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  • Europäische Kommission: Griechenland kämpft mit dem größten jemals in der EU registrierten Feuer

    Europäische Kommission: Griechenland kämpft mit dem größten jemals in der EU registrierten Feuer

    Die griechische Feuerwehr kämpft den elften Tag in Folge gegen ein Feuer, das den Dadia-Nationalpark, ein Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerks, zerstört.

    Griechenland kämpft mit dem „größten Feuer, das jemals in der Europäischen Union registriert wurde“, sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission am Dienstag, dem 29. August, und betonte, dass die 27 EU-Länder derzeit fast die Hälfte der gemeinsamen europäischen Löschflugzeuge mobilisieren. Elf Flugzeuge und ein Hubschrauber der europäischen Flotte seien entsandt worden, um Griechenland bei der Bekämpfung der Flammen im Dadia-Nationalpark im Nordosten des Landes zu unterstützen, so EU-Sprecher Balazs Ujvari.

    Die griechische Feuerwehr kämpft den elften Tag in Folge mit über 400 Feuerwehrleuten gegen ein Feuer, das den Wald in dem Naturpark vernichtet, der als Heimat zahlreicher Greifvögel bekannt ist und Mitglied des europäischen Netzwerks Natura 2000 ist, das Naturgebiete in der EU mit einem hohen kulturellen Wert umfasst. Das Feuer, das sich auf einer Front von fast 10 km ausbreitet, ist „immer noch außer Kontrolle“, wie Sprecher der griechischen Feuerwehr gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte. „Die Brände werden immer schlimmer“, sagt auch EU-Sprecher Balazs Ujvari.

    Griechenland wurde in diesem Sommer bereits von zahlreichen Bränden heimgesucht, was die Regierung auf den Klimawandel zurückführt. Die EU verfügt über eine Flotte von 24 Löschflugzeugen und vier Hubschraubern, die von den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt werden, um die Brände in der Union und den Nachbarländern zu bekämpfen. Sie arbeitet an der Einrichtung eines eigenständigen, von der EU finanzierten Luftlöschgeschwaders mit 12 EU-eigenen Flugzeugen, das bis 2030 voll einsatzfähig sein soll.

  • Traurige Zahl: 1.990 Kinder leben in Frankreich auf der Straße

    Traurige Zahl: 1.990 Kinder leben in Frankreich auf der Straße

    Die jüngste Untersuchung „Kinder auf der Straße“ zeigt, dass die Zahl der Kinder, die in Frankreich kein Dach über dem Kopf haben und im Freien schlafen müssen, seit einem Jahr um drastische 20 % gestiegen ist.

    In Frankreich schlafen 1.990 Kinder auf der Straße. 480 von ihnen sind unter drei Jahren alt. Diese schrecklichen Zahlen stammen aus einer Untersuchung „Kinder auf der Straße“, die am Mittwoch von der Unicef veröffentlicht wurde. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um starke 20 % gestiegen.

    Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Menschen in Frankreich, die nicht vom sozialen Netz aufgefangen werden konnten, drastisch angestiegen. Ihre Hilfegesuche bei der Notrufnummer 115 für Obdachlose führten nicht dazu, dass sie ein Dach über dem Kopf fanden.

    Wer sind diese Kinder und was sind ihre Familien? Die Profile sind sehr unterschiedlich: Migranten, aber auch Menschen, die durch die Inflation und die Wirtschaftskrise geschwächt sind und heute ihre Miete nicht mehr bezahlen können. Die Familien finden Zuflucht in Notunterkünften, in den Hallen von Wohnhäusern oder auf den Bürgersteigen.

    Eine Feststellung, die das „Kollektiv der Akteure der Solidarität“ dazu veranlasst, Alarm zu schlagen. „Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl der Obdachlosen verdoppelt, es gibt jetzt mehr als 300.000 in Frankreich“, erklärte die Sprecherin des Kollektivs Nathalie Latour gegenüber der Zeitung Le Parisien. „Die Situation verschlechtert sich ständig, das ist äußerst beunruhigend“.

