Schlagwort: Waldbrand

  • Bouches-du-Rhône: Die für Freitag gemeldete „sehr hohe“ Brandgefahr wird auf Samstag verlängert

    Bouches-du-Rhône: Die für Freitag gemeldete „sehr hohe“ Brandgefahr wird auf Samstag verlängert

    Dabei handelt es sich um die höchste Gefahrenstufe. Drei weitere Departements wurden für Samstag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Gard, Var und Vaucluse.

    Das Waldbrandrisiko wird im Departement Bouches-du-Rhône für Samstag, den 5. August, als „sehr hoch“ eingeschätzt, wie aus dem am Donnerstag von Météo-France veröffentlichten Bulletin hervorgeht. Dies ist das höchste Risikoniveau auf der Waldbrand-Risiko-Skala, die anhand der Wettervorhersagen und des Trockenheitszustands der Vegetation erstellt wird.

    Météo-France hatte das Departement Bouches-du-Rhône bereits für den heutigen Freitag auf die höchste Risikowarnstufe gestellt. Das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden wird somit „im Vergleich zu normalen Sommern sehr hoch“ sein.

    Drei weitere Departements werden für Samstag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Gard, Var und Vaucluse. Darüber hinaus befinden sich die Departements Hérault, Var und Vaucluse bereits für Freitag in der Gefahrenstufe „hoch“.

    Achtzehn Waldgebiete im Departement Bouches-du-Rhône, acht im Var und eines im Hérault sind am Freitag wegen hoher Brandgefahr gesperrt, wie von den Präfekturen der einzelnen Departements gemeldet wurde. In der Region Vaucluse ist der Zugang zu den Wäldern im Rhône-Tal am Freitag ganztägig verboten, außer für Orte mit einer Ausnahmegenehmigung und für Gruppen, die von einem Guide begleitet werden, der eine spezielle Ausbildung absolviert hat.

  • Höchste Waldbrandgefahr am Freitag in den Bouches-du-Rhône

    Höchste Waldbrandgefahr am Freitag in den Bouches-du-Rhône

    Drei weitere Departements wurden für Freitag auf die Gefahrenstufe „hoch“ für Waldbrände gesetzt.

    Das Waldbrandrisiko ist im Departement Bouches-du-Rhône für den Freitag, den 4. August, „sehr hoch“, wie aus einem am Mittwoch von Météo-France veröffentlichten Bulletin hervorgeht. Es handelt sich um das höchste Risikoniveau auf der sogenannten Waldwetterskala, die anhand der Wettervorhersagen und des Trockenheitszustands der Vegetation erstellt wird.

    Nach Angaben des Instituts wird das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden somit „im Vergleich zu den sommerlichen Normalwerten sehr hoch“ sein. Drei weitere Departements wurden für Freitag auf die Gefahrenstufe „hoch“ gesetzt: Hérault, Var und Vaucluse. Die Departements Bouches-du-Rhône, Var und Vaucluse befinden sich bereits in der Gefahrenstufe „hoch“ für den heutigen Donnerstag.

    Infolgedessen ist der Zugang zu mehreren Bergmassiven von Donnerstag an verboten: sieben Regionen im Departement Bouches-du-Rhône (Rougadou, Alpilles, Chambremont, Castillon, Sulauze, Arbois, Côte Bleue) und sechs im Departement Var (Centre-Var, Esterel, Maures, Corniche des Maures, Iles d’Hyères und Monts toulonnais). Im Departement Vaucluse weist die Präfektur darauf hin, dass es verboten ist, die Wälder im Rhonetal zu betreten und zu befahren.

    Im Departement Bouches-du-Rhône gilt ab Donnerstag ausserdem für siebzehn weitere Waldregionen die Warnstufe Gelb, so die Präfektur (PDF). Der Verkehr und der Zugang sind dort zwar erlaubt, Arbeiten sind jedoch ab 13 Uhr verboten.

  • Waldbrände: Tipps für die richtige Reaktion im Brandfall

    Waldbrände: Tipps für die richtige Reaktion im Brandfall

    Bei einem Brandausbruch sind bestimmte Regeln zu beachten. Dazu gehört auch, dass man zuerst die Rettungskräfte alarmiert und sich in Sicherheit bringt.

