Schlagwort: Waldbrand

  • Brände in der Gironde: Bordeaux in der Nacht von dichten Rauchschwaden bedeckt

    Brände in der Gironde: Bordeaux in der Nacht von dichten Rauchschwaden bedeckt

    Der Wind trieb die Rauchschwaden der beiden riesigen Brände in La Teste-de-Buch und Landiras bis nach Bordeaux.

    Die beiden riesigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Region Gironde wüten, räuchern die ganze Region ein. Der Rauch bedeckte in der Nacht und am Morgen des Dienstags, 19. Juli, die Stadt Bordeaux, berichtet France 3 Nouvelle-Aquitaine. Wie Bilder in sozialen Netzwerken zeigen, hüllten Rauchschwaden die Hauptstadt der Gironde ein und verunsicherten die Bewohner.

    Viele Einwohner von Bordeaux machten sich auch Sorgen über die gesundheitlichen Folgen des Rauchs, der von einem beißenden Geruch begleitet wurde. Die Feuerwehr des Departements Gironde meldete, dass sie in der Nacht Tausende Anrufe besorgter Bürger erhalten habe.

    Das Departement bat darum, nicht mehr den Notruf zu wählen: „Wenn Sie befürchten, dass Sie die Partikel einatmen könnten, setzen Sie eine Maske auf, wie sie Sie zum Schutz vor Covid-19 benutzt haben. Sie müssen warten, bis der Wind nachlässt“. Rauch und Gerüche wurden nach Angaben der Behörden sogar bis in die Regionen Charente, Deux-Sèvres und die Dordogne wahrgenommen.

  • Brände: Emmanuel Macron besucht am Mittwoch die Waldbrände in der Gironde

    Brände: Emmanuel Macron besucht am Mittwoch die Waldbrände in der Gironde

    Der Präsident der Republik wird am Mittwoch in die Region Gironde reisen, die seit mehreren Tagen von zwei großen Bränden heimgesucht wird. Es wird erwartet, dass er dort generelle Maßnahmen zur Bekämpfung von Waldbränden ankündigen wird. Emmanuel Macron wird am Mittwoch, 20. Juli, die Brände in der Gironde besuchen. Dies melden Franceinfo und France Bleu Gironde am Dienstagnachmittag unter Berufung auf einen engen Vertrauten des Präsidenten und einen lokalen Politiker. Der Präsident der Republik will den Feuerwehrleuten und der betroffenen Bevölkerung seine Unterstützung zusichern, nachdem innerhalb einer Woche 19.300 Hektar Wald und Vegetation abgebrannt sind. Laut einem von Franceinfo kontaktierten Berater soll Emmanuel Macron im Rahmen dieser Reise Ankündigungen zur Bekämpfung von Waldbränden machen. Die Reise bietet auch die Gelegenheit, auf einige Bedenken einzugehen, die in den letzten Tagen vor allem von lokalen Politikern geäußert wurden. Der Präsident des Departements Gironde…

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  • Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Brände in der Gironde: Der legendäre Campingplatz „Les Flots Bleus“ wurde von den Flammen zerstört

    Der berühmte Campingplatz La Dune, der in der Filmtrilogie „Camping“ in Camping des Flots Bleus umbenannt wurde, brannte am Montag nieder, verwüstet durch das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch.

    Gestern wurde bekannt, dass der Camping de la Dune, der seit dem Kinostart des ersten Teils der Camping-Trilogie im Jahr 2006 besser als Camping des Flots Bleus bekannt ist, durch die Flammen zerstört wurde.

    Der am Fuße der Dune du Pilat gelegene symbolträchtige Urlaubsort war bereits am Dienstag, dem 12. Juli evakuiert worden, als das Mega-Feuer in La Teste-de-Buch ausbrach. Leider gehört er nun zu den fünf Campingplätzen in der Gegend, die nach Angaben der Präfektur des Departements Gironde am Montag, dem 18. Juli zu „90%“ von den Flammen zerstört wurden.

    Auch der Campingplatz von Mathieu Valbuena
    Der Pyla-Camping, dessen Miteigentümer der Fußballspieler Mathieu Valbuena seit 2013 ist, erlitt das gleiche Schicksal. „Es fällt mir sehr schwer zu realisieren, dass es heute nichts mehr gibt“, sagte der Ex-Nationalspieler der Zeitung „Le Parisien“ und zollte den Feuerwehrleuten großen Respekt: „Ich will ihnen von Herzen danken und ihnen sagen, dass wir hinter ihnen stehen“.

