Schlagwort: Wirtschaftswachstum

  • Emmanuel Macron will bis 2027 Steuersenkungen in Höhe von zwei Milliarden für „die Mittelschicht“

    Emmanuel Macron will bis 2027 Steuersenkungen in Höhe von zwei Milliarden für „die Mittelschicht“

    Der Präsident der Republik erklärte am Montagabend, er habe seine Regierung gebeten, Vorschläge zu diesem Thema zu machen. Präsident Emmanuel Macron will bis 2027 zwei Milliarden Euro an Steuersenkungen auf „die Mittelschicht“ „konzentrieren“, „wenn der Haushalt dies in diesem Fünfjahreszeitraum erlaubt“, wie er am Montag, dem 15. Mai, auf dem französischen Fernsehsender TF1 ankündigte. „Ich habe die Regierung gebeten, mir Vorschläge zu machen“. Der Staatschef ging nicht näher auf die geplanten Maßnahmen ein. „Ich habe die Regierung gebeten, daran zu arbeiten, aber ich will hier keine Türen schließen, weil es intelligente Dinge geben kann, die man bei einem Teil der Abgaben, die Sie zahlen, der Beiträge, die Sie zahlen, wenn Sie Arbeitnehmer sind, machen kann“, betonte Macron. „Einkommen zwischen 1.500 und 2.500 Euro“. Wann könnten die Steuersenkungen greifen? „Wenn der Staatshaushalt es in diesem Fünfjahreszeitraum, in dieser Amtszeit erlaubt“, antwortete Emmanuel Macron ohne weitere …

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  • Banque de France verdoppelt Wachstumsprognose für das Jahr 2023 auf 0,6%

    Banque de France verdoppelt Wachstumsprognose für das Jahr 2023 auf 0,6%

    Die Banque de France gab am Montagmorgen ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2023 bekannt. Die ursprüngliche Prognose lag bei 0,3 %. Die Banque de France verdoppelt jetzt die Prognose auf 0,6 % des Bruttoinlandsprodukts.

    Die Banque de France verdoppelte am Montag ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2023 und rechnet nun mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6%, während sie in ihren vorherigen, im Dezember veröffentlichten Projektionen noch von einem Wachstum von 0,3% ausgegangen war. An der Inflationsfront senkt die Zentralbank ihre Prognose für 2023 und erwartet einen Höhepunkt des Anstiegs der Lebensmittelpreise „gegen Ende des ersten Halbjahres“, so Matthieu Lemoine, einer der Autoren der makroökonomischen Projektionen 2023-2025 der Zentralbank, die am Montag veröffentlicht wurden. Danach könnten die Preise langsamer steigen, dank der „erwarteten Entspannung bei den Preisen für landwirtschaftliche Betriebsmittel (…) und den internationalen Preisen für landwirtschaftliche Rohstoffe“, erklärt die Banque de France.

    Diese Prognosen für die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation sind jedoch von „zahlreichen Unwägbarkeiten“ abhängig. „Die indirekten Auswirkungen der jüngsten Banken- und Finanzvolatilität sind genau zu beobachten, wie die jüngsten Ereignisse, die durch die Schließung der Silicon Valley Bank in den USA oder die Unsicherheit um die Credit Suisse ausgelöst wurden, in Erinnerung gerufen haben“.

    Die Schwierigkeiten der amerikanischen und schweizerischen Banken führten zu chaotischen Reaktionen an den europäischen Finanzplätzen, darunter auch an der Pariser Börse. Abgesehen von diesen Unwägbarkeiten rechnet die Banque de France für 2024 (1,2 % wie in ihrer vorherigen Prognose) und 2025 (1,7 % gegenüber 1,8 %) mit einem deutlichen Wachstumsanstieg.

