Schlagwort: Waldbrand

  • Waldbrände: Die Bewohner der Alpes-Maritimes bereiten sich auf den Sommer vor

    Waldbrände: Die Bewohner der Alpes-Maritimes bereiten sich auf den Sommer vor

    Um die Schäden durch Waldbrände zu begrenzen, ist das Entfernen von Büschen und Sträuchern um Häuser herum in vielen Departements Pflicht. Die Regeln sind genau wie bei öffentlichen Flächen sehr präzise. Beispiele aus dem Departement Alpes-Maritimes.

    Die Sommersaison hat noch nicht begonnen, aber in Levens (Alpes-Maritimes) sind die Forstbeamten bereits an der Arbeit. „Ideal wäre es, wenn wir bis Ende Mai so viel Präventionsarbeit wie möglich leisten könnten, damit wir Mitte Juni unter guten Bedingungen mit den Patrouillen zur Waldüberwachung beginnen können“, sagt Damien Giribaldi, der Gebietsleiter, auf dem Sender France 2. An diesem Morgen des 25. April reinigen sie mit einem großen Team den Wald, um eine Brandschutzzone zu schaffen.

    46 Brandausbrüche seit Anfang des Jahres.
    Das ganze Jahr über pflegen die 184 Forstbeamten der Alpes-Maritimes die Bergmassive, um Brände zu verhindern. Aber auch Privatpersonen haben ihren Anteil an der Arbeit. In bewaldeten Gebieten und bis zu 200 m vom Wald entfernt müssen Hausbesitzer bis zu 50 m um ihr Haus herum das Gelände von Büschen befreien. Die Arbeiten müssen vor dem 1. Juli durchgeführt werden, andernfalls droht eine Geldstrafe. Die Maßnahme ist präventiv, aber entscheidend. In den Alpes-Maritimes kam es seit Jahresbeginn bereits zu 46 Brandausbrüchen.

  • Waldbrand in den östlichen Pyrenäen: „Es war ein apokalyptischer Tag“ – sagt der Bürgermeister von Cerbère

    Waldbrand in den östlichen Pyrenäen: „Es war ein apokalyptischer Tag“ – sagt der Bürgermeister von Cerbère

    Der Bürgermeister hatte nicht damit gerechnet, in diesem Jahr zu den „Ersten zu gehören, die eine so heftige Katastrophe erleben“. Das Feuer hat seit Sonntagmorgen in den östlichen Pyrenäen fast 1.000 Hektar Vegetation vernichtet.

    „Es war ein apokalyptischer Tag, ein Tag, auf den man nie vorbereitet ist“, sagte Christian Grau, Bürgermeister der Gemeinde Cerbère (Pyrénées-Orientales), am Montag, dem 17. April, gegenüber Franceinfo. Der Ort war von einem Feuer betroffen, das sich auf fast 1.000 Hektar ausgebreitet hat. Das Feuer, das am Sonntag zwischen Banyuls-sur-Mer und Cerbère ausgebrochen war, ist mittlerweile unter Kontrolle, wird aber weiterhin von der Feuerwehr „streng überwacht“.

    Bürgermeister Christian Grau wusste, dass die „Waldbrandsaison kompliziert“ sein würde, konnte sich jedoch nicht vorstellen, dass er und die Bewohner von Cerbère „die ersten sein würden, die eine so heftige Katastrophe“ so früh im Jahr erleben würden. „Wir hatten einen etwa 50 Jahre alten Kiefernwald, der innerhalb von zwei Stunden in Flammen aufgegangen ist“.

    Christian Grau beschreibt ein Feuer, das sich „in alle Richtungen“ ausbreitete, „mit hoher Geschwindigkeit“, „auf einem Bergrücken, mit begrenzten Handlungsmöglichkeiten“ für die Rettungskräfte und bei starken Windböen. „Alle Faktoren waren vereint, um ein großes und schweres Feuer zu verursachen“, erzählt der Bürgermeister der Gemeinde. Am Montagmorgen habe der Tramontana-Wind glücklicherweise ein wenig nachgelassen.

    „Zum Glück gab es keine Opfer oder Verletzten, nur einige beschädigte Häuser, aber keine zerstörten“, sagt Christian Grau und lobt den Einsatz der Feuerwehr, die vorrangig Eigentum und Personen geschützt hat.

