Autor: Nachrichten

  • Gefangene Frau in Forbach: Ehemann freigelassen – Anschuldigungen der Ehefrau waren falsch

    Gefangene Frau in Forbach: Ehemann freigelassen – Anschuldigungen der Ehefrau waren falsch

    In einer Pressekonferenz am Dienstag stellte der Staatsanwalt von Sarreguemines die Anschuldigungen der Frau, die am Vortag in Forbach (Moselle) aufgefunden worden war, ernsthaft in Frage.

    „Eine nicht existierende Realität“. Mit dieser Formel beschrieb Olivier Glady, Staatsanwalt von Sarreguemines (Moselle), die Anschuldigungen der Freiheitsberaubung und Gewalt, die eine 53-jährige Frau nach einem Notruf aus Forbach (Moselle) am Montag (7. August) gegen ihren Mann erhoben hatte. Auf einer Pressekonferenz ging der Staatsanwalt Punkt für Punkt auf die Anschuldigungen ein und zeichnete das Bild eines Ehepaars, das durch die schlimme Krankheit der Frau aus den Fugen geriet.

    Der Polizeigewahrsam des Ehemanns, eines 55-jährigen Deutschen, werde am späten Dienstagnachmittag aufgehoben, so Staatsanwalt Olivier Glady. Er fügte hinzu, dass nichts darauf hindeutete, dass die Ehefrau, die ebenfalls deutsche Staatsbürgerin ist, in ihrer Wohnung in Forbach gegen ihren Willen festgehalten wurde. „Sie hatte freien Zugang zu einem Fernseher, einem Computer und einem Telefon“, sagte er. Die Frau hatte am Montag eine Polizeidienststelle in Deutschland angerufen und behauptet, ihr gewalttätiger Mann halte sie seit 2011 gegen ihren Willen in seiner Wohnung im französischen Forbach gefangen. Die deutsche Polizei hatte daraufhin sofort die französischen Behörden informiert.

    Ausserdem wurden von den Ermittlern keine Blutspuren am Tatort gefunden und auch die Gerichtsmediziner konnten keine Spuren von Knochenbrüchen, körperlicher Misshandlung oder Vergewaltigung, wie von der Frau angezeigt, feststellen. Die Ermittler zweifeln nun an der Version der Ehefrau, die laut Staatsanwalt Olivier Glady möglicherweise an einer entzündlichen Krankheit leidet. Laut Zeugenaussagen kümmerte sich der Ehemann um seine Frau, seit sich ihr Gesundheitszustand in den letzten 10 Monaten deutlich verschlechtert hatte.

    Lesen sie dazu auch: Moselle: Mann hält Frau “möglicherweise seit 2011” in seiner Wohnung gefangen

  • 80.000 Haushalte ohne Strom nach Explosion in Umspannwerk in Aubin

    80.000 Haushalte ohne Strom nach Explosion in Umspannwerk in Aubin

    Nach einer Explosion in einem Umspannwerk in Aubin waren am Dienstagnachmittag 80.000 Haushalte in den Departements Aveyron, Lot und Cantal von der Stromversorgung abgeschnitten. Vor Ort mussten fünf Personen von der Feuerwehr versorgt werden.

    Am frühen Nachmittag des 8. August ereignete sich an dem Standort Godin in der Gemeinde Aubin in der Nähe von Decazeville ein Unfall, der zu einem Stromausfall von mehr als vier Stunden in der Region Villefranche-de-Rouergue führte.

    Während fünf Techniker des Netzbetreibers RTE an einer Transformatorstation arbeiteten, kam es aus bisher unbekannter Ursache zu einer Explosion. Die fünf Mitarbeiter wurden von der Feuerwehr betreut, die sehr schnell mit einem Großaufgebot vor Ort war. Die Feuerwachen von Le Bassin, Marcillac, Montbazin und Rodez wurden zusammen mit einem auf technische Risiken spezialisierten Team mobilisiert. Die fünf Techniker wurden zu Kontrolluntersuchungen in das Krankenhaus von Decazeville gebracht, das von dem Stromausfall glücklicherweise nicht betroffen war.

