Schlagwort: Unwetter

  • Wetter: Unwetterwarnungen und kühlere Temperaturen halten an

    Wetter: Unwetterwarnungen und kühlere Temperaturen halten an

    In Frankreich, speziell im Département Calvados, besteht weiterhin Unwetteralarm. Nach heftigen Gewittern in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bleibt das Wetter in vielen Regionen des Landes unbeständig. Météo-France warnt vor weiteren Niederschlägen und hat für einige Bereiche erneut Warnungen ausgegeben.

    Die vergangene Nacht brachte stürmische Unwetter mit sich, und obwohl die Warnungen vor Gewittern und Starkregen jetzt aufgehoben wurden, bleibt die Alarmstufe Orange für Überschwemmungen im Calvados bestehen. Über der Normandie, der Ile-de-France und bis in den Grand Est ist der Himmel den ganzen Tag über bedeckt, mit wiederkehrenden Regenschauern oder kurzen Gewittern, besonders nahe den belgischen und deutschen Grenzen.

    Wer hätte gedacht, dass der Frühling solche Kapriolen schlägt?

    In anderen Teilen des Landes, von Süd-Burgund über die Auvergne-Rhône-Alpes bis hin zum östlichen Languedoc, der Region PACA und Korsika, wird der Regen anhalten. Die erwarteten Niederschlagsmengen sind besonders im Jura und den nördlichen Alpen beachtlich, mit schweren Gewittern, die sich zeitweise bis über Korsika ausbreiten.

    Der Winter gibt noch nicht auf: In den Bergregionen wie dem Massif Central und den nördlichen Alpen wird Schnee erwartet, der in Höhenlagen von 1.200 bis 1.400 Metern und in den südlichen Alpen sowie an den Grenzalpen ab über 2.200 Meter beginnt.

    Die Temperaturen liegen weiterhin unter dem saisonalen Durchschnitt. Die Tiefsttemperaturen bewegen sich allgemein zwischen 6 und 11 Grad, mit örtlichen Tiefen von 2 bis 5 Grad im südlichen Massif Central. Die Höchsttemperaturen erreichen in Burgund, Franche-Comté und der Auvergne-Rhône-Alpes nur 10 bis 13 Grad, während es mit bis zu 20 Grad in der elsässischen Ebene und auf Korsika etwas wärmer wird.

    Der Tramontana-Wind weht mit 60 bis 70 km/h, während am Nachmittag der Westwind entlang der provenzalischen Küste und auf Korsika auf 70 bis 80 km/h ansteigt.

    Kann man da noch von einem normalen Frühling sprechen?

    In der Tat, dieses Wetter bringt eine Palette an Herausforderungen mit sich. An solchen Tagen wird klar, wie sehr extreme Wetterbedingungen unseren Alltag beeinflussen können. Bleiben Sie vorsichtig und passen Sie auf sich auf, besonders wenn Sie in den betroffenen Regionen unterwegs sind. Denn wie sagt man so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung!

  • Wetterkapriolen im Südwesten Frankreichs

    Wetterkapriolen im Südwesten Frankreichs

    Das Wetter zeigte sich von seiner dramatischen Seite – am Samstag, dem 27. April, war der Südwesten Frankreichs von Unwettern gezeichnet. Von Hagelschauern bis zu Gewittern war alles dabei. Was steckt hinter dieser Wettereskalation?

    Ein wahrhaft wilder Tag! Hagel prasselte an vielen Orten nieder, und das Wetterchaos beherrschte einen beträchtlichen Teil des Südwestens. Météo France hatte mehrere Départements wegen der Gewitter auf Alarmstufe Orange gesetzt. Doch was genau passierte an diesem turbulenten Tag?

    In Dax, in den Landes, bot sich ein besonderes Schauspiel: Straßen, bedeckt von weißen Hagelkörnern, behinderten den Verkehr und sorgten für Schäden. Aber es blieb nicht nur bei Hagel. Starke Windböen, die nahezu 70 km/h erreichten, und heftige Regenfälle von 10 bis 20 Litern/m2 prägten das Bild in den Gebieten um Dax, Saint-Paul-lès-Dax und Rion-des-Landes, wie die Lokalpresse berichtet. Ein Anblick, der die Naturgewalt eindrucksvoll unter Beweis stellte.

