Schlagwort: Verkehrstote

  • Massenkarambolage mit 3 Toten und 11 Verletzten auf der A1 am Abend des 24. Dezembers

    Massenkarambolage mit 3 Toten und 11 Verletzten auf der A1 am Abend des 24. Dezembers

    Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn A1 zwischen Lille und Paris kamen am Abend des 24. Dezember drei Menschen ums Leben. Unter den Opfern ist auch ein Kind. Elf Personen wurden verletzt.

    Drei Menschen, darunter ein Kind, starben am Samstagabend bei einer Massenkarambolage auf der A1 in der Nähe von Herbécourt (Somme) und elf wurden verletzt, wie die Feuerwehr über Twitter mitteilte. An der Kollision, die sich am frühen Abend ereignete, waren nach Angaben der Feuerwehr und des Verkehrsinformationszentrums Bison Futé drei Fahrzeuge beteiligt, und zwar in der Nähe von Herbécourt in der Fahrtrichtung Lille-Paris.

    Nach Angaben der Feuerwehr starben drei der fünf Personen, die sich in einem ersten, in Rumänien zugelassenen Fahrzeug befanden, zwei Erwachsene und ein Kind. Die beiden anderen Insassen wurden schwer verletzt. In den beiden anderen betroffenen Fahrzeugen wurden nach Angaben der Feuerwehr neun Personen leichter verletzt. Alle elf Personen wurden in drei Krankenhäuser des Departements, in Péronne, Montdidier und Amiens, transportiert.

    Mehr als fünfzehn Fahrzeuge der Feuerwehr waren im Einsatz, ebenso wie die Gendarmerie und verschiedene Rettungsfahrzeuge des SAMU. Die Autobahn wurde teilweise gesperrt.

  • Verkehrssicherheit: 295 Menschen starben im Oktober auf französischen Straßen

    Verkehrssicherheit: 295 Menschen starben im Oktober auf französischen Straßen

    Unter den Opfern waren 122 Autofahrer, 58 Fußgänger und 34 Radfahrer.

    Fast 300 Menschen haben auf den Straßen des Hexagons ihr Leben verloren. Insgesamt wurden im Oktober 2022 295 Menschen auf den Straßen des Hexagons getötet, wie Sécurité routière am Dienstag, dem 15. November, bekannt gab. Das ist ein Anstieg um 15% im Vergleich zum selben Monat im Jahr 2019, dem Bezugsjahr vor der Pandemie. Unter den Getöteten waren 122 Autofahrer, 58 Fußgänger und 34 Radfahrer. Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle ereignete sich außerhalb von Ortschaften.

    Die Zahl ist im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2021 (298 Tote) nur leicht gesunken, im Vergleich zum Jahr 2019 (257 Tote) jedoch gestiegen, so die nationale interministerielle Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit (ONISR) in einer Pressemitteilung.

    Steigende Zahlen auch in den Überseedepartements
    Die Gesamtzahl der registrierten Unfälle mit Personenschaden, die nur einen Teil der Straßenverkehrsunfälle ausmachen, ging dagegen auf 4.720 zurück, 868 weniger als im Oktober 2021 und 415 weniger als im Jahr 2019. „Selbst wenn die Pandemie noch aktiv ist, erreichen die Reisen und das Unfallgeschehen wieder einen Rhythmus, der dem vor der Pandemie nahe kommt oder sogar darüber liegt“, stellt das ONISR fest.

    In den französischen Überseegebieten starben im vergangenen Monat 33 Menschen bei Verkehrsunfällen, das sind acht mehr als im gleichen Zeitraum 2021 und zehn mehr als 2019. Die Zahl der in den Überseedepartments erfassten Unfälle mit Personenschaden belief sich auf 269 gegenüber 244 im Oktober 2021 und 259 im Oktober 2019.

  • 2021 war das Jahr mit der geringsten Zahl an Todesfällen auf französischen Autobahnen in 20 Jahren

    2021 war das Jahr mit der geringsten Zahl an Todesfällen auf französischen Autobahnen in 20 Jahren

    Im Jahr 2021 wurden 131 Menschen auf französischen Autobahnen getötet, 4 mehr als im Jahr 2020, das mehrere Lockdowns gekennzeichnet war, aber 23 weniger als im Jahr 2019.

