Autor: Nachrichten

  • Biodiversität: Im französischen Departement La Réunion sind mehr als 40% der Pflanzen vom Aussterben bedroht

    Biodiversität: Im französischen Departement La Réunion sind mehr als 40% der Pflanzen vom Aussterben bedroht

    Die Insel galt lange Zeit als ein Naturparadies, doch die dort lebenden Pflanzen sind zunehmend bedroht. Premierministerin Elisabeth Borne will am Montag eine neue Strategie Frankreichs zum Schutz der Artenvielfalt vorstellen.

    Élisabeth Borne stellt am Montag, dem 27. November, die neue französische Biodiversitätsstrategie vor. Dabei handelt es sich um ein detailliertes Programm mit Maßnahmen, die Frankreich bis 2030 umsetzen oder fortführen will, um die biologische Vielfalt zu schützen und das Artensterben an Land und im Meer einzudämmen. Wie schlecht es um die Biodiversität in Frankreich bestellt ist, zeigt eine gerade veröffentlichte Studie über die Flora des Überseedepartements La Réunion.

    Die am 21. November veröffentlichte Studie des französischen Komitees der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) zeigt, dass von den fast 1.000 auf La Réunion beheimateten Pflanzenarten heute 41% bedroht sind. Bei der letzten Bilanz vor 13 Jahren waren es noch 30%. Inzwischen stehen 395 Arten auf La Réunion auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

    Die Autoren der Studie, die unter anderem für das Conservatoire botanique national de la Réunion arbeiten, betonen, dass die Situation umso besorgniserregender ist, als die Insel mehrere hundert Pflanzen beherbergt, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Und einige sind bereits vollständig verschwunden, wie zum Beispiel die Angrec Palmiforme, eine Pflanze aus der Familie der Orchideen.

    Trotz der bereites eingeleiteten Erhaltungs- und Präventionsmaßnahmen Verbessert sich die Situation nicht. Verantwortlich sind insbesondere invasive gebietsfremde Arten, die mit den einheimischen Arten konkurrieren, die Zerstörung von Lebensräumen durch Landwirtschaft sowie Entwaldung und Urbanisierung. Gefährlich ist auch voranschreitende Verschwinden von Bestäubern, hervorgerufen unter anderem durch den Klimawandel. Die Studie will daran erinnern: Der Kampf für das Klima und für die biologische Vielfalt sind untrennbar miteinander verbunden.

    Wälder zum Beispiel binden einen Teil des CO2 aus der Atmosphäre, sie sind sogenannte Kohlenstoffsenken, auf die wir Menschen angewiesen sind, um das Klima in einem erträglichen Rahmen zu halten. Aber diese Kohlenstoffsenken ermüden, wie es in Frankreich der Fall ist, aufgrund ihrer Übernutzung und des bereits veränderten Klimas, das oft die Entwicklung von Krankheiten oder Schädlingen begünstigt. Ein weiteres Beispiel: Feuchtgebiete, die in den vergangenen Jahrzehnten großflächig trocken gelegt wurden, sind wirksame Schutzsysteme gegen Überschwemmungen, die sich in Zukunft immer häufiger wiederholen könnten. Es kann keinen globalen Kampf gegen den Klimawandel geben, ohne den Kampf für den Erhalt der Biodiversität und umgekehrt…

  • Mord an dem Lehrer Samuel Paty: Prozess gegen sechs seiner ehemaligen Schüler beginnt heute in Paris

    Mord an dem Lehrer Samuel Paty: Prozess gegen sechs seiner ehemaligen Schüler beginnt heute in Paris

    Sechs ehemalige Schüler des ermordeten Lehrers Samuel Paty stehen ab Montag in Paris unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen einer möglichen Beteiligung an der Ermordung des Lehrers Samuel Paty im Jahr 2020 vor Gericht – der erste von zwei geplanten Prozessen in diesem Fall.

    Der erste Prozess im Fall der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty im Jahr 2020 durch einen jungen Dschihadisten beginnt am Montag, dem 27. November, in Paris. Sechs seiner ehemaligen Schüler stehen jetzt unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor dem Jugendgericht.

