Schlagwort: Trockenheit

  • Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Frankreich wird ab Mitte der Woche bis zum 14. August eine vierte Hitzewelle erleben. 

    Die grosse Hitze in diesem Sommer ist noch nicht vorbei. Wie mehrere Meteorologen bereits seit einigen Tagen andeuteten, wird nächste Woche eine neue Hitzewelle in Frankreich eintreffen.

    Meteo France bestätigt, dass die Temperaturen ab der zweiten Hälfte der Woche in ganz Frankreich immer heißer werden können. Eine „wahrscheinliche“ Hitzewelle, so die Meteorologen, „mit Temperaturen, die bis zum nächsten Wochenende sehr hoch sein werden“.

    Bis zu 40°C im Südwesten.
    Laut Vorhersage meldet Meteo France für Donnerstag, den 11. August, 40°C in Montauban 39°C in Albi und Cahors oder 37°C in Toulouse. Für Freitag, den 12. August, 39°C in Albi und Montauban, 38°C in Cahors und Auch und 37°C in Toulouse. Für Samstag, den 13. August: 39°C in Montauban, 38°C in Albi, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Für Sonntag, den 14. August: 39°C in Albi, 38°C in Montauban, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Während dieser Tage werden in den meisten Städten im Südwesten Höchsttemperaturen von über 35°C erwartet.

    Lesen Sie auch: Erneute Hitzewelle: Nächste Woche werden schon wieder 40 Grad in Frankreich erwartet!

    Bis zum 15. August wird es in Frankreich weiterhin kaum Niederschläge geben. Lediglich in den Pyrenäen und den Alpen soll es einige Gewitter geben. Das war bereits diese Woche der Fall, mit teils starken Gewittern am Ende des Tages über den Gipfeln der Pyrenäen.

    Warum diese neue Hitze? Der hohe Luftdruck über Westeuropa bremst die Entwicklung von Gewittern, erklärt La Chaîne Météo. Das verstärkt ausserdem die Trockenheit, die derzeit in vielen Departements herrscht, nochmals deutlich.

    Auch nach dem 15. August bleibt es heiß
    Für die Woche nach dem 15. August sagt Météo France voraus, dass die Temperaturen weiterhin über den für die Jahreszeit üblichen Werten liegen dürften, aber etwas niedriger als in der Vorwoche. Das Wetter wird wohl weiterhin trocken sein, mit nur wenigen Wolken und Gewittern.

  • Trockenheit: Wird Frankreich bald das Leitungswasser ausgehen?

    Trockenheit: Wird Frankreich bald das Leitungswasser ausgehen?

    Frankreich wird derzeit von einer „beispiellosen“ Dürre heimgesucht und der Wassermangel wird zur Realität. In Nord-Korsika bleiben nur noch knappe 25 Tage, bevor die Bevölkerung ohne Leitungswasser auskommen muss. Im Departement Var sind bereits drastische Einschränkungen eingeführt worden und die Bewohner sind gezwungen, ihren Verbrauch stark einzuschränken. Und die Krise ist noch lange nicht vorbei …

    25 Tage. Das ist die Zeit, die den Bewohnern Nord-Korsikas noch bleibt, bevor es kein fließendes Wasser mehr geben könnte. Diese beängstigende Feststellung wurde Anfang der Woche von der Präfektur des Inseldepartements veröffentlicht. Und die Maßnahmen, die ergriffen wurden reichen nicht aus, um diesen Termin hinauszuzögern. Die Bewohner bereiten sich darauf vor, dass kein Wasser mehr aus den Hähnen kommt. Verzweifelt ruft der Präfekt des Departements Haute-Corse „zu einer kollektiven und solidarischen Anstrengung auf“, damit weiterhin Leitungswasser geliefert werden kann.

    Lesen Sie dazu auch: Korsika: “In 25 Tagen wird es kein Wasser mehr geben!”

