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  • Besuche von Charles III. und dem Papst – massive Sicherheitsvorkehrungen in ganz Frankreich

    Besuche von Charles III. und dem Papst – massive Sicherheitsvorkehrungen in ganz Frankreich

    Das französische Innenministerium hat die Sicherheitsvorkehrungen in Frankreich die ganze Woche über erhöht, um sie an verschiedene bevorstehende Ereignisse im Land anzupassen. Frankreich wird von Montag bis Sonntag eine sehr große Anzahl von Sicherheitskräften mobilisieren, um die Besuche von König Charles III. in Paris und Bordeaux sowie von Papst Franziskus in Marseille abzusichern. Zusätzlich werden am Samstag, dem 23. September, mehrere Demonstrationen stattfinden, bei denen etwa 30.000 Polizisten im Einsatz sein werden. Ab Mittwoch, wenn König Charles III. und Königin Camilla zu einem dreitägigen Staatsbesuch eintreffen, wird die Zahl der speziell mobilisierten Polizisten und Gendarmen auf 8.000 erhöht, wie der Sender Franceinfo meldet. Techno Parade, Papstmesse, Rugby-Weltmeisterschaft… Am Donnerstag werden es 10.000 Polizisten sein, am Freitag 12.000 und am Samstag 30.000, wo vor allem in Paris, aber auch in anderen französischen Städten Demonstrationen gegen Polizeigewalt st…

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  • Immobilienmarkt: Besorgniserregender Anstieg unbezahlter Mieten in Frankreich

    Immobilienmarkt: Besorgniserregender Anstieg unbezahlter Mieten in Frankreich

    Bei französischen Mietern häufen sich die unbezahlten Rechnungen und Mietschulden. Schuld daran sind die Gesundheitskrise und die Inflation.

    Noch nie hatten französische Mieter so große Schwierigkeiten, ihre Miete pünktlich zu bezahlen. Laut den neuesten Zahlen der Online-Immobilienagentur Imodirect hat sich der Anteil der Fälle, in denen Mahnungen wegen unbezahlter Rechnungen erforderlich sind, innerhalb von drei Jahren im Durchschnitt verdreifacht.

    Einer von vier Mietern wird jeden Monat gemahnt.
    Am auffälligsten ist der Anstieg bei kleinen Zahlungsrückständen. In der Region Île-de-France betrafen die Mahnungen im März 2020 nur 5,22 % der Mietverträge, im März 2023 waren es über 19 %. In den zehn größten Städten Frankreichs verzeichneten die Mahnungen für Mietrückstände im August einen Anstieg auf bis zu 25% – der höchste jemals festgestellte Wert. Dasselbe gilt für den Rest des Landes: Mietrückstände betreffen derzeit 24, 97% des Mietbestands – gegenüber 9,23% im November 2022. Jeder vierte Mieter muss mittlerweile angemahnt werden!

    Noch beunruhigender: Auch die Mieten, die länger als 30 Tage unbezahlt bleiben, werden immer häufiger. In den großen Städten ist der Anstieg seit März 2020 (0,92%) konstant und betrug im August 2023 3,49%. Außerhalb der Großstädte machen Zahlungsrückstände, die 30 Tage überschreiten, 3,75% der Fälle aus – gegenüber 1,25% im Jahr 2020.

    Zu den säumigen Zahlern gehören vor allem Mieter, die von der Gesundheitskrise und später von der Inflation gebeutelt wurden. Viele Franzosen kämpfen derzeit mit den allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere bei Energiekosten, und mit einer sinkenden Kaufkraft. Dies macht es heute vor allem für die einkommensschwache Bevölkerungsgruppen schwierig, ihre Miete innerhalb der in ihren Mietverträgen vorgeschriebenen Fristen zu zahlen.

    Aber, die Situation ist nicht nur für die Mieter kompliziert, sondern auch für die Vermieter. Ein Beweis dafür ist, dass die Zahl der Mietrückstandsgarantien (GLI), Versicherungen zum Schutz der Vermieter vor Zahlungsausfällen, in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Viele Wohnungen wurden auf Kredit gekauft. Wenn Eigentümern die Mieteinnahmen für ihre Immobilien wegbrechen, geraten sie selbst oft in eine schwierige Lage. In solchen Fällen kann es schnell zu extremen Situationen kommen. Mit langen und komplexen Gerichtsverfahren.