    Ein zweiter Prozess, in dem acht Erwachsene angeklagt sind, wird Ende 2024 vor dem Pariser Schwurgericht stattfinden.

    Der Anschlag auf den Lehrer Samuel Paty hatte in Frankreich und im Ausland große Bestürzung ausgelöst. Am 16. Oktober 2020 war der 47-jährige Lehrer für Geschichte und Geografie in der Nähe seiner Schule in Conflans-Sainte-Honorine bei Paris von Abdullakh Anzorov, einem russischen Flüchtling tschetschenischer Herkunft, erstochen und anschließend enthauptet worden. Der 18-jährige radikalisierte Islamist war im Anschluss von der Polizei getötet worden.

    Der Attentäter warf dem Lehrer vor, in einer Vorlesung über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt zu haben. In einer Audiobotschaft auf Russisch hatte er sich selbst dazu beglückwünscht, „den Propheten gerächt“ zu haben.

    Fünf Jugendliche – zum Zeitpunkt der Ermordung von Samuel Paty 14 und 15 Jahre alt – werden wegen krimineller Vereinigung zur Vorbereitung schwerer Gewalttaten vor Gericht gestellt. Ihnen wird vorgeworfen, die Umgebung des Collège überwacht und Samuel Paty gegen Bezahlung an den Angreifer verraten zu haben.

    Eine sechste Jugendliche, die zum Zeitpunkt der Tat 13 Jahre alt war, steht wegen verleumderischer Denunziation vor Gericht. Die Schülerin hatte fälschlicherweise behauptet, Samuel Paty habe muslimische Schüler aufgefordert, sich zu melden und das Klassenzimmer zu verlassen, bevor er die Mohammed-Karikaturen gezeigt habe. In Wirklichkeit hatte sie an dieser Unterrichtsstunde gar nicht teilgenommen.

    Ihre Lüge war der Auslöser einer gewalttätigen Kampagne, die von ihrem Vater Brahim Chnina und dem islamistischen Aktivisten Abdelhakim Sefrioui, der Videos gedreht hatte, die auf den Lehrer aufmerksam gemacht hatten, in den sozialen Netzwerken angeheizt wurde. Die beiden Männer werden in dem zweiten Prozess vor Gericht gestellt.

    Die Familie von Samuel Paty hat diesen ersten Prozess mit Spannung erwartet. „Die Rolle der Minderjährigen ist wesentlich für die Spirale, die zur Ermordung des Lehrers geführt hat“, sagte Rechtsanwältin Virginie Le Roy, die die Eltern und eine der Schwestern von Samuel Paty vertritt.

    Die Ermittlungen hatten gezeigt, wie die Falle innerhalb von zehn Tagen für Samuel Paty zuschnappte: von der Lüge der Schülerin über die Online-Attacken bis hin zur Ankunft des Angreifers vor der Schule am 16. Oktober.

    Der Attentäter Abdullakh Anzorov hatte einem der Jugendlichen 300 Euro angeboten, um Samuel Paty zu identifizieren, den der Angreifer angeblich „filmen wollte, wie er sich entschuldigt“.

    Der Schüler prahlte mit dem Auftrag – vier weitere Schüler schlossen sich ihm an, wie aus Zeugenaussagen hervorgeht.

    Beim Verlassen des Klassenzimmers wird Samuel Paty von den Jugendlichen mit den Worten „Er ist hier“ identifiziert. Kurz vor 17 Uhr wird er ermordet.

    Die angeklagten Jugendlichen sind heute Schüler der Oberstufe. Ihnen droht eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Der Anwalt eines der Schüler sagt: „Sein ganzes Leben lang wird er der Junge bleiben, der in diesen Fall verwickelt ist.“

    Die Dauer des Prozesses ist bis zum 8. Dezember angesetzt.

