Schlagwort: Winter

  • Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Auch die letzte Woche des Jahres war von milden Temperaturen geprägt – viele Skigebiete mussten etwa die Hälfte ihrer Pisten schließen -, zieht Météo-France eine Wetterbilanz für 2022. Ein historisches Jahr, eines der wärmsten, geprägt von außergewöhnlichen Perioden, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind.

    Das milde Jahresende kennzeichnet ein Jahr 2022, das das wärmste war, das Météo-France je aufgezeichnet hat. „Weihnachten 2022 war außergewöhnlich mild im ganzen Land, mit einem Wärmeindikator von 11,3 °C am 25. Dezember auf nationaler Ebene (eine Abweichung von +5,5 °C im Vergleich zur Norm), was dieses Weihnachten auf den zweiten Platz der mildesten Weihnachten nach 1997 setzt“, erklärt Météo-France und betont, dass „die Temperaturen in den letzten Jahren oft mild oder sogar extrem mild zu dieser Jahreszeit waren“.

    Nur Weihnachten 2020 war im Landesdurchschnitt kälter als normal. Von einem sehr kalten Weihnachten wie 1962, als das Thermometer in Vichy auf -17,0 °C, in Tarbes auf -9 °C, in Paris auf -7,5 °C und in Perpignan auf -4,5 °C fiel, ist Frankreich sehr weit entfernt.

    Entwicklung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit 1900 (Météo France)

    Diese milde letzte Woche zwischen den Feiertagen krönt auf jeden Fall ein außergewöhnliches Jahr 2022, es „wird das wärmste Jahr sein, das Frankreich je gemessen hat. Das Jahr 2022 ist ein Symptom des Klimawandels in Frankreich, das von Wetterextremen geprägt ist“, so Météo-France. „Im gesamten Jahr wird die Temperatur in Frankreich im Durchschnitt über 14,2 °C liegen. Je nach den Temperaturen in den letzten Tagen des Dezembers wird die Jahrestemperatur für das gesamte Jahr 2022 zwischen 14,2 °C (kalter Dezember), 14,4 °C oder sogar 14,6 °C (warmer Dezember) liegen. Damit liegt 2022 auf Platz 1 der wärmsten Jahre, deutlich vor 2020, das bisher den Rekord hielt.“

    Abweichungen der Temperaturen und der Niederschläge (Météo France)

    Eine dramatische Folge war der Regenmangel, der weite Teile des Landes betraf. „Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in Frankreich dürfte im Jahr 2022 ein Defizit von 15 bis 25% aufweisen (im Vergleich zur Norm 1991-2020). Das Jahr 1989 ist mit einem Defizit von 25% das bislang niederschlagsärmste Jahr. 2022 war gespickt mit Rekordmonaten: der Mai mit einem Defizit von 60 Prozent und der Juli mit einem Defizit von 85 Prozent waren die trockensten Monate, die seit Beginn der Messungen im Jahr 1959 in ganz Frankreich aufgezeichnet wurden.

    „Die im März beginnende Dürre 2022 im klimatologischen Sinne ist mit einer vorläufigen Dauer von 8 Monaten die drittlängste Dürre (nach der Dürre 1989-1990, die 17 Monate dauerte, und 2005, die 9 Monate dauerte). Drei Viertel des Landes waren betroffen“, so Météo-France.

    Die Hälfte der Skipisten geschlossen
    Das sehr milde Jahresende wirkt sich auch auf die Skigebiete aus, die derzeit unter akutem Schneemangel leiden: Die milde Witterung und der Regen führen laut Domaines skiables de France (DSF) derzeit dazu, dass etwa die Hälfte der französischen Skipisten geschlossen ist.

    Für Météo-France ist das Jahr 2022 ein gutes Beispiel für die Folgen der globalen Erwärmung. „Die bemerkenswerten Sommerperioden des Jahres 2022 wären ohne die Auswirkungen des Klimawandels höchst unwahrscheinlich und deutlich weniger intensiv gewesen“.

