Schlagwort: Zoll

  • 80.000 gefälschte Auto-Ersatzteile in Marseille beschlagnahmt

    80.000 gefälschte Auto-Ersatzteile in Marseille beschlagnahmt

    Die Sicherheit auf unseren Straßen steht auf dem Spiel. Knapp 80.000 gefälschte Autoersatzteile, die potenziell lebensgefährlich für Autofahrer sind, wurden im Hafen von Marseille sichergestellt. Darunter befanden sich unter anderem gefälschte Luft-, Öl- und Kraftstofffilter sowie Stoßdämpfer – allesamt Teile, die für die Sicherheit eines Fahrzeugs entscheidend sind. Das Zollamt von Marseille präsentierte diese Ware am 17. September, bevor sie vernichtet wird. Der wirtschaftliche Schaden durch diese illegalen Teile beläuft sich auf rund 4 Millionen Euro. Hafen von Marseille als Drehkreuz Der Hafen von Marseille, einer der größten Umschlagplätze für Waren in Europa, wird nicht nur für legale Güter genutzt. Es ist ein Knotenpunkt für den internationalen Handel, aber auch für Schmuggler und Fälscher. In den letzten Monaten haben die Zollbehörden dort wiederholt große Mengen gefälschter Autoteile abgefangen. Diese neueste Beschlagnahmung ist bereits die vierte größere Aktion dieser Art inn…

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  • Großrazzia auf der Braderie de Lille: 7.755 Artikel beschlagnahmt

    Großrazzia auf der Braderie de Lille: 7.755 Artikel beschlagnahmt

    Die Braderie de Lille, ein jährliches Highlight im Norden Frankreichs, ist für viele Besucher eine Gelegenheit, Schnäppchen und seltene Fundstücke zu ergattern. Doch das große Fest zog am vergangenen Wochenende nicht nur Flohmarktbegeisterte an – auch die Zollbeamten hatten viel zu tun. Mit 7.755 beschlagnahmten Artikeln war die Bilanz der Zollbehörde so umfangreich wie brisant. Fälschungen von Markenwaren dominierten die Liste, doch auch skurrile und teils illegale Objekte, hergestellt aus geschützten Tierarten, fanden sich unter den angebotenen Waren.

    Fälschungen en masse: Spielzeug, Kleidung und Luxus-Accessoires Ein Großteil der beschlagnahmten Gegenstände bestand aus gefälschten Produkten. Bekannte Markenartikel, die normalerweise teuer gehandelt werden, wurden hier in minderwertiger Qualität und zu verdächtig günstigen Preisen angeboten. So stießen die Zollbeamten auf gefälschte Fußballtrikots, Parfums, Designerhandtas…

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  • Fünf Tonnen Hoffnung: Die ungewöhnliche Spende der Zollbehörde an das Rote-Kreuz von Dijon

    Fünf Tonnen Hoffnung: Die ungewöhnliche Spende der Zollbehörde an das Rote-Kreuz von Dijon

    Manchmal kommt die Hilfe aus den unerwartetsten Ecken – genau das erlebte die Croix-Rouge in Dijon. Am Mittwoch, dem 21. August, erhielt die Organisation eine besondere Spende: fünf Tonnen Kleidung. Doch diese Kleidungsstücke hatten eine bewegte Vergangenheit, die ihre Geschichte noch faszinierender macht.

    Die Spende stammt aus einer Zollbeschlagnahmung, die im Januar dieses Jahres durchgeführt wurde. Im Rahmen einer Drogenfahndung hatten Zöllner einen Lkw gestoppt, der auf dem Weg von Spanien nach Deutschland war. Unter den scheinbar harmlosen Kleidungsstücken versteckt, entdeckten sie beeindruckende 800 Kilogramm Cannabis. Ein echter Fund – doch anstatt die Kleidung nach der Beschlagnahmung zu zerstören, entschied die Zollbehörde, sie einem guten Zweck zukommen zu lassen. So landeten die fünf Tonnen Kleidung bei dem Roten Kreuz in Dijon.

