Autor: Nachrichten

  • Festival von Deauville 2023: Wenige Stars aber viele Festivalbesucher in den Kinosälen

    Festival von Deauville 2023: Wenige Stars aber viele Festivalbesucher in den Kinosälen

    Zum 49. Mal begann am Freitag, dem 1. September, das Festival des amerikanischen Films in Deauville. Das Festival findet vor dem Hintergrund des Streiks der Schauspieler in Hollywood statt. Viele Stars sind daher nicht anwesend. Haben die streikenden US-Stars das Festival von Deauville (Calvados) ve…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Feminizide: Alle drei Tage wird in Frankreich eine Frau getötet

    Feminizide: Alle drei Tage wird in Frankreich eine Frau getötet

    Die vergangene Woche war von dem Mord an einer Frau auf offener Straße in einem Dorf in Savoyen geprägt, die von ihrem Ex-Mann getötet wurde. Am Samstag veröffentlichte das Innenministerium die Zahlen für das Jahr 2022.

    Die Zahl der Frauenmorde in Frankreich nimmt auch 2023 nicht ab. „118 Frauen wurden im letzten Jahr von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet, im Jahr 2021 waren es 122. Und wenn man sich die letzten zehn Jahre ansieht, sieht man, dass die Entwicklung stabil bleibt“, berichtet die Journalistin Emmanuelle Lagarde am Samstag, dem 2. September, in der Sendung 19/20 auf France 3. Im Jahr 2022 haben die versuchten Tötungsdelikte in der Ehe sogar deutlich zugenommen.

    Wie sieht das typische Profil der Täter aus?
    Es handelt sich um Männer, die meist zwischen 30 und 49 Jahre alt sind, nicht berufstätig, arbeitslos oder pensioniert. „Meistens leben sie noch mit ihrer Partnerin unter demselben Dach“, sagt die Journalistin. Die Opfer sind ganz überwiegend im gleichen Alter und meist auch nicht berufstätig. „Ein Drittel dieser Frauen hat bereits zuvor häusliche Gewalt erlebt. Von den 118 im Jahr 2022 getöteten Frauen hatten 24 sogar eine Anzeige erstattet.“

    Jede Stunde greifen die Ordnungskräfte in Frankreich 38 Mal wegen häuslicher Gewalt ein. Eine rund um die Uhr erreichbare Notrufnummer lautet 3919.

  • Antibes: Kind wird aus Karussell geschleudert und wie durch ein Wunder von einer Frau aufgefangen

    Antibes: Kind wird aus Karussell geschleudert und wie durch ein Wunder von einer Frau aufgefangen

    In diesem Sommer häufen sich die Unfälle mit Karussells in Frankreich. Am Freitagabend, den 1. September, wurde in Antibes (Alpes-Martimes) eine Tragödie gerade noch verhindert, nachdem ein Kind aus einem Karussell geschleudert wurde und sein Sturz von einer Frau abgefangen worden war.

    Das Schlimmste konnte gerade noch verhindert werden. Am Freitagabend wurde ein achtjähriger Junge aus einem Karussell im Vergnügungspark „Antibes Landes“ herausgeschleudert. Der Junge flog mindestens 15 Meter weit durch die Luft und blieb wie durch ein Wunder am Leben, da sein Sturz von einer 51-jährigen Frau abgefangen wurde, die glücklicherweise zur rechten Zeit am rechten Ort war.

    „Er wurde wie eine Kanonenkugel weggeschleudert“, berichtet die Mutter des 8-jährigen Evan gegenüber dem Sender France 3. Der Junge war einige Minuten zuvor mit seinem Freund von seiner Mutter in ein raupenähnliche Karussell gesetzt worden. Es war ein ganz klassisches und keines der modernen Nervenkitzel-Karussells.

    Nicht weit davon entfernt filmte eine 51-jährige Frau ihre beiden 13 und 24 Jahre alten Kinder, die ebenfalls die fahrt in dem Karussell mit dem Namen „Music Express“ genossen. „Ich habe zwei Minuten gefilmt, die letzte Fahrt war superschnell. Ich sah meine Tochter: Sie klammerte sich fest, meine andere Tochter wurde von ihrer Schwester schier erdrückt“, berichtet die 51-Jährige.

