Schlagwort: Tourismus

  • Tourismus: 20% Frankreichs empfangen 80% der Touristen

    Tourismus: 20% Frankreichs empfangen 80% der Touristen

    80% der touristischen Aktivitäten in Frankreich konzentrieren sich auf nur 20% des Landes. Die France Tourism Alliance enthüllt eine Reihe von Empfehlungen zur Lösung dieses Problems.

    Am Himmelfahrtswochenende im Mai war der Mont-Saint-Michel (Manche) schwarz von Touristen. Es kamen bis zu 33.000 Besucher pro Tag. In den sozialen Netzwerken brachten die Touristen ihren Unmut zum Ausdruck. „Der ganze Charme dieses Ortes ist verschwunden“, schrieb einer von ihnen. Gerade um die Attraktivität Frankreichs nicht zu schmälern, reagieren jetzt einige Fachleute der Branche. Zu ihren Empfehlungen gehört zum Beispiel die Reservierung vor dem Besuch.

    Verbindlichere Maßnahmen stoßen aber nicht auf ungeteilte Zustimmung: „Quoten: das darf es nicht geben. Man muss die Besucher informieren“, meint Jacques Bono, Bürgermeister von Mont-Saint-Michel. In Frankreich konzentrieren sich 80 % der touristischen Aktivitäten auf nur 20 % des Landes. Die France Tourism Alliance will nun mit dem Bildungsministerium Überlegungen zur Frage der Schulferientermine anstellen.

  • Tourismus: Übernachten in einem Naturschutzgebiet am Mittelmeer

    Tourismus: Übernachten in einem Naturschutzgebiet am Mittelmeer

    Kurs auf Saint-Lucie im Departement Aude, mitten in einem Naturschutzgebiet. Seit April kann man hier zu Abend essen und sogar übernachten. Der Zugang erfolgt zu Fuß oder eventuell mit dem Fahrrad – aber nur mit einem Führer.

    Wenn man den Kanal aufwärts fährt, trägt einen die Strömung bis zur Insel Sainte-Lucie (Aude). Auf dieser weitläufigen, noch unberührten grünen Fläche offenbart die Natur all ihre Reichtümer. Die wilden Landschaften bieten jedem, der sich dorthin begibt, das Gefühl, in einem zeitlosen Heiligtum zu sein. Um das zu genießen, muss man zunächst die erlaubten Wanderwege nutzen. Für eine Familie aus der Region ist es die perfekte Gelegenheit, einen Tag lang abzuschalten. „Man kann ganz in der Nähe sein und ist doch schon ganz woanders“, kommentiert der Familienvater auf dem Sender France 2.

    30 Schlafplätze
    Am Ende des Weges befindet sich eine zwischen Wasser und Vegetation verloren wirkende Wanderhütte, ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen, das gerade erst renoviert wurde, um die von der Reise ermüdeten Wanderer aufzunehmen. Rozenn Olichon, die Chefin der Hütte, empfängt die Besucher. 30 Schlafplätze sind auf kleine Schlafsäle aufgeteilt, um einen vertraulichen Charakter zu wahren. Aber vorher gibt es nach dem Abendessen noch eine Exkursion in die Natur – bis die letzten Sonnenstrahlen hinter dem Horizont verschwinden.

  • Côte-d’Azur: US-Serie bringt Touristen in Strömen nach Villefranche-sur-Mer

    Côte-d’Azur: US-Serie bringt Touristen in Strömen nach Villefranche-sur-Mer

    Villefranche-sur-Mer im Departement Alpes-Maritimes sieht seit einigen Wochen viele amerikanische Touristen dank der Serie „Emily in Paris“, die im Ausland vor allem bei jungen Leuten ein Riesenerfolg ist. Viele kommen in ihrem Urlaub an die Schauplätze der Serie.