    Ein Geschenk mit Symbolkraft

    „Anstatt die Kleidung zu vernichten, hat die Zollbehörde beschlossen, sie einer humanitären Organisation zu spenden“, erklärt Cindy Barbet, stellvertretende Direktorin der Zollbehörde in Dijon. Diese Entscheidung zeigt, dass auch aus weniger erfreulichen Umständen etwas Gutes entstehen kann. Die Kleidungsstücke, die einst als Tarnung für Drogen dienten, werden nun Menschen in Not zugutekommen.

    Die Freude bei der Croix-Rouge war entsprechend groß. „Das ist fantastisch für alle, die darauf gewartet haben“, sagt ein begeistertes Mitglied der Organisation. „Es gibt nichts, was wir wegwerfen müssen“, fügt ein anderer hinzu. Und das Beste: Die Kleidung kann schon ab der nächsten Woche kostenlos an Bedürftige verteilt werden.

    Eine Win-Win-Situation für alle

    Für die Zollbehörde ist diese Spende mehr als nur eine pragmatische Lösung. Sie setzt ein Zeichen, dass Ressourcen, die in kriminellen Aktivitäten missbraucht wurden, nicht zwangsläufig verloren gehen müssen. Vielmehr können sie – im wahrsten Sinne des Wortes – neues Leben erhalten und jenen helfen, die es am meisten brauchen.

    Man kann sich leicht vorstellen, welche Erleichterung und Freude diese Ankündigung bei den Menschen ausgelöst hat, die auf solche Spenden angewiesen sind. Der Gedanke, dass sie bald Kleidung erhalten, die zwar eine ungewöhnliche Geschichte hat, aber in bestem Zustand ist, gibt ihnen Hoffnung.

    Was bedeutet das für die Zukunft?

    Diese Aktion könnte als Vorbild dienen – nicht nur in Frankreich, sondern weltweit. Warum sollten beschlagnahmte Güter, die noch in gutem Zustand sind, vernichtet werden, wenn sie einen so positiven Einfluss auf das Leben Bedürftiger haben können?

    Könnte das der Beginn einer neuen Praxis sein, bei der beschlagnahmte Waren, sei es Kleidung oder andere Artikel, humanitären Organisationen gespendet werden? Es wäre ein kleiner, aber bedeutsamer Schritt in Richtung einer gerechteren Welt, in der selbst die dunklen Seiten des Lebens – wie der Drogenhandel – ein wenig Licht bringen können.

    In einer Zeit, in der die Welt oft von negativen Nachrichten überschattet wird, sind solche Geschichten wie ein frischer Windstoß. Sie zeigen, dass es immer noch Raum für Menschlichkeit, Mitgefühl und kreative Lösungen gibt.

    Die Spende der Zollbehörde an die Croix-Rouge in Dijon ist nicht nur eine willkommene Hilfe für die Bedürftigen der Region. Sie steht auch symbolisch für die Kraft der Gemeinschaft und die Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn Menschen über den Tellerrand schauen und unkonventionelle Wege gehen.

    Ab kommender Woche wird die Kleidung verteilt – und mit ihr die Hoffnung, dass selbst in schwierigen Zeiten kleine Wunder geschehen können. Die Menschen, die diese Kleidungsstücke erhalten, werden wahrscheinlich nie erfahren, welche Geschichte dahintersteckt. Doch für sie zählt nur eines: Ein bisschen Wärme, ein bisschen Schutz und ein bisschen Würde – alles, was in einem einfachen Kleidungsstück stecken kann.

  • Jagd auf gefälschte Produkte während der Olympischen Spiele: Ein Blick hinter die Kulissen

    Jagd auf gefälschte Produkte während der Olympischen Spiele: Ein Blick hinter die Kulissen

    Während Marseille die Fußballspiele der Olympischen Spiele 2024 austrägt, haben die Zollbeamten alle Hände voll zu tun. Nicht nur müssen sie den üblichen Schmuggel von Zigaretten und Drogen im Auge behalten, sondern auch die Flut an gefälschten Produkten, die das olympische Grossereignis mit sich bringt. Besonders im Visier: die heißbegehrten „Paris 2024“-Goodies.

