Schlagwort: Ukraine

  • Krieg in der Ukraine: Immer mehr Solidaritätsaktionen in Frankreich

    Krieg in der Ukraine: Immer mehr Solidaritätsaktionen in Frankreich

    Die Not der Ukrainer löst in ganz Frankreich eine Mobilisierung der Bevölkerung aus. Auch am Mittwoch, 2. März, werden Sammlungen organisiert, um Hilfsgüter in die Ukraine zu bringen. In Annecy (Hochsavoyen) wurde ein Spendenaufruf gestartet. Ein Bericht von France 3.

    Mit den Armen voller warmer Kleidung kam Marie am Mittwoch, 2. März, zu einer Sammelstellen, um für ukrainische Flüchtlinge zu spenden. „Wir sind sehr gerührt angesichts des Mutes, den die Ukrainer zeigen. Ich bewundere sie für das, was sie durchmachen“, sagte sie gegenüber France 3. In Annecy (Haute-Savoie) gehen seit Sonntag immer mehr Spenden ein. Kleidung, Hygieneartikel, Medikamente, Lebensmittel… Rund 15 Freiwillige sind im Einsatz, um alles zu sortieren.

    Eine Welle der Solidarität
    Unter den Freiwilligen befinden sich mehrere Frauen ukrainischer Herkunft. „Ich habe alle meine Kurse abgesagt, um zu helfen, und ich bin so gerührt von den Franzosen, was sie für uns tun“, erzählt Nataliya. „Um ehrlich zu sein, bin ich wirklich glücklich und gerührt. Ich hatte nicht erwartet, dass die Menschen so solidarisch sind“, sagt Mariya, eine andere Freiwillige. Die Initiative wurde von zwei Nachbarn ins Leben gerufen, die nicht mit einer solchen Großzügigkeit gerechnet hatten. Der Konvoi soll am kommenden Mittwoch nach Polen aufbrechen und die Hilfsgüter bis zur Grenze im Westen der Ukraine transportieren.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich tut alles für Waffenstillstand und Verhandlungen, so Gabriel Attal

    Ukraine-Krieg: Frankreich tut alles für Waffenstillstand und Verhandlungen, so Gabriel Attal

    Der Regierungssprecher bekräftigte den Willen Frankreichs, eine diplomatische Lösung zu erreichen, unterstützte jedoch die vom Westen beschlossenen starken Wirtschaftssanktionen, „um die Kosten des Krieges für Russland so weit wie möglich zu verteuern“. „Die Regierung von Frankreich hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Krieg in der Ukraine befasst, insbesondere mit einem Waffenstillstand und der Aufnahme von Verhandlungen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Donnerstag auf Franceinfo. „Die Gespräche werden fortgesetzt“, mit dem Ziel, „die Bedingungen für einen Waffenstillstand zu definieren“, und Frankreich wird „diese Gespräche sehr genau verfolgen“, versicherte Gabriel Attal. Für den Regierungssprecher ist es „eine Priorität für Frankreich, für Europa und für unsere Verbündeten“, „die Eskalation zu stoppen“. „Das bedeutet, mit den einen und den anderen zu sprechen, die Ukrainer zu unterstützen und Druck auf Russland auszuüben“, fügte er hinzu. „Was wir tun, ist, di…

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  • 14 Legionäre ukrainischer Herkunft auf dem Weg nach Polen in Paris festgenommen

    14 Legionäre ukrainischer Herkunft auf dem Weg nach Polen in Paris festgenommen

    Eine Polizeistreife verhaftete am Dienstag 14 Fremdenlegionäre in einem Bus, der nach Polen unterwegs war. Es ist nicht bekannt, ob sie geplant hatten, in der Ukraine zu den Waffen zu greifen. Andere Passagiere hingegen wollen wahrscheinlich in den Kampf ziehen, wie militärische Quellen berichteten.

    Hatten sie die Absicht, zu den Waffen zu greifen? Das wird jedenfalls von den französischen Behörden in Betracht gezogen, nachdem 14 ukrainisch-stämmige Miotglieder der Fremdenlegion am Dienstag, dem 1. März, in Paris in einem Bus auf dem Weg nach Polen festgenommen wurden. Wie am Mittwoch aus militärischen Quellen bekannt wurde, befanden sich in dem Bus weitere Passagiere, die wahrscheinlich in der Ukraine kämpfen wollen.

