Schlagwort: Unwetter

  • Unwetter an der Côte d’Azur: Mehrere Veranstaltungen mußten verschoben oder abgesagt werden

    Unwetter an der Côte d’Azur: Mehrere Veranstaltungen mußten verschoben oder abgesagt werden

    Starke Winde, große Wellen, Schnee – die Alpes-Maritimes bekommen das schlechte Wetter gerade richtig zu spüren.

    Der Halbmarathon in Cannes musste wegen starker Regenfälle abgesagt werden, berichtet der Sender France Bleu Azur am Sonntag, dem 3. März. Das gab es bisher nur während der Covid-Krise. Der Veranstalter erklärt auf seiner Website, dass er „nicht in der Lage ist, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten“. 4.000 Läufer sollten am Sonntag an dem 21,1 Kilometer langen Rennen teilnehmen.

    Die „Wetterbedingungen und insbesondere die Überflutung mancher Straßen in der Nähe des Meeres machen den Lauf unmöglich“, bestätigte der Bürgermeister von Cannes, David Lisnard.

    Der Bürgermeister von Cannes erklärt, dass das Rennen nicht abgesagt, sondern verschoben, wurde. Derzeit „arbeitet die Organisation daran, die Einrichtungen zu sichern und zu evakuieren“. Außerdem würden die „Fragen zur Stornierung“ (Rückerstattung, Verschiebung) „so schnell wie möglich“ beantwortet.

    Haushalte ohne Strom wegen des Schnees
    Aufgrund des starken Windes und der hohen Wellen wurde auch das traditionelle Baden im Karneval von Nizza am Sonntag abgesagt. Die Badegäste sollten sich eigentlich verkleidet am Opéra Plage versammeln, um diese fröhliche Tradition auch dieses Jahr fortzusetzen. Der Veranstalter traf diese Entscheidung zur „Sicherheit aller“, da der Wind in Böen mit über 70 km/h weht und die Wellen über drei Meter hoch werden könnten, berichtet der Sender France Bleu Azur.

    Darüber hinaus sind seit Samstagabend und bis auf weiteres die Parks und Gärten der Stadt Nizza geschlossen.

    Im Haut-Pays Niçois, dem Nizzaner Hinterland, waren am Samstagabend etwa 1.000 Haushalte in den gemeinden Utelle und Gilette ohne Strom. 500 Haushalte hatten am Sonntagmorgen wieder Strom, wie der Stromversorger Enedis gegenüber dem sender France Bleu Azur erklärte. Die technischen Teams von Enedis seien mobilisiert, um die restlichen 500 Haushalte schnellstmöglich wieder mit Strom zu versorgen, heisst es. Die Schneemengen auf einigen Straßen in den Seealpen hinter Nizza verzögert jedoch die Reparaturen der Enedis-Teams. Es müssen in großem Stil Schneeräumer eingesetzt werden.

  • Unwetter: Passagiere sitzen acht Stunden lang in einem Zug auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris fest

    Unwetter: Passagiere sitzen acht Stunden lang in einem Zug auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris fest

    Der Zug wurde zwischen 12 und 20 Uhr auf der Höhe von Saint-Laurent-de-Brèvedent in der Nähe von Le Havre (Departement Seine-Maritime) wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen gestoppt.

    Die 200 Passagiere eines Zuges auf der Strecke Le Havre-Rouen-Paris saßen am Montag, dem 26. Februar, acht Stunden lang fest, weil in der Nähe von Le Havre nach einer starken Windböe zwei Bäume auf die Gleise gestürzt waren, berichtet der Sender France Bleu Normandie. Der Zug war von 12 bis 20 Uhr auf der Höhe von Saint-Laurent-de-Brèvedent im Département Seine-Maritime blockiert. Der Verkehr auf der Strecke wurde in beiden Richtungen vollständig unterbrochen und war auch am späten Montagabend noch gestört.

