Autor: Nachrichten

  • Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Ein Passant entdeckte im 15. Arrondissement von Marseille ein menschliches Skelett. Die Person soll bereits vor etwa zehn Jahren gestorben sein.

    Am Nachmittag des Mittwochs, dem 10. Januar, entdeckte ein Passant auf einer Straße in Marseille ein menschliches Skelett, das hinter einem Sicherheitsgeländer versteckt lag, wie der Sender TF1 Info berichtete. Der Schädel, ein Schulterblatt, ein Oberschenkelknochen und das Becken waren sichtbar. Der Passant wählte die Notrufnummer 17, um seinen Fund zu melden.

    Ein Tod, der etwa zehn Jahre zurückliegen könnte
    Weitere Nachforschungen der Polizei brachten den Rest des Skeletts zum Vorschein, der im Boden verborgen lag. Die Polizisten fanden außerdem ein Mobiltelefon, eine Umhängetasche und Ausweispapiere eines 53-jährigen Mannes, der der Polizei nicht bekannt war.

    Der Tod könnte sich vor etwa zehn Jahren ereignet haben. Die Knochen werden derzeit analysiert, um den Zeitraum, in dem der Mann starb, genauer zu bestimmen und mehr über die Ursachen seines Todes zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft von Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Departement Alpes-Maritimes) zehn Meter in die Tiefe. Zwei Fahrgäste im Alter von 14 Jahren wurden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach dem Unfall positiv auf Cannabis und Kokain getestet und verhaftet.

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Alpes-Maritimes) auf die etwa 10 Meter tiefer liegenden Bahnschienen. Der Fahrer und die beiden 14-jährigen Fahrgäste konnten schnell aus dem auf der Seite liegenden Bus gerettet werden. Mit schweren Verletzungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. „Der Fahrer war aus unbekannten Gründen bergauf fahrend rechts gegen einen Felsen geprallt und nach Gegenlenken links neben der Straße etwa zehn Meter in die Tiefe gestürzt“, berichtete der Einsatzkommandant der Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes.

    Glücklicherweise befanden sich nur drei Personen an Bord. Unmittelbar nach dem Unfall wurde der 31-jährige Fahrer positiv auf Cannabis und Kokain getestet. Er war bereits früher wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Am Freitagabend verwies die zuständige Verkehrsbehörde auf die Verantwortung des für die Linie zuständigen Subunternehmers und erklärte, sie sei bereit, Klage einzureichen. Der Bus wurde aus dem Gleisbett gezogen. Der Fahrer befindet sich in Polizeigewahrsam. Er könnte wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt werden.

  • Zyklon Belal: Im Überseedepartement La Réunion herrscht heute ab 17 Uhr Pariser Zeit Alarmstufe Rot

    Zyklon Belal: Im Überseedepartement La Réunion herrscht heute ab 17 Uhr Pariser Zeit Alarmstufe Rot

    Das französische Überseedepartement La Réunion bereitet sich auf den Durchzug des „sehr gefährlichen Zyklons“ Belal, mit „potenziell verheerenden Winden“ in der Nacht von Sonntag auf Montag vor. Die Insel wird ab 17 Uhr (20 Uhr auf La Réunion) am Sonntagabend in Alarmstufe Rot versetzt. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die Häuser nicht zu verlassen.

    La Réunion wurde am Samstagabend bereits unter Zyklonwarnstufe Orange gestellt, was „Gefahr innerhalb von 24 Stunden“ bedeutet. Eine Warnstufe, die um 17 Uhr Pariser Zeit – Ortszeit La Reunion 20 Uhr – auf Rot wechselt.

    Der Sturm Belal, der derzeit als tropischer Wirbelsturm eingeordnet ist, befindet sich weniger als 300 Kilometer nördlich von La Réunion. Er könnte sich jedoch zu einem „sehr gefährlichen Zyklon mit extremen Winden“ entwickeln, wenn er in der Nacht von Sonntag auf Montag an der französischen Insel vorbeizieht, so Météo-France.

    Es wird erwartet, dass der Zyklon in den nächsten 24 Stunden weiter an Intensität zunimmt. „Die Unsicherheit über die genaue Zugbahn liegt noch bei etwa 80 km, aber die Wahrscheinlichkeit eines Durchzugs in unmittelbarer Nähe von La Réunion ist signifikant“, meldete die französische Wetteragentur.

