Im Departement Bouches-du-Rhône sind derzeit mehrere Waldgebiete gesperrt, um das Risiko von Waldbränden zu verringern.
Für den Großteil des Departements Gard gilt ab Sonntag, 21. August, die Warnstufe Orange für Waldbrandgefahr, wie die Präfektur. „Jeglicher Gebrauch von Feuer ist verboten, ebenso wie wildes Campen und Biwakieren.“
Die Warnstufe ist für die Gebiete Gard rhodanien, Val de Cèze, Gardon Vidourle, Garrigues, Costières Petite Camargue und Nord Cévennes ausgerufen.
Zugang zu Waldgebieten im Departement Bouches-du-Rhône verboten Im Departement Bouches-du-Rhône sind 11 Waldgebiete gesperrt: Rougadou, Alpilles, Chambremont, Chaîne des Côtes, Lançon, Les Roques, Pont de Rhaud, Quatre Termes, Arbois, Côte Bleue. Das Gebirge La Montagnette ist Gegenstand eines Präfekturerlasses zur Schließung. 14 Waldgebiete bleiben geöffnet, aber jegliche Art von Arbeiten ist nach 13 Uhr verboten.
Der Junge wurde am Donnerstag, dem 18. August, von der Gendarmerie vorgeladen. Er gab die Taten gegenüber den Ordnungskräften zu.
Ein zwölfjähriger Junge wurde am Donnerstag, dem 18. August, von der Gendarmerie vorgeladen, weil er verdächtigt wird, fünf Brände in der Umgebung von Saint-Malo-de-Beignon (Morbihan) gelegt zu haben, wie France Bleu Armorique berichtet.
Der Junge räumte die Taten gegenüber den Ordnungskräften ein. Er wird in Kürze einem Jugendrichter vorgeführt. Nach den Informationen von France Bleu Armorique wird der Junge verdächtigt, an verschiedenen Orten rund um seine Heimatgemeinde im Norden des Departements Feuer am Straßenrand gelegt zu haben.
Jedes Mal konnten die Brände von der Feuerwehr oder von Zeugen, die sich vor Ort befanden, schnell unter Kontrolle gebracht werden. Dem Jungen drohen nun sozialpädagogische Maßnahmen und Wiedergutmachung des Schadens.
Vier dieser Personen wurden bereits verurteilt und sechs wurden in Untersuchungshaft genommen, wie das Innenministerium mitteilte.
Von der Gironde über Maine-et-Loire bis hin zum Aveyron war Frankreich in den vergangenen Tagen mit einer Welle von Bränden konfrontiert. Vor dem Hintergrund einer großen Hitze und Trockenheit ist der Ursprung des Feuers in den meisten Fällen ein Unfall oder eine natürliche Ursache. Einige Brände wurden jedoch von Pyromanen gelegt. So wurden seit Beginn des Sommers 26 mutmaßliche Brandstifter festgenommen, wie Franceinfo unter Berufung auf das Innenministerium meldet.
Vier dieser Personen sind bereits verurteilt worden, sechs wurden in Untersuchungshaft genommen. Insgesamt laufen laut dem Ministerium 22 Ermittlungen. Am vergangenen Sonntag zum Beispiel wurde ein etwa 40-jähriger Mann festgenommen, der in einem Wald in Anglet (Pyrénées-Atlantiques) zwei Feuer gelegt haben soll, wie die Staatsanwaltschaft von Bayonne mitteilte. Der Mann ist am Montagabend in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen worden.
Mehr als 62.000 Hektar sind in Frankreich verbrannt.
Auch ein freiwilliger Feuerwehrmann aus dem Departement Hérault wurde angeklagt und am 28. Juli in Untersuchungshaft genommen. Er wird verdächtigt, acht Brandausbrüche im Hérault verursacht zu haben. Ein 44-jähriger Mann, der gestanden hatte, mehrere Brandausbrüche in der Ardèche verursacht zu haben, wurde am 29. Juli wegen „vorsätzlicher Brandstiftung“ angeklagt. Ende Juli waren in der Ardèche in der Nähe von Aubenas etwa zehn Brände ausgebrochen, die 1.200 Hektar Land verwüsteten.
