Schlagwort: Vatikan

  • Papst Franziskus zeigt leichte Besserung, bleibt aber unter Beobachtung

    Papst Franziskus zeigt leichte Besserung, bleibt aber unter Beobachtung

    Die Gesundheit von Papst Franziskus bleibt ein zentrales Thema im Vatikan. Seit mehr als drei Wochen wird der 88-jährige Pontifex wegen einer schweren Lungenentzündung im römischen Krankenhaus Gemelli behandelt. Laut einer Mitteilung des Heiligen Stuhls ist sein Zustand weiterhin „stabil“, es gebe jedoch „leichte Verbesserungen“.

    Eine ruhige Nacht im Krankenhaus

    Wie der Vatikan am Sonntag, den 9. März, mitteilte, habe Franziskus eine „ruhige Nacht“ in seiner privaten Krankenhaussuite verbracht. Seit seiner Einlieferung am 14. Februar wird er von einem Ärzteteam intensiv betreut. Die jüngste Stellungnahme des Vatikans besagt, dass sich sein Zustand im Vergleich zum Vortag nicht verändert hat – ein Zeichen dafür, dass die medizinische Behandlung anschlägt.

    Allerdings ist der Papst weiterhin zu geschwächt, um seine üblichen Verpflichtungen wahrzunehmen. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte er das traditionelle Angelus-Gebet nicht persönlich auf dem Petersplatz sprechen.

    Dankbarkeit und Hoffnung in schwierigen Zeiten

    Dennoch wollte Franziskus ein Zeichen setzen und ließ eine schriftliche Version des Gebets veröffentlichen. Darin drückte er seine tiefe Dankbarkeit gegenüber denjenigen aus, die sich in schwierigen Zeiten um andere kümmern – insbesondere ehrenamtliche Helfer und das medizinische Personal. „Ich selbst erfahre derzeit, was es bedeutet, mit Fürsorge und Zuwendung umsorgt zu werden, besonders durch die Ärzte und Pflegekräfte, denen ich von Herzen danke“, erklärte er.

    Obwohl der Papst sich auf dem Weg der Besserung befindet, bleibt seine vollständige Genesung ungewiss. Die kommenden Tage dürften entscheidend sein. Wird er bald wieder öffentlich auftreten können? Das bleibt abzuwarten.

    Von C. Hatty

  • Papst Franziskus: Zustand stabil, aber Prognose weiterhin ungewiss

    Papst Franziskus: Zustand stabil, aber Prognose weiterhin ungewiss

    Papst Franziskus bleibt in ärztlicher Behandlung, sein Zustand ist laut Vatikan stabil. Der 88-jährige Pontifex verbringt mittlerweile den 23. Tag im Krankenhaus, wo er wegen einer beidseitigen Lungenentzündung behandelt wird.

    Ein ruhiger, aber besorgniserregender Verlauf

    „Die Nacht verlief ruhig; der Papst ruht sich aus“, erklärte das Presseamt des Vatikans am Samstag. Doch trotz dieser stabilen Lage bleibt die Prognose weiterhin vorsichtig – ein Zeichen dafür, dass die Ärzte noch nicht von einer vollständigen Genesung sprechen.

    Am Morgen setzte Franziskus seine verordneten Therapien fort, darunter auch physiotherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung seiner Beweglichkeit. Bereits am Freitag hatte er einen Mix aus Gebet, Ruhe und Arbeit in seinen Tagesablauf integriert, während die Atemtherapie weitergeführt wurde.

    Um seine Sauerstoffversorgung zu unterstützen, verwendet der Papst tagsüber eine Nasenkanüle für hochdosierte Sauerstoffzufuhr. Nachts kommt eine nicht-invasive mechanische Beatmung zum Einsatz – eine Maßnahme, die darauf hindeutet, dass seine Lungenfunktion weiterhin geschwächt ist.

    Vertretung bei öffentlichen Auftritten

    Obwohl der Papst selbst noch nicht in der Lage ist, öffentliche Auftritte wahrzunehmen, laufen die kirchlichen Abläufe weiter. Am Sonntag wird Kardinal Michael Czerny, der Präfekt des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, die Predigt des Papstes auf dem Petersplatz vortragen. Anlass ist das Jubiläum der Welt des Ehrenamts – eine Veranstaltung, die Franziskus sicherlich gern persönlich begleitet hätte.

    Hinter den Kulissen übernehmen die beiden ranghöchsten Beamten des Staatssekretariats die Geschäfte des Vatikans: Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin (70) und Erzbischof Edgar Peña Parra (65), der als „Substitut“ die Funktion eines päpstlichen Stabschefs innehat.