  • Premierminister Gabriel Attal verspricht 32 Milliarden € für das französische Gesundheitssystem

    Premierminister Gabriel Attal verspricht 32 Milliarden € für das französische Gesundheitssystem

    Der neue Regierungschef und seine Gesundheitsministerin Catherine Vautrin besuchten am Samstag die Universitätsklinik in Dijon. Premierminister Gabriel Attal und die Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Solidarität, Catherine Vautrin, besuchten am Samstag, dem 13. Januar, das Universitätsklinikum (CHU) in Dijon. „In den nächsten fünf Jahren werden 32 Milliarden Euro zusätzlich in unser Gesundheitssystem investiert“, sagte der Regierungschef anlässlich dieses Besuches vor der Presse. „Der nächste Haushalt, den meine Regierung vorzulegen hat, wird ein historischer Haushalt für das öffentliche Krankenhaus sein“, fügte er hinzu und versprach die „Fortsetzung einer massiven Investition für das Krankenhaus“. Grundlage sei die Erhöhung des Budgets der Krankenversicherung, die im letzten Gesetz zur Finanzierung der Sozialversicherung verabschiedet wurde, erklärte das Umfeld des Premierministers gegenüber dem Sender Franceinfo am Samstagnachmittag. Das betrifft nicht nur die Krankenhäuser, son…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Der kriegerische Konflikt im Gaza-Streifen erlebt heute seinen 100. Tag

    Israel-Hamas-Konflikt: Der kriegerische Konflikt im Gaza-Streifen erlebt heute seinen 100. Tag

    Vier „Terroristen“ aus dem Libanon wurden in der Nacht zu Sonntag von der israelischen Armee getötet. Der kriegerische Konflikt zwischen Israel und der Hamas geht am Sonntag, dem 14. Januar, trotz aller internationaler Aufrufe zu einem Waffenstillstand in den hundertsten Tag. Auch an der Grenze zum Libanon kommt es zwischen der israelischen Armee und der mit der Hamas verbündeten libanesischen Hisbollah immer häufiger zu Schusswechseln. So wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag vier Hisbollah-Angreifer getötet. Nach Angaben der israelischen Armee waren sie aus dem Libanon eingeschleust worden, bevor sie das Feuer auf die Soldaten eröffneten. Mehrere Tausend Menschen demonstrierten am Samstag in Washington und London zur Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen. Die Demonstranten forderten einen „sofortigen“ Waffenstillstand und kritisierten die Unterstützung Israels durch die USA und Großbritannien. In Tel Aviv brachten mehrere Tausend Israelis ihre Kritik…

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  • Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Die Kälte hat sich in Frankreich eingenistet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in einem „Kälteloch“ eisige Temperaturen gemessen. Welches sind die Orte, an denen es in Frankreich am kältesten ist?

    Brrr – man stelle sich vor, bei einer Außentemperatur von -31,8°C nach draußen gehen zu müssen. Das ist die Temperatur, die letzte Nacht um 3 Uhr morgens in Darbounouse auf der Hochebene des Vercors gemessen wurde, wie die Aufzeichnungen von Info Climat belegen. Die Ebene von Darbounouse ist das, was man ein „Kälteloch“ nennt. Sie liegt zwischen La Chapelle-en-Vercors und Corrençon-en-Vercors im Departement Isère.

    „Es ist ein Ort, an dem es thermische Anomalien gibt. Man liegt meist 10°C unter den anderen Temperaturen. Man hat immer extrem kalte Temperaturen im Vergleich zu den Rändern des Talkessels“, erklärte der Geologe Pierre-Eymard Biron gegenüber dem TV-Sender France Bleu. Die Täler im Vercors und im Jura sind dafür bekannt, dass sie im Winter solche extremen Temperaturen aufweisen können. In der Combe Noire de Mignovillard im Jura wurden am vergangenen Freitag um 9 Uhr morgens -36,4°C gemessen.

    Vom absoluten Kälterekord in Frankreich ist man jedoch noch ein ganzes Stück entfernt. Dieser Rekord liegt bei – 41°C. Diese Tiefsttemperatur war im Winter 1985 in Mouthe im Département Doubs in einem Dorf gemessen worden, das den Spitznamen „Klein-Sibirien“ trägt.

    Wie sind solche Temperaturen möglich? Sie entstehen in tiefen und engen Tälern, in die eisige Luft eindringt und dort ein Mikroklima schafft. Nachts, bei klarem Himmel und Windstille, strömt die kalte Luft in die Täler und wird dort eingeschlossen. Nur wenige Kilometer entfernt können die Temperaturen viel milder sein.