    Der Bahnhof von Villefranche-sur-Mer (Alpes-Maritimes) wurde weltberühmt dank einer amerikanischen Serie. Aber natürlich ist der Bahnhof nicht die einzige Sehenswürdigkeit es kleinen Küstenortes am Mittelmeer, aber diese Berühmtheit zeigt bei amerikanischen Touristen ihre Wirkung. „Die Serie zeigt uns schöne und attraktive Orte in Frankreich“, sagt eine Touristin auf dem Sender France 2. „Emily in Paris“ ist derzeit die beliebteste Komödie auf Netflix in den USA. In einer Episode der zweiten Staffel besucht Emily Südfrankreich.

    53% mehr Touristen aus den USA
    Nach den Jahren der Covid-Pandemie und einem zögerlichen Wiederaufschwung sind die Touristen in diesem Jahr wieder stark vertreten. Im ersten Quartal wurden bereits 53% mehr US-Touristen als im Vorjahr gezählt. Eine gute Nachricht für die Tourismusbranche der Côte d’Azur.

  • Himmelfahrtswochenende: Touristen in ganz Frankreich unterwegs

    Himmelfahrtswochenende: Touristen in ganz Frankreich unterwegs

    Es ist ein beliebtes verlängertes Wochenende bei den Franzosen, und das aus gutem Grund: Viele nutzen es, um ein paar Tage lang abseits der Alltagshektik zu entspannen. France 3 berichtet aus Annecy (Hochsavoyen) und Vézelay (Yonne).

    Friedlich über den See von Annecy (Hochsavoyen) schippern, sich Zeit lassen. Die Arbeit und die Sorgen sind weit weg, und es sind nicht ein paar dunkle Wolken, die den Touristen den Spaß verderben werden. „Jedes Mal kommen wir, weil wir den Ort lieben, die Aussicht, die Berge, den See“, sagt eine Touristin auf dem Sender France 3. Nach der Bootsfahrt werden Fotos auf der Liebesbrücke gemacht, die Starpose im Stil der Filmfestspiele von Cannes. Zur Mittagszeit muss man in den Straßen der Altstadt seine Ellenbogen einsetzen und warten, da viele Restaurants ausgebucht sind.

    Auch Vézelay ist voll besetzt
    In Vézelay im Departement Yonne kommt das Himmelfahrtswochenende voll zum Tragen. Ein bisschen anstrengend für die Waden, 700 Meter bergauf, bevor man am Fuße der Basilika der Gemeinde ankommt. Nach der Anstrengung kommt der Genuss, ein Gougère (Brandgebäck mit Käse) stärkt die Mutigen und ist zudem eine Spezialität der Gegend. Mehrere tausend Touristen werden allein während Himmelfahrtswochenendes durch die Gassen des mittelalterlichen Dorfes streifen. Jedes Jahr kommen mehr als 800.000 Menschen in die Stadt.

  • Tourismus: Frankreich zieht auch nach Covid wieder viele Menschen an

    Tourismus: Frankreich zieht auch nach Covid wieder viele Menschen an

    Nach drei Jahren, die von der Covid-19-Pandemie geprägt waren, kehren die ausländischen Touristen in großer Zahl nach Frankreich zurück. Die Auslastung der Beherbergungsunternehmen ist im Vergleich zu 2022 um 21% gestiegen.

    In Nizza (Alpes-Maritimes) hat die Promenade des Anglais in den letzten Wochen wieder viele Besucher angezogen. „Es ist eine sehr schöne Stadt, es ist angenehm“, sagt eine französische Touristin auf dem Sender France 2. Aber auch viele Ausländer strömen an die Côte d’Azur. Im letzten Jahr brachten sie Frankreich 58 Milliarden Euro ein. „Die Ausländer lassen sich gehen. Vielleicht haben sie größere Mittel als wir. Die Chinesen, die dieses Jahr stark zurückkommen, haben Lust zu entdecken. Sie probieren alle Gerichte durch“, erklärt der Besitzer eines Privatstrands.

    „Wir sind wieder auf Vor-Covid-Niveau“
    Auch auf nationaler Ebene waren die Hotels und Campingplätze in den Frühjahrsferien wieder voll belegt. Die Belegungsrate ist im Vergleich zum Vorjahr um starker 21% gestiegen – am verlängerten Wochenende des 8. Mai sogar +78 %. In Rocamadour im Departement Lot sind ebenfalls viele Touristen unterwegs und die Gassen der Stadt versetzen die Besucher in Staunen. „Wir erleben einen starken Anstieg und sind wieder auf dem Niveau von vor Covid“, freut sich ein Restaurantbesitzer. Eine positive Tourismusbilanz, die sich voraussichtlich den ganzen Mai über mit den Brückentagen zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten fortsetzen wird.