  • Wintersturm in den USA: Mindestens 32 Tote und Zehntausende Haushalte ohne Strom

    Wintersturm in den USA: Mindestens 32 Tote und Zehntausende Haushalte ohne Strom

    Ein Wintersturm, der eisige Winde mit sich führte und seit Tagen über das Zentrum und den Osten der USA fegt, forderte bereits mehr als 30 Todesopfer und ließ Zehntausende Amerikaner am Weihnachtstag ohne Strom in kalten Wohnungen frieren.

    „Das ist nicht das Weihnachten, das wir uns vorgestellt haben“: Ein Wintersturm mit eisigen Winden fegt schon seit Tagen über das Zentrum und den Osten der Vereinigten Staaten und hat schon mehr als 30 Menschenleben gefordert. Zehntausende Amerikaner sassen am Weihnachtstag ohne Strom in kalten Wohnungen.

    Zweiunddreißig Todesfälle wurden in neun Bundesstaaten bestätigt, darunter allein 13 in Erie County im Bundesstaat New York, zu dem auch die Stadt Buffalo gehört, wo die Schneehaufen inzwischen stellenweise bis zu drei Meter hoch sind. Einige Opfer wurden in ihren Autos gefunden, andere auf der Straße inmitten der Schneemassen.

    „Menschen sitzen seit über zwei Tagen in ihren Autos fest“
    Seit Mittwochabend werden die USA von diesem ungewöhnlich starken Wintersturm heimgesucht, dessen polare Winde vor allem in der Region der Great Lakes (Großen Seen) zu starken Schneefällen führten. „Es gibt Menschen, die seit mehr als zwei Tagen in ihren Autos festsitzen und andere in ihren Häusern mit frostigen Temperaturen“, berichtet Mark Poloncarz, ein Verwaltungsbeamter des Landkreises Erie County. Er befürchtet, dass es bald weitere Todesfälle in seinem County geben könnte.

    Trotz Fahrverbot sassen Hunderte von Menschen in ihren Fahrzeugen fest. Die Rettungskräfte gingen am Sonntag von Auto zu Auto, um zu sehen, „ob sie Leichen finden“, beschreibt Mark Poloncarz die Situation auf CNN.

    „Das ist eine große Krise“, sagt die Gouverneurin des Bundesstaates New York Kathy Hochul, selbst eine gebürtige Buffaloerin. „Ich habe alle großen Winterstürme der letzten 60 Jahre erlebt. Das hier ist der schlimmste.“

    Mehr als 48.000 Haushalte waren am Sonntag an der Ostküste der USA ohne Strom. Das Unwetter hatte laut der Website Poweroutage.us ursprünglich rund 150.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

    Mehr als 3.000 Flüge wurden am Sonntag gestrichen, zusätzlich zu den etwa 3.500 am Samstag und weiteren 6.000 am Freitag, wie die Webseite Flightaware.com berichtete.

    In Städten, wie Denver oder Chicago, wurden Notunterkünfte eröffnet, um Bedürftige aufzunehmen, damit sie sich aufwärmen können und vor Unterkühlung geschützt sind.

    Kanada ebenfalls betroffen
    Der Wintersturm betraf auch Kanada, wo ein Busunfall auf einer vereisten Straße in British Columbia nach Angaben der Behörden mindestens vier Todesopfer und Dutzende Verletzte forderte. Mehr als 150.000 Menschen waren auch i9n Kanada ohne Strom, vor allem in den Provinzen Ontario und Quebec. Zudem mussten alle Züge von Toronto nach Ottawa und Montreal am Weihnachtstag nach der Entgleisung eines Zuges eingestellt werden, wie die kanadische Eisenbahngesellschaft mitteilte.

    Laut dem National Weather Service der USA sollen die Temperaturen „bis Mitte nächster Woche auf jahreszeitlich normale Werte“ zurückgehen.

    https://twitter.com/NWXweather/status/1605993104804151296
  • Wetter: +10 Grad in 24 Stunden – aber wie lange wird die Wärme anhalten?