    Die bekanntesten Kältelöcher befinden sich im Haut-Doubs um den Ort Mouthe, in den Alpen um Chamonix, in den Pyrenäen bei Cauterets oder im Ossau-Tal und in geringerem Maße im Zentralmassiv in der Nähe der Margeride und an einigen Flanken des Sancy im Cantal, listet La Chaîne Météo auf.

  • Frankreich: Mindestens vier Migranten sterben bei gescheiterter Ärmelkanal-Überquerung

    Frankreich: Mindestens vier Migranten sterben bei gescheiterter Ärmelkanal-Überquerung

    Vier Migranten starben, als sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchten, die britische Küste über den Ärmelkanal zu erreichen. Ein fünfter befindet sich in Lebensgefahr. Ihr Boot war gegen 2 Uhr morgens in eiskaltem Wasser umgekippt, sodass sie kaum eine Überlebenschance hatten. Laut der Zeitung Voix du Nord sind die Opfer „syrische oder irakische“ Staatsangehörige.

    Eine neue Tragödie hat sich im Ärmelkanal abgespielt. Mindestens vier Migranten starben in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 14. Januar, und ein weiterer wurde in der Nähe eines Strandes in Wimereux (Pas-de-Calais) schwer verletzt aufgefunden. Sie hatten offensichtlich versucht, in eiskaltem Wasser ein Boot zu erreichen, mit dem sie nach Großbritannien übersetzen wollten, wie die Präfektur für Seefahrt mitteilte.

    „Zum jetzigen Zeitpunkt sind vier Migranten tot und ein Migrant in Lebensgefahr, der in das Krankenhaus von Boulogne-sur-Mer verlegt wurde, zu beklagen“, sagte die Seepräfektur gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung La Voix du Nord.

    Das Boot der Migranten sei umgekippt, berichtet die Zeitung La Voix du Nord und schreibt ausserdem, dass es sich bei den Opfern laut dem Leiter der Rettungsmaßnahmen um „junge Erwachsene syrischer oder irakischer Nationalität“ handele. „In einem nur 10 °C warmen Wasser bei einer Außentemperatur von 4 °C sind die Überlebenschancen besonders gering“, so die Regionalzeitung.

    Das Drama ereignete sich gegen 2 Uhr morgens, wie die Préfecture maritime de la Manche et de la Mer du Nord (Prémar) der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. „Bei der Abfahrt eines Bootes vom Strand befanden sich die Personen in Schwierigkeiten und hatten Probleme, das Boot zu erreichen“.

    Ordnungskräfte an Land hätten die geplante Abfahrt eines Bootes und Personen, die sich im Wasser in Schwierigkeiten befänden, gemeldet. Ein „Großteil der Schiffbrüchigen wurde von Ordnungskräften vor Ort geborgen“.

    Der Einsatzschlepper Abeille Normandie, der sich auf Patrouille in dem Gebiet befand, ließ ein Boot zu Wasser, um die Schiffbrüchigen zu bergen. Dabei entdeckte die Besatzung „leblose oder bewusstlose Personen“ in 9°C kaltem Wasser.

    Insgesamt wurden 71 weitere Exilanten geborgen und versorgt, darunter etwa zehn Kleinkinder, berichtet die Zeitung La Voix du Nord. Die Überlebenden wurden in einen Hangar in Calais gebracht, der im Rahmen des Kälte-Notplans für Migranten zur Verfügung gestellt wurde.

    Im Jahr 2023 starben laut einer Zählung der Seepräfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee offiziell zwölf Migranten bei dem Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren. Die letzten beiden bekannten Todesfälle im Ärmelkanal passierten am 15. Dezember, als zwei Migranten am selben Tag bei zwei verschiedenen Überquerungsversuchen starben.

  • Klimawandel: Szenarien einer einer ungewissen Zukunft

    Klimawandel: Szenarien einer einer ungewissen Zukunft

    Alle Artikel unserer Serie über den Klimawandel findet ihr unter diesem Link …

    Nachdem wir in unseren früheren Artikeln die zugrunde liegende Funktionsweise des Klimasystems besprochen und die aktuellen Klimamodelle kurz angesprochen haben (ein detaillierte Erklärung der verschiedenen Modelle wäre leider zu akademisch ausgefallen und hätte unseren Rahmen sicherlich gesprengt), wenden wir uns heute den Prognosen über den künftigen Klimawandel zu.

    Wie wird sich die Erde erwärmen? Verschiedene Szenarien sind denkbar.

    Bevor man die vom Menschen verursachten Klimaänderungen prognostizieren kann, sollten wir uns zunächst verschiedene logische Szenarien für das künftige menschliche Verhalten und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen als Grundlage nehmen.