Insgesamt brannten in Frankreich seit Jahresbeginn mehr als 62.000 Hektar Land, wie aus den Daten des Europäischen Waldbrandinformationssystems (EFFIS) hervorgeht. Dies ist ein Rekord für die letzten sechzehn Jahren.
„Zwei zusätzliche Wasserbomber werden in Frankreich positioniert, zwei weitere in Italien, zwei in Griechenland, zwei in Spanien und zwei in Portugal“, erklärt der EU-Binnenmarktkommissar.
„Wir werden die Flotte unserer Wasserbomber bis 2029 verdoppeln“, im Sinne des europäischen Brandschutzes, kündigte Thierry Breton, EU-Kommissar für den Binnenmarkt, am Dienstag, dem 16. August, auf Franceinfo an. Seit Anfang des Jahres brannten in der EU 660.000 Hektar Vegetation, ein Zehntel davon in Frankreich. „Zwei zusätzliche Löschflugzeuge werden in Frankreich positioniert, zwei weitere in Italien, zwei in Griechenland, zwei in Spanien und zwei in Portugal“.
„Der europäische Katastrophenschutzmechanismus, der seit 2001 besteht, ist ziemlich gut ausgestattet. Wir verfügen auf europäischer Ebene über eine Flotte von Wasserbombern, die derjenigen entspricht, die Frankreich besitzt“, sagt der EU-Kommissar stolz.
Seitdem Frankreich um Hilfe bei der Bewältigung der Brände gebeten hat, verfügt es neb…
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Am Montag erklärte der Minister für öffentliche Finanzen, Gabriel Attal, dass Personen und Unternehmen, die in den letzten Wochen von den Bränden in Frankreich betroffen waren, Steuerhilfen erhalten werden.
Der Minister für öffentliche Finanzen, Gabriel Attal, kündigte am Montag in einem Interview mit der Zeitung Le Dauphiné Libéré an, dass innerhalb einer Woche eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden soll, die steuerliche Hilfen für Privatpersonen, Unternehmen und Körperschaften, die von den Bränden in diesem Sommer betroffen sind, vorbereiten soll. Es gehe um „Maßnahmen, um die betroffenen Privatpersonen, Unternehmen und Körperschaften zu unterstützen“.
Um „die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen, die die Betroffenen zu tragen haben werden, zu begrenzen“, beschlossen Gabriel Attal und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire, „bis nächste Woche eine Arbeitsgruppe in der Direktion für öffentliche Finanzen einzurichten“, die damit beauftragt werden soll, „eine Art steuerlichen Puffer“ ei…
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Umfangreiche Boden- und Luftlöschkräfte wurden mobilisiert, um das neue Feuer zu bekämpfen, das in der Nacht zum Montag in Caudiès-de-Fenouillèdes innerhalb von weniger als einer Stunde 50 Hektar Vegetation zerstörte.
Ein gewaltiges Feuer brach in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 15. August in Caudiès-de-Fenouillèdes im Nordwesten der östlichen Pyrenäen aus und verbrannte in kurzer Zeit 105 Hektar Vegetation, wie France Bleu Roussillon am Montagmorgen berichtet.
Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr morgens aus und wurde durch Windböen mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde angefacht. Am Montagmorgen bewegten sich die Flammen auf den Windpark zwischen Saint-Paul-de-Fenouillet und Caudiès zu.
450 Feuerwehrleute mobilisiert
Etwa 180 Feuerwehrleute aus dem Departement Pyrénées-Orientales sind im Einsatz. Aus den Departements Aude und Hérault werden weitere 270 Feuerwehrleute zur Verstärkung erwartet. Außerdem sollen vier Canadair-Löschflugzeuge und ein Dash-Löschflugzeug zum Einsatz kommen, um den bereits vor Ort befindlichen Hubschrauber zu unterstützen.
Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, die Region von Caudiès, Saint-Paul und sogar bis Estagel zu meiden, damit die Löscharbeiten nicht behindert werden.
Un feu de forêts en cours sur la commune de CAUDIES au niveau de la Forêt domaniale. 🚒 Les secours sont sur place ⚠️ Évitez de vous rendre dans le secteur de Saint-Paul-de-Fenouillet et Caudies 🚨 Laissez libre les accès aux secours ➡️ Renforts extra-départementaux attendus pic.twitter.com/4aLGOsqUUD
Im Departement Aveyron brannten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 14. August, weitere 800 Hektar. Der einsetzende Regen ist deshalb sehr willkommen und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.
Die Feuerwehrleute waren am Sonntag, dem 14. August, bei strömendem Regen auf den Straßen von Mostuéjouls im Departement Aveyron unterwegs. Die Regenschauer konnten die Ausbreitung des Feuers eindämmen, das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle. „Der Regen wird tief in den Boden eindringen können. Dennoch wird es noch Hotspots geben, die trotz allem durch den Wind wieder aktiviert werden können und (…) die wir Baum für Baum behandeln müssen“, erklärte Leutnant Yannick Bonnefoi, Leiter des Rettungszentrums, dem Sender France 3.
Erleichterung für die Feuerwehr Vor Ort sind immer noch 600 Feuerwehrleute im Einsatz, die weiterhin von Löschhubschraubern unterstützt werden. Sie wollen um jeden Preis verhindern, dass es wieder zu einem größeren Ausbruch wie am Vortag kommt. Der Brand hatte sich nach Osten in Richtung des Tarn und nach Süden ausgebreitet. Weitere 800 Hektar wurden vernichtet und 1.000 Menschen hatten aus zwei Dörfern evakuiert werden müssen. Es wird weiterhin Regen erwartet und der Einsatz der Feuerwehr wird erleichtert.
Der lang ersehnte Regen erleichterte die Arbeit der Feuerwehrleute, insbesondere bei dem Mega-Feuer in der Gironde. Das Feuer ist war am Sonntag, dem 14. August, nach sechs Tagen Kampf endlich unter Kontrolle. 8.000 evakuierte Einwohner können in ihre Häuser zurückkehren.
Thierry Goret aus Hostens (Gironde) ist erleichtert, als er am Sonntag, dem 14. August, endlich in sein Hause zurückkehren kann. In der Gironde ist der riesige Brand nun unter Kontrolle. „Es ist ein Glück, nach Hause zu kommen. Das Haus steht noch. Es ist nicht abgebrannt, also haben wir großes Glück“, freut er sich vor der Kamera von France 2. Kaum ist er angekommen, teilt er seine Gefühle mit seinen Nachbarn. Auch seine Haustiere kann begrüssen. Auch Steven Rieublanc aus Bélin-Béliet (Gironde) findet seine beiden Katzen, die er in der Eile hatte zurücklassen müssen, gesund und munter wieder.
8.000 Evakuierte dürfen nach Hause zurückkehren Die Bewohner von Hostens, die bereits im Juli schon einmal evakuiert wurden, nehmen die Situation gelassen. Der Bürgermeister der Gemeinde, Jean Louis Dartiailh, sagt dem Sender France 2: „Wir haben ein wenig Hoffnung, dass wir jetzt wieder normal funktionieren können“. Insgesamt dürfen am Sonntag mehr als 8.000 Evakuierte in ihre Häuser zurückkehren.
Ziel ist es, ein zuverlässiges Modell für die Verhütung und Bekämpfung von Bränden zu entwickeln.
Ein Expertentreffen, um die Lehren aus einem heißen Sommer zu ziehen. Emmanuel Macron will nach dem Ende der Brände alle Verantwortlichen der betroffenen Departements zusammenbringen, um über ein „Modell der Prävention und Bekämpfung von Bränden“ in Frankreich nachzudenken, wie der Eysée-Palast am Sonntag, dem 14. August, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ankündigte.
