Schlagwort: Wasserversorgung

  • Trockenheit: Frankreich will Regeln für Nutzung von grauem Abwasser und Regenwasser ändern

    Trockenheit: Frankreich will Regeln für Nutzung von grauem Abwasser und Regenwasser ändern

    „Wir sind bei weniger als 1 % Wiederverwendung von Abwasser, während die Italiener bei 10 % und die Spanier bei fast 20 % liegen“, bedauerte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Dienstag im Sender France Bleu Azur. „Wir werden die Regeln für die Nutzung von aufbereitetem Abwasser ändern“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Dienstag, dem 14. März, auf dem Sender France Bleu Azur, nachdem das Bureau des recherches géologiques et minières (BRGM) am Montag, dem 13. März, vor der unbefriedigenden Situation des Grundwassers in Frankreich warnte. Der Minister kritisierte den „Rückstand“ Frankreichs in diesem Bereich: „Wir sind bei weniger als 1% Wiederverwendung von Abwasser, während die Italiener bei 10% und die Spanier bei fast 20% liegen“. Der Minister für den ökologischen Übergang gibt an, dass auch Änderungen „für Regenwasser und Grauwasser“ in Betracht gezogen werden, um „bei Immobilienbaumaßnahmen zu ermöglichen, dass man …

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  • Wassermangel: Einschränkungen im Departement Ardèche eingeführt

    Wassermangel: Einschränkungen im Departement Ardèche eingeführt

    In der Ardèche kommt es seit Donnerstag, dem 9. März, aufgrund der Trockenheit zu Wassereinschränkungen. Die Wasserführung der Flüsse ist für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig. Die Ardèche ist von der anhaltenden Dürre stark betroffen. Die Präfektur hat den Norden des Departements auf die Alarmstufe 2/4, Alarmstufe Gelb, gesetzt. Erste Wasserbeschränkungen wurden bereits eingeführt. „Ich wohne seit dreißig Jahren hier, das ist das erste Mal, dass ich so etwas sehe“, sagt ein besorgter Bewohner auf dem Sender France 3. Mit dem nuen Präfekturerlass ist es für Landwirte nur noch an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten möglich, ihre Wasserbecken zu füllen oder ihre Felder zu bewässern. Ungewöhnlich niedrige Wasserstäne für einen Monat März Die Besitzerin eines Campingplatzes am Ufer des Doux stellt fest, dass der Wasserstand niedriger ist als sonst. Die Fließgeschwindigkeit des Flusses ist extrem niedrig. „Wir liegen heute im Durchschnitt bei 900 L/Sekunde. Das ist eine Fliessgeschwindigkeit, die wir normalerweise im Mai haben“, warnt Vincent Perrin, Flusstechniker des Syndicat mixte du bassin versant du Doux, gegenüber France 3. Nach einem komplizierten Jahr 2022 kündigt sich für 2023 ein Dürre-Rekordjahr an.
  • Dürre: Ist Grauwasser wirklich die Lösung zur Bewässerung von Feldern?

    Dürre: Ist Grauwasser wirklich die Lösung zur Bewässerung von Feldern?

    Weniger als 2 % des Abwassers werden laut dem französischen Landwirtschaftsminister wiederverwendet. Die Technik, die in Italien und Spanien schon weit verbreitet ist, stößt in Frankreich noch auf kulturelle und finanzielle Hindernisse. Das Thema Wasser und mögliche Einschränkungen wurde am Montag, dem 27. Februar, von Umweltminister Christophe Béchu und den Präfekten, die die Wasserressourcen im Land verwalten, besprochen. Die Wiederverwendung von Abwasser ist eine der besprochenen Lösungen, auch wenn sie in Frankreich noch sehr marginal ist. Wasser, das aus den Kläranlagen kommt, macht jedoch mehr als eine Milliarde Kubikmeter aus, die größtenteils einfach in die Natur oder in die Flüsse geleitet werden. Es gibt etwa 150 Projekte zur Bewässerung mit dem sogenannten grauen Wasser. In der Nähe von Clermont-Ferrand bewässern seit den 1990er Jahren rund 50 Landwirte 750 Hektar Anbaufläche mit Wasser, das aus der Kläranlage der Metropole kommt. In Noirmoutier werden die Frühkartoffeln mit…

