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  • Paris: Haus von Serge Gainsbourg in Museum umgewandelt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

    Paris: Haus von Serge Gainsbourg in Museum umgewandelt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

    Fans von Serge Gainsbourg werden ab dem 20. September sein berühmtes Haus in der Rue de Verneuil in Paris besuchen können, Damit wurde ein fast 30 Jahre altes Projekt verwirklicht. Die Rue de Verneuil 5bis in Paris war 22 Jahre lang das Zuhause von Serge Gainsbourg und seiner Familie, ein Ort des Le…

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  • Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Etwa 6.000 Migranten kamen allein am Mittwoch, dem 13. September, auf der italienischen Insel Lampedusa an. Das Rote Kreuz spricht von einer „komplexen Situation“. Französischer Innenminister Gérald Darmanin will daraufhin französisch-italienische Grenze besser sichern. Die vor der Küste Italiens gelegene Insel Lampedusa erlebte am Mittwoch eine beispiellose Migrationswelle. Allein am 13. September kamen rund 6.000 Menschen auf Booten aus Afrika kommend auf der kleinen Insel an, was ihrer üblichen Einwohnerzahl entspricht. 120 Boote landeten auf der Insel, die sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Einfallstore für Migranten aus Nordafrika nach Europa entwickelt hat. Die Behörden und das Rote Kreuz sind total überfordert.

    Einen solchen Zustrom von Migranten kann das Italienische Rote Kreuz nur schwer bewältigen. Die Auffangslager sind für weniger als 400 Personen ausgelegt. Derzeit müssen sie mehr als 6.000 Mensche…

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  • Val-d’Oise: 10 Monate altes Baby fällt aus dem 3. Stock eines Gebäudes – Tagesmutter verhaftet

    Val-d’Oise: 10 Monate altes Baby fällt aus dem 3. Stock eines Gebäudes – Tagesmutter verhaftet

    Ein zehn Monate altes Baby fiel aus dem dritten Stock eines Gebäudes in Sarcelles (Val-d’Oise). Die Tagesmutter sowie ihr Sohn wurden im Rahmen einer Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung sowie unterlassener Hilfeleistung“ in Polizeigewahrsam genommen. Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Sturz eines zehn Monate alten Babys aus dem dritten Stock eines Gebäudes in Sarcelles (Val-d’Oise) schreiten voran. Am Montag, dem 11. September, war das Kind mehrere Meter in die Tiefe gestürzt: Umzugshelfer hatten es schwer verletzt am Fuße des Gebäudes gefunden. Das junge Opfer wurde mit mehreren Knochenbrüchen in das Krankenhaus Necker in Paris gebracht. „Auch wenn das Kind nicht mehr in Lebensgefahr schwebt, bleibt sein Gesundheitszustand dennoch sehr besorgniserregend“, erklärte der Staatsanwalt von Pontoise, Pierre Sennès, gegenüber unseren Kollegen von Le Parisien. Anfang der Woche wurde eine Untersuchung eingeleitet. Die Polizei des Departements Val-d’Oise geht davon aus, dass das Baby versehentlich gestürzt ist. Das zehn Monate alte Mädchen hatte es geschafft, durch die Gitterstäbe des Balkons zu klettern, bevor es abstürzte. Das entging der Wachsamkeit der Personen, die für die Beaufsichtigung des kleinen Mädchens zuständig waren: d. h. der Tagesmutter und deren Sohn. Die Staatsanwaltschaft von Pontoise leitete schließlich eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung sowie unterlassener Hilfeleistung“ ein. Ersten Ermittlungen zufolge war die Tagesmutter zum Zeitpunkt des Geschehens möglicherweise gerade dabei, Einkäufe zu tätigen. Ihr Sohn befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls allerdings wohl in der Wohnung. Die Ermittler interessieren sich außerdem für den Status der Tagesmutter: Sie ist für diese Tätigkeit wohl weder zugelassen noch angemeldet. Sie und ihr Sohn wurden in Polizeigewahrsam genommen.
  • Umwelt: Frankreich hat 2022 Ziel zur Reduzierung der Treibhausgase verpasst

    Umwelt: Frankreich hat 2022 Ziel zur Reduzierung der Treibhausgase verpasst

    Die Direktorin des Climate Action Network, Anne Bringault, verweist auf dem Sender France Inter auf eine zu große Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und eine Diskrepanz zwischen ehrgeizigen Klimazielen und einem Mangel an kohärenten Maßnahmen.