    In der Sommersaison häufen sich die Brände in Frankreich und Europa, insbesondere in den Ländern an der Mittelmeerküste. Im Jahr 2022 gab es fast 20.000 Brände, bei denen 72.000 Hektar Wald, Kulturen und Naturräume verbrannt wurden, so die französische Regierung.

    Das französische Umweltministerium erinnert daran, dass neun von zehn Bränden durch den Menschen verursacht werden. Es erinnert auch an einige wichtige Regeln, um den Ausbruch von Bränden zu vermeiden: Grillen sollte nur auf einer Terrasse und weit weg von Vegetation, die sich entzünden kann, veranstaltet werden, man sollte seine Zigaretten nur in einem Aschenbecher ausdrücken und beim Rauchen im Auto keine glühenden Zigarettenstummel aus dem Fenster werfen, und bestimmte Arbeiten weit weg von dürrem Rasen und trockenem Gras durchführen.

    Auch nach einem Brandausbruch gibt es bestimmte Handlungen, die von den Behörden empfohlen und in drei Punkten zusammengefasst werden können.

    Alarm schlagen
    Wenn man Zeuge eines Brandausbruchs wird, sollte man sofort und in erster Linie die Feuerwehr unter der Nummer 18 anruft. Auch die europäische Notrufnummer 112 kann benutzt werden. Hörgeschädigte Personen können die Nummer 114 wählen, so die nationale Website der Feuerwehr. Achtung: Das Auslösen eines Fehlalarms bei der Feuerwehr, insbesondere durch Vortäuschen eines Unfalls oder Brandes, ist eine Straftat, die mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und 30.000 Euro Bußgeld bestraft werden kann (Artikel 322-14 des Strafgesetzbuchs).

    Wen Sie in Frankreich im Notfall anrufen können. (SERVICE-PUBLIC)

    Um das Feuer zu lokalisieren und den Ausbruch des Feuers anzuzeigen, können Geolokalisierungs-Apps sehr nützlich sein, erinnert der Sender BFMTV. Man sollte sich aber auf keinen Fall selbst in Gefahr bringen. Der gleiche Rat gilt, wenn es möglich ist, den Brandherd zu löschen: Man kann es mit Erde, Sand oder Wasser versuchen, aber die eigene Sicherheit geht vor.

    Sich in Sicherheit bringen
    Nachdem man Alarm geschlagen hat, ist es vorrangig wichtig, sich so weit wie möglich vom Feuer zu entfernen und sich selbst in Sicherheit zu bringen. Wenn man zu Fuß in der Nähe des Feuers unterwegs ist, ist es ratsam, sich hinter einen Felsen zu begeben. Man sollte sich ein feuchtes Tuch über das Gesicht legen, wenn die Luft durch den Rauch unerträglich geworden ist. Am besten ist es, sich in einer Wohnung in Sicherheit zu bringen, bis die Rettungskräfte eingreifen können. Häuser und Wohnungen müssen allerdings entsprechend den Anweisungen der Feuerwehr evakuiert werden.

    Wenn das Haus oder die Wohnung in der Nähe eines Waldgebiets liegt und ein Brand droht, kann man die Umgebung und die Fassaden zum Schutz bewässern, erklärt die Website des Umweltministeriums. Damit kein giftiger Rauch oder offenes Feuer ins Innere gelangt, müssen Rollläden, Fenster sowie Be- und Entlüftungsöffnungen unbedingt geschlossen werden. Man kann auch nasse Tücher unten an die Türenrspalten legen. Ein weiterer Tipp ist, das Tor der Einfahrt offen zu lassen, um den Rettungskräften den Zugang zu erleichtern. Wenn es nicht möglich ist, das Brandgebiet zu verlassen, raten die Behörden dringend davon ab, sich in sein Auto zu flüchten. Es ist kein sicherer Unterschlupf, da es sehr schnell in Flammen aufgehen kann.

    Auf dem Laufenden bleiben
    Der letzte Ratschlag ist, sich über die Situation informiert zu halten und die Anweisungen der Rettungskräfte und Behörden zu befolgen. Außer in dringenden Notfällen sollte man nicht telefonieren, damit das Netz für die Rettungskräfte verfügbar bleibt, erinnert die Zeitung Ouest-France.

