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  • Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Für das Departement Gironde wurde die Alarmstufe Orange nach den Überschwemmungen wieder aufgehoben, doch das Wasser richtete zahlreiche Schäden an. Unter anderem wurde ein riesiges Bücherlager in Mitleidenschaft gezogen.

    Didier Rodriguez muss derzeit mit einem Geländewagen zu seinem Arbeitsplatz fahren, dem Village du livre, das nach den jüngsten Überschwemmungen in eine Halbinsel verwandelt wurde. Hinter diesen Mauern befinden sich acht Millionen antiquarische Bücher. Im Lagerraum ist das Wasser viel stärker gestiegen als erwartet. Etwa hunderttausend Bücher waren vom steigenden Wasser betroffen, ein enormer Verlust. Dennoch ist der Betrieb noch lange nicht zum Erliegen gekommen.

    Sichtbare Schäden
    Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen sind die Angestellten damit beschäftigt, täglich 100 Bestellungen zu bearbeiten. Am Boden sind die Schäden noch deutlich sichtbar. „Ich, die ich eine Leidenschaft für Bücher habe, es tut mir wirklich im Herzen weh, das zu sehen. Normalerweise haben wir Platz, um zwischen den Regalen zu laufen, jetzt müssen wir uns einen Weg bahnen“, erzählt eine Mitarbeiterin auf dem Sender Franceinfo. Es wird mehrere Wochen dauern, bis die größte antiquarische Buchhandlung Europas wieder auf Vordermann gebracht werden kann.

  • Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Ein Mann wurde am Samstagabend bei einer Schießerei im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in einem Stadtteil von Grenoble, unweit des Stadtzentrums, angeschossen.

    Mindestens ein Dutzend Kugeln wurden mit einer Kalaschnikow gegen 18.30 Uhr am Samstag, dem 16. Dezember, im Stadtteil Alma, unweit des Stadtzentrums von Grenoble, abgefeuert, berichtet die Zeitung Dauphiné Libéré. „Diese Schießerei ist auf einen Revierkampf zurückzuführen. Das Team, das dort einen Dealpoint betreibt, war gerade von dort verdrängt worden und versuchte gestern Abend, ihn zurückzugewinnen“, teilte die Staatsanwaltschaft von Grenoble mit. Ein Mann wurde durch einen Schuss am Fuß verletzt. Er „befindet sich derzeit im Krankenhaus“, seine Verletzungen seien jedoch nicht lebensgefährlich. Das Opfer, war „der Justiz ungünstig bekannt“, wie der Staatsanwalt von Grenoble erklärte.

    Später am Abend kam es im selben Viertel zu einer weiteren Schießerei, bei der es wohl um denselben Dealpoint ging, ohne dass jemand verletzt wurde. Ebenfalls am Samstagabend wurde ein 27-jähriger Mann im Viertel Villeneuve im Süden von Grenoble zusammengeschlagen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine 20-jährige Schwester wurde ebenfalls geschlagen und verletzt. Der junge Mann „wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen“, so der Staatsanwalt.

    Ein Mann wurde in diesem Fall in Polizeigewahrsam genommen, der auch mit einer Schießerei im Sommer im Zusammenhang mit einem Kampf um die Kontrolle über einen sogenannten Dealpoint in Verbindung steht.

  • Überschwemmungen in der Charente-Maritime: Tausend Häuser betroffen und 250 Personen evakuiert

    Überschwemmungen in der Charente-Maritime: Tausend Häuser betroffen und 250 Personen evakuiert

    In der Charente-Maritime gilt am Montag weiterhin die zwiethöchste Hochwasserwarnung. Besonders betroffen ist die Stadt Saintes.

    Rund 1.000 Häuser sind betroffen und etwa 250 Menschen wurden am Sonntagnachmittag in Saintes und den umliegenden Gemeinden evakuiert, berichtet der Sender France Bleu La Rochelle. Seit mehreren Tagen leidet das Departement Charente-Maritime unter heftigen Überschwemmungen. Am heutigen Montag gilt dort immer noch eine orangefarbene Hochwasserwarnung.

