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  • Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Der französische Minister für Verkehr, Clément Beaune, wünscht sich ein Ende der billigen Flugtickets. Er wünscht sich, dass Europa einen Mindestpreis einführt. Für ein paar Dutzend Euro nach Dublin, Venedig oder Dubrovnik reisen? Das könnte bald vorbei sein. Billigflugtickets haben den Erfolg von Fluggesellschaften wie EasyJet, Ryanair oder Volotea begründet. Die Tage solcher unschlagbaren Locktarife könnten allerdings gezählt sein. „Flugtickets für 10 Euro sind in Zeiten des ökologischen Wandels nicht mehr möglich“, meint Verkehrsminister Clément Beaune in einem Interview mit der Zeitung L’Obs in dieser Woche. „Das spiegelt nicht die Kosten für den Planeten wider“. „Ich stehe voll und ganz hinter der Besteuerung von umweltbelastenden Aktivitäten, um in den ökologischen Übergang zu investieren“, sagte der französische Verkehrsminister. Gegen das, was er für „Sozial- und Umweltdumping“ hält, will Clément Beaune der EU vorschlagen, einen Mindestpreis für Flugtickets in Europa einzuführe…

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  • Zwölfstündiges Treffen zwischen Emmanuel Macron und den Parteivorsitzenden

    Zwölfstündiges Treffen zwischen Emmanuel Macron und den Parteivorsitzenden

    Der Staatschef versammelte alle Vorsitzenden der französischen Parteien zu einem Gipfeltreffen, das fast zwölf Stunden dauerte. Emmanuel Macron möchte eine „Sozialkonferenz“ und Debatten über Referenden abhalten. Ein Konsens über die Ukraine, eine „Sozialkonferenz“ und Debatten über Referenden: Ein bisher beispielloser Gipfel zwischen Emmanuel Macron und den Parteivorsitzenden hinterließ zwar in der Opposition einigen Skeptizismus, endete aber spät in der Nacht mit der Aussicht auf ein erneutes Treffen. Der Austausch hinter verschlossenen Türen begann am Mittwoch um 15 Uhr in Saint-Denis, nördlich von Paris, und endete erst nach 03 Uhr am Donnerstagmorgen: Zwölf Stunden lang wurde über die internationale Lage, die Institutionen und den „Zusammenhalt der Nation“ nach den Unruhen zu Beginn des Sommers diskutiert. Am Ende des Gipfels teilte Emmanuel Macron mit, dass er „in den nächsten Tagen einen Brief mit einer Zusammenfassung des Austauschs“ als Grundlage einer Fortsetzung der Gespräch…

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  • Paris: Das Ende der Selbstbedienungs-Roller

    Paris: Das Ende der Selbstbedienungs-Roller

    Ab dem 31. August dürfen in Paris keine elektrischen Tretroller in Selbstbedienung mehr verliehen werden. Andere Städte in Frankreich haben bereits ähnliche Entscheidungen getroffen. 

    Die Selbstbedienungs-E-Scooter werden seit einigen Tagen nach und nach von den Straßen in Paris entfernt. Ab heute werden die 15.000 Roller, die es in Paris gab, von den Bürgersteigen verschwunden sein. Ein Drittel davon wird in anderen Gemeinden in der Region Île-de-France stationiert, die anderen werden in ganz Europa verteilt. Aber auch in anderen Städten sind diese berühmt-berüchtigten Fahrzeuge inzwischen verboten.

    Villeurbanne in der Region Lyon und auch Nizza haben die Selbstbedienungs-Tretroller inzwischen verboten, genauso wie auch Barcelona. Das Problem ist der Missbrauch der Roller, da sie oft achtlos auf der Fahrbahn zurückgelassen werden. Es gab nach vielen Unfällen auch Sicherheitsbedenken, da einige Nutzer gleich zu mehreren auf einen elektrischen Tretrolle stiegen und mit hoher Geschwindigkeit auf den Bürgersteigen herumfuhren. In Paris verursachten Unfälle im Jahr 2022 drei Todesfälle und 459 Verletzte.

  • Umwelt: Urlauber plündern im Sommer die Strände

    Umwelt: Urlauber plündern im Sommer die Strände

    Auf Sardinien ist es verboten, Kieselsteine oder Sand von den Stränden als Urlaubserinnerung mitzunehmen. Diese Materialien bieten Schutz vor dem Anstieg des Meeresspiegels.

