Autor: Nachrichten

  • Frankreich / TV: Gegen M6-Moderator Stéphane Plaza wird wegen häuslicher Gewalt ermittelt

    Frankreich / TV: Gegen M6-Moderator Stéphane Plaza wird wegen häuslicher Gewalt ermittelt

    Nach Anschuldigungen zweier Frauen wurde gegen den Vorzeigemoderator von M6 eine Untersuchung wegen häuslicher Gewalt eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte. Damit wurde eine Meldung von Mediapart bestätigt.

    Stéphane Plaza hat Probleme: Nachdem Mediapart vor einigen Wochen eine Reportage veröffentlicht hatte, in der über Vorwürfe häuslicher Gewalt berichtet wurde und in der mehrere ehemalige Partnerinnen Plazas aussagten, wurde am Dienstag, den 10. Oktober bekannt, dass gegen den Moderator von M6 nun eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet wurde.

    „Bei der Pariser Staatsanwaltschaft sind zwei Briefe von Frauen eingegangen, die Stéphane Plaza häusliche Gewalt während ihrer jeweiligen Beziehungen vorwerfen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Drei seiner ehemaligen Partnerinnen hatten Mediapart im September berichtet, dass sie „Demütigungen, Drohungen, verbaler und, in zwei Fällen, auch körperlicher Gewalt“ ausgesetzt gewesen seien.

    Seine Anwälte hatten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Mediapart-Reportage von „verleumderischen und beleidigenden Anschuldigungen“ gesprochen. Sie waren der Ansicht, dass „Mediapart drei Frauen vertritt, die die Würde von Stéphane Plaza verletzen“ und gegen die er inzwischen eine Strafanzeige wegen Belästigung und Cyberbelästigung eingereicht habe.

    Nach der Veröffentlichung des Artikels hatte die französische TV-Gruppe M6 angekündigt, eine interne Untersuchung eingeleitet zu haben, „um bestimmte Punkte aufzudecken, die bisher nicht aufgedeckt wurden“. Auf die Einleitung der gerichtlichen Untersuchung wollte M6 nicht reagieren und ließ verlautbaren, man warte die Ergebnisse der internen Untersuchung ab.

    Stéphane Plaza war ursprünglich Immobilienmakler und wurde zu einem Fernsehstar, als M6 ihn 2006 zum Moderator der Sendung „Recherche appartement ou maison“ (Suche Wohnung oder Haus) machte, gefolgt von „Maison à vendre“ (2007) und „Chasseurs d’appart“ (2015). Mehreren Jahre hintereinander zum beliebtesten TV-Moderator der Franzosen gewählt, ist er Plaze der festen Größen bei M6 und erreicht mit seinen verschiedenen Programmen regelmäßig mehrere Millionen Zuschauer.

    Die Gruppe M6 wurde übrigens im Januar 2022 Mehrheitsaktionär eines von Plaza gegründeten Immobilienmaklernetzes, das in ganz Frankreich etwa 660 Franchisebetriebe umfasst.

  • In Calais wurde ein Lager mit 700 Migranten von den Ordnungskräften geräumt

    In Calais wurde ein Lager mit 700 Migranten von den Ordnungskräften geräumt

    Rund 300 Polizisten und Gendarmen haben am Dienstagmorgen in Calais ein Migrantenlager geräumt, das von der Präfektur als Problempunkt bezeichnet wurde.

    Die französische Polizei hat am Dienstag erneut ein Migrantenlager in Calais (Pas-de-Calais) geräumt, in dem sich seit mehreren Monaten 700 Menschen, vor allem Sudanesen, aufgehalten hatten, wie die Präfektur und ein Verein zur Unterstützung von Migranten berichteten. Rund 300 Polizisten und Gendarmen waren für die Aktion mobilisiert worden, die zwischen 6.30 und 11 Uhr im Lager Turquerie, dem wichtigsten Anlaufpunkt für Migranten in Calais, durchgeführt wurde, wie der Präfekt des Departements Pas-de-Calais, Jacques Billant, erklärte.

    Die Räumung, die auf einer gerichtliche Anordnung basierte, war „aufgrund der sehr großen Anzahl anwesender Migranten notwendig“, die „erhebliche Unruhen (…) und sogar Messerstechereien“ verursachten, sagte der Präfekt. Die Operation sei „ohne Zwischenfälle“ verlaufen.

    Nach Abschluss der Räumung erklärten sich 561 Personen bereit, in andere Aufnahme- oder Unterbringungsstrukturen in der Region Hauts-de-France gebracht zu werden. 51 Personen wurden zur Überprüfung ihres Aufenthaltsrechts festgenommen.

    Das Lager war bereits im Mai und Juni geräumt worden, als es rund 350 Personen beherbergte. „Das Ziel ist es, die Menschen zu erschöpfen“, indem sie regelmäßig umgesiedelt werden, kritisierte Madeleine Debressy von der Organisation Human Rights Observers (HRO).