    Die Regierung hat für dieses Jahr neue Mittel zur Verfügung gestellt, um Brände effektiver zu bekämpfen. Es wurden auch neuartige Vorrichtungen eingeführt, wie zum Beispiel im Wald von Lège-Cap-Ferret, wo an den Radwegen acht kommunizierende Terminals aufgestellt wurden, berichtet France Bleu Gironde. Die Poller verbreiten automatisch eine Präventionsbotschaft über die Höhe der Brandgefahr des Tages und verfügen auch über einen Notfallknopf, mit dem man direkt die Feuerwehr anrufen kann, um einen Brandausbruch zu melden. Das Departement Gironde war 2022 besonders stark von Bränden betroffen.

  • Feuer: Mehrere Brandausbrüche in Südostfrankreich

    Feuer: Mehrere Brandausbrüche in Südostfrankreich

    In den Departements Alpes-Maritimes und Bouches-du-Rhône brachen am Dienstag, den 25. Juli, Brände aus. Viele Bewohner konnten nicht in ihre Häuser zurückkehren.

    Am Dienstag, dem 25. Juli, brach um 15.30 Uhr in einem Waldgebiet neben der Autobahn A8 und am Rande eines Wohngebiets im Departement Alpes-Maritimes ein Feuer aus. Vielen Bewohnern wurde verboten, in ihre Häuser zurückzukehren. In dem vorstädtischen Gebiet wurden von der Feuerwehr umfangreiche Mittel eingesetzt. Ein Löschflugzeug und 80 Feuerwehrleute waren sehr schnell im Einsatz. Eine Anwohnerin entschied sich schnell, ihr Haus zu verlassen. „Ich bin sofort mit meinem Enkel und meiner Katze nach draußen gegangen“, sagt sie gegenüber Franceinfo.

    Kein Wohnhaus wurde zerstört
    Etwa 10 Hektar wurden niedergebrannt, aber es wurden keine Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem späten Dienstagnachmittag war das Feuer unter Kontrolle. Im benachbarten Departement Bouches-du-Rhône brachen zwei weitere Brände aus, in den Orten Arles und Velaux. Sie sind un ter Kontrolle, nachdem sie 20 Hektar Vegetation in Mitleidenschaft gezogen hatten.

  • Sizilien stöhnt unter heißen Temperaturen und kämpft mit heftigen Bränden

    Sizilien stöhnt unter heißen Temperaturen und kämpft mit heftigen Bränden

    Auf der italienischen Mittelmeerinsel, auf der das Thermometer auf über 45 °C kletterte, sind Städte und Infrastruktur von den Flammen bedroht.

    Sizilien ist „vom Feuer belagert“, wie es die italienische Nachrichtenagentur Ansa formulierte. Am Montag, dem 24. Juli, und Dienstag, dem 25. Juli, kam es auf der italienischen Insel zu mehr als 50 Brandausbrüchen. Die Flammen zerstörten Waldgebiete, näherten sich Städten und Häusern und bedrohten Menschen und Infrastruktur. Auf Twitter berichtete die Feuerwehr am Dienstagabend von 650 Einsätzen in 48 Stunden auf der gesamten Insel.

    Extreme Temperaturen, die Brände begünstigen
    Bereits am Montag herrschte auf Sizilien starke Hitze. Drei Wetterstationen auf der Insel überschritten an diesem Tag die 47°C-Marke, berichtet Keraunos. Die Station in Syrakus hielt den Rekord: 47,8°C.

    Die extreme Hitze hielt auch am Dienstag an, mit Höchstwerten von 46,5°C an der Ostküste. Die Tiefstwerte lagen bei 36°C in der Region Parlermo, wie die französische Wetterwarte weiter berichtete. Auf Twitter erinnerte sie daran, dass auf der gesamten Insel 50 Brandherde aktiv sind.

    Seit dem Ende der dritten Juliwoche waren aufgrund der Hitzewelle abwechselnd etwa 500.000 Menschen ohne Strom, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung Catania am Montag gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP erklärte. Laut dem Bürgermeister der Stadt ist Catania „in die Knie gegangen“, während E-distribuzione, eine Tochtergesellschaft des italienischen Energieriesen Enel, die die Stromverteilung in Catania verwaltet, Erklärungen liefert: „Die Temperatur des Asphalts ist glühend heiß und nähert sich seit Wochen der 50°C-Marke. Dadurch und durch die hohe Luftfeuchtigkeit kann die Wärme nicht richtig abgeführt werden, was zu Schäden an den unterirdischen Kabeln führt“.