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  • Trockenheit: Emmanuel Macron ruft zu Wassersparsamkeit auf

    Trockenheit: Emmanuel Macron ruft zu Wassersparsamkeit auf

    Am Rande des Besuchs des Präsidenten auf der Landwirtschaftsmesse in Paris sprach Macron von dem „Ende des Überflusses“. Das Thema der anhaltenden Trockenheit, von der Frankreich in diesem Winter betroffen ist, war auch auf der Landwirtschaftsmesse ein wichtiges Thema. Bei seinem Besuch der Messe forderte Emmanuel Macron am Samstag „einen Plan zur Wassersparsamkeit“ nach dem Vorbild des „Energie-Sparplans“ und sprach von dem „Ende des Überflusses“. „Wir wissen, dass wir wie im letzten Sommer mit den Problemen einer Wasserknappheit konfrontiert sein werden: Anstatt uns im letzten Moment unter Zwang und mit Nutzungskonflikten zu organisieren, müssen wir das alles rechtzeitig planen“, erklärte der Staatschef. Macron rief dazu auf, Regenwasser besser zu sammeln, Lecks in den Wassernetzen zu stopfen und das Trinkwasser besser auf die Nutzer zu verteilen, insbesondere durch Investitionen in Reservoirs. „Es ist wichtig, dass wir alle – Bürger, Industrie, Dienstleister, Gebietskörperschaften, …

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  • Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Im Departement Var haben einige Gemeinden jetzt beschlossen, neue Bauanträge für die nächsten vier Jahre einzufrieren. Der Grund: Die Bevölkerung ist bereits jetzt zu zahlreich für die geringen Wasserressourcen.

    Im östlichen Teil des Departements Var sind die Flüsse seit vielen Monaten ausgetrocknet und der Grundwasserspiegel in den neun Gemeinden des Kantons Fayence ist auf einem dramatisch niedrigen Stand. Jetzt erklärten die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, dass sie keine neuen Bewohner mehr aufnehmen können, da sie nicht mehr genug Wasser für die Bevölkerung haben. Sie haben nun beschlossen, keine neuen Bauanträge für die nächsten vier Jahre zu genehmigen. „Es ist besser, den Leuten zu sagen, sie sollen nicht bauen und ihr Projekt verzögern, als ihnen zu sagen, ‚baut‘ und dann nicht mit Wasser versorgt zu werden, wenn sie sich niederlassen“, erklärte Jean-Yves Huet, Bürgermeister von Montauroux (Var) gegenüber France 3.

    „Das wird dramatisch für das Baugewerbe“.
    Für Bauanträge, die vor Februar 2023 genehmigt wurden, ist das Bauen weiterhin möglich. Die lokale Bevölkerung ist über die Entscheidung gespalten. „Das ist wieder eine Freiheit weniger. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich früher Gedanken über die Wasseraufteilung gemacht“, kommentiert eine Frau. „Ich denke, es ist eine Maßnahme des gesunden Menschenverstands“, meint ein anderer Bewohner. Die Entscheidung blockiert auch viele Berufe rund um den Bau. „Das wird dramatisch für das Baugwerbe“, sagt Jean-Jacques Castillon, Präsident des Baugewerbe-Verbands des Departements Var.

  • Globale Erwärmung: Nach 32 Tagen ohne Regen – Frankreich im Dürrealarm

    Globale Erwärmung: Nach 32 Tagen ohne Regen – Frankreich im Dürrealarm

    In Frankreich gab es 32 Tage lang keinen richtigen Regen – die längste meteorologische Dürreperiode, die jemals aufgezeichnet wurde. Diese Situation gefährdet die Erholung des Grundwasserspiegels, der bereits durch die historische Dürre im letzten Jahr erschöpft war. Umweltminister Christophe Béchu erwägt Maßnahmen zur Einschränkung der Wassernutzung.