    Zwei Bäume stürzten auf die Gleise, als die Normandie am Montag von starken Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 130 km/h heimgesucht wurde. Der Feuerwehr gelang es, zunächst den ersten Baum, der gegen Mittag umgestürzt war, zu beseitigen, indem sie die Oberleitungen durchtrennte. Ein zweiter Baum stürzte jedoch kurz darauf einen Kilometer weiter um und verzögerte die Evakuierung des Zuges.

    Nur 300 Meter vom Bahnhof entfernt gestrandet
    „Wir saßen sechs Stunden lang 300 Meter vom Bahnhof Saint-Laurent-de-Brèvedent entfernt fest und wurden nicht evakuiert“, erklärte Hubert Dejean de la Batie, Vizepräsident der Region Normandie, der im Zug anwesend war, gegenüber dem Sender France Bleu.

    Hubert Dejean de la Batie erzählte weiterhin, dass „der Strom ausgefallen war, die Passagiere konnten ihre Telefone nicht mehr aufladen, es gab keine Heizung und die Toiletten konnten nicht mehr benutzt werden“. Gegen 20 Uhr endlich konnte der Zug von einer anderen Lokomotive zum Bahnhof Étainhus im Département Seine-Maritime geschleppt werden, wo Busse auf die erschöpften und frierenden Passagiere warteten.

  • Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Die Schneefälle, die am Wochenende in den Pyrenäen begannen, setzen sich auch am Dienstag fort. Im Departement Pyrénées-Atlantiques herrscht Lawinenwarnstufe Orange. Sechs weitere Departements sind wegen Hochwassergefahr in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Es ist der große Schneefall der diesjährigen Wintersaison. Nachdem der Saisonbeginn für viele Skigebiete in den Pyrenäen aufgrund des Mangels an Schnee sehr kompliziert war, ist in den höheren Lagen in wenigen Tagen mehr als ein Meter Pulverschnee gefallen. Die Regen-Schnee-Grenze wird für den heutigen Dienstag in den Tälern auf etwa 700 Meter Höhe angekündigt.

    Seit Montagabend fallen im Pyrenäenmassiv massive Schneefälle und das soll bis Mittwoch andauern, da die Wolken eines Tiefdruckgebiets aus der Bretagne gegen an den Pyrenäen stauen. Aus diesem Grund wurde für die Pyrénées-Atlantiques die Lawinenwarnstufe Orange ausgerufen.

    Laut Météo Pyrénées sollen bis Mittwoch folgende Schneemengen fallen:

    Pyrénées-Atlantiques: 20 bis 30 cm auf 1.000 m, 50 bis 80 cm auf 1.600 m (la Pierre Saint-Martin), 1 m auf 2.500 m.
    Hautes-Pyrénées: 50 cm auf 1.600 m (Hautacam), 40 cm auf 1.600 m (Saint-Lary, Piau-Engaly), 80 cm auf 2.000 m (Cauterets).
    Haute-Garonne: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 50 bis 70 cm oberhalb von 2.000 m.
    Ariège: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 80 cm auf dem Couserans.
    Pyrénées-Orientales: 15 bis 20 cm in der Cerdagne, 30 cm auf dem Puigmal, 30 cm auf dem Capcir auf 2.000 m.

    Die Schneefälle werden voraussichtlich am Mittwoch im Laufe oder am Ende des Tages enden.

    Sechs Departements in Hochwasseralarm
    Zusätzlich zu der Lawinenwarnung wurden sechs Departements wegen Hochwassergefahr in Alarmstufe Orange versetzt: Pas-de-Calais, Seine-et-Marne, Charente, Charente-Maritime, Gironde und Dordogne. Die Flüsse, für die Alarm ausgelöst wurde, sind:

    Pas-de-Calais: Aa, Lys Amont-Laquette, Canche.
    Seine-et-Marne: Grand Morin flussabwärts.
    Südwesten: Dronne flussabwärts, Isle flussabwärts

    Im Departement Pas-de-Calais werden in der Gemeinde Bourthes bereits zum fünften Mal in diesem Winter Überschwemmungen gemeldet. Mehrere Departementsstraßen wurden durch den steigenden Pegel des Flusses Aa überschwemmt, berichtete die Zeitung La Voix du Nord am frühen Dienstagmorgen.

