Schlagwort: Winter

  • Wintersport: Saisonstart in Isola 2000 – Schnee, Lächeln und erste Schwünge

    Wintersport: Saisonstart in Isola 2000 – Schnee, Lächeln und erste Schwünge

    Die Wintersaison hat offiziell begonnen, und in der Station Isola 2000 in den französischen Alpen herrscht Aufbruchstimmung. Trotz knapper Schneemengen sind die ersten Pisten geöffnet, dank eines Mix aus natürlichem und künstlichem Schnee. Was erwartet die Wintersportler in dieser frühen Phase der Saison?

    Erste Abfahrten und große Emotionen

    Für viele ist es das erste Mal, dass sie die Ski anschnallen – und das merkt man. Ein Anfänger erzählt, wie er sich mit dem klassischen Schneepflug über Wasser hält: „Man macht, was man kann, und hofft, dass man stehen bleibt.“ Diese Leichtigkeit und die Freude, die mit der ersten Abfahrt einhergeht, sind überall spürbar.

    Mit einem Schneeband von gerade einmal 45 Zentimetern an den höchsten Punkten der Piste zeigt sich das Wetter derzeit noch zurückhaltend. Aber der Enthusiasmus der Besucher macht das wett: „Wir genießen es. Nach der Anstrengung am Morgen entspannen wir, trinken etwas und lassen den Tag auf uns wirken“, sagt eine Urlauberin mit einem zufriedenen Lächeln.

    Schneekanonen und Hoffnung auf Neuschnee

    Die Betreiber von Isola 2000 wollten keine Zeit verlieren und eröffneten die Saison trotz der geringen Schneemengen frühzeitig. Dabei kam künstlicher Schnee zum Einsatz, um zumindest einen Teil des Skigebiets nutzbar zu machen. Jetzt hoffen alle auf reichlich Neuschnee, um den Betrieb vollständig aufnehmen zu können.

    Die Station bleibt optimistisch. Die aktuelle Strategie, die Gäste frühzeitig anzulocken, zeigt Erfolg. Das gemütliche Ambiente in den Berghütten, der Duft von Raclette und die ersten Schneeschritte – sie schaffen eine Atmosphäre, die Wintersportfans immer wieder zurückbringt.

    Ist das der Beginn einer großartigen Saison?

    Der Saisonauftakt in Isola 2000 mag nicht perfekt sein, aber er bringt genau das, was viele in den Bergen suchen: ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Mit ein wenig Geduld und hoffentlich bald mehr natürlichem Schnee könnte die Station schon bald ihre volle Schönheit entfalten.

    Was ist schließlich schöner, als nach einem Tag auf der Piste die Aussicht auf die verschneiten Gipfel bei einem heißen Getränk zu genießen?

  • Puy-de-Dôme: Winterzauber in Mont-Dore – 40 cm Schnee überraschen Touristen und Einheimische

    Puy-de-Dôme: Winterzauber in Mont-Dore – 40 cm Schnee überraschen Touristen und Einheimische

    Im Puy-de-Dôme hat der Winter mit voller Kraft Einzug gehalten. Am Dienstag, dem 10. Dezember, verwandelten 40 Zentimeter Neuschnee die Landschaft rund um den Mont-Dore in ein wahres Wintermärchen. Eine Szenerie, die nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen gleichermaßen überrascht – und begeistert.

    „Wir wussten, dass es am Wochenende schneien würde, aber 40 Zentimeter? Damit hat wirklich keiner gerechnet. Das ist einfach gigantisch“, erzählt ein Bewohner des Bergdorfs, dessen Straßen und Dächer nun wie mit Puderzucker bestäubt aussehen. Der Anblick? Postkartenreif. Sogar die Terrassen der Restaurants wirken wie eingefroren – perfekt für die Weihnachtszeit.

    Hoffnung auf eine „normale“ Saison

    Die Freude über den frühen Wintereinbruch ist nicht nur ästhetischer Natur. Besonders die Hotel- und Restaurantbetreiber atmen auf. Nach Jahren der Unsicherheit durch milde Winter und pandemiebedingte Einbrüche in der Tourismusbranche hoffen viele auf eine stabile Saison.