    Wie erklärt sich die Verdoppelung der Wachstumsprognose?
    Für das Jahr 2023 begründet die Zentralbank die Verdoppelung ihrer Wachstumsprognose mit einer geringer als erwarteten Inflation (insbesondere Energieinflation) und „einem höheren Wachstum der an Frankreich gerichteten weltweiten Nachfrage“. Diese positiven Überraschungen werden jedoch durch das „finanzielle Umfeld“ des Landes gedämpft, da Anleihezinsen weniger günstig sind als im Dezember. Auch nach der Anhebung bleibt die Wachstumsprognose für 2023 hinter den Prognosen der OECD (0,7%, am Freitag um 0,1 Punkte angehoben) und der Regierung (1%) zurück.

    „Die Erholungsphase wird 2024 wieder deutlich anlaufen“, dank der Wiederbelebung des Haushaltskonsums. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) – das Inflationsbarometer, das auf europäischer Ebene als Referenz dient und das die Banque de France in ihren Projektionen verwendet – solle 2023 im Jahresdurchschnitt 5,4% betragen, gegenüber den bisher erwarteten 6%. Danach würde der HVPI auf 2,4% im Jahr 2024 und 1,9% im Jahr 2025 zurückgehen und damit unter die 2%-Marke fallen, die dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) entspricht.

  • Französische Wirtschaft hat das schwierige Jahr 2022 gut überstanden

    Französische Wirtschaft hat das schwierige Jahr 2022 gut überstanden

    Am Dienstag, dem 31. Januar, wird das nationale Statistik-Institut Insee seine Wachstumszahlen für 2022 veröffentlichen. Eine erste Schätzung zeigt ein Frankreich, das sich trotz eines komplizierten Umfelds recht widerstandsfähig zeigt.

    Inflation auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren, Energiekrise, Krieg in der Ukraine… Angesichts der verschiedenen Krisenfaktoren erweist sich Frankreich als widerstandsfähig, wenn man den Daten glaubt, die das nationale Statistikamt morgen veröffentlichen wird. Das Insee schickt sich gerade an, die Zahlen für das gesamte vergangene Jahr zu validieren. Zwar wird wahrscheinlich der Aufschwung, der 2021 mit der Erholung nach der Covid-Krise verzeichnet wurde, nicht wieder erreicht werden.

    Im Jahr 2022 ist die Aktivität der französischen Wirtschaft zwar ins Stocken geraten, hat sich aber insgesamt gut gehalten. Als Beweis dafür dienen die folgenden Daten, die vielleicht überraschen, aber sehr real sind: die Arbeitslosenquote ist mit rund 7 % der Erwerbsbevölkerung auf dem niedrigsten Stand seit 2011. Unternehmen wollen einstellen, haben aber Schwierigkeiten, weil es keine Bewerber gibt, und wenn sie einstellen, sichern sie die Einstellungen mit unbefristeten Verträgen ab. Im Laufe des Jahres 2022 wurden mehr als fünf Millionen unbefristete Einstellungsverträge unterzeichnet. Und schließlich sind die Unternehmensinsolvenzen auf einem niedrigeren Niveau als vor der Pandemie: 10.000 Insolvenzen weniger im letzten Jahr als vor der Covid-Krise.

    Ausblick auf das Jahr 2023
    Für dieses Jahr zeichnet sich eine etwas kompliziertere Situation ab. Zwar überraschten die Unternehmensinvestitionen durch ihre Dynamik und stützten die Beschäftigungsrate im Jahr 2022, doch das Jahresende war geprägt von schwachem Konsum der Haushalte, die traditionell der Motor des Wachstums sind, aber von der hohen Inflation hart getroffen wurden.

    Auch haben viele Unternehmen ihre Lagerbestände aufgestockt, um schnell auf eine erhoffte Erholung der Nachfrage reagieren zu können, aber die neuen Bestellungen und Aufträge liefen offensichtlich weniger gut als erwartet. Und schließlich wird es im Jahr 2023 keine oder zumindest deutlich weniger milliardenschwere Stützungsmaßnahmen der Regierung geben, die eine entscheidende Rolle bei der Stützung der Konjunktur in den vergangenen Jahren gespielt hatten. Für 2023 muss man die Daumen drücken.