    Dann flog der kleine Evan plötzlich aus dem Karussell und trifft die 51-Jährige, die ihm höchstwahrscheinlich das Leben gerettet hat, da sie genau zu diesem Zeitpunkt an genau dieser Stell stand und seinen Sturz abfing. Die Frau erlitt schwere Prellungen an ihrem rechten Bein und litt unter Kopfschmerzen. Das Kind erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, Hämatome an den Knien und hatte Schmerzen im Rücken und in der Halswirbelsäule. Nach einer Behandlung im Krankenhaus von Antibes konnten die beiden Verletzten am Freitagabend wieder entlassen werden.

    Nach Ansicht der beiden Mütter ist die Attraktion eindeutig nicht für Kinder geeignet und hätte unter einem bestimmten Alter und/oder einer bestimmten Körpergröße verboten werden müssen. „Dieses Karussell ist seit zwei Jahren im Park installiert“, antwortete der Parkmanager in einer Pressemitteilung. „Es wird jedes Jahr von vom Ministerium zugelassenen Kontrollbüros kontrolliert und war bisher nicht Gegenstand von Beanstandungen.“

    Nach den Überprüfungen durch die Polizei teilte die Leitung der Anlage mit, dass der Staatsanwalt von Grasse die Wiedereröffnung des Fahrgeschäfts nach dem Unfall genehmigt habe. Der Anwalt der Mutter des achtjährigen Jungen gab an, dass seine Mandantin sich das Recht vorbehalte, eine Klage einzureichen. „Wir haben das Gefühl, dass es einen Kontrollverlust über die Maschine gab. Der Betreiber, der Hersteller und die Ermittlungen der Behörden müssen uns erklären, was passiert ist. Bisher haben wir keine Erklärung und keine Entschuldigung erhalten“.

  • Lille: Neuer Weltrekord für die längste „menschliche Raupe“ mit 4.623 Teilnehmern

    Lille: Neuer Weltrekord für die längste „menschliche Raupe“ mit 4.623 Teilnehmern

    Anlässlich des größten europäischen Flohmarkts in Lille fiel nun auch der Weltrekord für die längste menschliche Raupe mit 4.623 teilnehmenden Personen.

    Lille ist jetzt neue Welthauptstadt der menschlichen Raupe. Anlässlich der berühmten Braderie der Stadt, die an diesem Wochenende stattfindet, hat die Metropole in der Region Hauts-de-France jetzt auch den Rekord für die längste Polonaise der Welt gebrochen.

    Laut Zählung des Senders France Bleu Nord, dem Initiator dieser sympathischen Initiative, nahmen 4.623 Personen an der riesigen Polonaise in den Straßen von Lille teil. Diese Leistung wurde von den vor Ort anwesenden Gerichtsvollziehern offiziell bestätigt. Der bisherige Rekord wurde von der Stadt Rouen (Seine-Maritime) gehalten, wo im Juni diese Jahres 3.940 Personen gezählt wurden.

    Die Braderie de Lille ist der größte Flohmarkt in Europa, mit fast 100 km Ständen, die dem Trödeln und Verhandeln in den Straßen der Stadt gewidmet sind. In diesem Jahr werden mindestens 2,5 Millionen Menschen während des gesamten Wochenendes erwartet.

  • Wladimir Putin: „Ich stimme weitgehend mit Nicolas Sarkozy überein“

    Wladimir Putin: „Ich stimme weitgehend mit Nicolas Sarkozy überein“

    Der russische Präsident ging auf Äußerungen ein, die Nicolas Sarkozy kürzlich in einem Interview mit dem Figaro Magazine gemacht hatte. Putin betonte, dass er der Analyse des ehemaligen französischen Präsidenten zustimme.

    Am Freitag, dem 1. September, begann in Russland das neue Schuljahr. Aus diesem Anlass besuchte Wladimir Putin eine Schule, wo er sich mit Schülern über die Weltlage austauschte. Dabei würdigte der Kremlchef unerwartet den ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und spielte insbesondere auf Äußerungen an, die dieser am 16. August in einem Interview mit dem Figaro Magazine gemacht hatte.

    https://twitter.com/Paugog/status/1697872214639415442

    „Vor kurzem hat der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy einen Artikel veröffentlicht, in dem er über die zukünftige Entwicklung der Welt spricht“. „Ich stimme ihm weitgehend zu“. Wladimir Putin bezog sich auf Nicolas Sarkozys Analyse der Migrationswellen, die in den nächsten Jahrzehnten auf Europa zukommen werden, in Verbindung mit der Bevölkerungsexplosion, die den afrikanischen Kontinent betrifft. Gleichzeitig könnte die Bevölkerung auf dem alten Kontinent schrumpfen.

