Schlagwort: Winter

  • Pyrénées-Orientales: Hitzerekord in der Gemeinde Ceret mit 27.5 Grad mitten im Winter

    Pyrénées-Orientales: Hitzerekord in der Gemeinde Ceret mit 27.5 Grad mitten im Winter

    Mehr als 27 Grad mitten im Winter – das ist der Rekord, der am gestrigen Sonntag, dem 4. Februar, in der Gemeinde Ceret im Département Pyrénées-Orientales erreicht wurde. Damit war Ceret die wärmste Gemeinde in Europa.

    Die Café-Terrassen auf dem kleinen Platz in Ceret (Pyrénées-Orientales) füllen sich bereits. Am Sonntag, dem 4. Februar, wurde mit 27,5 Grad ein neuer Hitzerekord aufgestellt. Temperaturen, die normalerweise einem Monat Mai entsprechen. „Das ist nicht normal, wir leiden darunter“, beklagt eine Anwohnerin. Ein Kellner im T-Shirt verliert langsam die Übersicht über die Reihenfolge der Jahreszeiten: „Das habe ich noch nie erlebt, es ist der erste Sommer, nein, der erste Winter, wo ich mir denke, dass es vielleicht ein Problem gibt“.

    In der Gemeinde Céret gibt es noch rund 20 Kirschbauern. Bei einigen Sorten kommen dieses Jahr die Knospen bis zu drei Wochen zu früh. Im Februar will ein Kirschbauer zum ersten Mal ein Bewässerungssystem mit Tropfbewässerung einsetzen. Wasser, oder vielmehr das, was davon übrig ist, ist die große Sorge aller Landwirte im Departement Pyrénées-Orientales, insbesondere der Weinbauern.

  • Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Die Kälte hat sich in Frankreich eingenistet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in einem „Kälteloch“ eisige Temperaturen gemessen. Welches sind die Orte, an denen es in Frankreich am kältesten ist?

    Brrr – man stelle sich vor, bei einer Außentemperatur von -31,8°C nach draußen gehen zu müssen. Das ist die Temperatur, die letzte Nacht um 3 Uhr morgens in Darbounouse auf der Hochebene des Vercors gemessen wurde, wie die Aufzeichnungen von Info Climat belegen. Die Ebene von Darbounouse ist das, was man ein „Kälteloch“ nennt. Sie liegt zwischen La Chapelle-en-Vercors und Corrençon-en-Vercors im Departement Isère.

    „Es ist ein Ort, an dem es thermische Anomalien gibt. Man liegt meist 10°C unter den anderen Temperaturen. Man hat immer extrem kalte Temperaturen im Vergleich zu den Rändern des Talkessels“, erklärte der Geologe Pierre-Eymard Biron gegenüber dem TV-Sender France Bleu. Die Täler im Vercors und im Jura sind dafür bekannt, dass sie im Winter solche extremen Temperaturen aufweisen können. In der Combe Noire de Mignovillard im Jura wurden am vergangenen Freitag um 9 Uhr morgens -36,4°C gemessen.

    Vom absoluten Kälterekord in Frankreich ist man jedoch noch ein ganzes Stück entfernt. Dieser Rekord liegt bei – 41°C. Diese Tiefsttemperatur war im Winter 1985 in Mouthe im Département Doubs in einem Dorf gemessen worden, das den Spitznamen „Klein-Sibirien“ trägt.

    Wie sind solche Temperaturen möglich? Sie entstehen in tiefen und engen Tälern, in die eisige Luft eindringt und dort ein Mikroklima schafft. Nachts, bei klarem Himmel und Windstille, strömt die kalte Luft in die Täler und wird dort eingeschlossen. Nur wenige Kilometer entfernt können die Temperaturen viel milder sein.

    Die bekanntesten Kältelöcher befinden sich im Haut-Doubs um den Ort Mouthe, in den Alpen um Chamonix, in den Pyrenäen bei Cauterets oder im Ossau-Tal und in geringerem Maße im Zentralmassiv in der Nähe der Margeride und an einigen Flanken des Sancy im Cantal, listet La Chaîne Météo auf.

  • Hochsavoyen: Viel Schnee in Annecy

    Hochsavoyen: Viel Schnee in Annecy

    In den Straßen von Annecy finden die Fußgänger am Mittwoch, dem 10. Januar, nach starken Schneefällen glatte und gefährliche Gehwege vor.