  • Val-de-Marne: Mann wegen Mordes an seinen drei Töchtern in Polizeigewahrsam

    Val-de-Marne: Mann wegen Mordes an seinen drei Töchtern in Polizeigewahrsam

    Der 41-jährige Mann stellte sich am Sonntag selbst der Polizei und teilte den Beamten mit, seine drei Kinder getötet zu haben. Die Leichen der Mädchen wurden kurz darauf im Haus der Familie im Departement Val-de-Marne entdeckt.

    Ein Mann meldete sich am Sonntag, dem 26. November, in Dieppe (Departement Seine-Maritime) bei der Polizei und gestand den Mord an seinen drei Töchtern. Die Leichen der Kinder wurden kurz darauf in Alfortville (Departement Val-de-Marne) in der Wohnung des Mannes tot aufgefunden. Die Polizei fand vor Ort „die leblosen Körper von drei Mädchen im Alter von 4, 10 und 11 Jahren“, heißt es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft von Créteil.

    Der 41-jährige Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Er ist der Justiz bereits aufgrund einer Verurteilung im April 2021 wegen häuslicher Gewalt bekannt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Er war damals zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden, davon 12 Monate auf Bewährung, und hatte seine Strafe „in Form eines elektronisch überwachten Hausarrests“ verbüßt. Außerdem war er 2021 Gegenstand einer Untersuchung wegen Vergewaltigung an seiner Ehefrau, die laut Staatsanwaltschaft aufgrund einer „unzureichend charakterisierten Straftat“ eingestellt wurde.

  • Obdachlose Kinder in Pariser Schulen untergebracht: Senator kritisiert das als „Notlösung“

    Obdachlose Kinder in Pariser Schulen untergebracht: Senator kritisiert das als „Notlösung“

    Der Senator der kommunistischen Partei Ian Brossat fordert die Schaffung von weiteren „10.000 Plätzen für Notunterkünfte“.

    Familien mit Kindern, die in Paris auf der Straße schliefen, wurden im Herbst in Schulen untergebracht. „Da sind alles bloß Notlösungen“, reagierte Ian Brossat, Senator von Paris und Sprecher der kommunistischen Partei PCF, am Sonntag, dem 26. November, auf dem Sender Franceinfo. „Man schätzt, dass es in Paris 400 Kinder gibt, die auf der Strasse schlafen“, so Ian Brossat. „Das ist eine Situation, die unerträglich und unwürdig ist“. Der kommunistische Senator sagt: „Der Staat und die Regierung müssen dringend Unterbringungsmöglichkeiten schaffen. Wir gehen davon aus, dass uns landesweit 10.000 Unterbringungsplätze fehlen“.

    Bei den obdachlosen Familien, handelt es sich meist um Menschen, die keine Papiere haben und deswegen keine Möglichkeit haben, in Sozialwohnungen zu leben. „In der Zwischenzeit brauchen wir zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten. Schätzungen zufolge gibt es in Paris 400 Kinder, die im Freien schlafen. Landesweit schätzt Unicef, dass es 3000 sind. Das ist eine unerträgliche und unwürdige Situation in der siebtgrößten Wirtschaftsmacht der Welt.“

    Die Stadt Paris hatte die die Öffnung von leerstehenden Gymnasien gefordert. Laut Ian Brossat verfolgt die Regierung ein zynisches Kalkül, das darin besteht, die Aufnahmebedingungen für Familien zu verschlechtern, die aus dem Ausland kommen. Die Regierung sei davon überzeugt, dass eine Verschlechterung der Aufnahmebedingungen die Menschen davon abhalten werde, nach Frankreich zu kommen. Die Realität sei aber, dass die Aufnahmebedingungen seit Jahren verschlechtert werden und trotzdem immer noch Familien nach Frankreich kommen. Brossat hält es für unwürdig, dass Frankreich nicht in der Lage ist, diesen Menschen eine Unterkunft zu bieten. „Wir sprechen hier von Kindern, die manchmal nur wenige Monate alt sind, die ein oder zwei Jahre alt sind und die sich auf der Straße oder in Notunterkünften wiederfinden. All das kann so nicht weitergehen.“

    Senator Brossat fordert, dass den lokalen Gebietskörperschaften das Recht auf Requisition übertragen wird. Dass die Gebietskörperschaften, die Städte, die Möglichkeit haben, seit langer Zeit leerstehende Gebäude wie Büros oder Hotelgebäude zu requirieren, damit niemand mehr im Freien schlafen muß. Derzeit liegt das Recht zur Beschlagnahmung in der Hand des jeweiligen Präfekten und bislang wenden es die Präfekturen nie an.