    Der längste Krankenhausaufenthalt seines Pontifikats

    Seit dem 14. Februar befindet sich Franziskus nun im römischen Gemelli-Krankenhaus. Es ist sein längster Klinikaufenthalt, seit er 2013 zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt wurde.

    Gesundheitliche Herausforderungen begleiten ihn seit Jahrzehnten. Schon als junger Mann musste er sich in Argentinien einer Lungenoperation unterziehen, bei der ein Teil eines Lungenflügels entfernt wurde. Diese Vorgeschichte könnte die Genesung jetzt erschweren – ein weiterer Grund, warum Ärzte und Gläubige gleichermaßen mit Sorge auf seinen Zustand blicken.

    Wie lange Franziskus noch im Krankenhaus bleiben muss, ist unklar. Doch eines ist sicher: Die katholische Welt hofft und betet für seine Genesung.

    Von C. Hatty

  • Papst Franziskus erneut auf Beatmung angewiesen – Sorge um seine Gesundheit wächst

    Papst Franziskus erneut auf Beatmung angewiesen – Sorge um seine Gesundheit wächst

    Papst Franziskus kämpft weiterhin mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Nach zwei akuten Atemausfällen am Montag musste der 88-jährige Pontifex erneut auf eine nicht-invasive mechanische Beatmung zurückgreifen. Die jüngsten Komplikationen verschärfen die bislang schwerste Gesundheitskrise seines Pontifikats.

    Erneute Atemnot – Ärzte greifen ein

    Laut einer Erklärung des Vatikans führte eine erhebliche Schleimbildung in den Bronchien zu einem Bronchospasmus – einer Verengung der Atemwege, die das Atmen massiv erschwert. Um die Blockaden zu lösen, führten Ärzte im römischen Gemelli-Krankenhaus zwei Bronchoskopien durch und entfernten dabei große Mengen an Sekret.

    Trotz der ernsthaften Komplikationen betonte der Vatikan, dass Franziskus während der Eingriffe wach, orientiert und kooperativ gewesen sei.

    Auf und Ab in der Genesung

    Die Ereignisse vom Montag stellen einen weiteren Rückschlag in einem ohnehin unsteten Krankheitsverlauf dar. Noch am Sonntag hatten Ärzte verkündet, dass der Papst nicht mehr auf Beatmung angewiesen sei. Doch nur einen Tag später kam es erneut zu einem kritischen Zustand – ein deutliches Zeichen dafür, dass er sich weiterhin in einer gefährlichen Phase der Genesung befindet.

    „Heute war ein komplizierterer Tag“, räumte ein hochrangiger Vatikanbeamter ein, der anonym bleiben wollte. Die Schleimbildung sei eine natürliche Reaktion des Körpers auf die bakterielle Infektion, die zur doppelten Lungenentzündung geführt hat. Die gute Nachricht: Es gebe keinen Anstieg der weißen Blutkörperchen, was darauf hindeutet, dass sich die Infektion nicht weiter ausbreitet.

    Ungewisse Prognose

    Obwohl keine neue Infektion vorliegt, bleibt unklar, wann Franziskus aus dem Krankenhaus entlassen werden könnte. Ein Experte für Atemwegserkrankungen aus Rom, der nicht direkt an der Behandlung beteiligt ist, warnte: Sollte die Atemnot eine Nachwirkung des Vorfalls am Freitag sein – als der Papst Erbrochenes eingeatmet hatte –, wäre das weniger besorgniserregend. Falls sie jedoch direkt mit der Lungenentzündung zusammenhängt, könnte dies bedeuten, dass die Infektion doch noch nicht unter Kontrolle ist.

    Bereits in seiner Jugend musste Franziskus einen Teil eines Lungenflügels entfernen lassen, was seine derzeitige Situation noch komplizierter macht. Die katholische Welt verfolgt seine Genesung mit Sorge – in St. Peter’s Square wird seit letzter Woche allabendlich der Rosenkranz für ihn gebetet, und weltweit werden Messen für seine Gesundheit abgehalten.

    Hoffnung und Besorgnis

    Trotz der jüngsten Rückschläge gibt es auch ermutigende Zeichen. Der Papst verbrachte eine ruhige Nacht, frühstückte am Morgen und las die Zeitungen – ein kleiner, aber bedeutender Lichtblick.