    Der Rückgang des Hochwassers ist langsam
    Am Sonntagnachmittag erreichte der Fluss Charente mit 6,09 Metern seinen Höchststand. Der Rückgang wird nur langsam erfolgen und könnte laut den Vorhersagen der Webseite Vigicrues die ganze Woche über andauern.

    Der Präfekt beantragte am Sonntag, die Stadt Saintes unter den Status der Naturkatastrophe zu setzen.

  • Charente-Maritime: Haftanstalt in Saintes musste wegen Überschwemmungen evakuiert werden

    Charente-Maritime: Haftanstalt in Saintes musste wegen Überschwemmungen evakuiert werden

    Wegen des steigenden Wasserstandes der Charente mussten 142 Häftlinge aus einem Gefängnis evakuiert werden. In fünf Departements herrscht aufgrund des Hochwassers weiterhin die Warnstufe Orange.

    Das Wasser der Charente stieg am Donnerstag, dem 14. Dezember, weiter an und zwang die Behörden zu Aktionen. In Saintes (Departement Charente-Maritime) mussten am Donnerstagmorgen 142 Insassen des Gefängnisses in andere Haftanstalten evakuiert werden. Auch die Bewohner in mehreren Straßen der Gemeinde mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

    Der Höhepunkt des Hochwassers der Charente wird für Samstag oder Sonntag erwartet und soll Werte erreichen wie das letzte große Hochwasser im Jahr 2021. Fünf Departements der Region Nouvelle-Aquitaine wurden am Donnerstagmittag von Météo-France weiterhin auf die Warnstufe Orange „Hochwasser“ gesetzt. Auf der Regierungswebsite Vigicrues sind die betroffenen Flüsse im Detail aufgeführt.

    In Saintes gingen die Feuerwehrleute am Donnerstag von Haus zu Haus, um den Bewohnern der gefährdeten Gebiete zum Verlassen ihrer Häuser zu bewegen. „Ich helfe meiner Mutter beim Umzug“, erklärte ein Mann gegenüber dem Sender France 2. „Wir werden sie eine Zeit lang bei mir unterbringen (…) Wir werden nicht alles entfernen können, Möbel und Haushaltsgeräten werden da bleiben“. Eine Bewohnerin hat ihre Möbel auf Betonsteine gestellt, um Schäden zu verhindern, da das Wasser in ihr Wohnzimmer einzudringen droht. „Wir schauen uns die Vorhersagen auf Vigicrues an. (…) Es stimmt, dass es beängstigend ist“, gesteht sie.

  • Paris: Schauspielerin Isabelle Adjani zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Paris: Schauspielerin Isabelle Adjani zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Die wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche angeklagte Schauspielerin und Sängerin wurde außerdem zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt. Das Pariser Strafgericht verurteilte Isabelle Adjani am Donnerstag, dem 14. Dezember, wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und ei…

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  • Ex-Frau verlangt 1 Million Euro und die Kinder sind verschwunden. Ehemaliger Profi-Fußballer wird erpresst.

    Ex-Frau verlangt 1 Million Euro und die Kinder sind verschwunden. Ehemaliger Profi-Fußballer wird erpresst.

    Der ehemalige Ligue-1-Spieler Mevlüt Erding, der unter anderem bei PSG oder Rennes gespielt hat, wird angeblich von seiner Ex-Frau erpresst, die ihn daran hindert, seine Kinder zu sehen, und einen sehr hohen Geldbetrag von ihm verlangt.

    Es ist ein Albtraum, den der ehemalige Spieler von Paris Saint-Germain Mevlüt Erding beschreibt. Auf Instagram postete der ehemalige Profi-Spieler, der neben PSG auch bei Stade Rennais spielte, eine Reihe von Nachrichten, in denen er beschreibt, wie er von seiner Ex-Frau erpresst wird: „Meine Frau hat sich seit fünf Monaten nicht mehr gemeldet und lässt mich meine Kinder nicht mehr sehen, ich weiß nicht, wo sie sind“.

