Schlagwort: Wetterwarnung

  • Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Heftige Gewitter suchten am Dienstag bis in die Nacht hinein Südfrankreich und Paris heim. Am Mittwoch ziehen die Unwetter weiter…

    Am Dienstag Nachmittag wurden die Regionen am Mittelmeer von schweren Unwettern heimgesucht. Die Gewitter, die teilweise schweren Hagel brachten, sind noch nicht vorbei und haben sich am Mittwoch in Richtung Var verlagert. In den Departements Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône gilt weiterhin die Warnstufe Orange.

    Beeindruckende Bilder, aber keine großen Schäden
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zogen heftige Gewitter, teilweise mit starken Regenfällen, von West nach Ost über den Südosten, von der Aude bis zum Var. Glücklicherweise wurden keine nennenswerten Schäden von den Rettungsdiensten gemeldet. Die Warnstufe Orange wurde in der Nacht für die Departements Aude, Tarn und Aveyron aufgehoben.

    Die Feuerwehr im Departement Gard meldet eine ruhige Nacht mit relativ wenigen Einsätzen. Gleiches wird am Mittwochmorgen aus den Departements Hérault und Bouches-du-Rhône berichtet, obwohl es über Montpellier und Marseille stark regnete. Diese Gewitter brachten Starkregen in der Größenordnung von 20 bis 40 Litern pro m2 in der Stunde. Spitzenwerte mit 75 Litern Regen in Montarnaud und 97 Litern in Puechabon, zwei Gemeinden in der Nähe von Montpellier, wurden von Météo-France gemeldet. Der Wind blies ebenfalls sehr stark mit 103 Kilometern in der Gemeinde Aigues-Mortes in der Camargue.

    Aus Paris kamen zwar beeindruckende Bilder, aber es gab zum Glück keine grossen Schäden zu beklagen. Die außergewöhnlich starken regenfälle in der französischen Hauptstadt führten allerdings zu einer Überschwemmung der U-Bahn, die innerhalb weniger Minuten unter Wasser stand. In den Straßen bildeten sich Sturzbäche und zahlreiche Äste wurden von den Bäumen gerissen. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Zwischenfällen oder gar Verletzten.

    Wie lauten die Vorhersagen?
    „Die Gewitter ziehen weiter nach Osten und überqueren das Departement Var. Die Gewitter können sehr heftig sein, mit starken Regenfällen, die lokal in kurzer Zeit 80 Liter/m2 erreichen, mit Hagel und starken Windböen. In den Küstengebieten sind auch Wirbelstürme möglich“, warnt Météo-France in einem Bulletin am Mittwochmorgen.

    Im Laufe des Mittwochs werden von der Loire bis zur belgischen Grenze öfters Schauer auftreten, die von Gewittern begleitet werden. Vom mittleren Rhônetal bis zum Nordosten, folgen zahlreiche gewittrige Schauer aufeinander, die örtlich zu starkem Hagel führen können.

    Die Schauer, die vom Südwesten bis zur Region Paris auftreten, werden vom Limousin bis zum Zentrum sich in Gewitter umwandeln, die zeitweise länger anhalten können.

    Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten
    Die Behörden der Departements im Südosten, für die die Warnstufe Orange gilt, haben die Bevölkerung daran erinnert, Reisen zu verschieben oder sich zumindest vor Fahrtantritt über das Wetter zu informieren. „30 cm Wasser reichen aus, um ein Auto wegzuschwemmen“, erinnerte die Präfektur des Departements Var in einer Pressemitteilung. Es wird auch ausdrücklich davon abgeraten, sich in der Nähe von Wasserläufen aufzuhalten oder unter einem Baum Schutz zu suchen.

  • Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Météo France hat für den 16. August erhöhte Wachsamkeit für fünf Departements ausgerufen. Es werden heftige Gewitter und starke Regenfälle erwartet. 

    Nach einer sehr starken Hitzeperiode sind jetzt die Sommergewitter wieder da. Am 16. August hat Météo France fünf Departements, die alle im Südwesten liegen, auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. 