    Die in anderen Unterkünften untergebrachten Menschen werden ihrer Meinung nach nach Calais zurückkehren, „es sind Menschen, die nach England wollen“, sagt Madeleine Debressy. Die Auflösung des Lagers fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem die illegalen Überfahrten aufgrund des guten Wetters zugenommen haben.

    Nach Angaben der Präfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee (Prémar) waren am Dienstagmorgen vier Boote in der Nähe von Calais in See gestochen. Andere Schiffe, insbesondere von der Gendarmerie Maritime, mußten eingreifen, um einem der Boote zu helfen, das im Begriff gewesen sei, zu sinken.

  • Mayotte: Präfektur kündigt nochmals neue Wassereinschränkungen für die Einwohner an

    Mayotte: Präfektur kündigt nochmals neue Wassereinschränkungen für die Einwohner an

    „Trotz der schrittweisen Ausweitung der Abschaltperioden sinkt der Pegel der Wasserreservoirs weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit“, begründet die Präfektur die neuen Maßnahmen.

    Die Präfektur des französischen Überseedepartements Mayotte kündigte am Dienstag, dem 10. Oktober, an, dass sie neue Wasserbeschränkungen für die Einwohner einführen wird, in der Hoffnung, dass die knappen Reserven dann bis zur Regenzeit reichen. „Ab Mittwoch, dem 11. Oktober, wird der Zeitraum, in dem der Zugang zu Leitungswasser möglich ist, von 24 Stunden auf 18 Stunden verkürzt“, um so „die Reserven bis Mitte November zu erhalten“, so die Präfektur.

    Das ärmste Departement Frankreichs, das im Indischen Ozean liegt, leidet unter der größten Dürre seit 1997. Seine Wasserversorgung hängt weitgehend von Regenwasser ab, das in zwei großen Reservoirs auf den Hügeln der Insel aufgefangen wird. „Trotz der schrittweisen Ausweitung der Abschaltperioden sinkt der Pegel der Rückhaltebecken weiterhin mit alarmierender Geschwindigkeit“, warnte jetzt die Präfektur.

    Der Combani-Stausee im Zentrum der Insel ist zu 13,6% gefüllt, der Dzoumogné-Stausee im Norden nur noch zu 7%. „Beim derzeitigen Entnahmerhythmus wird die vollständige Entleerung der Wasserreservoirs Ende Oktober erfolgen“, betonte die Präfektur.

    Die derzeit herrschende Dürre und Trockenheit wird durch einen Mangel an Infrastruktur und einem großen Investitionsstau in einem Gebiet verschlimmert, das ein Bevölkerungswachstum von 4% pro Jahr verzeichnet, was vor allem auf illegale Einwanderung, kommend von den Komoren, zurückzuführen ist. Vor diesem Hintergrund erleben die Einwohner Mayottes bereits seit Ende 2022 regelmäßige Ausfälle in der Trinkwasserversorgung. Die Präfektur warnt, dass sich die derzeitigen Einschränkungen in den kommenden Wochen noch weiter verschärfen könnten.

  • 20-jähriger Mann bei Unfall getötet – Familie erhält Rechnung über 480 Euro für „Straßenreinigung“

    20-jähriger Mann bei Unfall getötet – Familie erhält Rechnung über 480 Euro für „Straßenreinigung“

    Es passierte in Spanien: Anfang des Jahres wurde der 20-jährige Josep von einem Autofahrer tödlich verletzt. Die Familie des jungen Mannes hat nun eine Rechnung über 480 Euro für die „Reinigung der Straße“ erhalten.

    Anfang des Jahres starb der 20-jährige Josep nach einem Unfall, als er mit seinem Motorrad auf den Straßen Galiziens in Spanien unterwegs war. Ein Autofahrer soll die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben, nachdem er mit 116 km/h statt mit 70 km/h durch eine Kurve gefahren war und rammte Josep, berichtete die französische Zeitung L’Indépendant.

    Die Familie des jungen Mannes hat dieser Tage ein erstaunliches und schockierendes Schreiben von der Stadtverwaltung von Coruña, wo sich der Unfall ereignete, erhalten. Die Stadtverwaltung fordert in diesem Schreiben die Familie auf, 485 Euro zu bezahlen, „um die Kosten für die Reinigung der Straße am Tag des Unfalls zu decken“.

    Es sei ein Fehler passiert, sagt nun die Stadtverwaltung auf Nachfrage. Wie L’Indépendant berichtet, schickt die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall die Rechnung für die jeweiligen Kosten an die Versicherungen der Unfallbeteiligten. Da die Versicherungsgesellschaft von Josep jedoch anscheinend nicht in den Akten stand, wurde das Schreiben einfach direkt an die Familie geschickt.