    Im Baskenland zeigte sich die Natur von einer anderen dramatischen Seite: In Biarritz und nahe Saint-Jean-de-Luz bildeten sich sogar Wasserhosen. Ein atemberaubendes Spektakel, das die Macht und Schönheit der Natur in einem Moment zusammenfasst.

    Kann man sich vorstellen, wie es ist, plötzlich im Dunkeln zu sitzen? Etwa 10.000 Haushalte waren ohne Strom, vor allem in der Dordogne, Corrèze und im Tarn, wie der Stromversorger Enedis berichtete. Eine Situation, die die Dringlichkeit und den Ernst der Lage unterstreicht.

    Es zeigt sich, dass das Wetter unberechenbar ist und innerhalb kürzester Zeit große Veränderungen bewirken kann. Wie bereiten wir uns auf solche Ereignisse vor? Wie schützen wir uns und unsere Städte effektiver?

    Dieser Samstag im April wird sicherlich als ein Beispiel für die Launen der Natur in Erinnerung bleiben, eine Erinnerung daran, dass wir trotz aller Technologie und Vorhersagen letztendlich doch der Natur ausgeliefert sind. Eine Gelegenheit, aus der direkten Konfrontation mit der Gewalt des Wetters zu lernen und besser auf die nächste unvermeidliche Begegnung vorbereitet zu sein.

  • Gewitteralarm in Frankreich: Acht Departements Im Südwesten unter Warnstufe Orange

    Gewitteralarm in Frankreich: Acht Departements Im Südwesten unter Warnstufe Orange

    Am heutigen Samstag, dem 27. April 2024, hat Météo France für acht Departements im Südwesten Frankreichs eine orangefarbene Warnung herausgegeben. Betroffen sind die Gebiete Charente, Dordogne, Gironde, Landes, Gers, Tarn-et-Garonne, Lot-et-Garonne und Lot. Die Warnung resultiert aus der Vorhersage von teilweise heftigen Gewittern, die sich am Nachmittag und Abend entwickeln sollen.

    Diese Gewitter zeichnen sich durch eine intensive elektrische Aktivität aus, die zu heftigen Windböen zwischen 80 und 100 km/h führen kann, sowie zu starken Niederschlägen und Hagelschauern. Eine solche Wetterlage verlangt nach besonderer Aufmerksamkeit und Vorsicht.

    Aber wie steht es um den Rest des Landes?

    In anderen Teilen Frankreichs werden die Vormittagsstunden von Regen geprägt sein, der sich von den Pyrenäen und dem südlichen Aquitanien bis hin zu den Grenzen Belgiens ausdehnt, allerdings mit einer Ausnahme: In der Bretagne wird das Wettergeschehen von Sonnenschein und nur vereinzelten Schauern dominiert. Gegen Mittag werden die Regenfälle heftiger und verstärken sich im Tagesverlauf.

    Weiter östlich bleibt der Himmel meist bedeckt. Dauerregen wird sich von der Montagne Noire bis zu den Cevennen erstrecken, während in Korsika, dem Zentralmassiv und den grenznahen Alpen Schauer und Schneefall ab einer Höhe von 1.600 Metern zu erwarten sind.

    Betrachtet man die Situation im Westen genauer, scheint die Bretagne am Nachmittag relativ verschont zu bleiben und bietet einen variablen Himmel, während die Unbeständigkeit sich über einen großen Teil des übrigen westlichen Frankreichs ausdehnt. Von den aquitanischen Küsten bis zur Poitou-Charentes und von Limousin bis zum Centre-Val de Loire könnten die Gewitter Hagel bringen.

    Was sagt das Thermometer?