    Sardinien bietet eine traumhafte Kulisse für jeden Urlaub. Für einen französischen Touristen könnte es jetzt jedoch zum Albtraum werden. Er wurde am Dienstag, 29. August, vom italienischen Zoll festgenommen. Der Tourist hatte versucht, die Insel mit 41 Kilogramm Kieselsteinen aller Größen im Kofferraum seines Autos zu verlassen. Ihm droht nun eine Geldstrafe zwischen 500 und 3.000 Euro. Seit 2017 ist es auf Sardinien streng verboten, Kieselsteine, Sand oder Muscheln zu sammeln. Dennoch kam es auch in diesem Sommer vermehrt zu Beschlagnahmungen durch die Behörden.

    Seit 25 Jahren bereits hat Italien den Zugang zum berühmten rosa Sandstrand der Insel Budelli, nordöstlich von Sardinien, verboten. Die Plünderung der Strände bleibt nämlich nicht ohne Folgen für die Umwelt. „Strände, egal ob Kiesel- oder Sandstrand, sind der beste Schutz gegen den Anstieg des Meeresspiegels“, erklärt Éric Chaumillon, CNRS-Forscher für Küstengebiete, auf dem Sender France 2. Auch in Frankreich wird der Abbau von Sand und Kieselsteinen regelmäßig eingeschränkt oder verboten, wenn er die Unversehrtheit der Strände gefährden könnte.

  • Gesundheit: In Le Mans werden Patienten jetzt von Krankenschwestern operiert

    Gesundheit: In Le Mans werden Patienten jetzt von Krankenschwestern operiert

    Zum ersten Mal wurde in Frankreich eine Operation von Krankenschwestern und Krankenpflegern der Kardiologie durchgeführt. Die Initiative fand im Universitätskrankenhaus von Le Mans im Departement Sarthe statt. In Le Mans (Sarthe) haben Krankenschwestern in der Kardiologie zum ersten Mal Patienten operiert und ihnen einen Monitor implantiert, der zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen und zur Vorbeugung von Schlaganfällen genutzt. Dieser Eingriff, der normalerweise Ärzten vorbehalten ist, wird nun nach einem speziellen Protokoll, das fast zwei Jahre lang vorbereitet wurde, an Krankenschwestern und Krankenpfleger delegiert. „Unsere europäischen Nachbarn (…) haben diese Vorgehensweise bereits eingeführt“, erklärt Jimmy Guibert, Krankenpfleger für interventionelle Kardiologie, dem Sender France 3. Es handelt sich um einen einfachen, aber zeitraubenden Eingriff. „Es ermöglicht uns, Zeit für die Ärzte freizugeben, insbesondere um Konsultationen durchzuführen, was in einem Gebiet wie der S…

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  • Wetter: Kurz nach der Hitzewelle erlebte Frankreich am Dienstag den kühlsten Tag des Sommers

    Wetter: Kurz nach der Hitzewelle erlebte Frankreich am Dienstag den kühlsten Tag des Sommers

    Frankreich wechselte innerhalb von fünf Tagen vom wärmsten Tag zum kühlsten Tag des Sommers 2023. Ein Unterschied von mehr als 20°C. Von Shorts zu langen Hosen und vom Sonnenschirm zum Regenschirm. Innerhalb von nur fünf Tagen wechselte das Wetter in Frankreich von einer Hitzewelle zum kühlsten Tag des Sommers 2023. Dienstag, der 29. August, wurde als der kühlste Tag des meteorologischen Sommers 2023 gemessen. Der nationale Temperaturdurchschnitt lag bei nur 17,34°C. In einigen Regionen Frankreichs fiel das Thermometer um mehr als 20°C. „Die Abweichung von den jahreszeitlichen Mittelwerten sank von +8 bis +16°C am letzten Donnerstag auf -12°C bis -4°C am Montag, dem 28. August. In Lyon fiel die Temperatur innerhalb von fünf Tagen von 41,4°C auf 19,7°C, in Bourg-Saint-Maurice (Savoyen) von 37,5°C auf 13,3°C und in Lons-le-Saunier (Jura) von 39°C auf 17,2°C. In den Alpen viel oberhalb von 2.000 Metern Höhe sogar Schnee. Schnee im August in den Bergen war früher nichts Außergewöhnliches, aber dieses Wetterphänomen ist in den letzten Jahren immer seltener geworden. In den Pyrenäen schneite es am Sonntag und Montag, dem 28. August, auf dem Pic du Midi in 2.877 m Höhe. Der abrupte Wetterumschwung ist auf die Ankunft Tiefdruckgebietes in Kombination mit einer Nordwestströmung zurückzuführen. Der Sommer 2023 war im Süden und Osten Frankreichs insgesamt sehr heiß und trocken, während er in West- und Nordfrankreich, wo es von Mitte Juli bis Anfang August kühl blieb, durchwachsener ausfiel. Laut einer vorläufigen Bilanz von La Chaîne Météo ist der meteorologische Sommer 2023 um 1,5 °C zu warm gewesen, und wies ein Niederschlagsdefizit von 5 % und ein um 4 % höheres Sonnenscheinvolumen auf. Der Sommer 2023 könnte nach 2003, 2022 und 2018 der viertwärmste Sommer seit dem Jahr 1900 werden.
  • Schießerei mit schweren Waffen in Béziers: 21-Jähriger getötet

