Schlagwort: Waldbrand

  • Emmanuel Macron kündigt neuen Plan zur Bekämpfung von Waldbränden an

    Emmanuel Macron kündigt neuen Plan zur Bekämpfung von Waldbränden an

    Der Präsident der Republik hat am Freitag neue Maßnahmen zur Brandbekämpfung detailliert beschrieben. Nach den heftigen Waldbränden, die Frankreich in diesem Sommer heimgesucht haben, kündigte Emmanuel Macron am Freitag, dem 28. Oktober, mehr Mittel zur Bekämpfung dieser Brände an. Frankreich müsse eine „neue Strategie“ zur Bekämpfung und Vorbeugung von Waldbränden entwickeln, sagte der Staatschef. Vor einigen im Festsaal des Elysée-Palastes versammelten Spezialisten der Brandbekämpfung warnte der Staatspräsident, dass dieser „außergewöhnliche Sommer“ aufgrund des Klimawandels in Zukunft „vielleicht nicht mehr so außergewöhnlich“ sein werde.

    „Wir werden das Waldbrandwetter einführen, um die Verhütung von Bränden zu erleichtern, und auf nationaler Ebene vorbeugen, vorauszusehen und informieren“ zu können, so Emmanuel Macron. Auf dem Sender BFMTV hatte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, bereits am 27. J…

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  • Italien: Bilder vom Absturz eines Löschflugzeuges am Ätna

    Italien: Bilder vom Absturz eines Löschflugzeuges am Ätna

    Ein Löschflugzeug war wegen eines Waldbrands auf dem Ätna in Sizilien im Einsatz, als es bei einem Unfall am Donnerstag, dem 27. Oktober, abstürzte.

    Am Donnerstag, dem 27. Oktober, stürzte eine Canadair auf den Ätna, während sie ein Feuer auf den Hängen des berühmten sizilianischen Vulkans bekämpfte. Während die Behörden noch mitteilten, dass nach den beiden Piloten gesucht werde, meldete die Zeitung Corriere Della Sera ihren Tod.

    „Am frühen Nachmittag ist eine Canadair der Feuerwehr abgestürzt, während sie mit dem Löschen eines Waldbrandes auf dem Monte Calcinera beschäftigt war“, in der Provinz Catania (Sizilien), teilte die Feuerwehr in einem Tweet mit. „Das Flugzeug soll durch den Aufprall des Rumpfes gegen zerklüfteten Berghang abgestürzt sein“.

    „Nach dem Absturz gab es mehrere Explosionen. Das Flugzeug wurde zerstört und die Feuerwehr sucht nach den beiden Piloten“, wurde Salvatore Cocina, der regionale Direktor des Zivilschutzes, von der Nachrichtenagentur Ansa zitiert.

    Der 3357 Meter hohe Ätna ist der höchste aktive Vulkan Europas, der seit etwa 500.000 Jahren immer wieder ausbricht.

  • Solarkraftwerke auf verbrannten Waldflächen in der Gironde

    Solarkraftwerke auf verbrannten Waldflächen in der Gironde

    Nach den Monster-Bränden dieses Sommers sind in der Gironde riesige Flächen abgebrannt. Diese Flächen sind für Unternehmen interessant, die sich auf Solarpaneele spezialisiert haben.

    Ein Familienerbe, das in Rauch aufgegangen ist. In Landiras (Gironde) hat das Feuer einen großen Teil der Kiefern einer Waldbesitzerin vernichtet. jetzt müsste sie in die Neuanpflanzung investieren, hat aber nicht das Geld dafür. „Ich werde von meiner Rente keine 20.000 Euro investieren können“, sagt Line Baraduc auf dem Sender France 3. Ihre Nachbarin, die ebenfalls von der Katastrophe betroffen ist, leidet auch unter den Folgen. Sie wurde jetzt von einer Firma für Photovoltaikanlagen kontaktiert und erklärte sich bereit, einen Teil ihres Waldbestandes zu opfern.

    Der Staat muss grünes Licht geben
    „Das würde uns ein Einkommen verschaffen, um den Wald zu pflegen, den wir hoffentlich wieder aufforsten können, wenn wir die Mittel dazu haben“, sagt Anne Amélie. Solarkraftwerke auf den verbrannten Parzellen in der Gironde. In Landiras sind die Meinungen geteilt. Der Bürgermeister des Ortes ist nicht dagegen, aber er bleibt vorsichtig. „Wir brauchen erneuerbare Energien, das ist wichtig, aber nicht auf irgendeine Weise und nicht überall“, sagt Jean-Marc Pelletant. In jedem Fall werden diese Rodungen nur genehmigt werden, wenn der Staat grünes Licht dazu gibt.

