Autor: Nachrichten

  • Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Am Samstag, dem 25. November, fanden in ganz Frankreich Demonstrationen anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen statt. 244.000 Fälle von häuslicher Gewalt in Frankreich wurden im Jahr 2022 gezählt, was einem Anstieg von 15% gegenüber 2021 entspricht. Slogans und zahlreiche violette Plakate waren am 25. November in den Straßen von Paris zu sehen. Anlass war eine Demonstration zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen. An der Spitze des Demonstrationszuges standen Familien von Opfern von Frauenmorden. Auf ihren Schildern hielten sie die Porträts ihrer ermordeten Angehörigen hoch und appellierten an die Regierung. „Die Gesetzgebung muss sich ändern“, sagte eine Sprecherin. In diesem Jahr wurden von entsprechenden Verbänden bislang 121 Frauenmorde durch Ehe- oder Lebenspartner gezählt, eine Zahl von Feminiziden, die bereits über den 118 im Jahr 2022 gezählten liegt. Die Demonstranten hoffen, dass ihre Zahl die Regierung zum Handeln veranlasst. Durch ihren Kampf gegen die Gew…

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  • Ausbruch des Ätna: Beeindruckende Bilder faszinieren die sozialen Netzwerke

    Ausbruch des Ätna: Beeindruckende Bilder faszinieren die sozialen Netzwerke

    Der sizilianische Vulkan ist am Freitag, dem 24. November, erneut aus seinem Schlummer erwacht. Der neue Ausbruch war spektakulär, aber ungefährlich und führte zu herrlichen Bildern.

    Der sizilianische Vulkan Ätna in der Nähe der Stadt Catania, erlebte am Freitag, dem 24. November, ein spektakuläres Erwachen. Davon zeugen diese beeindruckenden Aufnahmen, die bei Einbruch der Dunkelheit gedreht wurden und die zeigen, wie glühende Lava über die schneebedeckten Hänge fließt. Das Absinken eines Teils des Südostkraters führte laut dem italienischen Nationalinstitut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) dazu, dass die Lava überlief und an der Westwand entlang nach unten rutschte.

    Das Observatorium des Ätna hat eine Flugwarnung herausgegeben, meldet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Der Flughafen von Catania sei jedoch nicht von der vulkanischen Aktivität betroffen gewesen. Am Samstag war der Ätna wieder ruhig. Der Ätna ist 3.324 Meter hoch und in den letzten 500.000 Jahren häufiger ausgebrochen.

    In Island führte ein anderer Vulkan, der jederzeit auszubrechen droht, zur Evakuierung von etwa 4.000 Menschen aus der Ortschaft Grindavik.

  • Loire-Atlantique: Zwei 13 Monate alte Zwillinge sterben bei einem Hausbrand

    Loire-Atlantique: Zwei 13 Monate alte Zwillinge sterben bei einem Hausbrand

    Der Brand brach am Samstagnachmittag in dem Ort Marsac-sur-Don aus. Der Vater der Babys wurde schwer verletzt.

    Zwei Zwillingsbabys im Alter von 13 Monaten starben am Samstag, dem 25. November, bei einem Brand ihres Wohnhauses in Marsac-sur-Don im Département Loire-Atlantique, wie der Sende France Bleu Loire Océan meldete. Das Feuer in dem einstöckigen Haus war am frühen Samstagnachmittag in der 1.500 Einwohner zählenden Gemeinde im Norden des Departements ausgebrochen.

    Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.
    Der 40-jährige Vater der beiden Babys erlitt schwere Verbrennungen. Zwei weitere Familienmitglieder blieben unverletzt. Vierzehn Feuerwehrwagen waren vor Ort. Das Feuer wurde gelöscht und breitete sich nicht weiter aus. Es wurde eine psychologische Betreuungsstelle eingerichtet.