    Doch die Frage bleibt: Wird sein Körper stark genug sein, um diese Krise zu überstehen? Die kommenden Tage werden entscheidend sein.

    Von C. Hatty

  • Papst Franziskus weiterhin im Krankenhaus – Zustand stabil, aber ernst

    Papst Franziskus weiterhin im Krankenhaus – Zustand stabil, aber ernst

    Papst Franziskus bleibt im Krankenhaus, sein Gesundheitszustand ist stabil, aber weiterhin ernst. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird seit dem 14. Februar wegen einer beidseitigen Lungenentzündung in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Seitdem ist er nicht mehr öffentlich aufgetreten.

    Nach Angaben des Vatikans habe der 88-Jährige die Nacht gut überstanden und sich ausreichend ausgeruht. Sein Zustand sei stabil, doch aufgrund der „Komplexität seines klinischen Bildes“ bleibe die Prognose weiterhin vorsichtig.

    Eine lange und besorgniserregende Hospitalisierung

    Noch nie in seiner Amtszeit war Papst Franziskus so lange im Krankenhaus. In der Vergangenheit hatte er bereits gesundheitliche Probleme, darunter eine Darmoperation und wiederkehrende Kniebeschwerden, die ihn oft dazu zwangen, einen Rollstuhl zu nutzen. Doch diese aktuelle Erkrankung scheint ernster zu sein.

    Vergangenen Freitag erlitt er eine schwere Atemnot, die zunächst große Sorge auslöste. Eine vatikanische Quelle versuchte jedoch am Sonntag zu beruhigen – bisher seien keine weiteren Komplikationen aufgetreten. Dennoch bleibt die Situation heikel.

    Dank an die Gläubigen

    Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit fand der Papst die Kraft, eine Nachricht an seine Anhänger zu richten. In einem Brief dankte er den Gläubigen weltweit für ihre Gebete und ihre Zuneigung. Diese Unterstützung gebe ihm Kraft und Trost in dieser schwierigen Zeit.

    Wie lange Franziskus noch im Krankenhaus bleiben muss, ist unklar. Die Ärzte halten sich mit Prognosen zurück. Doch eines steht fest: Die katholische Welt blickt mit großer Sorge auf den Gesundheitszustand ihres Oberhaupts. Wird er sich vollständig erholen? Diese Frage bleibt offen.

    Catherine H.

  • Papst Franziskus weiterhin in kritischem Zustand – aber „es war eine ruhige Nacht“

    Papst Franziskus weiterhin in kritischem Zustand – aber „es war eine ruhige Nacht“

    Papst Franziskus, 88 Jahre alt, kämpft weiterhin mit einer schweren Lungenentzündung. Auch nach elf Tagen im Krankenhaus bleibt sein Zustand kritisch, doch laut dem Vatikan hat er die Nacht gut überstanden und ruht sich aus. Die Gläubigen auf der ganzen Welt beten für ihn – doch die Sorgen um seine Gesundheit und seine Zukunft als Oberhaupt der katholischen Kirche nehmen zu.

    Ein fragiler Gesundheitszustand und ein ungewisser Verlauf

    Der Vatikan hält sich mit Prognosen zurück. Der Papst leidet unter einer beidseitigen Lungenentzündung und wird weiterhin mit hochdosiertem Sauerstoff versorgt. Laut Ärzten sei sein Zustand aufgrund seines Alters und seiner gesundheitlichen Vorgeschichte – unter anderem einer chronischen Bronchitis – besonders besorgniserregend.

    Immerhin zeigen manche Werte eine leichte Besserung: Eine Anämie wurde durch Bluttransfusionen stabilisiert, und auch seine Thrombozytenzahl bleibt konstant. Allerdings haben aktuelle Tests eine beginnende Niereninsuffizienz festgestellt, die aktuell unter Kontrolle sei.

    Am Samstag hatte sich sein Zustand dramatisch verschlechtert. Eine langanhaltende asthmatische Krise führte dazu, dass er dringend zusätzlichen Sauerstoff benötigte. Gleichzeitig machten ihm hämatologische Probleme zu schaffen, die eine weitere Bluttransfusion erforderlich machten.

    Weltweites Gebet für den Papst

    Seit seiner Einlieferung am 14. Februar werden in Rom, Italien und weltweit Gebete für den Pontifex organisiert. Viele Gläubige posten Bilder von ihm in den sozialen Netzwerken, darunter oft das ikonische Foto, das ihn 2020 während der Pandemie alleine auf dem menschenleeren Petersplatz zeigt.

