Schlagwort: Vermischtes

  • Besitzer einer Autowerkstatt hat ehemaligen Angestellten getötet – dieser hatte Lohnnachzahlungen gefordert

    Besitzer einer Autowerkstatt hat ehemaligen Angestellten getötet – dieser hatte Lohnnachzahlungen gefordert

    Die zuständige Gendarmerie des Departements Drôme hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Ein 40-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend, 8. Juni, in einer Autowerkstatt in Tain-l’Hermitage (Drôme) erschossen, wie France Bleu Drôme Ardèche am Freitag, dem 9. Juni, von der Staatsanwaltschaft in Valence erfuhr. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich a priori um eine Tat wegen eines arbeitsbezogenen Konflikts handelte.

    Nach ersten Ermittlungen wollte das Opfer, das in der Autowerkstatt arbeitete, bei seinem früheren Arbeitgeber ausstehende Löhne einfordern. Er traf auf den neuen Besitzer, der ihn bat, später noch einmal vorbeizukommen. Als das Opfer am Donnerstagabend in die Werkstatt zurückkehrte, hat der Besitzer aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem Gewehr auf das 40-jährige Opfer geschossen.

    Der Verdächtige ist ein 26-jähriger Mann, der der Justiz bereits bekannt ist, wie Franceinfo aus einer mit dem Fall vertrauten Quelle erfuhr. Das Opfer wurde verletzt von der Feuerwehr abtransportiert, erlag jedoch in der Nacht im Krankenhaus von Valence seinen Verletzungen, berichtet France Bleu Drôme Ardèche. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, bestätigte die Staatsanwaltschaft von Valence gegenüber France Bleu.

  • Schockierende Messerattacke in Annecy: Angreifer verletzt vier Kinder und zwei Erwachsene

    Schockierende Messerattacke in Annecy: Angreifer verletzt vier Kinder und zwei Erwachsene

    Der Angriff ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen in einem Park in der Stadt.

    Bei einem Messerangriff in einem Park in Annecy (Haute-Savoie) wurden am Donnerstag, den 8. Juni, gegen 9.45 Uhr sechs Personen verletzt, darunter vier Kinder. Zwei Kinder und ein Erwachsener schweben in Lebensgefahr. Der Angreifer, wahrscheinlich ein syrischer Asylbewerber, wurde neutralisiert und festgenommen.

    „Mehrere Personen, darunter auch Kinder, wurden von einer mit einem Messer bewaffneten Person auf einem Platz in Annecy verletzt. Die Person wurde dank des sehr schnellen Eingreifens der Ordnungskräfte festgenommen“, twitterte Innenminister Gérald Darmanin.

    Premierministerin Elisabeth Borne und Innenminister Darmanin machten sich auf den Weg nach Annecy und in der Nationalversammlung wurde eine Schweigeminute abgehalten. Die Vorsitzende des Parlaments, Yaël Braun-Pivet, lud zu der Schweigeminute „für sie, für ihre Familien“ nach diesem „gravierenden Angriff“ ein.

    Emmanuel Macron: „Ein Angriff von absoluter Feigheit“
    Auf Twitter verurteilte Emmanuel Macron einen „absolut feigen Angriff heute Morgen in einem Park in Annecy“. Kinder und ein Erwachsener schweben zwischen Leben und Tod. Die Nation steht unter Schock. Unsere Gedanken sind bei ihnen, ihren Familien und den mobilisierten Rettungskräften“.

    „Wieder einmal sind unsere Kinder das Ziel der zunehmenden Gewalt in unserer Gesellschaft. Diese Tat kann nicht ungestraft bleiben“, twitterte Charlotte Caubel, Staatssekretärin für Kinderschutz. Antoine Armand, Renaissance-Abgeordneter aus dem Departement Haute-Savoie, sprach von einem „abscheulichen Angriff“. „Entsetzlicher Angriff heute Morgen auf dem Pâquier in Annecy. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien“, schrieb der Bürgermeister von Annecy, François Astorg.

    Der Verdächtige ist wohl ein syrischer Asylbewerber. Der Angreifer wurde neutralisiert. Er hatte seinen Asylantrag beim französischen Amt für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen (Ofpra) am 28. November 2022 gestellt, wie franceinfo aus Polizeikreisen erfuhr. In der Zwischenzeit hatte er im April 2023 in Schweden den Flüchtlingsstatus erhalten.

  • Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Sechs Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Schießerei im Stadtteil Villeneuve in Grenoble verletzt, wie France Bleu Isère berichtet.

    Drei von ihnen befinden sich in einem ernsten Zustand, aber es besteht keine Lebensgefahr mehr, teilte der Staatsanwalt von Grenoble mit.

    Die Rettungskräfte wurden gegen ein Uhr morgens von Zeugen gerufen, die die Schüsse gehört hatten. Nach Angaben der Polizei wurden etwa dreißig Patronenhülsen am Ort der Schiesserei gefunden.

    Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei in Grenoble mit der Untersuchung in sechs „Mordversuchen“ beauftragt. Bereits vor sechs Tagen war ein Mann in Grenoble, im Viertel Abbaye, auf offener Straße von zwei Personen auf einem Tretroller erschossen worden.

  • Mont-Blanc: Bergführer und sein Klient von Bergsteigern tot aufgefunden

    Mont-Blanc: Bergführer und sein Klient von Bergsteigern tot aufgefunden

    Die Leichen von zwei Bergsteigern wurden am Donnerstagnachmittag von anderen Bergsteigern entdeckt.

    Ein Bergführer und sein Klient wurden am Donnerstag, den 2. Juni, von einer Bergsteigerseilschaft am Fuße des Whymper-Couloirs im Mont-Blanc-Massiv tot aufgefunden, wie France Bleu Pays de Savoie berichtete. Es handelte sich um einen 60-jährigen Bergführer und seinen 28-jährigen Klienten. Sie starben wahrscheinlich nach einem Absturz beim Abseilen. Sie wurden am Fuße des Whymper-Couloirs, einem Durchgang zum Gipfel der Aiguille verte, gefunden.

    Laut France Bleu Pays de Savoie wurden die Leichen der zwei verunglückten Bergsteiger gegen 15 Uhr am Donnerstag von einer anderen Seilschaft entdeckt, die am Fuße des Whymper-Couloirs auf über 3.500 m Höhe unterwegs war.

    Der Bergführer war ein ehemaliger Rettungssanitäter des Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM), der auf die Rettung von Opfern in gefährlichen Umgebungen in den Bergen spezialisiert war. Er hatte bei den PGHM in Chamonix, Annecy und Bourg-Saint-Maurice gearbeitet und lebte seit seiner Pensionierung im Jahr 2014 in Osséja im Departement Pyrénées-Orientales. Er kam regelmäßig zurück, um im Mont-Blanc-Massiv als Bergführer zu arbeiten. Sein Kunde stammt aus der Nähe von Paris.

    Die Ermittlungen wurden von der PGHM in Chamonix übernommen. Die Ermittler müssen nun feststellen, ob die beiden Männer vom oberen Ende des 600 m hohen Schneecouloirs abrutschten und ob dies eventuell auf eine schlechte Abseilverankerung zurückzuführen ist, die versagt hatte.

  • Grenoble: 43-jähriger Mann wird auf offener Straße erschossen

    Grenoble: 43-jähriger Mann wird auf offener Straße erschossen

    Ein Mann wurde am Mittwoch in Grenoble durch mehrere Schüsse getötet. Der Schütze war auf einem Tretroller unterwegs. Er ist mit einem Komplizen auf der Flucht.

    Ein 43-jähriger Mann wurde am Mittwochnachmittag, 31. Mai, auf offener Straße im Viertel Abbaye in Grenoble (Isère) erschossen, wie France Bleu Isère berichtet.

    Die Schüsse fielen gegen 15.30 Uhr in der Avenue Jeanne d’Arc. Laut dem Staatsanwalt von Grenoble wurde der 43-jährige Mann von mehreren Kugeln im Nackenbereich getroffen. Der Schütze, der von einem Komplizen begleitet wurde, war auf einem Tretroller unterwegs. Die beiden vermummten Männer flüchteten. Die Rettungskräfte versuchten, das Opfer zu reanimieren, was ihnen jedoch nicht gelang.

    „Das Opfer ist a priori identifiziert, aber Überprüfungen sind im Gange“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Grenoble in einer Pressemitteilung. Die Staatsanwaltschaft fügte hinzu, dass eine Untersuchung wegen „Mordes“ eingeleitet wurde. Die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei von Grenoble übergeben.

