Schlagwort: Tourismus

  • Tourismus in Frankreich: Ausgaben der Besucher steigen erneut und erreichen Rekordwerte

    Tourismus in Frankreich: Ausgaben der Besucher steigen erneut und erreichen Rekordwerte

    Nach einer langen Phase, in der Frankreich für Touristen weniger attraktiv schien, zieht das Land nun wieder ausländische Gäste an, die bereit sind, ihr Geld großzügig auszugeben. Europäische Touristen führen dabei die Liste der Großzügigkeit an.

    Rekordausgaben im Vorfeld der Olympischen Spiele in Paris

    Nur fünf Monate vor den Olympischen Spielen in Paris haben ausländische Touristen in Frankreich im Jahr 2023 mehr Geld ausgegeben als je zuvor: ein Anstieg um 12% im Vergleich zu 2022, ein Rekord, der besonders durch Luxuskäufe getrieben wurde. Viele Besucher setzen auf bekannte Marken. „Auch wenn wir dieselben Marken in unserem Land haben, ist es besser, hier zu kaufen. Es ist auch eine Erinnerung, und es macht etwas her, zu sagen, dass man es in Paris gekauft hat“, erklärt eine Touristin während ihres Aufenthalts in der französischen Hauptstadt gegenüber dem Sender France 2.

    Belgier führen die Liste der Großzügigkeit an

    Dennoch liegt Frankreich in puncto Einnahmen noch weit hinter Spanien, das Einnahmen in Höhe von 85 Milliarden Euro verzeichnet. Laut dem für Tourismus zuständigen Ministerium haben die Belgier die größten Budgets in Frankreich, mit Ausgaben in Höhe von 8,2 Milliarden Euro, gefolgt von den Briten mit 7,2 Milliarden Euro und den Schweizern, die 6,5 Milliarden Euro ausgaben. Diese Besucher schätzen die feinen Dinge des Lebens, wie der Verkäufer eines Feinkostgeschäfts in Bordeaux (Gironde) feststellt. „Wir sprechen über Ausgaben von 70, 80 Euro“, verglichen mit früher 50 Euro, präzisiert er. Die regionale Küche und Produkte erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

    Fazit: Frankreich im Aufschwung

    Diese positive Entwicklung im Tourismussektor Frankreichs spiegelt nicht nur die wiedererwachte Anziehungskraft des Landes wider, sondern auch die Bereitschaft der Besucher, in Qualität und Erlebnisse zu investieren. Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Paris mag ein Katalysator für diesen Trend sein, doch die tiefer liegende Botschaft ist klar: Frankreich bleibt ein Magnet für Kultur- und Luxusliebhaber aus aller Welt. Das Engagement für Qualität, der Reichtum des kulturellen Erbes und die unvergleichliche Lebensart ziehen weiterhin Menschen an, die bereit sind, für authentische Erlebnisse zu zahlen. Frankreichs Charme, gepaart mit einer starken Marke und der Exzellenz in Gastronomie und Mode, bestätigt einmal mehr seine Stellung als eine der Top-Destinationen für internationale Touristen.

  • Tourismus: Ausländer bleiben verzaubert von Frankreich

    Tourismus: Ausländer bleiben verzaubert von Frankreich

    Frankreich bleibt ein beliebtes Ziel für Touristen, die allmählich wieder in Massen in die Hauptstadt Paris zurückkehren und dabei nicht aufs Geld schauen – zur großen Freude der Hotels und Restaurants.

    Vor dem Eiffelturm am Morgen des Freitags, dem 22. März, zeigen sich europäische und asiatische Touristen nach wie vor von der französischen Hauptstadt fasziniert. Für ein Londoner Paar, das sich letzte Nacht verlobte, war Frankreich ein Wunschziel: „Ich liebe die Franzosen, ich verehre ihre Kultur, ich fühle mich hier wie zu Hause“, schwärmt der zukünftige Bräutigam auf dem Sender France 2. Paris bleibt der Ort für die wichtigsten Ereignisse im Leben, wie zum Besipiel den Geburtstag eines jungen Mädchens, gekleidet in ein Prinzessinnenkleid: „Ich feiere meinen 15. Geburtstag, es war mein größter Traum, in Paris zu sein“, erzählt sie begeistert.