    Die Unwetter sollen in der Region PACA am Mittwoch enden, auch wenn Regenschauer im äußersten Südosten noch auftreten. Im Südwesten wird es am Dienstag weiter regnen, aber die Schauer werden an Intensität verlieren, berichtet La Chaîne Météo.

    Am Mittwoch wird es allgemein besser, außer auf Korsika.

  • Wetter: Regen – Schnee – Wind. Bis Mittwoch sehr unruhiges Wetter in Frankreich

    Wetter: Regen – Schnee – Wind. Bis Mittwoch sehr unruhiges Wetter in Frankreich

    Bis Mittwoch kündigt sich das Wetter in ganz Frankreich als unruhig an, mit starken Regenschauern, starken Winden und ergiebigen Schneefällen in den westlichen Pyrenäen.

    Starke Regenfälle im Südwesten, starke Windböen am Ärmelkanal, starke Schneefälle in den Pyrenäen und den Südalpen. Nur wenige Regionen Frankreichs werden bis Mittwoch dem sehr unruhigen Wetter entkommen, das bereits am Sonntag einsetzte. Der Grund für das unruhige Wetter ist „ein umfangreiches Tiefdrucksystem“, das Frankreich von der Kanalküste bis zum Mittelmeer überquert und „ganz Westeuropa umfasst“, erklärt La Chaîne Météo.

    Die Vorhersage für Montag, den 26. Februar 2024. Infog. Météo France

    Météo France setzt zwei Departements in Warnstufe Orange wegen Hochwasser: Pas-de-Calais und Gironde.

    In diesen beiden Departements werden Flüsse unter erhöhte Beobachtung gestellt: in der Gironde der Zusammenfluss von Garonne und Dordogne und in Pas-de-Calais die Flüsse Aa, Canche, Hem und Lys bei Laquette.

    Bis Sonntagabend sind in der Gironde bereits Regenmengen von mehr als zwei Monatsniederschlägen gefallen, mit 65 Litern / m2 in Gujan-Mestras, 50 Litern in Cap Ferret oder 42 Litern /m2 in Bordeaux.

    Starke Regenfälle und gewittrige Schauer werden am Montag über dem Südwesten vom Aquitanischen Becken bis zu den Pyrenäen niedergehen. Die starken Regenfälle werden am Dienstag in der Nähe der Pyrenäen weitergehen. Bis Dienstag werden die durchschnittlichen Regenmengen von 3 Wochen bis 1 Monat fallen, das heißt 50 bis 100 Liter Wasser pro m2, lokal 150 bis 200 Liter.

    In den Pyrenäen wird es laut Météo Pyrénées in diesen Tagen die stärksten Schneefälle der Saison geben. Eine gute Nachricht für die Urlauber, die sich in Skigebieten aufhalten, nicht so sehr für Familien in den Regionen von Toulouse und Montpellier, wo die Schule am Montag wieder begann. Am Wochenende hat es bereits geschneit und es wird den ganzen Montag über oberhalb von 1.200 m weiter schneien, ab 1.000 m am Montagabend und ab 700 m in den Tälern zwischen Dienstag und Mittwochmorgen mit maximaler Lawinengefahr in den Bergen. Es werden zwischen 50 cm und 1,50 m Neuschnee in Höhenlagen um 2.000 m erwartet. Der Westen und das Zentrum des Pyrenäenmassivs werden zunächst am meisten beschneit, dann der Osten der Bergkette. Der Schneefall soll laut Météo Pyrénées am Mittwoch im Laufe oder am Ende des Tages enden.

