Autor: Nachrichten

  • Ab heute wird sich der Geschmack des französischen Baguettes ändern…

    Ab heute wird sich der Geschmack des französischen Baguettes ändern…

    Ab Sonntag, dem 1. Oktober, tritt in der französischen Bäckereibranche eine Verpflichtung zur Reduzierung des Salzgehalts im Brot in Kraft. Der Geschmack des Baguettes wird sich daher (leicht) ändern. Das Baguette, das aus der französischen Gastronomie und dem Alltag nicht wegzudenken ist, wird ab Sonntag, dem 1. Oktober, einen leicht veränderten Geschmack aufweisen. Der zulässige Salzgehalt im Brot wird gesenkt, eine Folge der jüngsten Politik zur Förderung einer gesünderen Ernährung. Der Salzgehalt wird von 1,5 g Salz pro 100 g Brot auf 1,4 g für Brot (1,3 g für Spezialbrote) sinken. „Diese neuen zu erreichenden Grenzwerte sind eine echte Herausforderung für das französische Bäckerhandwerk“, so der nationale Verband des Berufsstandes, der auch feststellt, dass die frühere Verpflichtung, nämlich 1,5 g pro 100 g, von einer großen Mehrheit der Bäckereien (82 %) eingehalten wurde. 10 Milliarden Baguettes werden jedes Jahr in Frankreich verzehrt. Der Verzehr von Brot macht etwa 20% der tä…

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  • Marseille: 3 Jahre nach seinem Diebstahl identifiziert sich der Papagei indem er seinen Namen ruft

    Marseille: 3 Jahre nach seinem Diebstahl identifiziert sich der Papagei indem er seinen Namen ruft

    Ein Polizist aus Marseille hatte seine Kollegen nach dem Diebstahl seines Gabun-Graupapageis vorgewarnt: „Wenn ihr ihn eines Tages sehen werdet, wird er wahrscheinlich seinen Namen rufen, Jako“. Drei Jahre später war es dann tatsächlich soweit.

    Vor drei Jahren verschwand Jako. Der Graupapagei aus Gabun war damals seinem Besitzer, einem Polizisten der Stadt Marseille, gestohlen worden. „Wenn ihr ihn eines Tages seht, wird er wahrscheinlich seinen Namen rufen, Jako“, hatte er seinen Kollegen seitdem immer wieder gesagt, wie die Zeitung La Provence berichtete. Und tatsächlich kam dieser Tag:

    Am Mittwoch, dem 28. September, sieht eine Besatzung der Polizei auf Patrouille in Marseille einen auf dem Bürgersteig stehenden Käfig, in dem sich ein Vogel befindet. Und einer der Polizisten erkennt die Art: ein Gabun-Graupapagei, eine geschützte Art, deren Handel laut dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (Cites) verboten ist.

    Freudiges Wiedersehen drei Jahre später
    Und als sich die Polizisten näherten, um den Käfig genauer zu untersuchen, fing der Papagei wirklich an, „Jako, Jako“ zu rufen. Bei einem von ihnen macht es klick: Ein Kollege hatte ihm von seinem Papagei erzählt, der, wenn er einen Polizisten in Uniform sieht, „Jako“, seinen Namen, rufen würde. Der Vogel wird also sofort beschlagnahmt und einer Tierschutzorganisation übergeben, damit seine Identität zweifelsfrei bestätigt wird. Und, es handelt sich tatsächlich um Jako, den Papagei des Stadtpolizisten, der drei Jahre zuvor gestohlen worden war. Die beiden Freunde trafen sich heute Morgen wieder und der Vogel rief freudig seinen Namen, als er seinen ursprünglichen Besitzer erkannte.

  • Gegen Frankreichs reichsten Unternehmer wird wegen Geldwäsche ermittelt

    Gegen Frankreichs reichsten Unternehmer wird wegen Geldwäsche ermittelt

    Gegen den französischen Milliardär und Chef des LVMH-Luxusgüterkonzerns Bernard Arnault und den russischen Oligarchen Nikolai Sarkisov wird laut der Pariser Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Geldwäsche im Alpenort Courchevel ermittelt.