    Mehr als 63 Milliarden Euro wurden 2023 ausgegeben, das entspricht einem Anstieg von mehr als 12% gegenüber dem Vorjahr. Ein Pariser Restaurantbesitzer, dessen Umsatz im letzten Jahr um 30% gestiegen ist, bestätigt dies: „Ausländer geben zwischen 30 und 50 Euro pro Person aus“, erklärt er. Hotels und Restaurants reiben sich die Hände, aber auch der Luxussektor profitiert, denn Shopping bleibt für viele Touristen ein vorrangiges Ziel.

    Frankreich – Ein Magnet für Touristen aus aller Welt

    Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht einmal davon geträumt hat, die romantischen Gassen von Paris zu erkunden, die majestätische Eleganz des Eiffelturms zu bestaunen oder sich in die reiche Geschichte und Kultur Frankreichs zu vertiefen. Doch was zieht Jahr für Jahr Millionen von Besuchern in dieses Land?

    Die unwiderstehliche Anziehungskraft der französischen Lebensart

    Nicht ohne Grund wird Frankreich oft als das Land der Liebe, der Mode und der erlesenen Küche bezeichnet. Die Franzosen wissen, wie man lebt! Von den gemütlichen Cafés in den Boulevards von Paris bis hin zu den sonnenverwöhnten Weinbergen der Provence – das französische Flair ist unvergleichlich.

    Eine Oase für Liebende und Träumer

    Denken wir nur an das Londoner Paar, das seine Verlobung unter dem funkelnden Licht des Eiffelturms feierte. Warum entscheiden sich wohl so viele für Frankreich als Kulisse für die wichtigsten Momente ihres Lebens? Die Antwort ist so einfach wie bezaubernd: Frankreich bietet die perfekte Mischung aus Schönheit, Romantik und Geschichte.

    Eine lukrative Zeit für das Gastgewerbe

    Die Rückkehr der Touristen und ihr Wille, sich etwas zu gönnen, hat das Gastgewerbe aufblühen lassen. Restaurantbesitzer und Hoteliers berichten von deutlichen Umsatzsteigerungen. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Anziehungskraft Frankreichs ungebrochen ist und die Wirtschaft maßgeblich belebt.

    Shopping – Ein unvergessliches Erlebnis

    Nicht zu vergessen ist der Luxussektor. Für viele ist ein Besuch in Frankreich nicht komplett ohne eine Shoppingtour durch die Boutiquen von Paris, wo die neuesten Trends und exklusive Stücke warten. Diese Leidenschaft für Mode und Luxusgüter zeigt, dass Frankreich auch in der Welt der Eleganz und des guten Geschmacks führend bleibt.

    Die Magie Frankreichs besteht weiterhin – eine fesselnde Mischung aus Kultur, Geschichte und Lebensfreude. Ob es die Rückkehr zu den gewohnten Besucherzahlen bringt oder einfach das Herz eines jeden einzelnen Besuchers erobert, eines steht fest: Frankreich bleibt ein Juwel in der Krone Europas. Wer könnte dem Charme der französischen Städte, der malerischen Landschaften und der herzlichen Gastfreundschaft widerstehen? Ist es nicht an der Zeit, dass auch Sie Ihren Traum von Frankreich verwirklichen?

  • 2024: Außergewöhnliches Jahr mit Olympischen Spielen und der Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris

    2024: Außergewöhnliches Jahr mit Olympischen Spielen und der Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris

    Frankreich wird voraussichtlich dieses Jahr seine Position als weltweit führendes Reiseziel weiter festigen.