    Die Zahl der auf Autobahnen getöteten Personen erreichte 2021 den niedrigsten Stand seit 20 Jahren, wie aus der am Mittwoch, dem 27. Juli, veröffentlichten Jahresbilanz des Verbands der französischen Autobahngesellschaften (Asfa) hervorgeht. Im Jahr 2021 wurden 131 Menschen auf französischen Autobahnen getötet, 4 mehr als im Jahr 2020, aber 23 weniger als im Jahr 2019, dem Referenzjahr vor der Covid-19-Pandemie.

    Bezogen auf den tatsächlichen Verkehr war das vergangene Jahr das Jahr mit den wenigsten Todesfällen seit 20 Jahren, „mit 1,2 tödlichen Unfällen pro Milliarde gefahrener Kilometer“, so der Bericht. Generell ist die Zahl der Todesfälle im Verkehr im Jahr 2021 im Vergleich zu 2019 um 9% zurückgegangen.

    Bereits 75 Verkehrstote auf Autobahnen im Jahr 2022
    Der Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten am Steuer war 2021 Hauptfaktor für tödliche Unfälle (28%) vor Übermüdung (19%), überhöhter Geschwindigkeit (18%) und Unaufmerksamkeit durch Telefon, GPS oder Autoradio (13%). Die Einsatzteams der Autobahnmeistereien wurden 2021 Opfer von 126 Unfällen, bei denen vier Beschäftigte getötet und zwölf verletzt wurden.

    Das Jahr 2022 begann jedoch recht schlecht: Bis zum 1. Juni wurden bereits 75 Menschen auf französischen Autobahnen getötet, was einem Anstieg von 46% im Jahresvergleich entspricht, erklärt Christophe Boutin, Generaldelegierter der Asfa. Diese Zahlen der Asfa, in der die privaten Autobahnbetreiber zusammengeschlossen sind, die 9.180 der 12.000 Autobahnkilometer in. Frankreich verwalten, passen zu denen des gesamten Straßennetzes in Frankreich, das 2021 mit 2.944 Todesfällen ebenfalls einen Tiefststand verzeichnet hat.

  • Isère: 80-jähriger Geisterfahrer auf der Autobahn verursacht Unfall mit zwei Toten

    Isère: 80-jähriger Geisterfahrer auf der Autobahn verursacht Unfall mit zwei Toten

    Zwei Stunden später kam es in demselben Autobahnabschnitt zu einem weiteren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen.

    Zwei Männer im Alter von 80 und 40 Jahren starben in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 in der Nähe von Auberives-sur-Varèze (Isère), berichtet France Bleu Isère. Der 80-Jährige fuhr in der falschen Richtung auf der Autobahn, als er mit einem anderen Fahrzeug zusammenstieß, in dem sich eine Familie befand. Bei dem Unfall gab es auch drei Schwerverletzte, darunter ein zehnjähriges Kind. Die Familienmitglieder wurden in Lyon ins Krankenhaus eingeliefert.

    Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A7 in der Nähe von Auberives-sur-Varèze (Isère). (SCREENSHOT GOOGLE MAPS)

    Zwei Stunden später ereignete sich in derselben Gegend ein weiterer Unfall: eine Massenkarambolage zwischen sieben Autos. Dieser zweite Unfall ereignete sich kurz nach 5.30 Uhr bei relativ geringer Geschwindigkeit. Eine Person wurde leicht verletzt.

    Beide Unfälle ereigneten sich mitten in dem Wochenende, an dem die meisten Franzosen in ihre Ferien aufbrachen. Der Samstag wurde von Bison Futé in der Region Auvergne-Rhône-Alpes in Abreiserichtung als schwarz eingestuft. Auch am Sonntag ist das Verkehrsaufkommen in der Region immer noch sehr hoch.

  • Nizza: 5-jähriges ukrainisches Flüchtlingskind stirbt nach Zusammenstoss mit Elektroroller auf der Promenade des Anglais

    Nizza: 5-jähriges ukrainisches Flüchtlingskind stirbt nach Zusammenstoss mit Elektroroller auf der Promenade des Anglais

    Ein kleiner ukrainischer Junge starb am Donnerstag in Nizza, nachdem er von einem Elektroroller erfasst worden war, der mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Er war mit seiner Mutter vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen.

    Ein fünfjähriges Kind aus der Ukraine wurde am Mittwoch, dem 29. Juni, von einem zu schnell fahrenden Elektroroller erfasst, als es mit seiner Mutter auf der Promenade des Anglais in Nizza unterwegs war, berichtet die Zeitung Nice Matin. Der kleine Junge starb am darauffolgenden Tag.