    „Jedes Mal, wenn wir den Präfekten auf leerstehende Gebäude hinweisen, antwortet er uns, dass er nur beschlagnahmen würde, wenn der Eigentümer damit einverstanden sei…“

  • Dijon: Ein Mann wird von einer verirrten Kugel in seiner Wohnung getötet

    Dijon: Ein Mann wird von einer verirrten Kugel in seiner Wohnung getötet

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag feuerten mehrere Personen, die in einem Fahrzeug unterwegs waren, auf verschiedene Gebäude in Dijon. Ein 55-jähriger Mann wurde durch einen der Schüsse tödlich verletzt, als er sich in seiner Wohnung befand, meldete der Staatsanwalt von Dijon.

    Ein Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 26. November getötet, als er nichtsahnend in seiner Wohnung in Dijon schlief, nachdem auf die Fassade seines Gebäudes geschossen worden war, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Laut dem Sender Franceinfo wurde der Mann um 0.50 Uhr für tot erklärt, nachdem eine Frau, die sich bei ihm befand, die Rettungskräfte gerufen hatte.

    Gegen 0.30 Uhr feuerten Personen aus einem Fahrzeug auf mehrere Gebäude. Der Mann war ein Kollateralopfer, weil er „über einem Dealing Point“ wohnte, so der Staatsanwalt.

    Die Schießerei ereignete sich im Stadtteil Stalingrad von Dijon. Zwei Personen seien auf der Flucht, so eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender France Bleu Bourgogne, die darauf hinwies, dass erste Ermittlungen darauf hindeuteten, dass der Mann nicht das Ziel der Schützen gewesen sei.

    „Ich wünschte, Frankreich würde seine Einwohner besser schützen, ich will Dijon verlassen“, sagt eine geschockte Nachbarin unter Tränen.

  • Wetter: Massive Kälte in ganz Frankreich für Mitte der Woche angekündigt

    Wetter: Massive Kälte in ganz Frankreich für Mitte der Woche angekündigt

    Im meteorologischen Spätherbst (September-Oktober-November) begann der Temperaturrückgang in Frankreich nach wochenlangem unbeständigem Wetter unter dem Einfluss einer ozeanischen Westströmung, die milde Luft transportierte.

    Diese Woche markiert das Ende einer langen Sequenz von mildem und feuchtem Wetter mit dem allmählichen Einsetzen einer viel kühleren Nord- bis Nordwestströmung. Wird der Winter in Frankreich in den nächsten Tagen an die Türen klopfen?

    Ein erster kurzer Kaltlufteinbruch fand bereits zwischen Mittwoch und Donnerstag statt, wobei in vielen Städten im Osten und Süden der erste Frost auftrat (-0,7°C in Auch, -1,2°C in Troyes, -2°C in Dijon und Besançon, -2,3°C in Nancy, -2,4°C in Strasbourg, -2,7°C in Clermont-Ferrand, -2,8°C in Nevers). Nach einer kurzen Frostperiode kam am Donnerstag von Nordwesten her wieder mildere Luft, die am Freitag in den Süden des Landes strömte.

    Am Montag wird ein Tiefdruckgebiet von den Britischen Inseln nach Nordfrankreich kommen. Es wird anhaltende Regenfälle mit sich bringen, die Frankreich von West nach Ost überqueren werden. Wenn der Regen den nordöstlichen Teil Frankreichs erreicht, trifft er auf kältere Luft und kann in der Region Grand Est vorübergehend etwas Schnee bis in die Ebenen bringen, insbesondere auf einer Achse von den Ardennen bis nach Lothringen. Der Schnee wird sich unterhalb von 300 m kaum halten können, aber die Hügel in den Ardennen und in Lothringen könnten mit ein paar Zentimetern Schnee bedeckt werden. Der Schnee wird in den Vogesen und im Jura oberhalb von 500 m Schneemengen, die 10-15 cm in 1.000 m Höhe erreichen können, bringen.

