Schlagwort: Waldbrand

  • Es brennt im Hérault: 120 Hektar nach zwei Brandausbrüchen in der Nähe von Montpellier verbrannt

    Es brennt im Hérault: 120 Hektar nach zwei Brandausbrüchen in der Nähe von Montpellier verbrannt

    Etwa 120 Hektar sind bereits verbrannt und zahlreiche Feuerwehrleute sind in der Gegend von Aumelas im Departement Hérault im Einsatz. Vorsorglich werden bereits Evakuierungen durchgeführt.

    Im Departement Hérault, in der Nähe von Montpellier, wurden am Dienstag, dem 26. Juli, zwei verschiedene Feuerausbrüche gemeldet. Die Feuerwehr ist im Gebiet des Plateaus von Aumelas in der Gemeinde Gignac im Einsatz. Bis zum frühen Nachmittag brannten dort bereits rund 120 Hektar ab. Das Feuer wird durch starken Wind angeheizt und breitet sich aufgrund der sehr trockenen Vegetation in der Region schnell aus.

    Die Feuerwehr setzte sofort 200 Feuerwehrleute aus Montpellier und Lodève ein. Sie werden von drei Canadair-Löschflugzeugen unterstützt, die ihre Wassertanks am Salagou-See unweit des Brandortes auffüllen.

    An einigen Stellen in Aumelas kommt das Feuer den Häusern gefährlich nahe und ist zum Teil nur noch wenige hundert Meter von den Häusern entfernt. Etwa 30 der Häuser werden derzeit vorsorglich evakuiert.

  • Bekämpfung von Waldbränden: Airbus kann seinen A400M innerhalb von Minuten in einen Wasserbomber verwandeln

    Bekämpfung von Waldbränden: Airbus kann seinen A400M innerhalb von Minuten in einen Wasserbomber verwandeln

    Der A400M hat bei einem Test in weniger als zehn Sekunden bis zu 20 Tonnen Wasser abgeworfen. Zum Vergleich: Ein Canadair kann sechs Tonnen Wasser abwerfen.

    Airbus hat einen Bausatz getestet, mit dem ein A400M innerhalb weniger Minuten in einen Wasserbomber umgewandelt werden kann. Der Test wurde in den letzten Wochen in Spanien durchgeführt, so der Flugzeughersteller in einer am Montag, dem 25. Juli veröffentlichten Pressemitteilung.

    Bis zu 20 Tonnen Wasser werden in 10 Sekunden abgeworfen.
    Der A400M, ein taktisches militärisches Transportflugzeug, wurde mit dem Prototyp eines abnehmbaren Feuerlöschsatzes ausgestattet. Bei einem Test am Donnerstag warf er bis zu zwanzig Tonnen Wasser in weniger als zehn Sekunden aus 45 Meter Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit (230 km/h) ab, was eine hohe Präzision beim Abwurf ermöglicht. Ein weiterer Vorteil des A400M ist, dass er auf kurzem, weichem Gelände landen kann, sogar auf einem Strand. Dort kann er innerhalb von fünf bis zehn Minuten wieder gefüllt werden. Zum Vergleich: Eine Canadair kann nur sechs Tonnen Wasser abwerfen.

    „Der A400M kann eine herausragende Rolle bei der Bekämpfung der wachsenden Bedrohung durch Waldbrände sowie bei der Erhaltung von Umweltökosystemen spielen.“ (Airbus Industries)

    Der von Airbus getestete Bausatz erfordert keine Änderungen am Flugzeug. Dadurch ist er mit jedem Flugzeug der A400M-Flotte ohne weiteres kompatibel. Das Flugzeug kann so schnell in einen Wasserbomber umgewandelt und in kürzester Zeit bei nWaldbränden eingreifen. Bei den Tests wurde der Airbus mit 20 Tonnen Wasser beladen, doch die Kapazität kann bei Bedarf gesteigert werden, betont Airbus.

    Fünfzig A400M bestellt
    Die Tests wurden bislang bei Tageslicht durchgeführt. Airbus plant aber, diese Art von Missionen auch bei Nacht zu ermöglichen, um die Fähigkeit und Effizienz des Flugzeugs zu verbessern.