    Unicef befürchtet, dass sich die Obdachlosigkeit auf die psychische Gesundheit der Kinder auswirkt: 19% dieser Kinder leiden an psychischen Störungen. Obdachlosigkeit ist eine Situation, die sie Ängsten und einem verminderten Selbstwertgefühl aussetzt, vor allem aber ihnen nur eine Woche vor Schulbeginn ein schützendes Umfeld vorenthält.

  • Eine überraschende Begegnung: Rennender Bär mitten auf einer Straße in den Pyrenäen …

    Eine überraschende Begegnung: Rennender Bär mitten auf einer Straße in den Pyrenäen …

    Eine überraschende Szene spielte sich am Montag, dem 28. August, in den spanischen Pyrenäen nahe der Grenze zu Frankreich ab. Als Arbeiter in ihrem Fahrzeug unterwegs waren, fanden sie sich zu ihrer Überraschung hinter einem Bären wieder, der gerade einen Sprint auf der Straße hinlegte.

    Es war die wohl überraschendste Begegnung dieses Spätsommers. Arbeiter, die in der Region Alt Àneu in der katalanischen Provinz Lleida an der Grenze zum französischen Departement Ariege unterwegs waren, staunten nicht schlecht, als sie sich am Montag, dem 28. August, auf der Straße direkt hinter einem Bären wiederfanden, wie der katalanische Sender TV3 berichtete.

    Den Arbeitern aus der Nachbargemeinde Vaquèira gelang es, das Tier zu filmen, das mit hoher Geschwindigkeit die Straße zum Port de Bonaigua entlang galoppierte, bevor es im Gebüsch verschwand und seinen Kopf nochmal für einen letzten Blick herausstreckte, wie man in diesem Video sehen kann:

    Es war nicht das erste Mal, dass ein Bär in diesem Gebiet gesichtet wurde. Ein anderer Bär wurde seit Anfang Juni mehrmals in der Nähe derselben Straße gesichtet. Seitdem wurden Maßnahmen durchgeführt, um das Tier zu verscheuchen und ihm beizubringen, fernab von Menschen zu leben.

    Die katalanischen Wildhüter haben eine Warnung an Touristen herausgegeben. Es wird dringend empfohlen, für Wanderungen dieses Gebiet zu meiden und nicht zu versuchen, sich dem Bären zu nähern.

  • UNO: Die Zahl der Todesopfer in der Ukraine seit Beginn des russischen Überfalls auf etwa 10.000 gestiegen

    UNO: Die Zahl der Todesopfer in der Ukraine seit Beginn des russischen Überfalls auf etwa 10.000 gestiegen

    Seit Beginn des Krieges wurden in der Ukraine laut der jüngsten Bilanz des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) vom 28. August etwa 10.000 Zivilisten getötet.

    Seit Beginn der Offensive wurden nach Schätzungen des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) in seiner jüngsten Bilanz vom 28. August fast 10.000 Zivilisten in der Ukraine getötet.

    Die Organisation der Vereinten Nationen zog am Sonntag eine Bilanz der Verluste an Menschenleben und verletzter Zivilisten seit dem Februar 2022. So verzeichnete das OHCHR „26.717 zivile Opfer im Land“, darunter 9.511 getötete und 17.206 verletzte Zivilisten. Fast die Hälfte der Opfer (4.220 Tote) wurden in den Regionen Donezk und Lugansk gezählt.

    Die vorläufigen Berichte warten noch auf die offizielle Veröffentlichung. Das OHCHR geht allerdings davon aus, dass „die tatsächlichen Zahlen erheblich höher liegen, da das Sammeln von Informationen aus bestimmten Gebieten, in denen intensive Feindseligkeiten stattgefunden haben“, sehr schwierig ist.

  • Gewitter auf Korsika: Sturm „Réa“ fordert zwei Tote und verursacht große Schäden

    Gewitter auf Korsika: Sturm „Réa“ fordert zwei Tote und verursacht große Schäden

    Korsika wurde von einem besonders heftigen Sturm heimgesucht. Zwei Menschen starben aufgrund des Unwetters, einer von ihnen, als er mit seinem Auto von einer Fähre fahren wollte.