    Es ist ein Rekord, auf den Frankreich gut hätte verzichten können: Météo-France bestätigte gestern, dass es im ganzen Land 32 Tage lang keinen richtigen Regen gegeben hat – die längste meteorologische Dürreperiode, die jemals in Frankreich aufgezeichnet wurde. Die Trockenheit ist umso besorgniserregender, als sie im Winter auftritt, einer Zeit, in der sich normalerweise die Grundwasserr-Reserven auffüllen. Und das wäre vor dem Hintergrund eines chronischen Niederschlagsdefizits seit August 2021 und nach einer außergewöhnlichen Dürre und Hitzewelle im Jahr 2022, die Folgen der globalen Erwärmung sind, besonders wichtig gewesen.

    Minister Béchu beruft am Montag die Präfekten ein, um Maßnahmen zu ergreifen.
    Diese Dürreperiode wurde gestern unterbrochen, als es endlich etwas regnete, aber die Situation ist und bleibt so besorgniserregend, dass der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, gestern ankündigte, dass er Maßnahmen zur Einschränkung der Wassernutzung „ab März“ in Betracht ziehen werde.“ „Frankreich befindet sich in Alarmbereitschaft. Ab Montag werden wir mit den Präfekten schauen, wo wir stehen. Es ist der trockenste Winter seit 1959“, sagte der Minister gegenüber Franceinfo und erklärte, dass die Grundwasserspiegel „zwei Monate hinter der normalen Füllung zurückliegen.“

    Der Minister hat bereits bestätigt, dass ab Montag „weiche“ Einschränkungsmaßnahmen ergriffen werden, „um katastrophale Situationen“ in diesem Sommer zu vermeiden. Christophe Béchu rief dazu auf, ab sofort sehr sparsam zu sein, insbesondere bei der Befüllung von Schwimmbädern.

    In der Landwirtschaft wächst die Sorge um die Wasserversorgung und am Dienstag fand in Mont-de-Marsan eine Demonstration von rund 1.000 Landwirten statt, die den Erhalt der Bewässerung forderten. Dazu sagte der Minister: „Es gibt keine Landwirtschaft ohne Wasser. Es wäre scheinheilig, die Landwirte daran zu hindern, zu produzieren, um dann zu importieren“. Béchu sprach sich dafür aus, dass „mehr Abwasser genutzt werden kann“.
    Auf jeden Fall besteht nunmehr dringender Handlungsbedarf, da die Prognosen von Météo-France in der Tat alarmierend sind. „Der Februar 2023 wird voraussichtlich mit einem Niederschlagsdefizit von mehr als 50 % enden und damit zu einem der trockensten Februarmonate seit Beginn der Messungen im Jahr 1959 werden“, kündigte Météo-France an. Der Mangel an Regen „hängt hauptsächlich mit den antizyklonalen Bedingungen seit Ende Januar zusammen, die wie eine Art Schutzschild“ gegen die regenbringenden Wolken gewirkt haben, so Simon Mittelberger, Klimatologe bei Météo-France.

    Aber insbesondere sind es die Wiederholung der Trockenperioden und der Kontext, was Anlass zur Sorge gibt – auch wenn die Wissenschaftler diese spezifischen Dürreperioden noch nicht eindeutig auf Klimaveränderungen zurückgeführt haben.

    Im Januar bereits äußerte sich das Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM) „ziemlich pessimistisch“ über die Verfügbarkeit von Grundwasser im nächsten Sommer, das immerhin zwei Drittel des Trinkwassers und ein Drittel der landwirtschaftlichen Bewässerung liefert. Wenn es 2023 genauso wenig regnet, „werden wir zu einer Situation kommen, die viel schlimmer ist als die, die wir im Spätsommer 2022 erlebt haben.“

    „Die Erwärmung hat begonnen. In Frankreich sind wir bereits bei +1,7 °C… Sich vorbereiten heißt, die Leugnung aufzugeben“, sagt Umweltminister Christophe Béchu.