  • Umweltschutz: Erneut Zugangsbeschränkungen für die Calanques bei Marseille

    Umweltschutz: Erneut Zugangsbeschränkungen für die Calanques bei Marseille

    Die Zugangsbeschränkungen für Touristen für den Besuch der Calanques von Marseille sind auch dieses Jahr wieder in Kraft getreten. Ziel ist es, die Natur dieses idyllischen Fleckchens Erde so weit wie möglich zu schützen.

    Eine von der Erosion geformte Landschaft, Kalksteinfelsen über kristallklarem Wasser: Die Calanque de Sugiton am Rande von Marseille (Bouches-du-Rhône) ist ein „besonderer Ort“, wie ein Besucher gegenüber dem Sender France 3 sagt. Jedes Jahr kommen fast drei Millionen Menschen, um diesen Küstenstrich zu entdecken. Nicolas Rossignol ist Ranger des Nationalparks der Calanques und patrouilliert jeden Morgen. Er stellt Verstöße fest und stellt Strafzettel aus, wie z. B. für Radfahrer, die fälschlicherweise dachten, sie dürften auf den Fußwegen auf ihren Drahteseln fahren.

    300 Bußgelder pro Jahr
    Jedes Jahr werden fast 300 Bußgelder verhängt, weil Vorschriften in dieser Postkartenlandschaft, die erhalten unbedingt werden muss, nicht eingehalten werden. Im Sommer sind die Strände regelmäßig überfüllt und seit letztem Jahr muss man einen Platz reservieren, um in den Calanques an den Strand zu dürfen. Auch in diesem Sommer werden nur 400 Personen pro Tag die Calanques durchstreifen dürfen. Um Verschmutzung und Bodenerosion zu bekämpfen, hat der Park auch komplett verbotene Orte eingerichtet und Öko-Polizisten wachen über deren Unversehrtheit.

  • Gewalt bei Demonstrationen: Paris verzeichnet Rückgang der Hotelbuchungen von Ausländern um 30%

    Gewalt bei Demonstrationen: Paris verzeichnet Rückgang der Hotelbuchungen von Ausländern um 30%

    Der Präsident des nationalen Hotel- und Gaststättenverbandes klagte am Freitag auf dem Sender Franceinfo über die „Trägheit der Bürgermeister der großen Städte“, die von den gewalttätigen Ausschreitungen betroffen waren, und nannte Paris, Nantes und Rennes als Beispiele.

    Paris verzeichnet einen Rückgang der Buchungen von Ausländern für Hotels um 20 % bis 30 % und für Seminare um 15 %, sagte Didier Chenet, Präsident des Groupement national des Indépendants de l’hôtellerie et de la restauration, am Freitag, dem 24. März, auf dem Sender Franceinfo. „Der Hauptgrund dafür ist das herrschende Chaos und de schmutzige Zustand von Paris“. Die Gewalt am Rande der Proteste gegen die Rentenreform traf besonders kleine Geschäfte.

    Gastronomiebetriebe, die sich in den Gebieten der Hauptstadt befinden, die von diesen gewalttätigen Auseinandersetzungen besonders betroffen waren, verzeichnen „einen Umsatzrückgang, der zwischen 50 und 80 Prozent oder sogar 100 Prozent liegt“, sagt Didier Chenet. Für diejenigen, die sich nicht in diesen Zonen befinden, stellen die Umsatzrückgänge „eine Größenordnung von 30 bis 50 %“ dar. Bei den Hotels „haben wir einen Rückgang in der Größenordnung von 15 %“. Auch in den Regionen außerhalb der Großstädte „liegt der Umsatzrückgang bei 20 bis 30 %. (…) In der Provinz sind es aber eher der Treibstoffmangel und die Schwierigkeiten bei der Anreise, die diesen Geschäftsrückgang verursachen“.