    Nicht nur religiöse Würdenträger, sondern auch zahlreiche Politiker haben ihre Unterstützung bekundet. Die Anteilnahme ist riesig – ein Zeichen dafür, wie tief Papst Franziskus die Menschen in seiner Amtszeit berührt hat.

    Vierte Krankenhauseinweisung seit 2021 – was bedeutet das für die Zukunft?

    Die aktuelle Erkrankung reiht sich in eine Serie gesundheitlicher Probleme ein, die den Papst in den vergangenen Jahren immer wieder geschwächt haben. Bereits 2021 musste er sich einer Darmoperation unterziehen, 2023 folgte ein weiterer Eingriff am Bauch. Zudem machen ihm seit Längerem starke Gehprobleme zu schaffen.

    Die erneute Krankenhauseinweisung wirft nun verstärkt die Frage auf, wie lange er noch in der Lage sein wird, das Amt des Papstes auszuüben. Zwar hat er selbst in der Vergangenheit angedeutet, dass er einen Rücktritt wie sein Vorgänger Benedikt XVI. nicht ausschließt, doch offiziell ist ein solcher Schritt bislang nicht geplant.

    Ein Problem: Das Kirchenrecht sieht keine klare Regelung für den Fall vor, dass ein Papst dauerhaft in seiner Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt ist. Sollte sich sein Zustand verschlechtern, könnte es also zu einer unklaren Situation im Vatikan kommen.

    Wie geht es weiter?

    Der Papst bleibt vorerst im Krankenhaus unter strenger Beobachtung. Die Ärzte sind vorsichtig mit Prognosen – alles hängt davon ab, wie sein Körper auf die Behandlungen reagiert.

    Für die katholische Kirche und ihre 1,4 Milliarden Gläubigen bleibt es eine Zeit der Unsicherheit. Doch eines ist sicher: Die Welt schaut besorgt nach Rom und hofft auf eine baldige Genesung des Papstes.

    Von C. Hatty

  • Gesundheitszustand von Papst Franziskus weiterhin kritisch

    Gesundheitszustand von Papst Franziskus weiterhin kritisch

    Papst Franziskus kämpft mit schweren gesundheitlichen Problemen. Der 88-jährige Pontifex, der seit dem 14. Februar im Krankenhaus liegt, ist laut einem aktuellen Bericht des Vatikans „nicht außer Lebensgefahr“. Sein Zustand bleibt kritisch.

    Atemprobleme und Bluttransfusionen

    Wie der Vatikan am Samstagabend mitteilte, erlitt der Papst eine lang anhaltende asthmatische Atemkrise, die eine Sauerstofftherapie mit hohem Durchfluss erforderlich machte. Neben den Atemproblemen zeigten Bluttests eine Thrombozytopenie – eine Störung der Blutgerinnung – sowie eine Anämie. Aufgrund dessen musste Franziskus eine Bluttransfusion erhalten.

    Trotz seiner Beschwerden sei der Papst wach und ansprechbar. Er habe den Tag sitzend in einem Sessel verbracht, allerdings mit stärkeren Schmerzen als am Vortag.

    Ärzte schlagen Alarm

    Bereits am Freitag äußerte sich das Ärzteteam des Papstes besorgt. Professor Sergio Alfieri, der behandelnde Arzt im römischen Gemelli-Krankenhaus, machte bei einer Pressekonferenz deutlich: „Ist der Papst außer Gefahr? Nein, der Papst ist nicht außer Gefahr.“

    Die Länge und Detailliertheit der medizinischen Berichte sei dabei kein gutes Zeichen. In der Regel bedeute ein ausführlicheres Update, dass sich der Zustand des Patienten nicht verbessert habe.

    Von einer Bronchitis zur doppelten Lungenentzündung

    Franziskus wurde ursprünglich wegen einer Bronchitis ins Krankenhaus eingeliefert. Doch am Dienstag folgte die besorgniserregende Nachricht: Die Infektion hatte sich zu einer beidseitigen Lungenentzündung entwickelt – eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, insbesondere für ältere Menschen mit Vorerkrankungen.

    Der Gesundheitszustand des Papstes ist in den letzten Jahren immer wieder ein Thema gewesen. Er leidet unter chronischen Beschwerden, darunter Knieprobleme, die ihn oft auf einen Rollstuhl angewiesen machen. Trotz dieser Einschränkungen hat er seine Amtsgeschäfte weitgehend aufrechterhalten.

    Was bedeutet das für die Zukunft?