    Welche Departements sind betroffen?
    Fünf südliche Departements, die alle in Okzitanien liegen, wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt: Aude, Aveyron, Gard, Hérault und Tarn. Später werden sich die Unwetter weiter in den Südosten verlagern.

    Wann werden die Gewitter erwartet?
    Die erhöhte Wachsamkeit beginnt ab 15 Uhr und gilt bis Mittwochmorgen um 6 Uhr. Es ist zu beachten, dass auch für die Departements Gard und Hérault ab 15 Uhr bis morgen früh die gelbe Warnmeldung „Regen-Überschwemmung“ ausgegeben wird.

    Zeitlicher Ablauf der Gewitterwarnungen

    Heute Nachmittag werden im Süden des Zentralmassivs (Tarn und Aveyron) sowie im Departement Aude heftige Gewitter erwartet. Es wird mit Blitzen, Hagel und starken Niederschlägen (zwischen 20 und 40 Litern pro m2 in einer Stunde) gerechnet. Auch der Wind könnte mit Böen zwischen 80 und 100 km/h heftig sein.

    In den Departements Hérault und Gard können die Niederschläge noch stärker ausfallen und in kurzer Zeit 100 bis 120 Liter überschreiten. Laut der Warnung von Météo France könnten auch „Wirbelstürme oder sogar Tornados auftreten“. Die Gewitter können sich in der Nacht in Richtung der Region PACA an die Côte d’Azur verlagern.

    Wie hoch sind die Risiken?
    Diese Art von sehr heftigen Gewittern neigt dazu, große Schäden zu verursachen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es in bestimmten Regionen zu heftigem Hagelschlag kommt. Die Meteorologen rechen örtlich mit starken Schäden durch Hagelschlag.

    Da die Böden extrem trocken sind, kann es bei den heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommen. Météo France warnt auch vor dem Risiko von Waldbränden, die durch Blitzeinschläge entstehen könnten.

    Bei solchen Gewittern ist es wichtig zu wissen, wie man sich verhalten soll, um kein Risiko einzugehen.

    Es wird insbesondere empfohlen, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und in Gebäuden Schutz zu suchen. Von Autofahrten bei solchen Gewitterepisoden wird dringend abgeraten, außerdem sollte man auf die Benutzung von Telefonen und elektrischen Geräten verzichten.

  • Gewitter, Regen, Ende der Hitzewelle… wie sieht der Sonntag aus?

    Gewitter, Regen, Ende der Hitzewelle… wie sieht der Sonntag aus?

    Die Hitzewelle liegt hinter uns und wird durch regnerisches und stürmisches Wetter ersetzt. Am Sonntag, dem 14. August, herrscht in zehn Departements orangene Gewitterwarnung und fast im gesamten Land gelbe Gewitterwarnung.

    Das Wetter am Sonntag, dem 14. August, wird in einem Großteil Frankreichs stürmisch sein, begleitet von fallenden Temperaturen und gebietsweise großen Regenmengen, so Météo-France.

    Zehn Departements wurden auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt: Ain, Rhône, Loire, Haute-Loire, Ardèche, Drôme, Isère, Gard, Bouches-du-Rhône und Hérault.

    Laut Keraunos, der französischen Beobachtungsstelle für Tornados und heftige Gewitter, können die Gewitter in diesen Departements „lokal starke Regenfälle (mehr als 40 L/m2), manchmal ausgeprägten Hagelschlag sowie Windböen von 70 bis 90 km/h erzeugen“. Andernorts „können diese Gewitter lokal anhaltenden Regen sowie Hagel mit sich bringen“.

    Rückkehr des Regens
    Am Vormittag gehen vom Languedoc bis zur Bretagne Gewitterschauer nieder, so Météo-France. In der Auvergne und im Rhonetal bis zur Mittelmeerküste können die Schauer anhaltend sein. Vom Südwesten bis zum Pays de Loire wird es ebenfalls gewittrig, und die Schauer greifen am Mittag auf das östliche Zentrum und den Burgund über. In den Regionen von den Cevennen bis zum Zentrum sowie im Rhonetal wird es stark regnen. In der Nähe des Mittelmeers wird es weniger Regen geben und auf Korsika wird es bei wechselndem Himmel ruhig bleiben.