    Inzwischen beunruhigen die Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung die höchsten Stellen des Staates. Premierministerin Elisabeth Borne beschloss daher gestern, einen interministeriellen Krisenstab zu aktivieren, um mit der „außergewöhnlichen Dürre“ umzugehen. „Mehr als hundert Gemeinden haben kein Trinkwasser mehr“, beklagte gestern der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu. In einigen dieser Gemeinden wird Trinkwasser mit LKWs angeliefert, „da sich nichts mehr in den Leitungen befindet“. Um dem Wassermangel entgegenzuwirken, „wurden und werden überall dort, wo es notwendig ist, restriktive Maßnahmen ergriffen“.

    Lesen Sie dazu auch: Wasserknappheit: Mehr als 100 Gemeinden in Frankreich ohne Trinkwasser!

    Bereits seit mehreren Tagen bekommen manche Bewohner kein Wasser kehr. Dies ist in einigen Gemeinden im Departement Creuse, im Finistère, aber auch im Departement Var der Fall. In vielen Regionen wird die Grenze für den Wasserverbrauch inzwischen auf 200 Liter pro Tag und Haushalt festgelegt. Duschen, Waschmaschinen, Geschirrspülen… Die Bewohner sind gezwungen, jeden Verbrauch von Leitungswasser zu überdenken.

    Bei Überschreitung des genehmigten Verbrauchs wird der Preis pro m3 Wasser verdoppelt. Es kann sogar soweit gehen, dass der Wasserdurchfluss am Zähler begrenzt wird.

    Was die Pegelstände der Flüsse betrifft, die viele Regionen mit Trinkwasser versorgen, sprechen die Behörden von einer „beispiellosen Situation“. Es gab keine Regenfälle, die es dem Grundwasser und den Flüssen ermöglicht hätten, sich zu regenerieren. Frankreich muss sich auf noch schwierigere Zeiten einstellen: September und Oktober könnten katastrophal werden, wenn es nicht ausreichend regnen sollte.

  • Wasserknappheit: Mehr als 100 Gemeinden in Frankreich ohne Trinkwasser!

    Wasserknappheit: Mehr als 100 Gemeinden in Frankreich ohne Trinkwasser!

    „Mehr als hundert Gemeinden in Frankreich haben heute kein Trinkwasser mehr“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Freitag bei einem Besuch in der Region Alpes-de-Haute-Provence. In diesen Gemeinden, so der Minister, „gibt es eine Versorgung mit Trinkwasser, das mit Lastwagen herangeholt wird (…), da sich nichts mehr in den Leitungen befindet“. Die Herausforderung bestehe nun darin, eine Reihe von Einschränkungen zu verschärfen, um zu verhindern, dass es in noch mehr Gemeinden so weit kommt. Am Freitag aktivierte Premierministerin Elisabeth Borne einen interministeriellen Krisenstab, der noch am gleichen Tag zusammentreten wird. Dieser soll es ermöglichen, die „notwendigen zivilen Sicherheitsmaßnahmen“ zu koordinieren. „Diese Dürre ist die schlimmste, die jemals in unserem Land registriert wurde“ und „die Wettervorhersagen lassen vermuten, dass die Situation in den nächsten 15 Tagen anhalten oder sogar noch besorgniserregender werden könnte“, schreib…

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  • Waldbrände in Frankreich: Schon mehr als 47.000 Hektar im Jahr 2022 verbrannt

    Waldbrände in Frankreich: Schon mehr als 47.000 Hektar im Jahr 2022 verbrannt

    Am Donnerstagabend, dem 4. August, loderten im Departement Alpes-de-Haute-Provence erneut die Flammen. Die Brände in Niozelles und Rougon sind wieder aufgeflammt und breiten sich weiter aus. Seit Anfang des Jahres sind in Frankreich bereits mindestens 47.286 Hektar Vegetation in Flammen aufgegangen. Das ist eine viermal so grosse Fläche wie die Stadt Paris.

    Noch nie zuvor hat es in Frankreich einen Sommer mit so vielen Bränden gegeben. Innerhalb von 15 Jahren hat sich die verbrannte Fläche vervierfacht. Im Jahr 2022 zählen die Behörden 47.286 Hektar verbrannte Fläche. Das ist ein neuer Rekord. Aufgrund der globalen Erwärmung wird es in Zukunft häufiger zu grossen Bränden kommen. Mittlerweile ist das gesamte Hexagon bedroht. In Frankreich gibt es 3.400 Löschzüge. Nach Angaben der Feuerwehr werden doppelt so viele benötigt.