    Mevlüt Erding, der seine Karriere im letzten Jahr beendet hat, behauptet, dass seine Ex-Frau astronomische Summen von ihm verlangt, damit er seine Kinder wiedersehen kann: „Ich habe am Samstag mit meinem Sohn gesprochen, weil ich meiner Frau per E-Mail bestätigt habe, dass ich ihr eine Million Euro auf ihr Konto überweisen werde.“

    Erding beschreibt auch psychologische Spielchen, seine Schwiegerfamilie behauptet etwa, seine Kinder seien nicht von ihm: Die Familie meiner Frau ruft mich an und sagt mir, dass das sie nicht meine Kinder sind, dass sie nicht von mir sind, weil ich oft unterwegs war. Ich habe sie um einen DNA-Test gebeten, den sie mir verweigern. Wie kann man nur so schlecht sein? Geld zerstört Familien… Ich werde ein Angebot machen, um die Möglichkeit zu haben, die DNA-Tests zu machen, leider. […] Diese Erpressung bringt mich zum Kotzen.“

    Mevlüt Erding schliesst traurig: „Am Anfang der Karriere zu heiraten und mich am Tag nach meinem Karriereende zu verlassen – mehr braucht man nicht über die Frau zu wissen, die ich immer geliebt habe.“

  • Der 2017 mit 11 Jahren entführte Engländer Alex Batty jetzt in der Haute-Garonne gefunden

    Der 2017 mit 11 Jahren entführte Engländer Alex Batty jetzt in der Haute-Garonne gefunden

    Ein 17-jähriger Mann aus England wurde am Mittwoch in Revel, südlich von Toulouse, gefunden. Es handelt sich um einen Jungen, der seit 2017 als vermisst gilt.

    Ist der junge Engländer Alex Batty sechs Jahre nach seinem Verschwinden nun in der Haute-Garonne wirklich wieder aufgetaucht? Am Mittwoch wurde ein 17-jähriger Jugendlicher, auf den seine Beschreibung zutrifft, von Gendarmen in Revel in Gewahrsam genommen. Sofort gab es Überprüfungen, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um den 2017 entführten Jungen handelt.

    Das Rätsel um Alex Batty beschäftigt seit 6 Jahren die Medien. Alles beginnt im September 2017. Zu dieser Zeit reist der 11-jährige Junge mit seiner Mutter und seinem Großvater, obwohl ihnen eigentlich jeglicher Kontakt mit Alex untersagt ist. Das Trio besucht unter anderem Spanien und insbesondere Malaga. Von dieser Reise kehrte er nie zurück.

    Ende September 2017 machte sich die Großmutter von Alex Batty Sorgen, weil sie nichts mehr von ihrem Enkel gehört hatte, und meldete ihn als vermisst. Sie sagte, ihr Ex-Mann und ihre Tochter hätten Alex entführt, um ihn zu einer Sekte zu bringen. In England wurde eine Untersuchung eingeleitet, die nach all den Jahren ohne nennenswerte Fortschritte immer noch nicht abgeschlossen ist.

    Im Laufe der 6 Jahre wird der in Manchester geborene Junge in Marokko und Spanien gesichtet. Sein Fall versetzt die angelsächsische Presse immer wieder in Aufregung, ohne dass jemand seine Spur wirklich aufnimmt.

    Nach Informationen von LADEPECHE.fr könnte sich Alex in einer Gemeinde im Departement Ariège aufgehalten haben. Offensichtlich ist er vor einigen Tagen wohl von einer Sekte geflohen und lief lange Zeit, vielleicht sogar mehrere Tage, am Straßenrand entlang. Autofahrer, die seinen Weg kreuzten, fanden sein Verhalten ungewöhnlich und verständigten schließlich die Rettungskräfte.

    Nachdem seine Identität bestätigt wurde, konnte die Großmutter von Alex Batty mit ihrem Enkel telefonieren. Die beiden werden sich bald wiedersehen.