    Am Nachmittag bleibt das Wetter auf der Ostseite des Landes gewittrig. Am Abend werden Gewitterschauer über den gesamten Nordosten hinwegfegen. Vom Westen der Normandie bis zur belgischen Grenze werden sie allerdings nur vereinzelt auftreten. In dem südwestlichen Viertel Frankreichs entwickeln sich Aufhellungen, und die Gewitteraktivität konzentriert sich auf die Reliefs.

    Météo France warnt vor „erheblichen Risiken von Überschwemmungen“, da starke Regenfälle auf ausgetrocknete Böden fallen. „Lokal kann das Äquivalent von zwei Wochen bis zu einem Monat Niederschlag fallen.“ Auch Hagelschlag ist stellenweise möglich.

    Deutlicher Temperaturrückgang
    Es ist zwar vorbei mit der schwülen Hitzewelle, aber die Tiefstwerte bleiben hoch: 17 bis 21 Grad auf der Westseite, 20 bis 24 Grad im Südosten, 12 bis 18 Grad im Nordosten. Aber von der Nouvelle-Aquitaine bis zur Bretagne, Normandie werden die Höchstwerte nicht über 21 bis 28 Grad steigen. Im Rest des Landes werden 24 bis 30 Grad erwartet, im Nordosten und von der Provence bis nach Korsika stellenweise bis zu 32/33 Grad.

  • Mit dem Ende der Hitzewelle in Frankreich beginnen die Brände nachzulassen

    Mit dem Ende der Hitzewelle in Frankreich beginnen die Brände nachzulassen

    Das Wetter bleibt am Samstag zwar noch sehr heiß, aber die Ankunft einer Gewitterfront aus dem Südwesten sollte die Arbeit der Feuerwehrleute erleichtern, die immer noch gegen die Brände in der Gironde kämpfen.

    Die Hitze wird am Samstag, dem 13. August, in weiten Teilen Frankreichs anhalten, bevor am Abend Gewitter und Regen von Westen her eintreffen. Diese Gewitter- und Regenfront könnte den Feuerwehrleuten, die immer noch gegen die Brände in der Gironde und in den Landes kämpfen, sehr helfen.

    Achtzehn Departements vom Südwesten bis zum Finistère waren auf der Warnstufe Orange für Hitzewellen. Diese Hitzewelle sollte jedoch am Sonntag mit Gewittern in weiten Teilen Frankreichs zu Ende gehen. Für die beiden Departements auf Korsika gilt ab Samstag die Warnstufe Orange Gewitter.

    Die Auswirkungen der Gewitter auf die laufenden Brände bleiben jedoch schwer vorhersehbar, insbesondere wegen der Gefahr starker Böen, die für die Feuerwehr problematisch sein können.

    Einen Monat nach den beiden gigantischen Bränden von Landiras und La Teste-de-Buch in der Gironde hat das wieder aufgeflammte Feuer „Landiras-2“, wie es von der Feuerwehr genannt wird, sich seit mehr als 48 Stunden nicht mehr ausgebreitet. Zuvor hatte es allerdings 7.400 Hektar Kiefernwälder verwüstet.

    Am Freitagabend durften die evakuierten Bewohner bestimmter Gebiete der Gemeinden Moustey und Saugnac-et-Muret in den Landes in ihre Häuser zurückkehren, und an diesem von Bison Futé in der betroffenen Region als „rot“ eingestuftem Samstag beschlossen die Behörden, die A63, die Bordeaux mit Spanien verbindet und seit Mittwoch auf einem 20 km langen Abschnitt gesperrt war, wieder zu öffnen.