    In Annecy (Departmen Haute-Savoie) sind die Straßen am Mittwoch, dem 10. Januar, zwar geräumt, doch auf den Bürgersteigen gibt es noch einiges zu tun. Der heftige Schneefall am Abend zuvor hat selbst in dieser Bergstadt für Erstaunen gesorgt. Innerhalb weniger Stunden fielen bis zu 15 Zentimeter Schnee, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Für Fußgänger ist Vorsicht geboten, da bei -2 °C in der Nacht die Gefahr von Glatteis deutlich erhöht ist.

    Während des größten Teils der Nacht räumten die Teams der Stadtverwaltung und des Departements Schnee und streuten Salz. Je nach Gemeinde sind neben Geschäftsinhabern auch Privatpersonen verpflichtet, den Zugang vor ihrem Haus zu sichern.

  • 120 Millionen Euro für Notunterkünfte: „Es muss sehr schnell gehen“ fordert die Abbé Pierre Stiftung

    120 Millionen Euro für Notunterkünfte: „Es muss sehr schnell gehen“ fordert die Abbé Pierre Stiftung

    Man muss „alle leeren Gebäude finden, sie einrichten und von den Vereinen verwalten lassen“, fordert der Generaldelegierte der Stiftung, Christophe Robert.

    „Das ist eine gute Nachricht, aber jetzt muss es sehr schnell gehen, um diese Plätze zu schaffen“, reagierte der Generaldelegierte der Fondation Abbé Pierre, Christophe Robert, am Dienstag, dem 9. Januar, auf dem Sender Franceinfo auf die Ankündigung des Ministers für Wohnungsbau Patrice Vergriete vom Montag. Vergriete kündigte an, dass zusätzliche Mittel in Höhe von 120 Millionen Euro bereitgestellt würden, um „das System der Notunterkünfte zu stärken“, in einer Zeit, in der Frankreich einen heftigen Kälteeinbruch erlebt.

    „Wir fordern die Regierung auf, mit den Präfekten Notfallzellen einzurichten, um alle leeren Gebäude zu finden, sie einzurichten und von Vereinen verwalten zu lassen“, forderte der Generaldelegierte der Stiftung Abbé Pierre, Christophe Robert. Er beschreibt eine „wirklich angespannte Situation“.

    „In den letzten Wochen gab es ungefähr 5.300 Personen, die die Notrufnummer 115 anriefen und denen keine Hilfe angeboten werden konnte, darunter mehr als 1.300 Kinder.“ (Christophe Robert Generaldelegierter der Fondation Abbé Pierre gegenüber Franceinfo).

    Dabei sind diejenigen, für die die Notrufnummer keine Option mehr ist, noch gar nicht berücksichtigt. Denn: „Wir wissen, dass zwei Drittel der Obdachlosen sie nicht mehr anrufen, weil sie dort keine Hilfe finden. Seit Monaten schlagen wir Alarm, um zu erklären, dass vor allem in den Großstädten Tausende die Notrufnummer 115 anrufen, weil sie nicht wissen, wo sie schlafen sollen, wenn es Abend wird“, betont Robert.

  • Ist Kälte gut für die Gesundheit?

    Ist Kälte gut für die Gesundheit?

    Jeden Winter beeinflussen die Temperaturen die Gesundheit und die Kälte wird von vielen Menschen gefürchtet. Sie ist gleichbedeutend mit Erkältungen und Krankheiten. Aber die Kälte wird in Wirklichkeit viel zu oft falsch beurteilt. Was, wenn die Kälte zu Unrecht verurteilt wird? Jeden Winter bedeutet für viele von uns der Temperatursturz Erkältungen, kalte Fingerspitzen und Kleidung mit vielen Schichten. Wenn Sie dann nur noch ins Warme wollen, sollten Sie wissen, dass die Kälte Ihrem Körper mehr Vorteile bringen kann, als Sie denken. Sie ist gut für den SchlafKälte sorgt dafür, dass Sie schneller einschlafen und besser durchschlafen. In der Tat wird häufig empfohlen, das Schlafzimmer zwischen 16 und 19 Grad Celsius zu halten. Manche meinen, die ideale Temperatur wäre 18 Grad, um schneller einschlafen zu können. Aus diesem Grund ist es im Sommer manchmal schwieriger, Schlaf zu finden, und es ist garnicht ratsam, im Winter in einem überheizten Raum zu schlafen. Außerdem sollen sich nied…

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  • „Fast 30°C mitten im Dezember“: In Südspanien herrschen historisch hohe Temperaturen

    „Fast 30°C mitten im Dezember“: In Südspanien herrschen historisch hohe Temperaturen

    Mitten im Dezember verwandelte sich der Winter in einigen Regionen im Süden Spaniens in einen waschechten Sommer.