    Neun der Legionäre hatten eine Urlaubs-Erlaubnis, die es ihnen jedoch nicht erlaubte, Frankreich zu verlassen, während sich die anderen fünf in „irregulärer Abwesenheit“ befanden, vier von ihnen wurden bereits als „fehlend“ gesucht, wie der Kommandant der Fremdenlegion, General Alain Lardet, gegenüber der Agentur AFP erklärte.

    Es war zunächst nicht klar, ob die 14 Fremdenlegionäre kämpfen oder nur ihre Familien bei der Flucht aus der Ukraine unterstützen wollten, wie Militärquellen berichteten. In ihrem Gepäck seien keine Waffen oder verbotene Ausrüstung gefunden worden, hieß es weiter.

    Unter den anderen zivilen Passagieren des Busses befanden sich jedoch einige, die Dinge bei sich trugen, die darauf hindeuteten, dass sie in den Kampf zogen, so eine der Quellen.

    Die Fremdenlegion ist eine Eliteeinheit der französischen Armee mit über 9.000 Mann, der sich Freiwillige im Alter von 17 bis 39 Jahren aus der ganzen Welt anschließen können. Nach mehreren Jahren oder im Namen des im Kampf „vergossenen Blutes“ können die „Képis blancs“ anschliessend die französische Staatsbürgerschaft erhalten.

    In der Fremdenlegion befinden sich 710 Soldaten ukrainischer Herkunft, von denen 210 bereits eingebürgert wurden, und 450 russischer Herkunft.

    Seit Beginn der russischen Offensive habe es „eine große Unruhe unter den Ukrainern gegeben, die sich um ihre Familien sorgten“, sagt General Alain Lardet.

    Verbot, die ukrainische Grenze zu überschreiten
    Die Legion gewährt diesen Männern auf Antrag „eine vierzehntägige Sondergenehmigung“, um in ein Nachbarland der Ukraine zu reisen, um ihre Angehörigen „abzuholen“ und zu „sichern“, verbietet ihnen aber laut ihrem Kommandanten, die Grenze in die Ukraine zu überqueren.

    25 dieser Sondergenehmigungen wurden am Dienstag und „viele weitere“ am Mittwoch erteilt,. Die neun in Paris festgenommenen Personen hatten aber nur eine herkömmliche Genehmigung, die auf das französische Staatsgebiet beschränkt ist. Sie sollen jedoch nicht bestraft werden, da ihnen die neue Urlaubsregelung noch nicht bekannt war. Die anderen fünf Soldaten ohne Urlaubsgenehmigung hätten allerdings „ein schweres Vergehen gegen den Ehrenkodex der Legionäre“ begangen und würden „mit Arresttagen bestraft“.

    Insgesamt sind seit einer Woche 25 Legionäre ukrainischer Herkunft desertiert, die Hälfte davon, um gegen die Russen zu kämpfen, schätzt General Lardet. „Die Legion hat alle Brücken abgebrochen. Sie engagieren sich für eine Sache, die nicht unsere ist“, kommentierte General Lardet gegenüber der AFP.

  • Krieg in der Ukraine: Franzosen bereiten sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor

    Krieg in der Ukraine: Franzosen bereiten sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor

    In Lille haben Menschendie bereit sind, die aus ihrem Land geflohenen Ukrainer aufzunehmen, bereits Zimmer vorbereitet. Die Stadt ist nach eigenen Angaben darauf vorbereitet, fast 1.600 Kriegsflüchtlinge aufzunehmen.

    Seit sechs Tagen läuft der Fernseher und diese Frau aus Lille fühlte sich hilflos angesichts des Krieg und des damit verbundenen Leids. Also beschließt sie zum ersten Mal in ihrem Leben, Flüchtlinge aufzunehmen. „Ich bin nie auf die Idee gekommen, das zu tun, aber jetzt ist es einfach eine Selbstverständlichkeit. Man kann nicht den ganzen Tag fernsehen und sich sagen, dass es nicht schlimm ist“, erklärt Barbara Ozuch gegenüber dem Sender France 3. Ein Zimmer ist bereits vorbereitet. Das Rathaus von Lille erfasst alle Einwohner, die bereit sind, ihre Türen für Ukrainer zu öffnen.