    Verdächtige Pakete und gefälschte Fußballtrikots

    In den Postzentren, wo täglich tausende Pakete ankommen, ist die Wachsamkeit der Zöllner gefragt. „Wir stoßen immer wieder auf gefälschte Trikots“, berichtet Jean-Daniel Zanetti, Chef der Zollbrigade in Marseille in einer Reportage des Senders Radiofrance. „Dieses Mal waren es Trikots der Teams von Brasilien und Frankreich.“ Insgesamt wurden 125 gefälschte Trikots beschlagnahmt – sowohl von Männer- als auch von Frauenteams.

    Diese Produkte sind für den Weiterverkauf auf sozialen Netzwerken, Märkten oder in lokalen Sportclubs bestimmt. Häufig stammen sie aus Asien, besonders China. „Wir sehen eine deutliche Zunahme von Artikeln aus diesen Regionen“, erklärt Zanetti auf Radiofrance.

    Kreative Methoden der Schmuggler

    Die Schmuggler werden immer kreativer, um die Kontrollen zu umgehen. Eine der Taktiken, die Nicolas Chevoleau, stellvertretender Chef der Zollbrigade, bemerkt hat, ist die Verwendung von gelbem Klebeband. „Gelbes Klebeband deutet oft auf asiatische Herkunft hin“, erklärt Chevoleau, während er ein verdächtiges Paket öffnet. Trotz einer deutschen Etikettierung enthielt es gefälschte Produkte aus China – Umetickettierung ist ein Trick, um die Kontrollen zu umgehen.

    Die Zöllner müssen daher besonders wachsam sein, da viele Pakete inzwischen innerhalb der EU umetikettiert werden, um die Herkunft zu verschleiern. „Heute ist es viel schwieriger, da die Pakete fast systematisch umetikettiert werden“, betont Chevoleau.

    Mehr als nur gefälschte Trikots

    Doch nicht nur gefälschte Trikots bereiten den Zöllnern Kopfschmerzen. Auch gefährliche oder illegale Güter wie Feuerwerkskörper und Drogen werden verstärkt während der Olympischen Spiele gehandelt. Vor kurzem beschlagnahmte die Zollbrigade zehn Kilogramm Cannabis in Paketen, die für den Schwarzmarkt bestimmt waren.

    Ein intensiver Sommer für die Zollbeamten

    Die Olympischen Spiele bringen nicht nur sportliche Höchstleistungen und internationalen Glanz nach Frankreich, sondern auch eine erhöhte Aktivität im Bereich des Schmuggels und der Produktpiraterie. Die Zollbeamten in Marseille und anderen Städten sind gefordert wie selten zuvor – und sie sind bereit, sich der Herausforderung zu stellen. Mit einem wachsamen Auge und innovativen Methoden sorgen sie dafür, dass gefälschte Produkte und illegale Waren nicht den Weg zu den Verbrauchern finden.

    Diese engagierte Arbeit der Zollbehörden schützt nicht nur die Verbraucher, sondern auch die ehrlichen Händler, die unter der Konkurrenz durch gefälschte Produkte leiden. Die Olympischen Spiele sind ein Fest des Sports – und die Zollbeamten tragen ihren Teil dazu bei, dass es auch ein faires und sicheres Fest bleibt.

  • Neue Regelung für die Einfuhr von Tabakwaren nach Frankreich

    Neue Regelung für die Einfuhr von Tabakwaren nach Frankreich

    In einem entscheidenden Schritt zur Harmonisierung der französischen Gesetzgebung mit den europäischen Richtlinien hat die französische Regierung die Begrenzung der Tabakwareneinfuhr aufgehoben. Bislang durften Reisende aus einem anderen EU-Land lediglich eine Stange Zigaretten, also 200 Stück, nach Frankreich mitbringen. Ein am Freitag, den 29. März, veröffentlichtes Dekret im französischen Amtsblatt hebt diese Beschränkung nun auf.

