Schlagwort: Vermischtes

  • Künstliche Intelligenz wird zu einem wertvollen Werkzeug für die Polizei

    Künstliche Intelligenz wird zu einem wertvollen Werkzeug für die Polizei

    Neue Technologien beschleunigen den Prozess der gerichtlichen und polizeilichen Ermittlungen. Dies gilt insbesondere für die künstliche Intelligenz, die nicht nur Bilder, sondern auch Töne analysieren kann.

    Vor Ort ist die technische und wissenschaftliche Abteilung der Polizei durch weiß gekleidete Personen vertreten, die an jedem Tatort präsent sind und Spuren sichern. Sie sammeln Indizien und nehmen Feststellungen vor, und zu ihrer Unterstützung haben sie jetzt einen unsichtbaren Trumpf in der Hand. Die künstliche Intelligenz überführt immer mehr Verdächtige, sowohl durch Bilder als auch durch die Stimme. KI half zum Beispiel bei der Aufklärung eines berühmt gewordenen Betrugsschemas: Ein Betrüger hatte sich als Minister ausgegeben, um Prominenten mehr als 50 Millionen Euro abzuluchsen.

    Die Ermittler hatten einen Verdächtigen im Visier. Es ist dann schlußendlich der Computer, der ihren Verdacht durch einen automatischen Stimmenvergleich bestätigt. Dies führte 2020 zur Verurteilung von Gilbert Chikli. Künstliche Intelligenz ist auch bei der Analyse von Bildern aus der Videoüberwachung wirksam. Mithilfe einer Software gibt der Ermittler die Beschreibung des Fahrzeugs ein, das ihn interessiert, und der Computer führt selbständig die Suche durch. Künstliche Intelligenz kann inzwischen auch Personen in einer Menschenmenge verfolgen. Das spart wertvolle Zeit bei einer Vielzahl von Ermittlungen.

  • Isère: eine seit Donnerstag im Haut-Bréda-Tal vermisste Skifahrerin wurde gefunden

    Isère: eine seit Donnerstag im Haut-Bréda-Tal vermisste Skifahrerin wurde gefunden

    Die Skifahrerin, die am Mittwoch, den 12. April, zu einer dreitägigen Skiwanderung aufgebrochen war, hatte seit Donnerstag nichts mehr von sich hören lassen. Die Wetterbedingungen hatten sich in der Region deutlich verschlechtert.

    Die seit Donnerstag, dem 13. April, vermisste Skiwanderin wurde nach Informationen des Senders France Bleu Isère am Sonntagmorgen von der Bergwacht Grenoble gefunden. Sie hatte sich in eine vom Schnee zugedeckte Hütte geflüchtet.

    Aurélie Dutertre, eine 46-jährige Skifahrerin aus der Region Grenoble, war am Mittwoch allein zu einer dreitägigen Skiwanderung aufgebrochen. Vom Fond de France aus erreichte sie am Mittwochabend die Sept-Laux-Hütte, von wo aus sie ihre letzten Nachrichten übermittelte. Anschließend wollte sie über den Col de Mouchillon zur Combe-Madame-Hütte gelangen, bevor sie im Laufe des Freitags wieder absteigen wollte. Nach Mittwochabend hatte die Skifahrerin jedoch nichts mehr von sich hören lassen.

    Die Wetterbedingungen erschwerten die von der Bergwacht durchgeführte Suchaktion stark. Nachdem die Retter wegen des Wetters nicht weiterkamen, fanden sie die Skifahrerin am Sonntag gegen 9.30 Uhr in einer verschütteten Berghütte. Wahrscheinlich müssen die Frau und die Rettungskräfte noch eine Weile an Ort und Stelle ausharren, bis das Wetter es zulässt, die Frau mit dem Hubschrauber zu bergen.

  • Drei Tote durch Schüsse in Nogent-sur-Oise: 2 Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren und ihr Vater

    Drei Tote durch Schüsse in Nogent-sur-Oise: 2 Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren und ihr Vater

    Gegen 23 Uhr am Freitag, den 14. April, wurden zwei Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren in ihrem Haus in Nogent-sur-Oise durch Schüsse getötet. Da der Vater ebenfalls tot aufgefunden wurde, könnte es sich um einen erweiterten Selbstmord handeln. 