    Schießerei mit schweren Waffen in Béziers: 21-Jähriger getötet

    Ein 21-jähriger Mann wurde am Dienstagabend in Béziers im Stadtteil Devèze erschossen. Ein weiterer junger Mann wurde verletzt. Es handelte sich um eine Schießerei mit einer schweren Waffe. Am Tatort wurden zahlreiche Patronenhülsen gefunden.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es in Béziers im Departement Hérault zu einer Schießerei, wie am 30. August im Sender France Bleu Hérault berichtet wurde.

    Kurz vor Mitternacht wurde ein 21-jähriger Marokkaner, der in Béziers wohnte, im Stadtteil Devèze von einer Kugel getroffen. Er starb im Krankenhaus von Béziers an den Folgen seiner schweren Brustverletzung. Der junge Mann war der Justiz bereits wegens Handel mit Betäubungsmitteln bekannt.

    Ein aus dem Fahrer und zwei Schützen bestehendes Kommando feuerte aus einem Fahrzeug auf die jungen Männer. Bei der Schießerei wurde ein zweiter junger Mann im Alter von 18 Jahren, der ebenfalls polizeibekannt ist, an der Wade verletzt. Er wurde von Zeugen zusammen mit dem jungen Marokkaner ins Krankenhaus gebracht, wo dieser seinen Verletzungen erlag.

    Ersten Ermittlungen zufolge feuerten die beiden bewaffneten Personen zehnmal auf das Fahrzeug des Opfers. Die Zahl der Todesopfer hätte weitaus höher sein können, da das Opfer nach Angaben der Zeugen wohl nicht speziell ins Visier genommen wurde: Die Schüsse waren vielmehr auf eine Gruppe junger Leute gerichtet, die sich vor einem Lebensmittelgeschäft in einem Bereich, der als Drogenumschlagplatz bekannt ist, unterhielten.

    Für Robert Ménard, den Bürgermeister von Béziers, steht diese Tat zweifellos im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und er rief den Präfekten des Departements Hérault auf, die Polizeikräfte in Beziers zu verstärken.

    Die Staatsanwaltschaft von Béziers bestätigte, dass am Tatort etwa fünfzig auf dem Boden liegende Geschosshülsen der Kaliber 9 mm und 7,62 mm (typisch für ein Sturmgewahr der Marke Kalaschnikov) gefunden wurden.

    In demselben Viertel war im Sommer 2019 ein 27-jähriger Mann durch einen Schuss in den Kopf getötet worden. Ein Fall, der ebenfalls mit dem Drogenhandel in Zusammenhang gebracht wurde.

  • Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Nach dem starken Anstieg der Preise in den französischen Supermärkten lässt der Preisrückgang auf sich warten. Der Präsident der Intermarché-Gruppe rechnet nicht vor März 2024 mit einer Verbesserung.

    Der Preis für Einkäufe in französischen Supermärkten wird in nächster Zeit leider nicht sinken. Zwar werden hier und da in den Regalen sinkende Preise angezeigt, aber der Beginn einer Stabilisierung oder einer durchgängigen Senkung der Preise aller Marken in den großen Einzelhandelsketten ist noch nicht zu bemerken.

    Marken wie Panzani oder Lesieur hätten ihre Preise nach unten angepasst. „Andere tun es nicht“, sagte Thierry Cotillard, Vorsitzender der Handelsgruppe Les Mousquetaires (Intermarché, Netto, Bricorama), am Mittwochmorgen auf dem Sender RTL. Dabei sind die Preise für viele Rohstoffe inzwischen rückläufig und dieser Rückgang sollte sich auch in den Regalen widerspiegeln. „Wir stellen im Moment mehr Preisrückgänge bei Rohstoffen als -erhöhungen fest, zum Beispiel bei Öl, Weizen, Papier“.