    Im Westen des Aveyron, im Osten des Lot und im Südwesten des Cantal waren laut dem Stromnetzbetreiber RTE etwa 80.000 Haushalte stundenlang ohne Strom :57.000 im Aveyron, 27.000 im Lot und 4.400 im Cantal. Der Netzbetreiber RTE gab an, dass die gesamte Stromversorgung um 18.40 Uhr wiederhergestellt war. Es wird eine interne Untersuchung eingeleitet, um die Ursache des Vorfalls zu klären.

  • Haut-Rhin: Ferienhaus in Wintzenheim von Feuer zerstört – 11 Personen vermisst

    Haut-Rhin: Ferienhaus in Wintzenheim von Feuer zerstört – 11 Personen vermisst

    Laut dem Sender France 3 Grand Est wurde das Ferienheim von einer lothringischen Association gemietet, die sich um behinderte Jugendliche kümmert.

    Am Mittwoch, dem 9. August, brach am Morgen um 6.30 Uhr ein Feuer in einer Ferienunterkunft in Wintzenheim (Haut-Rhin) aus, wie die Präfektur in einer Pressemitteilung bekannt gab. Obwohl das Feuer „trotz der Heftigkeit der Flammen schnell unter Kontrolle gebracht wurde“, würden 11 Personen einer aus Nancy stammenden Gruppe vermisst, erklärte die Präfektur.

    Außerdem wurden 17 Personen evakuiert und eine Person schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Eine Person, die unter Schock stand, wurde ebenfalls versorgt. Die Unterkunft wurde offensichtlich von einem lothringischen Verein gemietet, der sich um junge Menschen mit Behinderungen kümmert, so France 3 Grand Est.

    Etwa 300 m2 gingen in Flammen auf.
    „Trotz des schnellen und mutigen Eingreifens der Feuerwehr, das ich lobe, sollen mehrere Opfer zu beklagen sein“, reagierte Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

    Insgesamt wurden 300 m2 der 500 m2 großen Unterkunft Opfer der Flammen, wie die Präfektur mitteilte. Es wurden 76 Feuerwehrleute, vier Löschfahrzeugen, vier Krankenwagen sowie medizinischen Erstversorgungsposten vor Ort eingesetzt. Vierzig Gendarmen seien ebenfalls vor Ort, so die Präfektur.

  • Waldbrände: Portugal und Spanien sind schwer betroffen

    Waldbrände: Portugal und Spanien sind schwer betroffen

    Auf der Iberischen Halbinsel herrscht große Hitze. Fast 900 Feuerwehrleute bekämpfen ein Feuer im Süden Portugals, ein weiteres wütet in der Region Extremadura an der Grenze zu Spanien.

    Eine von den Flammen verwüstete Landschaft und dichter Rauch, der in den Himmel steigt. In Extremadura, an der Grenze zwischen Portugal und Spanien, ist ein heftiges Feuer ausgebrochen, das die Menschen in der Region schockiert zurücklässt. „Vor 20 Jahren hatten wir hier schon ein großes Feuer. Das aktuelle Feuer trifft uns sehr“, betont ein Bewohner gegenüber dem Sender France 3. In der Nacht ist das Feuer noch beeindruckender. Die Feuerwehr kann nachts keine Löschflugzeuge einsetzen und ist gezwungen, die Flammen am Boden zu bekämpfen.

    Im Süden Portugals sind 6.700 Hektar Vegetation in Rauch aufgegangen. Fast 900 Feuerwehrleute sind im Einsatz, und die lokalen Behörden sind besorgt. „Die kritischen Punkte des Brandes werden viel Aufmerksamkeit und Anstrengung erfordern, da die aktuellen Wettervorhersagen dem gestrigen Tag sehr ähnlich sind“, warnt Jose Ribeiro, der regionale Kommandant des Zivilschutzes. Der Sommer 2023 hat auf jeden Fall schon schlimme Auswirkungen auf den portugiesischen Wald.