    Wetter: +10 Grad in 24 Stunden – aber wie lange wird die Wärme anhalten?

    Nachdem Frankreich in den letzten Tagen mit besonders niedrigen Temperaturen zu kämpfen hatte, stieg das Thermometer in nur einer einzigen Nacht um etwa 10 Grad an. Und die warmen Temperaturen sollten auch noch einige Tage andauern.

    In dieser ersten Woche der Weihnachtsferien in Frankreich wird es einen deutlichen Temperaturanstieg geben, so die Ankündigungen von Météo-France. Die Erwärmung bestätigt sich mit Temperaturen, die „deutlich über den normalen Werten der Saison liegen“. In einigen Regionen wird die Temperatur von einer Woche auf die andere von 10°C auf 20°C ansteigen. Diese milde Witterung wird laut Vorhersage bis mindestens Weihnachten anhalten.

    Wie La Chaîne Météo erklärt, „zieht das Hoch über Mitteleuropa rasch nach Russland weiter, während Luft subtropischen Ursprungs vom Atlantik bis nach Frankreich aufsteigt“. Die warme Luftmasse stammt von den Kanaren und aus Marokko, wo es am Montagnachmittag 25°C warm war. Am Fuße der Pyrenäen meldet Chaîne Météo heute bereits 23°C. In Troyes (Aube) herrschten am Montag 12°C, am Sonntagmorgen waren es noch -9°C.

    Frankreich muss sich also in den nächsten Tagen an Temperaturen gewöhnen, die landesweit 5°C und im Südwesten sogar 8°C über dem Durchschnitt liegen. Auch wenn die Rekorde aus dem Jahr 1989 nicht gebrochen werden, sind die Tiefsttemperaturen bemerkenswert hoch und liegen im Allgemeinen zwischen 7° und 14°C vom Nordosten bis zum Mittelmeer.

    Den Meteorologen zufolge soll die milde Witterung bis zum Weihnachtswochenende anhalten. Der Wetterkanal spricht von einer möglichen Änderung ab dem 28. Dezember. „Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien könnte sich aufblähen und kalte Luft nach Nordfrankreich bringen“. Es könnte bis zum Neujahrswochenende dauern, bis ein Temperaturrückgang auf jahreszeitliche Normalwerte einsetzt.

  • Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Zwar sind Schneeketten, -socken oder Winterreifen seit November 2022 in 34 französischen Departements Pflicht, doch wurde das bislang nur präventiv gesehen.

    Oftmals bleiben Autofahrer ohne richtige Reifen auf verschneiten Strassen stecken. In 34 französischen Departements, von den Pyrenäen bis zu den Vogesen, sind Schneeketten, -socken und Winterreifen in der Nähe von Bergmassiven vorgeschrieben. Die Winterausrüstungen müssen aus Sicherheitsgründen vom 1. November bis zum 31. März mitgeführt oder die Winterreifen aufgezogen werden.

    Kein Zwang oder Strafe
    Mit dem Kälteeinbruch verdoppelte sich das Auftragsvolumen in den Werkstätten. „Wir machen keine Pause, von 8.30 Uhr bis 19 Uhr, wir haben keine Zeit zum Verschnaufen“, berichtet der Garagenbesitzer Akif Altun auf dem Sender France 3. Das sogenannte „Berggesetz“ ist nur ein Ansporn zur Vorsicht, die Fahrer können in diesem Jahr noch nicht mit dem später vorgesehenen Bußgeld von 135 Euro belegt werden. Bei einem Unfall in diesen 34 Departements sind die Autofahrer auch ohne Winterreifen oder Schneeketten dieses Jahr noch durch die Versicherungen gedeckt. Die Winterreifenpflicht bringt also vorerst keine Auflagen oder Sanktionen für die, die sich nicht daran halten, mit sich. Das Dekret zur Umsetzung des Gesetzes ist noch nicht veröffentlicht worden.