    Am Freitag, kurz vor Mitternacht, wurden drei Personen tot in einem Haus in der Rue du Général de Gaulle in Nogent-sur-Oise im Departement Oise aufgefunden. Es handelt sich um zwei Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren, die an den Folgen von Schüssen gestorben sind, und um ihren 43-jährigen Vater, bestätigt die Staatsanwaltschaft von Senlis in einer Pressemitteilung.

    „Nach den ersten Feststellungen und den gesammelten Zeugenaussagen erschien die Hypothese eines vom Vater begangenen Doppelmordes, gefolgt von seinem Selbstmord, am wahrscheinlichsten“, so der Staatsanwalt. Andere Hypothesen wurden jedoch auch noch nicht aufgegeben. Es wurde eine Untersuchung der Mordkommission eingeleitet.

    Die Polizei wurde am Freitag gegen 23 Uhr auf ein mögliches Drama in der Wohnung eines 43-jährigen Mannes, der sich dort mit seinen Kindern aufhielt, aufmerksam gemacht. Bei ihrer Ankunft stellten die Polizei, die Feuerwehr und der Rettungsdienst den Tod der beiden Brüder und ihres Vaters fest.

    Erste Hinweise deuten auf Vorsatz hin.
    Der Vater lebte von der Mutter getrennt. Eine Untersuchung wegen Mordes wurde „angesichts erster Anzeichen, die auf einen Vorsatz schließen lassen“ eingeleitet, heißt es in der Erklärung. Eine Autopsie der drei Familienmitglieder werde „Anfang der Woche in der Rechtsmedizin in Creil“ durchgeführt.

    Eine medizinisch-psychologische Notfalleinheit wurde eingerichtet, um den Angehörigen der Opfer Unterstützung anzubieten.

  • Eingestürzte Gebäude in Marseille: Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen

    Eingestürzte Gebäude in Marseille: Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen

    Die Staatsanwaltschaft von Marseille gab am Mittwochabend, 12. April, bekannt, dass die Leichen der letzten beiden Personen gefunden wurden, die seit dem Einsturz der Wohnhäuser in der Rue de Tivoli in Marseille in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 9. April, vermisst wurden. 

    Die letzten beiden Personen, die seit dem Einsturz des Gebäudes 17 rue de Tivoli in Marseille (Bouches-du-Rhône) vermisst wurden, wurden am Mittwoch, dem 12. April, gefunden. „Die endgültige Bilanz des Einsturzes dieses Gebäudes (…) erhöht sich auf acht tote Personen. Drei Personen wurden Dienstag, 13. April, nachmittags identifiziert, und eine letzte Person wurde Mittwoch, 12. April, nachmittags identifiziert“, erklärte der Journalist Majid Khiat auf dem Sender France 3.

    Eine Gasexplosion erscheint immer wahrscheinlicher
    Der Journalist berichtet, dass die Feuerwehrmänner das bislang vermisste Ehepaar im Alter von 21 und 38 Jahren nun gefunden haben. Laut der Staatsanwaltschaft von Marseille bevorzugen die Ermittler „die Spur einer Gasexplosion“. Derzeit werden die Gaszähler im Erdgeschoss und im ersten Stock der Nummer 17 rue de Tivoli analysiert. „Rund zwanzig Ermittler der Kriminalpolizei arbeiten Tag und Nacht abwechselnd an den Ermittlungen“, berichtet der Journalist.

  • Eingestürzte Gebäude in Marseille: Rettungskräfte suchen noch immer nach mehreren vermissten Bewohnern

    Eingestürzte Gebäude in Marseille: Rettungskräfte suchen noch immer nach mehreren vermissten Bewohnern

    Bisher wurden sechs Leichen aus den Trümmern der zwei Gebäude in der Rue de Tivoli geborgen. Erst vier von ihnen konnten identifiziert werden.