    Nach den Ereignissen in Frankreich veröffentlichte die Polizei von Greater Manchester gestern Abend eine Erklärung zur Entdeckung und Identifizierung von Alex Batty. „Es handelt sich um eine komplexe und langwierige Untersuchung, und wir müssen weitere Ermittlungen durchführen sowie geeignete Schutzmaßnahmen einleiten“, sagte ein Polizeisprecher.

    „Wir unterstützen einen britischen Staatsbürger in Frankreich und stehen in Kontakt mit den örtlichen Behörden“, fügte das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, Commonwealth und Entwicklung in einer Erklärung hinzu.

    Im folgenden Video spricht der Autofahrer, der Alex nach mehrtägigem Fußmarsch aufgegabelt hat, über die Begegnung und die ersten Erzählungen des jungen Alex. Er berichtete, dass er mit seiner Mutter, die er als psychisch instabil beschreibt, jahrelang in einer Sekte gelebt habe. Zunächst in Marokko und Spanien und in den vergangenen drei Jahren in Frankreich.

    Die heute 67-jährige Susan Caruana, Großmutter von Alex, hatte 2018 in der Tageszeitung The Oldham Times einen Zeugenaufruf gestartet, um ihren Enkel zu finden. „Ich möchte meinem Enkel Alex nur sagen, dass ich dich so sehr liebe und bitte, bitte, nimm Kontakt auf“, sagte sie damals und beschrieb ihn als „strahlend, sehr fröhlich, sehr liebevoll.“

    Am Mittwoch schickte Alex ihr mit Hilfe des Autofahrers, der ihm geholfen hatte, eine rührende Nachricht auf Facebook. „Hallo Oma, ich bin’s, Alex. Ich bin in Frankreich, in Toulouse. Ich hoffe wirklich, dass du diese Nachricht erhältst. Ich liebe dich, ich möchte nach Hause kommen“.

    Als Susan Caruana gestern von The Sun befragt wurde, gab sie ihrer großen Freude Ausdruck. „Ich bin so glücklich. Ich habe mit ihm gesprochen und es geht ihm gut. Er ist derzeit bei den Behörden in Frankreich. Es ist so ein Schock. Ich weiß nicht, wo seine Mutter ist. Es ist eine tolle Nachricht. Ich warte nur darauf, dass er nach Hause kommt, ich bin überglücklich“.

  • Tabakpreise in Frankreich: Zigarettenpackungen werden im Jahr 2024 um 50 Cent bis 1 Euro teurer

    Tabakpreise in Frankreich: Zigarettenpackungen werden im Jahr 2024 um 50 Cent bis 1 Euro teurer

    Am 1. Januar 2024 wird in Frankreich der Preis für einige Zigarettenpackungen um 50 Cent oder sogar 1 Euro steigen.

    Ab 2024 werden Raucher in Frankreich mehr für ihre Zigaretten bezahlen müssen, wie aus den von den Herstellern übermittelten Daten hervorgeht, die von der Zeitung Les Echos veröffentlicht wurden.

    Solch eine Preiserhöhung wurde von der Branche erwartet, da die Erhöhung der Tabaksteuer in Frankreich an die Inflation gekoppelt ist. „Denn die Steuern, die mehr als 80 % des Preises pro Packung ausmachen, steigen nun entsprechend der Inflation des Vorjahres“, erklärt Les Echos. Die Hersteller haben sich dafür entschieden, die Steuererhöhungen an die Kunden weiterzugeben.

    So wird der Preis für die Marken Lucky Strike Red, Camel Filters, News Rouge oder Winston Classic von 11 auf 11,50 Euro steigen. Die Packung Philip Morris Blue wird um 1 Euro auf 12 Euro angehoben. Die Marlboro Red-Packung wird ab Januar 12,50 Euro kosten.

    Auch der Tabak zum selber drehen bleibt nicht verschont. Der Tabakbeutel Camel zum Beispiel wird um 1,20 Euro auf 17,10 Euro verteuert.