    Was sind Szenarien? In diesem Fall sind es plausible Annahmen künftiger menschlicher Aktivitäten und deren Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen. Und da gibt es eine Reihe von Möglichkeiten.

    Allerdings wollen wir hier das sprichwörtliche Rad nicht neu erfinden und stützen uns auf Szenarien der IPCC-Berichte seit 2014.

    Die ersten vier Bewertungsberichte des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) verwendeten vorher schon eine Reihe von Szenarien, die sogenannten SRES-Szenarien (Special Report on Emissions Scenarios). Diese berücksichtigten bereits unterschiedliche Annahmen über Faktoren wie Bevölkerungswachstum, technologische Entwicklung, Globalisierung und gesellschaftliche Werte. Das Problem mit den SRES-Szenarien war jedoch, dass sie Versuche zur Stabilisierung oder Reduzierung der Emissionen selbst nicht berücksichtigen.

    Die CO2-Sättigungskurven der RCP-Szenarien

    Für den fünften Bewertungsbericht des IPCC aus dem Jahre 2014 wurde eine neue Reihe von Szenarien entwickelt, die als repräsentative Konzentrationspfade (Representative Concentration Pathway) oder einfach RCPs bezeichnet werden. Diese Pfade, zu denen RCP 2.6, RCP 4.5, RCP 6.0 und RCP 8 gehören und die nach ihrem Erwärmungseffekt im Jahr 2100 benannt sind, wurden von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als repräsentative Szenarien ausgewählt und gelten als anerkannte Grundlagen der Vorhersagen.

    Der Erwärmungseffekt wird in Watt pro Quadratmeter gemessen. Die Szenarien spiegeln eine Reihe von Annahmen wieder, angefangen bei einer starken Eindämmung der CO2-Emissionen (RCP 2.6), die darauf abzielt, die Erwärmung unter den gefährlichen 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum zu halten, bis hin zu einem „Business-as-usual“-Szenario (RCP 8.5), das bis zum Jahr 2100 zu einer Erwärmung des Planeten um 4 bis 5 Grad Celsius oder 7 bis 9 Grad Fahrenheit führt.

    Vorhergesehene Änderung der Erdtemperatur je nach Berechnungsgrundlage (Szenario)

    Die RCPs werden als Pfade bezeichnet, um zu betonen, dass sie nicht endgültig sind, sondern in sich konsistente, zeitabhängige Projektionen darstellen, die möglicherweise mit mehreren sozioökonomischen Szenarien realisiert werden könnten. Sie berücksichtigen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und einer Begrenzung der CO2-Emissionen.

    Die RCP-Szenarien sind nach dem Erwärmungseffekt im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum benannt, der entweder im Jahr 2100 oder bei einer Stabilisierung nach 2100 erreicht wird. Sie wurden mit integrierten Bewertungsmodellen erstellt, die Klima-, Wirtschafts-, Landnutzungs-, Bevölkerungs- und Energienutzungseffekte einbeziehen, deren Treibhausgaskonzentrationen dann mit Hilfe von Kohlenstoffkreislaufmodellen in einen Emissionspfad umgerechnet wurden.

    Das besonders Besorgniserregende an den RCPs ist: Sie berechnen im positivsten Fall die Möglichkeit einer Begrenzung der Erwärmung auf etwa zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Erwärmungsniveau, was jedoch von vielen Wissenschaftlern, die die Auswirkungen des Klimawandels bewerten, schon als gefährlich eingestuft wird. Eine niedrigere Erwärmung wird schon nicht mehr als erreichbar angesehen. Dafür ist es zu spät.

    Schauen wir uns jetzt die verschiedenen repräsentativen Konzentrationspfade (RCPs) einmal genauer an. Sie spiegeln unsere heutigen und künftigen Entscheidungen über die Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels, über die Verringerung der Kohlenstoffemissionen und darüber, wie sehr wir uns für die Begrenzung des Klimawandels einsetzen, wieder.

    Unterschiede in der Erwärmung und den Niederschlägen zwischen RCP 2.6 und RCP 8.5

    Das RCP 2.6-Szenario ist ein Szenario, das die CO2-Konzentration in der Atmosphäre grob auf etwa 450 Teile pro Million (450 ppm) begrenzt. Heute liegen wir schon bei fast 410 Teilen pro Million CO2 in der Atmosphäre. Es bleibt uns also nicht mehr viel Spielraum übrig, wenn wir den CO2-Gehalt unter 450 ppm halten wollen. In diesem Szenario erreicht der Erwärmungseffekt einen Spitzenwert von etwa 3 Watt pro Quadratmeter, bevor er im Jahr 2100 wieder auf 2,6 Watt pro Quadratmeter sinkt. Aber Achtung: Das erfordert eine sofortige starke Abschwächung der Treibhausgasemissionen im 21 Jahrhundert!