  • Brände in der Gironde: Eine „100 Meter hohe und 1 km breite“ Wand aus unkontrollierbaren Flammen

    Brände in der Gironde: Eine „100 Meter hohe und 1 km breite“ Wand aus unkontrollierbaren Flammen

    Nach bereits fast 15.000 verbrannten Hektar Land und ebenso vielen evakuierten Einwohnern stehen die Feuerwehren hilflos vor der macht des Feuers.

    „Ein Monster“, ein „historisches“ Feuer, eine Flammenwand, die „100 Meter hoch und 1 km breit“ ist… Die Gironde sieht sich mit einem Feuer konfrontiert, das in seiner Heftigkeit so noch nie da gewesen ist und dessen Ausmaß als historisch zu bezeichnen ist. Bisher sind fast 15.000 Hektar verbrannt und etwa ebenso viele Menschen wurden evakuiert.

    Wie aus einer Mitteilung der staatlichen Stellen des Departements Gironde hervorgeht, „sind derzeit 1.700 Feuerwehrleute aus ganz Frankreich sowie 6 Canadairs und 3 Dash-Flugzeuge mobilisiert, um die beiden außergewöhnlichen Brände zu bekämpfen“. Sowohl die Fachleute als auch die Einwohnern macht die Gewalt des Feuers sprachlos.

    „So ein Feuer habe ich noch nie erlebt“
    Seit einer Woche kämpfen die Feuerwehrleute gegen Flammen, deren Größe nur von der Verwüstung übertroffen wird, die sie hinterlassen. Unter den 1.700 eingesetzten Profi-Feuerwehrleuten sind einige fassungslos: „Es hört einfach nicht auf, ich habe noch nie so ein Feuer erlebt“, sagt Feuerwehr-Kommandant Brunner gegenüber der Zeitung Le Monde, der seit über dreißig Jahren Feuerwehrmann im Departement Gironde ist. „Wir haben noch nie zwei Brände dieser Größe in einem Departement gesehen“, ergänzt Marc Vermeulen, Direktor des Departements und Chef des SDIS de Gironde auf FranceInfo.

    Auf Actu Bordeaux spricht Oberstleutnant Olivier Chavatte von dem Mut der Feuerwehrleute an vorderster Front: „Diese Wetterbedingungen zwingen uns, unsere Positionen ständig neu anzupassen, nicht Tag für Tag, sondern Stunde um Stunde kämpfen unsere Männer, Fuß um Fuß, Baum um Baum“.

    „Ein Haufen Asche, das ist alles, was übrig bleibt“.
    Die Bewohner, von denen einige buchstäblich alles in den Flammen verloren haben, erzählen der Presse: „Ein Haufen Asche, das ist alles, was übrig ist. Ich war nicht dort, aber mein Vermieter hat mir das gesagt. Ich habe nur noch das, was ich bei mir trage. Als wir gehen mussten, habe ich mein Auto und ein paar Kleinigkeiten mitgenommen“, berichtet Pascal Rouiller, der seit 16 Jahren als Mieter in seinem Haus lebte, der Zeitung Sud-Ouest.

    Andere sahen die Flammen mit voller Geschwindigkeit auf ihr Haus zu rasen. Ein Engländer, der von TF1 interviewt wurde erzählte: „Da Feuer kam in wenigen Sekunden. Wir sahen gerade fern. Ich sah, dass sich das Licht verändert hatte, und ich sah die Flammen auf dem Hügel gegenüber“.

    In der Gironde ist jede Minute, die vergeht, für viele Menschen entscheidend. Tausende von Evakuierten, echte „Klimaflüchtlinge“, können nur mit Schrecken feststellen, wie sich das imposante Inferno immer weiter ausbreitet. Die Feuerwehr kämpft eine historische Schlacht.

  • Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Brände in der Gironde: Auch die Tiere aus dem Zoo müssen evakuiert werden

    Angesichts der heftigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüten, mussten etwa 30.000 tausend Menschen evakuiert werden. Die Pferderennbahn in La Teste-de-Buch und der Zoo im Becken von Arcachon wurden am Montag, den 18. Juli, ebenfalls evakuiert.

    Die heftigen Brände, die seit dem 12. Juli in der Gironde wüteten, führten zur Evakuierung Tausender Bewohner. Allein am Montag, dem 18. Juli, wurden im Gebiet um La Teste-de-Buch etwa 3.000 Menschen evakuiert.