    „Wir zahlen einerseits den Preis für den Klimawandel, dem wir seit einigen Jahren mehr Aufmerksamkeit hätten widmen müssen, und andererseits den Preis für eine Infrastruktur, die den neuen Gegebenheiten völlig unangemessen zu sein scheint“, erklärte der Minister für Zivilschutz, Nello Musumeci, vor Ort vor den Mikrofonen internationaler Nachrichtenagenturen.

    Brände bedrohen Städte und Infrastruktur
    Die extreme Hitze und die trockenen Bedingungen begünstigen Brände, die auf der Insel immer schneller und häufiger auftreten. Die sizilianische Feuerwehr kämpfte in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen mehrere Brände, von denen einer ganz in der Nähe des Flughafens von Palermo wütete. Der Flughafen musste am Morgen für mehrere Stunden geschlossen werden, bevor er am Mittag wieder geöffnet wurde.

    Beeindruckende Bilder, die der Autofahrer Pietro Graziano zu diesem Zeitpunkt in seinem Wagen aufgenommen hat, zeigen die Flammen auf beiden Seiten der Autobahn. Das Video, das er gedreht und auf Twitter geteilt hat, zeugt von der Nähe des Feuers zu den Infrastrukturen auf der Insel.

    Bilder, die am Dienstagmorgen von der Feuerwehr gedreht wurden, zeigen das Ausmaß der Einsätze in verschiedenen Gemeinden, wo auch Häuser evakuiert werden mussten.

    „Das Problem ist, dass die Canadairs heute Morgen gestartet sind, aber sie können wegen des Windes und der Turbulenzen, die durch das Feuer selbst verursacht werden, nicht operieren“, beklagt Salvo Cocina, Generaldirektor der Abteilung für Zivilschutz der Region Sizilien, wie die Zeitung LaPresse zitiert.

    Brände brachen auch im Stadtteil Santa Maria di Gesù aus, wo die Flammen auf den historischen Friedhof und die Klosterkirche übergriffen.

    Auf Twitter veröffentlichte der sizilianische Journalist Walter Gianno ein Video der Klosterkirche, die von den Flammen zerstört wurde.

  • Brände auf Korsika: 200 Hektar in wenigen Stunden verwüstet – 200 Feuerwehrleute und 70 Löschzüge mobilisiert

    Brände auf Korsika: 200 Hektar in wenigen Stunden verwüstet – 200 Feuerwehrleute und 70 Löschzüge mobilisiert

    Am Dienstag gegen 22 Uhr kam es auf Korsika in einem Abstand von nur einem Kilometer zu zwei Brandausbrüchen, bevor sich die beiden Brände vereinigten. Rund 200 Feuerwehrleute und 70 Löschzüge waren im Einsatz.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 26. Juli, kämpften die Feuerwehrleute in der Region Haute-Corse, unweit der Touristenhochburg Ile-Rousse, gegen ein durch Windböen angefachtes, heftiges Feuer. Gegen 3 Uhr morgens erreichten die Flammen nach Angaben der Feuerwehr die Nähe der drei Dörfer Corbara, Pigna und Santa-Reparata-Di-Balagna.

    Gegen 22 Uhr kam es im Abstand von nur einem Kilometer zu zwei Brandausbrüchen, bevor sich die beiden Brände in der Gegend von Corbara trafen, weshalb die Feuerwehr von einer möglichen Brandstiftung ausgeht. Das Feuer hat „schnell an Größe gewonnen, da es von einem sehr, sehr starken und konstanten Wind angefacht wird“. Der Kommandant der Feuerwehr Calvi, Frédéric Antoine-Santoni, erklärte gegenüber dem Sender France Bleu RCFM, dass sich das Feuer um 7 Uhr morgens bereits auf 200 Hektar ausgebreitet habe.

    5 Tote bei Bränden und heftigen Gewittern in Italien. Mindestens fünf Menschen sind in Italien bei heftigen Gewittern im Norden des Landes und Bränden in Sizilien ums Leben gekommen. Dies könnte die Regierung dazu veranlassen, in den am stärksten betroffenen Regionen den Notstand auszurufen. Parallel zu den Unwettern, die den Norden Italiens heimsuchen, wird der Süden von einer Hitzewelle heimgesucht, wobei am Montag in Catania auf Sizilien eine Temperatur von 47,6°C gemessen wurde, wie der örtliche Zivilschutz berichtete.