    Der Sturm „Réa“ forderte auf Korsika Todesopfer und verursachte große Schäden. Die Insel der Schönheit wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 29. August, während eines kurzen und heftigen Unwetters von starken Regenfällen und sehr starken Winden heimgesucht.

    Im Hafen von Bastia hatten auch große Schiffe erhebliche Schwierigkeiten beim Anlegen. Ein Auto, das gerade von einer Fähre fahren wollte, stürzte in den Hafen. Ein 70-jähriger Mann konnte nur noch tot aus dem Fahrzeug geborgen werden, das in eine Tiefe von 10 Metern gesunken war. Die beiden anderen Insassen des Fahrzeugs, darunter die Frau des 70-Jährigen, konnten gerettet und in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert werden.

    Nach ersten Erkenntnissen hat das Fahrzeug beim Verlassen der Fähre die Rampe zum Hafen verpasst und ist im Wasser gelandet“, beschreibt ein Feuerwehrmann auf Anfrage des Fernsehsenders TF1 Info den Vorfall. „Die Wetterbedingungen waren sehr ungünstig: Es war Nacht, es war 1 Uhr morgens und durch den Regen, den Wind und die Gischt konnte man das verunglückte Fahrzeug nicht sehen“.

    „Wir waren von der Gewalt des Meeres überrascht, die Wellen waren mächtig“, sagt Antoine-Jean Gianetti, der Leiter der des Seerettungsdienstes SNSM, gegenüber dem Sender France Info. „Wir erlebten das Äquivalent eines großen Wintersturms, wie er nur einmal im Jahr vorkommt“.

    Ein zweites Opfer wurde am Dienstagmorgen auf dem Wanderweg GR20 gefunden. Die Leiche des Mannes in den Sechzigern wurde von anderen Wanderern aufgefunden.
    In den Straßen von Propriano (Corse-du-Sud) brach eine wahre Flutwelle herein (siehe Video oben). Meteo France hatte für beide Departements der Insel die Alarmstufe Orange ausgerufen.

  • Soldat der französischen Spezialkräfte bei Antiterroroperation im Irak getötet – teilt der Elysée-Palast mit

    Soldat der französischen Spezialkräfte bei Antiterroroperation im Irak getötet – teilt der Elysée-Palast mit

    Sergeant Nicolas Mazier vom 10. Fallschirmjägerkommando der Luftwaffe sei bei einer Spezialoperation im Irak getötet worden, heißt es in der Erklärung der französischen Präsidentschaft. Ein Soldat der französischen Spezialkräfte wurde am Montag, dem 28. August, bei einer Antiterroroperation im Irak getötet, wie der Elysée-Palast am Dienstag mitteilte. Der Präsident „verneigt sich mit tiefem Respekt vor dem Opfer“, heißt es in der Erklärung.

    „Der Staatschef spricht der Familie und den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus und versichert sie der Solidarität der Nation unter diesen schmerzlichen Umständen“, schrieb der Elysée-Palast und fügt hinzu, dass Emmanuel Macron „seine Unterstützung für die Männer und Frauen der Einheit und insbesondere für die Kameraden von Sergeant Mazier, die an seiner Seite verwundet wurden“, zum Ausdruck bringe. Der Präsident der Republik, der „den Mut der im Irak eingesetzten französischen Soldaten wü…

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  • Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel: Laut Justizminister wurden inzwischen 2.000 Personen verurteilt

    Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel: Laut Justizminister wurden inzwischen 2.000 Personen verurteilt

    Der französische Justizminister Eric Dupond-Moretti versprach nach den Unruhen, die auf den Tod des 17-jährigen Nahel, der von einem Polizisten erschossen wurde, folgten, „schnell, entschlossen und systematisch“ strafrechtlich gegen die Rädelsführer der gewalttätigen Auseinandersetzungen vorzugehen.