    Derzeit besitzt Frankreich neunzehn A400M. Insgesamt wurden fünfzig bestellt. Diese Lösung würde es Frankreich ermöglichen, „seine Wasserbomberflotte einfach und kostengünstig zu erweitern“, so Airbus.

  • Waldbrand im Department Gard verbrennt über 40 Hektar

    Waldbrand im Department Gard verbrennt über 40 Hektar

    Das Feuer war am Sonntagabend noch nicht unter Kontrolle. Ein Reiterhof musste evakuiert werden, mehrere Dutzend Hektar Vegetation sind gefährdet.

    In der Gemeinde Vallabrix im Département Gard ist am Sonntagnachmittag ein Feuer ausgebrochen, wie Franceinfo unter Berufung auf die Feuerwehr des Départements meldete. Über 40 Hektar Wald sind bereits abgebrannt, mehrere Dutzend weitere sind gefährdet. Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle.

    Fünf Canadair-Löschflugzeuge unterstützen die Feuerwehr. Am Sonntagabend traf Verstärkung aus anderen Departements ein, 250 Feuerwehrleute sind mobilisiert.

    Ein Reiterhof wurde evakuiert
    „Die Ersthelfer waren mit mehreren Feuersprüngen konfrontiert“, meldet der Service Départemental Incendie et de Secours (SDIS) des Departements Gard. Ein Reiterhof musste evakuiert werden.

    https://twitter.com/signalementfdf/status/1551281065867739136

  • Brände in der Gironde: Es wird noch Wochen dauern, bis sie vollständig gelöscht sind

    Brände in der Gironde: Es wird noch Wochen dauern, bis sie vollständig gelöscht sind

    Die Brände in Landiras und La Teste sind noch nicht vollständig gelöscht, breiten sich aber nicht mehr weiter aus. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie in wenigen Tagen wirklich gelöscht sein werden. Der Einsatz der Feuerwehr wird wahrscheinlich noch viele Wochen dauern.

    Die Feuerwehr ist davon überzeugt. Wenn es nicht bald zu heftigen Regenfällen kommt, wird das Feuer in Landiras erst in einigen Wochen vollständig gelöscht sein. Dasselbe Szenario gilt auch für das Feuer in La Teste.

    Die Brände in Landiras und La Teste breiten sich nicht weiter aus, aber die Feuerwehr bleibt weiterhin mobilisiert und wachsam. Die neuesten Zahlen sprechen von insgesamt mindestens 20.800 Hektar verbrannter Fläche.
    „Die Brände schreiten nicht mehr voran, es gibt keine Feuerfront mehr“, berichtet die Feuerwehr der Gironde. Dennoch gibt es immer noch heiße Stellen mit mit Glutnestern. Diese glühenden Stellen können jederzeit zu einem Wiederaufflammen des Feuers führen.

    Die Feuerwehr betrachtet das Feuer noch nicht als gelöscht, weil zum Beispiel starke Winde ein Wiederaufflammen des Feuers verursachen könnten.

    Wiederaufflammen des Feuers jederzeit möglich
    Nach Angaben der Feuerwehr zieht man es vor, die Brände als „eingedämmt“ zu bezeichnen. Die Brandbekämpfer arbeiten mit Luftaufnahmen und Satellitenfotos, mit denen sie die wichtigsten Glutnester in dem verbrannten Gebiet aufspüren können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mehrere Wochen dauern wird, bis die Brände als gelöscht gelten können.

  • Feuer: In Europa und Kalifornien wüten die Flammen

    Feuer: In Europa und Kalifornien wüten die Flammen

    Seit Beginn des Jahres 2022 sind in Europa bereits mehr als 510.000 Hektar Wald und Vegetation abgebrannt. Das ist mehr als im ganzen Jahr 2021 und die Feuersaison ist noch lange nicht vorbei. Der Sender France 2 berichtet über Feuer in Europa und Kalifornien in den USA.