  • So könnte der Winter in Frankreich nach dem heißen Sommer aussehen

    So könnte der Winter in Frankreich nach dem heißen Sommer aussehen

    Angesichts des rasant fortschreitenden Klimawandels werden die Jahreszeiten völlig auf den Kopf gestellt. Wie wird eigentlich der Winter nach dem heißen und trockenen Sommer aussehen? Météo-France liefert die neuesten saisonalen Trends für die kommenden drei Monate.

    Ein heißer und trockener Sommer, ein zu warmer Oktober, der als „Klimaanomalie“ bezeichnet wird, und Regen, der auf sich warten lässt… Die französischen Meteorologen machen keinen Hehl aus ihrer Sorge, dass das Jahr 2022 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden könnte. Wie aber wird der kommende Winter angesichts des Klimawandels aussehen? Météo-France liefert die neuesten saisonalen Trends für die kommenden drei Monate.

    Laut den Vorhersagen von Météo-France zeichnet sich für die kommenden Monate ein Winter mit Temperaturen nahe den normalen Werten der Jahreszeit ab. „Das wahrscheinlichste Szenario für das Quartal November – Dezember 2022 – Januar 2023 ist ein Vorherrschen von antizyklonalen Bedingungen mit ruhigem und trockenem Wetter auf dem europäischen Kontinent“, prognostizieren die Wetter-Experten.

    Allerdings schließen die Prognosen punktuell Temperaturen, die örtlich unter den Normalwerten liegen können, nicht aus. Sollte man also ganz schnell die dicken Jacken, die man in den hintersten Ecken der Kleiderschränke gelagert hat, herausholen? Um sicher zu sein, muss man sich noch etwas gedulden.

    Laut Météo France bleibt die Vorhersehbarkeit des kommenden Winterwetters noch ziemlich unsicher. Konkret heißt das, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturen in Frankreich wärmer als normal sind, bisher nur 30% beträgt. Die Wahrscheinlichkeit beträgt laut Météo France immerhin 50%, dass die Temperaturen den saisonalen Normalwerten entsprechen.

  • Ausfälle im französischen Stromnetz während des Winters können nicht ausgeschlossen werden

    Ausfälle im französischen Stromnetz während des Winters können nicht ausgeschlossen werden

    Élisabeth Borne hält heute Nachmittag um 15.30 Uhr eine Pressekonferenz zur Energiekrise ab. RTE und GRTgaz, die die Strom- und Gasnetze verwalten, sollen über die Lage für diesen Winter berichten.

    RTE warnt vor „erhöhtem Spannungsrisiko“ im Stromnetz in diesem Winter
    Das Risiko von Ausfällen im Stromnetz in diesem Winter sei „erhöht“, bliebe aber „dank einer starken Mobilisierung“ zugunsten von Energieeinsparungen „beherrschbar“, hat der Betreiber des französischen Stromnetzes RTE am Mittwoch angekündigt. „Das Risiko eines Stromausfalls kann nicht völlig ausgeschlossen werden, aber es knn vermieden werden, indem der nationale Verbrauch generell um 1 bis 5% und während der extremsten Wetterlagen um bis zu 15% gesenkt wird“, erklärte RTE in einer Pressemitteilung.

    Die Regierung will im Laufe des Tages die neuen Modalitäten des Preisstopps für 2023 vorstellen.

    RTE warnte, dass die „sehr große Mehrheit der Risikosituationen“ morgens zwischen 8:00 und 13:00 Uhr und abends zwischen 18:00 und 20:00 Uhr auftreten könnten. Diese Situationen würden weder ganze Tage noch die Wochenenden betreffen.