    Diese Neuerung ermöglicht es den Rauchern in Frankreich, mehr als nur eine Stange Zigaretten aus anderen EU-Staaten einzuführen. Die Anpassung an die europäischen Vorgaben, die bis zu vier Stangen pro Person zulassen, folgt einer Entscheidung des Staatsrates, der eine Petition eines Studenten berücksichtigte. Dieser hatte die Diskrepanz zwischen den nationalen Bestimmungen und den europäischen Richtlinien beanstandet.

    Keine feste Obergrenze

    Während die Europäische Union den Reisenden erlaubt, für den persönlichen Gebrauch bis zu 800 Zigaretten, ein Kilogramm Tabak, 400 Zigarillos und 200 Zigarren mitzubringen, hat die französische Regierung bewusst keine spezifische Obergrenze festgelegt. Thomas Cazenave, Staatssekretär für öffentliche Konten, erläuterte, dass sich die französische Zollpolitik nicht länger auf feste Mengenangaben stützt. Stattdessen haben Zollbeamte nun die Befugnis, auf Grundlage verschiedener Indizien gegen Personen vorzugehen, bei denen der Verdacht auf illegalen Handel besteht.

    Effektivere Kontrollen

    Das neue Dekret stärkt die Möglichkeiten der Zollbeamten, zu beurteilen, ob die mitgeführten Tabakwaren tatsächlich zum Eigenbedarf dienen. Laut Ministeriumsangaben werden die Kontrollen effektiver gestaltet, indem der Fokus von der reinen Menge auf den Zweck der Einfuhr verlagert wird. Diese Änderung begrüßt das Ministerium als einen Übergang von einer quantitativen zu einer zweckgebundenen Logik.

    Die Anpassung der französischen an die europäische Gesetzgebung markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einheitlicher Regulierungen innerhalb der EU. Sie bietet Reisenden mehr Flexibilität beim Mitbringen von Tabakwaren, stellt aber auch sicher, dass der Schutz vor illegalem Tabakhandel weiterhin gewährleistet ist. Die effektiveren Kontrollmechanismen und die Möglichkeit für die Zollbehörden, auf Basis von Indizien zu handeln, sollen dabei helfen, den illegalen Tabakmarkt einzudämmen und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

  • Französischer Zoll zerschlägt Schmugglerring für antike Münzen

    Französischer Zoll zerschlägt Schmugglerring für antike Münzen

    Die Hauptverdächtigen wurden in der Türkei festgenommen, sie hatten eine Organisation so ähnlich wie Drogenhändler aufgebaut, so die Informationen von France Inter, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Nach dreijährigen Ermittlungen hat der französische Zollnachrichtendienst einen großen Ring zerschlagen, der mit antiken Münzen handelte, wie France Inter am Montag, dem 26. Februar berichtete. Im Frühjahr 2022 entdeckten die Zollbeamten „in einer Wohnung in Zentralfrankreich“ 8.597 Münzen, die aus der Region Anatolien in der Türkei stammten und zum Teil aus dem 6. Jahrhundert stammten.

    Die Münzen wurden überall im Haus gefunden: „in einem Fernsehmöbel, in Gefrierbeuteln, in Schachteln in allen vier Ecken der Wohnung“, erinnert sich eine der Ermittlerinnen, die auf den Handel mit Kulturgütern spezialisiert ist, wie France Inter berichtet. Nicht mitgerechnet sind die mehr als 7.000 Stücke, die nach Angaben des Zolls bereits in den Verkauf gelangten und verschwunden sind. Die Gesamtbeute bei 15.000 Objekten wird auf mehr als 1,5 Millionen Euro geschätzt. In der Wohnung wurden außerdem eine magische Beschwörungsplakette und eine Befreiungsplakette, mit der kaiserliche Tiere keine Frondienste leisten mussten – ein äußerst seltenes Objekt von unschätzbarem Wert für das Kulturerbe – beschlagnahmt.