    „Nicolas Sarkozy sagt, dass Afrika bis 2050 bereits 2,5 Milliarden Einwohner haben wird und Europa nur 450 oder 430 Millionen“, fährt Putin fort. „Und wie sieht es in Asien aus? In China leben 1,5 Milliarden Menschen, in Indien 1,5 Milliarden und in Indonesien bereits 300 Millionen.“

    Es ist nicht das erste Mal in der jüngsten Vergangenheit, dass man in Russland die Äußerungen von Nicolas Sarkozy lobt. Der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew hatte auf X (ehemals Twitter) den „gesunden Menschenverstand“ und die „kühnen und zugleich richtigen Erklärungen“ des ehemaligen französischen Präsidenten hervorgehoben.

    Zur Erinnerung: Im seinem Interview mit dem Figaro Magazine hatte Nicolas Sarkozy, der gerade sein neues Buch „Le temps des combats“ (Verlag Fayard) veröffentlicht hat, „Diplomatie, Diskussion und Austausch“ als Mittel zur Lösung des russisch-ukrainischen Konflikts befürwortet.

    Sarkozys Meinung nach müsse die Ukraine „neutral bleiben“ und dürfe nicht der Europäischen Union oder der NATO beitreten. Er sprach auch den Status der Krim an, die 2014 vom Kreml annektiert wurde: „Wenn es um dieses Gebiet geht, das bis 1954 russisch war und in dem sich eine Mehrheit der Bevölkerung immer als Russen gefühlt hat, halte ich jedes Zurück für illusorisch“. Für Sarkozy wäre die Lösung „ein unanfechtbares Referendum“, um „den derzeitigen Stand der Dinge zu bestätigen“.

    Die Äußerungen von Nicolas Sarkozy brachten auch die Beziehung des ehemaligen französischen Staatschefs zu Russland und die damit verbundenen Finanzgeschäfte wieder ins Gespräch. Laut Mediapart hatte er unter anderem 2019 mit mehreren russischen Milliardären einen mehrjährigen Beratungsvertrag über 3 Millionen Euro abgeschlossen. Und im Jahr 2018 erklärte Sarkozy, ein „großer Freund von Wladimir Putin“ zu sein.

  • In Lille feiert der größte Flohmarkt Europas sein 500-jähriges Bestehen

    In Lille feiert der größte Flohmarkt Europas sein 500-jähriges Bestehen

    Die Braderie von Lille, der größte Flohmarkt Europas, feiert dieses Jahr sein 500-jähriges Bestehen. Schnäppchenjäger stürzen sich auf die Angebote.

    In Lille (Nordfrankreich) bevölkerten Schnäppchenjäger und Verkäufer bereits am Freitag, dem 1. September, die große Esplanade. Wie jedes Jahr sind einige von weit her angereist. Ein Käufer aus Nizza sucht nach Spielsachen seiner Kindheit, und das möglichst preiswert. Für andere ist es ein Wiedersehen mit diesem besonderen Flohmarkt. „Ich war seit 15 Jahren nicht mehr hier. Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. Trotz Regenschauern startete das Jahr 2023 recht gut. „Ich habe viel altes Spielzeug verkauft. Einige Videospiele und die Vinylplatten“, freut sich ein Verkäufer.

    Fast 5.000 Plätze wurden verteilt.
    Vor dem Rathaus beginnt das Auspacken. Für Christophe, der aus Caen (Calvados) angereist ist, beginnt das Wochenende gut. „Dem Trödelmarkt geht es sehr gut, er entspricht dem Zeitgeist“, sagt er. Auch für die Stadt Lille sieht die Bilanz gut aus: Fast 5.000 Plätze wurden an Verkäufer vergeben.

    Aber wie jedes Jahr wäre die größte Braderie Europas nichts ohne die lebhaften Verhandlungen zwischen Interessenten und Verkäufern, denn alle hoffen darauf, ein gutes Geschäft zu machen.