  • Brände in der Gironde: Anwohner bekommen jetzt kostenloses Holz

    Brände in der Gironde: Anwohner bekommen jetzt kostenloses Holz

    Die Bewohner der Gironde konnten am Donnerstag, dem 6. Oktober, kostenlos Brennholz für den Winter bekommen. Das Holz war geschlagen worden, um die Ausbreitung der riesigen Brände des Sommers zu begrenzen.

    In La-Teste-de-Buch (Gironde) wurde am Donnerstag, dem 6. Oktober, Brennholz zur Selbstbedienung angeboten. Ein Glücksfall inmitten der Energiekrise. Mit Kettensägen ausgerüstet, zögerten die Bewohner der Gegend nicht, sich zu bedienen. Einer von ihnen erklärte vor der Kamera des Senders France 3, dass er das Holz „diesen Winter zum Heizen“ verwenden werde. Der Wald von La-Teste-de-Buch wurde im Sommer von heftigen Waldbränden verwüstet. 7.000 Hektar Wald wurden zerstört.

    Um zu verhindern, dass sich das Feuer och weiter ausbreitet, hatten die Feuerwehren hunderte Bäume gefällt, damit die Flammen keine Nahrung mehr finden konnten. Dieses Holz wurde jetzt den Anwohnern kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein Anwohner freut sich, dass das Holz bereits geschlagen ist: Traditionell kommen manche Anwohner selbst in den Wald, um Holz zu schlagen. Diesmal ist ihnen der Zugang zum Wald jedoch untersagt. Die einzige Einschränkung für die Anwohner: Sie dürfen das Holz nicht weiterverkaufen.

  • Brände in der Gironde: Der Wald von La Teste-de-Buch erwacht zu neuem Leben

    Brände in der Gironde: Der Wald von La Teste-de-Buch erwacht zu neuem Leben

    Der Wald von La Teste-de-Buch wurde im Sommer durch riesige Brände verwüstet. Können sich Flora und Fauna erholen? France 2 berichtet aus der Gironde.

    Am Samstag, dem 1. Oktober, ist es weiterhin verboten, den Wald von La Teste-de-Buch (Gironde) zu betreten. Der Vorsitzende des örtlichen Verbands der Jäger, Frédéric Mora, gehört zu den wenigen Personen, die an den Ort des Riesenbrands zurückkehren dürfen. „Es besteht erhebliche Gefahr, deshalb gibt es einen Gemeindeerlass“, sagte er gegenüber France 2. In dem abgebrannten Gebiet ist die Jagd weiterhin verboten. Aber inzwischen sind Farne bereits wieder aufgetaucht. Am Fuße der Bäume wachsen Triebe nach, etwa bei Eichen und Erdbeerbäumen. Auch die Tierwelt ist zurückgekehrt. „Viele Füchse, man sieht einige Hasen, wir haben auch schon einige Rehe gesehen“, stellt Frédéric Mora fest.

    Umweltverbände befürchten jedoch, dass diese natürliche, aber zerbrechliche Renaissance durch die Forstarbeiten, die zur Entfernung des verbrannten Holzes durchgeführt werden sollen, gestört werden könnte. Sie beanstanden die Abholzung von Kiefern. „Bäume, Farne, Gräser, alles wächst in voller Schönheit nach, sogar die Sträucher“, beobachtet Françoise Brangré, Mitglied der Vereinigung Bassin d’Arcachon écologie, und fügt hinzu: „Jeder noch so kleine mechanisierte Eingriff wird dieser natürlichen Wiederbelebung ganz sicher schweren Schaden zufügen“.

  • Bei Waldbränden zerstörte Wälder werden zur Herstellung von Parkett recycelt

    Bei Waldbränden zerstörte Wälder werden zur Herstellung von Parkett recycelt

    In Nouvelle-Aquitaine versuchen die Sägewerke nach den Bränden dieses Sommers, das gesamte verbrannte Holz zu verwerten, sofern dies noch möglich ist.

    Jeden Tag liefern in Saint-Martin-d’Ary (Charente-Maritime) etwa 50 Lastwagen Holzstämme aus Seekiefer an. Seit den Bränden in diesem Sommer stammt ein grosser Teil davon direkt aus den verbrannten Wäldern. Verbranntes Holz, das sehr schnell verarbeitet werden muss: ein wahrer Wettlauf gegen die Zeit.