    Drei Tage nach dem Einsturz von zwei Gebäuden in Marseille waren die Rettungsarbeiten am Mittwoch, dem 12. April, noch immer im Gange, um die noch vermissten Personen in den Trümmern zu finden. Rund 950 Kubikmeter Schutt wurden bereits von der Baustelle entfernt, und die Feuerwehrleute schätzen die noch verbleibende Masse auf etwa 500 Kubikmeter. Die Suche wird erschwert, da die an die Rue de Tivoli 17 angrenzenden Gebäude auch einsturzgefährdet sind, wie Christophe Guillemette, stellvertretender Kommandant des Feuerwehrbataillons von Marseille, am Dienstagabend gegenüber Franceinfo erläuterte.

    Vier der sechs bisher gefundenen Opfer konnten identifiziert werden. Es handelt sich um ein Ehepaar, Jacques und Anne-Marie, beide 74 Jahre alt, die „im dritten Stock des Gebäudes“ wohnten, wie die Staatsanwältin der Republik Marseille am Dienstag mitteilte. Zwei Frauen, Nicole und Antoinette, im Alter von 65 bzw. 88 Jahren, wurden ebenfalls identifiziert. Zwei weitere Leichen, die gestern aus den Trümmern geborgen wurden, konnten noch nicht identifiziert werden.

    Die Ermittlungen zu den Ursachen des Einsturzes werden fortgesetzt. Im Rahmen der gerichtlichen Ermittlungen zu den Ursachen der Katastrophe, die wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet wurden, arbeiten die Experten noch immer „an der Hypothese einer Gasexplosion“, betonte Staatsanwältin Dominique Laurens und erklärte, dass nur die Wohnungen im Erdgeschoss und im ersten Stock mit Gas ausgestattet waren.

    Mehr als 300 Personen wurden evakuiert. Insgesamt wurden 302 Bewohner evakuiert, so Yannick Ohanessian, stellvertretender Bürgermeister von Marseille und zuständig für das Feuerwehrbataillon und die Sicherheit. „Für 89 von ihnen, darunter 12 Minderjährige, wurden Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels der Stadt geschaffen“, erklärte der Politiker am Dienstagabend, während die anderen „die Wahl getroffen haben, bei Familie oder Freunden unterzukommen“.

  • Straßburg: Drei Tote und sechs Verletzte bei Verfolgungsjagd am Port du Rhin

    Straßburg: Drei Tote und sechs Verletzte bei Verfolgungsjagd am Port du Rhin

    Ein sehr schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 27. März 2023 am Port du Rhin in Straßburg. Es gab drei Tote und sechs Verletzte, von denen drei in Lebensgefahr schwebten. 

    Am Montag, dem 27. März, ereignete sich gegen 17 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei PKWs im Straßburger Rheinhafen. Es folgte eine Verfolgungsjagd mit anderen flüchtigen Fahrzeugen auf der Höhe der Rue du Rhin-Napoléon.

    Eines der Fahrzeuge kam laut Polizei von der Fahrbahn ab, was zu einem schweren Zusammenstoß führte. Eine Schlägerei soll der Auslöser für die Ereignisse gewesen sein. „Wir haben ein großes Sicherheitsaufgebot mobilisiert, um zu versuchen, die Gewalt und die Spannungen vor Ort einzudämmen“, bestätigte einer der Polizisten gegenüber dem Sender France 3 Alsace.

    Die Rettungskräfte versuchten noch, eine Person mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu retten, was jedoch leider nicht gelang. Insgesamt gab es drei Tote, darunter zwei Frauen, und sechs Verletzte, drei davon sehr schwer. Zur Rettung der Verletzten wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

    Zunächst hatten die Rettungskräfte und die Polizei Schwierigkeiten, an den Ort des Geschehens zu gelangen, an dem sich schnell eine Gruppe von „Fahrenden“ versammelt hatte. Die Ordnungskräfte mußten eingreifen, um Ruhe zu gewähren und Schlägereien zwischen den Beteiligten und anderen Anwesenden zu verhindern.

    Am späten Abend befanden sich noch immer etwa 20 Personen sowie etwa 40 Einsatzkräfte der Polizei, CRS, Nationalpolizei und Stadtpolizei, vor Ort.

  • Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Das Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, dass er einige zehntausend Euro geerbt hatte. Daraufhin entführte und quälte ihn der Dealer mit Hilfe von acht weiteren Personen.