    Die Hauptverdächtigen wurden in der Türkei von türkischen Behörden festgenommen. Nach Angaben der französischen Zollbeamten hatten sie eine Organisation, die „Drogenhändlern würdig war“ aufgebaut, berichtet France Inter. Eine auf den Handel mit Kulturgütern spezialisierte Ermittlerin beschreibt das Vorgehen der Bande so: „Normalerweise werden die Stücke in Dörfern von Menschen eingesammelt, die sich in prekären Situationen befinden. Die Mafiosi haben ihnen Metalldetektoren zur Verfügung stellen, damit sie in ihrem Ort und der Umgebung nach Schätzen suchen können, je nach den Hinweisen, die sie gehört haben und die zwischen den Generationen weitergegeben worden sein könnten. Sobald solche Schätze gefunden wurden, fahren Bandenmitglieder von Dorf zu Dorf, um die Gegenstände zu einem niedrigen Preis zu kaufen, ganz sicher nicht zum europäischen Marktpreis“.

    Der Mann, bei dem der Schatz gefunden wurde, ein Familienvater, der als „Monsieur tout le monde“ beschrieben wird, muss mit bis zu zehn Jahren Haft und einer Geldstrafe von 15 Millionen Euro rechnen, weil er verbotene Waren geschmuggelt und nachweispflichtige Waren besessen hat. Er wird demnächst vor Gericht angehört. Die geschmuggelten Gegenstände sollen auf diplomatischem Weg an die Türkei zurückgegeben werden.

  • Paris: Zollbeamte entdecken 21 Reptilien im Gepäck eines Reisenden aus Deutschland

    Paris: Zollbeamte entdecken 21 Reptilien im Gepäck eines Reisenden aus Deutschland

    Der illegale Handel mit wildlebenden Tierarten bringt nach Angaben der Zollbehörden jährliche Gewinne, die auf 8 bis 20 Milliarden Euro geschätzt werden. Der illegale Tierhandel steht nach dem Drogenhandel, dem Menschenhandel und dem Waffenhandel an vierter Stelle.

    21 Reptilien, Eidechsen und Leguane aus Fidschi, wurden in den Koffern eines Reisenden aus Deutschland im Pariser Gare de l’Est entdeckt, berichtete der Sender France Bleu Lorraine Nord am Freitag, dem 16. Februar.

    Die Beamten der Überwachungsbrigade von Paris Nord gaben am Freitag bekannt, dass sie diese Entdeckung bereits am vergangenen Sonntag gemacht hatten. Als die Zöllner die Koffer des Reisenden aus Deutschland untersuchten, entdeckten sie die Reptilien in den Socken des Mannes.

    21 lebende Tiere und Bargeld
    Insgesamt fielen den Zollbeamten 21 lebende Tiere sowie ein nicht deklarierter hoher Bargeldbetrag in die Hände. Diese Tiere sind durch das Washingtoner Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen geschützt.

    Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und der Kriminalpolizei in Paris übergeben. Die Tiere wurden derweil in einem Tierzentrum untergebracht. Im Jahr 2022 fing der französische Zoll 52.506 Exemplare geschützter Tierarten ab. 397 waren lebende Tiere, darunter 60 Reptilien, 41 Schildkröten und 10 Schlangen. Der illegale Handel mit wildlebenden Tierarten bringt nach Angaben von Zollbeamten Gewinne, die auf 8 bis 20 Milliarden Euro geschätzt werden. Er ist nach dem Drogenhandel, dem Menschenhandel und dem Waffenhandel der lukrativste illegale Handel.

  • Drogenhandel: 2 T Cannabis mit Wiederverkaufswert von 10 Mill € in Toulouse beschlagnahmt

    Drogenhandel: 2 T Cannabis mit Wiederverkaufswert von 10 Mill € in Toulouse beschlagnahmt

    Großer Drogenfund der französischen Zollbeamten an der Mautstelle Nord in Toulouse (Haute-Garonne). Fast zwei Tonnen Cannabisharz wurden in einem Fahrzeug aus Spanien entdeckt.