    Ein Scanner analysiert die Qualität des Holzes.
    Nach der Abladung wird das Holz direkt im Sägewerk verarbeitet, entrindet, gehobelt und zu Brettern geschnitten. Um die Qualität seiner Produktion zu gewährleisten, verwendet der Sägewerksbetreiber einen Scanner, mit dem die Qualität des Holzes analysiert werden kann. Am Ende dieses Prozesses ist es unmöglich, die einzelnen Parkettstäbe voneinander zu unterscheiden, obwohl einige von ihnen aus verbranntem Holz hergestellt werden. In diesem Sommer brannten 35.000 Hektar Wald in der Region Nouvelle-Aquitaine. Das entspricht der Parkett-Produktion von sechs bis sieben Monaten.

  • Im Sommer 48 mutmaßliche Brandstifter in Frankreich festgenommen

    Im Sommer 48 mutmaßliche Brandstifter in Frankreich festgenommen

    Nach einer vorläufigen Bilanz der Gendarmerie wurden bereits zwölf Personen zu Haftstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt.

    Insgesamt 48 Personen, die im Verdacht stehen, mehrere Brände verursacht zu haben, wurden im Sommer 2022 festgenommen, wie die nationale Gendarmerie am Freitag, dem 23. September, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bekannt gab. Die Saison war von großen Waldbränden geprägt, vor allem im Südwesten, mit einem Rekord an verbrannter Fläche.

    Laut der vorläufigen Bilanz der Gendarmerie wurden bereits zwölf Personen zu Haftstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt. Die schwerste Strafe wurde gegen einen jungen Mann verhängt, der im August aufgegriffen und für eine Reihe von Bränden in der Gironde für schuldig befunden worden war. Mehr als ein Dutzend Personen wurden nach Angaben der Gendarmerie für die Dauer der Ermittlungen in Untersuchungshaft genommen. Unter ihnen befanden sich ein 44-jähriger Mann, gegen den Anklage erhoben wurde, nachdem er gestanden hatte, mehrere Brände verursacht zu haben, die 1.200 Hektar Land in der Ardèche verwüsteten, und ein 33-jähriger ehemaliger freiwilliger Feuerwehrmann, der in Béziers wegen zweier Brände im Hérault vor Gericht gestellt werden soll.

    Mit den meisten Ermittlungen ist die Gendarmerie befasst
    „Wir haben sehr unterschiedliche Profile, Jugendliche, Minderjährige, Rentner, alle sozialen Schichten sind vertreten, mit einer Mehrheit von Männern“, erklärte Marie-Laure Pezant, Sprecherin der nationalen Gendarmerie, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Einige hätten „auch psychische Störungen“. Die im Laufe der Ermittlungen angeforderten medizinischen Gutachten sollen es ermöglichen, zwischen Pyromanen, die aus einem Impuls heraus Feuer legen, und Brandstiftern, deren Tat einem bestimmten Motiv folgt, zu unterscheiden.

    Laut der nationalen Forstbehörde sind 90% aller Brände von Menschen verursacht und 30% absichtlich gelegt worden. Jeder dieser Fälle ist Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung. Aufgrund ihrer Lage in ländlichen Gebieten wurde die Gendarmerie mit der überwältigenden Mehrheit der Fälle im Zusammenhang mit den Waldbränden des Sommers 2022 befasst, mit der Ausnahme des Grossbrandes in La Teste-de-Buch (Gironde), der der Polizei übertragen wurde.

    Laut dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (Effis) haben die Brände im Jahr 2022 bisher mehr als 65.000 Hektar Wald in Frankreich vernichtet, was zu diesem Zeitpunkt des Jahres einen Rekord seit Beginn der Erfassung von Satellitendaten im Jahr 2006 darstellt.

    Besonders betroffen war die Region Gironde, wo 30.000 Hektar in Rauch und Flammen aufgingen, davon allein mehr als 21.000 Hektar in der Gegend von Landiras.

  • Feuer in der Gironde: Lagebericht nach einem erneuten Brandausbruch

    Feuer in der Gironde: Lagebericht nach einem erneuten Brandausbruch

    Am Sonntag, dem 18. September, brach in der Gironde erneut ein Feuer aus. Die Reporterin Marie Neuville berichtet für den Sender France 3 aus dem Hauptquartier der Feuerwehr in Arès.