    Am Montag, dem 26. Februar, werden über der Côte d’Azur, in der Region PACA und auf Korsika starke Niederschläge fallen, die zu großen Wassermengen an der Küste führen werden. Das schlechte Wetter wird auch am Dienstag anhalten. Die Niederschläge werden am Dienstagnachmittag beginnen nachzulassen, außer auf Korsika. Auch am Mittwoch bleibt das Wetter auf Korsika sehr unruhig. Insgesamt werden in der Provence 50 bis 100 Liter, in den Alpes-Maritimes lokal 150 Liter Regen fallen. Das entspricht einer durchschnittlichen Regenmenge von drei Wochen bis zu einem Monat.

    Für den heutigen Montag sind auf der Alpensüdseite zwischen Queyras in den Hautes-Alpes und dem Mercantour in den Alpes-Maritimes starke Schneefälle angekündigt. Gleiches Wetter für den Dienstag mit maximaler Lawinengefahr. Es werden zwischen 50 cm und 1,50 m Neuschnee in Höhenlagen um 2.000 m erwartet. Eine Besserung wird für Mittwoch im Laufe des Tages angekündigt.

    An der Küste des Ärmelkanals wird der Wind am Montag sehr stark wehen, mit Böen von fast 100 km/h. Aufgrund der recht hohen Gezeitenkoeffizienten bei Vollmond besteht Gefahr von Überschwemmungen.

  • Editorial: Klimawandel – Sturmflut der Realität

    Editorial: Klimawandel – Sturmflut der Realität

    Wisst ihr noch, als der Wind nur sanft durch die Bäume rauschte und der Regen wie ein gemütliches Hintergrundgeräusch auf das Dach prasselte? Diese Zeiten scheinen wie ein ferner Traum, denn die Stürme und Unwetter, die wir heute erleben, sind wie ein Weckruf der Natur – laut, unüberhörbar und vor allem nicht zu ignorieren.

    Der Mann des Sturms, Klimawissenschaftler Michael Mann, hat uns gewarnt. Er hat nicht nur vorhergesagt, sondern auch belegt, dass unser Handeln die Erde in einen Dauer-Overdrive versetzt hat. Die Konsequenzen? Nun, sie lassen sich in den immer häufiger und stärker auftretenden Stürmen und Unwettern ablesen, die unsere Welt heimsuchen.

    Diese Naturkatastrophen sind nicht nur Ausnahmen; sie sind der neue Normalzustand. Mann betont, dass der menschengemachte Klimawandel eine Veränderung in der Intensität und Häufigkeit von Stürmen mit sich bringt. Es ist, als ob die Erde selbst gegen das wilde Treiben des Menschen rebelliert.

    Schaut euch die Schlagzeilen an: Sturm Louis, der wie ein tobender Gigant über Frankreich fegte, oder die sintflutartigen Regenfälle, die ganze Regionen unter Wasser setzen. Das ist nicht mehr der normale Lauf der Dinge – das ist ein Weckruf, dem wir nicht länger die Ohren verschließen können.

    Michael Mann warnt davor, dass dies erst der Anfang ist. Der Klimawandel wird nicht einfach vorbeigehen, wenn wir die Augen verschließen. Unsere Handlungen haben Konsequenzen, und die Konsequenzen sind jetzt überdeutlich. Der Planet schreit nach Veränderung, und es liegt an uns, ihm zuzuhören.

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    Der Klimawissenschaftler Michael Mann lehrt an der University of Pennsylvania

    Es ist Zeit, aufzuwachen, nicht nur meteorologisch, sondern auch politisch. Wir können nicht zulassen, dass diejenigen, die die Warnungen am lautesten ignorieren, die Zukunft unseres Planeten bestimmen. Michael Manns Thesen sind keine abstrakten Theorien mehr; sie sind zu einem dringenden Appell geworden, unsere Lebensweise zu überdenken und zu handeln, bevor es zu spät ist.

    Also, Leute, lasst uns nicht länger Ignoranten sein. Lasst uns die Fakten akzeptieren und gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft arbeiten. Denn der Sturm der Realität ist hier, und es wird Zeit, dass wir uns ihm stellen.

    Bleibt wachsam, bleibt engagiert.