    Die Frage, die viele Katholiken und Beobachter der Weltpolitik nun bewegt: Wird Papst Franziskus wieder vollständig genesen? Oder steht die katholische Kirche möglicherweise vor einem historischen Moment – einem erneuten Rücktritt eines Papstes aus gesundheitlichen Gründen?

    Die kommenden Tage dürften entscheidend sein.

    Von C. Hatty

  • Heute in der Geschichte: Der 18. Oktober

    Heute in der Geschichte: Der 18. Oktober

    Der 18. Oktober ist ein Datum, das in den Geschichtsbüchern weltweit Spuren hinterlassen hat – von bedeutenden politischen Umbrüchen bis hin zu wegweisenden wissenschaftlichen Errungenschaften. Werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Ereignisse, die sich an diesem Tag zugetragen haben, und beginnen mit einem Land, das in der Weltgeschichte oft im Rampenlicht steht: Frankreich.

    Frankreich: Das Ende Napoleons in Leipzig

    Eines der entscheidendsten Ereignisse, das mit dem 18. Oktober verknüpft ist, fand im Jahr 1813 statt. Es ist der Tag, an dem die „Völkerschlacht bei Leipzig“ ihren Höhepunkt erreichte – ein Schicksalstag für Napoleon Bonaparte. Diese Schlacht, die als größte Schlacht der Napoleonischen Kriege gilt, dauerte vom 16. bis 19. Oktober 1813 und endete mit Napoleons vernichtender Niederlage. Das Resultat? Napoleon musste sich aus Deutschland zurückziehen, und es markierte den Anfang vom Ende seines Kaiserreichs.

    Was führte zu dieser dramatischen Wende? Die Koalition, bestehend aus Preußen, Russland, Österreich und Schweden, stellte sich Napoleon entgegen, der in den Jahren zuvor fast ganz Europa unter seine Kontrolle gebracht hatte. Am 18. Oktober begann die Allianz einen massiven Angriff auf die französischen Linien, und das französische Heer, geschwächt und zahlenmäßig unterlegen, geriet unter Druck. Am 19. Oktober begann der Rückzug – Napoleon verlor fast 70.000 Soldaten, während die Alliierten etwa 54.000 Mann einbüßten. Die Schlacht bedeutete nicht nur einen militärischen Sieg für die Koalition, sondern symbolisierte auch die Befreiung Europas von Napoleons Herrschaft.

    Frankreichs literarische Bühne: Der Tod von Pierre Puvis de Chavannes

    Am 18. Oktober 1898 starb einer der bedeutendsten Maler des französischen Symbolismus, Pierre Puvis de Chavannes. Bekannt für seine großformatigen Wandgemälde, die in öffentlichen Gebäuden in ganz Frankreich zu finden sind, galt er als Wegbereiter für die moderne Kunst. Seine Werke, oft in gedeckten, erdigen Farben gehalten, behandelten Themen wie Patriotismus, Frieden und Arbeit. Chavannes beeinflusste viele der nachfolgenden Generationen von Künstlern – darunter Pablo Picasso. Die Kunstwelt Frankreichs hat an diesem Tag eine ihrer tragenden Figuren verloren.

    International: Alaskas Wechsel zu den USA

    Nicht nur in Frankreich war der 18. Oktober ein Tag voller bedeutender Ereignisse. Am 18. Oktober 1867 fand in den USA der sogenannte „Alaska Purchase“ statt – der Kauf Alaskas von Russland. Damals zahlte die US-Regierung 7,2 Millionen Dollar für das riesige Territorium, was heute etwa 140 Millionen Dollar entsprechen würde. Russland hielt Alaska für strategisch und wirtschaftlich entbehrlich und benötigte Geld, um seine Kriegsanstrengungen zu finanzieren. Dieser Kauf wurde damals oft als „Seward’s Folly“ (Sewards Torheit) verspottet, da viele Amerikaner das Gebiet als wertlos ansahen – eine Fehleinschätzung, die spätestens nach dem Goldrausch und der Entdeckung von Öl schnell revidiert wurde.

    Dieser Tag markiert daher den Beginn einer neuen Ära in der amerikanischen Expansion nach Westen und legte den Grundstein für die spätere wirtschaftliche Bedeutung Alaskas.