  • Schulanfang: In Okzitanien sind Züge und Busse für 12- bis 26-Jährige kostenlos

    Schulanfang: In Okzitanien sind Züge und Busse für 12- bis 26-Jährige kostenlos

    Der Regionalrat der Region Okzitanien (Südwestfrankreich) führt zu Beginn des neuen Schuljahres neue Maßnahmen für die etwa 230.000 Gymnasiasten der Region ein, um die Kaufkraft und die Mobilität zu stärken. 

    Vor dem Hintergrund der Inflation soll das Budget der Familien von Gymnasiasten entlastet werden. Regionalpräsidentin Carole Delga kündigte eine Reihe neuer Maßnahmen an, die zusammen mit den bereits bestehenden Maßnahmen* den etwa 230.000 Gymnasiasten der Region Einsparungen von durchschnittlich 800 Euro ermöglichen sollen. Damit bietet die Region Okzitanien ihren Gymnasiasten den preiswertesten Schulanfang in ganz Frankreich.

    Zu den wichtigsten Neuerungen dieses Schuljahres gehört, dass die Region ab kommenden Januar die kostenlose Nutzung der Regionalzüge liO auf 12- bis 18-Jährige ausweiten wird. Bis dahin konnten nur 18- bis 26-Jährige von den kostenlosen Tickets profitieren. Allen Abonnenten des Schultransports steht auch die kostenlose Nutzung der liO-Regionalbusse zur Verfügung und auch diese Regelung wird ab 2024 auf die 12- bis 26-Jährigen ausgeweitet. „Dies betrifft eine Million junge Menschen und ist eine Premiere in Frankreich“, betont die Regionalpräsidentin.

    Für Gymnasiasten, die sich ein Fahrrad anschaffen möchten, wird ebenfalls eine Unterstützung von bis zu 200 Euro angeboten. „Dieser Schulanfang steht unter dem Zeichen der Freiheit… Freiheit zu studieren, Freiheit, sich fortzubewegen, um sich zu bilden, um sich zu treffen, um Sport zu treiben, Freiheit, sein Schicksal zu gestalten.“
    Trotz steigender Lebensmittel- und Energiepreise beschloss der Regionalrat auch in diesem Jahr, die Preise für die Schulspeisung nicht zu erhöhen. Eine Mahlzeit wird also weiterhin durchschnittlich um die 3,50 Euro kosten. Diese Maßnahme wird die Region mehr als 6 Millionen Euro kosten.

    Die Region Okzitanien wird dieses Jahr mehr als 200 Millionen Euro für Bildung ausgeben, was sie zum größten Ausgabenposten des Rates macht.

    * Kostenlose Laptops, Verleih von Schulbüchern, Unterstützung für Sportlizenzen (UNSS) und Freizeitlektüre, kostenloser Schultransport vom Kindergarten bis zum Gymnasium, etc.

  • Lyon: Vier-Tage-Woche für 5.500 städtische Bedienstete

    Lyon: Vier-Tage-Woche für 5.500 städtische Bedienstete

    Die Die Metropole Lyon bietet ihren Beschäftigten ab diesem Herbst die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit auf freiwilliger Basis auf eine Viertagewoche umzustellen. Das Experiment will diese Berufe attraktiver machen.

    nach dem Ende der diesjährigen Sommerferien führt die Metropole Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, die Viertagewoche für ihre Angestellten ein. Das bedeutet natürlich nicht, dass die betroffenen Arbeitnehmer weniger arbeiten werden. Die Metropole Lyon bietet ihnen auf freiwilliger Basis an, ihre Arbeitszeit neu zu organisieren.

    Die städtischen angestellten können vier Tage pro Woche, viereinhalb Tage pro Woche oder abwechselnd an vier und fünf Tagen pro Woche arbeiten. Jeder Angestellte kann so die Länge seiner Arbeistzeit selbst bestimmen, aber insgesamt muss natürlich die gesetzlich vorgeschriebene 35-Stunden-Woche dabei herauskommen. Es ist also klar, dass die Mitarbeiter, die sich freiwillig für diesen Versuch gemeldet haben, jeden der vier Tage ein bisschen länger arbeiten müssen. Sie können zum Beispiel früher anfangen, später aufhören oder ihre Mittagspause verkürzen.