    Stürmisch grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr

  • Sturm Louis: Ein Toter und 35.000 Haushalte ohne Strom – die Bilanz vom Freitagmorgen

    Sturm Louis: Ein Toter und 35.000 Haushalte ohne Strom – die Bilanz vom Freitagmorgen

    Der Sturm Louis ist über Frankreich hinweggezogen. Am Freitagmorgen sind noch 35.000 Haushalte ohne Strom. Die Departements Vendée und Deux-Sèvres bleiben wegen der Hochwassergefahr weiterhin unter Warnstufe Orange.

    Starkregen, Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h, ein getöteter Autofahrer: Der Sturm Louis war heftig. Obwohl Louis das gewalttätigste Wetterphänomen in Frankreich seit Anfang 2024 ist, war er schwächer als die vorherigen Stürme Ciaran und Domingos, die im November 2023 drei Tote forderten und über eine Million Menschen, vor allem in der Bretagne, im Dunkeln sitzen ließen.

    Die stärksten Böen wurden mit 138 km/h auf der Insel Groix im Morbihan und auf der Spitze des Eiffelturms in Paris gemessen, 135 km/h an der Pointe de Chémoulin (Departement Loire-Atlantique) und 130 km/h am Cap Gris Nez im Pas-de-Calais.

    Ein getöteter Autofahrer: Sturm Louis führte zum Tod eines Autofahrers, der in seinem Auto im Departement Deux-Sèvres ertrank. Am Donnerstag gegen 13 Uhr wollte der Fahrer eine Brücke in der Gemeinde Saint-Georges-de-Noisné überqueren, und die starke Strömung des Flusses erfasste das Fahrzeug und zog es in den Fluss. Der wagen wurde etwa hundert Meter weiter gefunden, eingeklemmt zwischen Bäumen. In seinem Fahrzeug gefangen konnte der Mann sich nicht mehr retten.

    Der Sturm hätte beinahe zwei weitere Opfer gefordert. Ein älteres Ehepaar wartete gegen 16 Uhr in der Gemeinde Buisson-de-Cadouin an einer roten Ampel, als ein Baum auf das Dach ihres Fahrzeugs fiel. Ein Holzfäller konnte glücklicherweise sofort eingreifen. Das Paar ist wohlauf.

    Der Wind ließ einen Baum auf eine Oberleitung zwischen Angers und Saumur am Donnerstagnachmittag stürzen und blockierte die 360 Passagiere des TGV Nantes-Lyon. In Nantes musste ein Teil des östlichen Stadtrings, der überflutet war, für den Verkehr gesperrt werden.

    Die Feuerwehr musste in mehreren Departements ausrücken, um Bäume von der Straße zu entfernen, abgedeckte Dächer und durch den Wind verursachte Schäden zu beheben.

    Am Freitagmorgen waren insgesamt 90.000 Haushalte ohne Strom. Die Stromversorgung ist inzwischen in 55.000 Haushalten wiederhergestellt. Kurz vor 9 Uhr gab der Stromversorger Enedis bekannt, dass noch 35.000 Haushalte ohne Strom sind.

    Fast alle orangefarbenen Warnungen für Wind und Regen-Überschwemmungen wurden am Donnerstagabend aufgehoben. Am Freitagmorgen hält Météo France nur noch zwei Departements in orangefarbener Alarmbereitschaft: Vendée und Deux-Sèvres. Drei Flüsse führen Hochwasser: Sièvre Nortaise, Sèvre Nantaise und Lay.

    Aber es ist noch nicht zu Ende: Météo France kündigt neue starke Niederschläge im Laufe des Tages in der Nouvelle-Aquitaine an. Es könnten 60 bis 80 Liter Regen pro m2 fallen, besonders in den Landes an diesem Freitag und Samstag, das entspricht 3 Wochen bis 1 Monat Regen. Es wird den ganzen Tag über viele Schauer in Frankreich geben, lokal auch Gewitter in Küstennähe, mit Schnee ab 700 bis 800 m Höhe in den Pyrenäen und dem Zentralmassiv.