    Mehr Mittel und Freiwillige
    „Die Verteilung dieser Fahrzeuge ist extrem auf Südfrankreich konzentriert, was bedeutet, dass wir eine ehrgeizige Politik verfolgen müssen, um die Ausrüstung bestimmter Feuerwehr-Kasernen in Nordfrankreich zu verbessern, die ihrerseits dafür sorgen müssen, dass sie gegen die Brände, ein neues Phänomen im Norden, kämpfen können“, erklärte Eric Brocardi, Sprecher der französischen Feuerwehr auf dem Sender France 2. In einem Bericht forderte der Senat den Staat auch dazu auf, mehr in eine bessere Waldplanung zu investieren. Ausserdem braucht es nach Ansicht der Feuerwehr 50.000 freiwillige Feuerwehrleute zusätzlich zu den 200.000, die es heute gibt.

  • Wasserknappheit: Sind ganze Regionen bald ohne Leitungswasser?

    Wasserknappheit: Sind ganze Regionen bald ohne Leitungswasser?

    In Frankreich herrscht Dürrealarm. In einigen Gebieten ist die Situation sehr schlimm und die lokalen Behörden sehen sich gezwungen, Leitungswasser abzustellen.

    Überall in Frankreich wird von Problemen bei der Wasserversorgung berichtet. In vielen Gegenden hat man Angst, dass die lokale Versorgung zusammenbricht oder die Behörden gezwungen sind, wegen Wassermangels strenge Beschränkungen aufzuerlegen.

    In einigen Regionen im Süden Frankreichs ist die Situation inzwischen sehr brenzlig geworden – die Bewohner haben kein fließendes Wasser mehr.

    Die örtliche Wasserversorgung wird teilweise gestoppt, weil das inzwischen sehr niedrige Grundwasser ganz versiegt oder nicht mehr trinkbar ist.

    Lesen Sie auch: Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    So haben zum Beispiel die Behörden im Norden Korsikas am Mittwoch davor gewarnt, dass das Wasser „in 25 Tagen zu Ende sein“ könne, wenn der derzeitige Verbrauch anhält. Dörfer in der Drôme, im Finistère, in der Haute-Saône, in der Dordogne, in den Vogesen, im Var, in der Creuse und in der Haut-Loire meldeten schon vorübergehende Unterbrechungen der Wasserversorgung.

    Aus dem kleinen Dorf Ollières im südostfranzösischen Departement Var berichtete Franceinfo, dass das Leitungswasser von der Gemeinde vorübergehend abgestellt werden musste. Nach der Wiederaufnahme der Wasserversorgung musste das Wasser für unsicher erklärt werden, weil Sand und Sedimente in die Leitungen gelangt waren. Die Gemeindeverwaltung begann daraufhin mit der Verteilung von Wasserflaschen, und die Menschen wurden aufgefordert, kein Leitungswasser zu trinken.

    „Innerhalb von drei Stunden wurden die 700 Einwohner mit Wasserflaschen versorgt“, so Bürgermeister Arnaud Fauquet-Lemaitre gegenüber Franceinfo.

    Der ungewöhnlich heiße und trockene Sommer, der auf einen milden Winter mit wenig Schneefall in den Alpen folgte, wodurch das Schmelzwasser, das einen großen Teil der Wasserversorgung der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur ausmacht, fehlte, löst nun eine Wasserknappheit mit historischem Ausmass aus.

    In einem anderen Dorf im Departement Var hat das Bürgermeisteramt ein Wasserlimit von 200 Litern pro Person und Tag verhängt.

    Lesen Sie auch: Wasserknappheit: In Bagnols-en-Forêt (Var) gibts nur noch 200 Liter/Tag und Haushalt

    Frankreich erlebte dieses Jahr den trockensten Juli aller Zeiten und im Sommer 2022 gab es bereits drei starke Hitzewellen. Experten warnen, dass solche Hitzewellen und Dürren mit dem Voranschreiten der Klimakrise in den kommenden Jahren immer häufiger und heftiger werden könnten.