    Das Feuer dringt in den kleinen griechischen Badeort Vatera ein. Die Bewohner müssen so schnell wie möglich evakuiert werden. Der Himmel ist verdunkelt und man sieht nur noch Rauchwolken. Die Luft ist mit Rauch und Asche gesättigt. Seit Samstag, dem 23. Juli, breitet sich das Feuer immer weiter aus. 450 Menschen wurden evakuiert. Die Flammen greifen ein Haus nach dem anderen an. Die Feuerwehr, die von einigen Freiwilligen unterstützt wird, die entschlossen sind, ihr Dorf zu retten, kann den Brand nicht unter Kontrolle bringen.

    In Kalifornien wütet ein „explosives“ Feuer
    Auf den Kanarischen Inseln wurde nun auch die Insel Teneriffa von den Flammen erfasst. Mehr als 2.000 Hektar Wald brannten bereits ab. In den USA brennt Kalifornien seit Freitag, dem 22. Juli, lichterloh. In der Nähe des Yosemite-Nationalparks mit seinen riesigen Mammutbäumen wurde der Notstand ausgerufen und 6.000 Menschen mussten evakuiert werden. Auch hier werden die Tage von Rauch und Qualm verdunkelt. Flammen verschlingen Häuser und schwarzer Rauch steigt in den Himmel. Allein in Mariposa County sind bereits 5.000 ha Wald abgebrannt. Das Feuer wird von den Behörden als „explosiv“ bezeichnet.

  • Brandgefahr: Aktion gegen das Wegwerfen von Zigarettenstummeln auf Autobahnen

    Brandgefahr: Aktion gegen das Wegwerfen von Zigarettenstummeln auf Autobahnen

    Samstag, der 23. Juli, ist ein Tag, an dem viele Menschen in den Urlaub fuhren. Hunderttausende Menschen sind auf den Autobahnen unterwegs und es gibt viele, die ihre Zigarettenkippen während der Fahrt achtlos aus dem Fenster werfen. Ein Verein führt nun eine Werbeaktion durch, um Autofahrer dazu zu bringen, diese schlechte und gefährliche Angewohnheit abzulegen.

    Einer von vier französischen Autofahrern gibt zu, dass er eine schlechte Angewohnheit hat: das Wegwerfen von Zigarettenstummeln während der Fahrt. Nach den zahlreichen Bränden, die einen Teil des Südwestens verwüstet haben, und vor dem Hintergrund der großen Urlaubsreisen, die am Samstag, den 23. Juli begannen, führt ein Verein Sensibilisierungsmaßnahmen bei Autofahrern auf französischen Strassen durch. „Diese Geste ist nicht harmlos, es ist eine Geste, die eine Katastrophe auslösen kann, die Menschen töten kann“, warnt Marc Dumas, Feuerwehrmann aus dem Departement Bouches-du-Rhône in dem Beitrag von France 3.

    30.000 Taschenaschenbecher gespendet
    Um zu verhindern, dass Autofahrer in Versuchung geraten, ihre Zigaretten aus dem Autofenster zu werfen, werden 30.000 Taschenaschenbecher verteilt. „Es stimmt, in vielen Autos hat man heute keinen Aschenbecher mehr, also ist das perfekt“, reagierte ein Autofahrer. Um vor möglichen Brandschäden zu warnen, findet auch eine Fotoausstellung statt, bei der die Autofahrer die Schönheit der Landschaft bewundern können, die bei einem Feuer verbrennen könnte. Die Kinder erhalten außerdem ein erklärendes Bilderbuch.

  • Brände in der Gironde: Einwohner und Urlauber ziehen eine Bilanz der Schäden

    Brände in der Gironde: Einwohner und Urlauber ziehen eine Bilanz der Schäden

    In der Region Gironde konnten einige der mehr als 36.000 Menschen, die wegen der Brände evakuiert worden waren, am Donnerstag, dem 21. Juli, wieder in ihre Häuser oder an ihre Urlaubsorte zurückkehren. Für viele der Zeitpunkt, um eine Bilanz der Schäden zu ziehen.