    An einem positiven Wachstum bis Ende 2022 scheint kein Zweifel zu bestehen. Offiziell wird das am Dienstag, dem 31. Januar, mit den Zahlen des Statistikamtes Insee bestätigt werden. 

  • Inflation: Die EU korrigiert Zahlen nach oben und rechnet mit Rezession zum Jahresende

    Inflation: Die EU korrigiert Zahlen nach oben und rechnet mit Rezession zum Jahresende

    Die Europäische Union erwartet für das Jahresende eine Rekordinflation und sagt für einige Mitgliedsländer sogar eine Rezession voraus. Nach den Prognosen soll es im Frühjahr wieder Wirtschaftswachstum geben. Brüssel hat am vergangenen Freitag, dem 11. November, seine Wirtschaftsprognosen für Europa weiter heruntergesetzt und eine Rezession zum Jahresende vorausgesagt, während die Inflationserwartungen aufgrund des Energiepreisanstiegs im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stark angehoben wurden. „Die EU, die Eurozone und die meisten Mitgliedsländer werden im letzten Quartal dieses Jahres voraussichtlich in eine Rezession abrutschen“, prognostizierte Brüssel in einer Pressemitteilung. Auch wenn die EU-Kommission mit einer Rückkehr des Wachstums im Frühjahr rechnet, senkte sie ihre Prognose für das BIP-Wachstum für 2023 auf nur 0,3% für die Länder der Euro-Zone, gegenüber den bisher erwarteten 1,4%. Grund dafür seien die Folgen der russischen Invasion in der Ukraine, die die Wel…

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  • Wirtschaft: Kann Frankreich bei sinkendem Wachstum in eine Rezession geraten?

    Wirtschaft: Kann Frankreich bei sinkendem Wachstum in eine Rezession geraten?

    Die Wachstumsprognosen der Banque de France wurden für das Jahr 2022 nach unten korrigiert. Das Wachstum könnte in diesem Jahr bei nur etwa 2,3% liegen. Allerdings ist es möglich, dass der Krieg in der Ukraine und die steigenden Energiepreise das Wachstum noch weiter schwächen.

    Am Mittwoch, dem 22. Juni, herrscht grosse Ungewissheit über das französische Wachstum, das sowohl steigen als auch fallen könnte. Nur die Tourismusbranche scheint sich bislang gut zu halten. In einem Freizeitpark sieht die Saison bereits besser aus als 2019, vor dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie. „Es gibt aber eine Frage, die wir uns stellen, das ist die Frage der Kaufkraft, der inflationäre Kontext, der eine Bremse sein kann“, sorgt sich Delphine Pons, Generaldirektorin des Parc Astérix auf dem Sender France 2.

    Eine Inflation von 5,6% im Jahr 2022 und 3,4 % im Jahr 2023.
    Aber abgesehen vom Tourismus verlangsamt sich das Wachstum der Wirtschaft im Jahr 2022. Die Banque de France schätzte das Wirtschaftswachstum im März noch auf 2,8% bis 3,4%. Diese Schätzung wurde inzwischen auf 2,3% im Jahr 2022, 1,2% im Jahr 2023 und 1,7% im Jahr 2024 korrigiert. Wenn es dabei bleibt, kann Frankreich eine Rezession vermeiden, aber der Krieg in der Ukraine erschwert die Situation. „Das Risiko besteht darin, dass die Regierung nicht den gesamten Anstieg der Gaspreise ausgleichen kann und die Haushalte eine deutlich höhere Rechnung werden bezahlen müssen“, erklärt die Wirtschaftswissenschaftlerin Stephanie Villers. Die Banque de France rechnet mit einer Inflation von 5,6% im Jahr 2022 und 3,4% im Jahr 2023.