    Die Schäden an der Natur sind jedoch beträchtlich. „In Cerbère sind 90 % unserer natürlichen Umgebung betroffen“, bedauert Christian Grau. „Es ist eine Umwelt-, eine ökologische und auch eine wirtschaftliche Katastrophe, da die verwüsteten Orte für Wanderer, die hierher kommen, um sowohl die Wald- als auch die Meeresumgebung zu genießen, weniger interessant sein werden“, so der Bürgermeister. „Wir alle sind Opfer des Klimawandels und seiner Dürreproblematik“.

  • Frankreich: Erster Großbrand des Jahres in den östlichen Pyrenäen – fast 1.000 Hektar verbrannt

    Frankreich: Erster Großbrand des Jahres in den östlichen Pyrenäen – fast 1.000 Hektar verbrannt

    Die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales gab bekannt, dass ein Feuer fast 1.000 Hektar Fläche vernichtet hat. Der Brand konnte in der Nacht unter Kontrolle gebracht werden. Es handelte sich um das größte Feuer seit Jahresbeginn. Innenminister Gérald Darmanin wird sich am Montag vor Ort begeben. Nach einem besonders virulenten Sommer 2022 hat das erste große Feuer des Jahres 2023 in Frankreich am Sonntag, dem 16. April, in den östlichen Pyrenäen fast 1.000 Hektar Vegetation vernichtet. Die letzten Flammen wurden in der Nacht gelöscht. „Das Feuer hat sich über 930 Hektar ausgebreitet und die Grenze zu Spanien überschritten“, betonte die Präfektur in einer am Abend verbreiteten Erklärung. Die 300 Personen, die am Nachmittag evakuiert worden waren, „konnten größtenteils wieder in ihre Häuser zurückkehren“, erklärte die Präfektur. 500 Feuerwehrleute wurden mobilisiert.Das Feuer war am Sonntagvormittag zwischen den beiden Gemeinden Cerbère und Banyuls-sur-Mer ausgebrochen. 500 Feue…

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  • Feuer in den Pyrénées-Orientales: 550 Hektar und ein Haus zerstört – Bewohner flüchten an einen Strand

    Feuer in den Pyrénées-Orientales: 550 Hektar und ein Haus zerstört – Bewohner flüchten an einen Strand

    Seit etwa 9.30 Uhr am heutigen Sonntag wütet in der Region Pyrénées-Orientales ein großer Vegetationsbrand. Gegen 16 Uhr waren bereits 550 Hektar von den Flammen zerstört, die von Windgeschwindigkeiten von fast 100 km/h angeheizt werden. 360 Feuerwehrleute sind inzwischen vor Ort.

    Über 300 Feuerwehrleute un Löschflugzeuge wurden mobilisiert, um zu versuchen, ein heftiges Feuer unter Kontrolle zu bringen, das seit Sonntagmorgen, dem 16. April, in den östlichen Pyrenäen zwischen Cerbère und Banyuls wütet. Vier Canadair- und zwei Dash-Flugzeuge kreisen um den Brandherd und werfen Löschmittel ab. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch nicht bekannt. #

    16h40:
    Der Tramontana-Wind weht immer noch sehr stark.
    Um 16 Uhr verzeichnete Météo Ciel eine Windböe von 126 km/h am Cap Béar (Pyrénées-Orientales) 101 km/h in Leucate oder 83 km/h in Perpignan.

    Dieser Wind erschwert den Einsatz der Feuerwehren. Der Tramontane wird laut Météo France auch am Montag weiter wehen.

    16h30:
    550 Hektar von den Flammen erfasst und 360 Feuerwehrleute im Einsatz.
    Das Feuer ist an der Côte Vermeille zwischen Banyuls und Cerbère weiter auf dem Vormarsch. Kurz nach 16 Uhr teilte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales mit, dass bereits 550 Hektar von den Flammen erfasst wurden, die 360 Feuerwehrleute bisher vergeblich unter Kontrolle zu bringen versuchen.

    16h20:
    Die Departementsstraße 914 und die Eisenbahnstrecke wurden für den Verkehr gesperrt.
    Die Landstraße RD914, die Banyuls-sur-mer mit Cerbère verbindet, wurde laut der Zeitung L’Indépendant von Gendarmen gesperrt. Für Fahrzeuge ist der Verkehr ab der Bucht von Paulilles unterbrochen. Der Verkehr auf der Bahnstrecke zwischen Frankreich und Spanien entlang der Küste ist ebenfalls unterbrochen.