    Tourismusexperten setzen große Hoffnungen in die bedeutenden Ereignisse, die im Laufe des Jahres 2024 in Frankreich stattfinden werden und ausländische Besucher ins Land locken sollen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele im Sommer könnten nach letzten Schätzungen bis zu 16 Millionen Besucher anziehen, abgesehen von den vier Milliarden Zuschauern, die das Ereignis im Fernsehen oder Radio verfolgen werden. Bereits im Juni stehen zudem die Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie an. Jährlich ziehen die Gedenkstätten und Besichtigungsorte der Schlacht um die Normandie fünf Millionen Besucher an. Die Wiedereröffnung der Kathedrale Notre-Dame de Paris und der für den Herbst geplante Gipfel der Frankophonie sind weitere Highlights, die Branchenprofis Grund zur Freude geben. Diese trafen sich vom 14. bis 17. März in Paris auf der Tourismusmesse.

    Seit 30 Jahren ist Frankreich das weltweit führende Reiseziel. Im Jahr 2024 dürfte das Land seine Spitzenposition aufgrund der positiven Entwicklung weiter festigen. Das Jahr 2023 war bereits sehr erfolgreich mit einem Anstieg der Buchungen und markierte die Rückkehr amerikanischer und asiatischer Gäste nach der Covid-Krise. Insgesamt freute sich Frankreich im letzten Jahr über etwa 100 Millionen internationale Besucher. Ohne größere Rückschläge, wie terroristische Anschläge oder langanhaltende Streiks, die das Land lahmlegen könnten, wird in 2024 mit noch mehr Touristen gerechnet.

    Der Tourismus ist ein entscheidender Faktor für die französische Wirtschaft und repräsentiert nahezu zwei Millionen Arbeitsplätze im ganzen Land. Diese Arbeitsplätze sind größtenteils ortsgebunden und nicht verlagerbar. Es handelt sich um einen Wachstumssektor, in dem im vergangenen Jahr mehr als 38.000 neue Stellen geschaffen wurden. Der Tourismus allein macht 7,5% des französischen Bruttoinlandsproduktes aus, das entspricht einem Umsatz von 200 Milliarden Euro.

    Die Regierung möchte den Tourismus-Sektor weiter ausbauen
    Im Januar organisierte Emmanuel Macron ein Gipfeltreffen mit dem Namen „Destination France“. Dabei versammelte er im Schloss Chantilly nahezu 200 Unternehmensführer der größten internationalen Tourismuskonzerne, um ihnen die Vorzüge Frankreichs vor Augen zu führen – die Vielfalt der Landschaften, die Infrastruktur, das Verkehrsnetz, aber auch das Engagement Frankreichs für den Umweltschutz. Die Regierung hat das Ziel, Frankreich zur weltweit führenden Destination für nachhaltigen Tourismus zu machen.

  • Editorial: „Eiffelmania – der eiserne Gigant, der Paris im Sturm erobert hat“

    Editorial: „Eiffelmania – der eiserne Gigant, der Paris im Sturm erobert hat“

    Bonjour, liebe Leserinnen und Leser! Heute werfen wir einen Blick auf ein Pariser Wahrzeichen, das mehr als nur ein metallischer Turm ist – es ist eine Ikone, eine Herzensangelegenheit und der Dreh- und Angelpunkt des Tourismus in der französischen Hauptstadt. Der Eiffelturm, der eiserne Riese, der die Stadt der Liebe vor 135 Jahren buchstäblich im Sturm erobert hat.

    Die Geschichte des Eiffelturms ist so faszinierend wie eine Tragikomödie aus der Belle Époque. Geboren aus den Stahlträumen des Ingenieurs Gustave Eiffel im Jahr 1889 anlässlich der Weltausstellung, wurde der Turm zunächst von einigen als ästhetischer Albtraum bezeichnet. „Ein monströses Metall-Ungetüm“, schrien die Kritiker. Aber wie das Leben so spielt, hat sich der Turm als ein unumstrittener Star herausgestellt, der nicht nur die Skyline von Paris, sondern über die Jahre auch die Herzen von vielen Millionen Menschen erobert hat.