  • Benzinpreise in Frankreich: Im August werden die Kraftstoffpreise weiter steigen

    Benzinpreise in Frankreich: Im August werden die Kraftstoffpreise weiter steigen

    Nachdem die Kraftstoffpreise in den letzten Monaten in Frankreich gesunken waren, steigen sie seit Anfang Juli wieder stark an, und ein Ende ist nicht abzusehen.

    Die Preise an französischen Zapfsäulen werden immer höher. Eine schlechte Nachricht mitten in den Sommerferien.

    Seit Anfang Juli sind die durchschnittlichen Kosten für einen Liter Diesel in Frankreich von 1,76 Euro auf 1,90 Euro gestiegen, was einem Anstieg um 14 Cent entspricht. Bei Benzin SP95-E10 betrug der Anstieg 11 Cent und erreicht jetzt durchschnittlich 1,81 Euro pro Liter, wie aus den am Montag, dem 7. August vom Ministerium für den ökologischen Übergang veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Preise, die allerdings immer noch unter denen vom Juli 2022 liegen.

    An einigen Tankstellen auf der Autobahn liegt der Preis sogar bei über zwei Euro pro Liter. An den TotalEnergies-Tankstellen sind die Preise jedoch bis zum Jahresende auf höchstens 1,99 Euro gedeckelt.

    Ein Anstieg, der größtenteils auf den Anstieg der Rohölpreise zurückzuführen ist, die seit Anfang Juli wieder in die Höhe schießen. Der Preis pro Barrel war am 28. Juni auf etwa 72 $ gesunken, am 7. August erreichte er mit knapp über 86 $ seinen jüngsten Höchststand. Im Juli war ein Anstieg der Rohölpreise auf dem Weltmarkt von rund 14% zu verzeichnen.

    Am 4. Juni beschlossen die Mitglieder der OPEC + Länder, die etwa 40% des weltweiten Öls fördern, die Menge des geförderten Öls bis 2024 um 10% zu reduzieren. Auch Russland beschloss, seine Produktion um 5% zu senken. Ein weiterer Faktor ist der hohe US-Verbrauch von Ende Mai bis in den August, der die Preise weltweit in die Höhe treibt.

  • Ein m2 pro Person: Zahl der Gefängnisinsassen in Frankreich erreicht historischen Höchststand

    Ein m2 pro Person: Zahl der Gefängnisinsassen in Frankreich erreicht historischen Höchststand

    Am 1. Juli befanden sich nach Angaben des Justizministeriums mehr als 74.000 Menschen in französischen Gefängnissen. Eine Zahl, die in den kommenden Wochen voraussichtlich noch weiter steigen wird, mit dramatischen Folgen für die Haftbedingungen. Mit 74.513 inhaftierten Personen am 1. Juli gegenüber 73.699 am 1. Juni hat Frankreich zum sechsten Mal seit Beginn des Jahres 2023 den Rekord für die Anzahl der Insassen in den Gefängnissen gebrochen. Es ist das erste Mal, dass die Marke von 74.000 Häftlingen überschritten wurde. Offiziell verfügt Frankreich nur über 60.666 Plätze in seinen Strafvollzugsanstalten. Durch das Überschreiten der Zahl von 74.000 Häftlingen steigt die Gesamtdichte der Gefängnisse im Land somit auf 122,8 % gegenüber 118,7 % im gleichen Zeitraum 2022. In einigen Regionen, z. B. in Perpignan in Südfrankreich, übersteigt die Quote sogar 200 % und steigt nun auf 212 %. Die Situation in den französischen Gefängnissen dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten sogar …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Isère: Verletzter Mann erstattet nach Schuss eines Polizisten Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt“

    Isère: Verletzter Mann erstattet nach Schuss eines Polizisten Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt“

    In diesem Fall sind zwei Verfahren anhängig, eines wegen vorsätzlicher Gewalt gegen den Kläger Toufik B., ein weiteres wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Stadtpolizisten, der den Schuss abgegeben hat.