    Schnee erwartet am Montag und Dienstag © La Chaîne Météo

    In der Mitte der Woche wird sich die Kälte verstärken

    Nach dem Durchzug des Tiefdruckgebiets am Montag wird noch kältere Luft aus Nordeuropa Frankreich erreichen. Ab Dienstag wird es Schneegestöber bis in die Niederungen vom Nordosten bis in die östliche Mitte Frankreichs geben, während sich die Wetterbedingungen in den westlichen Regionen rasch verbessern. Am Mittwoch, mit der Rückkehr von Hochdruckwetter gemischt mit kalter Luft aus Nordeuropa, kann es in vielen Regionen zu Frost kommen. Im Nordosten kann es örtlich sogar zu starkem Frost kommen.

    Am kommenden Wochenende könnte es im Südwesten wieder milder werden. Es ist nicht sicher, dass der Kälteeinbruch sehr dauerhaft sein wird….

  • Seine-et-Marne: Ein Dorf hat Dutzende gleiche Strassennamen – und alle sind richtig …

    Seine-et-Marne: Ein Dorf hat Dutzende gleiche Strassennamen – und alle sind richtig …

    Im Departement Seine-et-Marne wurde eine Gemeinde zum Albtraum der Postboten. Fünf Dörfer haben beschlossen, sich zu einer einzigen Gemeinde namens Moret-Loing-et-Orvanne zusammenzuschließen, in der nun 40 Straßennamen doppelt oder sogar dreifach vergeben sind.

    Alle vier Kirchen in derselben Gemeinde haben die gleiche Adresse. Dies kann zu Verwechslungen führen, wenn Sie nach der Rue de l’Eglise suchen. Moret-Loing-et-Orvanne (Seine-et-Marne) ist eine neue Gemeinde, in der 40 Straßen denselben Namen haben: drei Rue Grande, zwei Avenue Clémenceau, zwei Rue de la République usw. Kein Problem für altgediente Briefträger, die ihre Touren kennen, aber oft müssen die Einwohner ihre Post suchen gehen.

    Seit sechs Jahren schon ist Moiret-sur-Loing mit vier Nachbargemeinden fusioniert und niemand hat an die doppelten Straßennamen gedacht. Das GPS von Besuchern kommt natürlich auch nicht mit den mehrfachen Strassenbezeichnungen zurecht. In einer Straße mit demselben Namen, aber einige Kilometer weiter, wartet verirrte Post auf ihren richtigen Empfänger. Kunden können die Adresse einer Pizzeria nicht finden. Für Paketzusteller kann das alles zu einem Martyrium werden. 950 Wohnungen sind betroffen. Die Stadt führt derzeit Beratungen durch, um eine Lösung zu finden. „Was wir uns für die vier Rue de l’Église vorstellen können, ist, den Straßennamen mit dem Namen der betroffenen Kirche zu ergänzen“, sagt Jean-Philippe Fontugne, stellvertretender Bürgermeister und zuständig für Bürgerbeteiligung. Bei allen anderen Strassennamen muss man halt seine Fantasie walten lassen…

  • Emmanuel Macron kauft in einer Bar zwei Rubbellose und gewinnt 6 Euro – dann pflanzt er Bäume

    Emmanuel Macron kauft in einer Bar zwei Rubbellose und gewinnt 6 Euro – dann pflanzt er Bäume