  • Hamas-Angriff auf Israel: Der 12-jährige französisch-israelische Eitan wurde entführt

    Hamas-Angriff auf Israel: Der 12-jährige französisch-israelische Eitan wurde entführt

    Der 12-jährige Eitan wurde am Samstag, dem 7. Oktober, von Hamas-Terroristen entführt. Seitdem hat seine Familie nichts mehr von ihm gehört. Eine Reportage des Senders France 2.

    Der 12-jährige Eitan ist ein französisch-israelisches Kind. Er ist heute einer von Hunderten von Menschen, die seit dem Angriff der Hamas auf Israel am Samstag, dem 7. Oktober, vermisst werden. Er befand sich mit seiner Schwester in dem Haus der Familie, das nur wenige hundert Meter vom Gazastreifen entfernt liegt. Die Kinder wurden zusammen mit ihrer Mutter von Hamas-Terroristen auf zwei Motorrädern entführt. „Das Motorrad mit seiner Mutter hielt an, aber das mit Eitan fuhr weiter. Seitdem wissen wir nichts mehr“, erzählt Ayala Yahalomi Luzon, die Tante des verschwundenen Eitan.

    Wahrscheinlich nach Gaza gebracht
    Eitans Schwester und Mutter konnten fliehen, der Vater wurde bei dem Angriff verletzt und gilt auch als vermisst. Eitan wurde wahrscheinlich nach Gaza gebracht. Seine Familie fürchtet, dass die Hamas ihre die Drohungen, die Geiseln im Falle einer israelischen Boden-Offensive hinzurichten. Eitans Tante fordert Israels Regierung auf, dies zu berücksichtigen und nichts zu überstürzen. „Machen Sie allen Druck, um sie zurückzubringen, und dann tun Sie, was Sie tun müssen“, fleht sie. Eitan ist einer von inzwischen 13 Franzosen, die als vermisst gelten.

  • Hamas-Angriff auf Israel: Französische Regierung befürchtet Anstieg der Kraftstoffpreise

    Hamas-Angriff auf Israel: Französische Regierung befürchtet Anstieg der Kraftstoffpreise

    Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am Samstag, dem 7. Oktober, führt die Situation im nahen Osten zu einem Anstieg der Ölpreise. Die französische Regierung befürchtet, dass die Kraftstoffpreise für Autofahrer nochmals steigen werden. Die Situation in Israel hat einen negativen Einfluss auf die Ölpreise. Die französische Regierung ist besorgt, dass die Preise an den Tankstellen steigen könnten, nachdem man dachte, das Problem habe sich etwas gelegt: Die Kraftstoffpreise tendierten eher wieder nach unten. Doch nach dem Angriff auf Israel stiegen die Preise für ein Barrel Öl wieder deutlich und erreichten 88 USD. Analysten befürchten, dass der Markt sich recht schnell der 100-Dollar-Marke pro Barrel nähern könnte. Sie rechnen damit, dass es auf einem bereits angespannten Markt zu Versorgungsengpässen kommen wird. Der Iran könnte seine Ölproduktion drosseln und es bleibt abzuwarten, wie Saudi-Arabien auf den Konflikt reagieren wird. Kurzum, alles ist unsicher… Trotz der Verkäufe zum S…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • In letzter Minute gerettet: Frau steckt in Sumpf fest – Feuerwehr greift ein

    In letzter Minute gerettet: Frau steckt in Sumpf fest – Feuerwehr greift ein

    Am Samstag, dem 7. Oktober, befand sich eine Frau im spanischen Baskenland in einer misslichen Lage, sie steckte im Schlamm eines Sumpfes fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

    Am Samstag, dem 7. Oktober, musste eine Frau buchstäblich in letzter Minute von der Feuerwehr gerettet werden, nachdem sie im Schlamm des Sumpfes von Ullíbarri-Gamboa im spanischen Baskenland stecken geblieben war, wie lokale Medien berichteten. Die Frau war mit ihrer Familie in dem Sumpfgebiet spazieren gegangen, das aufgrund der derzeit herrschenden Trockenheit ziemlich ausgetrocknet war. Die Oberfläche, die wie fester Boden aussah, brach jedoch auf und die Frau versank in zähem Schlamm.

    Den anderen Familienmitgliedern gelang es, sich selbst zu befreien und wieder auf festen Boden zu gelangen. Als sie sahen, dass die Frau es nicht alleine schaffte, wählten sie den Notruf. Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, steckte die unglückliche Frau bereits bis zur Brust im Schlamm, war aber bei Bewusstsein. Die Bilder der dramatischen Rettungsaktion wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet.