    Freude über die Rückkehr in das Ferienhaus. Touristen, die am Montag, dem 18. Juli, wegen des Rauchs des Feuers evakuiert worden waren, gehören zu den ersten, die nach Pyla-sur-Mer (Gironde) zurückkehren. „Wir sind froh, wieder zu Hause zu sein“, sagt ein Familienvater vor der Kamera von France Télévisions. Nachdem er und seine Familie drei Tage lang bei Freunden untergekommen waren, versuchen sie jetzt, wieder zu ihrem gewohnten Leben zurück zu finden.

    Campingplätze müssen komplett neu aufgebaut werden

    Während einige ihren Urlaub an der Düne von Pilat (Gironde) wieder aufnehmen, ist die Schadensfeststellung für den Leiter des Campingplatzes „Flots Bleus“ besonders bitter. Von dem Chalet, in dem Franck Couderc wohnte, ist nichts mehr übrig. Die kürzlich renovierten Mobilheime wurden durch das Feuer vollständig zerstört, ebenso wie die meisten Kiefern in dem geschützten Gebiet. Eine Katastrophe, da die Sommersaison gerade erst begonnen hat. Und eine harte Prüfung, wenn man sein Personal entlassen und sein Unternehmern komplett wieder aufbauen muss.

  • Brände in der Gironde: Die Wiederherstellung des verbrannten Waldes wird mindestens ein halbes Jahrhundert dauern

    Brände in der Gironde: Die Wiederherstellung des verbrannten Waldes wird mindestens ein halbes Jahrhundert dauern

    Die beiden Brände, die in den letzten zehn Tagen etwa 21.000 Hektar Wald in der Gironde verwüstet haben, haben sich in der vergangenen Nacht nicht weiter ausgedehnt. Mit der Beruhigung der Lage beginnen sich nun die Fragen nach der Zukunft der betroffenen Waldgebiete zu stellen.

    Insgesamt wurden in der Gironde etwa 21.000 Hektar Wald verwüstet: Über 7.000 Hektar in La Teste-de-Buch und mindestens 13.800 Hektar in der Gegend von Landiras, wo das Feuer einen Umkreis von 66 km hat. Angesichts der Katastrophe kündigte Emmanuel Macron vor Ort in La Teste-de-Buch „eine große nationale Anstrengung an, um diesen Wald neu zu bepflanzen“. Aber wie baut man ein Waldgebiet dieser Größenordnung wieder auf und wie lange kann das dauern?

    Für ein natürliches Nachwachsen
    Für den Forstexperten Jacques Hazera, der von der Zeitung La Depeche du Midi zitiert wird, ist es „am besten, die natürliche Regenerationskraft wirken zu lassen“. der Waldexperte erklärt, dass „der Prozess des Nachwachsens durch die Tatsache beschleunigt werden könnte, dass die Kiefern ihre Samen auf jungfräulichem Boden freisetzen könnten, da das Feuer alles verbrannt hat“.

    Künstliche Wiederbepflanzung ist nicht der richtige Weg. Das bedeute einerseits einen Eingriff in die Natur durch Pflügen und Bodenbearbeitung und andererseits unnötige Ausgaben, sagt der Experte. „Massive Aufforstungen funktionieren, aber die Nachteile sind gross: erhebliche Kosten, wiederholte Traktorfahrten und damit eine Verringerung der Fruchtbarkeit des Bodens“.

    Mischwald
    „Mit einem Beobachtungszeitraum von ein oder zwei Jahren und guter Arbeit der Forstleute können die Dinge auf natürliche Weise gut anlaufen. Innerhalb von fünf Jahren könnte die Regeneration beginnen, was einer Wiedergeburt des Waldes entsprechen würde“, so Jacques Hazera. Der Experte schätzt jedoch, dass „das Nachwachsen eines ursprünglichen Waldes mindestens ein halbes bis ein ganzes Jahrhundert dauern wird„.

    Bei der Neuanpflanzung und dem Wiederaufbau eines Waldes solle man „idealerweise eine Mischung von Baumsorten vornehmen“, erklärt der Experte. Doch bei den besonderen Wetterverhältnissen in der betroffenen Region „ist es am einfachsten, die bereits vor den Bränden vorhandene Pinie „Pin maritime landais“ zu pflanzen“. Dieser Baum hält der Hitze, den Überschwemmungen oder dem Wind stand und stellt „eine Garantie für die Zukunft dar und wird der Hauptbaum dieses Waldes bleiben“.