    Sich in die Lage der Flüchtlinge versetzen

    Einige Kilometer weiter, in Lesquin (Nord), bereitet Sandrine Leroi ebenfalls Betten vor. Die Not der Ukrainer hat sie sehr berührt: „Ich habe mir gesagt, dass wir, wenn wir im Krieg wären, gerne von einem anderen Land aufgenommen werden würden, das uns die Hand reicht, uns ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen bietet“. In der Metropole Lille erklärten sich die Einwohner bereit, mindestens 1.600 ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen.

  • Krieg in der Ukraine: Französische Zivilisten wollen in der Ukraine helfen

    Krieg in der Ukraine: Französische Zivilisten wollen in der Ukraine helfen

    Immer mehr französische Zivilisten beabsichtigen, in die Ukraine zu fahren, um zu helfen, die Bevölkerung so gut wie möglich zu schützen oder Kriegsopfer zu versorgen.

    Mathieu Dos Santos, ein 34-jähriger Franzose und ehemaliger Soldat, bereitet sich auf seine Fahrt in die Ukraine vor. Er steht in Kontakt mit einem ukrainischen Verbindungsoffizier, den er an der polnischen Grenze treffen soll. „Das Hauptziel ist nicht, an die Front zu gehen, das schaffen wir nie. Es geht darum, die Menschen so gut wie möglich zu schützen und vor Ort nützlich zu sein“, erklärt er gegenüber dem Sender France 2.

    „Mich vor allem nützlich machen“
    Arsène Sabanieev ist ein französischer Intensivmediziner ukrainischer Herkunft. Auch er hat sich entschieden in die Ukraine zu fahren, nicht um zu kämpfen, sondern um zu heilen. „Ich bin ein Notfallmediziner, also will ich mich vor allem nützlich machen“, sagt der Mann, der sich im Alter von 17 Jahren das Symbol der Ukraine auf den rechten Unterarm tätowiert hat.

  • Bruno le Maire: „Wir werden die russische Wirtschaft zum Einsturz bringen“

    Bruno le Maire: „Wir werden die russische Wirtschaft zum Einsturz bringen“

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Dienstag, 1. März, Gast der Sendung „8h30 franceinfo“. Er versprach unter anderem, wegen des Krieges in der Ukraine „einen totalen Wirtschafts- und Finanzkrieg gegen Russland zu führen“. Der Wirtschaftsminister war am Dienstag, dem 1. März, Gast der Sendung „8h30 franceinfo“. Bruno Le Maire sprach über den Krieg in der Ukraine und insbesondere über die gegen Russland verhängten Sanktionen, während sich die Truppen von Wladimir Putin vor den Toren Kiews weiter ansammeln. „Wir werden den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft herbeiführen“ Bruno Le Maire kündigt die Verschärfung der französischen Finanzsanktionen gegen Russland an. „Wir werden den Zusammenbruch der russischen Wirtschaft herbeiführen“ durch die westlichen Wirtschaftssanktionen, die als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine verhängt wurden, sagt der Wirtschaftsminister. „Das wirtschaftliche und finanzielle Kräfteverhältnis ist völlig zugunsten der Europäischen Union, …

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  • Krieg in der Ukraine: Ein russischer Atomangriff? Gibt es eine ernsthafte Bedrohung für Europa?

    Krieg in der Ukraine: Ein russischer Atomangriff? Gibt es eine ernsthafte Bedrohung für Europa?

    Am Sonntag wies Wladimir Putin seinen Verteidigungsminister und den Generalstabschef an, die Abschreckungskräfte der russischen Armee in Alarmbereitschaft zu versetzen. Eine Drohung, die das Gespenst eines Atomkriegs mit verheerenden Folgen heraufbeschwört eine einschätzung der Zeitung La Depeche du Midi.

    Kann Wladimir Putin im Alleingang einen Atomschlag auslösen?
    Drei Atomkoffer, die nach einem Berg im Kaukasus „Tschet“ genannt werden, müssen gleichzeitig von Wladimir Putin, Generalstabschef Waleri Gerassimow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu aktiviert werden. Letztere wurden von Putin aufgefordert, die Atomstreitkräfte „in Alarmbereitschaft“ zu versetzen. Ein vor allem symbolischer Befehl, da solche Streitkräfte eigentlich ständig in Alarmbereitschaft sein sollten. In Frankreich kann nur der Präsident der Republik den berühmten roten Knopf drücken.