  • Die Banque de France senkt Wachstumsprognose für das erste Quartal 2022 auf 0.25%

    Die Banque de France senkt Wachstumsprognose für das erste Quartal 2022 auf 0.25%

    Die Banque de France rechnete ursprünglich mit einem Wachstum von 0,5 %. In einer neuen Prognose geht sie von einem Wachstum von nur noch 0,25% aus. Der Krieg in der Ukraine zeigt erste Auswirkungen auf die französische Wirtschaft.

    Die Banque de France senkte am Dienstag ihre Wachstumsprognose für die französische Wirtschaft im ersten Quartal von +0,5% auf +0,25%, was auf die ersten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zurückzuführen ist. „Nachdem das BIP (Bruttoinlandsprodukt) im dritten Quartal 2021 sein Vorcoronaniveau wieder erreicht hatte, früher als der EU-Durchschnitt, wird es auch weiterhin wachsen“, allerdings „aufgrund des internationalen Umfelds moderater“, so die Banque de France in ihrer monatlichen Konjunkturprognose.

    Im vierten Quartal 2021 war das BIP um 0,7% gewachsen. „Der Monat März war vom Krieg in der Ukraine geprägt, dessen erste Auswirkungen auf die französische Wirtschaft spürbar sind. Darüber hinaus hat China angesichts des Wiederaufflammens der Covid-19-Epidemie in einigen Regionen wieder Lockdownmaßnahmen eingeführt, was Lieferschwierigkeiten bei den Unternehmen verstärkt haben könnte“, betonte die französische Zentralbank.

    Mitte März bereits hatte die französische Statistikbehörde Insee mitgeteilt, dass sie für das erste Quartal mit einem Wachstum von 0,3% rechnete, wobei der Konsum der privaten Haushalte voraussichtlich um 0,5% zurückgging, da ihre Kaufkraft aufgrund der Inflation um 1,4% gesunken war. Die Wirtschaftstätigkeit nahm im ersten Quartal weiter zu, vor allem im Dienstleistungssektor, insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe, das sich allmählich von den epidemiebedingten Einschränkungen erholt.

    In der Industrie alleerdings ist die Lage uneinheitlicher. Bereits im Februar überraschte die französische Industrieproduktion die Ökonomen mit einem Rückgang um 0,9%, wie aus den Daten des Insee hervorgeht, und im März soll sich die Lage noch weiter verschlechtert haben. Die Automobilbranche, deren Lieferketten inzwischen stark vom Konflikt in der Ukraine betroffen sind, verzeichnete einen Rückgang der Geschäftstätigkeit. Und jetzt gaben 89% der von der Banque de France befragten Unternehmen an, dass sie mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen haben. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als im Februar.

    Die Nahrungsmittelindustrie ist vom Krieg in der Ukraine stark betroffen.
    Eine weitere Folge des Krieges in der Ukraine ist auch, dass die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft unter Versorgungsproblemen leiden, da die Ukraine ein wichtiger Lieferant insbesondere von Sonnenblumenöl und Futtergetreide ist. Wie die Banque de France mitteilt, berichten nun 59% dieser Unternehmen von Schwierigkeiten, gegenüber 45% im Februar (+14 Punkte). Für den Monat April sieht die Zentralbank eine „starke Unsicherheit“, insbesondere in der Industrie, auch wenn die Unternehmen immer noch mit einem leichten Wachstum rechnen.

    Dienstleistungen sollen sich weiterhin gut entwickeln, während die Bauunternehmen mit einem „sehr leichten Rückgang“ ihrer Tätigkeit rechnen.

  • Rekordgewinne der im CAC40 gelisteten Unternehmen im Jahr 2021

    Rekordgewinne der im CAC40 gelisteten Unternehmen im Jahr 2021

    2021 war für die großen französischen Unternehmen ein Jahr enormer, teilweise historischer Gewinne. Der Journalist Viktor Frédéric berichtet in der Sendung 19/20 des Senders France 3 über schwindelerregende Zahlen.

