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  • Frankreich: Die Hitze im August verursachte etwa 400 zusätzliche Todesfälle – Sterblichkeitsrate stieg um 5,4%

    Frankreich: Die Hitze im August verursachte etwa 400 zusätzliche Todesfälle – Sterblichkeitsrate stieg um 5,4%

    In Frankreich gab es während der großen Hitzewelle, die vom 11. bis 26. August 52 Departements heimsuchte, fast 400 Todesfälle mehr als normal, so Schätzungen von Santé Publique France. Nach Schätzungen von Santé Publique France gab es in Frankreich während der Hitzewelle, die vom 11. bis 26. August über 52 Departements lag, etwa 400 Todesfälle mehr als üblich. Dies entspricht einem Anstieg der Sterblichkeit um +5,4% in diesem Zeitraum. Die am stärksten betroffene Altersgruppe waren Personen im Alter von 75 Jahren und mehr. Die Auswirkungen auf die Sterblichkeit waren in den einzelnen Departements recht unterschiedlich, was insbesondere auf die Anzahl der Hitzetage und die Intensität der Hitze, aber auch auf die Art der betroffenen Bevölkerung zurückzuführen ist. So waren die Regionen mit den meisten Todesfällen die Auvergne-Rhône-Alpes mit 169 überschüssigen Todesfällen (+7,3 %) und Nouvelle Aquitaine mit 120 überschüssigen Todesfällen (+9,5 %). Die Zahln sind in mehrfacher Hinsicht n…

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  • Perpignan: 14-jähriger Schüler sticht Mitschüler nieder

    Perpignan: 14-jähriger Schüler sticht Mitschüler nieder

    Am Collège Joseph-Sébastien Pons in Perpignan kam es zu einem tätlichen Angriff, bei dem ein Neuntklässler einen seiner Mitschüler niedergestochen haben soll, wie von der Zeitung L’Indépendant berichtet wird.

    Am Montag, dem 11. September, kam es in der Mittagspause an einer Schule in Perpignan zu einem schrecklichen Vorfall. Wie die Zeitung L’Indépendant berichtet, griff ein Schüler des Collège Joseph-Sébastien Pons in Perpignan einen anderen Schüler mit einem Messer an. Das Opfer soll dabei mehrere Stiche in den Hals erlitten haben. Der Junge wurde sofort von Rettungskräften versorgt und in das Krankenhaus von Perpignan gebracht. Seine Verletzungen sind schwer aber nicht lebensbedrohlich.

    Die Tat ist umso unerklärlicher, als die beiden Jungen als gute Freunde bekannt waren. Der 14-jährige Angreifer war der Polizei bisher nicht bekannt. Er wurde vorläufig von der Schule ausgeschlossen.

    An der Schule wurde eine psychologische Zelle eingerichtet.

  • Bis zu 32 °C – nach dem Regen wird es am Donnerstag in ganz Frankreich wieder heiß

    Bis zu 32 °C – nach dem Regen wird es am Donnerstag in ganz Frankreich wieder heiß

    Der meteorologische Herbst hat zwar schon begonnen, aber die Sonne hat noch nicht ihr letztes Wort gesprochen. Ab Donnerstag wird das Thermometer im Westen Frankreichs wieder die 30-Grad-Marke erreichen.

    Der Anfang September war in Frankreich sehr heiß. Der 4. September war mit durchschnittlich 25,1 °C sogar der wärmste Tag, der jemals in einem September gemessen wurde. Seit Anfang der Woche ist das Thermometer jedoch wieder gesunken, ein Temperaturrückgang, der in einigen Regionen von Regenschauern und Gewittern begleitet wurde. Aber ab Donnerstag kommt die Hitze wieder zurück.

    Denn der (Altweiber)Sommer hat sein letztes Wort noch nicht gesprochen. Ab dem 14. September werden die Temperaturen wieder steigen, im Südwesten könnte sogar wieder die 30-Grad-Marke überschritten werden. Der Freitag verspricht mit Sonnenschein in ganz Frankreich sehr angenehm zu werden.

    Wettervorhersage für Freitag, den 15. September (Météo France).

    Von Westfrankreich wird sich die Hitze über das ganze Land ausbreiten. Sogar im Norden wird es heiß, in Paris kann es fast 30 °C heiß werden und in der Region Nouvelle-Aquitaine wird ein Spitzenwert von 32 °C erwartet. Weniger intensiv als die vorherige, wird diese Hitzewelle auch weniger lang anhalten. Denn bereits am kommenden Montag sollen die Temperaturen drastisch sinken und es wird in ganz Frankreich wieder regnen.