    Die Szenarien RCP 4.5 und RCP 6.0 stabilisieren sich nach 2100 bei 4,5 Watt pro Quadratmeter bzw. 6 Watt pro Quadratmeter.

    Das RCP 8.5-Szenario kommt einem Business-as-usual-Szenario für die Nutzung fossiler Brennstoffe am nächsten. Mit anderen Worten: Wenn wir nichts unternehmen, um die Verbrennung fossiler Brennstoffe bis zum Ende des 21. Jahrhunderts drastisch einzuschränken, steigt der CO2-Gehalt auf das Dreifache des vorindustriellen Niveaus.

    Entwicklung der Erderwärmung in Watt pro Quadratmeter

    Im Szenario RCP 8.5, dem Business-as-usual-Szenario, steigt die globale Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf vier bis fünf Grad Celsius an. Dieses Szenario hat sich in den letzten 10 bis 20 Jahren am ehesten bewahrheitet.

    Im Jahr 2018 hat der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen einen Sonderbericht veröffentlicht, in dem er sich speziell mit den Zielen von 1,5 Grad Celsius und 2 Grad Celsius Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit befasst. Dies sind bereits Erwärmungswerte, die nach Ansicht vieler Wissenschaftler eine gefährliche Beeinflussung unseres Klimas durch den Menschen darstellen.

    Der IPCC-Bericht kommt zu folgendem Schluss: Es wird geschätzt, dass menschliche Aktivitäten bereits heute eine globale Erwärmung von etwa 1 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau verursacht haben, mit einer wahrscheinlichen Spanne von 0,8 Grad Celsius bis 1,2 Grad Celsius, da die Beobachtungen mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind. In dem Bericht heißt es, dass die globale Erwärmung zwischen 2030 und 2052 wahrscheinlich mindestens eineinhalb Grad Celsius erreichen wird, wenn sie weiterhin mit der derzeitigen Geschwindigkeit zunimmt.

    Allerdings haben einige Wissenschaftler den IPCC-Bericht als zu konservativ kritisiert und argumentieren, dass die zu Grunde gelegten Annahmen tatsächlich zu einer Erwärmung von mehr als 2 Grad Celsius bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts führen werden.

    Und jetzt sollten wir uns daran erinnern, was wir schon in einem früheren Artikel festgestellt haben: Eine Erwärmung der Erdoberfläche und der Ozeane um nur 1 Grad Celsius erhöht die Wahrscheinlichkeit von Stürmen und Starkregen um 7% und deren Zerstörungskraft um etwa 23%.

    Frühjahr 2021: Hagelsturm in den Vogesen.

    Wenn wir diese gefährliche Tendenz stoppen wollen, dann bleibt uns keine andere Möglichkeit, als die CO2-Emissionen sofort und drastisch zu reduzieren. Denn der Zug ist schon fast abgefahren – jedenfalls bewegt er sich schon. Und den kurzsichtigen Argumenten, dies sei alles zu teuer für unsere Gesellschaft (wer soll das bezahlen?) muss man entgegenhalten, dass die Kosten der zu erwartenden Zerstörungen und Schäden um ein Vielfaches höher sein werden als die Kosten der Umstellung. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass bisher jede Umstellung in der Industrie und Wirtschaft grosse Chancen für neue Gewinne im Gepäck hatte.

    Zu unserem nächsten Artikel geht es hier: Klimawandel: Stabilisierung oder was wir für unsere Natur tun müssen

    Andreas M. Brucker, Redaktionsleitung, Nachrichten.fr

    Alle Artikel unserer Serie über den Klimawandel findet ihr unter diesem Link …

  • Klimawandel: Stabilisierung oder was wir für unsere Natur tun müssen

    Klimawandel: Stabilisierung oder was wir für unsere Natur tun müssen

    Diesen Artikel haben wir mit Bildern illustriert, die uns die Schönheit unserer Natur vor Augen halten sollen und uns klarmachen, für was wir kämpfen müssen…

    Alle Artikel unserer Serie über den Klimawandel findet ihr unter diesem Link …

    Foto: IvaCastro auf Pixabay

    Um ein Überleben der Menschheit und der Natur, so wie wir sie heute kennen, zu gewährleisten, müssen wir dafür sorgen, dass die jährlichen CO2-Emissionen irgendwann im 21. Jahrhundert ihren Höchststand erreichen und dann relativ schnell zurückgehen.