  • Bergsteiger entdeckte Kiste mit Edelsteinen in der Nähe von Chamonix – der mysteriöse Schatz wird jetzt versteigert

    Bergsteiger entdeckte Kiste mit Edelsteinen in der Nähe von Chamonix – der mysteriöse Schatz wird jetzt versteigert

    Im Jahr 2013 hatte ein Wanderer in der Nähe von Chamonix eine mit Edelsteinen gefüllte Kiste entdeckt. Ein geheimnisvoller Schatz, der an diesem Mittwoch nun versteigert werden soll.

    Der Sachverhalt geht auf das Jahr 2013 zurück. Ein junger Bergsteiger hatte auf dem Bossons-Gletscher in der Nähe von Chamonix eine verbeulte kleine Kiste entdeckt. Darin befanden sich 6.000 Edelsteine. Der Bergsteiger hatte sich daraufhin zur Gendarmerie begeben, um seinen Fund zu melden. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Der Schatz soll aus dem Absturz eines Flugzeugs aus Indien auf dem Bosson-Gletscher im Jahr 1966 stammen, wie Franceinfo berichtete. Von den 117 Menschen an Bord hatte es bei dem Absturz keine Überlebenden gegeben. Ihre jahrelang im Eis vergrabenen Besitztümer kommen jedoch mit der Klima-Erwärmung jetzt allmählich wieder zum Vorschein.

    Im Jahr 2021 war der Fund aufgeteilt worden. Da kein Erbe gefunden werden konnte, ging der Schatz, wie gesetzlich vorgesehen, zur Hälfte an den Bergsteiger, der ihn entdeckte, und zur Hälfte an die Gemeinde Chamonix, auf deren Grund und Boden die Kiste gefunden wurde. Der Wert wird auf jeweils 150.000€ geschätzt.

    Am Mittwoch, dem 11. Oktober, zehn Jahre nach ihrer Entdeckung, werden die Edelsteine nun in einem Auktionshaus in Chambery versteigert, berichtet die Zeitung Le Dauphiné Libéré.

  • Hamas-Angriff auf Israel: Elysée-Palast und Innenministerium befürchten Konflikte auch in Frankreich

    Hamas-Angriff auf Israel: Elysée-Palast und Innenministerium befürchten Konflikte auch in Frankreich

    Das französische Innenministerium sowie die Ministerien für Bildung und Hochschulbildung sind besonders wachsam. Sie befürchten, dass der andauernde Konflikt im Nahen Osten zu gewalttätigen Reaktionen auch in Frankreich führen könnte. „Extreme Wachsamkeit“, heißt es im Élysée-Palast, ebenso wie im Umfeld von Innenminister Gérald Darmanin. Nach dem Überfall der Hamas auf Israel in einem bisher ungekanntem Ausmaß, bei dem nach offiziellen Angaben auf beiden Seiten etwa 1.400 Menschen getötet wurden, befürchtet Frankreich ein hohes „Risiko des Imports“ des Konflikts. Am vergangenen Wochenende war es Emmanuel Macron selbst, der live den Innenminister Frankreichs anwies, den Schutz aller von der jüdischen Gemeinschaft besuchten Orte zu verstärken. Am Montag, dem 9. Oktober, wurden in Frankreich rund 20 antisemitische Handlungen gezählt, die zu zehn Festnahmen führten. Darüber hinaus wurden Hunderte von Hassbotschaften in sozialen Netzwerken gemeldet, von denen etwa 40 zu einer Anzeige führt…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Glyphosat: Der schwerbehinderte 16-jährige Theo wurde entschädigt – eine Premiere in Frankreich

    Glyphosat: Der schwerbehinderte 16-jährige Theo wurde entschädigt – eine Premiere in Frankreich

    Die Kommission für die Entschädigung von Kindern, die Opfer einer pränatalen Pestizidexposition sind, stellte einen kausalen Zusammenhang zwischen der Glyphosatexposition der Mutter während ihrer Schwangerschaft und der Krankheit ihres Sohnes her. „Es ist eine enorme Erleichterung zu sehen, dass das endlich anerkannt wurde.“ Sabine Grataloup, die Mutter von Théo, der 2007 mit einer schweren Missbildung der Luftröhre und der Speiseröhre geboren wurde, gab am Montag, dem 9. Oktober, gegenüber France Télévisions bekannt, dass der Entschädigungsfonds für Pestizidopfer eine Stellungnahme zu ihren Gunsten abgegeben hat. Zum ersten Mal stellt der Entschädigungsausschuss für Kinder, die Opfer einer pränatalen Pestizidexposition sind einen kausalen Zusammenhang zwischen der Glyphosatexposition von Sabine Grataloup, als sie mit Théo schwanger war, und der Missbildung ihres Sohnes her. Die Familie Grataloup alarmierte die Behörden bereits 2009 und wies auf die Verantwortung eines Generikums von R…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…