    Ein negatives Beispiel bietet die Marke „Lu“ mit ihren berühmten Keksen „Petit Beurre“. Der Weizenpreis ist im Vergleich zum Januar 2022 um 6 % gesunken. Dennoch werden die Petit Beurre-Kekse bis zu 21 % teurer verkauft als vor einem Jahr.

    Thierry Cotillard versicherte auf RTL, dass Intermarché die Preissenkungen bei den Rohstoffen für seine Eigenmarken an den Handel weitergibt. Bei den großen nationalen Marken sei dies nicht der Fall. „Bei den nationalen Marken ist der Hersteller gesetzlich nicht verpflichtet, die Preise neu zu verhandeln“. Aus diesem Grund erwartet der Einzelhandel eine Verbesserung nicht vor März 2024, wenn die Industrie und die großen Einzelhandelsunternehmen dann ihre Einkaufspreise für das laufende Jahr 2024 neu verhandeln.

  • Wildschweine erobern den Strand von Pampelonne bei St. Tropez

    Wildschweine erobern den Strand von Pampelonne bei St. Tropez

    Stellen Sie sich vor, Sie genießen die letzten Urlaubstage auf dem Strand von Pampelonne bei St. Tropez, als plötzlich eine Herde Wildschweine auftaucht. Die Tiere nähern sich immer häufiger den Menschen und den Städten…

    Ein unerwarteter Besuch: Inmitten von Liegestühlen schlendern Wildschweine in Familienverbänden gemächlich am Strand von Pampelonne (Var) entlang, während die Touristen staunend zuschauen. Die Sichtung von Wildschweinen an der Küste ist auf der Halbinsel Ramatuelle fast schon alltäglich geworden. Ein Strandbesucher fotografierte in einem Restaurant „drei kleine Frischlinge, die ohne ihre Mutter gekommen sind. Die Leute waren gerade beim Mittagessen und sie machten sich ihr eigenes kleines Loch. Sie blieben mindestens drei Wochen“ erzählt er auf dem Sender France 2.

    Auf einem 30 Hektar großen Weingut kann man die Schäden, die Wildschweine anrichten, kaum noch zählen. Auch der eigen errichteten Zauns scheint sie aufhalten zu können. Der Ernteverlust wird auf 15 bis 20 % geschätzt.

    Es ist nicht mehr ungewöhnlich, Wildschweinen in städtischen Gebieten zu begegnen. „Die Ansiedlung von Wildschweinen in stadtnahen Gebieten gab es bereits, sie wird durch zwei Dinge verstärkt: die Fütterung durch Anwohner (…) und die Angst vor dem Wolf, der sie im Wald jagt“, erklärt Adrien Dovetta, Verwalter des Jagdverbands des Departements Var, auf France 2.

    In den kommenden Monaten werden wieder große Treibjagden organisiert. Im vergangenen Jahr wurden allein im Departement Var 13.000 Wildschweine erlegt.

  • Frankreich: Gedenk-Video des Bildungsministeriums für Martin Luther King sorgt für Kontroversen

    Frankreich: Gedenk-Video des Bildungsministeriums für Martin Luther King sorgt für Kontroversen

    Ein Video des Bildungsministeriums, in dem Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ dedacht werden soll, hat in den sozialen Netzwerken eine scharfe Polemik ausgelöst. Der Text, der eigentlich die Vielfalt feiern soll, wird ausschließlich von weißen Schülern vorgetragen. „Wahrscheinlich die dümmste Idee“, „Goldmedaille für Verarschung“ – das sind Kommentare, die ein Videoclip des französischen Bildungsministeriums, das eigentlich eine Hommage an Martin Luther Kings berühmte Rede „I have a dream“ sein soll, in den sozialen Medien hervorruft. Internetnutzer kritisieren, dass die Kinder in dem Video, die das berühmte Zitat des afroamerikanischen Predigers anlässlich des 60. Jahrestages des Bürgerrechtsmarsches auf Washington vortragen, völlig diversitätsfrei sind. Denn der Text, der eigentlich die Gleichberechtigung fördern soll, wird nur von – weißen – Schulkindern vorgetragen. https://twitter.com/education_gouv/status/1696554471805890763 In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf X (…

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