    Die Szenarien, um genau das zu erreichen, nennt der Zwischenstaatliche Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) „Stabilization scenarios“ – „Stabilisierungs-Szenarien“. Und mit diesen Szenarien und ihrer Bedeutung wollen wir uns heute hier beschäftigen.

    Foto:  Ales Krivec auf Pixabay

    Wie sehen Stabilisierungsszenarien aus?

    Grundsätzlich bestätigen sie erst einmal folgende Aussage: Je länger wir den CO2-Anstieg zulassen, desto höher wird die endgültige CO2-Konzentration sein. Eigentlich logisch, oder?

    Wenn wir den CO2-Gehalt der Atmosphäre bei 550 Teilen pro Million stabilisieren wollen, sollten die CO2-Emissionen auf einen Höchstwert von nicht mehr als 8,7 bis 9 Gigatonnen begrenzt werden, was nicht weit von unserem derzeitigen Stand entfernt ist, und dieser Höchstwert muss vor 2050 erreicht werden. Und sehr wichtig ist dabei: Die Emissionen müssen bis zum Ende des Jahrhunderts unter das Niveau von 1990 von etwa 6 Gigatonnen Kohlenstoff pro Jahr gesenkt werden.

    Foto: PublicDomainPictures auf Pixabay

    Wollten wir den CO2-Gehalt bei 450 Teilen pro Million stabilisieren, was uns aller Wahrscheinlichkeit nach unter der gefährlichen Erwärmung des Planeten von 2 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit gehalten hätte, zeigen die Zahlen, dass wir die Emissionen vor 2010 auf einen Höchststand von etwa siebeneinhalb Gigatonnen pro Jahr hätten bringen und sie bis Mitte dieses Jahrhunderts auf etwa vier Gigatonnen pro Jahr, also etwa 33% unter das Niveau von 1990, senken müssen. Offensichtlich ist dieser Zug aber bereits abgefahren.

    Und für unser verspätetes Handeln werden wir prompt bestraft: Mit jedem Jahr Untätigkeit bei der Senkung unserer Kohlenstoffemissionen wird es immer schwieriger, aufwendiger und teurer, die CO2-Konzentrationen unter dem kritischen Wert von 450 ppm zu stabilisieren.

    Foto: RÜŞTÜ BOZKUŞ auf Pixabay

    Wo stehen wir im Moment? Im Jahr 2016 sah es so aus, als hätten die Kurven der weltweiten Kohlenstoffemissionen ihren Höhepunkt erreicht, würden abflachen und vielleicht sogar langsam zurückgehen. Das hätte darauf hindeuten können, dass die Kohlenstoffemissionen, hervorgerufen durch eine Dekarbonisierung unserer Wirtschaft, trotz des zunehmenden globalen Wirtschaftswachstums nicht weiter ansteigen.

    Nun, ihr habt es schon geahnt, hier kommt das grosse ABER: Nur wenige Jahre später sind die Kohlenstoffemissionen wieder angestiegen. Während es vor einigen Jahren noch so aussah, als ob wir uns auf dem RCP-2,6-Pfad (siehe Artikel: Klimawandel: Szenarien einer einer ungewissen Zukunft) befänden, um die CO2-Konzentration auf unter 450 Teile pro Million zu begrenzen, sieht es jetzt so aus, als ob wir uns eher dem Business-as-usual-Szenario, RCP 8,5, annähern, das zu einer Verdreifachung der CO2-Konzentration bis zum Ende des Jahrhunderts führt, wenn wir nicht sofort erhebliche Anstrengungen zur Verringerung der Emissionen unternehmen.

    Foto: RÜŞTÜ BOZKUŞ auf Pixabay

    Wenn wir die CO2-Konzentration in der Atmosphäre unter 450 ppm stabilisieren wollen, müssen wir die globalen Kohlenstoffemissionen innerhalb dieses Jahrzehnts – also bis etwa 2030 – auf einen Höchststand von unter 10 Giga-Tonnen pro Jahr bringen und sie bis zum Ende dieses Jahrhunderts durch geeignete Umweltschutzmaßnahmen drastisch und kompromisslos auf nahezu Null reduzieren.

    Wenn wir jedoch mit der Verbrennung von Kohlenstoff wie bisher weitermachen, wird das Ziel von 450 Teilen pro Million bald außer Reichweite sein. Und die zu befürchtenden katastrophalen Folgen werden uns hart für unser Nicht-Handeln bestrafen.