    „Die Wintertrockenheit, die Frankreich derzeit heimsucht, zwingt uns dazu, unsere Wasser-Nutzungen zu priorisieren. Der erhöhte Druck auf die Wasserressourcen wird jedes Jahr stärker und wir müssen gemeinsam sparsam sein, wie wir es auch bei der Energie tun“, mahnt Carole Delga, Präsidentin von Régions de France und der Region Okzitanien, die eine große Konzertierung zum Thema Wasser eingeleitet hat, die den Auftakt zu einem regionalen Wasserplan bildet, „der im kommenden Juni verabschiedet werden soll“.

  • Wassermangel in Frankreich: Landesweite Einschränkungen werden zunehmen

    Wassermangel in Frankreich: Landesweite Einschränkungen werden zunehmen

    Seit nunmehr über einem Monat hat es in Frankreich keinen richtigen Regen mehr gegeben. Das ist umso besorgniserregender, als dies mitten im Winter stattfindet. Das Umweltministerium kündigt an, dass ab März lokal begrenzte Einschränkungen eingeführt werden sollen. Wassereinschränkungen mitten im Winter – das war früher undenkbar. Und doch ist es in dem Dorf Coucouron in der Ardèche jetzt Realität. Die Einwohner müssen mit Wassertanks versorgt werden. In dem kleinen Ort dauert das Ballett der Wassertankwagen seit Juni 2022 an. Die Regenfälle im Herbst und Winter haben nicht ausgereicht. Die Quelle des Dorfes ist fast versiegt. Das ist für einen Monat Februar eine völlig neue Situation und lässt mit grosser Unruhe auf den kommenden Sommer blicken. Das Grundwasser wieder auffüllenEs wird erwartet, dass es in ganz Frankreich zu vermehrten Einschränkungsmaßnahmen kommen wird. In vier Departements gelten bereits heute verschärfte Regeln. Es handelt sich um die Departements Isère, Bouches-du…

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  • Trockenheit: In der Region um Nizza gibt es mitten im Winter Wassereinschränkungen

    Trockenheit: In der Region um Nizza gibt es mitten im Winter Wassereinschränkungen

    Der seit vielen Tagen ausbleibende Niederschlag bringt un der Region um Nizza (Alpes-Maritimes) fortgeschrittene Trockenheit. Die Bewohner müssen ihren Wasserverbrauch einschränken, und die Gemüsebauern leiden darunter.

    Es ist eine beunruhigende Landschaft mitten im Februar: Der Lac du Broc oberhalb von Nizza (Alpes-Maritimes) ist auf ein paar Pfützen geschrumpft, wie man es eigentlich nur aus dem Hochsommer kennt. Auch der Fluss Var ist fast ausgetrocknet. Rund um den größten Grundwasserspiegel der Region befinden sich mehrere Gemeinden in verstärktem Wassernotstand, wie zum Beispiel Saint-Zacharie (Var). Die Einwohner müssen ihre Gewohnheiten ändern: Verbot, tagsüber das Auto oder den Garten zu gießen, kürzere Duschzeiten, Vermeidung von Bädern…

    Seit 27 Tagen kein Regen mehr
    Seit 27 Tagen ist nicht mehr als ein Millimeter auf den Quadratmeter pro Tag gefallen – eine Rekord-Trockenheit seit 1989. Darunter leiden die Gemüsebauern, wie zum Beispiel in Fréjus (Var). Schuld daran ist ein lang anhaltendes Hochdruckgebiet, das Niederschläge verhindert hat. Diese sollen zwar nächste Woche kommen, reichen aber wahrscheinlich nicht aus, um das Defizit im Grundwasserspiegel auszugleichen.

  • Dürre und Wassermangel: Der Monat März wird für Frankreich entscheidend sein

    Dürre und Wassermangel: Der Monat März wird für Frankreich entscheidend sein

    Frankreich erlebt in diesem Jahr einen seiner trockensten Winter. Der März 2023 wird für die französischen Wasserreserven entscheidend sein, bevor wieder ein potenziell heißer und trockener Sommer ansteht.