    Alle Augen sind auf Courchevel gerichtet. Eine Voruntersuchung wegen Geldwäsche in dem Luxus-Skiort in den französischen Alpen wurde gegen den Franzosen Bernard Arnault und den russischen Oligarchen Nikolai Sarkisov eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte.

    Bereits seit 2022 läuft eine Voruntersuchung, der Staatsanwaltschaft auf wegen verdächtiger Transaktionen gegen den Milliardär Bernard Arnault und den Russen Sarkisov. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass diese Transaktionen den Tatbestand der Geldwäsche erfüllen könnten.

    Die Zeitung Le Monde berichtete unter Berufung auf die französische Finanzfahndungsstelle Tracfin, dass der 55-jährige russische Milliardär Sarkisov 2018 im Rahmen eines komplexen Geschäfts, an dem Firmen mit Sitz in Frankreich, Luxemburg und Zypern beteiligt waren, 14 Wohnungen von einem einzigen Verkäufer für etwa 16 Millionen Euro erworben hatte.

    Obwohl er als Käufer gilt, taucht Sarkisovs Name nirgends in den Büchern der Firma auf, die den Kauf getätigt hat. Die Firma mit dem Namen La Flèche soll drei weitere Immobilieneinheiten von einer weiteren Firma gekauft haben, die offenbar ebenfalls Sarkisov gehörte.

    Durch den Verkauf der Immobilien an sich selbst konnte der Russe laut der Zeitung einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro verbuchen.

    Bernard Arnault, der das Luxusgüterimperium LVMH leitet, wird verdächtigt, Nikolai Sarkisov 18,3 Millionen Euro für die Transaktion geliehen zu haben. Anschließend soll er die Firma La Flèche erworben haben und damit Eigentümer des Immobilienportfolios geworden sein.

    Der Eigentümerwechsel könnte dazu gedacht gewesen sein, „die genaue Herkunft der Gelder zu verschleiern“, so Le Monde. Die Ermittler gehen davon aus, dass Nicolai Sarkisov durch das Geschäft insgesamt zwei Millionen Euro verdient hat, wissen aber nicht, wie viel er für das Darlehen gezahlt hat.

    Bernard Arnault ist laut dem Forbes Magazine im Moment nach Elon Musk der zweitreichste Mensch der Welt.

  • Bettwanzen in Krankenhäusern, Kinos und Zügen – die Verbreitung dieses Insekts bereitet in Frankreich Sorgen

    Bettwanzen in Krankenhäusern, Kinos und Zügen – die Verbreitung dieses Insekts bereitet in Frankreich Sorgen

    In Frankreich beunruhigt die Verbreitung von Bettwanzen sowohl Haushalte als auch Gesundheitsbehörden immer stärker. Jedes Jahr werden 300 Millionen Euro für die Bekämpfung dieses Insekts ausgegeben. Es gibt einige nächtliche Besucher, auf die man gut und gerne verzichten würde – und diese Insekten, die nicht größer als ein Apfelkern sind, gehören zweifellos dazu. Während Bettwanzen vor allem in Matratzen und Bettgestellen in Haushalten vorkommen, besiedeln sie nun auch Hotelzimmer, Krankenhäuser und Kinosäle. In jüngster Zeit wurde das Tierchen auch auf den Sitzbänken der SNCF gefilmt: „OuiGo, denken Sie daran, Ihre Züge zu desinfizieren, danke“, beklagte sich letzte Woche eine Zugbenutzerin mit einem Video als Beweis.

    Obwohl die SNCF das Vorhandensein von Bettwanzen in ihren Waggons bestreitet, schlägt der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Freitag, dem 29. September, mit der Faust auf den Tisch und fordert den …

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  • Migranten: Die Stadt Calais steht unter starker Belastung

    Migranten: Die Stadt Calais steht unter starker Belastung

    In Calais (Departement Pas-de-Calais) kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Migranten und Ordnungskräften.

    Unter den 430 Migranten in Calais kommt es immer häufiger zu Gewalttätigkeiten, von internen Schlägereien bis hin zu hitzigen Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften. Die Organisationen, die sich um die Flüchtlinge kümmern, sind beunruhigt. Ein Freiwilliger Helfer ist der Meinung, dass die Sicherheitsprobleme darauf zurückzuführen sind, dass den Migranten ihre Grundrechte genommen werden. „Wenn man ihnen den Zugang zu Wasser und Nahrung verweigert, führt das zwangsläufig zu Spannungen“, sagte Axel Gaudinat, Koordinator von Utopia 66 Calais, auf dem Sender France 2.