  • Toulouse: Gefängnisstrafe für zwei Minderjährige weil sie eine Frau misshandelt und entstellt haben

    Toulouse: Gefängnisstrafe für zwei Minderjährige weil sie eine Frau misshandelt und entstellt haben

    Am 19. Juli wurde ein Paar auf der Place du Capitole in Toulouse brutal angegriffen und misshandelt. Vier Minderjährige im Alter zwischen 14 und 17 Jahren wurden daraufhin festgenommen.

    Zwei der vier Minderjährigen, die im Juli in Toulouse ein Ehepaar angegriffen haben sollen, wurden am Dienstag zu einer Haftstrafe verurteilt, wie der Sender France Bleu Occitanie am Mittwoch berichtete. Die Anhörung der beiden in den Fall verwickelten Minderjährigen fand am Dienstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 

    18 Monate Gefängnis ohne Bewährung für einen 16-jährigen Angreifer – die Gesamtstrafe lautete auf 36 Monate, davon 18 auf Bewährung und sechs Monate Gefängnis ohne Bewährung für einen anderen, ebenfalls 16-jährigen Angreifer – Gesamtstrafe 18 Monate, davon 12 auf Bewährung.

    Am 19. Juli war ein Paar auf der Place du Capitole in Toulouse von einer gruppe Jugendlicher brutal angegriffen worden. Die 19-jährige Frau war mit zerbrochenen Flaschen verletzt und entstellt worden und hatte die Fotos ihres Gesichts in sozialen Netzwerken verbreitet. Der Bürgermeister von Toulouse, Jean-Luc Moudenc, reagierte auf X und bezeichnete die Tat als „wilde und barbarische Gewalt“.

    Die vier beschuldigten Minderjährigen, zwei Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, waren kurz nach der Tat festgenommen worden. Einige von ihnen wurden aufgrund eines schwierigen sozialen Hintergrunds bereits vom Jugendamt betreut, andere waren der Justiz bisher nicht bekannt. Drei von ihnen wurden unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Die 17-jährige Hauptangreiferin wurde in Untersuchungshaft genommen und wartet noch auf ihren Prozess.

  • Mögliche Fälle von Botulismus in Bordeaux: 1 Person gestorben – 7 auf der Intensivstation

    Mögliche Fälle von Botulismus in Bordeaux: 1 Person gestorben – 7 auf der Intensivstation

    Mehrere Personen sind in Bordeaux von einer schweren Lebensmittelvergiftung erkrankt, die an die neurologische Krankheit Botulismus erinnert. Eine Person ist gestorben, sieben Personen befinden sich auf der Intensivstation. Alle hatten in demselben Restaurant in Bordeaux gegessen. Eine der Personen, die im Restaurant „Tchin Tchin wine bar“ in Bordeaux gegessen hatten, ist inzwischen gestorben. Sie hatte, wie auch andere Gäste, selbsteingemachte Sardinen im Glas zu sich genommen. Die Gesundheitsbehörden halten es für möglich, dass es sich um einen Fall von Botulismus handelt, einer Krankheit, die sich in konservierten Lebensmitteln entwickeln kann, die keinen Sterilisationsprozess durchlaufen haben: Pökelfleisch, Wurstwaren oder auch Konserven aus Familienbetrieben oder handwerklichen Betrieben. Botulismus ist eine Krankheit, die das Nervensystem angreift und zu Augenproblemen (Doppelbilder), Schluckbeschwerden und bei fortgeschrittenen Formen zu einer Lähmung der Muskeln, insbesondere …

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  • Drogenhandel in Marseille: „10.000 Polizisten“ werden nicht ausreichen…