    Lesen Sie auch: Brände in der Gironde: Bewohner retten Tiere vor den Flammen

    Aber auch die Tiere sind betroffen. Angesichts der Entwicklung der Lage wurden die Pferde von der Pferderennbahn Le Béquet in der Gegend von La Teste-de-Buch evakuiert. Transporter brachten die Tiere aus der Gefahrenzone.

    Nach Angaben der Zeitung Sud-Ouest sind etwa 450 Pferde und 100 Personen betroffen.

    Der Zoo im Becken von Arcachon ist ebenfalls Gegenstand einer Evakuierung. Nach Angaben des französischen Zoo-Verbands wurden am Montagnachmittag mehr als 1.000 Tiere evakuiert. „Nach den entsprechenden Empfehlungen der Behörden werden wir alles tun, um alle Tiere aus dem Zoo von Bassin d’Arcachon zu evakuieren. Das Einpacken in Kisten für den Transport hat begonnen“, sagte die Direktorin des französischen Zooparkverbands AFdPZ (Association française des parcs zoologiques), Cécile Erny.

    „Tierärzte und Tierpfleger kommen aus mehreren Zoos des Landes mit Fahrzeugen, Transportkisten und veterinärmedizinischer Ausrüstung, um bei der Evakuierung der Tiere zu helfen und für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen zu sorgen“.

    Wie eine Arche Noah werden die Tiere, von denen zum Beispiel die Primaten empfindlich auf Rauchgase reagieren, auf den Parkplatz des Zoos von Pessac am Stadtrand von Bordeaux gebracht, „bis die Rauchwolke vorbeigezogen ist“, sagte sie. „Das ist eine einzigartige Operation“.

    Kurz vor 18 Uhr luden etwa ein Dutzend LKWs kleine Kisten mit Tieren auf und verließen den Zoo, wie eine AFP-Journalistin meldete. Ein weiterer Konvoi machte sich unter anderem mit einem Orang-Utan an Bord auf den Weg.

    Laut einer Erklärung des AFdPZ erfolgte die Evakuierung der Tiere „in Partnerschaft mit den Behörden und der Feuerwehr“. Der Zoo von La Teste-de-Buch, in dem sich im Übrigen die Einsatzleitstelle (Poste de Commandement Opérationnel, PCO) der Feuerwehr befindet, wurde bisher vom Feuer nicht bedroht.

    Rund 8.000 Personen hatten am Montag laut Präfektur etwa die Hälfte der weitläufigen Gemeinde vorsorglich evakuiert. „La Teste ist nicht von den Flammen bedroht. Aber manche Wohnviertel liegen unter dem Rauch“, erklärte Arnaud Mendousse, Oberstleutnant des Sdis 33, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In einer Pressemitteilung äußerte sich die Stiftung „30 Millionen Freunde“ besorgt über das Schicksal der Wildtiere, die in die Brände geraten sind, die seit Dienstag in der Region Gironde mehr als 15.000 Hektar ihres Lebensraums vernichtet haben. „Zahlreiche Wildtiere sind bereits den Bränden zum Opfer gefallen. Von den Überlebenden irren einige auf den Straßen herum, desorientiert und erschöpft“, schrieb die Stiftung in einer Erklärung und appellierte „an die Wachsamkeit und Verantwortung eines jeden, um die Wildnis wiederherzustellen“.

  • Brände in der Gironde: Welche Folgen haben sie für die Umwelt und den Tourismus?

    Brände in der Gironde: Welche Folgen haben sie für die Umwelt und den Tourismus?

    Die Brände in der Gironde sind eine ökologische Katastrophe. Bereits jetzt werden Fragen gestellt, in wie weit die Rückstände der Feuer die Umwelt schädigen werden. Seit fast einer Woche schon hängt Rauch über der Gironde und der Geruch der Feuer beeinträchtigt die Bewohner der Region spürbar. In Biscarrosse (Landes) wurden die Strandbesucher von Rückständen des schwarzen Rauchs überrascht, die sich über den Sand legten. „Die Winde haben Asche auf die Strände geweht (…) Sie liegt überall herum“, beschreibt es eine Frau auf France 2. Bisher und trotz der Brände, die sich den Stränden nähern, wurde das Baden nicht verboten. Einbußen für den lokalen Tourismus Angesichts der Flammen fragen sich die Touristen, wie es mit ihrem Urlaub weitergehen soll. In einem Hotel wurde die Hälfte der Buchungen storniert. „Jeden Tag sitze ich hier und habe Stornierungen. (…) Es ist zum Heulen, weil man sich fragt, wie es enden wird“, beklagt sich Nicole Charlotteaux, Besitzerin eines Hotels auf dem Se…