    Eineinhalb Monate, nachdem er in Fontaine, in der Nähe von Grenoble im Département Isère, von einem Schuss eines Stadtpolizisten getroffen wurde, hat der 38-jährige Toufik B. jetzt Anzeige wegen „vorsätzlicher Gewalt mit dauerhafter Behinderung“ erstattet, wie France Bleu Isère gemeldet hat. Toufik B. wurde am 15. Juni von einer Kugel ins Bein getroffen, nachdem er sich auf einem Motorroller geweigert hatte, für eine Polizeikontrolle anzuhalten.

    In dem Fall sind zwei Verfahren anhängig, eines wegen Befehlsverweigerung und vorsätzlicher Gewalt gegen Toufik B., ein weiteres wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Stadtpolizisten, der den Schuss abgegeben hat.

    Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr der 38-jährige Mann Toufik B. mit seinem Roller auf der Uferstraße in Fontaine, die für Radfahrer und Fußgänger reserviert ist. Der Anwalt des Klägers, Emmanuel Decombard, räumt gegenüber dem Sender France Bleu Isère ein, dass sein Mandant einen Fehler beging, „der aber lediglich eine Ordnungswidrigkeit ist“. Er versichert, dass Toufik B. mit mäßiger Geschwindigkeit fuhr, als zwei Polizisten ihn mit Tränengas besprühten und dass sein Mandant daraufhin „in Panik geraten“ sei, er losgefahren sei und in diesem Moment von einem der Polizisten angeschossen worden sei.

    Der Anwalt kritisiert eine „unverhältnismäßige“ Reaktion der Polizei.
    Die Polizisten ihrerseits versichern, dass der Mann auf dem Roller sehr schnell gefahren sei, auf sie zugefahren sei und sogar einen der Beamten gerammt und ihn leicht am Knie und am Schienbein verletzt habe. In ihrem Bericht, den France Bleu Isère einsehen konnte, sprechen sie von Flucht und Befehlsverweigerung.

    Für den Anwalt von Toufik B. war die Reaktion der Polizei „völlig unverhältnismäßig“. Aufgrund der Schussverletzung musste er laut seinem Anwalt Emmanuel Decombard etwa 20 Tage im Krankenhaus bleiben und mit über 100 Stichen genäht werden. Er geht nun an Krücken, „macht dreimal pro Woche Krankengymnastik“ und „steht mit nichts da und hat vor allem keine Arbeit mehr“.

  • Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Marseille: Fünf Polizisten wegen des Todes eines 27-Jährigen während der jüngsten Unruhen verhaftet

    Andere Polizisten wurden ebenfalls vorgeladen, um als Zeugen vernommen zu werden, so die Staatsanwaltschaft von Marseille am Dienstag, dem 08 August, in einer Erklärung.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille teilte heute in einer Pressemitteilung mit, dass fünf Polizisten der Spezialeinheit Raid am Dienstagmorgen, dem 8. August, in Polizeigewahrsam genommen wurden. Gegen sie wurde zusammen mit etwa zwanzig ihrer Kollegen von der IGPN (die „Polizei der Polizei“), die mit der Untersuchung des Todes eines 27-jährigen Mannes am Rande der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel in Marseille in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli betraut war, ermittelt.

    Mohamed Bendriss wurde vor dem Haus seiner Mutter leblos aufgefunden, nachdem er auf dem Lenker seines Motorrollers einen Schwächeanfall erlitten hatte. Nach seinem Tod im Krankenhaus stellte ein Arzt Spuren eines heftigen Aufpralls auf Höhe des Brustkorbs fest. Dieser Aufprall, der zum Tod des jungen Mannes führte, könnte die Folge eines Schusses mit einem Gummigeschoss gewesen sein.

    Mohamed Bendriss war nur etwa zwei Minuten nach dem angenommen Schuss einige hundert Meter weiter zusammengebrochen. In der Zeit zwischen dem Schuss und seinem Zusammenbruch sind keine weiteren polizeilichen Maßnahmen festgestellt worden.

    Ermittler der Kriminalpolizei und der IGPN versuchten daher, das Szenario der Tragödie zu rekonstruieren, insbesondere anhand der Videos, die in der Nacht aufgenommen wurden. Sie stützten sich dabei auf drei verschiedene Quellen: ein Amateurvideo, das eine Anwohnerin aus einer Wohnung heraus gedreht hatte, Überwachungsbilder aus einem Geschäft und schließlich das Video aus einem Polizeifahrzeug.