    Drogenhandel in Marseille: „10.000 Polizisten“ werden nicht ausreichen…

    „Man muss dieses Problem umfassender angehen“, meint Rudy Manna, nationaler Sprecher der Gewerkschaft Alliance Police nationale, am Dienstag auf dem französischen Nachrichtensender Franceinfo. „Die Polizei kann fast 10.000 Polizisten in Marseille stationieren, aber der Drogenhandel wird weitergehen, ganz einfach, weil man dieses Problem heute global angehen muss“, sagte Rudy Manna am Dienstag, dem 12. September, auf Franceinfo. Der nationale Sprecher der Gewerkschaft Alliance Police nationale reagierte damit auf die Äußerungen des Innenministers Gérald Darmanin, der als Reaktion auf die mit dem Drogenhandel verbundene Gewalt angekündigt hatte, weitere Polizeikräfte nach Marseille zu entsenden. Rudy Manna sagt: Auch wenn man 10.000 Polizisten in Marseille einsetzt, der Drogenhandel wird weiter bestehen, ganz einfach, weil man dieses Problem heute global angehen muss. Kinder im Alter von 12/14 Jahren sind in den Drogenhandel verwickelt obwohl sie eigentlich in die Schule gehen sollten. Es ist auch nicht normal, dass Kinder im Drogenhandel tätig sind und die Eltern das nicht verhindern. Auch in Mittelschulen und Grundschulen muss Präventionsarbeit geleistet werden, um die Schäden, die von Drogen verursacht werden, besser zu erklären. Die Polizei macht ihre Arbeit, aber man braucht auch eine Justiz, die solche Personen sehr hart bestraft, um ihnen die Lust zu nehmen, im Drogenhandel zu bleiben oder nach der Entlassung aus dem Gefängnis wieder einzusteigen. Außerdem sind sehr viele Waffen im Umlauf und die Drogenhändler sind ohne weiteres dazu in der Lage, auf Polizisten zu schießen. Der Waffenhandel kann natürlich durch häufige Beschlagnahmungen begrenzt werden aber auch hier braucht man eine Justiz, die sehr streng bestraft. Der Vertreter der Polizeigewerkschaft fordert bessere rechtliche Mittel, damit die Polizei effektiver arbeiten kann. Außerdem sei es ein Problem, dass Polizisten, wenn sie zur Arbeit gehen, wissen, dass sie verletzt oder getötet werden können, aber eben auch, dass sie ins Gefängnis gehen können. Das sei eine echte Schwierigkeit.
  • Kraftstoffpreise in Frankreich: Lieferanten und Händler versprechen Erleichterungen

    Kraftstoffpreise in Frankreich: Lieferanten und Händler versprechen Erleichterungen

    Die Regierung begrüßt die Aussagen der Kraftstofflieferanten und -händler angesichts des Anstiegs der Preise an den Tankstellen. Am Dienstag, dem 12. September, gingen mehrere Marken Verpflichtungen ein, um die Kraftstoffkosten zu begrenzen. Die französische Regierung forderte die Branche auf, angesichts der steigenden Kraftstoffpreise zu handeln. Wie aber soll das konkret aussehen? An den französischen Tankstellen sind die Kraftstoffpreise in der vergangenen Woche erneut gestiegen. An einer Tankstelle in der Nähe von Paris kratzte der Preis an der 2-Euro-Marke. Der Grund dafür sind die steigenden Ölpreise. Die Verbraucher fordern Maßnahmen der Regierung. „Der Staat nimmt sehr viele Steuern ein, vielleicht könnte man den Betrag senken“, sagt ein Tankstellenkunde gegenüber dem Sender Franceinfo. Die Regierung hat jedoch eine Steuersenkung kategorisch ausgeschlossen und wendet sich nun an die Händler. Einige haben bereits entsprechende Ankündigungen gemacht. TotalEnergies etwa kündigt an…

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  • Beeindruckende Bilder von Gewittern in den östlichen Pyrenäen am Dienstagabend

    Beeindruckende Bilder von Gewittern in den östlichen Pyrenäen am Dienstagabend

    Intensive Gewitter trafen am Dienstagabend mehrere Departements der Region Okzitanien. Insgesamt wurde für 77 Departements Warnstufe Gelb für Gewitter und Überschwemmungen ausgegeben.

    Nachdem für 77 Departements am Dienstagabend die gelbe Warnmeldung für Gewitter und/oder Regen und Überschwemmungen ausgegeben wurde, hatten insbesondere die Departements Aude und Pyrénées-Orientales mit Unwettern zu kämpfen.

    Am späten Nachmittag gegen 17 Uhr trafen erste heftige Gewitter die Stadt Narbonne mit Hagel und starkem Regen.

    Die beeindruckendsten Bilder vom Dienstagabend stammen jedoch aus den östlichen Pyrenäen.

    Im Süden von Perpignan, in Sainte-Colombe-de-la-Commanderie, wurden Böen mit 118 km/h gemessen, berichtet die Webseite infoclimat.fr. Dazu kamen Hagel und große Regenmengen.

    Etwas weiter nördlich in den Cevennen wurden 35 Liter Regen in einer Stunde gemessen, berichtet der Sender France 3. In Florac (Lozère) wurde mit 72 Liter Regen/m2 in einer Stunde ein Rekord aufgestellt.