    Aber „das Feuer ist auf der Westseite immer noch aktiv“, warnte die Präfektin des Departements Gironde, Fabienne Buccio, und erinnerte daran, dass rund 1.000 Feuerwehrleute weiterhin im Einsatz sind, unterstützt von deutschen und rumänischen Kollegen.

    „Wir sind alle freiwillig hier. Wir sind ausgebildet, wir wollen helfen“, sagt Toni Neuhalfel, ein 36-jähriger deutscher Feuerwehrmann gegenüber France 24. Er habe ein „sehr beeindruckendes“ Feuer erlebt, das nicht mit denen vergleichbar sei, die er in Deutschland schon gesehen habe.

    Auf dem Luftwaffenstützpunkt Mérignac in der Nähe von Bordeaux sind am Freitag zwei italienische Canadair- und zwei griechische Canadair-Löschflugzeuge eingetroffen.

    In Hostens im Departement Gironde werden soger 21 Feuerwehrleute aus Polynesien erwartet. „Sie kommen vom anderen Ende der Welt, um ihre Kameraden zu unterstützen, die in der Gironde gegen die Flammen kämpfen: Danke an unsere Feuerwehrleute aus Polynesien für ihre Solidarität. Mauruuru!“ (Danke auf Tahitianisch), twitterte Präsident Emmanuel Macron am Nachmittag.

    In Frankreich brannten dieses Jahr dreimal so viele Hektar nieder wie im Jahresdurchschnitt der letzten zehn Jahre, und auch für die Europäische Union insgesamt war das Jahr 2022 seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006 ein Rekordjahr.

    Selbst im Jura, dessen Klima normalerweise gemäßigter ist, gab es zwei Brände.

    In der Bretagne zerstörte ein Feuer am Freitag fast 300 Hektar im Wald von Brocéliande westlich von Rennes. Am späten Nachmittag war es laut dem Präfekten des Departements Morbihan, Pascal Bolot, „zu zwei Dritteln eingedämmt“.

    In der Ardèche konnte ein Feuer, das mindestens 320 Hektar verwüstet hatte, unter Kontrolle gebracht werden, wie die Präfektur des Departements am Freitagnachmittag mitteilte. Es sind jedoch immer noch 150 bis 200 Feuerwehrleute im Einsatz.

    Angesichts dieser „außergewöhnlichen“ Situation haben mehrere große französische Unternehmen – Carrefour, Orange, EDF, Axa, Auchan und GRDF – Maßnahmen ergriffen, um den Einsatz ihrer Mitarbeiter, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind, zu erleichtern. Sie folgten damit einem Aufruf des Innenministers Gérald Darmanin.

    Am Freitagabend forderte der Minister außerdem die Präfekten auf, „besonders wachsam zu sein“ oder Feuerwerk, die für den 15. August geplant sind, wegen „erhöhter Brandgefahr“ abzusagen.

    Die ab Samstagabend erwarteten Niederschläge werden nicht ausreichen, um die historische Dürre im Land zu beheben, warnte Météo-France. Nach einem Monat Juli, in dem im Durchschnitt weniger als ein Zentimeter Regen fiel.

    Die Gewitter der kommenden Tage werden auf sehr trockene Böden treffen, die das Wasser nicht aufnehmen können und so die Gefahr von Überschwemmungen mit sich bringen. Ausserdem müsse mit Hagelschlag gerechnet werden, warnte Météo-France am Freitagabend.

    In weiten Teilen Frankreichs ist das Gießen von Grünflächen verboten und 73 Präfekten haben sogar den Landwirten die Wasserentnahme untersagt.

  • Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Die Hitzewelle soll sich am Mittwoch auf weitere Departements hauptsächlich im Osten Frankreichs ausdehnen. Insgesamt wurden jetzt 27 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Météo France hat am Dienstag, 2. August, für 27 französische Departements die Alarmstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen. Sechs davon befinden sich im Südwesten.