Der Staatschef werde Feuerwehrleute aus Frankreich, aus Übersee und der Europäischen Union, Landwirte und Bürgermeister einladen, um ihnen zu „danken“ und „die Arbeiten zur Weiterentwicklung eines Modells für die kommenden Jahre zu beginnen“, heißt es im Umfeld des Präsidenten. Ein Datum wurde noch nicht festgelegt. Emmanuel Macron befindet sich derzeit noch im Urlaub im Fort de Brégançon im Var. Die Regierung wird in der Woche vom 22. August wieder mit ihrer Arbeit beginnen.
Emmanuel Macron traf sich am Samstag bereits mi…
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Seit Jahresbeginn gingen in der EU bereits mehr als 660.000 Hektar in Flammen auf. Der bisherige Rekord lag am 13. August 2017 bei 420.913 Hektar.
Die Hochsaison der Waldbrände ist noch nicht vorbei und schon jetzt steigt die vorläufige Bilanz der Brände in der Europäischen Union auf 662.776 Hektar verbrannte Flächen und Wälder. Dies ist laut dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (EFFIS), das seit 2006 mithilfe von Satellitenbildern des europäischen Copernicus-Programms entsprechende Statistiken führt, ein Rekord zu diesem Zeitpunkt des Jahres.
Das am stärksten von Bränden betroffene Gebiet ist die Iberische Halbinsel. In Spanien, das wie Frankreich durch mehrere Hitzewellen ausgetrocknet wurde, wurden 246.278 Hektar Land von Bränden verwüstet, hauptsächlich in Galicien im Nordwesten des Landes. Die Lage verbesserte sich jedoch mit dem Rückgang der Temperaturen. Auch Portugal kämpft seit über einer Woche gegen ein Feuer in einem UNESCO-Schutzgebiet, das sich in der Bergregion Serra da Estrela befindet.
Die globale Erwärmung wird den Trend verstärken. Nach Spanien belegen Rumänien (150.528 Hektar), Portugal (75.277 Hektar) und Frankreich (61.289 Hektar) die ersten Plätze in dieser traurigen Rangliste. Zwar hat Frankreich in den 1970er Jahren, bevor es europäische Standarddaten gab, noch schlechtere Jahre erlebt. Doch das Jahr 2022 ist laut den Copernicus-Zahlen das schlimmste seit 16 Jahren. Dies ist vor allem auf die beiden aufeinanderfolgenden Großbrände in der Gironde zurückzuführen, wo diese Woche Feuerwehrleute aus Deutschland, Polen und Österreich zur Unterstützung eintrafen.
Die verbrannten Flächen (rote Kurve) in der EU sind laut Satellitendaten in diesem Jahr größer als im Durchschnitt des Zeitraums 2006-2021 (blaue Kurve). (EFFIS / COPERNICUS)
Schon jetzt ist „2022 bereits ein Rekordjahr“, kommentiert Jesus San-Miguel, Koordinator von EFFIS. Der bisherige Rekord für Europa stammte aus dem Jahr 2017, als bis zum 13. August 420.913 Hektar in Rauch aufgingen und 988.087 Hektar innerhalb eines Jahres. „Ich hoffe, dass wir nicht den Oktober haben werden, den wir in jenem Jahr hatten“, fährt er fort. Damals waren in einem einzigen Monat europaweit rund 400.000 Hektar vernichtet worden.
Die außergewöhnliche Trockenheit in Europa, gepaart mit Hitzewellen, erleichtert den Ausbruch von Bränden. Diese ultratrockenen Bedingungen waren früher eher in den Mittelmeeranrainerstaaten zu beobachten, aber „genau das ist jetzt auch in Mitteleuropa passiert“, fügt Jesus San-Miguel hinzu, obwohl diese Region bislang weitgehend von solchen Dürreperioden verschont war. Die anhaltende Klimaerwärmung in ganz Europa dürfte diesen Trend in Zukunft noch verstärken.