    „Endlich wieder eine normale Wintersaison! Ich hoffe wirklich, dass der Schnee bis zu den Feiertagen hält“, sagt Michel Migayrou, ein Hotelier aus der Region. Seine Begeisterung ist greifbar – und nachvollziehbar, denn ein gut besuchtes Weihnachtsgeschäft ist für viele Betriebe existenziell.

    Sicherheit hat Priorität

    Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein – oder vielmehr Schneeglitzern. Météo France hat eine Warnung vor Schneebrettern herausgegeben, die insbesondere die steileren Bereiche der Region betreffen. David Tournadre, der Verantwortliche für die Skipisten, erklärt: „Es gibt ein erhöhtes Risiko für Lawinen. Unser Team ist bereits unterwegs, um die Lage zu analysieren.“ Sicherheit hat oberste Priorität, damit Wintersportler und Wanderer die verschneite Landschaft sorgenfrei genießen können.

    Ein Start voller Hoffnung

    Der Mont-Dore zeigt sich also von seiner besten Winterseite: Schnee in Hülle und Fülle, ein malerisches Dorf und eine hoffnungsvolle Stimmung unter Einheimischen und Touristen. Doch auch Vorsicht und Vorbereitung sind gefragt, um die Schönheit des Winters sicher erleben zu können. Wer weiß – vielleicht wird dieser Winter ja wirklich zu einem, der lange in Erinnerung bleibt?

  • Wintersturm Caetano: Dutzende Unfälle im Westen Frankreichs

    Wintersturm Caetano: Dutzende Unfälle im Westen Frankreichs

    Der Wintersturm Caetano hat am Donnerstag, 21. November, weite Teile Westfrankreichs mit einer Schneedecke überzogen und trotz Wetterwarnungen viele Bewohner unvorbereitet getroffen. Besonders betroffen war das Département Orne, wo es zu zahlreichen Unfällen kam.

    Westfrankreich unter Schnee

    Ein dicker Schneemantel bedeckte das Land von der Normandie bis nach Burgund, einschließlich des Pariser Beckens. Die Schneemengen reichten von fünf bis fünfzehn Zentimetern – ein ungewöhnliches Bild, während die Herbstblätter noch an den Bäumen hängen.

    Schwierige Verkehrsbedingungen und Unfälle

    In der Stadt Flers im Département Orne war die Verkehrslage äußerst schwierig. Autos gerieten ins Schleudern, und viele Fahrer hatten Mühe, ihre Fahrzeuge von Schnee zu befreien, bevor sie losfahren konnten. Allein am Morgen wurden im Département mindestens zehn Unfälle mit Autos und Lastwagen gemeldet. Abschleppdienste arbeiteten ununterbrochen, um die verunfallten Fahrzeuge zu bergen – unter teils schwierigen Bedingungen. Auch die Schneeräumfahrzeuge waren im Dauereinsatz, um Straßen passierbar zu machen.

    Schulen passen sich an

    In den betroffenen Gebieten mussten zahlreiche Schulen schließen. Einige Einrichtungen entließen die Kinder bereits um 15 Uhr, damit sie rechtzeitig und sicher nach Hause gelangen konnten.

    Ein unerwarteter Wintereinbruch

    Der plötzliche Schneesturm zeigt, wie rasch das Wetter umschlagen kann. Während Anwohner und Behörden mit den Folgen kämpfen, erinnern die ungewöhnlichen Wetterbedingungen daran, dass selbst im Herbst der Winter nicht weit entfernt ist.

  • Dépression Caetano : Die  Île-de-France unter Schnee- und Eis-Alarm

    Dépression Caetano : Die Île-de-France unter Schnee- und Eis-Alarm

    Die Tiefdruckzone Caetano bringt Winterwetter nach Frankreich – und besonders die Île-de-France muss sich am Donnerstag auf schwierige Bedingungen einstellen. Die Präfektur von Paris hat den Schnee- und Eisplan der Stufe 2 aktiviert, begleitet von einer Geschwindigkeitsreduktion und weiteren Vorsichtsmaßnahmen.

    Vorsicht auf den Straßen

    Von 11 bis 20 Uhr gilt in der Region eine orangefarbene Wetterwarnung von Météo-France. Die Geschwindigkeiten auf allen Straßen werden um 20 km/h reduziert, um Unfälle bei glatten Fahrbahnen zu vermeiden. Diese Regelung betrifft alle acht Départements der Île-de-France, darunter Paris, die Yvelines, den Val-d’Oise und die Essonne.