    16h15:
    Dürre: Ein Departement wird als rot eingestuft.
    „Das Departement Pyrénées-Orientales befindet sich auf einem extremen Dürrestand“, beklagte Leutnant Christophe Ménigon vom Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements Pyrénées-Orientales (Sdis 66) am Freitag, den 14. April, auf Franceinfo. Er sagte, dass „einige Pflanzen bereits unter Wasserstress stehen, als ob es Ende Juli oder Anfang August wäre“.

    Die Feuerwehr des Departments Sdis 66 befürchtet, dass es möglicherweise nicht genügend Wasser geben wird, um „die Brände in diesem Sommer bekämpfen zu können“. „Wir haben große Angst vor diesem Sommer“, sagte Leutnant Christophe Ménigon gegenüber Franceinfo und sagte voraus, dass die Brandgefahr sehr, sehr hoch sein wird.

    16h00:
    Weitere Feuerwehrleute sind zur Verstärkung eingetroffen.
    Mehr als 300 Feuerwehrleute sind an der Brandbekämpfung beteiligt, darunter Feuerwehrleute aus den östlichen Pyrenäen, aber auch Feuerwehrleute, die zur Verstärkung aus den Departements Aude, Ariège, Hérault und dem spanischen Katalonien eingetroffen sind. Das Feuer befindet sich etwa 3 km von der Grenze zu Spanien entfernt.

    15h40:
    In Cerbère wird ein Wohnviertel evakuiert und Bewohner flüchten sich an den Strand.
    In Cerbère wurde das Bahnhofsviertel evakuiert und die Bewohner flüchten an den Strand, berichtet die Zeitung L’Indépendant. Im Wohnviertel Mas Nadal soll ein Haus abgebrannt sein.

    15h05:

    Innenminister Darmanin schreibt auf Twitter:

    „Großer Waldbrand in den Pyrénées-Orientales. Mehr als 300 Hektar sind bereits verbrannt.
    Volle Unterstützung für die 300 Feuerwehrleute, die vor Ort eingesetzt sind.
    4 Canadairs und 2 Dash werden zur Unterstützung geschickt.“

  • Großbrand in den Pyrénées-Orientales: Schon 100 ha verwüstet – Evakuierungen beginnen

    Großbrand in den Pyrénées-Orientales: Schon 100 ha verwüstet – Evakuierungen beginnen

    Zwischen Cerbère und Banyuls-sur-Mer im Departement Pyrénées-Orientales ist ein großes Feuer ausgebrochen. 250 Feuerwehrleute sind vor Ort, 100 Hektar Land sind bereits in Rauch aufgegangen.

    Das Feuer brach am Sonntag, 16. April gegen 9:30 Uhr in Cerbère im Département Pyrénées-Orientales am Cap Peyrefite in Höhe der Bahnlinie aus. Bis zum Mittag waren bereits 250 Feuerwehrleute vor Ort. Alle zeigten sich „besorgt“ über die Situation, da der Wind mit über 100 km/h die Flammen anfacht. Das Feuer hat sich bereits auf über 100 Hektar ausgebreitet, berichtet die Zeitung L’Indépendant.

    Evakuierungen werden durchgeführt
    Fünf Personen mussten evakuiert werden, weil ihr Haus drohte von Flammen eingeschlossen zu werden. Vier Löschflugzeuge vom Typ Dash werden erwartet, um die Feuerwehren vor Ort zu unterstützen.

    Verstärkungen aus Frankreich und Spanien
    Um die Feuerwehrleute vor Ort zu unterstützen, wurden Feuerwehrleute aus dem Departement Haute-Garonne an den Brandort entsendet. Spanische Feuerwehren versuchen, das Feuer von Süden her anzugehen.

    Die Vegetation ist sehr trocken
    Dieser Brand bereitet den Feuerwehrleuten große Sorgen, da die Gegend, in der das Feuer ausgebrochen ist, Mitte April bereits ungewöhnlich trocken ist. Zur Erinnerung: Das Departement Pyrénnés-Orientales ist eines der am stärksten von der Trockenheit betroffenen Departements Frankreichs. Zwischen September und März fielen laut Météo-France nur halb so viele Niederschläge wie normal. Vier Dörfer östlich von Perpignan sind bereits seit drei Tagen ohne Trinkwasser.

  • Trockenheit im Departement Pyrénées-Orientales: „Die Brandgefahr wird sehr, sehr hoch sein“

    Trockenheit im Departement Pyrénées-Orientales: „Die Brandgefahr wird sehr, sehr hoch sein“

    Die Brandsaison hat in der Region Okzitanien bereits begonnen, mit „mehreren bedeutenden Bränden“, sagt Feuerwehr-Leutnant Christophe Ménigon.