  • Schlägerei nach Fußballpiel: Junger Berliner von Spieler aus Metz geschlagen – er stirbt

    Schlägerei nach Fußballpiel: Junger Berliner von Spieler aus Metz geschlagen – er stirbt

    Der 16-jährige französische Spieler, der verdächtigt wird, die tödlichen Schläge ausgeführt zu haben, befindet sich in Untersuchungshaft.

    Ein 15-jähriger Berliner Teenager, der bei einer Schlägerei nach einem Spiel eines internationalen Fußballturniers in Frankfurt von einem Spieler des französischen Vereins Metz sehr schwer verletzt wurde, ist tot, wie die deutsche Polizei am Mittwoch, dem 31. Mai, bekannt gab. „Nach der Schlägerei am Sonntag (…) starb der 15-jährige Jugendliche im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Gehirnverletzungen“, erklärte die deutsche Polizei in einer Pressemitteilung.

    Der 16-jährige französische Spieler, der verdächtigt wird, die tödlichen Schläge ausgeführt zu haben, befindet sich in Untersuchungshaft, so die Frankfurter Polizei, die ihre Ermittlungen zum Tathergang fortsetzt. Der Verdächtige war Mitglied in einem der Ausbildungsprogramme des französischen Zweitligisten FC Metz. „Um die Umstände des Todes des jungen Deutschen zu klären, wird in den nächsten Tagen eine Autopsie durchgeführt“, meldet die Polizei.

    Der französische Verein zeigt sich „zutiefst schockiert über diese Tragödie“.
    Der verstorbene Jugendliche, der dem deutschen Team JFC Berlin angehörte, war zunächst künstlich am Leben gehalten worden, damit er seine Organe spenden konnte, wie eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte.

    Bisher hat der französische Verein, der sich „zutiefst schockiert über diese Tragödie“ zeigte, weder das genaue Alter noch die Nationalität des beschuldigten Spielers angegeben, der im FC Metz Performance Program spielt, einer in den Verein integrierten Struktur, die es „jungen Fußballspielern oder Erziehern aus der ganzen Welt ermöglicht, Zugang zu einer Ausbildungsstruktur auf hohem Niveau zu erhalten“.

  • Marseille: Weiterer Toter nach Schießerei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

    Marseille: Weiterer Toter nach Schießerei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

    Der Mord ereignete sich im Ortsteil Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement. Der oder die Täter sind am Mittwochmorgen noch auf der Flucht.

    Ein 34-jähriger Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 31. Mai, gegen 1 Uhr morgens in Marseille erschossen, wie France Bleu Provence meldete. Der Mord ereignete sich in der Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Laut einer von Franceinfo zitierten Polizeiquelle wurde das Opfer, das der Polizei bereits bekannt war, gegen 1.30 Uhr in einer Straße dieser Siedlung in den nördlichen Vierteln von Marseille von „mehreren Kugeln“ getroffen. Der Mann wurde zunächst schwer verletzt versorgt, bevor er an seinen Verletzungen starb. Der oder die Täter, die die tödlichen Schüsse abgegeben haben, waren am Mittwochmorgen noch auf der Flucht, so die Polizei.

    Zweiundzwanzig Tote bei Schießereien seit Jahresbeginn.
    Einschließlich dieses neuen Opfers sind laut France Bleu Provence seit Jahresbeginn schon 22 Menschen in Marseille bei Schießereien ums Leben gekommen. „Eine apokalyptische Zahl“, nennte es Rudy Manna, Sprecher der Polizeigewerkschaft Alliance Police in der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur.

    Vor zehn Tagen, am 21. Mai, wurden drei Männer gegen 5.10 Uhr morgens im 11. Arrondissement von Marseille durch Schüsse getötet. Alle drei Opfer waren etwa 20 Jahre alt.

  • Valence: Junger Mann erschossen – vierter Mord in 15 Tagen

    Valence: Junger Mann erschossen – vierter Mord in 15 Tagen

    Das Opfer wurde auf dem Parkplatz eines Supermarkts gefunden.

    Die Leiche eines jungen Mannes in den Zwanzigern wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 24. Mai, im Großraum Valence entdeckt, wie France Bleu Drôme Ardèche berichtet. Der Staatsanwalt von Valence erklärt, dass es sich um einen Mord durch Schusswaffeneinsatz handelt, den vierten innerhalb von 15 Tagen.