    Ist Frankreich in Sachen Klimaschutz auf der Höhe seiner Ambitionen? „Nicht wirklich“, antwortet Anne Bringault, Programmdirektorin des Climate Action Network, auf dem Sender France Inter. Am Donnerstag, den 14. September, wurden die Zahlen für 2022 veröffentlicht. Das Ergebnis ist eindeutig: „Was den Rückgang der Nettoemissionen von Treibhausgasen angeht, erreicht Frankreich sein Ziel nicht“, sagt Bringault.

    Frankreich war nur in zwei Sektoren innerhalb der Vorgaben, nämlich in der Industrie und im Bauwesen. Dies sei aber auf „externe Zwänge“ und nicht auf „strukturelle Maßnahmen“ zurückzuführen, betonte Bringault. „Es gab wegen des Krieges in der Ukraine eine Energiekrise und sehr hohe Energiepreise, die dazu geführt haben, dass man dazu neigte, seinen Verbrauch zu senken, entweder durch Sparmaßnahmen oder durch Verzicht“.

    Im Verkehrsbereich hingegen habe Frankreich man den Kohlenstoffausstoß regelrecht explodieren lassen. „Warum? Weil wir immer größere Fahrzeuge haben und damit immer mehr Treibstoff verbrauchen“, so Bringault. Und auch der Flugverkehr liege fast wieder auf einem Niveau wie vor der Covid-Krise. „Wir sind immer noch völlig in unserer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gefangen“, bedauert sie.

    Da die Regierung am kommenden Montag den politischen Parteien ihren Fahrplan für die ökologische Planung vorlegen wird, fordert Anne Bringault, dass dieser „sehr klar sein muss, mit starken Ambitionen, aber vor allem mit Maßnahmen, die mit den Zielen übereinstimmen“. Bisher habe man oft sehr ehrgeizige Ziele genannt, aber nie kohärente Maßnahmen unternommen. „Wir brauchen wirklich für jeden Sektor Maßnahmen, die sicherstellen, dass wir die Ziele einhalten können, und eine Finanzierung, die über mehrere Jahre hinweg sichtbar und spürbar ist“.

  • Nizza: 53-jährige Frau im Stadtzentrum brutal angegriffen und schwer verletzt

    Nizza: 53-jährige Frau im Stadtzentrum brutal angegriffen und schwer verletzt

    Am Mittwochabend, dem 13. September, wurde eine 53-jährige Frau in sehr ernstem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie in Nizza (Alpes-Maritimes) brutal angegriffen und schwer verletzt worden war. Der Angriff ereignete sich im Stadtzentrum.

    Eine 53-jährige Frau wurde am Mittwochabend, dem 13. September, in sehr ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie in Nizza (Alpes-Maritimes) brutal angegriffen worden war. Der Sender Franceinfo berichtet, dass sich der Überfall in der Nacht gegen 3 Uhr morgens an der Kreuzung der Rue d’Italie und Avenue Durante ereignet hat.

    Der Angriff auf die Frau hat die Bewohner und Geschäftsleute des Viertels schokiert, so der Journalist Mohamed Mezeraï auf dem sender Franceinfo. Das Opfer sei „zum Zeitpunkt des Geschehens auf der Straße unterwegs gewesen“. Es waren Bilder einer Videoüberwachung, die die Festnahme des mutmaßlichen Täters in der Nähe des Tatortes möglich machten. „Nach Angaben des Staatsanwalts ist der Verdächtige etwa 20 Jahre alt und soll laut den Angaben, die er den Polizisten gemacht hat, angolanischer Herkunft sein“, fügt der Journalist Mohamed Mezeraï hinzu. Am Mittwoch wurde gegen den mutmaßlichen Täter ein Ermittlungsverfahren wegen ‚versuchten Mordes‘ eingeleitet, so die Staatsanwaltschaft von Nizza, die auch die vorläufige Inhaftierung des Verdächtigen beantragt hat.

    Das Opfer des Überfalls befand sich am Mittwochabend noch in Lebensgefahr.

  • Meteorit schlägt im Garten einer Bewohnerin des Departements Cher ein

    Meteorit schlägt im Garten einer Bewohnerin des Departements Cher ein

    In der Nacht vom 9. auf den 10. September 2023 wurde ein Meteorit am Himmel über Frankreich beobachtet. Er schlug in den Garten einer Bewohnerin des Departements Cher ein. Ein äußerst seltenes Ereignis.