    Das Opfer überquerte mit seiner Mutter die berühmte Strandpromenade in Nizza auf einem Zebrastreifen, als sich der Unfall ereignete. Ein 40-jähriger Rollerfahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, konnte dem Kind nicht ausweichen. „Trotz seiner Verletzungen nach seinem Sturz hat sich der Fahrer des Tretrollers sofort um das Kind gekümmert“, erklärte die Polizei.

    Die Familie war nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine nach Frankreich gekommen, wird die Präsidentin der französisch-ukrainischen Vereinigung Côte d’Azur in der Zeitung Nice Matin zitiert. Eine Zeit lang war die Flüchtlingsfamilie bei einer Gastfamilie untergebracht, inzwischen hatten Mutter und Sohn eine eigene Wohnung gefunden.

    Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi sagte, dass die Stadtverwaltung „alle Vorkehrungen treffen werde, um sich um die Mutter zu kümmern“. Auf Twitter drückte Estrosi, seine große Betroffenheit aus und sprach sich gegen die in Nizza verbreiteten Selbstbedienungs-Roller aus: „Wir prüfen alle möglichen Lösungen, um solche Dramen zu verhindern: Ampeln auf Radwegen, städtische Verordnungen für Fußgängerbereiche…“.

    Der Vater des Kindes, der in der Ukraine bleiben musste, kann mit Hilfe der französischen Botschaft in der Ukraine zu der trauernden Mutter nach Nizza reisen.

    Nach Angaben der Polizei in Nizza ereignen sich immer häufiger Unfälle mit Elektrorollern. Abgesehen davon, dass sie vor allem nachts schlecht sichtbar sind, halten sich die Nutzer dieser Geräte oft nicht an die Verkehrsregeln.

  • Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Die Zahl der Verkehrstoten ging im französischen Mutterland im Vergleich zu 2019 um 9% zurück, in Übersee stieg sie jedoch an (+8%). Bei den Radfahrern stieg die Todeszahl um 21%!

    Im Jahr 2021 starben insgesamt 2.944 Menschen auf den Straßen des Hexagons, so die endgültige Bilanz, die am Mittwoch, dem 1. Juni, von der Sécurité routière veröffentlicht wurde. Das sind drei Todesfälle weniger als die Ende Januar veröffentlichte vorläufige Bilanz (2.947). Die Zahl der Verkehrstoten in den französischen Überseegebieten ist jedoch um 8% gestiegen (275 Tote), so dass insgesamt 3.219 Menschen im Jahr 2021 auf französischen Straßen starben.

    Im Jahr 2021 ist die Sterblichkeit im Zusammenhang mit Unfällen im Straßenverkehr somit um 9% gegenüber 2019 zurückgegangen. Das Jahr 2021 war in der ersten Jahreshälfte noch von Reisebeschränkungen und der Schließung der Nachtclubs geprägt. Unter Autofahrern gab es 1.414 Todesfälle, bei motorisierten Zweirädern waren 668 Todesfälle und unter Fußgängern 414 Todesfälle zu beklagen.

    Mehr Todesfälle unter Rad- und Rollerfahrern
    Auffällig ist der Anstieg von tödlichen Unfällen unter Radfahrern, 227 von ihnen verloren ihr Leben, das ist ein Zuwachs von 21%. Laut dem Verband Vélos&Territoires stieg die Fahrradnutzung im Jahr 2021 insbesondere in ländlichen Gebieten um 14% und in städtischen Gebieten um 31% im Vergleich zu 2019.

    Die Zahl der Todesfälle unter den Nutzern von Elektrorollern hat sich sogar mehr als verdoppelt: 2021 wurden 24 Todesfälle gezählt, 2019 waren es gerade einmal 10.

    Frankreichs Strassenverkehr war 2021 deutlich tödlicher als 2020, als 2.550 Todesfälle beklagt wurden, was einem Anstieg von 16% entspricht. Im Covid-19-Jahr 2020 war die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken, was auf Einschränkungen in der Gesundheitskrise und des dadurch verursachten Rückgangs des Verkehrsaufkommens zurückzuführen war.

  • Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

    Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhr der Lieferfahrer schneller als die auf diesem Autobahnabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit.

    Der deutsche Autofahrer, der verdächtigt wird, am Mittwoch, dem 27. April, auf der Autobahn A43 bei Ruy-Montceau im Département Isère einen tödlichen Unfall verursacht zu haben, wurde wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt und unter gerichtliche Aufsicht gestellt, berichtet France Bleu Isère am Freitag, dem 29. April.