    Am Freitag, dem 20. Oktober, gelang Zollbeamten an der Mautstelle Nord in Toulouse eine umfangreiche Drogenbeschlagnahme. In einem aus Spanien kommenden Fahrzeug wurden fast zwei Tonnen Cannabisharz gefunden. Der Einsatz des Zolls wurde aufgrund zuverlässiger Informationen über einen potenziellen Drogenkonvoi ausgelöst, wie die Zeitung Dépêche du Midi berichtete.

    Das Fahrzeug des Drogenkuriers wurd beim Passieren der Mautschranke angehalten. Bei der Durchsuchung des Wagens wurden 1,7 Tonnen Cannabisharz gefunden, was einem geschätzten Wiederverkaufswert von über 10 Millionen Euro entspricht. Der 24-jährige Fahrer, der den Behörden bereits wegen ähnlicher Vorfälle bekannt war, wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Aufgrund der Menge der beschlagnahmten Drogen übergab die Staatsanwaltschaft Toulouse die Ermittlungen an die interregionale Fachgerichtsbarkeit (JIRS) in Bordeaux, die auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität spezialisiert ist. Die laufenden Ermittlungen sollen versuchen, das endgültige Ziel der Drogenlieferung zu ermitteln.

  • Frankreich: Erlaubte Menge bei der Einfuhr von Zigaretten aus einem EU-Land wird sich vervierfachen

    Frankreich: Erlaubte Menge bei der Einfuhr von Zigaretten aus einem EU-Land wird sich vervierfachen

    Franzosen werden bald mehr Zigaretten aus anderen EU-Ländern mitbringen dürfen. Eine Entscheidung des Staatsrats bringt Angleichung an europäisches Recht. Es ist eine Entscheidung des französischen Staatsrats, die bei vielen für Kopfschütteln sorgen dürfte. Die Institution fordert Premierministerin Elisabeth Borne auf, ein Dekret zu erlassen, um endlich europäisches Recht in Bezug auf die Einfuhr von Zigaretten einzuhalten, berichtet der Sender France Info. Derzeit darf eine in Frankreich lebende Privatperson nicht mehr als 200 Zigaretten, das sind 2 Stangen, aus einem anderen EU-Land mitbringen, obwohl die europäische Regelung bis zu 800 Zigaretten vorsieht. Es war Sami Gam, ein 22-jähriger Student aus der Region Ile-de-France, der den Fall ohne Anwalt vor Gericht brachte. „Es ist nie einfach, einen Rechtsstreit gegen den Staat zu gewinnen“, sagt er gegenüber France Info. „Für mich war es normal, diesen Bruch des EU-Rechts zu bekämpfen. Tatsache ist, dass das französische Recht in die…

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  • Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Bei einer Autobahnkontrolle beschlagnahmten die Zollbeamten im Departement Aveyron 400.000 Euro in 100- und 50-Euro-Scheinen, die in Schuhkartons versteckt waren.

    Auf der Autobahn A75 führten die Zollbeamten von Millau (Aveyron) zu Beginn des Sommers eine ganz gewöhnliche Kontrolle durch. Was jedoch nicht normal war, war die Summe, die in einem der kontrollierten Fahrzeuge entdeckt wurde, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Anstelle des Reserverads entdeckten die Zollbeamten verschiedene Schuhkartons. Neugierig geworden, kontrollierten sie den Inhalt und entdeckten viele Geldbündel.

    Insgesamt wurden 400.000 bei der Einreise nach Frankreich nicht deklarierte Euro gefunden, eine illegal transportierte Summe, die laut dem britischen Besitzer der Schuhkartons für die Bezahlung einer Druckmaschine in Polen verwendet werden sollte.

    Mit dieser Summe gelang der Zollbrigade in Millau eine Rekordbeschlagnahme. Das Fahrzeug befand sich auf der Reise von Spanien nach Paris über die A75. Die Zeitung Midi Libre berichtet außerdem, dass einige Tage vor dieser Beschlagnahmung schon andere Bündel mit 50-Euro-Scheinen in einem Fahrzeug entdeckt worden waren, das von Spanien nach England unterwegs war. Außerdem wurden bei weiteren Kontrollen 49.750 Euro und 7 Gramm Cannabis beschlagnahmt.