    Der Eiffelturm ist nicht nur ein Stück Stahl und Nieten; er ist ein Symbol für die Eleganz, den Erfindungsreichtum und den unverwechselbaren Charme der Stadt Paris. Man könnte sagen, er ist der Eiffel für das Auge! Seit mehr als einem Jahrhundert steht er als strahlender Zeuge der Pariser Geschichte da – von den wilden Roaring Twenties bis hin zu den schicken Swinging Sixties.

    Aber nicht nur das, der eiserne Koloss spielt auch eine Hauptrolle im französischen Tourismus. Jährlich strömen Millionen von Menschen aus aller Welt herbei, um dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst zu bestaunen. Es scheint, als umgäbe den Eiffelturm ein magischer Sog, der Reisende in seinen Bann zieht, genauso unwiderstehlich wie ein Croissant frühmorgens in einer Pariser Boulangerie…

    Die Aussicht von oben ist atemberaubend – ein Panorama, das so viele romantische Abenteuer inspiriert hat, dass man fast meinen könnte, Paris sei ein riesiges Freiluft-Set für einen endlosen Liebesfilm. Die Liebe blüht auf der Plattform des Eiffelturms auf, als wäre sie mit einem Hauch von Baguette und einem Spritzer Champagner gewürzt.

    In einer Welt, die von ständig wechselnden Trends und Technologien geprägt ist, bleibt der Eiffelturm ein unerschütterliches Denkmal der Zeitlosigkeit. Er steht stolz da, als ob er sagen würde: „Ich bin vielleicht aus Stahl, aber meine Seele ist aus purer Romantik geschmiedet.“ Und wer könnte und wollte ihm da widersprechen?

    Also, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie das nächste Mal die funkelnden Lichter des Eiffelturms in der Nacht sehen oder von seiner Plattform aus über Paris blicken, denken Sie daran, dass er mehr ist als nur ein Turm. Er ist ein Symbol für Liebe, Geschichte und die unbestreitbare Faszination, die Frankreich auf der ganzen Welt auslöst. Vive la Tour Eiffel!

    In diesem Sinne grüßt die von der Eiffelmania besessene Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Tourismus: Mehr als ein Drittel der Franzosen will in den Ferien zu Allerheiligen verreisen

    Tourismus: Mehr als ein Drittel der Franzosen will in den Ferien zu Allerheiligen verreisen

    Viele Franzosen planen, während der kommenden Herbstferien zu verreisen. Die Hoteliers rechnen laut Wirtschaftsministerium mit steigenden Belegungszahlen bis zum Jahresende.

    Der Tourismus in Frankreich dürfte in den nächsten Wochen auf Hochtouren laufen. Laut dem Wirtschaftsministerium wollen 36 % der Franzosen in den Allerheiligenferien (21. Oktober bis 6. November) ein paar Tage aus dem Alltag ausbrechen. Diese wenigen Ferientage werden vor allem Kurzurlaube sein, und das meist bei der Familie. Wegen einer sehr sonnigen Nachsaison und den Auswirkungen der Rugby-Weltmeisterschaft ist der Tourismus in Frankreich in Hochform und die Fachleute erwarten sogar ein Rekordjahr. Die Branche hat seit Januar fast 44,5 Milliarden Euro eingenommen, das sind fast fünf Milliarden mehr als im Jahr 2022.

    Auch Ausländer werden nach Frankreich kommen, und zwar deutlich mehr als im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Tourismusfachleute rechnen mit 20% mehr Spaniern und Österreichern und fast ebenso vielen Briten. Sie rechnen auch mit 30% mehr Kanadiern und 15% mehr Japanern.

    Die Hoteliers reiben sich die Hände, da die erwarteten Auslastungsraten bis zum Jahresende um drei Prozentpunkte gestiegen sind. Diese Zahlen wurden zwar vom Wirtschaftsministerium vor den jüngsten Ereignissen im Ausland und in Frankreich erhoben, aber große Verhaltensänderung der Reisenden werden nicht erwartet.