    Neun junge Erwachsene wurden am Mittwoch, dem 15. und Donnerstag, dem 16. März in Auxerre (Yonne) festgenommen und angeklagt, berichtete France Bleu Auxerre. Sie werden verdächtigt, einen jungen Mann entführt, gefangen gehalten und gequält zu haben, der gerade eine Erbschaft erhalten hatte.

    Das 22-jährige Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, einige zehntausend Euro geerbt zu haben. Der Dealer hatte sich daraufhin mit acht weiteren Personen zusammengetan und beschlossen, ihn zu entführen. Am 26. Januar zwangen sie das Opfer in der Nähe des Krankenhauses von Auxerre in ein Auto, verbanden ihm die Augen und stachen ihm ein Messer in den Oberschenkel. Sie hielten ihn in einer Wohnung in der Gemeinde Saint-Florentin, etwa 30 km nördlich von Auxerre, gefangen. Die Entführer fesselten das Opfer und schlugen es. Es gelang ihnen, ihm seine Bankdaten zu entlocken und das Geld zu überweisen.

    Der junge Mann nutzte einen Moment der Unachtsamkeit seiner Entführer und konnte fliehen. Er suchte Zuflucht bei einer Frau in der Nachbarschaft, die ihm die Tür öffnete und die Gendarmerie rief. Bevor die Verdächtigen festgenommen wurden, gaben sie einen Teil ihrer Beute in Geschäften in Auxerre aus.

    Vier von ihnen wurden am Mittwoch, dem 15. März, an die Staatsanwaltschaft Auxerre verwiesen. Fünf wurden am Donnerstag, dem 16. März, einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegen alle wurde Anklage wegen Entführung und Freiheitsberaubung erhoben. Gegen drei von ihnen wurde ein Haftbefehl erlassen und einer der Täter wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

  • Gironde: Frau in ihrem Haus von ihrem Ex-Partner getötet

    Gironde: Frau in ihrem Haus von ihrem Ex-Partner getötet

    Am Freitag, dem 3. März, wurde einer Frau in ihrem Haus in Saint-Laurent-d’Arce (Gironde) von ihrem Ex-Lebensgefährten die Kehle durchgeschnitten. Das Opfer hatte bereits zwei Mal Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet.

    Die Leiche der 50-jährigen Cathy Martin wurde am Freitag, dem 3. März, in ihrem Haus in Saint-Laurent-d’Arce (Gironde) entdeckt. Das Opfer wurde von ihrem Ex-Lebensgefährten mit einem Messer getötet. Der Mann erhängte sich anschließend in der Garage des Hauses. Die Nachbarn sind schockiert. „Es waren sehr ruhige Leute, die nicht von sich reden machten“, sagte eine Frau gegenüber Franceinfo.

    Innenminister Gérald Darmanin fordert eine Untersuchung
    Vor der Tragödie hatte Cathy Martin bereits Alarm geschlagen und im Februar dieses Jahres zweimal Anzeige gegen ihren Ex-Mann wegen der Verbreitung von Bildern, die die Intimsphäre verletzen, und wegen häuslicher Gewalt eingereicht. Innenminister Gérald Darmanin forderte nun eine Verwaltungsuntersuchung der Generalinspektion der nationalen Gendarmerie (IGGN), um zu klären, warum die Anzeigen des Opfers nicht an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurden.

  • Cold Case: Der Fall Bernard ist eines der ältesten ungelösten Justizrätsel in Frankreich

    Cold Case: Der Fall Bernard ist eines der ältesten ungelösten Justizrätsel in Frankreich

    Cold Cases, die ungelösten Kriminalfälle, haben seit einem Jahr in Nanterre eine neue Abteilung der französischen Justiz, die speziell ihnen gewidmet ist. Die Journalisten von France Télévisions trafen sich mit den Kindern von Danielle Bernard, einer Krankenschwester, die 1989 brutal ermordet wurde und deren Fall bis heute ungelöst ist. Doch jetzt kommen die Ermittlungen endlich wieder in Gang.