    Im Jahr 2021 hat BNP Paribas 9,5 Milliarden Euro Gewinn gemacht und LVMH 12 Milliarden Euro verdient. „Rekordergebnisse“, wie der Journalist Viktor Frédéric in der Sendung 19/20 auf dem Sender France 3 kommentiert. „Die Analysten rechnen sogar mit 15 Milliarden Euro Gewinn bei Total Énergies“, fügt er hinzu. „Die Gesamtheit der Unternehmen des CAC40 könnte den Prognosen zufolge also 137 Milliarden Euro an Gewinnen erwirtschaftet haben. Das sind 71% mehr als im Jahr 2019“, fährt Viktor Frédéric fort. Diese Ergebnisse hängen mit der „sehr starken wirtschaftlichen Erholung nach der Krise“ zusammen, erklärt er.

    Ungleiche Lohnerhöhungen
    Angesichts der Löhne für die Beschäftigten „treffen nicht alle Unternehmen die gleiche Wahl“, erklärt der Journalist. „Total Énergies hat für 2022 eine Lohnerhöhung von 3,5% angekündigt, mehr als die Inflation, während die BNP-Gruppe sich mit einer Erhöhung von 0,6% begnügte und punktuelle Erhöhungen der Gewinnbeteiligungsprämie und eine Aufstockung des Unternehmenssparplans ihrer Mitarbeiter vorzog“, schließt Viktor Frédéric.

  • Wirtschaft: Das Wachstum erreichte 2021 7% – höchster Wert seit 52 Jahren

    Wirtschaft: Das Wachstum erreichte 2021 7% – höchster Wert seit 52 Jahren

    Das Wachstum in Frankreich stieg laut der ersten Prognose des Statistikinstituts Insee im Jahr 2021 um satte 7%. Dies folgt auf einen Rückgang von 8% im Jahr 2020.

    Das Wachstum des französischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichte 2021 laut einer ersten Schätzung, die am Freitag vom französischen Statistikamt (Insee) veröffentlicht wurde, starke 7%. Eine Entwicklung, die man so seit 52 Jahren nicht mehr, gesehen hat. Vorangegangen war allerdings eine Rekordrezession von 8% im Jahr 2020.

    Damit übertrifft die französische Wirtschaft die Prognosen des Insee und der Banque de France, die für das vergangene Jahr ein Wachstum von 6,7% erwartet hatten. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das BIP-Wachstum in den ersten drei Quartalen des Jahres um jeweils 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert wurde. Im Gesamtjahr 2021 bleibt das BIP jedoch „1,6 % unter seinem Durchschnittsniveau von 2019“, fügt das Institut hinzu, ein Zeichen dafür, dass 2021 noch nicht vollständig die Rückkehr zur Normalität für die Wirtschaft markiert, war doch die erste Jahreshälfte noch von erheblichen Gesundheitseinschränkungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie geprägt.

    Im Jahr 2021 wurde das Wachstum besonders durch den starken Anstieg der Produktion von Waren und Dienstleistungen (+7,4%, nach -8,5% im Jahr 2020) angetrieben, auch wenn die Warenproduktion noch „deutlich hinter ihrem Durchschnittsniveau von 2019 zurückbleibt“. Der private Konsum, der in der ersten Jahreshälfte durch Gesundheitseinschränkungen beeinträchtigt wurde, erreichte erst ganz am Ende des Jahres wieder das Vorkrisenniveau und verzeichnet für das gesamte Jahr 2021 einen Anstieg um 4,8% (-7,2% im Jahr 2020).

    Insgesamt bleibt 2021 zwar unter dem Durchschnittsniveau von 2019. Die Investitionen der Haushalte (Immobilien usw.), Unternehmen und Körperschaften jedoch stiegen um 11,6% und lagen damit deutlich über dem Niveau von 2019.