    Die Temperaturen beginnen im Landesinneren bei kühlen 6 bis 8 Grad, während die Küstengebiete mildere 8 bis 12 Grad erleben werden. Die Höchsttemperaturen schwanken regional: In der Bretagne und der Normandie wird es 12 bis 14 Grad warm, in der nördlichen Landeshälfte reicht es von 15 bis 18 Grad und im Süden steigen die Temperaturen auf 18 bis 20 Grad.

  • Hagelsturm an der Côte d’Azur: Nizza und Umgebung besonders betroffen

    Hagelsturm an der Côte d’Azur: Nizza und Umgebung besonders betroffen

    Die Côte d’Azur wurde erneut von einem ungewöhnlichen Wetterphänomen heimgesucht. Nur wenige Tage nach dem letzten schweren Hagelsturm traf es am Montag, dem 22. April, erneut die beliebte Küstenregion. Besonders betroffen waren die Städte Nizza, Villeneuve-Loubet und Saint-Paul-de-Vence, die sich unter einer weißen Hageldecke wiederfanden.

    Das ungewöhnliche Wetter sorgte für erhebliche Beeinträchtigungen. Am Flughafen Nizza musste der Betankungsvorgang der Flugzeuge zeitweise eingestellt werden, was zu Verzögerungen und der Umleitung von zwei Flügen führte. Ein Flugzeug, das aus Paris Charles-de-Gaulle kam, musste sogar nach Lyon umgeleitet werden.

    Diese Wetterkapriolen sind nicht nur eine logistische Herausforderung, sondern auch ein harter Schlag für die lokale Landwirtschaft. Bereits am vergangenen Donnerstag hatte ein Hagelsturm die landwirtschaftlichen Kulturen in Villeneuve-Loubet stark beschädigt, wobei viele Gemüsebauern schwere Verluste erlitten. Der erneute Hagelschlag setzt den Betroffenen zusätzlich zu und bedroht ihre wirtschaftliche Existenz.

    Die Region Alpes-Maritimes bleibt weiterhin in Alarmbereitschaft. Die französische Wetterbehörde hat eine gelbe Warnung vor Gewittern und Lawinen ausgegeben. Laut Keraunos, dem französischen Observatorium für Tornados und schwere Unwetter, wurden allein am Montagabend über 110 Blitze in den Alpes-Maritimes registriert.

    Die wiederholten Hagelstürme sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich das Klima verändert und Extremwetterereignisse häufiger werden. Dies erfordert eine Anpassung der Infrastruktur und der landwirtschaftlichen Praktiken, um zukünftige Schäden zu minimieren und die Resilienz der Region zu stärken. Die aktuellen Ereignisse sollten ein Weckruf sein, umfassende Maßnahmen zu ergreifen und die Vorbereitungen auf weitere unvorhersehbare Wetterphänomene zu intensivieren.

  • Der Heat Burst: Ein seltenes und heftiges Wetterphänomen

    Der Heat Burst: Ein seltenes und heftiges Wetterphänomen

    Stellen Sie sich eine Nacht vor, in der die Luft plötzlich heiß wird, der Wind heftig bläst und die Feuchtigkeit drastisch sinkt. Genau das passierte in der Nacht zum 8. April in den französischen Départements Doubs, Franche-Comté und den Vogesen. Ein seltenes Phänomen, bekannt als Heat Burst oder „Hitzestoß“, überraschte die Einwohner der Region.

    Aber was genau ist ein Heat Burst?

    Kurz gesagt, ein Heat Burst ist eine plötzliche, starke Erwärmung der Luft innerhalb weniger Minuten, begleitet von starken Windböen und einem signifikanten Rückgang der Luftfeuchtigkeit. Dieses Phänomen tritt typischerweise in der Nacht auf, im Zusammenhang mit abklingenden Gewittern. Wenn Regen aus einem Gewitter fällt, aber den Boden nicht erreicht und stattdessen verdunstet, kühlt die Luft ab, wird dichter und fällt schnell zu Boden. Auf dem Weg nach unten erwärmt sich die Luft durch Kompression wieder, wodurch die Temperaturen sprunghaft steigen.

    Wie kommt es dazu?

    Die Mechanik hinter einem Heat Burst beginnt mit abklingenden Gewittern. Regentropfen, die vom Himmel fallen, erreichen den Boden nicht, sondern verdampfen in der trockenen, warmen Luft unter der Gewitterwolke. Dieser Prozess kühlt die Luft ab, lässt sie schwerer werden und somit schnell zu Boden sinken. Während ihres Sturzfluges erwärmt sich die Luft aufgrund der adiabatischen Kompression, was zu einer plötzlichen Temperaturerhöhung am Boden führt.

    Obwohl Heat Bursts hauptsächlich in den großen Ebenen der USA beobachtet werden, können sie auch in Frankreich auftreten, wie das jüngste Ereignis beweist. Diese Phänomene sind in ihrer Intensität und Schnelligkeit beeindruckend und erinnern uns daran, wie dynamisch und unvorhersehbar das Wetter sein kann.

    Für die Bewohner der betroffenen Gebiete war der Heat Burst sicherlich ein unerwartetes und verstörendes Ereignis, das die Kraft der Natur einmal mehr unter Beweis stellt. Solche extremen Wetterereignisse bieten auch eine Gelegenheit, mehr über die komplexen Prozesse in unserer Atmosphäre zu lernen und wie sie unser tägliches Leben beeinflussen können.

  • Tempête Pierrick lässt Frankreich nicht los

    Tempête Pierrick lässt Frankreich nicht los

    Mit einer Geschwindigkeit, die selbst den Mutigsten Sorgen bereitet, zieht der Sturm Pierrick über die nördliche Hälfte Frankreichs hinweg. Am Dienstag, dem 9. April, drohen Windgeschwindigkeiten von über 110 km/h, heftige Regenfälle und sogar das Risiko von Tornados. Météo-France hat in ihrem heutigen Bericht elf Départements in Alarmbereitschaft versetzt.

    Stellen Sie sich vor, Sie blicken aus dem Fenster und der Wind peitscht so heftig, dass es fast unmöglich scheint, das Haus zu verlassen. Genau das könnte vielen Menschen in Frankreich bevorstehen.

    Die Kombination aus starken Winden und hohen Wellen, getrieben durch das Tiefdruckgebiet Pierrick, führt zu einer signifikanten Gefahr von Sturmfluten am Dienstag, insbesondere in den Départements Finistère, Côtes-d’Armor, Ille-et-Vilaine, Manche, Seine-Maritime, Somme und Pas-de-Calais. Diese Regionen stehen unter Warnstufe Orange, einer Warnstufe, die auf erhebliche Risiken hinweist.

    Aber es sind nicht nur die Küstengebiete, die sich in Acht nehmen müssen. Auch die Départements Seine-Maritime, Eure, Charente-Maritime, Gironde und Pyrénées-Atlantiques sind wegen der Gefahr von Überschwemmungen in erhöhter Alarmbereitschaft.

    Was die Temperaturen betrifft, so pendeln die Tiefstwerte zwischen 5 und 10 Grad, wobei es in der Nähe des Mittelmeers wärmer werden kann. Selbst dort, wo man es am wenigsten erwartet, wie im aquitanischen Küstengebiet und in den südlichen Alpen, könnten Gewitter auftreten.

    Das besonders beunruhigende Element dieser Sturmfront ist das Risiko von „tourbillonnaires Phänomenen“ – Tornados, die in der nördlichen Landeshälfte entstehen könnten, warnt das Keraunos Observatorium für heftige Sturmereignisse.

    Was also erwartet Frankreich am heutigen Dienstag? Wegen Windböen von bis zu 130 km/h, sechs Meter hohen Wellen und Sturmfluten stehen elf Départements unter einer orangefarbenen Warnung für Überschwemmungen oder Sturmfluten.

    In einer Zeit, in der das Wetter zunehmend unberechenbarer wird, ist Vorsicht besser als Nachsicht. Bleiben Sie sicher und folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden, um diese stürmischen Zeiten unbeschadet zu überstehen.

  • Sturmtief Pierrick: Unwetterwarnung für Frankreich

    Sturmtief Pierrick: Unwetterwarnung für Frankreich

    Frankreich bereitet sich auf eine besonders heftige Wetterphase vor, denn das Sturmtief Pierrick zieht über das Land. Starke Winde, Gewitter, Regenfälle und sogar Schneefall in höheren Lagen werden für verschiedene Regionen des Landes am Montag und Dienstag erwartet.

    Heftige Winde und beeindruckende Wellen

    Das Sturmtief Pierrick, das sich vor der Küste Portugals gebildet hat, wird auf seinem Weg zur Bretagne starke Windböen von bis zu 110 km/h an den Küsten und Wellen von 4 bis 6 Metern Höhe mit sich bringen. Diese Bedingungen werden durch hohe Gezeitenkoeffizienten verstärkt, was das Risiko von Überschwemmungen erhöht.

    Montagnachmittag: Zunehmende Wetterunruhen

    Das Wetter wird im Laufe des Montags zunehmend unbeständiger über Frankreich. Bedrohliche Wolken bilden sich zwischen den Pyrenäen und dem Zentrum Frankreichs. In der Bretagne verstärkt sich der Südwind. Gewitter brechen von der Normandie bis zu den Hauts-de-France aus.

    Montagabend: Starke Gewitter vorausgesagt

    Gewitter, die teilweise heftig ausfallen können, mit Hagel und Windböen bis zu 90 km/h, werden von den Pyrenäen bis zum Zentrum Frankreichs und den Ardennen erwartet. In der Bretagne weht der Südwind mit Geschwindigkeiten von 90 bis 110 km/h. Im Finistère könnten die Böen 120 km/h überschreiten.

    Die Nacht von Montag auf Dienstag: Anhaltende orkanartige Böen und Regenfälle

    Starkregen und Gewitter setzen sich in den Regionen östlich von Rhône und Saône fort. An den Küsten des Ärmelkanals herrscht Sturm mit Böen von bis zu 100 km/h. Die Côte d’Opale wird gegen Ende der Nacht betroffen sein.

    Dienstagmorgen: Starke Regenfälle und Schneefall

    Starke Regenfälle werden die Regionen von der Franche-Comté bis Rhône-Alpes und die Cevennen treffen, mit 30 bis 50 Liter/m2 Niederschlag. In den Alpen wird starker Schneefall über 1.300 Metern Höhe erwartet. Der Wind lässt an den bretonischen Küsten nach, weht jedoch weiterhin in Böen von der Normandie bis zu den Hauts-de-France, mit bis zu 130 km/h an den exponiertesten Stellen. Wellen von 3 bis 6 Metern sind vorausgesagt, und das Risiko einer Sturmflut ist gegeben.

  • Finistère in Alarmbereitschaft: Risiko von Sturmfluten

    Finistère in Alarmbereitschaft: Risiko von Sturmfluten

    Das Département Finistère in der Bretagne steht vor einer besonderen meteorologischen Herausforderung: Météo-France hat für Montag, den 8. April, eine orange Warnung vor dem Risiko von Überschwemmungen durch Sturmfluten herausgegeben. Die Warnung gilt von 16:00 bis 23:00 Uhr und ist die Antwort auf eine Kombination aus starken Wellen und hohen Gezeiten, die das Potenzial haben, die Küstenregionen zu überfluten.

    Die drohende Gefahr durch Sturmtief Pierrick

    Die Warnung steht im Zusammenhang mit dem Sturmtief Pierrick, das sich im Laufe des Montags über dem Golf von Biskaya aufbaut und am späten Nachmittag bis Abend nahe der bretonischen Spitze erwartet wird. Météo-France weist darauf hin, dass noch Unsicherheiten bezüglich der genauen Zugbahn des Tiefdruckgebiets bestehen. Sollte sich das Windphänomen verstärken, könnte auch eine orange Warnung wegen starker Winde für den Westen der Bretagne, insbesondere für das Finistère, in Betracht gezogen werden.

    Andere Regionen ebenfalls betroffen

    Neben dem Finistère sind auch die Küsten des Morbihan, der Loire-Atlantique und der Vendée in geringerem Maße von einer gelben Warnstufe für Sturmfluten betroffen. Darüber hinaus könnte es in der Nacht von Montag auf Dienstag zu Überflutungen durch Meerwasser in der Region Seine-Maritime kommen, für die ebenfalls eine gelbe Warnstufe ausgerufen wurde.

    Maßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen

    Einwohner und Besucher des Finistère und der angrenzenden Regionen werden dringend gebeten, die Wetterwarnungen ernst zu nehmen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dies kann die Vermeidung von Besuchen der Küstengebiete, die Sicherung von Eigentum und die Beachtung von Anweisungen lokaler Behörden umfassen.

    Diese meteorologischen Ereignisse erinnern uns einmal mehr an die Kraft der Natur und die Notwendigkeit, auf unerwartete Wetterbedingungen vorbereitet zu sein. Während die Gemeinschaften in den betroffenen Gebieten zusammenstehen, unterstreicht die Situation die Bedeutung von Wetterwarnsystemen und der Kommunikation zwischen meteorologischen Diensten und der Öffentlichkeit.

  • Sturm Nelson zieht mit bis zu 183 km/h über Frankreich: Sieben Departements in Alarmbereitschaft

    Sturm Nelson zieht mit bis zu 183 km/h über Frankreich: Sieben Departements in Alarmbereitschaft

    Der Sturm Nelson, der seit Mittwochabend im Westen Frankreichs wütet, bringt heftige Regenfälle und starke Windböen mit sich. Sieben Departements wurden von Météo France in die Alarmstufe Orange versetzt.

    Météo France hat sieben Departements in Alarmbereitschaft versetzt: Côtes-d’Armor, Finistère, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres, Charente-Maritime wegen des Winds und Var wegen der Gefahr von Wellen und Überschwemmungen. An der Pointe du Raz im Finistère wurden Windböen von bis zu 183 km/h gemessen. Entlang der Atlantikküste wird unbeständiges Wetter mit starken Windböen an den am stärksten exponierten Küsten beobachtet. Für den Westen der Bretagne werden 30 bis 50 mm Niederschlag erwartet. Zwischen Korsika und dem Festland sind starke Wellen und erhebliche Dünung angekündigt.

    Wie wird sich Sturm Nelson entwickeln?

    Eine Radaranimation von Météo Ciel zeigt die Entwicklung des Sturms Nelson im Laufe des Tages.

    Die starken Winde und die Schäden an Dächern auf der Insel Yeu wurden bereits am Mittwochabend registriert. Überraschend fielen in der Bretagne am Mittwochabend einige Schneeflocken, eine Folge des starken Temperaturabfalls durch Sturm Nelson.

    Die Alarmbereitschaft Orange bleibt in sieben Departements bestehen

    In seinem aktualisierten Warnbericht um 10 Uhr hält Météo France die Alarmstufe Orange für die sieben Departements aufrecht: Côtes-d’Armor, Finistère, Loire-Atlantique, Vendée, Deux-Sèvres und Charente-Maritime wegen des Winds sowie Var wegen der Gefahr von Wellen und Überschwemmungen.

    Was wird heute in den von Alarmbereitschaft Orange betroffenen sieben Departements erwartet?

    Besonders auf der Provence wird ein sehr starker Wind entlang der Atlantikküste erwartet, aber auch entlang der Küste der Provence. Eine Dünung von 3 bis 4 Metern soll bis zum Vormittag zwischen Korsika und dem Festland zirkulieren, mit einem Risiko starker Wellen an den am stärksten exponierten Küsten. Var bleibt in Alarmbereitschaft Orange, mit einem realen Risiko von Überschwemmungen an den Küsten der Provence.

    Heute werden sehr starke Wellen erwartet

    Der Sturm Nelson wird heute sehr starke Wellen entlang der Atlantikküste verursachen. Wellen von 8 bis 9 Metern Höhe sind vor der Küste von Finistère, von 5 bis 7 Metern entlang der Atlantikküste und von 3 bis 4 Metern entlang der Mittelmeerküste angekündigt.

    Ein Windstoß von 183 km/h an der Pointe du Raz!

    Ein „extrem heftiger“ Windstoß von 183 km/h wurde an der Spitze von Raz an der bretonischen Spitze gemessen, kurz vor 8:30 Uhr, „beim Durchzug einer Gewitterfront“, so La Chaîne Météo. Windböen wurden mit 121 km/h auf der Insel Ré bei Saint-Clément-des-Baleines, 114 km/h auf Groix, 110 km/h auf Belle-Île gemessen. Im Landesinneren wehte der Wind mit 95 km/h in Brest und 92 km/h in Quimper.

    Der Sturm Nelson hat das westliche Frankreich fest im Griff und sorgt für erhöhte Wachsamkeit in den betroffenen Regionen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen.

  • Regenfälle und starke Böen am Dienstag im Süden – für den Hérault gilt Warnstufe Orange für Überflutungen

    Regenfälle und starke Böen am Dienstag im Süden – für den Hérault gilt Warnstufe Orange für Überflutungen

    Ein mediterranes Unwetter zieht auf: Regenfälle und starke Böen treffen am Dienstag auf das Languedoc, für den Hérault gilt die Warnstufe Orange für Sturmwellen und Überflutungen. Das Unwetter soll bedeutende Niederschläge und starke Windböen, aber auch hohe Wellen entlang der Küste mit sich bringen.

    Regen, Wind, Wellen – das typische Dreigestirn eines mediterranen Unwetters. Zum fünften Mal in dieser Saison wird dieses Wetterphänomen die Ebene des Languedoc und die Cevennen heimsuchen.

    Diesen Montagnachmittag werden der Südwind und der Autan-Wind in der Region Toulouse mit bis zu 90/100 km/h wehen. Zum Teil starke Regenfälle werden sich zwischen den Pyrenäen, Languedoc-Roussillon und der Provence einstellen.

    Wellen von 3 bis 5 Metern

    Gegen Ende der Nacht von Montag auf Dienstag wird der Wind aus Ost-Südost über dem Norden des Golfs von Lyon stärker. Hohe Wellen von 3 bis 5 Metern werden ab Dienstagmorgen entlang der Küste des Languedoc erwartet. Eine erhebliche Erhöhung des Mittelmeerpegels und ein Risiko von Überflutungen entlang der Küste sind zu erwarten, warnt Météo France.

    Bis zu 100 Liter Niederschlag in den Gebirgsregionen

    Das mediterrane Wetterereignis wird bedeutende Niederschläge und Windböen von bis zu 80 km/h mit sich bringen. Die Dünung aus Ost-Nordost wird sich bis zur Küste des Roussillon ausbreiten. Zwischen 40 und 60 Liter Regen auf den m2 werden im Osten des Hérault und im Gard erwartet, nahezu 100 Liter in den Cevennen. Dennoch wird dieses mediterrane Unwetter laut Météo Languedoc „keinen außergewöhnlichen Charakter“ haben.

    Auch die Departements Aude, Gard und Bouches-du-Rhône werden von Regenfällen, Wind und hohen Wellen nicht verschont bleiben, aber weniger betroffen sein als der Hérault. In der Provence werden am Dienstag starke Winde mit nahezu 100 km/h übers Land blasen. Die Niederschläge werden sich bis Mittwochmorgen nach Osten zum Rhône-Tal, dem Var, den Alpes-Maritimes, Korsika und den südlichen Alpen verschieben, bevor sie sich in Richtung Italien und Schweiz verlagern.

    Zusätzlich wird in den südlichen Alpen oberhalb von 1.200 bis 1.500 Metern Schnee fallen. Es wird erwartet, dass im Verlauf des Dienstags und Mittwochs 40 bis 60 cm Schnee fallen werden.

    Laut Météo Languedoc könnte ein weiteres mediterranes Unwetter rund um Ostern auftreten. Es könnte potenziell noch stärker ausfallen. Sein Ausmaß wird im Laufe der Woche vorhersagbar sein. Sicher ist, dass im Süden Frankreichs zum Teil starke Regenfälle am Osterwochenende wahrscheinlich sind.