    In jedem Fall erscheinen die Prognosen nicht sehr optimistisch. Da die Problematik der Inflation oder des Kaufkraftverlustes immer noch aktuell ist, wäre es laut Imodirect nicht überraschend, wenn die Mahnungen bei Mietrückständen von mehr als 30 Tagen bald in Richtung 4 % tendieren würden.

  • Kraftstoffpreise in Frankreich: Händler dürfen einige Monate Benzin unter Einkaufspreis anbieten

    Kraftstoffpreise in Frankreich: Händler dürfen einige Monate Benzin unter Einkaufspreis anbieten

    Die französische Regierungschefin Elisabeth Borne ging nicht auf die Vorschläge der Opposition ein, die entweder einen Regierungsrabatt oder eine Senkung der Benzinsteuer forderten, um einem Anstieg der Kraftstoffpreise auf über zwei Euro pro Liter entgegenzuwirken. Die französische Premierministerin Elisabeth Borne kündigte in einem Interview, das am Samstag auf der Website von Le Parisien online gestellt wurde, an, dass die Kraftstoffhändler einige Monate lang Benzin „mit Verlust“ verkaufen dürfen, um es ihnen zu ermöglichen, „die Preise weiter zu senken“. Die Regierungschefin ging nicht auf die Vorschläge der Opposition ein, die entweder einen Regierungsrabatt wie vor einem Jahr oder eine Senkung der Benzinsteuer forderten, um dem Anstieg der Kraftstoffpreise auf über zwei Euro pro Liter entgegenzuwirken. „Mit dieser neuartigen Maßnahme werden wir greifbare Ergebnisse für die Franzosen erzielen, ohne den Kraftstoff zu subventionieren“, versicherte die Regierungschefin, nachdem sie d…

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  • Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Migranten: Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni auf Lampedusa – es kommen weitere Boote an

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und die italienische Premierministerin Giorgia Meloni sind am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa eingetroffen. Unzufriedene Einwohner versuchten, die Fahrzeugkolonne am Flughafen zu blockieren. Ursula von der Leyen und Giorgia Meloni trafen am Sonntagmorgen auf der italienischen Insel Lampedusa ein, wo sich die Anlandungen von Migranten von der nordafrikanischen Küste fortsetzen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission und die italienische Regierungschefin trafen sich auf der kleinen Mittelmeerinsel, auf der diese Woche Tausende von Migranten ankamen und die heikle Debatte über die Aufteilung der Verantwortung innerhalb der Europäischen Union neu entfachten. Der italienische Innenminister Matteo Piantedosi sowie die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, sind ebenfalls angereist.

    Verärgerte Einwohner empfingen den hohen Besuch am Flughafen m…

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  • Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin beruft nach Lampedusa-Krise Dringlichkeitssitzung ein

    Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin beruft nach Lampedusa-Krise Dringlichkeitssitzung ein

    Die Migrantenkrise in Lampedusa (Italien) zeigt, dass es den Europäern nach wie vor schwerfällt, mit einer Stimme zu sprechen. der französische Innenminister Gérald Darmanin hat eine Dringlichkeitssitzung zu diesem Thema einberaumt. Das französische Innenministerium hat erneut eine Krisensitzung abgehalten. Die Chefs der Polizei, der Gendarmerie, der Einwanderungsbehörden und die Präfekten der am stärksten betroffenen Departements haben sich erneut um Innenminister Gérald Darmanin versammelt, meldet der Sender Franceinfo am Samstag, dem 16. September. Auswirkungen auf Frankreich? Zunächst wurde die Situation auf Lampedusa bewertet. Dann sollen die Auswirkungen der Migranten-Krise auf das französische Staatsgebiet untersucht und schließlich Vorkehrungen an den französischen Grenzen bewertet werden. Die Überwachungen an den Grenzen nach Italien wurden bereits verstärkt. Schon am Dienstag kündigte Innenminister Gérald Darmanin die Verdoppelung der Einheiten der Grenzüberwachung und des Zo…