    Drei Todesopfer auf der griechischen Insel Euböa. Zwei Piloten eines Canadair-Löschflugzeugs starben beim Absturz ihres Flugzeugs und die Leiche eines Mannes wurde am Dienstag im Süden der Insel Euböa verkohlt aufgefunden. Das Land wird seit zehn Tagen von heftigen Bränden vor dem Hintergrund sehr heißer Temperaturen heimgesucht. Besonders verheerend sind die Brände auf Touristeninseln wie Rhodos vor der türkischen Küste und am anderen Ende des Landes auf Korfu im Ionischen Meer, während die Touristensaison in vollem Gange ist.

    Mindestens 34 Tote in Algerien seit Sonntag. In Algerien setzten die Feuerwehrleute ihre Bemühungen fort, elf Brandherde zu bewältigen, die den Nordosten des Landes verwüstet haben. Vorher war es ihnen bereits gelungen, die meisten Brände unter Kontrolle zu bringen, die in drei Tagen mindestens 34 Todesopfer gefordert haben.

  • Algerien: 43 Menschen sind bereits in diesem Sommer bei Bränden ums Leben gekommen

    Algerien: 43 Menschen sind bereits in diesem Sommer bei Bränden ums Leben gekommen

    In Algerien wiederholt sich ein bekannter Albtraum. Der Sommer 2023 ist für das nordafrikanische Land erneut verheerend. Mindestens 43 Menschen starben bei Waldbränden. Dutzende weitere wurden im Norden und Osten Algeriens verletzt.

    Urlauber flüchten sich an einen Strand. Die Flammen lodern in ihrer Hotelanlage. Die Szene spielt sich nicht in Griechenland. sondern in Béjaïa im Nordosten Algeriens ab. Ein Familienvater, der in dem betroffenen Hotel wohnt, ruft über die sozialen Netzwerke um Hilfe. „Wir sind aus dem Hotel geflohen. Wir haben es geschafft, uns mit meiner Frau und meinen Kindern auf einen Felsen zu flüchten. Da ist der ganze schwarze Rauch und die Hitze, die auf uns zukommt“, schreibt er.

    Brände auch im Landesinneren
    Die gesamte Region wird von heftigen Bränden heimgesucht. Seit mehreren Tagen herrschen extreme Temperaturen, die bis auf 48 Grad gestiegen sind. In einem anderen Video berichten die Touristen am Strand von Béjaïa, dass sie gerettet werden konnten. Auch im Landesinneren sind Brände ausgebrochen, z. B. östlich von Algier (Algerien).

  • Brände in Griechenland: 67 neue Brandausbrüche außer Kontrolle und weiterhin chaotische Evakuierungen

    Brände in Griechenland: 67 neue Brandausbrüche außer Kontrolle und weiterhin chaotische Evakuierungen

    Seit sieben Tagen zerstören die Flammen die Insel Rhodos in Griechenland. Trotz des unermüdlichen Kampfes der Feuerwehrleute lassen die Brände nicht nach. Und in anderen Teilen des Landes sind neue Feuer ausgebrochen.

    Es handelt sich um die größte Evakuierungsaktion, die jemals in Griechenland stattgefunden hat. Hunderte von Feuerwehrleuten und Rettungskräfte sind auf der Insel Rhodos im Einsatz. Und die Nacht hat die Brandfront nicht beruhigt: Seit gestern, Sonntag, dem 23. Juli, gab es in Griechenland 67 neue Brandausbrüche. Auf Rhodos brennen die drei Hauptfronten den siebten Tag in Folge. Die Evakuierungen gehen weiter und sind teilweise immer noch sehr chaotisch.

    Die Bilanz an diesem Montagmorgen ist dramatisch: Auf Rhodos sind mehr als 40.000 Hektar verbrannt, das ist ein Drittel der Insel. Davon gingen 1.500 Hektar in geschützten Gebieten in Flammen auf. Die ökologische Katastrophe ist immens. Rhodos ist eigentlich nur ein großer Berg, der von Stränden gesäumt ist. Ohne Bäume gibt es keine Möglichkeit, die Erde bei Regen zu halten, sodass ab Herbst Überschwemmungen zu befürchten sind. Rhodos ist auch Rückzugsort für mehrere geschützte oder vom Aussterben bedrohte Tierarten wie den Dama-Dama-Hirsch oder einige kleine Wildpferde, die nun Gefahr laufen, ihren Lebensraum zu verlieren.