  • Trockenheit: Premierministerin Borne aktiviert wegen „historischer Situation“ interministeriellen Krisenstab

    Trockenheit: Premierministerin Borne aktiviert wegen „historischer Situation“ interministeriellen Krisenstab

    Laut Wettervorhersage wird sich die Lage auch in den nächsten Tagen nicht bessern.

    Angesichts einer „außergewöhnlichen Dürre“ und einer „historischen Situation, die viele Gebiete durchleben“, hat Premierministerin Elisabeth Borne beschlossen, eine interministerielle Krisenzelle zu aktivieren, wie ihr Büro am Freitag bekannt gab.

    Der Krisenstab werde schon im Laufe des Tages zusammentreten, so eine Regierungsquelle. „Diese Dürre ist die schlimmste, die jemals in Frankreich registriert wurde“ und „die Wettervorhersagen lassen vermuten, dass die Situation in den nächsten 15 Tagen anhalten oder sogar noch besorgniserregender werden könnte“, meldete das Büro der Premierministerin.

    Probleme durch die Hitzewellen
    „Die außergewöhnliche Trockenheit, die wir derzeit erleben, entzieht vielen Gemeinden das Wasser und ist ein Drama für unsere Landwirte, unsere Ökosysteme und die Artenvielfalt“, fügte der Dienst der Premierministerin in der Erklärung hinzu.

    Treffen der Präfekten
    Der Krisenstab soll eine regelmäßige Informationsweitergabe durch die Präfekten der Departements der am stärksten betroffenen Gebiete sicherstellen und die Aktivierung der Unterstützungspläne-Pläne für die betroffenen Orte und Gebiete überwachen und notwendige Maßnahmen der zivilen Sicherheit (Wasserversorgung der Gemeinden, Lieferung von Trinkwasser usw.) koordinieren, lässt Bornes Büro verlauten. Der Krisenstab soll auch die Überwachung „der Auswirkungen der Dürre auf Infrastrukturen für Energieerzeugung und Verkehr sowie auf den Agrarsektor, insbesondere den Viehzuchtsektor“ sicherstellen.

    Elisabeth Borne forderte die Präfekten auf, „ab nächster Woche in jedem Spannungsgebiet die lokalen Wasserkommissionen und, sofern vorhanden, die anderen lokalen Abstimmungsstrukturen für die Wasserbewirtschaftung“ einzuberufen, um „die Priorisierung der Nutzungen im Bedarfsfall“ festzulegen. „Es wurden und werden überall dort, wo es notwendig ist, restriktive Maßnahmen ergriffen, um die vorrangigen Verwendungszwecke Gesundheit, zivile Sicherheit und Trinkwasserversorgung zu gewährleisten“.

    62 Departements „in der Krise“.
    Am Donnerstag waren 93 Departements von Wasserbeschränkungen betroffen, von denen 62 als „in der Krise“, der höchsten Alarmstufe, eingestuft wurden. Seit Mittwoch sind auch die Departements Creuse und Nièvre davon betroffen.

    Auch für den französischen Stromversorger EDF hat die Wasserknappheit schwere Folgen. Er könnte in den nächsten Tagen seine Atomstromproduktion weiter drosseln oder sogar einen Reaktor des Kraftwerks Tricastin (Drôme) aufgrund der niedrigen Wasserstände und hohen Temperaturen der Flüsse abschalten müssen.

  • Französische Gastwirte müssen wegen der Dürre ihre Speisekarte ändern

    Französische Gastwirte müssen wegen der Dürre ihre Speisekarte ändern

    Als Folge der Dürre sind einige Obst- und Gemüsesorten knapp geworden oder haben nicht den üblichen Geschmack. In der Drôme hat ein Restaurantbesitzer seine Speisekarte jetzt an die außergewöhnlichen Klimabedingungen angepasst.

    Seit mehreren Wochen brennt in der Drôme die Sonne. In den Gemüsegärten in Grignan (Drôme) ist die Vegetation vertrocknet und einige Pflanzen wachsen kaum noch. „Wo meine acht Zucchini hätten kommen sollen, habe ich keine“, beklagt sich ein Gärtner auf France 2. Er arbeitet mit dem Küchenchef Julien Allano zusammen und beliefert dessen Sternerestaurant mit Gemüse. Dieses Jahr ist die Ernte schwierig: Er konnte nur ein Drittel der Tomaten in seinem Gewächshaus retten. Er erzählt, dass er so etwas „noch nie“ erlebt habe: „Ich habe Jahre erlebt, in denen ich Tomaten fast bis Weihnachten gehabt habe. Und jetzt, Mitte Juli …“.