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  • Brände in der Gironde: Weitere 3.500 Menschen sollen im Laufe des Tages evakuiert werden und etwa 14.000 Hektar sind verbrannt

    Brände in der Gironde: Weitere 3.500 Menschen sollen im Laufe des Tages evakuiert werden und etwa 14.000 Hektar sind verbrannt

    Inzwischen sind mehr als 1.700 Feuerwehrleute im Einsatz und versuchen, die beiden Brände in der Gironde unter Kontrolle zu bringen. Die beiden massiven Brände, die seit mehreren Tagen in der Gironde wüten, sind immer noch nicht unter Kontrolle. Mindestens 14.000 Hektar (4.200 in La Teste-de-Buch und 9.800 in Landiras) sind abgebrannt, wie die Präfektur der Regionen Nouvelle-Aquitaine und Gironde am Montag, 18. Juli, auf Twitter mitteilte. „Umfangreiche Mittel zu Land und aus der Luft“ seien „im Einsatz“, erklärte die Präfektur und betonte, dass „1.700 Feuerwehrleute“ sowie „Canadairs und Dash-Flugzeuge“ mobilisiert worden seien. Im Laufe des Tages müssen nochmal fast 3.500 Personen evakuiert werden. „Das ist der schlimmste aller Tage“. Das sagte Bruno Lafon, Präsident von Défense des forêts contre les incendies (DFCI) in der Region Gironde, am Montagmorgen im Radiosender France Bleu Gironde. „Am Sonntag sah es nach einem halbwegs ruhigen Tag aus, aber leider waren 2.000 Hektar in fast anderthalb Stunden weg. Das Wiederaufflammen des Feuers war in La Teste schrecklich. Am heutigen Montag befürchten wir wegen der Temperaturen und Windgeschwindigkeiten von 50-60 km/h das Schlimmste„. Die „Situation verschlechtert sich“ in La Teste-de-Buch. „Das Feuer hat das Meer erreicht und bewegt sich in Richtung Süden“, so ein Tweet der Präfektur, die die manschen dazu aufrief, „extrem vorsichtig“ zu sein. In den sozialen Netzwerken veröffentlichten Internetnutzer Fotos und Videos, die vom Meer aus aufgenommen wurden. Sie zeigen ein riesiges, „30 Meter hohes“ flammendes Inferno, das auf den Strand der Lagune südlich der Pilat-Düne zu rollt.
  • Brände in der Gironde: Beeindruckende Bilder der riesigen Flammen in den Dünen des Bassin d’Arcachon

    Brände in der Gironde: Beeindruckende Bilder der riesigen Flammen in den Dünen des Bassin d’Arcachon

    Die Lage in der Gironde verbessert sich nicht, insbesondere in dem von dem Brand betroffenen Gebiet in der Nähe von La Teste-de-Buche, wo die Flammen immer weiter voranschreiten.

    Eine Flammenwand, die die Dünen überragt. Das ist der atemberaubende Anblick, dem sich einige Segler am Sonntag an den Ufern des Strandes La Lagune, einige hundert Meter südlich der weltberühmten Düne von Pilat, gegenübersehen.

    Das Feuer, das die Wälder im Süden des Bassin d’Arcachon an der Grenze zum Departement Les Landes verwüstet, hört nicht auf, alles auf seinem Weg zu vernichten, obwohl die Feuerwehr seit nunmehr fast einer Woche im Einsatz ist und mit allen Mitteln versucht, die Flammen einzudämmen.

    Während die Rettungskräfte in einer Operation mehrere Dutzend Tiere retteten, die in Cazaux – auf der anderen Seite der Landenge – nach der Evakuierung der Bewohner zurückgelassen worden waren, breiteten sich die Flammen in Richtung Ozean aus und erreichten am Sonntagnachmittag den Strand der Lagune.

    Nach den letzten Bilanzen vom Sonntag Abend, gingen in diesem Gebiet über 3.400 Hektar Wald in Flammen auf, das ist aber nur halb so viel wie der Schaden, der Dutzende Kilometer entfernt in der Gemeinde Landiras festgestellt wurde. Laut dem Ingenieur für Computerdatenverarbeitung, Guillaume Rozier, entspricht die Gesamtfläche, die durch die beiden Brände in Rauch aufgegangen ist, „der Fläche von Paris“.