    Die spanische Wetterbehörde (Aemet) berichtete vor Temperaturrekorden, die in Murcia und Andalusien, im Süden des Landes, am Dienstag, den 12. Dezember, aufgestellt wurden. Mit „fast 30°C mitten im Dezember“.

    In mehreren Dutzend Städten stiegen die Temperaturen am Dienstag über 25°C, am frühen Nachmittag erreichten sie in Málaga 29,9°C, wie der Sender BFMTV berichtet. Solche Werte sind „außergewöhnlich für Mitte Dezember“, kommentierte Rubén del Campo, Sprecher der Aemet, gegenüber der Zeitung El País. Laut der Nationalen Klimadatenbank lag der bisherige Rekord für einen Dezember bei 29,4°C in Motril am 9. Dezember 2010.

    5 bis 10°C über den Normalwerten.
    Es wird erwartet, dass sich das Thermometer an der gesamten Mittelmeerküste der 20°C-Marke nähert, und das soll bis Anfang nächster Woche so bleiben. In fast ganz Spanien auf dem Festland liegen die Temperaturen durchschnittlich 5 bis 10°C über den Normalwerten.

    Spanien, das von der globalen Erwärmung stark betroffen ist, erlebt seit 2021 eine außergewöhnliche Dürreperiode, die durch extreme Hitzewellen noch verschlimmert wird. Im Oktober war der monatliche Temperaturrekord mehrfach gebrochen worden. Die spanische Regierung hatte angekündigt, bis 2027 etwa 12 Milliarden Euro auszugeben, um der Dürre und dem Wassermangel entgegenzuwirken.

  • Klima: Die Einwohner von Mouthe im Departement Doubs sehnen sich nach den Wintern vergangener Zeiten

    Klima: Die Einwohner von Mouthe im Departement Doubs sehnen sich nach den Wintern vergangener Zeiten

    1968 zeigte das Thermometer in Mouthe im Departement Doubs -37 °C an. Heute sind die Einwohner wegen der ungewöhnlich hohen Temperaturen beunruhigt.

    Die Zeiten, in denen das Dorf Mouthe im Département Doubs im Winter unter einer dicken Schneedecke fröstelte, scheinen lange vorbei zu sein. Am Samstag, dem 14. Januar 2023, war das Thermometer mit 7 °C sehr weit von den Temperaturen früherer Zeiten entfernt. Vor 55 Jahren schlug der Winter in der Stadt mit -37 °C am frühen Morgen mit voller Wucht zu. Eine außergewöhnlich tiefe Temperatur, die Mouthe den Spitznamen „Klein-Sibirien“ einbrachte. Später prägten sich weitere Winter in die Köpfe der Einwohner ein, wie etwa die Winter von 1971 und 1985.

    Den letzten harten Winter gab es im Jahr 2013.
    Arsène Letoublon war zu dieser Zeit Skilehrer. Für ihn war jeder Winter ein Fest. „Wenn man den Schnee fallen sieht, ist das etwas Besonderes. (…) Es war, wie man damals sagte, ein schöner Winter (…) Es muss wirklich etwas Ungewöhnliches passiert sein, dass die Kälte auf einmal verschwunden ist“, sagt Arsène Letoublon heute besorgt auf dem Sender France 3. 

  • Wetter der kommenden Woche: Regen, Schnee in den Bergen und im Flachland, starker Wind…

    Wetter der kommenden Woche: Regen, Schnee in den Bergen und im Flachland, starker Wind…

    Das Wetter wird sich ab dem kommenden Montag ändern. Es soll kältere und feuchtere Luft nach Frankreich kommen. Auf dem Programm stehen: Graupelschauer im Flachland, starker Wind und Schnee in den Bergen, auch in tieferen Lagen.

    Wird der Winter jetzt endgültig in Frankreich Einzug halten? Das milde und trockene Wetter, das seit Anfang Januar herrscht, wird ab Montag, dem 16. Januar, in ganz Frankreich kälterer und feuchterer Luft weichen. Eine nordwestliche Strömung wird unruhiges Wetter von den Britischen Inseln nach Frankreich bringen.

    Das Wetter wird unruhig mit häufigen Regenfällen, möglichem Schneegestöber im Flachland, starkem Wind und viel Schnee in den Bergen auch in tieferen Lagen, insbesondere in der Nacht von Montag auf Dienstag, berichtet La Chaîne Météo.

    Es wird erwartet, dass zum Teil starke Regenfälle über ganz Frankreich niedergehen werden. Sie werden von feuchter Luft gespeist. Nur die Region Languedoc-Roussillon wird weitgehend vom Regen verschont bleiben. Die Regenschauer werden von starkem Wind begleitet.