    Auch der Außenhandel trug leicht positiv zum Wachstum bei, auch wenn im Jahresdurchschnitt „die Exporte und Importe 2021 auf einem besonders schlechten Niveau bleiben und um 8,5% bzw. 5,5% unter ihrem Durchschnittsniveau von 2019 liegen“.

    Lesen sie auch: Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

  • Covid-19: Lockerung der Gesundheitsmaßnahmen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung

    Covid-19: Lockerung der Gesundheitsmaßnahmen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung

    In vielen Wirtschaftszweigen, die unter den gesundheitlichen Einschränkungen leiden, herrscht nach der Rede von Jean Castex am Donnerstag, den 20. Januar, grosse Erleichterung. Der Zeitplan für die angekündigte Lockerung der Gesundheitsbeschränkungen bietet vielen Wirtschaftszweigen, ein Licht am Ende des Tunnels. Dies gilt beispielsweise für Diskotheken, die am 16. Februar wieder öffnen dürfen, nachdem sie seit Anfang Dezember geschlossen waren. In Bars, Restaurants und Konzerthallen darf ab dem 16. Februar wieder im Stehen konsumiert werden. Die Aufhebung der Einschränkungen soll dazu führen, dass wieder mehr Gäste kommen. Laut einer Umfrage, die Anfang Januar von den Gewerkschaften im Gastro- und Unterhaltungs-Sektor durchgeführt wurde, verzeichnen 85% der Geschäfte einen Rückgang ihrer Aktivitäten um etwa ein Drittel. Professionelle Veranstaltungen wie Messen und Seminare können nun wieder stattfinden. Dies wird zum Beispiel Caterern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die in den letz…

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  • Französische Wirtschaft soll weiter wachsen, auch wenn neue Beschränkungen eingeführt werden

    Französische Wirtschaft soll weiter wachsen, auch wenn neue Beschränkungen eingeführt werden

    Die französische Zentralbank erklärte am Sonntag, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU sich auch angesichts der Omikron-Variante stabil entwickle, und sagte für die kommenden Jahre ein stetiges Wachstum voraus, selbst wenn der Gesellschaft neue Covid-19-Beschränkungen auferlegt würden.

    Die Coronavirus-Krise „hat keine Narben in Bezug auf das Produktionsniveau und das Produktionspotenzial hinterlassen“, sagte Olivier Garnier, Generaldirektor der Bank von Frankreich, am Sonntag vor Reportern in Paris. Die Ökonomen der Zentralbank gehen davon aus, dass die französische Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr um 3,6 Prozent wachsen wird. Das liegt leicht unter den vorherigen Prognosen, 2023 soll sie um 2,2 Prozent wachsen, was leicht über den bisherigen Prognosen liegt.

    Lesen Sie auch: Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

    Das Wachstum im Jahr 2022 soll durch die wiederauflebende Inlandsnachfrage angeheizt werden, da die Haushalte Ersparnisse, die sie während der Pandemie realisierten, ausgeben werden und Unternehmen  wieder investieren werden.

    Bis zum Jahr 2024 wird erwartet, dass Frankreich zu dem Rhythmus zurückkehrt, den seine Wirtschaft vor der Pandemie hatte, mit einem jährlichen Wachstum von etwa 1,4 Prozent, so die französische Zentralbank – allerdings bei niedrigerer Arbeitslosigkeit und höheren Löhnen. Für den Fall, dass neue Massnahmen eingeführt werden müssten, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu verlangsamen, prognostizierte die Zentralbank für 2022 ein etwas langsameres Wachstum, aber dafür einen Aufholeffekt im Jahr 2023.

    Die großen Zentralbanken stehen weltweit vor der Frage, ob sie zur Kontrolle der steigenden Inflation die Zinssätze anheben sollen. Die Bank von Frankreich erwartet, dass die Inflation im nächsten Jahr noch relativ hoch bleibt, bevor sie im Jahr 2023 wieder zurückgeht.