    Die Polizisten der Spezialeinheit müssen nun im Rahmen eines am 4. Juli eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen „tödlichen Gebrauchs einer Waffe“ ihre Version von den Vorfällen in der Nacht der Tragödie liefern. Die Ermittlungen müssen jetzt klären, ob der tödliche Schuss mit dem Gummigeschoss vorschriftsmäßig war oder nicht.

  • Diebstähle: Die Sommerferien sind eine beliebte Zeit unter Einbrechern

    Diebstähle: Die Sommerferien sind eine beliebte Zeit unter Einbrechern

    Die Zahl der Einbrüche steigt an. Die Sommermonate sind für Kriminelle oft ein gefundenes Fressen. In Frankreich wird durchschnittlich alle drei Minuten ein Einbruch verübt.

    Zwei schemenhafte Silhouetten auf einer Terrasse, zwei Einbrecher, die sich bereit machen, zur Tat zu schreiten. Nur die Überwachungskamera des Hauses wird sie von ihrem Vorhaben abhalten. Sowohl tagsüber als auch nachts ist der Sommer die beliebteste Jahreszeit für Einbrecher. Im letzten Jahr fand mehr als jeder fünfte Einbruch in den Monaten Juli und August statt. Ein Wohnungs-Syndikat in der Region Ile-de-France verwaltet 25.000 Wohnungen und stellt jedes Jahr Dutzende von Einbrüchen fest. Aber Vorsichtsmaßnahmen, wie z. B. das Schließen der Fensterläden, können die Arbeit der Einbrecher erschweren oder verhindern.

    Gefahr durch soziale Netzwerke
    Doch egal, wie gut man sich und seine Wohnung oder sein Haus schützt, den geübtesten Einbrechern gelingt es immer, eine Schwachstelle zu finden. Das erklärt ein reuiger Einbrecher, der zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde, auf dem Sender France 2. Heute möchte er die Menschen vor den Risiken warnen, da er sich bewusst ist, welches Trauma ein Einbruch verursachen kann. Aber unsere Gewohnheiten in sozialen Netzwerken führen auch zu einer neuen Methode des Diebstahls für Einbrecher. Sie wissen manchmal alles über uns und nicht selten ist es genau das, was ihnen unsere Türen weit öffnet.

  • In Paris werden Airbnb-Vermietungen  immer schärfer kontrolliert

    In Paris werden Airbnb-Vermietungen immer schärfer kontrolliert

    Paris setzt die Jagd auf illegale Airbnbs immer schärfer fort. Der Kampf gegen betrügerische Touristenvermietungen scheint Früchte zu tragen. 

    Bußgelder spülten der Stadt Paris aufgrund häufigerer Kontrollen von illegalen Airbnb-Vermietungen mehr als 6 Millionen Euro in die Kasse. „3,5 Millionen Euro im Jahr 2021, 2,5 Millionen Euro im Jahr 2022 und 500.000 Euro seit Anfang des Jahres 2023. Das sind die Bußgelder, die an Privatpersonen ausgestellt wurden“, erklärt die Journalistin Eléonore Bailly. Bußgelder gegen Vermietungsplattformen, brachten 10 Millionen Euro ein.

    Nicht mehr als 120 Tage pro Jahr vermieten.
    Laut der Pariser Stadtverwaltung sind die Bußgelder wirksam. Sie erklärt, dass „das Regelwerk gut funktioniert. Das sieht man an der rückläufigen Zahl der Widersprüche. Von mehreren Hundert in den Jahren 2021 und 2022 sind sie auf 65 in diesem Jahr gesunken“, sagt die Journalistin. Was abschreckend wirkt, sind die Kosten für die Bußgelder, die immer weiter steigen. Sie stiegen von einigen hundert Euro auf über 30.000 Euro im Jahr 2023.

    In Paris ist es verboten, seine Wohnung mehr als 120 Tage im Jahr zu vermieten.