    Betroffen sind Departements vom Niederrhein über die Vaucluse bis hin zur Haute-Garonne. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Osten und Südosten des Landes. Die neue Hitzewelle wird laut Météo-France voraussichtlich kürzer sein als die Hitzewelle im Juli. Die Spitzentemperaturen sollen am Mittwoch erreicht werden und „werden auch am Donnerstag noch vorhanden sein, wobei sich die Hitze nach Osten verschiebt“, so Météo-France in einem Bulletin von 16 Uhr. Die Höchsttemperaturen „werden oft über oder bei 35°C liegen, mit Spitzenwerten von 39 oder 40°C im Südwesten“.

    Darüber hinaus wurden 41 Departements auf Hitzewarnung Gelb gesetzt. „Ein Nachlassen der Temperaturen zeichnet sich ab Freitag vom Nordwesten her ab“, so Météo-France.

  • Wetter: Hagel und Wind bis zu 100 km/h… Alarmstufe Orange für schwere Gewitter in 11 Departements im Südwesten

    Wetter: Hagel und Wind bis zu 100 km/h… Alarmstufe Orange für schwere Gewitter in 11 Departements im Südwesten

    Am Dienstag, dem 19. Juli, wird gegen Abend eine Gewitterfront erwartet. Meteo France hat eine orangefarbene Gewitterwarnung insbesondere für den Südwesten herausgegeben. In der Region sollen mehrere Departements einem hohen Risiko von starken Gewittern ausgesetzt sein.

    Eine orangefarbene Warnung vor Gewittern und Hitzewellen wurde von Météo France am Dienstag, dem 19. Juli, für einen Großteil der Departements im Westen Okzitaniens (Hautes-Pyrénées, Gers, Haute-Garonne, Ariège, Tarn, Tarn-et-Garonne, Lot und Aveyron) sowie für die Pyrénées-Atlantiques, Dordogne und Andorra ausgerufen.

    Ab 18 Uhr beginnen sich im Westen der Pyrenäen Gewitter zu entwickeln. Diese ziehen nach Nordosten und beeinflussen den Westen der Region Midi-Pyrénées am Anfang der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

    Hagelschlag und Windböen und 80 bis 100 km/h.
    Die Regensummen werden nicht sehr groß sein, in der Größenordnung von maximal 10 bis 15 Litern. Dafür werden die heftigen Gewitter mit starker elektrischer Aktivität, Hagelschlag und starken Windböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h einhergehen, warnt Meteo France.

    Was die Hitzewelle betrifft, so war die Abkühlung am Dienstagmorgen in den westlichen Departements und in den Hautes-Pyrénées am deutlichsten spürbar.

    Die Höchsttemperaturen für den heutigen Dienstag sind deutlich zurückgegangen, vor allem in Nouvelle Aquitaine mit 28 bis 34 °C an der wärmsten Stelle und sogar nur 26 bis 28 °C an der Küste. In den Midi-Pyrenäen wird der Rückgang der Temperaturen etwas zaghafter ausfallen, mit Höchsttemperaturen, die von West nach Ost noch 34 bis 38 °C erreichen können, vor allem in der Haute-Garonne und im Tarn.

    Am Montag wurden in mehreren Städten neue Hitzerekorde aufgestellt: 39,3°C in Brest (Nordwesten), 42°C in Nantes (Mitte-Westen) und 42,6°C in Biscarosse (Südwesten). Der absolute Rekord, nämlich 46°C, stammt vom 28. Juni 2019 in Vérargues (Süden).

  • Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Vier Departements wurden am Montag wegen der Gefahr von heftigen Gewittern und Hagelschlag auf die Warnstufe Orange gesetzt. Betroffen sind die Départements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône.

    Am heutigen Montag werden in vier französischen Departements heftige Gewitter und Hagel erwartet. Die Departements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt und könnten von heftigen Stürmen, Starkregen und Hagelschlag betroffen sein.

    In den betroffenen Gebieten werden laut MétéoFrance Schauer und starker Hagel mit einem Durchmesser von möglicherweise mehr als 2 cm erwartet. Windböen von bis zu 90 km/h werden auch im Departement Haute-Loire zu spüren sein.