    Die Metropole Lyon führt dieses Experiment durch, um die angebotenen Berufe attraktiver zu machen, da die Kommunalverwaltungen Schwierigkeiten haben, Mitarbeiter einzustellen. Zweitens geht es darum, die Fehlzeiten mit „maßgeschneiderteren“ Dienstplänen für jeden Bediensteten zu verringern. Und schließlich und vor allem geht es darum, die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern zu verringern. Viele Mütter, die bei der Metropole Lyon angestellt sind, arbeiten zu 80 %, was eine Art erzwungene Teilzeitbeschäftigung darstellt. Wenn sie sich für die Viertagewoche entscheiden, können sie wieder ein volles Gehalt erhalten, ohne ihre spürbar Freizeit zu beschneiden.

    Das Modell der Viertagewoche kommt in Frankreich in kleinen Schritten voran. Nach Angaben des Arbeitsministeriums haben bereits etwa 10.000 Arbeitnehmer in Frankreich eine Viertagewoche. Die Idee bahnt sich ihren Weg in die öffentliche Debatte, insbesondere seit der Gesundheitskrise, die unser Verhältnis zur Arbeit und zu unserer Freizeit verändert hat.

    Aber es geht manchmal auch anders: Bei einer Behörde in der Picardie entschieden sich im Frühjahr nur drei Bedienstete von 284 unbefristet Beschäftigten für die 36-Stunden-Woche in vier Tagen, die von der Geschäftsleitung vorgeschlagen wurde. Das bedeutete neun Stunden Arbeit pro Tag, zu denen noch die Fahrzeit für den Hin- und Rückweg hinzukam. Die Beschäftigten hatten also keine Zeit mehr, ihre Kinder zur Schule zu bringen oder von der Schule abzuholen…

  • SNCF: Blitzverkauf von 100.000 TGV-Ouigo-Fahrkarten für 10 Euro das Stück

    SNCF: Blitzverkauf von 100.000 TGV-Ouigo-Fahrkarten für 10 Euro das Stück

    Zur Feier seines zehnjährigen Bestehens wird Ouigo, die Low-Cost-Tochter der SNCF, 100 000 Fahrkarten für nur 10 Euro pro Stück zum Verkauf anbieten.

    Der Verkauf findet am Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. September auf der Website von Ouigo, der Low-Cost-Tochter der französischen. Bahngesellschaft SNCF, statt. 100.000 Tickets werden für 10 Euro für Reisen zwischen dem 11. September und dem 9. Dezember dieses Jahres in den TGVs und den klassischen Zügen der Marke Ouigo erhältlich sein. Eine Kampagne anlässlich des 10-jährigen Bestehens von Ouigo. Außerdem gibt es auf einer speziellen Website Geschenke und Einkaufsgutscheine zu gewinnen und an Bord der Züge werden Rubbellose an die Reisenden verteilt.

    Die SNCF kündigt in einer Pressemitteilung auch den Verkauf von Tausenden von Fahrkarten zu 16 und 19 Euro im Rahmen der Aktion „Les Jours Traincroyables“ an, die bis zum 2. Oktober läuft. Außerdem kostet die Abonnementkarte Avantage bis zum 5. September nur die Hälfte, d. h. 24,50 Euro statt 49 Euro.

  • Renten und Stipendien für Studenten – was sich in Frankreich ab dem 1. September ändert

    Renten und Stipendien für Studenten – was sich in Frankreich ab dem 1. September ändert

    Ab Freitag, dem 1. September, treten mehrere Maßnahmen der umstrittenen Rentenreform in Kraft. Aber nicht nur das. Ein Überblick über das, was Frankreich in diesem Herbst zu erwarten hat. Der Herbst 2023 bringt in Frankreich eine ganze Reihe von Neuerungen mit sich. Dazu gehört die Umsetzung eines Teils der Rentenreform, insbesondere der Beginn der schrittweisen Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters und das Ende eines Teils der bisherigen Sonderregelungen. Am Freitag, dem 1. September, wird auch das Ende der Selbstbedienungs-Tretroller in Paris eingeläutet und die Stipendien für Studenten werden angehoben. Ab Freitag wird das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise angehoben, um bis 2030 von 62 auf 64 Jahre zu steigen. Um eine volle Rente (ohne Abschlag) zu erhalten, wird auch die erforderliche Beitragsdauer von 42 Jahren (168 Quartale) auf 43 Jahre (172 Quartale) bis 2027 verlängert, wobei jedes Jahr ein Quartal dazukommt. Der 1. September 2023 bedeutet auch das Ende d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…