    Für Lkw über 7,5 Tonnen gibt es zusätzliche Einschränkungen: Überholmanöver auf den Hauptverkehrsachsen sind untersagt. Die Präfektur ruft alle Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht auf und empfiehlt, nach Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Wer dennoch mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich mit warmer Kleidung, Wasser und Snacks ausstatten, um im Fall von Wartezeiten auf der Straße vorbereitet zu sein.

    Die Auswirkungen der Dépression Caetano

    Météo-France warnt, dass die Schneefälle in der Region Paris und der nahen Umgebung (Petite Couronne) 1 bis 3 Zentimeter erreichen könnten. In der Essonne könnten bis zu 7 Zentimeter zusammenkommen, während weiter östlich und in höheren Lagen sogar bis zu 20 Zentimeter Schnee erwartet werden. Der Schneefall wird von gefährlichem Glatteis begleitet, was die Situation für Autofahrer zusätzlich erschwert.

    Insgesamt sind landesweit 49 Départements in Alarmbereitschaft: 32 wegen Schnee und Glatteis, die anderen 17 wegen heftiger Sturmböen, die im Süden des Landes erwartet werden. Besonders in höheren Lagen im Osten, etwa bei Belfort, könnte der Wintereinbruch intensiver ausfallen.

    Empfehlungen der Behörden

    Neben der Empfehlung, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen, betonen die Behörden, dass Autofahrer ihre Fahrten möglichst verschieben oder frühzeitig starten sollten, um den stärksten Schneefall zu vermeiden. Winterausrüstung und angepasste Geschwindigkeit sind bei den aktuellen Bedingungen unerlässlich.

    Die Dépression Caetano zeigt, wie unvorhersehbar und extrem die Winterbedingungen selbst in gemäßigten Regionen wie der Île-de-France sein können. Während viele das weiße Winterkleid genießen mögen, ist die Sicherheit auf den Straßen oberste Priorität.

  • Schnee, Eis und stürmische Winde: Frankreich rüstet sich für die erste Winteroffensive

    Schnee, Eis und stürmische Winde: Frankreich rüstet sich für die erste Winteroffensive

    Am Donnerstag erwartet Frankreich mit der Ankunft der Tiefdruckzone Caetano einen frühen Wintereinbruch. Schneefälle, gefährliches Glatteis und heftige Stürme werden zahlreiche Regionen treffen und das Land vor erhebliche Herausforderungen stellen. Während die Schneemengen überwiegend moderat bleiben dürften, warnen Meteorologen vor den Folgen für den Verkehr und die Infrastruktur. Was bedeutet das konkret? Ein Überblick.

    Vorsicht vor Schnee und Glatteis: 32 Départements in Alarmbereitschaft

    Die ersten Flocken werden voraussichtlich in der Nacht auf Donnerstag in der Normandie und der Bretagne fallen. Im Laufe des Tages breitet sich der Schneefall Richtung Osten aus – von der Île-de-France bis nach Franche-Comté und ins südliche Elsass. Insgesamt 32 Départements wurden bereits am Mittwoch von Météo-France in die orangefarbene Warnstufe für Schnee und Glatteis versetzt.

    Die Schneemengen variieren je nach Region und Höhe. In den Ebenen werden 2 bis 5 Zentimeter erwartet, während in Höhenlagen ab 300 Metern bis zu 10 Zentimeter möglich sind. Besonders in Franche-Comté könnte es an manchen Orten bis zu 20 Zentimeter Neuschnee geben. Doch nicht nur die Schneemengen sorgen für Besorgnis – auch Glatteis wird vielerorts den Verkehr erheblich erschweren.

    Orkanartige Winde in 17 Départements

    Neben Schnee und Glatteis drohen heftige Winde. 17 Départements, vor allem entlang der Atlantikküste und in den Alpen, wurden in die Warnstufe für Sturm versetzt. Die ersten Sturmböen werden am Morgen entlang der Küste zwischen Loire-Atlantique und Gironde erwartet. Diese ziehen tagsüber ins Landesinnere und erreichen schließlich die Savoie und Haute-Savoie.