    Der Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes soll noch restriktiver werden.
    Seit fast einem Jahr arbeitet auch Annie als Freiwillige in diesem Verein, der Mahlzeiten verteilt. Ihrer Meinung nach ist eine Migrationspolitik, die auf Abschreckung abzielt, wirkungslos. „Konkret müssen wir Räume schaffen, in denen sich Migranten in Frankreich sicher fühlen können, denn solange das nicht geschieht, wird sich die Situation immer weiter verschlechtern“, so die ehrenamtliche Helferin Annie Lane auf France 2. Der Entwurf des geplanten neuen Einwanderungsgesetzes wird voraussichtlich noch restriktiver gegen Migranten vorgehen. Nach Ansicht der Organisationen wird er die Lage nur noch verschlimmern.

  • Amin Maalouf ist neuer Leiter der Académie Française: „Viel Emotion und ein bisschen Angst“

    Amin Maalouf ist neuer Leiter der Académie Française: „Viel Emotion und ein bisschen Angst“

    „Diese Institution muss mit der Zeit gehen“, sagte der Autor und neue Leiter der Académie Française am Freitag auf dem Sender France Inter und betonte die Notwendigkeit eines Gleichgewichts „zwischen Kontinuität und notwendiger Transformation“. Der Autor Amin Maalouf erklärte am Freitag, dem 29. Sep…

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  • In der Bucht von Cannes geben sich 120 Segelboote ein Stelldichein

    In der Bucht von Cannes geben sich 120 Segelboote ein Stelldichein

    In der Bucht von Cannes (Alpes-Maritimes) findet das weltweit größte Seglertreffen statt.

    Sie bewegen sich nur mit der Kraft des Windes auf dem Wasser. Ein Wettbewerb und zugleich ein tolles Spektakel, an dem 120 Boote in der Bucht von Cannes (Alpes-Maritimes) teilnehmen. Sie haben alle Segel gesetzt und die Mannschaften versuchen, auch die kleinste Brise einzufangen, die auf dieser traumhaft glatten Wasserfläche recht selten sind. Auch sehr alte Segelschiffe halten eine Tradition hoch, die bei diesen königlichen Regatten gerne respektiert wird. „Es ist typisch für Traditionsschiffe, dass sie den Verlockungen der Moderne nicht nachgeben“, schwärmt Jean-François Cutugno, Präsident des Yachtclubs von Cannes, auf dem Sender France 2.

    Rennsegler neben komfortableren Booten, die anno dazumal für Familienkreuzfahrten gedacht waren. Die Orienda etwa beherbergt vier Schlafzimmer und einen Salon mit Bibliothek, der vollständig mit Holz dekoriert ist. Sie wurde 1937 gebaut und wiegt 76 Tonnen. Die Regatten werden bis zum Ende der Woche fortgesetzt. Am Sonntag geht es dann nach Saint-Tropez, um die Brisen und die Sonne des Mittelmeers bis zum Ende zu genießen.

  • Frankreich: Inflation bleibt im September bei 4,9%

    Frankreich: Inflation bleibt im September bei 4,9%

    Der Anstieg der Verbraucherpreise, der Ende 2020 begann, sinkt seit April 2023 kontinuierlich.

    Die Inflation in Frankreich hält an. Nach vorläufigen Zahlen, die das französische Statistikamt Insee am Freitag, dem 29. September bekannt gab, lag der Verbraucherpreisindex im September im Jahresvergleich bei 4,9% und damit auf demselben Niveau wie im August.

    Die Inflation stieg seit Ende 2020 fast kontinuierlich an und erreichte im Februar 2023 mit 6,3% auf Jahressicht ihren Höchststand. Der Preisanstieg wurde insbesondere von den Lebensmittel- und Energiepreisen getragen, die um 14,8% bzw. 14,1% in die Höhe schnellten. Seit April ist der Anstieg der Verbraucherpreise leicht rückläufig, was vor allem auf den Rückgang der Energiepreise zurückzuführen ist.