    Der Preisanstieg wirft allerdings einen Schatten auf das Bild, die Preise stiegen um 20-30% im letzten Sommer und nochmal fast 10% zusätzlich im September. Das Wirtschaftsministerium appelliert an die Vernunft, da die Olympischen Spiele in Paris 2024 bevorstehen, und fordert die Branche auf, bei den Preisen nicht übermäßig aufs Gas zu treten.

    Auch der Preisanstieg bei der Vermietung von möblierten Wohnungen ist sehr deutlich. Die für Tourismus zuständige Ministerin Olivia Grégoire möchte, dass eine Beobachtungsstelle für die Preise „bis Ende des Jahres eingerichtet wird, damit die Verbraucher besser über die Preisschwankungen informiert werden können“. Diese Beobachtungsstelle solle „alle Kategorien touristischer Vermietungen, also sowohl möblierte Vermietungen als auch die klassische Hotellerie“ betreffen und auch nach den olympischen Spielen weiter bestehen.

  • Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    In diesem Sommer erlebt Korsika einen spürbaren Rückgang der Touristenzahlen. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation und die schwindende Kaufkraft der Franzosen.

    Wo bleiben in diesem Jahr die Touristen? Die Ufer des Flusses Restonica (Haute-Corse) sind fast menschenleer. Einige Familien genießen die Ruhe des Flusses – zu ihrem eigenen Erstaunen, wenn man die Jahreszeit bedenkt. Auch auf einem nahen Campingplatz herrscht keine großes Treiben. Es stehen zahlreiche Stellplätze zur Verfügung, nur wenige Wohnwagen haben sich eingefunden. Der Mangel an Touristen wird sich in der finanziellen Bilanz der Branche bemerkbar machen. „In diesem Juli sehen wir einen großen Unterschied, etwa 30 % weniger“, erklärt Jeannine Mariotti, Geschäftsführerin des Campingplatzes in Tuani dem Sender France 3.

    Die gleiche Situation herrscht in einem Restaurant im Tal. In den 25 Jahren seines Bestehens erlebt das Lokal eine seiner schlechtesten Saisons. Über die Ursachen dieses trüben Sommers herrscht Einigkeit. „Wir bekommen die finanzielle Krise zu spüren“, sagt Jean-Christophe Barrau, Manager des Hotels Arena Le Refuge. Korsika leidet auch unter der Konkurrenz anderer Mittelmeerziele, die in dieser Zeit der Inflation erschwinglicher sind. Der Tourismussektor auf Korsika muss sich also wohl eine neue Strategie überlegen, um für Touristen wieder attraktiv zu werden.

  • Sommersaison: Trauriger Monat Juli für die französische Tourismusbranche

    Sommersaison: Trauriger Monat Juli für die französische Tourismusbranche

    Die französische Tourismusbranche ist besorgt über einen Mangel an Touristen während des Monats Juli 2023. Das launische Wetter, vor allem in Nordfrankreich, ist aber nicht der einzige Grund.

    In Hyères (Var) werden die Touristen gezählt, bevor sie an Bord des Schiffes gehen. Offensichtlich sind es dieses Jahr weniger als früher, vor allem auf der Fahrt nach Porquerolles. Die Tourismusbranche hat das so noch nie erlebt. In Montpellier (Hérault) war die Lage ähnlich. Eines der Hotels im Stadtzentrum ist fast leer. „Für heute Abend sind wir fast leer. Wir haben nur 11 elf Zimmer von 35 Zimmern vermietet“, erklärt der Manager.