    „Das Departement Pyrénées-Orientales befindet sich auf einem extremen Trockenheitsniveau“, beklagt Leutnant Christophe Ménigon vom Sdis 66, der am Freitag, den 14. April, Gast bei Franceinfo war. „Historisch gesehen haben wir so etwas seit 40 Jahren nicht mehr erlebt“, stellt der Leiter des Feuerwehr- und Rettungszentrums von Salanque fest. Seiner Kenntnis nach sind „zahlreiche Wasserläufe ausgetrocknet“ im Departement und viele „Pflanzen stehen bereits unter Wasserstress, als ob es Ende Juli oder Anfang August wäre“.

    „Wir haben große Angst vor diesem Sommer“, gesteht Leutnant Christophe Ménigon, der bereits „eine Brandgefahr voraussieht, die sehr, sehr hoch sein wird“. Angesichts der bereits eingetretenen Trockenheit planen die Feuerwehrleute der Pyrénées-Orientales, ihre Waldbrandkampagne und ihre Präventivmaßnahmen „einen Monat vor dem geplanten Termin“ zu beginnen. „Normalerweise ist es eher Anfang Juli, diesmal wird es ab dem 1. Juni sein“, schätzt Christophe Ménigon.

    https://twitter.com/franceinfoplus/status/1646644432853188608

    Während sich der Sommer als schwierig ankündigt, hat die Brandsaison in der Region Okzitanien bereits begonnen, mit mehreren starken Bränden. Ein Feuer zerstörte am 6. Februar 80 Hektar in Toreilles, ein anderes lies am 5. April 20 Hektar Garrigue in Saint-Jean-de-Fos in Rauch aufgehen.

    Neben der Brandgefahr befürchtet die Feuerwehr des Departements (Sdis 66), dass man nicht genügend Wasser finden werde, „um die Brände in diesem Sommer bekämpfen zu können“. Derzeit wird nach neuen Wasserstellen gesucht. „Das ist umso beunruhigender, als für die kommenden Monate keine Niederschläge angekündigt sind“, sagt Leutnant Christophe Ménigon. Die andere große Unbekannte und Herausforderung für Feuerwehrleute in den östlichen Pyrenäen ist „auch der Wind, der die Brände schürt“ und den Kampf gegen die Flammen oft sehr schwierig macht.

  • Französische Regierung kündigt 180-Millionen-Euro-Plan zur Bekämpfung von Waldbränden an

    Französische Regierung kündigt 180-Millionen-Euro-Plan zur Bekämpfung von Waldbränden an

    Bei seinem Besuch in La Teste-de-Buch im Département Gironde am Dienstag, dem 11. April, kündigte Innenminister Gérald Darmanin einen Plan im Wert von 180 Millionen Euro an, um nach dem verheerenden Sommer 2022 Waldbrände zu bekämpfen. Für die kommenden großen Waldbrände entsprechend gewappnet zu sein, das ist das Versprechen von Gérald Darmanin, der am Dienstag, dem 11. April, Feuerwehrleute in der Gironde besuchte. Der Innenminister kündigte einen Plan im Wert von 180 Millionen Euro an, der es insbesondere ermöglichen wird, fast 1.100 Löschfahrzeuge zur Bekämpfung künftiger Brände anzuschaffen. Ziel ist es, den Alptraum des letzten Sommers, wie in La Teste-de-Buch (Gironde), nicht noch einmal zu erleben. Rund 72.000 Hektar Wald brannten 2022 in Frankreich, siebenmal so viel wie im Durchschnitt der letzten 15 Jahre. Der Staat verpflichtet sich, eine Milliarde Bäume neu zu pflanzen.Was im letzten Jahr noch außergewöhnlich war, könnte bald zur Normalität werden. Die Brände, die bisher v…

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  • Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Auf den Anhöhen von Nizza und in Saint-Auban in den französischen Seealpen kam es zu Bränden. Zu Beginn des Monats April beunruhigen diese Brandausbrüche die Bewohner.

    Die Flammen schlugen in der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, bis vor die Türen eines Hauses in Nizza (Alpes-Maritimes). Zehn Hektar Wald wurden durch das Feuer vernichtet. „Vom Schlafzimmer aus konnte ich sehen, dass der ganze Hügel in Flammen stand“, berichtete Lucie Peres, eine Einwohnerin von Nizza, auf dem Sender France 2. Ihre Familie ist gekommen, um ihr zu helfen, die Spuren des Feuers zu beseitigen.