    Mehr als 2.000 Personen wurden inzwischen im Zusammenhang mit den Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der am 27. Juni bei einer Polizeikontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) getötet wurde, vor Gericht gestellt, wie Justizminister Eric Dupond-Moretti am Dienstag, 29. August, auf dem Sender RTL mitteilte.

    Seit 1. August wurden „2.107 Personen vor Gericht gestellt, 1.989 verurteilt, davon 1.787 zu einer Haftstrafe“, so der Justizminister. Er zeigte sich erfreut, dass 90% der verurteilten Personen zu Haftstrafen verurteilt wurden.

    Nach Angaben des Innenministeriums wurden nach den acht Nächten gewalttätiger Unruhen, die auf den Tod des jungen Nahels folgten, fast 4.000 Personen festgenommen. In einem Rundschreiben an die Staatsanwaltschaften vom 30. Juni forderte Eric Dupond-Moretti auf, „schnell, entschlossen und systematisch“ strafrechtlich gegen die Urheber der städtischen Gewalt vorzugehen, auch gegen Minderjährige und ihre Eltern.

    Videos von Plünderungen, Bränden oder Beschädigungen wurden von Internetnutzern auf der Plattform „Pharos“ des Innenministeriums hochgeladen und zur Anzeige gebracht. Diese Meldungen ermöglichten die Festnahme möglicher weiterer Randalierer: 32 Personen wurden nach diesen Meldungen in den letzten Wochen festgenommen, von denen einige bereits zu Haftstrafen verurteilt wurden oder eine elektronischenFußfessel tragen müssen.

  • Busfahrer wird mit 52 km/h zu viel geblitzt – 55 Passagiere bleiben hilflos am Straßenrand zurück

    Busfahrer wird mit 52 km/h zu viel geblitzt – 55 Passagiere bleiben hilflos am Straßenrand zurück

    Am Samstag, dem 26. August, wurde ein spanischer Busfahrer auf der A40 von der Gendarmerie mit 122 km/h statt der dort erlaubten 70 km/h geblitzt. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und die 55 Fahrgäste mussten mehrere Stunden am Straßenrand warten, bevor sie mit einem anderen Busfahrer weiterfahren konnten.

    Ein Missgeschick, an das sich die Passagiere eines Busses, der auf der A40 im Departement Ain unterwegs war, noch lange erinnern werden. Der Fahrer, ein Spanier, wurde wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten und sein Führerschein sofort eingezogen. Bus und Passagiere standen am Straßenrand und hatten keine Möglichkeit weiterzufahren.

    Die Gendarmen des Departements Ain haben am Samstag einen „guten Fang“ gemacht, wie der Sender France Live berichtet. Bei einer Verkehrskontrolle in Höhe der Gemeinde Saint-Martin-du-Fresne im Departement Ain blitzten sie einen Bus mit einer Geschwindigkeit von 122 km/h. Weit über der zulässigen Geschwindigkeit für diese Art von Fahrzeug mit einem Gewicht von über 7,5 Tonnen, das in der betreffenden Zone nicht schneller als 70 km/h fahren darf!

    Passagiere wurden auf der Autobahn „ausgesetzt“.
    Die Polizei nahm dem Fahrer daraufhin sofort den Führerschein ab. Die 55 Passagiere an Bord des Fahrzeugs standen plötzlich verlassen am Rande der Autobahn und hatten keine Möglichkeit mehr, weiterzufahren. Sie mussten mehrere Stunden auf der Autobahnraststätte Jasseron ausharren, bis ein neuer Fahrer ankam und das Fahrzeug übernahm.