    Ende November stellte der französische Gesundheitsminister den Regierungsplan gegen das Rauchen für die Jahre 2023-2027 vor. Geplant ist eine Ausweitung der „tabakfreien Räume“ und Verbot von „Puffs“, den unter Jugendlichen beliebten elektronischen Einwegzigaretten.

  • Drogenhandel: Abwurf auf See – die neue Technik der Drogenhändler

    Drogenhandel: Abwurf auf See – die neue Technik der Drogenhändler

    Im November fand ein Fischer aus Fécamp (Departement Seine-Maritime) Säcke mit 695 Kilogramm Kokain in seinen Netze. Angesichts der zunehmenden Zollkontrollen und Beschlagnahmungen in den Häfen führen die Drogenhändler neuerdings Operationen durch, bei denen sie die Drogen auf See von ihren Schiffen und Booten abwerfen.

    Im Ärmelkanal schwimmt fast täglich eine unbekannte Menge Kokain. Es war ein unerwarteter Fang, den ein normannischer Fischer aus Fécamp (Seine-Maritime) im November mit seinen Netzen einholte. Er fischte wasserdichte Säcke, die 695 Kilogramm des weißen Pulvers im Wert von etwa 22 Millionen Euro enthielten, aus dem Ärmelkanal. Es ist auch längst nicht mehr ungewöhnlich, dass die Flut Kokain an die französischen Strände spült. Pas-de-Calais, Seine-Maritime, Calvados… Insgesamt sind waren es allein im Jahr 2023 drei Tonnen angeschwemmte Drogen.

    Diese Drogenpakete sind während Abwurfaktionen von Drogenhändlern auf See abgetrieben worden und so verloren gegangen. Die Ladungen wurden wurden wahrscheinlich von einem Handelsschiff auf offener See abgeworfen. Ausgestattet mit einem GPS-Sender werden sie dann von kleineren und schnelleren Booten herausgefischt und unter Umgehung der Häfen an Land gebracht.

    In den Häfen von Le Havre (Departement Seine-Maritime), Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) ist die Zahl der Kokainbeschlagnahmungen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Um den Zollkontrollen zu entgehen, verändern die Schmuggler ständig ihre Praktiken, bald wohl auch mit Drohnen, die von den Schiffen starten, wie die Behörden befürchten. Die französischen Sicherheitsbehörden versprechen für 2024 eine Verschärfung der Kontrollen, auch in den kleinsten Häfen.

  • Sicherheit: Handfeuerwaffen mit 3D-Druckern hergestellt

    Sicherheit: Handfeuerwaffen mit 3D-Druckern hergestellt

    Der französischer TV-Sender France 2 befasst sich mit Waffen, die mithilfe von 3D-Druckern hergestellt werden. Baupläne für verschiedene Modelle sind im Internet verfügbar.

    In nur wenigen Arbeitsstunden und mit einer einfachen Plastikspule kann ein 3D-Drucker eine Handfeuerwaffe herstellen, die leicht ist und keine Seriennummer hat. Am Montag, dem 11. Dezember, verhandelte das Gericht in Créteil (Val-de-Marne) gegen einen 24-jährigen Mann wegen des Verdachts, eine halbautomatische Pistole aus dem 3D-Drucker zu besitzen. Der Mann behauptete, sie für 900 Euro gekauft zu haben, um sich selbst zu verteidigen. „Das ist ein Phänomen, das zunehmen könnte, wenn nichts unternommen wird“, sagt Eric Henry, nationaler Delegierter von Alliance Police nationale gegenüber dem Sender France 2.

    In einem Labor der Polizei erfassen, sezieren und testen Ballistikexperten handgefertigte, aber sehr effiziente Modelle. Die Fertigungspläne verschiedener Modelle sind im Internet zugänglich. Aber auch diese Waffen müssen um zu funktionieren Metallteile enthalten, die in Sicherheitsschleusen klingeln. In Frankreich werden die Herstellung und der Besitz solcher Waffen mit bis zu fünf Jahren Haft und 75.000 EUR Geldstrafe bestraft.