    Es wird erwartet, dass es ab einer Höhe von 1.500 Metern in allen französischen Gebirgen, einschließlich der Pyrenäen, zu starken Schneefällen kommen wird. Meteo Pyrenäen meldet „sehr unruhige Bedingungen mit potenziell viel Schnee in den Bergen bis in tiefe Lagen“. Am kommenden Dienstag und Mittwoch wird es weiter schneien. Weißes Gold, das von den Skigebieten in den Pyrenäen mit Ungeduld erwartet wird.
    Nach ersten Prognosen könnte es in den Ebenen im Norden und Osten Frankreichs und sogar auf den Hügeln der Normandie schneien.

    Seitens der Temperaturen wird keine Kältewelle erwartet. Dennoch werden die Höchstwerte an den Nachmittagen zeitweise etwas unter den normalen Werten für die Jahreszeit liegen. Keine Frage, es wird winterlich.

  • Nach sechs Wochen fällt endlich Schnee in den Skigebieten der Pyrenäen

    Nach sechs Wochen fällt endlich Schnee in den Skigebieten der Pyrenäen

    Es fiel Schnee, endlich, das erste Mal seit mehr als fünf Wochen. Schnee, auf den die Skigebiete der Pyrenäen so lange gewartet haben. Die ersten Flocken fielen gestern am Ende des Tages und die Schneefallgrenze lag am Montagmorgen bei 1.500 m Höhe und könnte noch ein wenig tiefer fallen.

    Seit dem 25. November hatte es nicht mehr geschneit. Vor ein paar Tagen gab es ein wenig Schnee, aber seit eineinhalb Monaten ist eigentlich nichts mehr passiert. In den Wintersportorten der Pyrenäen ist ein breites Lächeln auf den Gesichtern der Wintersportler und der Eiheimischen zu sehen. Dank einer Abkühlung, die am Sonntag die Schnee-Regen-Grenze auf 2.000m sinken ließ, wurden die Hänge in den Pyrenäen am späten Sonntagabend und in der Nacht zum Montag deutlich weißer. Die Skistationen und die Gipfel wurden winterlich dekoriert, allerdings sind die Täler der Gebirgskette von den Schneefällen kaum betroffen.

    „Die ersten Schneefälle traten bereits am Samstag im Grenzgebiet auf“, erläutert Thomas Bouffon, Prognostiker und Schneeforscher bei Météo France in Tarbes. Am Montagmorgen wurden in 1.800 m Höhe zwischen 5 und 10 cm gemessen, wie zum Beispiel in La Mongie. Météo France erwartet bis zum Ende des Tages etwa 10 cm auf 1.800 m mit einer Schneefallgrenze, die sich auf 1.300 m stabilisiert.

  • Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    2023 beginnt mit viel zu milden Temperaturen. In den Bergen bedeutet das die Rückkehr der Sommeraktivitäten. Am Sonntag, dem 1. Januar, wurden im Skigebiet Les Gets in Hochsavoyen wieder die Mountainbike-Strecken geöffnet.

    In Les Gets (Haute-Savoie) wechseln sich Schlammpfützen mit Schneeflecken ab. Auf der Nordseite versuchen die Skifahrer über Schneereste zu rutschen, auf der Südseite der Berge sind die Winterurlauber mit Mountainbikes unterwegs. Seit dem Morgen des 1. Januar sind die Abfahrtspisten für Fahrräder im Skiort wieder geöffnet und gesichert, aber das kann den Winterurlauber das Skifahren nicht wirklich ersetzen. „Sicherlich wird ein für das Radfahren geöffneter Lift das nicht ausgleichen, aber es ermöglicht uns, den Kunden etwas Nettes anzubieten“, bedauert Benjamin Mugnier, Direktor der Skilifte, gegenüber dem Sender France 3.

    Die Buchungsquote liegt trotzdem bei 81%
    Der savoyische Skiort möchte sein Angebot diversifizieren und versucht schon seit einigen Jahren sich neu erfinden. Radfahren ist im Sommer eine der Hauptaktivitäten von Les Gets und wird jetzt zu einer Vierjahreszeitenaktivität, die einigen ausländischen Gästen bereits lieb und teuer geworden ist. Puristen, die sich nach Pulverschnee sehnen, genießen statt dessen die Schönheit der Landschaft, die dieses Jahr nicht weiss werden will. Spaziergänge stehen für viele Winterurlauber auf dem Programm, wodurch zumindest bei den Skipässen gespart werden kann. Obwohl die Pisten nicht wirklich weiß sind, wird die Buchungsquote auch für die erste Woche in 2023 auf 81% geschätzt.