  • Steuer auf Zweitwohnsitze in Frankreich: 2.000 neue Gemeinden dürfen die lokale Steuer erhöhen

    Steuer auf Zweitwohnsitze in Frankreich: 2.000 neue Gemeinden dürfen die lokale Steuer erhöhen

    Während die sogenannte Wohnsteuer für Hauptwohnsitze in Frankreich seit Januar 2023 abgeschafft ist, sieht ein am 26. August im Journal Officiel erschienene Dekret die Erhöhung dieser lokalen Steuer für Zweitwohnsitze vor.  Die Wohnsteuer ist seit Januar 2023 für Hauptwohnsitze abgeschafft. Das am 26. August veröffentlichte Dekret sieht jedoch eine Ausweitung der Wohnsteuer auf Zweitwohnungen vor. Die Erweiterung betrifft Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern. Der im Journal Officiel veröffentlichte Text sieht die Anwendung der Wohnsteuer auf leerstehende Wohnungen vor. „Mit diesem Dekret werden in diesen Gemeinden die leerstehenden Wohnungen von nun an obligatorisch besteuert, um ihren Eigentümern einen Anreiz zu geben, sie wieder auf den Markt zu bringen“, kommentierte der für Wohnungsbau zuständige Minister Patrice Vergriete auf „X“.

    Bürgermeister haben nun die Möglichkeit, die lokalen Steuern zu erhöhen und damit ein neu…

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  • Italien: Kind stürzt aus dem 5. Stock und wird von einem Passanten aufgefangen

    Italien: Kind stürzt aus dem 5. Stock und wird von einem Passanten aufgefangen

    Am vergangenen Samstag fiel eine Dreijährige aus dem fünften Stock ihres Wohnhauses in Turin, Italien. Das Kind wurde von einem Passanten aufgefangen und blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

    Diese Geschichte hätte am Samstag in Turin tragisch enden können. Ein dreijähriges Mädchen, das von einem Balkon im fünften Stock eines Gebäudes gefallen war, konnte wie durch ein Wunder von einem Passanten aufgefangen werden, der den richtigen Reflex hatte.

    Am Samstag gegen 11 Uhr ging Mattia Aguzzi, ein 37-jähriger Bankangestellter aus Turin, mit seiner Freundin spazieren, wie der Sender CNN berichtet. „Ich ging mit meiner Freundin nach draußen, um Brot zu kaufen, und wir hörten Schreie aus einem Gebäude, die unsere Aufmerksamkeit erregten“, berichtet der Mann, der seitdem als Held gefeiert wird. Der Hilferuf kam aus den oberen Stockwerken eines Wohnhauses, wo ein Mann ein dreijähriges Mädchen davon abzuhalten versuchte, sich gefährlich über die Brüstung des Balkons zu lehnen. „Das kleine Mädchen beugte sich immer weiter vor und kletterte auf den Sims, sie hielt sich nur mit den Armen fest und ihre Beine waren in der Luft“, erzählt Mattia Aguzzi. Er versuchte zunächst, das Kind davon zu überzeugen, wieder zurück in die Wohnung zu gehen. Ohne Erfolg.

    Mattia Aguzzi merkt, dass das kleine Mädchen ihn nicht hören kann. Als er merkt, dass sie wahrscheinlich fallen wird, versucht er, sich in der Fallachse zu positionieren, um die Kleine aufzufangen: „Als ich sie fallen sah, stellte ich mich unter sie, schloss die Augen und hoffte, dass alles gut gehen würde, ich federte den Fall ab, und wir fielen beide zu Boden.“ Dann folgte ein Moment der Sorge: „Zuerst spürte ich kein Lebenszeichen, dann begann das Kind zu weinen und ich seufzte erleichtert auf“, schloss der junge Mann seine dramatische Erzählung.

    Die Eltern, die laut dem sender Italy24 zum Zeitpunkt des Unfalls Arbeiten in ihrer Wohnung durchführten, dachten, ihre kleine Tochter würde spielen, und bemerkten erst nach dem Vorfall, was passiert war.

    Das Mädchen und Mattia Aguzzi wurden in ein Krankenhaus gebracht. Dem Kind geht es gut, nur sein Retter leidet an einigen Prellungen.

    Der Bürgermeister von Turin, Stefano Lo Russo, lobte auf Facebook die „außergewöhnliche und heldenhafte Geste“ von Mattia Aguzzi, der gibt bescheiden an, dass er nicht anders habe handeln können.