    Angst vor weiteren Schäden
    Die Haute-Loire war bereits am Sonntag, dem 3. Juli, von riesigen Hagelkörnern und starken Regenfällen betroffen, die große Schäden verursachten.

    Unter anderem wurden Autos und Dächer durch den Hagel beschädigt. Im Departement Loire wurden aufgrund der heftigen Regenfälle auch Überschwemmungen gemeldet.

  • Wetter: Kommt die nächste Hitzewelle in Frankreich schon nächste Woche?

    Wetter: Kommt die nächste Hitzewelle in Frankreich schon nächste Woche?

    Weniger als zwei Wochen nach der vergangenen Rekordhitzewelle könnte es in Frankreich ab nächster Woche wieder sehr heiß werden, vor allem im Südosten, warnt Météo France.

    Keine Zeit zum Verschnaufen. Kaum hat Frankreich eine beispiellose Hitzeperiode hinter sich, bei der mehrere Rekorde gebrochen wurden, könnte es ab nächster Woche erneut zu einer Hitzewelle kommen. Diese dürfte vor allem den Südosten und den Mittelmeerraum betreffen.

    Während das Wochenende mit Höchstwerten von bis zu 33 Grad am Sonntag in der Region PACA eher mild ausfallen wird, könnte das Thermometer ab Montag nächster Woche wieder sehr hoch steigen. Laut Météo France könnten die Temperaturen bereits am Montag in Montpellier oder Perpignan zwischen 35 und 40°C betragen.

    Für die weiteren Tage der kommenden Woche gilt das Gleiche: Am Dienstag und Mittwoch soll das Quecksilber im Südosten weit über 35 °C steigen. In den nördlichen Departements wird mit Regen und Gewittern gerechnet, so dass dort ein schwüles Klima vorherrschen könnte.

    Die Prognosen für das darauf folgende Wochenende müssen noch verfeinert werden, aber laut Météo Languedoc ist es möglich, dass sich eine „antizyklonale Kuppel hält“ und die Hitzewelle in eine Hitzeperiode verwandelt. Hitzeperioden sind definiert durch zu warme Nächte, gefolgt von sehr heißen Tagen – mindestens dreimal hintereinander.

  • 60 Departements von Météo France am Samstag in Alarmstufe Orange versetzt – das gab es noch nie

    60 Departements von Météo France am Samstag in Alarmstufe Orange versetzt – das gab es noch nie

    Die Gewitter werden am Samstag, den 4. Juni, in den Regionen Okzitanien und Neu-Aquitanien sowie in weiten Teilen des Landes erwartet. Insgesamt 60 Departements wurden von Météo France in Alarmstufe Orange versetzt. Bereits am Freitagabend hatten Gewitter im Südwesten erhebliche Schäden verursacht.

    Meteo France hat am Samstagmorgen 60 Departements auf die Warnstufe Orange für Gewitter ab 16 Uhr gesetzt. Am Freitagabend erreichte eine erste Gewitterwelle am frühen Abend Südwestfrankreich. Besonders betroffen waren die Departements Lot-et-Garonne, Gers und Tarn-et-Garonne.

    Eine so große Anzahl von Departements unter Warnstufe Orange, ist laut Experten noch nie vorgekommen. „Es ist das erste Mal, dass es so viele sind“, so Guillaume Séchet, Meteorologe bei dem sender BFMTV. „80% des Landes sind betroffen, das ist außergewöhnlich, vor allem im Juni“, so Patrick Marlière, Direktor von Agate Météo.

    Diese Gewitterepisode erfordert besondere Wachsamkeit, da ein hohes Risiko besteht: starker Hagelschlag, intensiver Regen und heftige Windböen, warnt Météo France. Die Meteorologen sagen voraus, dass sich nach einer kurzen Beruhigung am Samstagmorgen am Nachmittag in der Region Pays de Loire, der Normandie, der Ile de France, dem Zentralmassiv und dem Südwesten des Landes teils sehr heftige Gewitter entwickeln werden. Am Abend werden sie auf das Zentrum, Burgund, Lothringen, die Champagne und die Picardie übergreifen.