    Deutschland: Das Ende der Berliner Blockade

    Springen wir ein gutes Jahrhundert weiter, ins Jahr 1949. Am 18. Oktober wurde die Berliner Blockade, eines der dramatischsten Ereignisse des Kalten Krieges, offiziell für beendet erklärt. Die Blockade, die im Juni 1948 von der Sowjetunion verhängt wurde, sollte die westlichen Alliierten aus Berlin vertreiben. Doch die Antwort des Westens war entschlossen: Die Luftbrücke sicherte die Versorgung der Bevölkerung in West-Berlin, und am 12. Mai 1949 gab die Sowjetunion schließlich auf. Dennoch blieb die Anspannung hoch, und der 18. Oktober markierte den endgültigen Abzug der westlichen Streitkräfte von den Luftbrückenoperationen. Dieser Tag wird oft als ein Symbol des Durchhaltewillens und der Entschlossenheit der Westmächte gefeiert, West-Berlin gegen den sowjetischen Druck zu verteidigen.

    International: Die Gründung des Vatikans als Staat

    Ein weiteres bemerkenswertes Ereignis in der Weltgeschichte fällt ebenfalls auf den 18. Oktober: Am 18. Oktober 1929 wurde der Lateranvertrag, der die Souveränität des Vatikans als unabhängigen Staat anerkannte, endgültig ratifiziert. Dieser Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Italien beendete eine jahrzehntelange Auseinandersetzung um die Rolle des Papstes und die Souveränität des Kirchenstaates. Der Vatikan wurde offiziell als unabhängiger Staat anerkannt – das kleinste Land der Welt, aber mit einer enormen religiösen und symbolischen Bedeutung. Seitdem agiert der Vatikan als eigenständiges politisches und religiöses Zentrum, und der Papst spielt eine bedeutende Rolle auf der Weltbühne.

    Wissenschaftlicher Durchbruch: Der erste Weltraumflug eines Tieres

    Wissenschaftlich gesehen gab es am 18. Oktober 1963 eine bemerkenswerte Premiere: Der erste Weltraumflug eines Tieres, das den Weltraum umrundete und wohlbehalten zur Erde zurückkehrte. Das Tier war Félicette, eine französische Katze, die von der französischen Raumfahrtagentur CNES in den Weltraum geschickt wurde. Während die USA und die Sowjetunion bereits Affen und Hunde in den Weltraum geschickt hatten, entschied sich Frankreich für eine Katze – ein kurioses, aber historisches Detail in der Geschichte der Raumfahrt. Félicettes Mission war von wissenschaftlicher Bedeutung, da sie half, die Auswirkungen des Weltraumflugs auf Lebewesen zu erforschen.

    Fazit: Ein Tag voller Wendepunkte

    Der 18. Oktober ist in der Geschichte geprägt von militärischen, politischen und wissenschaftlichen Meilensteinen. Von Napoleons Niederlage in Leipzig über den Kauf Alaskas bis hin zu bahnbrechenden Entwicklungen in der Raumfahrt – dieses Datum zeigt, wie vielfältig und tiefgreifend historische Ereignisse sein können. Besonders in Frankreich war es ein Tag, der das Schicksal eines Kaisers besiegelte und die Kunstwelt veränderte. Doch wie immer gilt: Die Geschichte schläft nie – und manchmal reichen 24 Stunden, um die Welt für immer zu verändern.

  • Vatikan: Zwei Franzosen unter den 21 neuen vom Papst ernannten Kardinälen

    Vatikan: Zwei Franzosen unter den 21 neuen vom Papst ernannten Kardinälen

    Die Ankündigung wurde von Papst Franziskus nach seinem wöchentlichen Angelus-Gebet im Vatikan gemacht. Nur Kardinäle, die jünger als 80 Jahre sind, dürfen an der Ernennung des nächsten Papstes teilnehmen.

    Zwei Franzosen gehören zu den 21 neuen Kardinälen, die Papst Franziskus bei einem Konsistorium Ende September einsetzen wird. Dies gab der Pontifex am Sonntag nach seinem wöchentlichen Angelusgebet vom Fenster des Apostolischen Palastes auf dem Petersplatz im Vatikan aus bekannt.

    Der Bischof von Ajaccio, Monsignore François-Xavier Bustillo, und der Apostolische Nuntius in den Vereinigten Staaten, eine Art Botschafter des Vatikans, Monsignore Christophe Pierre, gesellen sich damit zu den sechs französischen Kardinälen, die bereits im Amt sind.

    Kardinäle bestimmen den Nachfolger von Papst Franziskus.
    Papst Franziskus ernannte außerdem drei neue afrikanische, zwei südamerikanische und zwei asiatische Kardinäle. Die Herkunft der 21 neuen Kardinäle „drückt die Universalität der Kirche aus, die weiterhin allen Menschen auf der Erde die barmherzige Liebe Gottes verkündet“, sagte Papst Franziskus zu seiner Auswahl.