    190 Länder, darunter die Ukraine, haben den internationalen Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen unterzeichnet. Heute verfügen nur neun Länder über Atomwaffen und 90% des weltweiten Arsenals befinden sich im Besitz von Russland und den USA mit 6.255 bzw. 5.550 Atomsprengköpfen. Mit 290 nuklearen Sprengköpfen steht Frankreich an vierter Stelle, hinter China (350) und vor dem Vereinigten Königreich (225). Die anderen Länder sind Pakistan (165), Indien (156), Israel (90) und Nordkorea (40 bis 50). 

    Heute gibt es mehrere Arten von Atomwaffen. Die grösste ist eine Bombe, eine strategische Waffe, die eine Hauptstadt oder eine ganze Stadt zerstören kann, wie es am Ende des 2. Weltkriegs in Hiroshima oder Nagasaki der Fall war. Und dann gibt es begrenzte taktische Waffen, die auf einem Schlachtfeld eingesetzt werden können. Eine Mini-Nuke genannte taktische Granate kann zum Beispiel eingesetzt werden, um sehr tief unter der Erde liegende Infrastrukturen zu zerstören. Frankreich verfügt über strategische Waffen, aber nicht über die kleineren taktischen Atombomben. Stattdessen hat es eine „prästrategische“ Waffe entwickelt, die als letzte Warnung dienen soll.

    Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Sprengkraft von Atombomben etwa verzehnfacht. Die Atombomben, die 1945 die beiden japanischen Grossstädte auslöschten, waren im Vergleich zu modernen Atomwaffen sehr schwach. Anfang der 1960er Jahre testete Russland in Sibirien die „Zar Bomba“, die stärkste thermonukleare Bombe, die je von Menschen gebaut wurde (50 Megatonnen im Vergleich zu 21 Kilotonnen in Nagasaki). Die erst vor kurzem freigegebenen Bilder der „Zar Bomba“ zeigen einen Atompilz, der über 200.000 Fuß hoch ist. Die Schockwelle und die atmosphärische Störung, die auf die Explosion der „Zar Bomba“ folgten, haben die Erde dreimal umrundet. Die seit 2020 einsatzbereite ballistische Interkontinentalrakete „Satan 2“, die in der Lage ist, ein Land wie Frankreich vollständig auszulöschen, weckt die Angst der westlichen Welt.

    Kuba 1962, der indisch-pakistanische Konflikt Anfang der 2000er Jahre – es ist nicht das erste Mal, dass die atomare Bedrohung näher rückt. Zwar kann nichts mit Sicherheit gesagt werden, doch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Atomkrieg ausbricht, ist nach wie vor sehr gering.

    Klar ist: Wenn Putin in der Ukraine Atomwaffen einsetzt, würde er einen Prozess in Gang setzen, der ihn selbst sehr stark gefährdet. Die Gegenreaktion der anderen Länder würde nicht lange auf sich warten lassen und davon würde sich Russland nicht mehr erholen. Die Atomwaffen sind Abschreckungswaffen, keine Aktionswaffen. Man droht damit, aber man setzt sie nicht ein.

    Wladimir Putin wollte offensichtlich einen Blitzkrieg führen, stieß aber auf unerwartet starken ukrainischen Widerstand und eine geeinte internationale Gemeinschaft. Da er sich in die Enge getrieben sieht, spielt er nun seine letzte Karte aus, um eine Niederlage zu vermeiden, die ihn teuer zu stehen kommen könnte.

    Sollte tatsächlich ein Angriff stattfinden, können sich Länder wie Frankreich können auf ausgeklügelte Verteidigungssysteme der Luftwaffe verlassen. Und es gilt: Die Fähigkeit, zurückzuschlagen, ist und bleibt höchst abschreckend.