  • Sturm Louis: Was Frankreich am Donnerstag Region für Region erwartet

    Sturm Louis: Was Frankreich am Donnerstag Region für Region erwartet

    Météo France setzt für Donnerstag, den 22. Februar, 26 Departements auf die Warnstufe Orange für Wind und Regen und Überschwemmung, der Sturm Louis wird über das Land fegen.

    Der Wind und der Regen sind da: Sturm Louis hat am Donnerstagmorgen begonnen, über Frankreich zu ziehen. Météo France setzt 26 Departements für den heutigen Tag auf die Warnstufe Orange für Wind, Regen und Überschwemmung:

    Hauts-de-France: Nord, Pas-de-Calais, Aise, Picardie, Somme.
    Île-de-France: Paris, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Seine-et-Marne.
    Grand Est: Ardennen, Marne, Meuse.
    Normandie: Seine-Maritime, Calvados, Manche, Eure, Orne.
    Centre-Val-de-Loire: Eure-et-Loir
    Pays-de-la-Loire: Vendée (Vendée)
    Neu-Aquitanien: Deux-Sèvres, Pyrénées-Atlantiques
    Okzitanien: Hautes-Pyrénées

    Der Sturm Louis wird am Donnerstagnachmittag im Ärmelkanal und in der Nordsee wehen. In seinem Gefolge wird es in der nördlichen Hälfte Frankreichs zu Regenfällen kommen, die von heftigen Windböen begleitet werden. Auch am Fuße der Pyrenäen wird es zu heftigen Windböen kommen.

    Für die Region Hauts-de-France werden heftige Sturmböen aus Südwest vorhergesagt: 100 bis 110 km/h im Landesinneren, 110 bis 120 km/h an der Küste am Donnerstagnachmittag. Am Abend werden sich die Böen an der Küste im Westen des Pas-de-Calais und im Norden verstärken und 120 bis 130 km/h und in der Metropole Lille mehr als 100 km/h erreichen.

    Für die gesamte Normandie und Eure-et-Loir werden heftige Sturmböen vorhergesagt. Die Böen aus Südwest werden im Landesinneren mit 90 bis 110 km/h, punktuell sogar mit 120 km/h wehen. Es wird mit Schauern gerechnet. Der Wind wird am Ende des Tages nachlassen.

    Ab dem Mittag wird sich in der Île-de-France unbeständiges Wetter einstellen. Der Regen wird zeitweise stark sein und der Wind wird stark bis heftig werden. Bis zum Donnerstagabend werden bis zu 30 bis 35 Liter Niederschlag pro m2 erwartet.

    Für die Region Grand Est, die Ardennen, die Marne und die Meuse werden starke Windböen mit Spitzen von 90 bis 110 km/h vorhergesagt. Auch in den anderen Departements des Grand Est und in der Bourgogne-Franche-Comté wird der Wind heftig wehen. Auf den Kämmen der Vogesen sind Böen von 120 bis 130 km/h wahrscheinlich.

    Pays-de-la-Loire: Das Wetter wird sehr unruhig mit Windböen von 100 oder sogar 110 km/h im Laufe des Tages. Die Küste der Vendée ist stark gefährdet, es werden bis zu 60 Liter Niederschlag pro m2 im Osten des Departements Vendée und 30 bis 50 Liter in anderen Gebieten erwartet werden. Eine Ausweitung der Warnstufe Orange auf die Regionen Loire-Atlantique oder Maine-et-Loire ist aufgrund der erwarteten hohen Regenmengen nicht ausgeschlossen.

    In der zweiten Hälfte des Nachmittags wird eine Regenfront über die Pyrenäen-Atlantikküste und die Hautes-Pyrénées fegen. Der Westwind wird am Fuße des Massivs zunehmen. Es werden 100 bis 110 km/h auf dem Vorgebirge und lokal sogar 120 km/h erwartet. Die benachbarten Departements Gers, Haute-Garonne und Ariège werden im Laufe des Tages ebenfalls starkem Wind ausgesetzt sein. Der Sturm wird am Ende des Tages nachlassen.