    In der Region wurden außerdem zahlreiche Blitzeinschläge gezählt.

  • iPhone 12 in Frankreich verboten – Regierung will alle bereits verkauften Modelle zurückzurufen

    iPhone 12 in Frankreich verboten – Regierung will alle bereits verkauften Modelle zurückzurufen

    Nach Informationen der Zeitung Le Parisien hat die nationale Frequenzagentur die Marke Apple aufgefordert, ihr iPhone 12 aus dem Verkauf zu nehmen, da es eine zu hohe Strahlungsbelastung für die Nutzer darstelle. Jean-Noël Barrot, Minister für digitale Angelegenheiten, will alle in Frankreich verkauften Modelle zurückrufen, falls Appel die geltenden Vorschriften über Strahlungsbelastungen nicht umgehend einhalten werde. Die nationale Frequenzagentur (ANFR) hat am Dienstag, dem 12. September, den Verkauf des iPhone 12 in Frankreich verboten, wie unsere Kollegen von Le Parisien berichten. „Dieses Telefon weist eine Überschreitung der spezifischen Absorptionsrate (SAR) auf. Das heißt, eine Emission von elektromagnetischen Wellen, die über dem zulässigen Grenzwert liegt“, erklärt Jean-Noël Barrot, Minister für Digitales und Telekommunikation. Die ANFR hat Apple aufgefordert, das Problem der zu hohen Strahlungswerte umgehend zu beheben. Das kann bereits durch ein einfaches Software-Update …

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  • Erdbeben in Marokko: Französisches Ehepaar auf Hochzeitsreise stirbt in den Trümmern

    Erdbeben in Marokko: Französisches Ehepaar auf Hochzeitsreise stirbt in den Trümmern

    Ein junges Paar aus Meaux (Seine-et-Marne), das sich auf seiner Hochzeitsreise in Marokko befand, wurde nach dem Erdbeben tot unter den Trümmern aufgefunden.

    Seit dem Erdbeben in Marokko in der Nacht von Freitag auf Samstag, bei dem nach jüngsten Angaben mindestens 2.900 Menschen ums Leben kamen, überschlagen sich die traurigen Bilder und herzzerreißenden Geschichten aus dem Katastrophengebiet.

    Jetzt berichtet die Zeitung Le Parisien über die Geschichte eines jungen französischen Paares aus Meaux (Departement Seine-et-Marne). Younass (26) und Samira (22) verloren bei dem Erdbeben ihr Leben. Die beiden jungen Leute hatten erst wenige Tage zuvor geheiratet und befanden sich auf ihrer Hochzeitsreise. Sie wurden jetzt unter den Trümmern in eines Hauses in der Nähe von Marrakesch tot aufgefunden.

    In der muslimischen Gemeinde ihrer Heimatstadt herrscht Fassungslosigkeit über das Schicksal des jungen Paares, das bekannt und sehr beliebt war. „Samiras Telefon wurde an einem Ort in der Nähe von Marrakesch geortet, wo von den Gebäuden nur noch Trümmer übrig waren“, erzählt ein Verwandter der Zeitung Le Parisien. „Die Leichen der beiden Frischvermählten wurden einige Stunden später aus den Trümmern geborgen.“

    Angehörige des Paares, deren Familien aus Oujda im Osten Marokkos stammen, waren vor Ort. Die Beerdigung des frisch vermählten Paares fand bereits am Montag in Marokko statt.

    Ein Paar, das von allen geliebt wurde
    In Meaux gibt es zahlreiche Menschen, die sich an das sympathische junge Paar erinnern: „Samira hatte immer ein Lächeln auf den Lippen […] Sie hatte eine gewisse Ausstrahlung“, sagt eine junge Frau, die oft gemeinsam mit ihr die Moschee besuchte.

    Ehemann Younass war Inhaber eines kleinen Unternehmens und hat bereits vor einigen Jahren einen schweren Unfall erlitten, nach dem er lange Zeit im Koma lag. Younass hatte von diesem Unfall bleibende Schäden davongetragen und ging seither an Krücken, was ihn aber kaum davon abhielt, ins Fitnessstudio zu gehen und Sport zu treiben. „Er war großzügig und spendete viel für Vereine“, sagt ein Freund gegenüber der Zeitung Le Parisien und fügt hinzu: „In unserer Freundesgruppe war er sowohl der Komiker als auch der Ruhige und Beständige“.