    Diese Gewitter werden von intensiven Regenfällen (lokal 40 bis 60 Liter pro m2 in kurzer Zeit), heftigen Windböen und Hagel begleitet. Vor allem im Südwesten und im Zentralmassiv besteht ein hohes Risiko für schweren Hagel.

    Örtlich starke Gewitter mit schwerem Hagel.

    Im Laufe des Tages und des Abends wird sich die Gewitterlage zunächst im Süden von Neu-Aquitanien und im Südwesten und dann in Richtung Zentrum und Zentralmassiv deutlich verschlechtern. Die Gewitter können dort lokal sehr stark sein und von heftigen Böen und schwerem Hagel begleitet werden. Zu Beginn der folgenden Nacht verlagern sich die Gewitter nach Norden, vom Zentralmassiv bis zum Pariser Becken und dem Burgund.

    Bei Tagesanbruch liegen die Tiefstwerte zwischen 11 und 16 Grad in der Nordhälfte, 15 bis 19 Grad in der Südhälfte und erreichen bis zu 22 Grad auf Korsika. Am Nachmittag wird es insgesamt noch warm, vor allem im Südosten mit 30 bis 34 Grad, aber nicht mehr als 19 bis 25 Grad in der Nähe der Kanal- und Atlantikküste. Sonst wird es allgemein 25 bis 29 Grad warm.

  • Wetter: Gewitterwarnung im Südwesten – zehn Departements auf Alarmstufe Orange

    Wetter: Gewitterwarnung im Südwesten – zehn Departements auf Alarmstufe Orange

    Meteo France setzt zehn Departements in den regionen Okzitanien und Neu-Aquitanien auf Warnstufe Orange wegen starker Gewitter, die für den späten Freitagnachmittag, dem 3. Juni, vorhergesagt werden.

    Nach der Hitze kommen wie fast immer die Gewitter. Wie zu erwarten war, wird die Hitze der letzten Tage im Südwesten Frankreichs heute den Gewittern weichen. Meteo France setzt zehn Departements auf Alarmstufe Orange: Aveyron, Haute-Garonne, Gers, Lot, Hautes-Pyrénées, Tarn, Tarn-et-Garonne in der Region Okzitanien; Landes, Lot-et-Garonne und Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Warnung tritt am Freitag, dem 3. Juni, ab 16 Uhr in Kraft.

    Wann kommen die Gewitter?
    Im Laufe des Nachmittags beginnen sich die Gewitter über dem Béarn und dem Baskenland zu entwickeln. Sie werden schnell auf das Gers, das Midi Toulousain und schließlich am Abend auf das Quercy, das Albigeois und das Rouergue übergreifen. Diese Gewitter werden „manchmal heftig“ sein, warnt Météo France, begleitet von „starkem Hagelschlag und heftigen Sturmböen“. Lokal könnten in Aquitanien 50 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen, so La Chaîne Météo.

    Bis dahin soll der Tag in Okzitanien eher sonnig werden, wobei die Wolken am Nachmittag mit der Ankunft der Gewitterfront immer dichter werden. Meteo France erwartet Höchsttemperaturen von 30°C in Albi und Castres, 29°C in Cahors, 28°C in Toulouse, Montauban, Agen, Carcassonne und Narbonne, 26°C in Auch und Foix, 25°C in Pau und 24°C in Tarbes.

    Wie wird das Wetter an Pfingsten?
    Das gesamte Pfingstwochenende wird bis Montagabend in ganz Frankreich von mehreren Gewitterwellen geprägt sein, da ein Tiefdruckgebiet von Portugal bis nach Nordfrankreich aufsteigen wird. Am Sonntag wird kühlere Luft vom Atlantik erwartet. Dann wird es in Toulouse, Montauban, Cahors und Auch nur noch 23°C, in Tarbes 21°C oder in Foix 20°C warm sein. Am Pfingstmontag steigen die Temperaturen wieder um einige Grad.