    Generell wird Sturm Louis am Donnerstag in ganz Frankreich für starken Dauerregen von bis zu 4-7 Liter pro Stunde und m2 sorgen, was einer Regenmenge von ein bis zwei Wochen in nur 24 Stunden entspricht. Außerdem besteht die Gefahr von lokalen Überschwemmungen, Windböen von 80-120 km/h und sehr starkem Seegang. Aufgrund der recht niedrigen Gezeitenkoeffizienten wird die Gefahr von Überflutungen an der Küste begrenzt sein.

  • Unwetter: Vorsicht vor starken Regenfällen und Wind – warnt Météo France

    Unwetter: Vorsicht vor starken Regenfällen und Wind – warnt Météo France

    Nach einem ruhigen und meist trockenen Wochenbeginn warnt Météo France vor unruhigem, unbeständigem, windigem und kühlem Wetter ab Mittwoch.

    Das Wetter in Frankreich wird laut dem neuesten Bulletin von Météo France wieder unruhig werden. Nach einem ruhigen und meist trockenen Wochenbeginn erwartet das meteorologische Institut ab Mittwoch, dem 21. Februar, die Rückkehr von unruhigem, unbeständigem, windigem und kühlem Wetter.

    Mittwoch, 21. Februar: Der Regen kehrt zurück.
    Der Mittwoch „bringt zunächst den nordwestlichen Regionen erhebliche Niederschläge und recht starke Windböen. Im Südwesten bis zu den östlichen Regionen, bleibt es vorübergehend noch trocken, mit für den Februar immer noch hohen Temperaturen“, schreibt Météo France.

    Donnerstag, 22. Februar: Kaltfront und Schneegestöber.
    Das Wetter wird am Donnerstag regnerisch und windig bleiben, mit weiterhin „großen Niederschlagsmengen im Norden“. In weniger als 2 Tagen könnten die Niederschläge in den exponierten Teilen der Bretagne, der Normandie, aber auch zwischen den Ardennen und Lothringen über 50 Liter/m2 betragen. Außerdem „wird die Kaltfront von starken Windböen begleitet, wahrscheinlich bis zu 80 km/h im Landesinneren, zeitweise 100 km/h an der Küste“, warnt Météo France. „Die Schauer werden einen graupelartigen Charakter annehmen, mit Donnerschlag und möglicherweise Hagel“.

    Freitag, 23. Februar: Häufige Schauer oder Dauerregen.
    Am Freitag ist mit „Schauern zu rechnen, die manchmal als Graupel niedergehen und von der Region Landes bis zu den westlichen Pyrenäen besonders zahlreich sein können“, so Météo France. Die Niederschlagsmengen könnten dort besonders hoch sein und „ein Ansteigen der Flüsse ist wahrscheinlich“. In den französischen Mittelgebirgen wird es teilweise stark schneien.

    Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar: Das Wetter bleibt unruhig.
    Die Wetterbedingungen in Frankreich werden am Wochenende insgesamt unbeständig bleiben. Sogar „Eine Windhose oder ein Sturm kann nicht ausgeschlossen werden, insbesondere am Sonntag über den südwestlichen Regionen“. Es wird häufig zu Niederschlägen kommen, wobei „sehr wahrscheinlich eine neue Regen- und Windfront von Samstag bis Sonntag über das Land ziehen wird“. Météo France sagt voraus, dass die Temperaturen am Wochenende „nahe dem Durchschnitt der Jahreszeit, möglicherweise sogar leicht steigend am Sonntag“ sein sollten.

  • Wetter: Starke Regenfälle und Schnee – Unwetter für das Wochenende in Frankreich erwartet

    Wetter: Starke Regenfälle und Schnee – Unwetter für das Wochenende in Frankreich erwartet

    Frankreich wird am Wochenende des 10. und 11. Februar mit unruhigem Wetter konfrontiert, das von Regen und Wind im Süden sowie Schneefällen in den Bergen geprägt sein wird.