    An der Küste sind Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 km/h möglich, in exponierten Lagen wie Kapregionen und Inseln auch mehr. Im Landesinneren und in Gebirgsregionen könnten Böen Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erreichen. Solche Winterstürme treten zwar regelmäßig auf, doch ihre Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen – vor allem in Kombination mit den winterlichen Straßenbedingungen.

    Temperatursturz und Luftmassengegensätze

    Die Tiefdruckzone Caetano bringt eine polare Luftmasse mit sich, die die Temperaturen drastisch senken wird. Tageshöchstwerte von nur 5 bis 10 Grad Celsius, vergleichbar mit den Januarmittelwerten, sind zu erwarten. Besonders in der Nordhälfte des Landes werden die Auswirkungen spürbar sein. Im Süden hingegen, etwa rund um die Mittelmeerküste, könnte es ungewöhnlich milde 15 Grad geben – ein deutlicher Kontrast.

    Die Kollision dieser unterschiedlichen Luftmassen verstärkt nicht nur die Sturmintensität, sondern sorgt auch für extreme Wetterlagen, wie Schnee und Glatteis im Norden sowie Stürme im Süden.

    Einschränkungen im Verkehr und Auswirkungen auf den Alltag

    Météo-France warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen, besonders in den betroffenen Städten und Ballungsräumen. Selbst geringe Mengen an Schnee oder Glatteis können zu großen Problemen auf Straßen und Schienen führen. Für Paris werden 1 bis 3 Zentimeter Schnee erwartet, wobei unklar bleibt, ob und wie lange dieser am Boden bleibt. Die Pariser Verkehrsinfrastruktur könnte durch wetterbedingte Verzögerungen und eine geplante Bahnstreikaktion zusätzlich belastet werden.

    In der Normandie wurden bereits vorsorglich alle Schulbusverbindungen für Donnerstag ausgesetzt. Ähnliche Maßnahmen gelten in Teilen der Bretagne sowie in Eure-et-Loir. In höheren Lagen, insbesondere in den Alpen, könnte der Schnee intensiver ausfallen, mit 30 bis 50 Zentimetern ab 2000 Metern Höhe. Hier dürften vor allem Bergstraßen betroffen sein.

    Ein Blick auf die kommenden Tage

    Während sich die Schneefälle bis Freitag fortsetzen könnten, bleibt auch das Risiko von Glatteis bestehen. Besonders in Regionen mit bereits gefrorenen Böden könnte es zu gefährlichem Eisregen kommen. Für das Wochenende erwartet Météo-France jedoch eine Entspannung: Ein milder Luftstrom könnte die Temperaturen wieder ansteigen lassen, wobei im Nordosten der Frost länger anhalten könnte.

    Dieser Wintereinbruch zeigt, wie unberechenbar das Wetter sein kann – selbst in einem Land, das auf solche Ereignisse vorbereitet ist. Die kommenden Tage werden zur Belastungsprobe für die Infrastruktur und die Geduld der Menschen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Auswirkungen in Grenzen halten und die nötigen Vorsichtsmaßnahmen greifen.

  • Vorfreude auf die Skisaison in den Alpes-Maritimes: Der Winter zieht ein!

    Vorfreude auf die Skisaison in den Alpes-Maritimes: Der Winter zieht ein!

    In den südfranzösischen Alpen, genauer gesagt den Alpes-Maritimes, sind die ersten Schneeflocken gefallen – und das Herz jedes Wintersportlers schlägt höher. Während die Natur bereits das weiße Kleid überzieht, herrscht in den Skigebieten geschäftiges Treiben. Schneekanonen laufen auf Hochtouren, Pistenraupen werden gecheckt, und jedes Detail wird überprüft, damit zur Saisoneröffnung Anfang Dezember alles perfekt ist. […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Winterreifen ab dem 1. November: Welche Modelle sind zugelassen?

    Winterreifen ab dem 1. November: Welche Modelle sind zugelassen?

    Ab dem 1. November müssen Autofahrer in bestimmten Regionen Frankreichs gemäß dem Gesetz „Loi Montagne“ mit zugelassenen Winterreifen unterwegs sein. Welche Modelle sind erlaubt, und welche Alternativen gibt es? Schauen wir uns das mal genauer an.