    Die Inflation ist schuld
    Für die Fachleute ist es nicht ganz einfach, diesen Mangel an Touristen zu erklären. „Im Moment war es sehr ruhig, aber jetzt kommt es langsam“, sagt ein Barkeeper gegenüber dem Sender France 3. Im Süden Frankreichs war das Wetter zu heiß, im Norden nicht warm genug, aber das reicht nicht aus, um das Debakel zu erklären. Der Grund könnte eher bei den Preisen zu suchen sein. Die Inflation verändert tatsächlich die Gewohnheiten der Touristen. „Wenn man mittags isst, geht man mit Sandwiches los und nicht in ein Restaurant“, erklärt ein Tourist.

  • Unruhen nach dem Tod von Nahel: Französische Regierung will ausländische Touristen beruhigen

    Unruhen nach dem Tod von Nahel: Französische Regierung will ausländische Touristen beruhigen

    Die Bilder der Unruhen in Frankreich gingen durch die internationalen Medien. Daher meldete sich Bruno Le Maire am Dienstag, dem 4. Juli, auf dem amerikanischen Nachrichtensender CNN zu Wort, um ausländische Touristen zu beruhigen. In Paris, auf dem Trocadero-Platz, geben sich am Mittwoch, dem 5. Juli, die Touristen eher beruhigt. Junge Deutsche auf Klassenfahrt haben beschlossen, ihre Reise trotz der Unruhen durchzuführen. „Wir haben uns die Frage gestellt, ob es sinnvoll ist, nach Frankreich zu kommen. Ich habe Freunde vor Ort befragt, die mich beruhigt haben“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. In den letzten Tagen gingen die Bilder der Unruhen durch die internationalen Medien. Daher bemühte sich der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Dienstagabend auf dem amerikanischen Sender CNN, Touristen und Investoren zu beruhigen. Rückgang der Buchungen um 5 %“Die Unruhen hatten keine Auswirkungen auf das tägliche Leben von 65 Millionen Franzosen. Sie werden keine tiefgre…

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  • Umwelt: Unberührte Naturgebiete locken Besucher in die Camargue

    Umwelt: Unberührte Naturgebiete locken Besucher in die Camargue

    Der Süden Frankreichs dürfte mit einer der schönsten Naturregionen Frankreichs, der Camargue, in der mehrere Gemeinden mit dem Label Grand Site de France ausgezeichnet sind, im Sommer viele Touristen erleben.

    Manchmal wird sie auch die kleine Camargue genannt, aber sie hat alles, was eine große Camargue ausmacht. Die Camargue gardoise, die das Label „grands sites de France“ trägt, zieht jedes Jahr zwei Millionen Besucher an. Der Tour Carbonnière auf der Straße nach Aigues-mortes beherbergte vor 700 Jahren eine Mautstelle. Heute empfängt er Touristen. „Es ist herrlich, der gut ausgestattete Turm mit einem sehr schönen Panorama“, freut sich eine Touristin auf dem Sender France 3. Das Baudenkmal wurde renoviert und ein Pfad auf Stelzen gebaut, um die Natur zu schützen.

    Persönlicher und individueller Empfang
    „Wir wollen keinen Massentourismus, wir werden uns um einen persönlichen Empfang bemühen“, erklärt Maeva David, Projektleiterin des Grand Site de France. Auf den 50 Hektar zwischen der Rhône und dem Meer bilden die Natur und die menschlichen Aktivitäten eine einzigartige Identität, die durch das Label Grand Site de France anerkannt und ausgezeichnet wird. Dafür bedurfte es allerdings jahrelanger Aufwertungsmaßnahmen wie zum Beispiel vor den Stadtmauern von Aigues-Mortes. Die alten hässlichen Parkplätze sind aus der Landschaft verschwunden und jetzt hinter grünen Sträuchern verborgen.

  • Frankreich will das Problem des „Übertourismus“ angehen

    Frankreich will das Problem des „Übertourismus“ angehen

    Die französische Regierung stellte am Sonntagabend einen Plan zur Regulierung der Touristenströme vor, die zu bestimmten Zeiten des Jahres die beliebtesten Touristenorte überschwemmen. Unter anderem soll eine „nationale Beobachtungsstelle für die wichtigsten Touristenorte“ eingerichtet werden.