    Laut RTE besteht keine Gefahr eines generellen „Blackouts“
    In Frankreich bestehe keine Gefahr eines „Blackouts“, d. h. eines vollständigen Kontrollverlusts über das Stromsystem. RTE kündigt an, über „angemessene und verhältnismäßige Mittel zur Sicherung des Stromsystems in je nach Ausmaß eines möglichen Ungleichgewichts“ zu verfügen.

    In Zeiten, in denen das Stromnetz sehr belastet ist, kann das Risiko von Stromausfällen durch eine Senkung des generellen Verbrauchs um 1% bis 5% vermieden werden, hat RTE als Betreiber des Stromnetzes errechnet. Die erforderliche Senkung des Verbrauchs kann im extremsten Szenario bis zu 15% betragen. 

  • Warum ist der 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres?

    Warum ist der 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres?

    Der heutige Dienstag, der 21. Dezember, markiert ein astronomisches Phänomens: die Wintersonnenwende. Es handelt sich dabei um den ersten Tag des Winters und den Tag mit den wenigsten Sonnenstunden des Jahres.

    Der 21. Dezember wird zwar – wie jeder andere Tag auch – 24 Stunden dauern, aber die Nacht wird sich über fast 16 Stunden erstrecken! Nach den Beobachtungen und Berechnungen des Instituts für Himmelsmechanik und Ephemeridenberechnung (IMCCE) wird die Wintersonnenwende um 16 Uhr 59 Minuten 19,49 Sekunden Pariser Zeit stattfinden, d. h. um „15h 59m 19,49s“ Weltzeit.

    Die Wintersonnenwende ist der Zeitpunkt, an dem unsere nördliche Hemisphäre Streiflicht mit geringer Wärmewirkung erhält und der Nordpol sogar ganz im Dunkeln liegt. Parallel dazu wird auf der Südhalbkugel der Sommer beginnen.

    Ab dem Tag nach der Wintersonnenwende, also ab dem 22. Dezember, werden die Tage allmählich wieder länger. Heute steht Sonne in unserer nördlichen Hemisphäre am ihrem tiefsten Punkt am Himmel.

    Die Erdneigung führt dazu, dass die Nordhalbkugel der Erde zur Sommersonnenwende der Sonne zugeneigt ist (die Nordhalbkugel ist dann der Sonne stärker ausgesetzt und die Tage sind länger als die Nächte). Umgekehrt neigt sich die Erde zur Wintersonnenwende auf die entgegengesetzte Seite, so dass die Nordhalbkugel der Sonne weniger ausgesetzt ist und die Tage kürzer sind als die Nächte. Die Tage werden nach der Wintersonnenwende unmerklich länger. Die Sonne geht jeden Tag etwas später unter.

    In vielen Zivilisationen wird dieses astronomische Phänomen wegen der langsamen Rückkehr des Lichts nach der dunklen Winterzeit gefeiert.

  • Covid-19: „Diesen Winter werden die Wintersportorte geöffnet“ verspricht die Regierung

    Covid-19: „Diesen Winter werden die Wintersportorte geöffnet“ verspricht die Regierung

    Nach der Schließung der Skilifte im letzten Jahr will die Regierung in diesem Winter den Bergtourismus begünstigen. „In diesem Winter werden die Wintersportorte geöffnet sein. Ich lade die Franzosen ein, zu buchen“, verkündete Jean-Baptiste Lemoyne am heutigen Freitagmorgen am Set der „4 Vérités“ auf France 2. Die Franzosen werden in diesem Winter Ski fahren können! Dies kündigte der Staatssekretär für Tourismus, Jean-Baptiste Lemoyne, an: „In diesem Winter werden die Wintersportorte geöffnet sein. Ich lade die Franzosen ein, zu buchen“.