    Der Pontifex hat 90 der 132 Kardinäle persönlich ausgewählt, die später einen neuen Papst wählen werden. Seine Entscheidungen werden daher von den 1,3 Milliarden katholischen Gläubigen genau beobachtet, als Hinweis auf die zukünftige Ausrichtung der katholischen Kirche und ihre Prioritäten. Es sind nur die Kardinäle unter 80 Jahren, die an der Abstimmung teilnehmen dürfen, um den Nachfolger von Franziskus zu bestimmen. Von den 21 angekündigten neuen Kardinälen haben drei diese Altersgrenze bereits überschritten.

  • Italien: Enthüllungen des Privatsekretärs von Papst Benedikt XVI. sorgen für Aufsehen

    Italien: Enthüllungen des Privatsekretärs von Papst Benedikt XVI. sorgen für Aufsehen

    Monsignore Georg Gänswein, der Privatsekretär von Benedikt XVI., hat ein Buch herausgebracht, das im Vatikan und Italien bereits für Polemik sorgt. Die Journalistin Raphaële Schapira berichtet am Freitag, dem 13. Januar, für den Sender France 2 live aus Rom und berichtet über dieses Buch.

    In Rom sorgt die Veröffentlichung des Buches des Privatsekretärs von Benedikt XVI. für großes Aufsehen, denn „in der geschlossenen Welt des Vatikans ist man eher an Schweigen und Zurückhaltung gewöhnt. Doch mit der Veröffentlichung dieses Buches legt Monsignore Georg Gänswein einige der Absprachen zwischen Benedikt XVI. und Franziskus offen. Er war der engste Berater des ehemaligen Papstes“, erklärt die Journalistin von France Télévisions in Rom, Raphaële Schapira, am Freitag, 13. Januar, in der 8-Uhr-Nachrichtensendung.

    Papst Franziskus hat „das Herz von Benedikt XVI. gebrochen“.

    Das „Buch Nichts als die Wahrheit, mein Leben an der Seite von Benedikt XVI.“ erschien nur zehn Tage nach dem Tod des ehemaligen Papstes. „Darin wird insbesondere auf eine prägende Episode des Pontifikats eingegangen, als Franziskus beschloss, die Verwendung von Messen in lateinischer Sprache zu begrenzen (…). Der Sekretär behauptet, dass der argentinische Papst damit damals ‚das Herz von Benedikt XVI. gebrochen‘ habe“, so die Journalistin weiter. In seinem Buch vermittelt Monsignore Georg Gänswein „eine weniger glatte Version des Zusammenlebens zwischen den beiden Päpsten, obwohl der Vatikan all die Jahre sehr darauf bedacht war, eine friedliche Beziehung zu zeigen“, so Raphaële Schapira.

  • Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist tot

    Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist tot

    Benedikt XVI. starb nur wenige Tage nach einer Mitteilung seines Nachfolgers, Papst Franziskus, über seinen schlechten Gesundheitszustand.

    „Ich möchte Sie alle um ein besonderes Gebet für den emeritierten Papst Benedikt bitten. Um sein Andenken zu bewahren, da er schwer krank ist, und um den Herrn zu bitten, ihn zu trösten und zu unterstützen“, hatte Franziskus erklärt.

    Der 95-jährige Joseph Ratzinger, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, hatte Geschichte geschrieben, als er am 11. Februar 2013 als erster Papst seit sechs Jahrhunderten aus freien Stücken zurücktrat.

    Seit seinem Rücktritt lebte Benedikt XVI. unauffällig und zurückgezogen und war „nur“ noch emeritierter Papst. Benedikt XVI, Joseph Ratzinger mit bürgerlichem Namen, starb jetzt im Alter von 95 Jahren, wie der Vatikan am Samstag, dem 31. Dezember bekannt gab. Papst Franziskus hatte am Mittwoch, dem 28. Dezember, bekannt gegeben, dass sein Vorgänger „schwer krank“ sei und dass er für ihn bete. Benedikt XVI, im Jahr 2005 als Nachfolger von Johannes Paul II. gewählt, schrieb Geschichte in der katholischen Kirche, als er am 11. Februar 2013, acht Jahre nach seiner Wahl, beschloss, aus gesundheitlichen Gründen auf sein Amt zu verzichten. Ein solcher Rücktritt war in sechs Jahrhunderten einmalig. Der letzte Papst, der sein Amt niederlegte, war Gregor XII. im Jahr 1415.