    Das Alpin-Symbol: Voraussetzung für die Winterreifen-Zulassung

    Die Regelung ist klar: Zugelassene Winterreifen müssen ein Alpin-Symbol tragen – eine Schneeflocke, umgeben von einem Berg mit drei Spitzen (bekannt als „3PMSF“ für „Three Peak Mountain Snow Flake“). Dieses Symbol ist entscheidend, weil es garantiert, dass der Reifen nach europäischen Standards auf seine Wintertauglichkeit geprüft wurde und in schneereichen Regionen für Sicherheit sorgt.

    Zusätzlich sind diese Reifen mit speziellen Lamellen ausgestattet – kleinen Einschnitten in der Oberfläche, die für besseren Grip auf glatten Straßen sorgen. Gerade in verschneiten oder vereisten Gebieten bieten diese Reifen den nötigen Halt und verkürzen den Bremsweg erheblich.

    Ganzjahresreifen: die flexible Alternative

    Neben den klassischen Winterreifen haben Autofahrer auch die Möglichkeit, auf Ganzjahresreifen zu setzen. Diese haben den Vorteil, dass sie in vielen Fällen ebenfalls das Alpin-Symbol tragen und daher zugelassen sind. Sie kosten im Schnitt etwa genauso viel wie Winterreifen – um die 200 Euro pro Reifen – und bieten den Vorteil, dass sie nicht jedes Jahr im Frühjahr oder Herbst gewechselt werden müssen. Besonders für Autofahrer, die nur gelegentlich in Bergregionen unterwegs sind, können Ganzjahresreifen eine gute Wahl sein.

    Schneeketten und -socken: Praktische Lösungen für den Notfall

    Wer auf die Anschaffung spezieller Winterreifen verzichten möchte, kann auch Schneeketten oder sogenannte Schneesocken im Kofferraum mitführen. Diese müssen im Bedarfsfall montiert werden, zum Beispiel bei starkem Schneefall oder glatten Straßen. Sie stellen eine kostengünstige Option dar, sind jedoch eher für den temporären Einsatz gedacht und bieten nicht den Komfort und die Flexibilität, die Winter- oder Ganzjahresreifen im Alltag mit sich bringen.

    Fazit

    Ab dem 1. November gilt es also für Autofahrer in französischen Bergregionen: Entweder mit zugelassenen Winter- oder Ganzjahresreifen fahren oder passende Schneeketten mitführen. Die Loi Montagne sorgt damit nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern schützt auch andere Verkehrsteilnehmer.

  • Zum sechsten Mal in Folge: Ein überdurchschnittlich warmer Winter in Frankreich

    Zum sechsten Mal in Folge: Ein überdurchschnittlich warmer Winter in Frankreich

    Von Anfang Dezember bis Ende Februar lagen die Temperaturen etwa 2°C über den normalen Werten der Jahreszeit.

    Fast überall Regen, aber oft frühlingshafte Temperaturen. Nach einem Rekordherbst ist der Winter 2023-2024 der drittwärmste, der je in Frankreich gemessen wurde, und endet mit einem übermäßig milden Februar – ein weiteres Zeichen für die globale Erwärmung. Zwischen Anfang Dezember und Ende Februar, der in Frankreich traditionell kältesten Zeit des Jahres, lagen die gemessenen Durchschnittstemperaturen um etwa 2°C über den Normalwerten des Zeitraums 1991-2020, allerdings noch hinter den Wintern 2020 (+2,3°C) und 2016 (+2,1°C), wie Météo-France bekannt gab.

    Bereits in den Jahren 2021, 2022 und 2023 waren die Wintertemperaturen in Frankreich höher als normal. Mit einer thermischen Anomalie von +3,6°C ist der Februar 2024 nach 1990 (+4°C) der zweitwärmste Februar in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen. Es ist auch der 25. Monat in Folge, der nicht unter den normalen Werten liegt. Diese Zahlen sind umso bemerkenswerter, als die aktuellen Normalwerte aus den Temperaturen der drei vorangegangenen Jahrzehnte berechnet werden, die ihrerseits bereits wärmer sind als das Klima der vorindustriellen Zeit.