    Die leuchtende Flugbahn konnte in ganz Frankreich gesehen werden. In der Nacht vom 9. auf den 10. September 2023 zog ein kleiner Meteor über den Himmel. „Er war sehr, sehr hell. Wir haben mehr als 300 Zeugenaussagen gesammelt, und ein Dutzend Kameras des Fripon-Netzwerks haben ihn eingefangen“, berichtet Gilles Dawidowicz, Vizepräsident der Société astronomique de France (SAF), gegenüber unseren Kollegen von Actu. Eines der Fragmente des Himmelsobjekts schlug im Garten einer Bewohnerin des Departements Cher ein. Es ist äußerst selten – seit Beginn des Jahrhunderts ist es nur dreimal vorgekommen -, dass ein Meteorit, den man gerade am Himmel vorbeifliegen sah, geborgen einschlägt und geborgen werden kann. Normalerweise werden sie erst „lange nach ihrem Fall“ gefunden, sagt Gilles Dawidowicz. Drei Fragmente mit einem Gesamtgewicht von 700 Gramm wurden gefunden. Das größte davon wird jetzt im Naturhistorischen Museum analysiert. „Wir vermuten, dass er aus dem Asteroidengürtel stammt, aber wir sind uns nicht sicher. JBald issen wir es sicher“.

    „Es gab keinen Krater, aber es hat den Tisch zerschlagen“.
    Sylvain Bouley, der Präsident der Astronomischen Gesellschaft Frankreichs, der die Finderin in ihrem garten ebenfalls besuchte, hielt den Meteoriten in seinen Händen. „Er muss mit einigen hundert km/h gefallen sein (…) Zum Glück urde niemand getroffen. Es gab keinen Krater, aber er hat einen Tisch zerschlagen. Man sieht eine schöne Schmelzkruste, das Innere ist sehr hell, es gibt glänzenden Kies im Inneren, der das Vorhandensein von Metall verrät… Alle Merkmale eines Meteoriten“.

  • Frankreich: 62% der Grundwasserspiegel liegen Mitte September unter den saisonalen Durchschnittswerten

    Frankreich: 62% der Grundwasserspiegel liegen Mitte September unter den saisonalen Durchschnittswerten

    Die Lage in Frankreich ist weiterhin besorgniserregend. 62 % der Grundwasserreserven weisen einen Stand auf, der unter dem Durchschnitt der Saison liegt. Und in 189 Gemeinden in Frankreich fließt kein Wasser mehr aus den Wasserhähnen.

    Der sehr heiße Sommer 2023 hat Auswirkungen auf die tägliche Wasserversorgung eines Teils der Franzosen. Die Wasserkrise „liegt nicht hinter uns“, warnt der Minister für den ökologischen Übergang Christophe Béchu in der Zeitung Libération.

    189 Gemeinden in Frankreich haben keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser. Etwa 40.000 Menschen sind nach den Zahlen vom 8. September davon betroffen. „Viele befinden sich im Mittelmeerraum aber wir haben auch einige Fälle in der Bretagne“, erläuterte der Minister. Am 10. August wurden 85 betroffene Gemeinden gezählt. Jetzt sind es also mehr als doppelt so viele. Zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr waren allerdings etwa 700 Gemeinden von einer extremen Wasserknappheit betroffen.

    Darüber hinaus liegt der Pegel bei 62 % der französischen Grundwasservorkommen unter dem Durchschnitt der Saison, wie die jüngsten Messungen ergeben haben. 18 % haben sogar einen sehr niedrigen Stand. Eine beunruhigende Zahl, aber besser als im letzten Jahr um diese Zeit, als 77 % der Grundwasserpegel unter den Durchschnittswerten lagen.

  • Notre-Dame de Paris: Untersuchung nach Versteigerung von Kirchenfenstern eingeleitet

    Notre-Dame de Paris: Untersuchung nach Versteigerung von Kirchenfenstern eingeleitet

    Die Glasfenster der Kathedrale Notre-Dame de Paris aus dem 13. Jahrhundert, die jetzt versteigert wurden, waren bereits vor mehr als 150 Jahren verschwunden.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Glasfenster der Kathedrale Notre-Dame in Paris aus dem 13. Jahrhundert mehr als 150 Jahre nach ihrem Verschwinden versteigert wurden, wie der Sender Franceinfo berichtet. Die Ermittler der Brigade de répression du banditisme, die auf den Diebstahl von Kunstgegenständen spezialisiert sind, sind mit den Untersuchungen beauftragt.

    Die versteigerten Buntglasfenster befanden sich bis zum 19. Jahrhundert im Querschiff von Notre-Dame de Paris. Es handelt sich um zwei kleine runde Scheiben mit blauem Hintergrund und roter Umrahmung: eine mit einem Engel, der ein Weihrauchfass hält, und die andere mit einem Kerzenleuchter. Die Anfang Juli 2023 gegründete Vereinigung LumiÈre sur le patrimoine geht davon aus, dass sie im Jahr 1862 gestohlen wurden, bevor sie 2015 wieder auftauchten und bei einer Auktion für insgesamt mehr als 230.000 US-Dollar verkauft wurden. Das Anfang Juli 2023 gegründete Kollektiv hat Klage wegen „Diebstahls“ und „Hehlerei“ eingereicht.