    Wer könnte etwas gegen Danielle Bernard, eine 39-jährige Krankenschwester und Mutter von vier Kindern, gehabt haben? Warum wurde sie im Juli 1989 brutal ermordet? Fragen, die ihre Tochter und ihren Sohn seit 34 Jahren verfolgen. Sie haben sich bereit erklärt, die Journalisten von France Télévisions vor das Haus ihrer Kindheit in Auxerre (Yonne) zu führen, in dem sich damals ihr Leben so brutal verändert hat. Sie war damals 19 Jahre alt, er 6. „Wir waren glücklich, und dann hörte das Glück auf“, fasst Valérie Antier, die Tochter von Danielle Bernard, auf dem Sender France 3 zusammen. „Man hat sie in ihrem Wohnzimmer auf ihrem Sofa gefunden, mit einem Schürhaken im Kopf und einem Schraubenzieher im Herzen“, erzählt Valérie.

    Die Ermittler scheinen entscheidende Spuren ignoriert zu haben.
    „Unser Leben hat am 7. Juli 1989 aufgehört“, fügt die Tochter des Opfers hinzu. Von ihrer Mutter sind ihnen nur noch Fotos geblieben, die sorgfältig aufbewahrt werden. „Kein Gesicht oder keinen Namen zu haben, von der Person oder den Personen, die das getan haben, ist für mich eine Art Gewalt“, sagt Valérie Antier. Liebeskummer, Rache, Geldgeschäfte – die Ermittler tasteten sich vor. Zwei Männer wurden verdächtigt. Ein Arbeitskollege und dann der Ex-Mann der Krankenschwester, der aber schnell von dem Verdacht befreit wurde. In all diesen Jahren scheinen die Ermittler jedoch entscheidende Spuren ignoriert zu haben.

    Zu der Zeit des Mordes an Danielle Bernard waren nicht weniger als drei Serienmörder in Auxerre und Umgebung aktiv.

  • Saint-Jean-de-Luz: Lehrerin im Gymnasium von Schüler erstochen

    Saint-Jean-de-Luz: Lehrerin im Gymnasium von Schüler erstochen

    Der Staatsanwalt von Bayonne ist vor Ort. Es bestehe aber keine Gefahr mehr in der Schule, meldet Franceinfo.

    Eine Spanischlehrerin des Gymnasiums Saint-Thomas-d’Aquin in Saint-Jean-de-Luz (Pyrénées-Atlantiques) starb, nachdem sie am Mittwoch, dem 22. Februar, von einem Schüler ihrer Klasse mitten im Unterricht mit einem Messer attackiert worden war, wie die Staatsanwaltschaft von Bayonne mitteilte. Die Tat ereignete sich kurz vor 10 Uhr. Der 16-jährige Schüler, der die zehnte Klasse besuchte, stach seiner Lehrerin in die Brust. Die Lehrerin war 54 Jahre alt.

    Der Staatsanwalt begab sich an den Tatort. Der Schüler wurde festgenommen und befand sich am Mittwochmittag in Polizeigewahrsam, wie Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft meldet. Er habe erklärt, besessen zu sein, so eine Polizeiquelle gegenüber France Télévisions. Innerhalb der Schule bestehe nach der Festnahme des Schülers keine Gefahr mehr.

    Zahlreiche Rettungskräfte und Polizeikräfte waren vor Ort, wie France Bleu Pays Basque berichtete. Neben dem Staatsanwalt waren auch der Präfekt des Departements Pyrénées-Atlantiques und die Rektorin des Schulbezirks von Bordeaux (Gironde) vor Ort. Die Kriminalpolizei in Bordeaux hat die Ermittlungen übernommen.

    Bildungsminister Pap Ndiaye will die Schule besuchen und sich gegen 16 Uhr vor der Presse äußern.

    „Wir alle denken an den schrecklichen Tod dieser Lehrerin in Saint-Jean-de-Luz infolge der tödlichen Verletzungen, die ihr von einem 16-jährigen Schüler zugefügt wurden“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran nach der Sitzung des Ministerrats vor der Presse in Paris.

    Véran fügte hinzu: „Natürlich werde ich nicht auf die gerichtliche Untersuchung eingehen, die gerade begonnen hat, sondern Ihnen nur sagen, wie sehr wir die gesamte Bildungsgemeinschaft unterstützen, einschließlich der Lehrer, der Schulleiter, der Eltern und der Schüler selbst. Es ist schwer vorstellbar, welches Trauma dies auf lokaler Ebene und auch auf nationaler Ebene darstellen kann.“