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  • Charles III. und Camilla in Frankreich: Das Programm des Staatsbesuchs

    Charles III. und Camilla in Frankreich: Das Programm des Staatsbesuchs

    Der ursprünglich für März geplante Besuch des britischen Königs Charles III. war wegen der gewalttätigen Proteste gegen die Rentenreform in letzter Minute verschoben worden. Der britische Herrscher soll nun vom 20. bis 22. September zunächst nach Paris und dann nach Bordeaux reisen. König Charles III. und Königin Camilla werden zunächst von der französischen Premierministerin Elisabeth Borne begrüßt. Der Élysée-Palast hat bisher nicht bekannt gegeben, ob das britische Königspaar mit dem Flugzeug oder dem Zug anreisen wird. Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte werden am Mittwoch, dem 20. September, in Begleitung des Königs und der Königin die Champs-Elysées hinuntergehen und ihnen zu Ehren ein Staatsdinner in der prestigeträchtigen Spiegelgalerie des Schlosses von Versailles geben, so der Élysée-Palast. Kurz vor 15 Uhr wird sich das Königspaar zum Triumphbogen begeben, um dort eine Zeremonie mit Entzündung der Flamme und Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten abzuhalten. …

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  • Gewitter: Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret auf Warnstufe Orange – insgesamt 33 Departements betroffen

    Gewitter: Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret auf Warnstufe Orange – insgesamt 33 Departements betroffen

    Meteo-France warnt ab Sonntag 16 Uhr insbesondere vor Hagel, starken Sturmböen und sehr intensivem Regen.

    Nur einen Tag nach den Überschwemmungen im Departement Hérault werden am Sonntag, dem 17. September, große Teile Westfrankreichs von heftigen Gewittern heimgesucht werden. Météo-France hat ab 16 Uhr und bis in die Nacht hinein 33 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt und in seinem Bulletin um 10 Uhr die acht Departements der Regionen Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret hinzugefügt. Der französische Wetterdienst warnt insbesondere vor Hagel, starken Sturmböen „die 100 km/h überschreiten können“, „starken Regenfällen“ und intensiven Gewittern.

    Die betroffenen Departements sind Calvados, Charente, Cher, Corrèze, Creuse, Dordogne, Eure, Eure-et-Loir, Gers, Gironde, Haute-Vienne, Hautes-Pyrénées, Indre, Indre-et-Loire, Landes, Loir-et-Cher, Loiret, le Lot, Lot-et-Garonne, Manche, Orne, Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Pyrénées-Atlantiques, Seine-Maritime, Tarn-et-Garonne, Vienne, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne und Val-d’Oise.

    Die Gewitterwelle wird „im Laufe des Nachmittags an der aquitanischen Küste beginnen“, so Météo-France. „Dann entwickelt sich rasch eine breite Gewitterfront vom Südwesten in Richtung Normandie, wobei die Aktivität im südlichen Teil dieser Linie sowie über der Normandie am stärksten ist.“

    Das betroffene Gebiet „könnte sich im Laufe des Tages vor allem nach Osten hin noch ausdehnen“, warnt Météo-France.

    In den Departements, in denen Warnstufe Orange für Gewitter gilt, wird den Bewohnern geraten, Schutz in festen Gebäuden zu suchen, Reisen zu vermeiden, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und Eigentum, das Wind oder Überschwemmungen ausgesetzt ist, besonders zu schützen.

  • Frankreich: 13.500 Schüler haben 2 Wochen nach Schulbeginn noch immer kein Gymnasium gefunden

    Frankreich: 13.500 Schüler haben 2 Wochen nach Schulbeginn noch immer kein Gymnasium gefunden