    „Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir den Impfstoff und die Impfung“, versicherte Jean-Baptiste Lemoyne und fügte zu den Buchungen hinzu: „Sie steigen sehr schnell und sehr stark an. Es wird bald keinen Platz mehr geben“. Baldige Entscheidung über den GesundheitspassAber wird man für die Benutzung der Skilifte einen Gesundheitspass benötigen? „Die Gespräche mit den Branchenvertretern sin…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Winterreifen- oder Kettenpflicht in den Bergen: Details über die neuen Vorschriften

    Winterreifen- oder Kettenpflicht in den Bergen: Details über die neuen Vorschriften

    Am Montag, dem 1. November, tritt die Verpflichtung in Kraft, in bestimmten Gemeinden in Bergregionen mit Winterausrüstung ausgestattet zu sein.

    Nach monatelangen Vorbereitungen, Verhandlungen und Erklärungen tritt am morgigen Montag die Winterausrüstungspflicht für Kraftfahrzeuge in bestimmten Gemeinden in Berggebieten in Kraft. Hier Antworten auf Fragen, die viele Autofahrer zu dieser neuen Regelung haben.

    Was ist das für ein Gesetz?
    Es handelt sich um ein Dekret, das am 18. Oktober 2020 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, in Anwendung des Gesetzes „Montagne II“ vom 28. Dezember 2016. Ziel ist es, „die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Winter weiter zu verbessern“ und „Staus auf den Straßen der Bergregionen zu begrenzen“. Durch die obligatorische Verwendung bestimmter Winterausrüstungen sollen auf verschneiten und rutschigen Straßen in Bergregionen im Winter weniger Unfälle passieren und weniger Verkehrsteilnehmer wegen verschneiter Strassen stecken bleiben.

    Wann tritt die Vorschrift in Kraft?
    Die neuen Vorschriften treten offiziell am 1. November in Kraft. So könnten Sie in den betroffenen Gebieten bereits am Montag kontrolliert werden.

    Wie lange gilt die Vorschrift?
    Die Verpflichtung gilt in den betroffenen Gebieten bis zum 31. März. Vom 1. November bis zum 31. März müssen Autofahrer sicherstellen, dass sie mit der vorgeschriebenen Wingerausrüstung ausgestattet sind.

    Sind Winterreifen obligatorisch?
    Nein, das sind sie nicht. Seit einigen Monaten kursieren falsche Informationen, die besagen, dass Autofahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge mit Winterreifen auszurüsten. Das ist jedoch falsch.

    Das Gesetz bietet die Wahl zwischen:

    1. Winterreifen oder „Schneereifen“. Dies ist die sicherste Lösung im Hinblick auf die Verkehrssicherheit. Winterreifen sind 3PMSF-geprüft (3 Peak Mountain Snow Flake) und mit dem alpinen Symbol gekennzeichnet, das eine Schneeflocke in einem Berg mit drei Gipfeln darstellt. „M+S“ (Mud + Snow) sind weniger effizient und werden ab dem 1. November 2024 in den betroffenen Regionen nicht mehr zulässig sein.
      Es ist auch möglich, sich für Ganzjahresreifen zu entscheiden, sofern sie eine der genannten Kennzeichnungen tragen.
    2. Schneeketten aus Metall: Sie sind preiswert und praktisch im Kofferraum zu verstauen und eine gute Lösung für den gelegentlichen Gebrauch. Sie sind auch in hoch verschneiten Gebieten sehr effektiv. 
    3. Schneesocken: Diese Ausrüstung aus widerstandsfähigem und elastischem Gewebe ist nicht sperrig, kann wiederverwendet werden und ist einfach zu installieren. Denken Sie jedoch daran, Handschuhe für Kälte und Schmutz mitzubringen, da Sie bei der Montage den gesamten Reifen einpacken müssen. Außerdem sollten Sie eine Tasche haben, in der Sie sie nach dem Gebrauch verstauen und aufbewahren können.

    Wie teuer ist eine solche Winterausrüstung?
    Für Winterreifen muss man mit etwa 100 Euro pro Reifen rechnen, ohne die Kosten für die Montage und das Auswuchten. Das sind 400 Euro, denn es ist Pflicht, alle vier Reifen zu montieren. Die Kosten für Schneesocken liegen im Durchschnitt zwischen 25 und 70 Euro. Die Ketten kosten zwischen 30 und 100 Euro.