    Und um die Sache noch etwas schwerer und spannender zu machen, müssen wir in unseren Stabilisierungs-Szenarien auch die Tatsache berücksichtigen, dass Kohlendioxid nicht das einzige Treibhausgas ist, das durch menschliche Aktivitäten erzeugt wird und den Klimawandel vorantreibt. Methan, Distickstoffoxide, Ozon und andere Schadstoffe haben ebenfalls zugenommen und werden den Prognosen zufolge auch noch weiter zunehmen.

    Foto: Quang Nguyen Vinh auf Pixabay

    Wie können wir diese anderen Gase berücksichtigen? Dafür hat die Wissenschaft das Konzept des CO2-Äquivalents entwickelt. Die Wirkung all dieser anderen Treibhausgase kann man berücksichtigen, indem wir das Äquivalent der CO2-Konzentration in Bezug zu den gesamten Auswirkungen der Kombination aller anderen Treibhausgase setzen.

    Wenn wir aber nun die Auswirkungen durch den Anstieg von Methan, Ozon und anderen anthropogenen Treibhausgasen berücksichtigen, dann entspricht das Ergebnis einer Erhöhung der CO2-Konzentration auf einem wesentlich höheren Niveau, nämlich von etwa 485 Teilen pro Million.

    Mit anderen Worten: Der aktuelle Gesamtwert unter Berücksichtigung der CO2-Konzentration und des CO2-Äquivalents aus den anderen Treibhausgasen liegt bei etwa 485 Teilen pro Million.

    Wie man sich vorstellen kann, hat diese Tatsache erhebliche Verwirrung gestiftet und einige Kommentatoren dazu veranlasst, fälschlicherweise Alarm zu schlagen, dass es bereits zu spät sei, die CO2-Konzentration unter 450 ppm zu stabilisieren, um die Überschreitung des Grenzwertes zu vermeiden, der als gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems festgelegt wurde.

    Wenn nun das CO2 und das Äquivalent der anderen Gase 485 Teile pro Million erreicht hat, bedeutet das wirklich, dass wir bereits jetzt der Nettoerwärmung und ihren Folgen, die bei einer Konzentration von 485 Teilen pro Million CO2 in der Atmosphäre zu erwarten ist, nicht mehr entkommen können?

    Die sibyllinische Antwort auf diese Frage lautet: Ja und nein, das wird sich zeigen.

    Denn bei diesen ganzen Berechnungen haben wir bisher etwas vergessen, nämlich dass Treibhausgase nicht der einzige bedeutende anthropogene Einfluss des Menschen auf das Klima sind. Wir wissen, dass die Produktion von Sulfataerosolen und anderen Aerosolen schon in der Vergangenheit eine wichtige Rolle bei der Abkühlung wesentlicher Regionen der Kontinente der nördlichen Hemisphäre gespielt hat, insbesondere während des letzten Jahrhunderts.

    Die möglicherweise genaueste Schätzung der Auswirkung dieses kühlenden anthropogenen Einflusses auf die Atmosphäre, die allerdings immer noch recht unsicher ist, liegt bei maximal -0,8 Watt pro Quadratmeter, was in einem Stabiliserungs-Szenario der Konzentration von 60 Teilen CO2 pro Million in der Atmosphäre entspricht, die wir von 485 Teilen pro Million abziehen können. Damit erhalten wir 425 Teile pro Million, was der derzeitigen CO2-Konzentration von etwa 410 Teilen pro Million nahekommt.

    Foto: David Mark auf Pixabay

    Wenn wir also nicht nur die Wirkung aller anderen Treibhausgase, sondern auch die ausgleichende kühlende Wirkung der anthropogenen Aerosole berücksichtigen, landen wir ungefähr dort, wo wir uns anfangs auch gesehen haben, als wir lediglich die Wirkung der steigenden atmosphärischen CO2-Konzentration durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe betrachteten. Es ist daher eine zulässige Vereinfachung, das atmosphärische CO2 allein zu betrachten, sozusagen als Annäherungswert für den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Erwärmung des Klimas.

    Um den heutigen Artikel über Stabilisierungs-Szenarien abzuschließen, fassen wir kurz zusammen: Diese Szenarien zielen darauf ab, die atmosphärische CO2-Konzentration auf einem bestimmten Niveau zu stabilisieren, und je niedriger das angestrebte Stabilisierungsniveau ist, desto niedriger und früher muss der Spitzenwert und damit die Umkehrung der Kohlenstoffemissionen eintreten.

