Schlagwort: Tourismus

  • Tourismus: Buchungen gehen nach schwierigem Ferienbeginn in die Höhe

    Tourismus: Buchungen gehen nach schwierigem Ferienbeginn in die Höhe

    Nachdem der Beginn der Herbstferien in Frankreich von Stornierungen aufgrund von Treibstoffmangel geprägt war, stiegen die Buchungen am Samstag, dem 29. Oktober, wieder an.

    In Trouville-sur-Mer (Calvados) kehren am ersten Wochenende nach Allerheiligen die Touristen zurück, und die Straßen sind von vielen Besuchern belebt. Nach einer durchwachsenen ersten Ferienwoche verzeichnet das Fremdenverkehrsamt einen deutlichen Anstieg, oft werden Reservierungen in letzter Minute vorgenommen. Am Strand werden zu Dutzenden junge Familien gezählt. Meistens kommen sie aus der Pariser Region oder den benachbarten Departements. „Wir haben uns erst im allerletzten Moment entschieden“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 3.

    Weniger ausländische Touristen
    Eine Feststellung, die sich auch bei den Hotelzimmern bestätigt. Ein Hotel im Stadtzentrum ist jetzt bis Dienstagabend komplett ausgebucht, während in der Vorwoche noch 20 Zimmer zur Verfügung standen. Für ein verlängertes Wochenende sieht sich die Côte fleurie in den Sommer zurückversetzt. Wermutstropfen: Die steigenden Preise in Frankreich, die offenbar die Anreiselust ausländischer Touristen bremsen.

  • Benzinknappheit: Und was wird aus den Herbstferien?

    Benzinknappheit: Und was wird aus den Herbstferien?

    Wird es ausreichend Benzin für die Herbstferien geben, die sich mit großen Schritten nähern? Diese Frage beunruhigt die Franzosen und die Tourismusbranche.

    Wegen der Treibstoffknappheit zögern die Franzosen, lange Reisen für die Allerheiligenferien zu planen. „Da wir im Süden wohnen, sehe ich keinen Sinn darin, wegzufahren, also werden wir hier bleiben und hier die Touristen spielen“, erklärt ein Mann gegenüber dem Sender France 2. Eine andere Bewohnerin von Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) beschreibt, wie ihr Urlaub aussehen wird: „Wir werden es so machen wie heute, einen kleinen Kaffee am Strand trinken gehen, nicht sehr weit fahren, mit dem Fahrrad oder dem Roller unterwegs sein.“

    Besorgnis in der Tourismusbranche
    Die Sorgen in der Tourismusbranche werden immer größer. Alain Palamiti, Besitzer des Strandrestaurants „Les Pirates“ in Juan-les-Pins, ist einer von denen, die sich Sorgen machen. „Unsere Klientel kommt aus Paris, Lyon und Straßburg. Die Leute fahren mit dem Auto oder fliegen mit dem Flugzeug. Wir hoffen, dass es voll wird, aber vielleicht haben die Leute Angst, sich auf eine Autofahrt zu wagen“, befürchtet er. Ein Hotel in Saint-Laurent-du-Var verzeichnet bereits 25% Stornierungen wegen des Treibstoffmangels.

  • Tourismus: Die Amerikaner kehren nach Paris zurück

    Tourismus: Die Amerikaner kehren nach Paris zurück

    Für die Tourismusbranche ist die Rückkehr der Urlauber aus Europa, aber auch und vor allem aus den USA, sehr willkommen. Es ist zwei Jahre her, seit die Amerikaner wegen der Covid-Krise nicht mehr nach Frankreich reisen und somit auch nicht mehr in Frankreich Urlaub machen konnten.

    Die Amerikaner kamen früher, um das typische Paris zu suchen, wie zum Beispiel in dem bekannten Restaurant Bouillon Chartier. Die amerikanischen Touristen sind jetzt endlich wieder in die französische Hauptstadt zurückgekehrt. Jill Frieze träumte nur von einem: Boeuf bourguignon und Schnecken zu essen. „Vor langer Zeit habe ich einmal Schnecken gegessen, und die sind wirklich gut“, schwärmt die kalifornische Touristin gegenüber France 2. Und sie ist natürlich auf der Suche nach Souvenirs, die sie mit in ihre Heimat nehmen kann. „Es gibt so viele Geschichten um einen herum, es ist ein toller Ort, um Fotos zu machen“, sagt sie.

    Der Eiffelturm ist nach wie vor beliebt
    Seit Anfang des Jahres sind bereits fast 400.000 Touristen aus den Vereinigten Staaten gekommen. Eine Zahl, die fast genauso hoch ist wie in der Zeit vor Covid. Die Leidenschaft für Paris scheint unverändert. Der Eiffelturm ist nach wie vor eines der meistbesuchten Bauwerke in Frankreich. „Es ist toll, dass das Kulturerbe erhalten geblieben ist, das kennt man in den USA nicht“, meint eine Touristin auf France 2.

    Die Rückkehr der Amerikaner ist eine gute Nachricht für die Tourismusbranche.