    Als Emmanuel Macron am Freitag im Departement Jura in Sachen Wald-Aufforstung unterwegs war, hielt er in einem kleinen Dorf an, um in einer Bar einen Kaffee zu trinken. Er versuchte ausserdem sein Glück mit Rubbellosen – und steckte 6 Euro ein. Ist Emmanuel Macron ein regelmäßiger Lotto- oder Euromillionen-Spieler? Wir wissen es nicht. Aber am Freitag wollte er sein Glück mit mit Rubbellosen versuchen. Und er hat gewonnen. Die Szene spielt sich ab, als der französische Staatschef im Departement Jura unterwegs war, um das Programm „Un jeune, un arbre“ (Ein Jugendlicher, ein Baum) zu starten, das es jedem Mittelschüler in Frankreich ermöglichen soll, einen Baum zu pflanzen. Auf dem Weg dorthin legte das Staatsoberhaupt einen Stopp in einer Bar in der Gemeinde Moyrans-en-Montagne nordöstlich von Bourg-en-Bresse ein. „Monsieur Macron sagte, es sei etwas Unvorhergesehenes passiert und er habe beschlossen, einen kleinen Kaffee zu trinken, nachdem er in seinem Auto ein Sandwich gegessen hatte…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ukraine-Krieg: Über 13.500 Ukrainer konnten Russland über einen humanitären Korridor verlassen

    Ukraine-Krieg: Über 13.500 Ukrainer konnten Russland über einen humanitären Korridor verlassen

    Darunter befanden sich 1.653 Kinder, wie das ukrainische Ministerium für Wiedereingliederung erklärte.

    Mehr als 13.500 ukrainischen Zivilisten ist es seit vergangenem Juli gelungen, Russland über einen humanitären Korridor zu verlassen, der in der Grenzregion Sumy im Nordosten der Ukraine eingerichtet worden war, wie Kiew am Freitag, dem 24. November, mitteilte. Darunter befanden sich 1.653 Kinder, wie das ukrainische Ministerium für Reintegration erklärte.

    Während die meisten Bewohner in den Städten und Dörfern, die seit Beginn der Invasion im Februar 2022 von russischen Truppen erobert wurden, in andere Teile der Ukraine oder ins Ausland geflohen sind, blieben Tausende von ihnen vor Ort. Mehr als eine Million Ukrainer haben zudem seit Beginn der Feindseligkeiten mit Kiew nach Angaben des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge in Russland Zuflucht gesucht.

    Russland wird von Kiew beschuldigt, die „Deportation“ von fast 20.000 ukrainischen Kindern in sein Hoheitsgebiet organisiert zu haben, was den Internationalen Strafgerichtshof dazu veranlasste, einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin wegen Kriegsverbrechen auszustellen. Diese Anschuldigungen werden von Moskau zurückgewiesen, das wiederum versichert, die Kinder nur vor den Kämpfen schützen zu wollen. Bisher konnten nach Angaben Kiews nur etwa 400 dieser Kinder in die Ukraine zurückgeholt werden.

  • Gérard Collomb, ehemaliger Innenminister und Bürgermeister von Lyon, starb im Alter von 76 Jahren

    Gérard Collomb, ehemaliger Innenminister und Bürgermeister von Lyon, starb im Alter von 76 Jahren

    Der langjährige Abgeordnete und Senator hatte vor etwas mehr als einem Jahr bekannt gegeben, dass er an Magenkrebs erkrankt war. Der ehemalige französische Innenminister Gérard Collomb starb am Samstag, dem 25. November, im Alter von 76 Jahren, wie France Télévisions aus seinem Umfeld erfuhr. Der ehemalige Bürgermeister von Lyon hatte im September 2022 angekündigt, an Magenkrebs erkrankt zu sein. In einer kurzen Nachricht an die Nachrichtenagentur AFP erklärte seine Frau Caroline Collomb, dass ihr Mann „als klar wurde, dass seine Krankheit durch keine Krebsbehandlung mehr verbessert werden konnte, wünschte, friedlich im Kreise seiner Familie zu sterben“. Gérard Collomb starb am Samstag gegen 21 Uhr. Der 1947 in Chalon-sur-Saône als Sohn einer Putzfrau und eines Metallarbeiters geborene Collomb war 2001 zum Bürgermeister von Lyon gewählt worden. Während seiner drei aufeinanderfolgenden Amtszeiten hatte er die Umwandlung der Stadt in eine moderne Metropole vorangetrieben. Als Unterstütze…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…