  • Emmanuel Macron: Wir müssen und werden der Gewalt gegen Frauen ein Ende setzen

    Emmanuel Macron: Wir müssen und werden der Gewalt gegen Frauen ein Ende setzen

    Anlässlich des Internationalen Tages zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen lobte der französische Präsident am Samstag die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Geißel der Gesellschaft, die „kein unabwendbares Schicksal“ ist. Die „anhaltende Gewalt gegen Frauen ist kein Schicksal“, „wir müssen ihr ein Ende setzen und wir werden es tun“, verspricht Staatspräsident Emmanuel Macron am Samstag, dem 25. November, in einem Video auf X (ex-Twitter) anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. „Jeden Tag erleiden Frauen Unterdrückung, Misshandlung und Manipulation. Jeden Tag werden Schläge ausgeteilt und Leben zerstört“, erklärte das französische Staatsoberhaupt.

    Während das Durchführungsdekret zu dem im Februar im Parlament verabschiedeten Gesetz zur Einführung einer finanziellen Soforthilfe für Opfer häuslicher Gewalt am Samstag im Amtsblatt veröffentlicht wurde, zählte Emmanuel Macron auf X d…

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  • Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    Französische Industrie braucht in den kommenden 10 Jahren bis zu 200.000 ausländische Arbeitskräfte

    „100.000 bis 200.000 Ausländer sind kein Tsunami“, meinte Industrieminister Roland Lescure am 25. November. Die französische Industrie wird „in den nächsten zehn Jahren etwa 100.000 bis 200.000“ Ausländer benötigen, schätzte Industrieminister Roland Lescure am Samstag, dem 25. November, auf dem Sender Franceinfo und forderte eine „vernünftige und geregelte Einwanderung“. „Wir werden in den nächsten zehn Jahren 1,3 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie zu besetzen haben“, erklärte der Minister, während gleichzeitig „800 000 bis 900 000 Menschen in Rente gehen werden“. „Wir werden zweifellos auf Zuwanderung zurückgreifen müssen. Man wird alle Register ziehen müssen, um die französische Nation wieder zu einer industriellen, ökologischen und souveränen Nation zu machen“, so Lescure.

    „In den nächsten zehn Jahren werden viele Facharbeiter fehlen“, meinte Roland Lescure und nannte insbesondere die Berufe Schweißer oder Metallarb…

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  • Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Der Mann erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Ein 27-jähriger Mann wurde am Freitagabend, dem 24. November, im Viertel Pissevin in Nîmes mit einer Stichwaffe getötet, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Er erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Das Opfer wurde in den Gemeinschaftsräumen eines Gebäudes gefunden, das an die Einkaufsgalerie Richard Wagner angrenzt. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen soll die Tat die Folge eines Streits gewesen sein. Es wird keine Spur ausgeschlossen, auch nicht eine Verbindung zum Drogenhandel. In demselben Stadtteil von Nîmes waren in der vergangenen Woche mehrere Festnahmen und Anklagen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel erfolgt.

  • Messerattacke in Dublin: Ein französischer Gymnasiast entwaffnete den Angreifer

    Messerattacke in Dublin: Ein französischer Gymnasiast entwaffnete den Angreifer

    Ein französischer Gymnasiast, der in Dublin ein Praktikum absolvierte, soll entscheidend geholfen haben, den Messerangreifer zu entwaffnen, der am Donnerstag in der Nähe einer Schule in der irischen Hauptstadt fünf Menschen verletzte.

    Ein Mann hat am Donnerstag, dem 23. November, in Dublin fünf Personen mit einem Messer angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Laut Informationen des Senders BFMTV, die von dem Sender France Bleu Champagne bestätigt wurden, ist eine der Personen, die den Angreifer entwaffnet haben, ein französischer Gymnasiast. Er wurde bei dem Angriff leicht an der Hand und im Gesicht verletzt.

    Alan, ein 17-jähriger Schüler der Oberstufe aus Bazeilles im Departement Ardennes, befindet sich, ebenfalls laut BFMTV, wegen eines Praktikums in der irischen Hauptstadt. Laut dem Sender France Bleu praktiziert der junge Mann aus den Ardennen regelmäßig Selbstverteidigung. Am Donnerstag hatte die Nachrichtenagentur AFP noch berichtet, dass der Angreifer von einem Lieferanten entwaffnet worden war, ohne weitere Details über dessen Identität zu nennen.

    Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Nähe einer Schule am Parnell Square in Dublin. Fünf Personen, darunter eine Lehrerin und drei Kinder, wurden verletzt. Ein fünfjähriges Mädchen befindet sich nach Angaben der Polizei „in einem sehr ernsten Zustand“.

    Nach dem Anschlag kam es in der irischen Hauptstadt zu gewalttätigen Ausschreitungen. Mehrere Stunden lang zündeten Randalierer am Donnerstagabend in einem Viertel im Zentrum Dublins, in dem vor allem eine Bevölkerung mit Migrationshintergrund lebt, Fahrzeuge an, plünderten und verwüsteten Geschäfte und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

    Nach Angaben des irischen Medienunternehmens RTE stuft die Polizei die Vorfälle nicht als terroristisch ein und hält die Situation für unter Kontrolle. Der irische Premierminister Leo Varadkar gab seinerseits bekannt, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Laut RTE handelt es sich um einen Mann in den Vierzigern, der auch mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

  • Youcef Atal: Profi des 1.Liga-Clubs OGC Nizza wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ verhaftet

    Youcef Atal: Profi des 1.Liga-Clubs OGC Nizza wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ verhaftet

    Youcef Atal, Verteidiger des Erstligisten OGC Nizza und algerischer Nationalspieler, wurde am Donnerstag, dem 23. November, wegen „Verherrlichung des Terrorismus und öffentlicher Provokation von Hass oder Gewalt“ in Polizeigewahrsam genommen, wie am Freitag bekannt wurde. Der Grund dafür war die Verbreitung eines Videos über seine sozialen Netzwerke, in dem Israel kritisiert wurde.

    Der Spieler des OGC Nizza Youcef Atal, gegen den nach einer Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas eine Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ eingeleitet wurde, wurde am Freitag in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Nizza mitteilte und damit eine Meldung der Tageszeitung Nice-Matin bestätigte.

    Der 27-jährige algerische Nationalverteidiger hatte seinen unglücklichen Beitrag damals sehr schnell wieder gelöscht und sich entschuldigt, aber die Staatsanwaltschaft, die vom Präfekten und dem Bürgermeister von Nizza eingeschaltet worden war, leitete trotzdem eine Untersuchung ein. Sein Verein hatte ihn bis auf weiteres suspendiert. Die Disziplinarkommission des französischen Fussballbunds hatte ihm außerdem eine Sperre von sieben Spielen auferlegt.

    Trotz der Entschuldigung des Spielers hatte der OGC Nizza erklärt, dass er sich dafür entschieden habe, Sanktionen zu verhängen, die „angesichts der Art der geteilten Veröffentlichung und ihrer Schwere“ den Sanktionen, die von Sport- oder Justizbehörden verhängt werden könnten, „vorauseilen“. Der Staatsanwalt von Nizza hatte am 16. Oktober die Einleitung einer Untersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ und „Aufruf zu Hass oder Gewalt aufgrund einer bestimmten Religion“ angekündigt.

    Atal hatte auf seinem Instagram-Account ein Video eines islamistischen Predigers geteilt. Da das Video von dem Spieler fast umgehend wieder gelöscht wurde, konnte die französische Nachrichtenagentur AFP den genauen Inhalt nicht unabhängig überprüfen. In dem Video, das der Repräsentative Rat der jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif) gespeichert hat, äußert sich der islamistische Prediger über das Schicksal der Zivilisten in Gaza und fordert „einen schwarzen Tag für die Juden“ und dass sie „ihre Flagge in Gaza nicht hissen“ dürfen.

    Stellt sich natürlich die Frage, ob das kurzzeitige Teilen des Videos jetzt eine Verhaftung des algerischen Nationalspielers tatsächlich rechtfertigt…

  • Frankreich: Hausbesitzer werden immer öfter von Hausbesetzern heimgesucht – das kann teuer werden

    Frankreich: Hausbesitzer werden immer öfter von Hausbesetzern heimgesucht – das kann teuer werden

    Wohnungen werden von ungewollten Bewohnern besetzt. Die Eigentümer dieser Wohnungen sind verzweifelt. Einige wenden in ihrer Not die harte Tour an, um die illegalen Bewohner zu vertreiben – das ist aber nicht erlaubt.