    Seit Juli steigen die Energiepreise jedoch wieder und erreichten im September mit 11,5% im Jahresvergleich wieder das Niveau von vor dem Sommer. Die Inflation der Lebensmittelpreise setzte ihren leichten Rückgang seit März fort und lag im September bei 9,6%. Die Inflation bei Fertigwaren und Dienstleistungen war seit 2021 insgesamt etwas moderater. Diese Sektoren verzeichneten im September einen Preisanstieg von knapp 3% im Vergleich mit dem Vorjahr.

  • Klima: Hitzerekorde in Frankreich und der ganzen Welt

    Klima: Hitzerekorde in Frankreich und der ganzen Welt

    Im September 2023 fiel ein Hitzerekord nach dem anderen.

    In Toulouse (Haute-Garonne) herrscht Sommer im Herbst: 33 °C am Donnerstagnachmittag, dem 28. September. Jeder sucht Schatten und Antworten. Warum ist es Ende September so heiß? „Man hat überhaupt nicht das Gefühl, dass es Ende September ist“, sagt eine Frau auf dem sender France 2. Und ein junger Mann gibt an: „Auch wenn sich das Wetter in Toulouse immer schnell ändert, ist es nicht normal, dass es 30 °C oder sogar noch heißer ist.“

    Der September 2023 wird der wärmste Monat September sein, der je in Frankreich gemessen wurde.

    Überall wurden neue Rekorde aufgestellt. In Poitiers (Vienne) waren es 37°C, in Orly (Val-de-Marne) 35°C oder in Lorient (Morbihan) 31°C. Im Durchschnitt war es 3,5°C wärmer als normal. Laut einer Klimatologin wird man sich daran gewöhnen müssen. „Wir werden in den kommenden Jahren im September Temperaturen erleben, die wir eher aus dem Hochsommer gewohnt waren“, erklärt Françoise Vimeux, Klimatologin am Institut de recherche pour le développement. Diese Hitzeperioden haben natürlich auch spürbare Auswirkungen auf die biologische Vielfalt.

    Im September erstickte nicht nur Frankreich, sondern die ganze Welt unter ungewöhnlicher Hitze. Zum Beispiel auch Brasilien auf der Südhalbkugel unseres Planeten, das gerade erst den Winter hinter sich gelassen hat.

  • Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Ein Mann sprang am Donnerstagabend in einem Viertel im vierten Arrondissement von Marseille aus einem Auto und eröffnete das Feuer. Die Bilanz: zwei Tote und ein Verletzter. Der Täter flüchtete. Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille schon 42 Menschen bei Schießereien getötet.

    Zwei Männer wurden am Donnerstagabend bei einer Schießerei in einem Viertel in der Nähe des Stadtzentrums von Marseille erschossen und ein dritter verletzt. Die Tat ereignete sich gegen 19.40 Uhr auf offener Straße in Les Chutes-Lavie im vierten Arrondissement von Marseille. Eines der beiden Opfer war sofort tot, das zweite Opfer verstarb etwa 30 Minuten später.

    Der Täter, der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet war, flüchtete in demselben Fahrzeug. Das Auto wurde zunächst als das eines Kommunalpolitikers identifiziert. Laut einer Polizeiquelle handelte es sich jedoch in Wirklichkeit um einen Kennzeichenmissbrauch, da der Politiker und Fahrzeughalter nach wie vor im Besitz seines Fahrzeugs war.

    Ein ausgebranntes Auto wurde später in einem Park in der Nähe des Ortes der Schießerei gefunden. Allerdings ist noch unklar, ob es sich um das Auto des oder der Schützen handelt.

    Diese beiden neuen Morde, deren Zusammenhang mit dem Drogenhandel, der die zweitgrößte Stadt Frankreichs beherrscht, bislang nicht erwiesen ist, erfolgten etwa zwei Wochen nach dem letzten Mord, der von den Ermittlern offiziell mit dem Krieg zwischen Drogengangs um die Kontrolle der Drogenverkaufsstellen in der Stadt Marseille in Verbindung gebracht wurde. Das Opfer war damals ein 56-jähriger Mann, der im Stadtteil Estaque im 16. Arrondissement im Norden der Stadt getötet wurde.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille nun bereits 42 Menschen bei Gewalttaten ums Leben gekommen, die nachweislich mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, darunter drei Zufallsopfer.