    Die Befürchtungen der Behörden sind umso größer, als der Montag aufgrund der Hitzewelle als besonders gefährlich gilt. „Wir erwarten schwierige Wetterbedingungen, am Montag 41-42 Grad am Nachmittag und einen Wind, der auch stärker werden könnte (…)“, erklärte der Unterpräfekt von Langon, Vincent Ferrier, am Sonntag.

    An beiden Feuerfronten sind mindestens 1.200 Feuerwehrleute im Einsatz, die von Löschflugzeugen (3 Canadair und 2 Dash) unterstützt werden.

  • Brände in der Gironde: Bewohner retten Tiere vor den Flammen

    Brände in der Gironde: Bewohner retten Tiere vor den Flammen

    Mehrere Dörfer mussten in den vergangenen Tagen in der Gironde evakuiert werden. Einige Bewohner waren gezwungen, ihre Tiere zurückzulassen. Eine Welle der Solidarität entstand, um sie nun in Sicherheit zu bringen.

    Das Feuer bedroht auch die Tiere in der Gegend von Landiras (Gironde), wo am Sonntag, 17. Juli, immer die Flammen wüteten. Seit Mittwoch wurden Dutzende von Tieren vor dem sicheren Tod gerettet. „Hier haben wir einen Ziegenbock. (…) Dort sind Ziegen, Esel, Ponys, Pferde. Wir warten auf Adressen, wo es Leute gibt, die ihre Tiere evakuieren wollen. Wir stehen zur Verfügung“, erklärt eine Frau auf dem Sender France 3.

    Lesen Sie auch: Brände im Südwesten: Feuer noch nicht unter Kontrolle aber Rettung der Haustiere wird organisiert

    Die Magie der sozialen Netzwerke
    Der Ziegenbock kommt zu einer Gruppe anderer geretteter Tiere. Das Reitzentrum in Cabanac-et-Villagrains (Gironde) zentralisiert einen Teil der Rettungsanfragen. „Das geht mit den sozialen Netzwerken, das ist toll. Ich habe einen Aufruf gestartet, und alle antworten ‚ich habe Platz‘, ‚ich kann transportieren’“, freut sich Ludivine Guichon, Besitzerin des Ponyclubs „La Voile“. der Notruf einer Ziegenzüchterin wurde in nur 24 Stunden mehr als 6.000 Mal geteilt.

  • Brände in der Gironde: Das bedeutet eine Fläche von 11.000 Hektar in Paris, Lyon und Marseille

    Brände in der Gironde: Das bedeutet eine Fläche von 11.000 Hektar in Paris, Lyon und Marseille

    Sechs Tage nach Beginn der Feuer haben die beiden gigantischen Waldbrände in der Gironde am 17. Juli etwa 11.000 Hektar Vegetation verwüstet und sind immer noch nicht unter Kontrolle, so die letzte Bilanz der Präfektur am Sonntagmittag, dem 17. Juli.

    Die Flammen haben über 3.400 Hektar in der Gegend von La Teste-de-Buch und über 7.200 Hektar in der Gegend von Landiras vernichtet.
    Da es schwierig ist, sich solche Flächen vorzustellen, hat Franceinfo sie über die Karten der drei größten französischen Städte Paris, Marseille  und Lyon gelegt.

    Das Resultat ist erschütternd – die drei grössten Städte Frankreichs wären durch Brände eines solchen Ausmasses vollständig zerstört:

    Im Vergleich zur Grösse der Stadt Paris

    Im Vergleich zur Grösse der Stadt Marseille

    Im Vergleich zur Grösse der Stadt Lyon und ihrer Umgebung

    Rauchfahnen aus dem Weltraum gesehen
    Diese Brände setzen aufgrund ihres Ausmaßes eine Rauchfahne frei, die von Satelliten beobachtet werden kann, wie das folgende animierte Bild zeigt, das aus Aufnahmen zwischen dem 12. und 17. Juli zusammengesetzt ist.

    Die Brände in La Teste-de-Buch und Landiras aus der Satellitenperspektive (SENTINEL HUB)

    In der Gegend von Landiras hatte das Feuer am Sonntag immer noch einen Umfang von 9 bis 12 km, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. „Es ist eine richtige Krake. Es gibt nicht nur einen Feuerkopf. Es gibt mehrere Feuerköpfe“, erklärte der Bürgermeister von Biganos, Bruno Lafon, gegenüber Franceinfo. Die Feuerfront in Landiras ist 43 Kilometer lang. Sie sehen ein wenig die Aufgabe, die auf die Rettungskräfte zu bewältigen haben“.