    Wichtig ist jedoch, dass Socken und Ketten paarweise verkauft werden, da das Gesetz vorschreibt, dass „mindestens zwei Antriebsräder“ vorhanden sein müssen. Viele Fachleute raten jedoch dazu, Ketten und Schneesocken auf alle vier Räder des Fahrzeugs zu montieren, um die Strassenhaftung und damit die Sicherheit bei starkem Schneefall zu verbessern.

    Müssen die Ketten dauernd auf den Reifen aufgezogen sein?
    Nein, natürlich nicht… Für Schneesocken und Ketten genügt es, wenn Sie sie in Ihrem Besitz haben, zum Beispiel in Ihrem Kofferraum. Wenn Sie jedoch angehalten werden, kann die Polizei Sie auffordern, sie vorzuzeigen. Andernfalls muss das Fahrzeug mit Winterreifen ausgestattet sein.

    Sind alle Fahrzeuge betroffen?
    Ja, nicht nur Pkw sind betroffen. Wie Service-public.fr erklärt, unterliegen auch Reisebusse, Omnibusse und Lkw ohne Anhänger oder Sattelauflieger dieser Verpflichtung, wobei auch für diese die Wahl zwischen Ketten und Winterreifen besteht. Lkw mit Anhängern oder Sattelanhängern müssen an mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten haben, auch wenn sie mit Winterreifen ausgestattet sind.

    In welchen Gemeinden gilt die Verpflichtung?
    Die meisten Gemeinden befinden sich in den Alpen, im Zentralmassiv und im Jura. Auch ganze Departements sind betroffen: Lozère, Puy-de-Dôme, Haute-Loire, Cantal, Savoie, Haute-Savoie und Hautes-Alpes

    Ich bin nur auf der Durchreise durch eine betroffene Kommune… muss ich trotzdem ausgerüstet sein?
    Ja, diese Regelung gilt nicht nur für die Einwohner der betreffenden Gemeinden, sondern für alle Personen, die diese mit ihrem Fahrzeug durchfahren wollen.

    Ist die Regelung immer in der gesamten betroffenen Gemeinde obligatorisch?
    Nein, nicht unbedingt. In vielen Gemeinden sind nur bestimmte Straßen der Pflicht unterworfen. Es ist ratsam, sich bei der Gemeinde oder der Präfektur des jeweiligen Departements zu erkundigen.

    Wie kann ich erkennen, welche Straßen obligatorisch sind?
    Mit dieser neuen Vorschrift wurden zwei neue Strassenschilder eingeführt. Die Schilder B58 und B59 weisen auf die Gebiete hin, in denen die Ausrüstung obligatorisch ist. B58 zeigt einen Schneereifen (mit dem Schneeflocken-Logo) und einen Schneekettenkasten mit einem Berg darüber in einem roten Rahmen. Es zeigt die Einreise in ein betroffenes Gebiet und kann mit den Daten der Anwendung (vom 1. November bis zum 31. März) oder dem Vermerk „Erinnerung“ versehen sein. B59 hat die gleichen Symbole, ist aber mit einer schwarzen Linie durchgestrichen und zeigt das Ende des von der Verpflichtung betroffenen Gebiets an.

    Welche Strafen drohen?
    Autofahrer, die in den betreffenden Gebieten keine Winterausrüstung besitzen, werden in diesem Winter noch nicht bestraft. „Autofahrer, die in den Gebieten, die am 1. November unter das Gesetz Montagne II fallen, keine Bergausrüstung besitzen, werden ein Jahr lang nicht bestraft“, teilte das Innenministerium Anfang Oktober 2021 mit. „Informations- und Aufklärungsmaßnahmen werden die Einführung dieses Systems in den kommenden Wochen begleiten“, so die Regierung weiter.