    Der Präsident des französischen Hotel- und Gaststättenverbandes prangert insbesondere „ein Bild der Verwüstung“ in den Straßen des Pariser Opernviertels an. Bei vielen Geschäften wurden die Schaufenster eingeschlagen. Außerdem kritisierte er die „Trägheit der Bürgermeister der von der Gewalt betroffenen Großstädte“ und nannte Paris, Nantes und Rennes als Beispiele. „Angesichts der Trägheit der Bürgermeister fordere ich die Regierung auf, 1) die Sicherheit von Eigentum und Personen zu gewährleisten und 2) den gesamten Müll von den Straßen entfernen zu lassen, der Brandherde und Gesundheitsinfektionen darstellt. Paris und die Großstädte müssen gesäubert werden“. Aufgrund des Streiks der Müllabfuhr werden in Paris seit Tagen keine Mülltonnen mehr abgeholt. Die Zwangsverpflichtung von Müllarbeitern, die die Müllberge abholen sollen, reichte bisher nicht aus, um die Straßen der Hauptstadt zu reinigen.

  • Zuviele Touristen: Diese Orte in Frankreich sollte man nicht besuchen

    Zuviele Touristen: Diese Orte in Frankreich sollte man nicht besuchen

    Die spezialisierte Website „Fodor’s Travel“ veröffentlicht wie jedes Jahr ihre „No List“, ihre Top 10 der Orte, die aufgrund der zu hohen Besucherzahlen und der Bedrohung der Umwelt gemieden werden sollten. Darunter befinden sich auch zwei französische Orte: die Klippen von Etretat in der Normandie und die Calanques im Departement Bouches-du-Rhône.

    Zwei Hochburgen des französischen Tourismus sollten eigentlich möglichst gemieden werden: die Calanques rund um Marseille, La Ciotat oder Cassis, aber auch die Klippen von Etretat in der Normandie. Wie jedes Jahr stellt die Website „Fodor’s Travel“ ihre Top 10 der Touristenorte auf, die aufgrund von Überfüllung gemieden werden sollten. Dieser Leitfaden will Touristen auffordern, die Umwelt zu schützen.

    Mit den ersten Sonnenstrahlen im Februar werden die Klippen von Etretat von Touristen überschwemmt. Jedes Jahr strömen etwa eine Million Besucher in diese Hochburg des französischen Tourismus. Die sehr hohe Besucherzahl wird in den Augen von Shaï Malet, der Co-Vorsitzenden des Vereins Etretat demain, immer mehr zum Problem. Sie kämpft für den Erhalt des Ortes. „Der Hypertourismus ist extrem schädlich. Man sieht, dass die Wanderwege völlig ausgetreten werden, an manchen Stellen gräbt es sich tief ein. Das führt zu Erdrutschen, die immer häufiger auftreten.“

    Auch die Erosion ist bereits an den Klippen von Etretat sichtbar: Die Küste weicht jedes Jahr um etwa 20 Zentimeter zurück. Shaï Malet fordert die Behörden daher auf, Besucherquoten einzuführen: „Wir brauchen eine Höchstgrenze von 5.000 Fahrzeugen pro Tag. Das ist das Maximum, damit man Etretat genießen und schützen kann“.

    In den Calanques im Département Bouches-du-Rhône wird eine solche Begrenzung bereits seit dem Sommer 2022 umgesetzt. In der Calanque de Sugiton etwa sind pro Tag nur 400 Besucher erlaubt. Nach der Einführung dieser Quoten sind die positiven Auswirkungen bereits sichtbar: „Wir sehen wieder kleine Triebe, wir haben wieder einen Boden, der zeigt, dass er weniger genutzt wurde“, freut sich Gaëlle Berthaud, Direktorin des Nationalparks der Calanques. „Wenn wir nicht gehandelt hätten, hätte diese Calanque trotz ihrer hohen landschaftlichen Qualität ihren gesamten ökologischen Wert verloren.“

    Die besucher-Quoten wurden von einer Online-„Demarketing“-Operation begleitet, um Touristen von einem Besuch abzuhalten. So heißt es auf der offiziellen Website der Calanques abschreckend: „Wenige Strände, ohne Einrichtungen, oft schwer zugänglich und im Sommer überlaufen.“

  • Vogesen: Grüner Tourismus zur Erhaltung einer reichen Natur

    Vogesen: Grüner Tourismus zur Erhaltung einer reichen Natur

    In der wunderschönen Umgebung des Naturparks Ballons des Vosges entwickelt sich ein Tourismus, der die Fauna und Flora respektiert.