    Dramatische Trockenheit

    Das Feuer lässt die Menschen das Schlimmste für den Sommer befürchten. „Es wird die Hölle sein. Es ist ja jetzt schon trocken“, sagt ein besorgter Bewohner. Die Feuerwehr hatte am Samstag, dem 1. April, in den französischen Seealpen, dem Departement Alpes-Maritimes, mit vier Bränden zu kämpfen. Fast 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das trockene Wetter erschwert die Situation. „Man kann eine eher akzentuierte Trockenheit auf Ebene des Departements beobachten“, stellt Leutnant Vincent Barrere, Offizier bei der Feuerwehr SDIS 06, fest. Für die kommende Woche wird in den Alpes-Maritimes Regen endlich erwartet.

  • Alpes-Maritimes: Ein Feuer verwüstet 10 Hektar und zwingt 54 Personen zur Evakuierung

    Alpes-Maritimes: Ein Feuer verwüstet 10 Hektar und zwingt 54 Personen zur Evakuierung

    In den Hügeln von Colomars, oberhalb von Nizza (Alpes-Maritimes), brach am Samstag, dem 1. April, ein Feuer aus. Zehn Hektar Land gingen in Flammen auf. Ein Mann, der verdächtigt wurde, das Feuer gelegt zu haben, wurde festgenommen.

    Den ganzen Tag über kämpften die Feuerwehrleute am 1. April gegen ein Feuer in der Nähe von Nizza (Alpes-Maritimes). Das um 3 Uhr morgens ausgebrochene Feuer breitete sich auf einer Fläche von 10 Hektar aus und bedrohte Wohnhäuser. Ein Wasser-Hubschrauber wurde zur Unterstützung eingesetzt. In der Nacht mussten 54 Personen evakuiert werden. Einige fanden in einem Tennisclub Zuflucht. „Ich habe versucht zu bleiben, aber die Polizei wollte nicht, sie haben angefangen, alle zu evakuieren“, berichtet ein Mann auf dem Sender France 2.

    Komplizierte Wetterbedingungen
    Die Bewohner konnten im Laufe des Samstages wieder in ihre Häuser zurückkehren. Unterdessen begann auf steilen Wegen eine mühsame Arbeit für die Feuerwehrleute: die Fahrt zu den betroffenen Waldgebieten, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Doch die Wetterbedingungen sind schwierig. „Wir hatten nicht viel Niederschlag und die Pflanzen sind trocken“, erklärt Hauptmann Patrice Alberti, der Kommandant der eingesetzten Feuerwehren. Am Samstagabend wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Ein Obdachloser wurde festgenommen. Er soll ein Feuer entzündet haben, um sich aufzuwärmen.

  • Spanien: Weit über hundert Brände im Norden des Landes gemeldet

    Spanien: Weit über hundert Brände im Norden des Landes gemeldet

    Nordspanien wird von Bränden heimgesucht, die wahrscheinlich durch Brandstiftung ausgelöst wurden. In den letzten Stunden wurden mehr als 100 Brände gelegt. Die Behörden machen Terroristen verantwortlich. Die Brände werde durch starke Winde angefacht, was zur Evakuierung von mehreren hundert Menschen geführt haben.

    Einer Anwohnerin ist verzweifelt, sind die Flammen doch nur noch wenige Meter von ihrem Haus in der Hauptstadt Asturiens entfernt. Seit Freitag, dem 31. März, mussten mehrere hundert Menschen evakuiert werden, weil in der Region heftige Waldbrände wüten. „Sie haben uns hier brennen lassen, wir haben die ganze Nacht gewartet, niemand ist gekommen“, schimpft eine Anwohnerin. Die Rettungskräfte sind überfordert, da die Brände derzeit besonders zahlreich sind. Die Feuerwehrleute dringen immer tiefer in das Inferno ein.

    160 gleichzeitige Brände
    Zu beiden Seiten der Straße werden die Bäume von den Flammen zerfressen. Der tobende Wind treibt die Glut weiter. Eine zusätzliche Schwierigkeit vor dem Hintergrund einer großen Trockenheit, die die Ausbreitung der Flammen begünstigt. Es wurden zeitweilig sogar 160 gleichzeitige Bränden verzeichnet. Der Präsident der Region spricht von einer kriminellen Aktion und sogar von einem „terroristischen Akt“. Spanien ist seit der 2. Hälfte des Monats März von Bränden betroffen. In der Region Valencia brannten bereits fast 5.000 Hektar Wald ab.