  • Ukraine: Anerkennung der Krim, „Entnazifizierung“ der Regierung… Das sind Putins Forderungen

    Ukraine: Anerkennung der Krim, „Entnazifizierung“ der Regierung… Das sind Putins Forderungen

    Emmanuel Macron und Wladimir Putin telefonierten am Montagnachmittag, 28. Februar, über eine Stunde lang miteinander. Der russische Präsident nannte seine Bedingungen für einen Abzug seiner Truppen aus der Ukraine. Präsident Emmanuel Macron und Wladimir Putin führten am Montag, 28. Februar, ein langes Telefongespräch. Bei dieser Gelegenheit erläuterte der russische Präsident mehrere Forderungen als Voraussetzung für ein Ende der Invasion in der Ukraine: die Anerkennung der Krim als russisches Territorium, die „erfolgreiche Entmilitarisierung und Entnazifizierung“ der ukrainischen Regierung und die Gewährleistung eines „neutralen Status“ Kiews. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, Putin habe bei dem Gespräch „seinen Willen bekräftigt“, Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur zu vermeiden. Macron bekräftigte die „Notwendigkeit, einen sofortigen Waffenstillstand umzusetzen“ und stellte seinem russischen Amtskollegen mehrere Forderungen, wie der Elysée-Palast berichte…

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  • Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron telefonierte eineinhalb Stunden mit Wladimir Putin

    Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron telefonierte eineinhalb Stunden mit Wladimir Putin

    Der Staatschef tauschte sich auch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Zelensky „mehrmals in den letzten Stunden“ aus, wie der Elysée-Palast am Montag mitteilte. Emmanuel Macron tauschte sich am Montag, dem 28. Februar, eineinhalb Stunden lang mit Wladimir Putin aus und forderte ihn auf, die Angriffe auf Zivilisten einzustellen und die Straßen in der Ukraine zu sichern. Der russische Präsident habe „seine Bereitschaft bestätigt, sich zu engagieren“, teilte der Elysée-Palast mit. Der französische Präsident habe auch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Zelensky „in den letzten Stunden mehrmals“ gesprochen, fügte die Präsidentschaft hinzu. Russische Militärkampagne immer brutaler. Die von Russland in der Ukraine geführte Militärkampagne „wird immer brutaler“, meint der Chefdiplomat der Europäischen Union, Josep Borrell, und berichtet von „vielen“ zivilen Opfern. „Kiew hält stand, Mariupol hält stand, Charkiw hält stand“, fügte er nach einem Treffen der EU-Verteidigun…

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  • Ukraine-Krieg: Das größte Flugzeug der Welt, die Antonow An-225, von Russland zerstört

    Ukraine-Krieg: Das größte Flugzeug der Welt, die Antonow An-225, von Russland zerstört

    Die ukrainischen Behörden gaben am Sonntag bekannt, dass die Antonow An-225, das größte Flugzeug der Welt, von russischen Streitkräften zerstört worden war. Das Flugzeug, das fast 84 Meter lang war, soll für fast drei Milliarden US-Dollar repariert und wieder aufgebaut werden.

    Ein Riese stand in Flammen. Am Sonntag, dem 27. Februar, bestätigte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba, dass Russland die Antonow An-225, das größte Flugzeug der Welt, zerstört hat. Die Maschine mit dem Namen „Mriya“ („Traum“), die auf einer der Start- und Landebahnen des Flughafens Hostomel, etwa 20 km von Kiew entfernt, geparkt war, war in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar von der russischen Luftwaffe beschossen worden. „Die Russen mögen unsere ‚Mriya‘ zerstört haben. Aber sie werden niemals unseren Traum von einem starken, freien und demokratischen europäischen Staat zerstören können. Wir werden siegen!“, erklärte Dmytro Kuleba auf Twitter.

    Das Großraumflugzeug war ein besonders wichtiges Symbol in der Ukraine: Es wurde jeden 24. August bei der Luftparade zum ukrainischen Nationalfeiertag eingesetzt. Die ukrainischen Behörden gaben jedoch an, das Flugzeug reparieren zu wollen. Nach Angaben des Konzerns Ukroboronprom wird die Reparatur auf drei Milliarden US-Dollar geschätzt und könnte fast fünf Jahre dauern.

    Ein 84 Meter langes Großraumflugzeug
    Das fast 84 Meter lange Monster (11 Meter länger als der A380) wiegt fast 600 Tonnen (38% schwerer als der A380) wurde nur in einem einzigen Exemplar hergestellt und startete am 22. März 1989 zu seinem ersten Flug. Das Flugzeug, das 106 Weltrekorde brach, war für den Transport des russischen Space Shuttle Buran konzipiert worden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1994 wurde es ausser dienst gestellt.

    Die Antonow An-225 kann 253 Tonnen Ladung über eine Distanz von fast 10.000 Kilometern transportieren. Konkret bedeutet dies, dass die Maschine einen zerlegten A340 von Toulouse nach Seattle transportieren könnte.