    Am Wochenende des 10. und 11. Februar wird „ein umfangreiches Tiefdrucksystem“, das sich „von den Britischen Inseln bis zum Mittelmeerraum“ erstreckt, vor allem in Südfrankreich unruhiges Wetter mit sich bringen, berichtet La Chaîne Météo.

    Am 10. und 11. Februar wird „Frankreich im Zentrum eines Konflikts zwischen milder Luft, die aus dem Mittelmeerraum aufsteigt, und kälterer Luft, die vom Nordatlantik kommt, stehen“, schreibt der Wetterinformationskanal. Es ist schwierig werden, dem schlechten Wetter zu entkommen, vor allem im Südosten Frankreichs, wo es voraussichtlich stark regnen wird.

    Am Samstag, mit der Ankunft einer Störung, die „den größten Teil des Landes von West nach Ost überqueren wird“, „wird es zwischen den Cevennen, dem Languedoc und der Region PACA anhaltenden Regen geben“, so La Chaîne Météo. Aber vor allem in der Provence dürften die Regenmengen am höchsten sein, mit Werten von „fast 100 mm“ (100 Liter/m2). Schnee „wird nur oberhalb von 1.700 m in den Alpen, 1.600 m in den Pyrenäen und im Zentralmassiv fallen“, so der Sender weiter.

    Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 8 und 10 Grad in der Nordhälfte, zwischen 7 und 13 Grad im Süden und zwischen 10 und 11 Grad an der Küste.

    Sonntag, Schnee ab 1.400 Meter
    Am Sonntag wird sich der Kälteeinbruch bemerkbar machen und die Temperaturen werden voraussichtlich wieder die traditionellen Werte der Jahreszeit erreichen: 6 bis 13 Grad am Morgen und etwa 7 bis 14 Grad vom Norden bis zum Süden am Nachmittag.

    Am Sonntag bleibt das Wetter im Süden und Osten regnerisch mit Schauern, und in den Bergen wird ab 1.400 Metern Schnee, so La Chaîne Météo.

  • Video – Zyklon Belal: Auf La Reunion wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h gemessen

    Video – Zyklon Belal: Auf La Reunion wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h gemessen

    Auf der Insel La Réunion, dem französischen Überseedepartement, das am Montag, 15. Januar, vom Zyklon Belal heimgesucht wurde, wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h gemessen. Die Bewohner, die sich in ihren Häusern verbarrikadiert hatten, erlebten bange Stunden.

    Am Montag, den 15. Januar, fegten zerstörerische Windböen über die französische Insel La Réunion, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzten. An manchen Orten wurden bis zu 217 km/h gemessen. Eine Frau filmte die Wasserflut, die über die Insel hereinbrach. „Die beiden Bäume sind abgerissen. So etwas habe ich in 36 Jahren noch nie gesehen, das ist eine kranke Sache“, kommentierte sie ihr Video. Eine andere Familie, die sich seit Sonntag in ihrem Haus verbarrikadiert hatte, erlebte Stunden der Angst. „Als ich heute Morgen aufwachte, war es ziemlich apokalyptisch, mit unglaublichen Winden“, berichtete ein Bewohner von Saint-Denis (Departement La Réunion) auf dem Sender Franceinfo.

    Ein Obdachloser verlor sein Leben.
    Auf dem Höhepunkt des Zyklons Belal wurde die Insel am Montagmorgen für einige Stunden in Alarmstufe Violett, der höchsten Warnstufe, versetzt. Selbst den Rettungskräften war es verboten, sich auf die Straßen zu begeben. Ein Obdachloser kam in Saint-Gilles ums Leben. Die Alarmstufe Rot und die Ausgangssperre für die Bevölkerung wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag aufrechterhalten. Der Präfekt soll im Laufe des Dienstags mitteilen, ob und wann sie aufgehoben werden.