    Die Gironde erlebte am Sonntag, dem 18. September, einen neuen Feuerausbruch. So war die Lage am Sonntagabend: „Das Feuer ist eingedämmt, aber immer noch nicht vollständig unter Kontrolle“, berichtete die Journalistin Marie Neuville live aus dem Hauptquartier der Feuerwehr in Arès (Gironde). „Die vier Canadair-Maschinen werden daher ihre Arbeit bis zum Abend fortsetzen. Auch die 320 Feuerwehrleute werden die ganze Nacht über mobilisiert bleiben, denn aus Erfahrung wissen wir, dass wir wachsam bleiben müssen“, fährt sie fort.

    100 Hektar sind abgebrannt
    „Ein Wiederaufflammen ist möglich und auch dienWinde können jederzeit drehen und stärker werden“, erklärt die Journalistin. Die bisherige Bilanz beläuft sich auf 100 Hektar verbrannte Fläche. 310 Personen wurden aus Stadtteilen von Arès evakuiert und in das ehemalige Impfzentrum der Stadt gebracht.

  • Gironde: Neuer Waldbrand in der Gegend von Arès

    Gironde: Neuer Waldbrand in der Gegend von Arès

    Am Sonntag, dem 18. September, brach in der Gironde schon wieder ein grosses Feuer aus. Mehrere hundert Menschen mussten in der Nähe von Arès evakuiert werden.

    Die Feuerwehr setzte am Sonntag, dem 18. September, sofort alle Hebel in Bewegung, um das Feuer auch aus der Luft zu bekämpfen. Sechs Flugzeuge wurden mobilisiert, ebenso wie etwa 15 Löschzüge am Boden, um zu verhindern, dass die Flammen auf Wohnhäuser übergreifen. Das Feuer war am frühen Nachmittag in der Gemeinde Arès (Gironde) ausgebrochen. Der Wald befindet sich nur etwa 100 Meter von einem bewohnten Gebiet entfernt. Die Siedlung wurde vorsorglich evakuiert.

    Mehr als 300 Personen evakuiert
    Mehr als 300 Personen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. „Ich habe nur das Nötigste mitgenommen, Kleidung, alle meine Papiere, die Papiere der Firma, etwas zum Umziehen“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Mehr als 300 Feuerwehrleute waren nötig, um ein Fortschreiten des Feuers zu stoppen. Am Abend war das Feuer eingedämmt. Etwa 100 Hektar Land gingen in Flammen auf. Auch wenn keine materiellen Schäden zu beklagen sind, erinnert der neue Brand die Feuerwehrleute daran, dass die Dürre, die in diesem Sommer begonnen hat, noch nicht vorbei ist.

  • Die verheerenden ökologischen Folgen der Waldbrände

    Die verheerenden ökologischen Folgen der Waldbrände

    Wie wird sich der Wald von den Bränden des Sommers erholen, und wie lange wird das dauern? 

    Vom Südwesten über die Bretagne bis hin zum Var brannte der französische Wald während des Sommers lichterloh. Insgesamt gingen 65.000 Hektar in Rauch auf, was schwerwiegende Folgen für die Umwelt hat. Denn die Brände setzten Rauch frei, der mit Treibhausgasen belastet ist, die die globale Erwärmung weiter verschärfen.

    „In den Stunden nach dem Brand werden viele Partikel und Gase wie Kohlenmonoxid freigesetzt, die nur kurze Zeit in der Atmosphäre bleiben (…) In einer zweiten Phase sammelt sich auch CO2 an, das sehr lange in der Atmosphäre bleibt, mehrere Jahrzehnte lang“, erklärt Cathy Clerbaux, Forschungsdirektorin am CNRS und Atmosphärenphysikerin.

    Verbrannte Pflanzen können kein CO2 mehr aufnehmen
    Allein im Sommer 2022 wurden in Frankreich eine Million Tonnen CO2 durch Brände in die Atmosphäre freigesetzt, was dem jährlichen CO2-Fußabdruck von 100.000 Franzosen entspricht. Die Zahl ist umso besorgniserregender, als die verbrannten Pflanzen ihre Rolle als Kohlenstoffsenken nicht mehr erfüllen können. Unter normalen Umständen nimmt der Wald CO2 auf und gibt Sauerstoffatome ab. Einige der von den Bränden vernichteten Bäume waren mehrere hundert Jahre alt, und es wird Jahrzehnte dauern, bis sich die Ökosysteme regeneriert haben – vorausgesetzt es brennt dort nicht wieder.