    Seit dem 21. Januar lag ein Hochdruckgebiet etwa 3 Wochen lang fest über Frankreich. Das Ausbleiben von Regen macht sich allmählich schmerzlich bemerkbar. Laut Météo France wurde mit mehr als 23 aufeinanderfolgenden Tagen mit einer durchschnittlichen Niederschlagssumme von weniger als 1 Liter pro Quadratmeter in ganz Frankreich der Rekord des Winters 1989 gebrochen. Es war also ein außergewöhnlich trockener Winter, den Frankreich bisher erlebte.

    Auch wenn es morgens noch häufig zu Frost kommt, kehrt tagsüber die Milde zurück, mit Höchsttemperaturen, die eher den normalen Werten eines Monats März oder sogar eines Aprils entsprechen. Nachdem das Jahr 2022 als das wärmste Jahr und das zweittrockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert wurde, sind jetzt die wenigen Wochen, die bis zum Frühling noch verbleiben, von entscheidender Bedeutung.

    „Die Wasserreserven sind wie ein Bankkonto, das man normalerweise im Winter auffüllt, damit wir den Sommer leichter überstehen können.“ (Bruno Coupry, Direktor des Planungsbüros EAUCEA)

    Der Winter ist eine der wichtigsten Jahreszeiten für die Wasserversorgung Frankreichs, und in diesem Jahr werden der Frühling und der Sommer aufgrund des fehlenden Regens und der durchschnittlichen Schneemenge sehr kompliziert zu bewältigen sein. „Letztes Jahr haben wir den Sommer mit einem vollen Bankkonto in Angriff genommen, während wir dieses Jahr mit einem fast leeren Konto in diese Zeit gehen, wir haben die unterirdischen Batterien nicht aufgeladen“, erklärt Bruno Coupry.

    Der fehlende Regen wirkt sich nicht nur auf das Grundwasser aus, sondern auch auf den Wasserstand sowie die Fließgeschwindigkeit der Flüsse. Die meisten französischen Flüsse erleben derzeit rekordverdächtig niedrige Wasserstände. In dem Fluss Garonne beispielsweise werden 52 m3/s (Kubikmeter pro Sekunde) gemessen, während der Durchschnitt für diese Jahreszeit eher bei 180 m3/s liegt.

    Der Monat März ist für die französischen Wasserreserven von entscheidender Bedeutung, da er die Rückkehr der Vegetation markiert. Das hat einen großen Einfluss, denn die Blätter, die an den Ästen nachwachsen, halten einen großen Teil des Regenwassers zurück und verhindern so, dass sich die Grundwasserspeicher füllen. Die ersten Blätter markieren also möglicherweise das Ende, die Reserven wieder auffüllen zu können.

    Und dazu kommt dann noch der Klimawandel. Wenn der Frühling in diesem Jahr einige Tage früher einsetzt, gehen genauso viele Tage verloren, um die Wasserreserven weiter aufzufüllen. Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt: Schliesslich spricht derzeit nichts dagegen, dass es in diesem Sommer jeden Tag regnet…

  • Umweltminister Béchu will den Wasserverbrauch der Franzosen senken

    Umweltminister Béchu will den Wasserverbrauch der Franzosen senken

    In „Le Parisien“ vom Mittwoch sagte Christophe Béchu, er bereite Wasser-Warn-App und eine Weiterentwicklung des französischen Wasseraufbereitungssystems vor. Man werde später einmal von einem Vorher und einem Nachher des Sommers 2022 sprechen, meint der Minister für den ökologischen Übergang. Christophe Béchu stellt in der Zeitung Le Parisien am Mittwoch, dem 25. Januar, einen „Plan der Sparsamkeit“ vor, um den täglichen Wasserverbrauch in Frankreich zu reduzieren. Im vergangenen Sommer, der von einer starken Dürre geprägt war, „waren fast alle Departements von Einschränkungsmaßnahmen betroffen und 700 Gemeinden hatten Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung. Und es wird nicht besser: Der Weltklimarat prognostiziert bis 2050 einen Rückgang des Wasserstands unserer Flüsse um 10 bis 40%“, warnt der Minister in der Tageszeitung. Einschränkungen schon „vor Beginn des Sommers“. Um eine dauerhafte Wasserknappheit zu vermeiden, schlägt Christophe Béchu vor, bis 2027 „die Menge des aus u…

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