    Der Grand Ballon, das höchste Bergmassiv der Vogesen, versteckt sich in über 1.400 m Höhe unter einer dicken Schneedecke. Wenn das Wetter mitten im Winter verrückt spielt, ist der Berg oft nur schwer zu sehen. Schlechtes Wetter stellt für den Bergführer Philippe Beaud kein Problem dar. Seine Aufgabe ist es, Spaziergänger zu begleiten, um sicherzustellen, dass sie die empfindliche Natur und insbesondere die Wildtiere respektieren. Tiere, die er dank der im Schnee hinterlassenen Spuren perfekt aufspüren kann.

    Duschen werden von Photovoltaikanlagen mit Strom versorgt
    Um diese unberührte Natur noch besser zu genießen, können die Touristen auch in einer Pfahlhütte übernachten, die inmitten der Bäume liegt. Das Frühstück wird dort ausschliesslich mit lokalen Produkten serviert. Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unterkunft, die von Loïc Frey erdacht wurde. Die Struktur besteht aus 1.200 Stück lokalem Holz. Es handelt sich um eine bio-klimatische Unterkunft. Die Duschen werden von Photovoltaikpaneelen mit Strom versorgt. Ein starker Wille zum Schutz der Natur, den man auch weiter unten im Munstertal wiederfindet, das für seinen Käse berühmt ist.

  • Der geheimnisvolle Schatz des Abbé Saunière zieht jährlich über 100.000 Besucher an

    Der geheimnisvolle Schatz des Abbé Saunière zieht jährlich über 100.000 Besucher an

    Rennes-le-Château (Aude), ein kleines Dorf, das Besucher seit mehr als einem Jahrhundert immer wieder fasziniert.

    Rennes-le-Château (Aude) liegt im Herzen des Katharerlandes und ist mit 30 Einwohnern ein sehr kleines Dorf. Dennoch zieht es jährlich mehr als 100.000 Besucher an. Manchmal kommen sogar Abenteurer hierher, um den Schatz des Abbé Saunière zu finden. dahinter steht eine Geschichte, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückreicht. „Die Leute kamen, kauften Scheunen und sprengten mit Dynamit, um den Schatz des Abbé Saunière zu finden“, erzählt Alexandre Painco, Bürgermeister (SE) von Rennes-le-Château, dem Team des Senders France 2.

    Aber was ist das für ein Schatz? Der Priester, so berichtet die Legende, fand möglicherweise einen Schatz in der Kirche, als er diese zu renovieren begann. „Er soll während der Bauarbeiten einen Topf voller Münzen gefunden haben. Abbé Saunière soll die Arbeiter, die mit ihm in der Kirche arbeiteten, entlassen haben und ihnen weisgemacht haben, dass es sich nur um Medaillen für Lourdes-Pilger handelte. Was genau befand sich aber nun in diesem Topf? Wir wissen es nicht“, erzählt Bürgermeister Alexandre Painco. Von da an wurde der Priester zum Baumeister. Er liess einen imposanten Turm errichten, in dem er eine maßgefertigte Bibliothek aufstellte. Das Ganze thront über einem komfortablen Haus, in dem der vorher bitter arme Pfarrer einen großen Lebensstil pflegte und die Honoratioren der Region empfing. 135 Jahre später hat der kleine Ort Rennes-le-Château das Geheimnis um den vermeintlichen Schatz immer noch nicht preisgegeben.

    der Bibliotheks-Turm als Symbol des plötzlichen Reichtums des Abbé Saunière (Wikipedia).