvater starb bei dem Unfall. Seine dreijährige Tochter befindet sich in ernstem Zustand im Krankenhaus.

    In Saint-Maximin-la-Sainte-Beaume im Departement Var sind die Menschen nach dem schweren Unfall, der sich am Sonntag in einem Wasserpark ereignet hat, schockiert.

    Marguerite, eine Augenzeugin des Vorfalls, brachte ihre dreijährige Urenkelin zum ersten Mal in den Wasserpark. „Plötzlich kam eine starke Windböe“, beschreibt sie am Montag, dem 31. Juli, den Vorfall auf dem Sender RMC. „Die Rutsche ist weg. Sie fliegt weg, dann stürzt sie ab.“ „Alle haben geschrien“, erinnert sich die Urgroßmutter. Eine Szene, die laut Marguerite „hart“ zu verkraften war und die sie auch „wütend“ machte. Auch ihre Urenkelin hatte zuvor Spaß auf der Hüpfburg. Auch ihr „hätte das passieren können“.

    Der Unfall ereignete sich am Sonntag im Wasserpark Wonderland, der sich in Saint-Maximin-la-Sainte-Baume befindet. Eine 20 Meter lange und 20 Meter breite aufblasbare Struktur flog aufgrund eines starken Windstosses in die Luft und fiel 50 Meter weiter wieder zu Boden. Im Inneren der Hüpfburg befanden sich ein 35-jähriger Familienvater und seine dreijährige Tochter, die beide bei Eintreffen der Feuerwehr wiederbelebt werden mussten. Der Vater starb in der Nacht von Sonntag auf Montag an den Folgen seiner Verletzungen, wie der Bürgermeister von Saint-Maximin mitteilte.

  • Wetter: Ein August wie im Oktober? Temperaturen in Frankreich sollen ab nächster Woche sinken

    Wetter: Ein August wie im Oktober? Temperaturen in Frankreich sollen ab nächster Woche sinken

    Laut einigen Wettervorhersagen wird ab kommenden Freitag, dem 7. August, „maritime Polarluft“ über Frankreich hereinbrechen und die Temperaturen weitgehend auf das Niveau eines Monats Oktobers absinken lassen.

    Wird Frankreich im August 2023 einen Monat erleben, der das komplette Gegenteil von dem ist, was man ein Jahr zuvor erlebt hat? Die Wettervorhersagen von La Chaîne Météo gehen davon aus, dass es zu Beginn des Monats in mindestens der Hälfte des Landes sehr kühl werden wird.

    Laut einigen Meteorologen soll „maritime Polarluft“ im Norden des Frankreichs eintreffen, was „besonders niedrige Temperaturen, manchmal fast wie Anfang Oktober“ zur Folge haben wird. Laut dem Meteorologen wäre eine solche Situation zu dieser Jahreszeit „seit Anfang August 2014“ ein Novum.

    „Nur der Südosten wird verschont bleiben, aber dort werden Mistral und Tramontana heftig wehen“, sagt La Chaîne Météo voraus. Im Südwesten werden die Temperaturen am Freitag nur zwischen 19°C und 23°C liegen. Im Durchschnitt wird das Thermometer „4 bis 5°C unter den normalen Werten“ der Saison liegen.

    In der nördlichen Hälfte des Landes werden die Temperaturen möglicherweise nicht über 20°C steigen. Die gefühlte Temperatur wird noch kühler sein, da die Woche sehr nass werden könnte, „mit dem Durchzug mehrerer starker Regenfronten“, vor allem in den Vogesen und im Jura.

    Die Prognostiker von La Chaîne Météo sagen außerdem voraus, dass im Norden Frankreichs die Gefahr heftiger Winde besteht, „mit Böen von 100 km/h“. Am Mittwoch könnte ein zu dieser Jahreszeit „außergewöhnliches“ Tiefdruckgebiet diese sehr starken Winde bringen.