    Zwei Drittel der 13 500 Schüler ohne Zuweisung einer Oberschule warten auf einen Platz in einem beruflichen Gymnasium. Die Schulbezirke ziehen täglich Bilanz, teilt das Bildungsministerium mit. Zwei Wochen nach Schulbeginn sind immer noch 13.500 Schülerinnen und Schüler ohne Zuweisung zu einem Gymnasium, wie Franceinfo am Samstag, dem 16. September, berichtete. Zwei Drittel von ihnen warten auf eine Zuweisung in ein berufliches Gymnasium. Diese Zahl stammt vom Bildungsministerium in Paris. Das Ministerium gibt sich beruhigt, da dies „nur“ 0,3 % der Schüler beträfe. Die Dienststelle von Bildungsminister Gabriel Attal betonte gegenüber Franceinfo, dass sich im vergangenen Jahr zum gleichen Zeitpunkt mehr als 15.000 Schüler in dieser Situation befunden hätten. Das Ministerium führt drei Erklärungen für die Situation an. Unter den betroffenen Jugendlichen gäbe es eine große Zahl Oberschüler, die gerade umgezogen seien und daher auf eine Zuweisung für ein Gymnasium an ihrem neuen Wohnort wa…

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  • Perpignan: 7-jähriges Kind mit Erfrierungen tot in Wohnung aufgefunden

    Perpignan: 7-jähriges Kind mit Erfrierungen tot in Wohnung aufgefunden

    Es wurde eine Untersuchung wegen „Mordes an einem Minderjährigen unter 15 Jahren“ eingeleitet. Vater und Onkel wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    In einer Wohnung in Perpignan (Pyrénées-Orientales) wurde bereits am Donnerstag die Leiche eines siebenjährigen Kindes mit Erfrierungsspuren gefunden. Dies berichteten Franceinfo und France Télévisions am Samstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Perpignan und polizeiliche Quellen. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, unter anderem wegen „Mordes an einem Minderjährigen unter 15 Jahren“. Zwei Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Entdeckung des Todesfalles erfolgte, nachdem ein Mann am Donnerstag bei einem Bestattungsunternehmen angerufen und gefragt hatte, wie er allein ein Kind beerdigen könne. Das Bestattungsunternehmen verständigte die Polizei, die sich daraufhin in die Wohnung des Familienvaters begab. Nachdem sie sich mit einem Rammbock Zutritt verschafft hatten, entdeckten die Beamten den Vater des Kindes, der sich offensichtlich selbst gefesselt hatte, um einen Angriff zu simulieren. Die Leiche seines Sohnes wurde in der Badewanne des Badezimmers gefunden und wies Spuren auf, die auf ein Einfrieren hindeuten könnten.

    Die beiden Schwestern des Jungen im Alter von zwei und drei Jahren wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie tragen „Spuren von multiplen Verletzungen“, so die Staatsanwaltschaft.

    Der Vater und ein weiteres Familienmitglied, beide zwischen 28 und 33 Jahre alt, wurden laut der Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Polizeigewahrsam genommen. Beide Männer sind bereits vorbestraft. Der Vater des Kindes ist der Polizei wegen innerfamiliärer Gewalt bekannt. Der andere Mann sei der Bruder des Vaters.

    Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Perpignan durchgeführt, so die Staatsanwaltschaft.

  • Frankreich: Emmanuel Macron startet nationale Sammelaktion zur Rettung gefährdeter Kirchen

    Frankreich: Emmanuel Macron startet nationale Sammelaktion zur Rettung gefährdeter Kirchen

    Der Staatschef, der anlässlich der Tage des französischen Kulturerbes am Freitag in die Region Côte-d’Or (Burgund-Franche-Comté) reiste, kündigte an, er wolle eine nationale Sammelaktion starten, die darauf abziele, „die Emotionen des Volkes“ rund um verfallene religiöse Gebäude in „positive Energie“ umzuwandeln. Als Emmanuel Macron anlässlich der Tage des französischen Kulturerbes in die Region Côte d’Or (Burgund-Franche-Comté) reiste, kündigte er einen Plan zur Rettung gefährdeter religiöser Gebäude an. Diese Ankündigung erfolgte eine Woche vor seiner umstrittenen Teilnahme an einer von Papst Franziskus in Marseille gelesenen Messe. „Wir werden eine Sammlung für das religiöse Erbe unserer Gemeinden starten“, sagte der Staatschef am Fuße der gotischen Stiftskirche Notre-Dame in Semur-en-Auxois im Burgund, einem „typischen Fall“ des Notstands der Kirchen in kleinen Städte mit weniger als 10.000 Einwohnern. „Der Plan, den wir starten werden, zielt darauf ab, die Emotionen der Bevölkerun…

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