    Das Auktionshaus Sotheby’s versicherte seinerseits gegenüber franceinfo, dass es laut den Experten keine rechtlichen Hindernisse für den Verkauf gegeben habe. „Die Glasfenster wurden 1862 von Viollet-le-Duc im Rahmen der berühmten Restaurierung von Notre-Dame ausgebaut und dann von dem Glasermeister Edouard Didron zwischen 1877 und 1905 verkauft“.

    „Ähnliche Stücke mit derselben Herkunft gehören heute zur Sammlung des Musée d’Art et d’Histoire de Genève“, so Sotheby’s weiter. Eine Schilderung der Herkunft, die die Polizisten der Brigade de répression de banditisme nun überprüfen müssen, vor allem mithilfe von Archiven.

    Bevor Sotheby’s die Kirchenfenster 2015 zum Verkauf anbot, habe man die „notwendigen Recherchen, Sorgfaltspflichten und Kontrollen“ durchgeführt, um „sicherzustellen, dass dem Verkauf keine rechtlichen Hindernisse im Wege stehen“. Das Auktionshaus beteuert außerdem, dass man alle erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Behörden, einschließlich der Ausfuhrbescheinigungen, eingeholt habe. Auch „Experten und Museumskuratoren wurden benachrichtigt“.

    Das Auktionshaus versichert außerdem, dass es von der Vereinigung LumiÈre sur le patrimoine im Vorfeld der eingereichten Klage nicht kontaktiert worden sei. Sollte sich der Diebstahl bewahrheiten, könnte das Kulturministerium die Kirchenfenster zurückfordern, da sie 1862 dem Staat gehörten.

  • Yvelines: Frau brutal geschlagen und auf ein Feld geworfen – Täter in Polizeigewahrsam

    Yvelines: Frau brutal geschlagen und auf ein Feld geworfen – Täter in Polizeigewahrsam

    Eine Frau wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 13. September, in Plaisir (Yvelines) überfallen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    „Wir sind in der Nacht in Plaisir zu einer Frau in den Vierzigern, die angegriffen und verletzt wurde, gerufen worden“, erklärte die Feuerwehr des Departements Yvelines am Mittwoch, dem 13. September, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Frau war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Plaisir (Yvelines) bei einem gewalttätigen Überfall schwer verletzt worden. Eine Person wurde im Zusammenhang mit diesem Fall festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft von Versailles der Nachrichtenagentur AFP mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Das Opfer befand sich in Lebensgefahr, als es entdeckt wurde, und wurde von der Feuerwehr in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort wurde die etwa 40-jährige Frau in ein künstliches Koma versetzt.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entdeckte eine Streifenwagenbesatzung, die sich in der Gemeinde Plaisir etwa 20 km westlich von Paris befand, einen blutüberströmten Mann. Der Mann gestand den Polizisten, dass er eine Frau brutal geschlagen und sie in ein Feld in der Nähe geworfen habe. Das Opfer wurde tatsächlich an der angegebenen Stelle schwer verletzt aufgefunden, wie die Polizei und die Feuerwehr des Departements Yvelines berichteten. Der Mann wurde daraufhin festgenommen.

  • Im Wald bei Vittel drohen riesige wilde Müllkippen von Nestlé das Grundwasser zu verschmutzen

    Im Wald bei Vittel drohen riesige wilde Müllkippen von Nestlé das Grundwasser zu verschmutzen

    Das Wasser, genannt auch das blaue Gold, hat den Reichtum dieser kleinen Stadt in den Vogesen begründet. Jetzt wird der Nestlé-Konzern, dem die Marken Vittel, Contrexéville und Hépar gehören, beschuldigt, die Ressource Wasser zu stark auszubeuten und darüber hinaus das Grundwasser durch wilde Mülldeponien zu verschmutzen. In der Nähe von Vittel, der kleinen Stadt in den Vogesen, die für ihr Mineralwasser weltberühmt ist, wachsen mitten im Wald „die Bäume im Kunststoff“. Bernard Schmitt und Jean-François Fleck, Mitbegründer des Kollektivs Eau 88, führten die Journalisten von „Envoyé spécial“ des Senders France 2 in Begleitung ihres Anwalts an den Fuß dessen, was heute wie ein bewaldeter Hügel aussieht. Sie befinden sich auf dem Gelände von Nestlé Waters, einer Fabrik, die jährlich bis zu 1,5 Milliarden Flaschen Wasser aus Vittel und Contrexéville abfüllt. Der bewaldete Hügel ist in Wirklichkeit ein Berg aus vergilbten, zerbrochenen oder aufgerissenen Plastikflaschen. Äste und Wurzeln si…

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