    Laut Gilles Matricon, Meteorologe bei La Chaîne Météo, der von der Zeitung Le Figaro befragt wurde, könnte es sogar in den Bergen, insbesondere in den Alpen, schneien. Er sagt: Schnee könnte ab einer Höhe von 2.300 Metern fallen.

  • Pas-de-Calais: 3 Tote und 8 Verletzte bei schwerem Unfall auf der A26

    Pas-de-Calais: 3 Tote und 8 Verletzte bei schwerem Unfall auf der A26

    Drei Menschen starben bei einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und zwei Autos auf der Höhe von Neuville-Saint-Vaast. Fünf Personen wurden schwer und drei leichter verletzt. Die Autobahn A26 musste in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

    Ein schwerer Unfall, an dem zwei Autos und ein Lieferwagen beteiligt waren, forderte am frühen Sonntagabend, 30. Juli, auf der A26 bei Neuville-Saint-Vaast (Pas-de-Calais) drei Tote und acht Verletzte, fünf davon schwer, wie France Bleu Nord von der Präfektur des Departements erfuhr.

    Der Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr. Bei den drei getöteten Personen handelt es sich um eine 40-jährige Frau, einen 45-jährigen Mann und eine 75-jährige Frau. Fünf Personen wurden schwer und drei leichter verletzt. Fünf weitere Personen wurden laut der Präfektur des Departements Pas-de-Calais wegen eines Schocks behandelt.

    „Die Bilanz weist derzeit 17 Beteiligte aus, darunter sieben britische Staatsangehörige und acht Minderjährige“, so die Präfektur von Pas-de-Calais in einer Erklärung um 22.15 Uhr. „Die staatlichen Stellen wurden sofort mobilisiert, was eine schnelle Versorgung der Opfer ermöglichte: Mehr als 65 Feuerwehrleute waren im Einsatz“.

    Die Autobahn A26 wurde in beide Richtungen gesperrt, damit die Rettungskräfte die Opfer versorgen konnten. Die Wiedereröffnung des betroffenen Autobahnabschnitts war erst nach 1 Uhr morgens möglich.

  • Côte d’Azur: Quallen überschwemmen die Küste

    Côte d’Azur: Quallen überschwemmen die Küste

    Quallen überschwemmen in diesem Jahr die Strände und Küsten der Côte d’Azur. Laut Behörden ist ihre Verbreitung auf die Überfischung und die Erwärmung des Wassers zurückzuführen. Für diejenigen, die es trotzdem wagen zu baden, sind Begegnungen mit den Quallen meist ziemlich schmerzhaft.

    In Antibes (Alpes-Maritimes), am Strand von Salis, lagen am Samstag, dem 29. Juli, die Temperaturen bei 29 °C in der Luft und am Nachmittag bei 27 °C im Wasser. Ein ideales Wetter für Quallen. Dieses Jahr kommen sie in voller Stärke an die Côte d’Azur. Durchscheinend und mit fast unsichtbaren, nesselnden Fäden bewaffnet, die bis zu einem Meter lang werden können, sind die Konfrontationen für jeden, der sich ins Wasser wagt, sehr schmerzhaft. An der französischen Küste gibt es keine tödlichen Quallen. Innerhalb weniger Stunden lässt der Schmerz nach, aber die Haut kann dauerhaft Narben zurückbehalten.

    Was ist bei einem Stich zu tun?
    Bei einem Stich „reinigt man sich mit Meerwasser und nicht mit Süßwasser, entfernt die Fäden, wenn noch welche übrig sind, und muss dann einige Zeit im Schatten bleiben“, erklärt Dominique Delin, Leiter des Wasserdienstes der Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes. Am Strand gibt es diejenigen, die der Gefahr trotzen, und andere, die lieber nicht ins Wasser gehen. Die Menge der Quallen hängt von der Strömung ab. Französische Forscher führen ihre strake Vermehrung auf die Überfischung (weniger Fische = mehr Quallen), aber auch auf die Erwärmung des Wassers zurück. Denn je höher die Wassertemperatur, desto mehr Plankton gibt es, die Lieblingsspeise der Quallen.