    Auch auf globaler Ebene bricht das Thermometer immer wieder Rekorde: So war der Januar 2024 laut der europäischen Beobachtungsstelle Copernicus der achte Monat in Folge, der weltweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Für Météo-France führt dieser „Anstieg der Temperaturen als Folge des Klimawandels zu einer Verkürzung der Wintersaison“. „Unsere Winter sind weniger kalt als früher, Dauerfrost und Schnee im Flachland werden immer seltener“, so Météo France. Seit Anfang Dezember 2023 war nur der Zeitraum vom 7. bis 20. Januar und die letzten Tage des Februar 2024 durch richtiges Winterwetter gekennzeichnet, was alle ein wenig überraschte.

  • Winterurlaub: Immer mehr Franzosen entscheiden sich für eine Reise ans Meer

    Winterurlaub: Immer mehr Franzosen entscheiden sich für eine Reise ans Meer

    Immer mehr Franzosen entscheiden sich dafür, ihren Winterurlaub am Meer zu verbringen. Ein Beispiel ist der Campingplatz Les Issambres in Roquebrune-sur-Argens im Departement Var, einer der wenigen, die das ganze Jahr über geöffnet sind.

    Nur einen Katzensprung vom Meer entfernt liegt der Campingplatz Les Issambres in Roquebrune-sur-Argens (Departement Var) in idealer Lage. „Heute Morgen ist es superschön, kein bisschen Wind, das Meer wird flach sein, das wird toll“, freut sich Manuel Archer, ein Urlauber aus Lyon, gegenüber dem Sender Franceinfo. 15°C und ein ruhiges Meer: Die Bedingungen sind ideal für eine Paddelsession. Winterurlaub am Meer erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auf dem Campingplatz Les Issambres sind die Preise zu dieser Jahreszeit im Vergleich zum August um 30-40 % günstiger. Und das ist nicht der einzige Vorteil: „Hier ist es super, der Verkehr ist uhig. Man kommt überall hin, man kann sich gut bewegen“, sagt Michel Villevieille, der aus dem Vaucluse an die Côte d’Azur kam.

    „Wir haben gemerkt, dass es einen echten Bedarf gibt“.
    Mitten im Februar liegt die Auslastung bei 55 %. Der Campingplatz ist einer der wenigen, die das ganze Jahr über geöffnet sind. „Wir haben gemerkt, dass es einen echten Bedarf gibt, und wir haben immer mehr Gäste. Inzwischen ist es durchaus interessant, das ganze Jahr über zu öffnen. Wir haben eine Kundschaft, die sehr angenehm ist, die neugierig auf alles ist, die kommt, um die Region zu entdecken…“, erklärt Pascal De Mattéi, der Besitzer des Campingplatzes, auf Franceinfo.

  • Winterurlaub: Die französischen Skigebiete füllen sich

    Winterurlaub: Die französischen Skigebiete füllen sich

    Am Samstag, dem 10. Februar, begann der große Aufbruch in die Winterferien. Tausende von Urlaubern reisen in die französischen Skigebiete und warten ungeduldig auf die für die nächsten Tage vorhergesagten Schneefälle.

    Der Samstag, der 10. Februar, war ein arbeitsreicher Tag in Les Menuires in den französischen Alpen. Bereits am Vormittag treffen die ersten Urlauber ein. Einige sind schon in der Nacht aufgebrochen, um so früh wie möglich auf den Pisten zu stehen. „Wir sind um 2 Uhr morgens losgefahren und jetzt sind wir hier“, freut sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Innerhalb weniger Stunden kamen 22.000 Menschen in den Skiort.

    Die Besucherzahlen sehen hervorragend aus
    Die traditionell geschäftigste Zeit des Winters beginnt. Die Besucherzahl versprechen, ausgezeichnet zu werden. „Wir werden in den kommenden vier Wochen eine Belegungsrate von über 90 % haben“, sagt Marlène Giacometti, Leiterin des Tourismusbüros von Les Menuires. Bei bislang frühlingshaften und sehr milden Temperaturen genießen die Glücklichen das Skifahren vom ersten Tag an. Generell ist die Schneelage in den Bergen in den höheren Lagen derzeit recht gut, für die Skiorte in den Mittelgebirgen ist die Situation jedoch wesentlich schwieriger.