    Ist das weltweit beliebte Reiseziel Frankreich vom „Übertourismus“ betroffen? Die Regierung will das Problem jedenfalls jetzt angehen. Nach Ansicht der Fachleute fehlt es dem Land an einer echten Diagnose und einer Strategie zur Entwicklung des Tourismus, die es ermöglichen würde, die Urlauberströme besser zu verteilen.

    Die Regierung stellte am Sonntagabend einen Plan zur Regulierung des Tourismus vor, der zu bestimmten Zeiten des Jahres die beliebtesten urlaubs- und Ausflugsziele überschwemmt. Und damit wird Tourismus manchmal eine Bedrohung für die Umwelt, die Lebensqualität der Bewohner und eine negative touristische Erfahrung der Reisenden.

    Um das Phänomen besser analysieren zu können, soll ein „nationales Observatorium für bedeutende Tourismusstandorte“ eingerichtet werden, wie Olivia Grégoire, die stellvertretende Ministerin für Tourismus, jetzt ankündigte. Außerdem soll ein praktischer Leitfaden erstellt werden, in dem die Begriffe „Übertourismus“, „Überfüllung“ und „Besucherspitzen“ definiert werden, um ein gemeinsames Analyseraster zu schaffen.

    Eine Kommunikationskampagne soll einen besser auf alle Gebiete verteilten Vier-Jahreszeiten-Tourismus fördern, aber auch gute Praktiken in den Bereichen Energie-, Wasser- und Abfallmanagement vermitteln. Es soll eine Arbeitsgruppe mit Influencern eingerichtet werden, damit diese nicht ausgerechnet nur den unerwünschten Massenbesuch von Sehenswürdigkeiten wie den Mont-Saint-Michel, Étretat oder der Calanques von Marseille fördern.

    „Übertourismus“, „Hypertourismus“, „Overtourism“ oder „Tourismophobie“: Diese Begriffe bezeichnen „tatsächliche oder vermeintliche Sättigungsphänomene“ im Zusammenhang mit der Überfüllung durch Touristen, heißt es in einem aktuellen Bericht der Alliance France Tourisme, in dem Fachleute aus der Branche Wege zur Regulierung vorschlagen.

    In Frankreich konzentrieren sich nach Angaben der Regierung 80 % der Tourismusaktivitäten auf nur etwa 20 % des Landes. „Es muss auf nationaler Ebene eine echte Anstrengung unternommen werden, um die Urlauber dazu anzuregen, auch andere Regionen zu entdecken“ als beispielsweise die Côte d’Azur oder die Küste des Baskenlandes, „Frankreich ist reich genug an Landschaften und Kultur“, meint Didier Chenet, Präsident des Verbands der Hotels und Restaurants Frankreichs (GHR).

    Zu den Lösungen gehören: „Ausweitung des Tourismusgebiets“, indem Touristen ermutigt werden, andere als die überlasteten Orte aufzusuchen, Werbung für weniger frequentierte Gebiete zu machen und diese mit neuen Routen und Sehenswürdigkeiten, einem besseren Angebot an Unterkünften, Restaurants und Dienstleistungen aufzuwerten.

    Es wird auch über restriktivere Maßnahmen diskutiert, wie der Einführung von Steuern, Eintrittsgebühren oder Tagesquoten: Vor den Toren von Marseille (im Südosten Frankreichs) wurde in der Calanque de Sugiton für fünf Jahre eine Reservierungspflicht für Besucher im Sommer eingeführt, und der Nationalpark der Calanques denkt über eine deutliche Begrenzung der Besucherzahlen auf den Frioul-Inseln nach.

    „Wir müssen die empfindlichen Lebensräume schützen, wir haben in 25 Jahren 30 % der Artenvielfalt verloren, aber was ich seit über 25 Jahren täglich sehe, ist, dass etwa 90 % unserer Gebiete den Großteil des Jahres nicht besucht werden“, bestätigt Didier Arino, Generaldirektor der Firma Protourisme, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.