    Außer Kontrolle geratene Brandausbrüche in anderen Teilen des Landes
    Auch im Rest Griechenlands ist die Lage nicht besser. Die 67 neuen Brandausbrüche seit Sonntag sind größtenteils außer Kontrolle und betreffen mehrere Inseln, darunter die Inseln Euböa oder Korfu.
    Auch dort werden Evakuierungen durchgeführt. Auf der Insel Korfu wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag fast 2.500 Menschen evakuiert, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Die Politik der systematischen, präventiven Evakuierung ist zwar gut, aber die Infrastruktur muss mithalten können. Dies ist offensichtlich nicht immer der Fall. Die Behörden hatten den ganzen Winter Zeit, um sich adäquat darauf vorzubereiten, und das wurde nicht getan. Die Folge: Die Evakuierungen finden unter apokalyptischen Bedingungen statt. 

  • Kanada: Seit Jahresbeginn sind 10 Millionen Hektar verbrannt

    Kanada: Seit Jahresbeginn sind 10 Millionen Hektar verbrannt

    Die intensive Hitze führt zu heftigen Gewittern, die wiederum Brände auslösen, die durch die Trockenheit angeheizt werden. In Kanada brannten seit Januar mehr als zehn Millionen Hektar Land, was der Fläche Portugals entspricht.

    Flammenwände, die scheinbar durch nichts aufgehalten werden können. Kanada ist machtlos gegen die gigantischen Brände, die seit Mai das Land heimsuchen. In diesem Jahr brannten schon 10 Millionen Hektar Land, was der Fläche Portugals oder der Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d’Azur entspricht. Das Ergebnis von drei Monaten, in denen immer mehr Brände ausbrachen. Mehr als 4.000 Waldbrände wurden bisher gezählt.

    150.000 Kanadier wurden aus ihren Häusern vertrieben.
    Die Brände verwüsten die Waldgebiete und zerstören die Straßen. Sie bedrohen auch die Siedlungen. 150.000 Kanadier mussten in bis heute umgesiedelt werden. „Wir wissen nicht, ob wir unser Haus wiedersehen werden“, sagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 2. Auch französische Feuerwehrleute wurden zur Unterstützung Kanadas entsandt.

  • Aude: 130 Hektar verbrannt und 4 Feuerwehrleute verletzt – Bilanz des ersten Brandes nach Sommerbeginn

    Aude: 130 Hektar verbrannt und 4 Feuerwehrleute verletzt – Bilanz des ersten Brandes nach Sommerbeginn

    Gegen 11.45 Uhr am Mittwoch, 5. Juli, brach in der Gemeinde Montredon-des-Corbières in der Nähe von Narbonne im Departement Aude ein Feuer aus. Fast 300 Feuerwehrleute waren am Höhepunkt des Feuers im Einsatz.

    Die Feuerwehr im Departement Aude meldete einen großen Brand in der Gemeinde Montredon-des-Corbières. Um 18 Uhr am Mittwoch konnte das Feuer gestoppt werden. Aber erst, nachdem es 130 ha Vegetation verwüstet hatte. Die Feuerwehrleute mussten vor allem zwei sensible Punkte verteidigen, nämlich das Gewerbegebiet von Montredon und das Bergmassiv von Fontfroide.

    Nach Angaben des Service Départemental d’Incendie et de Secours de l’Aude (SDIS11) waren fast 300 Feuerwehrleute, untesrtützt von 6 Löschflugzeugen und 2 Löschhubschraubern, im Einsatz. Die Behörden empfahlen, die Gegend unbedingt zu meiden und den Rettungsdiensten den Zugang zu erleichtern.

    Laut der regionalen Tageszeitung l’Indépendant wurden die Departementsstraßen 613 und 224 für den Verkehr gesperrt. Zwei Hochspannungsleitungen seien ebenfalls außer Betrieb, erklärte die Feuerwehr. Ebenfalls laut l’Indépendant sollen vier Feuerwehrleute bei den Einsätzen verletzt worden sein und in das Krankenhaus von Narbonne gebracht worden sein.

    Es mussten keine Wohnhäuser evakuiert werden und es gab auch keine nennenswerten Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur durch die Flammen. Die Rettungskräfte haben die vergangene Nacht damit verbracht, die Flammen und Glutnester zu löschen und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern, da in der Region ab Donnerstag mit starkem Wind und Hitze gerechnet wird.