    Das Opfer wurde auf dem Parkplatz des Hypermarkts Leclerc in Bourg-lès-Valence (Drôme) entdeckt. Es gibt noch keine Hinweise darauf, ob sich der Mord an diesem Ort ereignet hat oder ob die Leiche dort abgelegt wurde. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Fünfzig bis 70 CRS-Polizisten werden noch bis Sonntag, in Valence patrouillieren. Sie waren am 10. Mai nach Valence entsandt worden, um in den Problemvierteln der Stadt für Sicherheit zu sorgen.

  • Eine Gruppe Killerwale greift Boot eines ehemaligen Skippers der Vendée Globe an

    Eine Gruppe Killerwale greift Boot eines ehemaligen Skippers der Vendée Globe an

    Der Angriff der Orcas ereignete sich in Südspanien und dauerte fast eine Stunde.

    „Wir sahen etwa zwanzig Orcas auf uns zu schwimmen. Acht bis zehn von ihnen begannen, systematisch unser Ruder anzugreifen“, berichtet der Skipper Sébastien Destremau gegenüber dem Sender France Bleu Breizh Izel. Der Vorfall fand am Montag statt und dauerte 55 am Kap von Trafalgar in Südspanien. Die Schläge der Orcas haben das 15 Tonnen schwere Schiff stark erschüttert. Die Besatzung ist unversehrt, Sébastien Destremau hat sich bei einem Manöver jedoch einen Finger verletzt.

    Der ehemalige Vendée-Globe-Segler (2016-2017 und 2020-2021) brachte sein Boot „Le Lancelot“ zum Stillstand, indem er die Segel einholte, wie es dem empfohlenen Verfahren bei einem solchen Angriff entspricht.

    „Nach 20 Minuten habe ich den Motor wieder angeworfen. Ich bewegte mich mit den Orcas vor und zurück, um sie daran zu hindern, sich dem Ruder zu nähern. Diese Strategie warf bei der Crew Fragen auf, weil wir Angst hatten, sie noch mehr zu verärgern“, berichtet der Segler.

    „Als die Orcas nicht locker ließen, fing ich an, sehr enge Runden mit vollem Ruder zu fahren.“ (Sébastien Destremau, Navigator gegenüber Franceinfo)

    „Nach ein paar Minuten waren sie dann weg. Aber ich weiß nicht, ob es dieses Manöver war, das geholfen hat. Sicher ist, dass wir uns auf ihrem Territorium befanden“, sagt Sébastien Destremau. Das Segelboot wird nun in Cádiz in Südspanien einen Zwischenstopp einlegen, um eventuelle Reparaturen vorzunehmen, bevor es nach Pornic in der Region Loire-Atlantique weitersegelt.

  • 110 Gräber auf dem Friedhof von Lesquin geplündert und verwüstet – Familien erstatten Anzeige

    110 Gräber auf dem Friedhof von Lesquin geplündert und verwüstet – Familien erstatten Anzeige

    Vor einer Woche wurden in Lesquin (Nordfrankreich) über hundert Gräber verwüstet und Gegenstände entwendet. Mehrere Familien erstatteten Anzeige.

    In Lesquin im Norden Frankreichs wurden in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai 110 Gräber geplündert und vandalisiert, berichtet France Bleu Nord am Freitag, dem 19. Mai. Mehrere Familien haben Anzeige erstattet.

    Es wurden Statuetten oder Gegenstände aus Zinn, Bronze oder Kupfer gestohlen. Es ist das dritte Mal innerhalb von zehn Jahren, dass dieser Friedhof Opfer von Grabschändungen wurde wurde. Seit etwas mehr als einem Monat ist die Kamera, die den Friedhof überwachte, aufgrund von Arbeiten an der Straßenbeleuchtung entfernt worden.

    Die Familien, deren Gräber verwüstet wurden, erwarten mehr Sicherheit, z. B. eine neue Überwachungskamera. Sie hoffen vor allem, „dass das Problem ernst genommen wird und dass Lösungen gefunden werden“, sagt Cathy, deren Großelterngrab beschädigt wurde. „Es ist die psychologische und moralische Seite, die wirklich sehr schwierig ist“, fügt sie hinzu.