    Lesen Sie auch: Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    In Polizeigewahrsam erklärte der Pharmalieferant, dass er auf dem Weg von Frankfurt in Deutschland nach Madrid in Spanien und zurück gewesen sei. Er war am Montag in Deutschland aufgebrochen, am Dienstag in Spanien angekommen und dann wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Am Mittwochmorgen um 5:30 Uhr hatte er nach einer Schlafpause gerade die Fahrt fortgesetzt, als sich der Unfall ereignete.

    Der 61-Jährige sagte, er habe die Sicherheitsmarkierung auf diesem Autobahnabschnitt zwischen Chambéry und Lyon zwar gesehen, sei aber trotzdem gegen die Metallbarriere geprallt, hinter der sich Mitarbeiter des Autobahnbetreibers APRR/AREA befanden. Ein 54-jähriger Autobahnmitarbeiter starb, ein 60-jähriger wurde per Hubschrauber in das Krankenhaus von Lyon geflogen und ein dritter, 32 Jahre alt, wurde in das Krankenhaus von Bourgoin-Jallieu gebracht. Der deutsche Fahrer hingegen blieb unverletzt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhr der Lieferant schneller als die auf diesem Autobahnabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit. Diese war aufgrund der Präsenz von Streckenarbeitern auf den Fahrbahnen auf 50 km/h herabgesetzt. Der Verdächtige war bei einem ersten Screening positiv auf Kokain getestet worden, wurde dann aber bei zwei weiteren Untersuchungen negativ getestet.

  • Straßenverkehrssicherheit: 2.947 Menschen starben 2021 bei Unfällen – 9% weniger als im Jahr 2019.

    Straßenverkehrssicherheit: 2.947 Menschen starben 2021 bei Unfällen – 9% weniger als im Jahr 2019.

    Zum ersten Mal seit 20 Jahren stieg die Zahl der getöteten Radfahrer auf über 200.

    Im Jahr 2021 starben auf den Straßen Frankreichs 2.947 Menschen bei Verkehrsunfällen, wie die Sécurité routière am Montag, dem 31. Januar mitteilte. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2019, also vor der Pandemie, um 9% gesunken. Wie schon 2020 bleibt die Zahl der Todesfälle unter der symbolischen Marke von 3.000. Aber „der Straßenverkehr scheint im Jahr 2021 wieder ein Niveau erreicht zu haben, das dem vor der Krise nahe kommt“, so die Sécurité routière. Zum ersten Mal seit 20 Jahren stieg die Zahl der getöteten Radfahrer auf über 200.

    In ihrer am Montag veröffentlichten vorläufigen Bilanz betont die interministerielle nationale Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit (ONISR), dass die Lockdowns des Jahres 2021 und die Schließung von Diskotheken im ersten Halbjahr u. a. „die Fahrten insbesondere zu festlichen Anlässen in der Nacht einschränken konnten“. Auch die Telearbeit im Home Office könnte „die Risikoexposition beeinflusst“ haben. Die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr ging 2021 bei Autofahrern auf 1.411 Todesfälle und bei motorisierten Zweiradfahrern auf 670 Todesfälle zurück.

    Die Todesfälle bei Fahrrad- und Elektrorollerfahrern steigen stark an.
    Die Bilanz für Radfahrer fällt weniger positiv aus. Ihre Sterblichkeit im Straßenverkehr ist mit 226 getöteten Radfahrern im Jahr 2021 stark angestiegen (39 mehr als 2019, 48 mehr als 2020). „Dieser Anstieg ist außerhalb von Ortschaften stärker ausgeprägt (+35% im Jahr 2021 im Vergleich zu zwei Jahren zuvor), wo die hohen Geschwindigkeiten der motorisierten Verkehrsteilnehmer die Radfahrer gefährdeter machen“, stellt das ONISR fest. Auch die Todesfälle bei Nutzern von Elektro-Scootern steigt stark an, mit 22 registrierten Todesfällen im Jahr 2021 gegenüber 10 im Jahr 2019 und 7 im Jahr 2020.

    In den französischen Überseegebieten starben 296 Menschen im Straßenverkehr, eine Bilanz, die im Vergleich zu 2019 um 8% höher ausgefallen ist.

  • Todesfälle im Straßenverkehr: erster Anstieg seit Beginn der Gesundheitskrise – 294 Todesfälle im Oktober

    Todesfälle im Straßenverkehr: erster Anstieg seit Beginn der Gesundheitskrise – 294 Todesfälle im Oktober

    Die französische Verkehrssicherheitsbehörde hat für Oktober einen Anstieg der Zahl der Verkehrstoten um 14% gemeldet. Dies ist das erste Mal seit Beginn der Gesundheitskrise.