    Joseph Ratzinger wurde 1927 in Bayern geboren. Mit 24 Jahren wurde er zum Priester geweiht und studierte an der Universität München Theologie und Philosophie. Im Jahr 1977 wurde er zum Erzbischof von München und Kardinal ernannt. Er wurde 2005 im Alter von 78 Jahren zum Papst gewählt. In seinem Buch Benedikt XVI., letzte Gespräche, das im September 2016 erschien, gesteht er, dass er angesichts dieser Wahl „ungläubig“ gewesen sei. Mit der Wahl seines Namens trat der 265. Papst in die Fußstapfen von Benedikt XV., einem Papst, der für seine diplomatische Arbeit während des Ersten Weltkriegs bekannt geworden war.

    Der ehemalige enge Mitarbeiter von Johannes Paul II. sah sich auch persönlich mit der schwersten Krise der zeitgenössischen Kirche konfrontiert: Enthüllungen von sexuellen Übergriffen auf Kinder durch Geistliche, die durch das Schweigen der katholischen Hierarchie noch verschlimmert wurden. „Die größte Bedrohung der Kirche kommt nicht von äußeren Feinden, sondern entsteht aus der Sünde der Kirche“, sagte Benedikt XVI. im Jahr 2010. Er bat um „Vergebung“ und trat für Null-Toleranz ein.

    Fast neun Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Amt beschuldigt ein unabhängiger Bericht Benedikt XVI. sogar der Untätigkeit gegenüber sexuellen Übergriffen auf Minderjährige in der Erzdiözese München und Freising, was er stets „strikt“ zurückwies.

    Auch andere Krisen trübten sein Pontifikat. Im Jahr 2012 musste sich der deutsche Papst mit „Vatileaks“ auseinandersetzen, einem Skandal, bei dem vertrauliche Dokumente durchsickerten, die auf ein Netzwerk von Korruption und Günstlingswirtschaft zwischen dem Vatikan und italienischen Partnern hindeuteten. „Von einigen Medien wurden völlig grundlose Unterstellungen verbreitet, die weit über die Fakten hinausgingen und ein Bild des Heiligen Stuhls vermittelten, das nicht der Realität entspricht“, reagierte Benedikt XVI. während einer Generalaudienz.

    Vor seiner Wahl zum Papst hatte Kardinal Joseph Ratzinger 24 Jahre lang alles verfolgt, was er für liturgische oder soziale Abweichungen in der Kirche hielt, was ihm den Spitznamen „Panzerkardinal“ einbrachte. Auch nach seiner Wahl ließ er nicht locker, was das Priesterzölibat oder die Frauenordination betraf. Benedikt XVI. stand auch stets einer flexibleren Haltung gegenüber Themen wie Abtreibung oder Sterbehilfe ablehnend gegenüber.

    Der schüchterne Musikliebhaber, der für seine Freundlichkeit in seinem persönlichen Umfeld gelobt wird, konnte sich in der öffentlichen Meinung nicht so etablieren wie sein charismatischer Vorgänger Johannes Paul II. oder sein Nachfolger Franziskus.
    Seit seinem Amtsverzicht lebte der ehemalige Papst diskret und zurückgezogen in einem Kloster im Vatikan, zusammen seinem persönlichen Sekretär Georg Gänswein. Joseph Ratzinger verbrachte die letzte Zeit geschwächt im Rollstuhl und konnte sich nur noch schwer ausdrücken, war aber laut seiner Umgebung immer noch bei klarem Verstand, und empfing weiterhin Besuche.

    In Benoit XVI hat einem einer letzten Besucher, dem deutschen Journalisten Peter Seewald auf die Frage, ob ein Papst Angst vor dem Tod haben könnte, mit „ja“, jedenfalls „in gewissem Maße“, geantwortet. „Da ist zunächst einmal die Angst, aufgrund einer langen Zeit der Invalidität anderen zur Last zu fallen“, erklärt er. Zweitens: Obwohl ich im Vertrauen darauf glaube, dass Gott mich nicht ablehnen wird, spürt man, je näher man ihm kommt, umso stärker all das, was man falsch gemacht hat. Daraus ergibt sich die Last der Schuld, die einen bedrückt, auch wenn das Grundvertrauen natürlich immer vorhanden ist„.

    Am 5. Januar 2023 wird Papst Franziskus die Beerdigung von Benedikt XVI. im Vatikan leiten.