    Hausbesetzer ziehen durch Einbruch oder Täuschung der Eigentümer in leere Wohnungen ein, ohne jemals Miete zu zahlen. Sie zu vertreiben ist in Frankreich eine Herausforderung. Um ihr Eigentum zurückzuerhalten, greifen manche Besitzer zu allen Mitteln, auch wenn sie damit gegen das Gesetz verstoßen. In La Ciotat (Departement Bouches-du-Rhône) lebt eine Hausbesitzerin regelrecht in einer Hölle. Der Bewohner ihrer Einzimmerwohnung schuldet ihr ein Jahr unbezahlter Mieten. Darüber hinaus haben sich seit dem Sommer vier weitere Personen in der Wohnung eingenistet. Ein Räumungsverfahren ist im Gange, aber es ist extrem langwierig.

    Die harte Tour kann sehr teuer werden
    Andere Vermieter wenden die harte Tour an. Allerdings kann es in Frankreich sehr teuer werden, einen Hausbesetzer oder illegalen Bewohner selbst zu vertreiben – bis zu drei Jahre Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe drohen. Ein Rentner bekam das zu spüren. Im Jahr 2022 weigerte sich ein Mann, der die Einzimmerwohnung des Rentners besetzt hatte, zu gehen. „Wir haben seine Sachen aus der Wohnung geräumt. Wir mussten alles reinigen, alles in Tüten packen und in ein Möbellager bringen“, erzählt der Vermieter. Und dieser Fehler stürzt ihn heute in einen sehr teuren Rechtsstreit. Der illegale Bewohner hat Klage eingereicht und der Wohnungseigentümer wurde tatsächlich verurteilt. Zusätzlich zu den 24.000 Euro Gerichtskosten, die er bereits bezahlt hat, muss der Rentner möglicherweise nun noch weitere 27.000 Euro als finanzielle Entschädigung an den Wohnungsbesetzer zahlen.

    Selbst wenn eine Räumung gerichtlich angeordnet wird, dauert es in Frankreich manchmal mehrere Jahre, bis sie tatsächlich vollzogen wird.

  • Nizza-Marseille: Der Zug der Zukunft wird enthüllt

    Nizza-Marseille: Der Zug der Zukunft wird enthüllt

    Die neuen Züge für die Strecke Nizza-Marseille wurden heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Ziel der Bahngesellschaft Transdev, einem Konkurrenten der SNCF: mehr Platz, mehr Modularität.

    Es ist eine kleine Revolution und ein Wendepunkt im französischen Schienenverkehr. Mit einer Länge von 110 Metern und fast 400 Sitzplätzen wird der neue Zug von Transdev auf der ersten für den Wettbewerb geöffneten Strecke in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA) verkehren. „Wir verdoppeln das Angebot in diesem Gebiet. Die Züge sind ganz neu, sie sind sicher, sie haben eine gute Klimaanlage und sind praktisch kohlenstofffrei“, sagte Renaud Muselier, Präsident der Region PACA.

    Die Region PACA zog das Unternehmen Transdev der SNCF vor, deren Servicequalität als unbefriedigend angesehen wird. Ein Vertrag im Wert von insgesamt 800 Millionen Euro über zehn Jahre wurde unterzeichnet. 16 Züge wurden bei dem Hersteller Alstom bestellt. „Es handelt sich um eine schrittweise Öffnung für den Wettbewerb, die es allen Beteiligten ermöglicht, sich zu verbessern“, erklärt Thierry Mallet, Vorstandsvorsitzender von Transdev. Die neuen Züge werden in einem Werk in Nordfrankreich gebaut. Die Auslieferung wird Ende 2024 beginnen, so dass sie spätestens im Sommer 2025 in Betrieb genommen werden können.