    Zum ersten Mal seit Beginn der Gesundheitskrise ist die Zahl der Verkehrstoten im Oktober im Vergleich zum gleichen Monat in 2019 gestiegen. Wie die französische Verkehrssicherheitsbehörde am Montag, dem 15. November, mitteilte, starben 14% mehr Menschen auf den Straßen Frankreichs.

    Insgesamt wurden im Oktober 294 Todesfälle registriert, 37 mehr als im Oktober 2019. Seit Anfang 2021 ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum selben Monat des Jahres 2019 systematisch gesunken. Der Vergleich mit 2019 ist aufgrund der Einschränkungen und Veränderungen im Reiseverkehr, die durch die Gesundheitskrise verursacht wurden, relevanter als der Vergleich mit dem Jahr 2020.

    Lesen Sie auch: Straßenverkehrssicherheit: Zahl der Verkehrstoten im Juli gegenüber Juli 2019 um 5% gesunken

    „Besorgniserregende Verkehrsunfallzahlen im Oktober“
    Der Anstieg beträgt 45% im Vergleich zum Oktober 2020 (203), einem Monat, der durch die Verhängung einer Ausgangssperre angesichts der zweiten Welle der Covid-19-Epidemie gekennzeichnet war.
    Die interministerielle Beauftragte für Straßenverkehrssicherheit, Marie Gautier-Melleray, äußerte sich gegenüber der Agentur AFP besorgt über dieses Ergebnis: „Nach mehreren Monaten mit ermutigenden Ergebnissen sind die Zahlen der Verkehrsunfälle im Oktober 2021 besorgniserregend“.

    Die Zahl der tödlich verunglückten Fußgänger stieg um mehr als 70%: 53 Tote im Vergleich zu 31 im Oktober 2019. Der Anstieg beträgt 47% im Vergleich zum Oktober 2020 (36 Todesfälle).
    Auch die Zahl der über 65-Jährigen, die gestorben sind, ist stark gestiegen: 96 gegenüber 76 vor zwei Jahren und 59 im letzten Jahr.

    Auch die Zahl der getöteten Radfahrer ist im Oktober 2021 gestiegen: 27 getötete Radfahrer im Vergleich zu 8 im Oktober 2020 (19 mehr) und 16 im Oktober 2019 (11 mehr).
    Die Zahl der tödlich verunglückten Autofahrer ist dagegen im Vergleich zu 2019 gesunken: 131 Tote, also 8 weniger. Im Vergleich zum Oktober 2020, als 107 Autofahrer getötet wurden, ist die Zahl jedoch gestiegen.

  • 76-jähriger Autofahrer verhaftet – er soll eine Woche zuvor eine 80-jährige Frau angefahren und getötet haben

    76-jähriger Autofahrer verhaftet – er soll eine Woche zuvor eine 80-jährige Frau angefahren und getötet haben

    Ein 76-jähriger Mann wurde von der Gendarmerie des Departements Tarn in Saint-Paul-Cap-de-Joux verhaftet. Er wird verdächtigt, eine achtzigjährige Frau überfahren zu haben und geflüchtet zu sein. Die alte Frau starb zwei Tage später im Krankenhaus.

    Am Mittwoch, dem 27. Oktober, wurde eine achtzigjährige Frau in der Gemeinde Saint-Paul-Cap-de-Joux im Tarn von einem Autofahrer angefahren. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo sie zwei Tage später, am Freitag, 29. Oktober, verstarb.

    Der Autofahrer hielt nach dem Unfall nicht an und ergriff die Flucht. Die Gendarmerie leitete daraufhin eine Fahndung ein, um den Fahrer des Unfallwagens zu finden. Dank der Ermittlungen in der Nachbarschaft und der Aussagen von Zeugen des Unfalls konnten die Gendarmen einen 76-jährigen Mann identifizieren, der selbst in Saint-Paul-Cap-de-Joux lebt. Er wurde am Dienstag, dem 2. November, verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Bei seiner Befragung gab er zu, am Tag des Unfalls am Steuer gesessen zu haben. Er erklärte, dass er Radio hörte, ein Geräusch wahrnahm und abbremste. Er sagte aus, dass er wendete, zur Unfallstelle zurückkam und mehrere Personen um die angefahrene Achtzigjährige versammelt sah. Er geriet in Panik und floh vom Tatort.

    Bis die Ergebnisse der Autopsie vorliegen, könnte die Untersuchungshaft für den 76-Jährigen verlängert werden.