    Eine Trockenheit, auf die sich auch Sternekoch Julien Allano einstellen muss. Der Gastronom bietet ein einzigartiges, tagesaktuelles Menü an. Er wählt seine Rezepte je nach Ernte und Wetterbedingungen aus. „Es ist Antizipation, es ist Kreation und voilà, man passt sich an, man erfindet sich neu. Es gibt neue Situationen, man macht neue Rezepte, es ist nicht komplizierter als das“, lächelt der bekannte Koch.

  • Korsika: „In 25 Tagen wird es kein Wasser mehr geben!“

    Korsika: „In 25 Tagen wird es kein Wasser mehr geben!“

    Die lokalen Behörden auf Korsika haben strenge Einschränkungen für den Wasserverbrauch angekündigt und die Einwohner gewarnt, dass es „in 25 Tagen kein Wasser mehr geben wird, wenn der Verbrauch so weitergeht wie bisher“.

    Die Flüsse sind auf Rinnsale geschrumpft, die Vegetation stirbt ab und im nördlichen Teil Korsikas sind Waldbrände ausgebrochen, was die lokalen Behörden von Haut-Corse dazu veranlasst hat, strenge neue Regeln einzuführen.

    Wenn sich die Vorhersagen von Météo France bestätigen, wird die Region in den nächsten fünfzehn Tagen nur sehr wenig oder gar keinen Regen erleben.

    Fast in ganz Frankreich gelten schon gewisse Wassereinschränkungen, aber die lokalen Behörden sind befugt, bei Bedarf darüber hinaus zusätzliche Beschränkungen zu verhängen.

    „Ohne eine gemeinsame Anstrengung wird eine schwere Krise unvermeidlich sein“, warnte der Präfekt von Haute-Corse, François Ravier, am Dienstag, dem 2. August, in einer Twitter-Mitteilung.

    „Wenn wir den Wasserverbrauch in diesem Tempo beibehalten, wird es angesichts der zu erwartenden Wetterentwicklung in 25 Tagen kein Wasser mehr geben!“

    Aufgrund dieser Situation haben die lokalen Behörden die nördliche Hälfte Korsikas wegen der Dürre in „verstärkte Alarmbereitschaft“ versetzt.

    Alle Verbraucher – unabhängig davon, ob sie Wasser aus dem Wasserhahn oder aus anderen Quellen (Quellwasser oder Regenwasser) verwenden – sind aufgerufen, ihren Verbrauch zu senken, indem sie sich an die nachstehenden Vorschriften halten:

    Die Bewässerung von Gärten oder Sportplätzen ist nur noch alle 36 Stunden erlaubt – auch wenn Quellwasser oder Brunnenwasser verwendet wird.

    Für Haushalte ist Folgendes ab sofort komplett verboten:

    Waschen von Fahrzeugen außerhalb von professionellen Waschanlagen mit Wassersparern (außer bei professionellen Fahrzeugen, die sanitären oder technischen Anforderungen unterliegen)

    Befüllen von privaten Swimmingpools für den Familiengebrauch nach dem Entleeren sowie zusätzliches Befüllen

    Waschen von Booten (mit Ausnahme von Booten, die sanitären oder technischen Anforderungen unterliegen)

    Bewässerung von Rasenflächen, öffentlichen und privaten Grünflächen und Freizeitgärten durch Besprengen

    Waschen oder Bewässern von Terrassen und Privatwegen

    Die folgenden Tätigkeiten sind zwischen 8 Uhr morgens und 20 Uhr abends verboten:

    Bewässerung von Rasenflächen, öffentlichen und privaten Grünflächen und Erholungsgärten mit Tropfbewässerungssystemen

    Bewässerung von Sportplätzen, Golfplätzen, Gärtnereien und öffentlichen Gärten

    Das Waschen öffentlicher Straßen

    Die öffentliche Bekanntmachung schloss mit der Aufforderung an die Bevölkerung, den derzeitigen Verbrauch sofort zu senken oder eine „schwere Krisensituation zu riskieren, die innerhalb von 25 Tagen eintreten wird“.

  • Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    In Frankreich herrscht am Mittwoch, dem 3. August, akuter Wassermangel. In den Vogesen ist die Lage so alarmierend, dass die Gemeinde Gérardmer beschlossen hat, ihren See abzupumpen, um das Trinkwassernetz zu versorgen. Eine extreme Maßnahme für eine völlig neue Situation.

    Der See von Gérardmer in den Vogesen wird trotz seines immer niedriger werdenden Pegels – der ist innerhalb eines Monats um 17 cm gesunken – zur Lösung für die Wasserknappheit herhalten. Die Dürre wirkt sich inzwischen auf die Trinkwasserressourcen der Stadt aus, die sich auf ihrem niedrigsten Stand befinden. Daher wurde eine außergewöhnliche Entscheidung getroffen: Die Stadtverwaltung wird Wasser aus dem See anstatt aus dem Grundwasser pumpen. Normalerweise reicht das Grundwasser, um mindestens 80% der Trinkwasserversorgung der Stadt zu gewährleisten.

    Rettungsaktion der Angler
    Das Abpumpen des Wassers aus einem See bleibt nicht ohne Folgen für dort lebenden Tierarten. Angler kommen zu einer Rettungsaktion, weil sie Angst haben, dass das Gewässer austrocknen wird. „Seit heute Morgen um 7 Uhr sind wir dabei, die letzten Seeforellen im Grand Est zu retten“, erklärt Christophe Hazemann, Direktor des Fischereiverbands der Vogesen gegenüber France 2. Das Abpumpen des Sees beginnt am Mittwoch, dem 3. August. Für 48 Stunden danach wird das Wasser der Stadt nicht trinkbar sein, da in dieser Zeit zunächst Analysen durchgeführt werden.

  • Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Ab Sonntag, dem 31. Juli, soll eine neue Hitzewelle über Frankreich hinwegziehen. Die hohen Temperaturen, der Mistral und die Tramontane stellen eine echte Bedrohung dar. Meteo France warnt vor einer „sehr hohen Brandgefahr“.

    Eine dritte Hitzewelle bricht über Frankreich herein. Das Thermometer wird laut Météo-France am Sonntag im Südosten auf 30 bis 37 Grad steigen, in Okzitanien sogar mindestens auf 34 bis 35 Grad. Ab Montag werden die Temperaturen unterhalb einer Linie Bordeaux-Lyon allgemein über 35°C liegen. Im Südosten sollen sie bis zu 39°C erreichen.

    Diese große Hitze wird vom Mistral und den Tramontane-Winden begleitet, wodurch sie zu einer großen Bedrohung wird. Meteo France warnt daher vor „sehr hoher Brandgefahr“ im Mittelmeerraum ab diesem Sonntag. Bedingt durch die „weiterhin sehr heißen und trockenen Bedingungen und einer zunehmend empfindlichen Vegetation“.

    Ein Feuer, das am Samstagnachmittag nördlich von Perpignan ausgebrochen war, zerstörte innerhalb kurzer Zeit 150 Hektar Vegetation. 370 Feuerwehrleute und einige Löschflugzeuge waren wegen der Tramontane nötig, um das Feuer einzugrenzen. Der Brand ist zwar jetzt unter Kontrolle, brennt aber auch am Sonntag stellenweise noch immer.

    Drei Hitzewellen in diesem Sommer
    Frankreich hat bereits im Juni eine frühe Hitzewelle erlebt und kommt gerade aus einer zweiten, die vom 12. bis 25. Juli dauerte und mehrere Brände verursachte, insbesondere in der Region Gironde, wo fast 21.000 Hektar Wald zerstört wurden.

    Die jetzt beginnende neue Hitzewelle „stellt die 45. seit 1947 registrierte Hitzewelle dar“, „die drittintensivste“ und „die fünftlängste“, so die Website von Météo-France.

    Zu den hohen Temperaturen gesellte sich im Juli eine historische Trockenheit – der Juli 2022 ist wahrscheinlich der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.