  • Waldbrände haben in der EU in diesem Jahr bereits mehr Wald verwüstet als im Jahr 2021

    Waldbrände haben in der EU in diesem Jahr bereits mehr Wald verwüstet als im Jahr 2021

    2022 könnte somit die Schäden des Jahres 2017 erreichen oder übertreffen. 2017 war das schlimmste Jahr, das in der EU seit Einführung des Waldbrand-Überwachungssystems im Jahr 2000 verzeichnet wurde.

    Wird 2022 ein Rekordjahr? Die Waldbrände, die in den letzten Wochen in Europa, insbesondere im Westen des Kontinents, gewütet haben, haben bereits mehr Flächen zerstört als im gesamten Jahr 2021. Das gab das Europäische Waldbrandinformationssystem (EFFIS) am Donnerstag, dem 21. Juli, bekannt.

    Bis zum 16. Juli hatten Brände in den 27 Ländern der Europäischen Union seit Jahresbeginn bereits insgesamt 517.881 Hektar Land verwüstet, was der Fläche des französischen Departements Mayenne (53) entspricht. Im gesamten Jahr 2021 haben in den EU-Ländern laut EFFIS 470.359 Hektar gebrannt. „Die Hitzewelle ist entscheidend und eindeutig mit der globalen Erwärmung verbunden“, betonte der EFFIS-Koordinator Jesus San-Miguel.

    Spanien doppelt so stark betroffen wie 2021.
    In Frankreich brannten seit Jahresbeginn insgesamt fast 40.000 Hektar, während es im gesamten Jahr 2021 „nur“ etwas mehr als 30.000 Hektar waren. In Spanien brannten mehr als 190.000 Hektar, in 2021 waren es fast 85.000 Hektar, und in Portugal verbrannten dieses Jahr mehr als 46.000 Hektar, in 2021 waren es etwa 25.000 Hektar.

    Selbst in Ländern, die nicht an Waldbrände gewöhnt sind, kommt es immer öfter zu Grossfeuern: Im Vereinigten Königreich brannten laut EFFIS seit Jahresbeginn etwas mehr als 20.000 Hektar, gegenüber nur etwa 6.000 Hektar im Jahr 2021.

    Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte 2022 mit 2017, dem schlimmsten Jahr, das seit der Gründung von EFFIS im Jahr 2000 in der EU verzeichnet wurde, gleichziehen oder es sogar übertreffen. 2017 waren 988.087 Hektar Vegetation in der EU in Flammen aufgegangen, was der Fläche eines Landes wie dem Libanon entspricht.

  • Brände in der Gironde: Spezielle Strategie soll den Vormarsch der Flammen endgültig stoppen

    Brände in der Gironde: Spezielle Strategie soll den Vormarsch der Flammen endgültig stoppen

    In der Gironde scheinen die Brände um La Teste-de-Buch und Landiras endlich unter Kontrolle zu sein. Um ein erneutes Aufflammen der zu verhindern, arbeiten die Feuerwehren jedoch unermüdlich weiter. Unter anderem wurden um die betroffenen Gebiete Sandwälle errichtet, um ein erneutes Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

    Inmitten der Kiefern entsteht ein riesiges Band aus weißem Sand. Kettensägen fällen einen Baum nach dem anderen: In der Gironde werden derzeit Abholzungsaktionen durchgeführt, um grosse Feuerschneisen zu schaffen, die den Vormarsch der Flammen stoppen sollen.

    Die spektakulärste befindet sich im Süden der Gemeinde La Teste-de-Buch, nur 5 km von dem Inferno entfernt, das innerhalb von neun Tagen mehr als 7.000 Hektar Pinienwald verwüstet hat.

    Mit seinen Ausmaßen von 5 km Länge und 200 m Breite ist die Baustelle, die vom Ozean bis zum See von Cazaux reicht, nach Angaben des Office National des Forêts (ONF) „titanisch“. Seit Freitag arbeiten rund 70 Personen, unterstützt von 45 schweren Maschinen, Tag und Nacht an der Schneise.

    Ein Bericht von France 24: