Schlagwort: Unfall

  • Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Eine Gruppe von Schülern wurde am Donnerstag, 5. Mai, von plötzlich ansteigendem Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Schülerinnen und Schüler, die an der Tour teilnahmen und in die fünfte Klasse gingen, konnten rechtzeitig ins Freie gelangen, doch eine Höhlenforscherin, die die Klasse begleitete, starb.

    Eine professionelle Höhlenforscherin, die am Donnerstag, dem 5. Mai, einen Ausflug von Schülern in eine Höhle im Département Isère betreute, konnte von den Rettungskräften nach einem plözlichen Wasseranstieg nur noch tot geborgen werden. Die anderen Teilnehmer an der Exkursion blieben unversehrt, wie die Präfektur mitteilte.

    Drei Erwachsene wurden durch das Wasser in der Höhle eingeschlossen. Ein zweiter professioneller Höhlenforscher und eine Lehrerin konnten unverletzt gerettet werden.

    Am späten Vormittag wurde die Gruppe beim Aufstieg an die Oberfläche vom steigenden Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Erwachsenen konnten alle Kinder aus der Höhle bringen, blieben aber selbst blockiert.

    Eine Evakuierungsaktion wurde am Abend eingeleitet, so die Präfektur in einer Pressemitteilung. „Bei ihrem Vorrücken entdeckten die Rettungskräfte eine Leiche, die als eine der beiden Bergführer identifiziert wurde“.

    Die Lehrerin und der zweite Bergführer, die in einem unterirdischen Hohlraum Zuflucht gesucht hatten, wurden unversehrt gefunden und an die Oberfläche gebracht. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete eine Untersuchung der Unfallumstände ein.

  • Pas-de-Calais: Vier Tote nach Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer auf der A1

    Pas-de-Calais: Vier Tote nach Zusammenstoß mit einem Geisterfahrer auf der A1

    Eine 60-jährige Frau wendete an einer Mautstelle und stiess frontal mit einem anderen Auto zusammenstieß. Die drei weiteren Opfer waren zwischen 15 und 21 Jahre alt.

    Vier Menschen starben bei einem Verkehrsunfall mit einer Geisterfahrerin am Mittwochabend gegen 22 Uhr auf der Autobahn A1 bei Izel-lès-Équerchin im Departement Pas-de-Calais, wie France Bleu Nord am Donnerstag, 5. Mai, berichtet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen verursachte eine 60-jährige Frau aus Belgien den tödlichen Unfall. Sie war in Richtung Lille-Paris unterwegs und soll an der Mautstelle Fresnes-lès-Montauban gewendet haben und die A1 in entgegengesetzter Richtung befahren zu haben.

    Sehr junge Opfer
    Die 60-Jährige starb bei dem Frontalzusammenstoß, der gegen 22 Uhr ereignete. In dem anderen Fahrzeug saßen ein 21-jähriger Mann am Steuer, eine 19-jährige Frau und ein 15-jähriger Jugendlicher, der schwer verletzt wurde. Der Jugendliche schwebte in Lebensgefahr und starb später in der Universitätsklinik von Lille. Nach Informationen von France Bleu Nord stammten die Opfer aus Hannescamps, einer Gemeinde mit 200 Einwohnern südlich von Arras.

    Die Autobahn wurde während des Rettungseinsatzes gesperrt. Rund zwanzig Feuerwehrleute aus dem Departement Pas-de-Calais waren im Einsatz. Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Unfalls zu untersuchen.

  • Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

    Tödlicher Unfall: Deutscher Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhr der Lieferfahrer schneller als die auf diesem Autobahnabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit.

    Der deutsche Autofahrer, der verdächtigt wird, am Mittwoch, dem 27. April, auf der Autobahn A43 bei Ruy-Montceau im Département Isère einen tödlichen Unfall verursacht zu haben, wurde wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt und unter gerichtliche Aufsicht gestellt, berichtet France Bleu Isère am Freitag, dem 29. April.

    Lesen Sie auch: Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    In Polizeigewahrsam erklärte der Pharmalieferant, dass er auf dem Weg von Frankfurt in Deutschland nach Madrid in Spanien und zurück gewesen sei. Er war am Montag in Deutschland aufgebrochen, am Dienstag in Spanien angekommen und dann wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Am Mittwochmorgen um 5:30 Uhr hatte er nach einer Schlafpause gerade die Fahrt fortgesetzt, als sich der Unfall ereignete.

    Der 61-Jährige sagte, er habe die Sicherheitsmarkierung auf diesem Autobahnabschnitt zwischen Chambéry und Lyon zwar gesehen, sei aber trotzdem gegen die Metallbarriere geprallt, hinter der sich Mitarbeiter des Autobahnbetreibers APRR/AREA befanden. Ein 54-jähriger Autobahnmitarbeiter starb, ein 60-jähriger wurde per Hubschrauber in das Krankenhaus von Lyon geflogen und ein dritter, 32 Jahre alt, wurde in das Krankenhaus von Bourgoin-Jallieu gebracht. Der deutsche Fahrer hingegen blieb unverletzt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhr der Lieferant schneller als die auf diesem Autobahnabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit. Diese war aufgrund der Präsenz von Streckenarbeitern auf den Fahrbahnen auf 50 km/h herabgesetzt. Der Verdächtige war bei einem ersten Screening positiv auf Kokain getestet worden, wurde dann aber bei zwei weiteren Untersuchungen negativ getestet.

  • Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    Zwei Autobahnarbeiter wurden am Mittwoch, dem 27. April, auf der Autobahn A43 von einem deutschen Autofahrer beim Entfernen von Baustellenmarkierungen überfahren. Der Unfall forderte einen Toten und einen Schwerverletzten.

    Die zwei Autobahnarbeiter entfernten Baustellenmarkierungen, als sie am Mittwoch, dem 27. April, um 5.30 Uhr auf der Autobahn A43 von einem Auto erfasst wurden. Einer von ihnen überlebte nicht. Anfang April war bereits auf der A9 ein Servicetransporter von Vinci Autoroutes von einem Lkw gerammt worden, wobei der Autobahnmitarbeiter und Fahrer des Transporters ums Leben kam. Leider kommen solche Unfälle immer wieder vor: Jedes Jahr ereignen sich in Frankreich etwa 130 Vorfälle dieser Art.

    „Die Gefahr ist permanent“
    Die Atobahnservicearbeiter prangern regelmäßig ihre Arbeitsbedingungen an. „Man muss wirklich sehr wachsam sein, sobald man eingreift, sobald man aus einem Fahrzeug aussteigt, man muss wirklich immer ein Auge auf die Straße hinter sich haben, denn die Gefahr ist permanent“, erklärt Benoît Blot gegenüber France 2. In der Gegend um Rennes (Ille-et-Vilaine) haben sich seit Beginn des Jahres 2022 bereits 12 Unfälle ereignet, dreimal so viele wie in den Vorjahren. Die Präfektur hat eine Sensibilisierungsaktion für die breite Öffentlichkeit gestartet.

  • Ardèche: Fahrer und Beifahrer sterben bei Autorallye

    Ardèche: Fahrer und Beifahrer sterben bei Autorallye

    Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    Zwei Teilnehmer der Rallye Bassin Annonéen in der Ardèche starben am frühen Samstagabend, nachdem sie von der Straße abgekommen waren, wie France Bleu Drôme Ardèche berichtet. Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Die Unfallursache ist laut den Organisatoren des Rennens noch unbekannt, aber das Wetter war am Samstag besonders regnerisch. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    Der aus Savoyen stammende Fahrer Nathanaël Degrange und sein Beifahrer Benoît Surot, beide etwa 40 Jahre alt, verpassten eine Kurve und stürzten etwa 40 Meter in die Tiefe. Ihr Fahrzeug, ein Renault Clio 3 RS, geriet daraufhin in Brand.

    Nathanaël Degrange hatte seit 2004 an 80 Rallyes teilgenommen. Seit 2010 fuhr er mit seinem Beifahrer Benoît Surot zusammen. Rund 40 Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. Das Rennen wurde auf Beschluss der Rallyeleitung abgebrochen.

     

    Nathanaël Degrange und Benoît Surot verlieren ihr Leben bei der Rallye du Bassin annonéen (Facebook | Benoît Surot)
  • In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    Im Stadtzentrum von Bayonne stürzte ein Kran, der auf einer Baustelle aufgestellt war, auf ein benachbartes Gebäude. Der Kranführer kam bei dem Unfall ums Leben.

    Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 9. März: Im Stadtzentrum von Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) stürzte ein Baukran, der seit Dienstag vor einem im Bau befindlichen Gebäude aufgestellt worden war, auf ein angrenzendes Gebäude. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard Alsace-Lorraine im Stadtteil Saint-Esprit. Nach Informationen von France Bleu kam der Kranführer dabei ums Leben.

    Die Bewohner der benachbarten wurden Häuser evakuiert und der Verkehr wurde unterbrochen. Die Stadtverwaltung forderte die Verkehrsteilnehmer auf, das Gebiet zu meiden. Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort.

  • Gard: LKW stürzt von einer Brücke in die Rhône -Fahrer ist unauffindbar

    Gard: LKW stürzt von einer Brücke in die Rhône -Fahrer ist unauffindbar

    Ein LKW ist am Freitag, dem 18. Februar, von einer Brücke in Aramon im Departement Gard in die Rhône gestürzt. Der Fahrer ist derzeit nicht auffindbar.

    Ein Lastwagen mit einer Ladung Obst und Gemüse ist am Freitagmorgen, 18. Februar, von einer Brücke in der Gemeinde Aramon südlich von Avignon in die Rhône gestürzt, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Der Fahrer konnte bisher nicht gefunden werden.

    Etwa 50 Feuerwehrleute wurden mobilisiert, ebenso wie ein Hubschrauber der Gendarmerie. Ein Spezialteam schloss die Gefahr einer Umweltverschmutzung durch den LKW aus. Taucher suchen nach dem Fahrer, was durch die starke Strömung erschwert wird.

    Laut La Provence ist die Verbindungsstraße D402 zwischen den Departements Gard und Bouches-du-Rhône blockiert.

  • Mexiko: Zwei Franzosen und ein Deutscher bei Verkehrsunfall getötet

    Mexiko: Zwei Franzosen und ein Deutscher bei Verkehrsunfall getötet

    Bei einem Unfall zwischen einem Bus und einem Lastwagen kamen am Sonntag acht Menschen ums Leben.

    Zwei französische und ein deutscher Staatsbürger sind unter den acht Menschen, die bei dem Zusammenstoß zwischen einem LKW und einem Bus in Mexiko ums Leben gekommen sind, wie die örtlichen Behörden am Montag mitteilten.

    Der Unfall ereignete sich am Sonntag auf der Autobahn, die die Stadt Mérida im östlichen Bundesstaat Yucatán mit dem Badeort Cancún, einem beliebten Reiseziel in Mexiko, verbindet.

    Neunzehn weitere Personen wurden in Cancún ins Krankenhaus eingeliefert, von denen sich zehn in einem ernstem Zustand befinden.

    An Bord des Busses befanden sich 45 Passagiere, darunter mehrere Ausländer, die ihren Urlaub an mexikanischen Karibikzielen wie Cancún, Playa del Carmen und Tulum verbringen wollten.

    Die Umstände des Unfalls, der sich auf der Autobahn Mérida-Cancún ereignete, die nur wenige Kurven hat und durch flaches Gelände führt, sind bislang unbekannt.

    Gegen den Bus- und den Lkw-Fahrer, die bei dem Unfall verletzt wurden, wird ermittelt.

  • Jura: Auto stürzt in einen See – vier Schüler tot

    Jura: Auto stürzt in einen See – vier Schüler tot

    Der schreckliche Unfall ereignete sich in der Nähe des Lac de Chalain im Jura. Von den fünf Insassen gelang es nur einem, das Fahrzeug zu verlassen und die Rettungskräfte zu alarmieren.

    Vier Gymnasiasten starben bei einem Verkehrsunfall am späten Mittwochnachmittag, 19. Januar, wie France Bleu Besançon berichtet. Nachdem das Auto aufgrund wegen Glatteis von der Straße abgekommen war, stürzte es etwa zehn Meter in die Tiefe und landete im Lac de Chalain, etwa 30 Kilometer östlich von Lons-le-Saunier.

    Nur einer der Insassen konnte sich aus dem Fahrzeug befreien und die Rettungskräfte alarmieren. Er wurde mit Unterkühlung in das Krankenhaus von Lons-le-Saunier eingeliefert. Nur die Fahrerin war volljährig. Die fünf Insassen waren alle Schüler des Gymnasiums in der Gemeinde Champagnole, die etwa 20 km vom See entfernt liegt.

    „Unsere Gedanken sind vor allem bei den Angehörigen der vier Jugendlichen“, sagte David Philot, der Präfekt des Departements Jura, der am Mittwochabend den Unfallort besuchte. „Es ist uns auch ein Anliegen, die Mitschüler an ihrem Gymnasium in den kommenden Stunden und Tagen zu begleiten.“ Im Lycée Paul-Émile Victor in Champagnole wurde psychologische Betreuung eingerichtet.

    Auch Bildungsminister Jean-Michel Blanquer reagierte auf seinem Twitter-Account: „Nach diesem Drama, das die gesamte Bildungsgemeinschaft und ganz besonders die Akademie von Besançon betrifft, möchte ich meine Trauer zum Ausdruck bringen und meine Gedanken an die Familien und Angehörigen der Gymnasiasten richten. Die staatlichen Stellen sind voll und ganz mobilisiert, um die Angehörigen der Opfer zu unterstützen.“

    Im Anschluss an die Rettungsarbeiten wurde am Abend in Lons-le-Saunier ein Krisenstab eingerichtet.

  • Puy-de-Dôme: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz

    Puy-de-Dôme: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz

    Die Gendarmerie für Luftverkehr sowie die Forschungsabteilung der Gendarmerie für Luftverkehr mit Sitz in Roissy bei Paris wurden mit Ermittlungen zur Absturzursache beauftragt.

    Zwei Männer sind am Donnerstagnachmittag beim Absturz eines Hubschraubers am Col du Béal (Puy-de-Dôme) ums Leben gekommen, wie die Gendarmerie berichtete.

    Der private Hubschrauber, der um 15.30 Uhr von Villefranche-sur-Saône (Rhône) nach Brive-la-Gaillarde (Corrèze) startete, wurde laut der Gendarmerie gegen 17.30 Uhr von der Leitstelle als verloren gemeldet.

    Der brennende Hubschrauber wurde von Rettungsmannschaften gegen 18.30 Uhr auf dem 1.400 Meter hohen Col du Béal geortet.

    Die beiden Männer an Bord, deren Identität zunächst nicht bekannt war, waren bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits tot, wie die Gendarmerie weiter mitteilte. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht bekannt.