    Foto: Sasin Tipchai auf Pixabay

    Aus diesen Berechnungen und Szenarien definiert sich die verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe, die auf unsere Gesellschaft zukommt:

    Um eine Stabilisierung auf weniger als dem Doppelten des vorindustriellen Niveaus zu erreichen, müssen die Emissionen innerhalb der nächsten Jahrzehnte ihre Spitze erreichen und bis Mitte dieses Jahrhunderts auf 80% unter das Niveau von 1990 gesenkt werden.

    Die schönen Fotos, mit denen wir den heutigen Artikel illustriert haben, zeigen uns mit aller Deutlichkeit, was wir zu verlieren haben, wenn wir nicht sofort beginnen, für unsere Natur zu kämpfen.

    Foto: Waldemar Pache auf Pixabay

    In diesem Sinne: Farbenprächtige Grüsse aus dem schönen Süden Frankreichs, bleibt wachsam und schützt unsere Natur!

    Andreas M. Brucker, Redaktionsleitung Nachrichten.fr

    Alle Artikel unserer Serie über den Klimawandel findet ihr unter diesem Link …

  • Airbus bestätigt seinen Platz als weltweite Nr. 1 im Jahr 2023 vor Boing

    Airbus bestätigt seinen Platz als weltweite Nr. 1 im Jahr 2023 vor Boing

    Sowohl bei den Bestellungen als auch bei den Auslieferungen liegt Airbus im Jahr 2023 weit vor seinem Hauptrivalen Boeing. Der europäische Flugzeughersteller hat nicht nur sein Ziel von 720 Auslieferungen übertroffen, sondern auch eine Rekordzahl an Aufträgen verzeichnet.

    Airbus behält seinen Platz an der Weltspitze. Der europäische Flugzeughersteller hat im letzten Jahr deutlich mehr Aufträge erhalten und mehr Flugzeuge ausgeliefert als sein direkter Konkurrent Boeing. Airbus hat nicht nur sein Ziel von 720 Auslieferungen bis Ende 2023 übertroffen, sondern auch eine Rekordzahl an Verkäufen verzeichnet. Der in Toulouse ansässige Flugzeughersteller legte er nun seine Ergebnisse für das vergangene Jahr vor.

    Mit 2.094 bestellten Flugzeugen im letzten Jahr übertrifft Airbus seinen bisherigen Rekord von 1.503 bestellten Flugzeugen, der vor zehn Jahren aufgestellt wurde, bei weitem. Die bestellten 820 Flugzeugen im Jahr 2022, 507 Bestellungen im Jahr 2021 und den 268 Flugzeugen, die 2020 bestellt wurden, sind weit übertroffen worden. Boeing ist mit 1.314 Nettobestellungen im vergangenen Jahr deutlich abgeschlagen.

    Der Auftragsbestand von Airbus zum Jahresende 2023 belief sich auf 8.598 Flugzeuge. Bei den derzeitigen Produktionsraten entspricht dies einer Produktionszeit von mehr als elf Jahren.

    „2023 war ein denkwürdiges Jahr für das Verkehrsflugzeuggeschäft von Airbus, mit einem außergewöhnlichen Umsatz und Auslieferungen am oberen Ende unserer Zielvorgabe“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus.

    Christian Scherer, der neue Leiter des Geschäftsbereichs Verkehrsflugzeuge von Airbus, freute sich über die Erholung des Marktes für Langstreckenflugzeuge. „Was wir 2023 gesehen haben, ist, dass neben dem Markt für Single-Aisle-Flugzeuge sich auch der Markt für Großraumflugzeuge viel früher als erwartet und kräftig erholt hat. Wir haben noch nie so viele A320 oder A350 in einem Jahr verkauft, ganz zu schweigen davon, dass wir sieben neue Kunden für die A350-1000 begrüßen konnten. Die Reisetätigkeit nimmt wieder zu und die Dynamik ist hoch! „

    Bei den Auslieferungen musste sich Airbus anstrengen, um das von Firmenchef Guillaume Faury gesetzte Ziel von 720 Auslieferungen zu halten und sogar zu übertreffen. Mit 735 ausgelieferten Flugzeugen (gegenüber 661 im Jahr 2022) gelang den Teams des europäischen Flugzeugherstellers ein wahrer Kraftakt. Im Dezember liefen in Toulouse, Hamburg (Deutschland), Mobile (USA) und Tianjin (China) 112 Flugzeuge vom Band. Seit Jahresbeginn wurden durchschnittlich 57 Maschinen pro Monat ausgeliefert. Boeing lieferte im Jahr 2023 insgesamt 528 Flugzeuge aus. Für dieses Jahr hat sich Airbus noch kein Ziel gesetzt.