    Die ersten Sanktionen werden also erst im November 2022 verhängt werden. Bei Nichteinhaltung der Vorschriften müssen Autofahrer mit einem Bußgeld in Höhe von 135 Euro sowie mit der Stilllegung ihres Fahrzeugs rechnen.

    Lesen Sie dazu auch: Winterreifenpflicht in Gebirgsregionen tritt in sechs Wochen in Kraft

    Die Schilder B58 und B59 weisen auf die Gebiete hin, in denen die Ausrüstung obligatorisch ist.
  • Winterreifenpflicht in Gebirgsregionen tritt in sechs Wochen in Kraft

    Winterreifenpflicht in Gebirgsregionen tritt in sechs Wochen in Kraft

    Ab dem 1. November müssen Fahrzeuge, die in den Bergen unterwegs sind, in einigen Gebirgsregionen mit Winterreifen oder Ketten ausgerüstet sein. Welche Fahrzeuge und Departements sind betroffen? Welche Ausrüstung ist erforderlich?

    Um Staus auf den Straßen in den Bergregionen zu begrenzen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, müssen Fahrzeuge in bestimmten Gegenden während der Winterzeit mit Winterreifen oder Ketten ausgerüstet sein. Die Verpflichtung wird am 1. November in Kraft treten.

    Dies ist ein Thema, das in den kommenden Wochen zweifellos für Schlagzeilen sorgen wird, zumal das Gesetz noch nicht sehr bekannt ist. Laut einer Studie des Reifenhandelsverbandes (SPP) hat nur jeder zweite Autofahrer von dieser Regelung gehört, berichtet die Website Caradisiac.

    Wo wird die Maßnahme angewendet?
    48 Departements in den Gebirgsmassiven (Alpen, Korsika, Zentralmassiv, Jura, Pyrenäen, Vogesen) sind betroffen.

    Die offizielle Liste der Gemeinden ist noch nicht vollständig definiert. Jeder Präfekt eines Departements muss eine Liste mit betroffenen Gemeinden erstellen und veröffentlichen.

    Wann gilt die Maßnahme?
    Die Winterreifenpflicht tritt am 1. November jeden Jahres für die Wintermonate in Kraft. Die Pflicht zur Winterausrüstung gilt bis zum 31. März des Folgejahres.

    Welche Ausrüstung ist obligatorisch?
    In den von den Präfekten festgelegten Zonen müssen die betroffenen Fahrzeuge entweder mit Schneeketten aus Metall oder Textil an mindestens zwei Antriebsrädern oder mit vier zertifizierten Winterreifen „3PMSF“ ausgestattet sein.

    Welche Fahrzeuge sind betroffen?
    Die Verpflichtung betrifft PKWs, Nutzfahrzeuge und Wohnmobile. Sie gilt jedoch nicht für Fahrzeuge, die mit Spikereifen ausgestattet sind.

    Reisebusse und Lkw ohne Anhänger oder Sattelauflieger unterliegen ebenfalls dieser Verpflichtung und haben die Wahl zwischen Ketten und Winterreifen. Lkw mit Anhängern oder Sattelanhängern müssen an mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten haben, auch wenn sie mit Winterreifen ausgestattet sind.

    Gilt die Verpflichtung auch für gelegentliche Fahrten?
    Ja, diese neue Regelung gilt auch für Gelegenheitsfahrten. Mit anderen Worten: Wenn Sie in einem Gebiet wohnen, das nicht betroffen ist, Sie aber durch eine Gemeinde fahren, die betroffen ist, müssen Sie die Vorschriften einhalten.

    Was sind die Sanktionen bei Nichteinhaltung?
    Die Nichteinhaltung der Verpflichtungen wird mit einem Bußgeld in Höhe von 135 € und in Einzelfällen sogar mit der Stilllegung des Fahrzeugs geahndet.

    Neue Schilder
    Ein neues Schild zeigt den Verkehrsteilnehmern an, wenn sie in eine Zone einfahren, in der die Ausrüstungspflicht gilt.